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Kleine Rechtsfrage (Reklamation)

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von strahlemann, 30 September 2007.

  1. strahlemann
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    Ich habe vor kurzem Cpu (q6600) und Mainboard (Asrock 4Coredual-Sata2) gekauft. Auf der Asrock-Seite steht, daß bei meinem Prozessor der Fsb 5% niedriger sein könnte.
    Ich gehöre leider zu den Betroffenen, die Cpu fährt nur mit 2,3 statt 2,4GHz..
    Daß es ein Reklamationsfall ist, ist klar. Auch daß der Händler die Versandkosten für den Austausch tragen muß.
    Aber was ist mit dem Umbau? Nach §439(2) BGB soll der Verkäufer alle Kosten tragen, gehört dazu auch der Umbau durch eine Fachkraft?

    Bei diesem Mainboard (knapp 50.-) wären die Nacherfüllungskosten unverhältnismäßig, aber für eine Minderung des Kaufpreises böte der Sachverhalt doch eine gute Verhandlungsbasis, nicht?
     
    #1
    strahlemann, 30 September 2007
  2. Chris_84
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    Ich verstehe das grad nicht...
    Wenn auf der Asus Seite steht, dass es 5% Toleranz auf den FSB gibt, dann kannst du doch garnicht reklamieren?!? Ist ja innerhalb der Spezifikationen. Oder verstehe ich da wirklich was nicht..

    Ansonsten ist eine Minderung des Kaufpreises immer ne gute Alternative...
     
    #2
    Chris_84, 30 September 2007
  3. strahlemann
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Auf der Asrock-Seite steht bloß "may be reduced", also gibt es da wohl Variationen in der Qualität.
    Was aber wichtiger ist, auf der Shopseite des Händlers war dieser Hinweis nicht zu finden, nur daß meine Cpu kompatibel sei. Zwar stand da auch, daß sie für Irrtümer in der Beschreibung nicht verantwortlich seien, aber das ist eher ein frommer Wunsch und kein rechtskräftiger Haftungsausschluß :zwinker:
     
    #3
    strahlemann, 30 September 2007
  4. Chris_84
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    Habe mir mal die Seite von Asrock angeguckt...
    Also, da steht ausdrücklich das, mit diesem Prozessor, der FSB 5% niedriger sein kann. Asrock kannst du also nichts anlasten.

    Bleibt der Verkäufer...
    Ein Hinweis darauf wäre schön gewesen, allerdings glaube ich, dass der Verkäufer nicht alle Spezifikation eines technischen Produktes aufzählen muss.
    Das der FSB niedriger sein kann steht auf der Asrock Seite auch erst unter den näheren Details. Im Hauptteil steht auch das der Prozessor kompatibel ist.

    Also, ich glaube das den Verkäufer keine Schuld trifft. Denn, der Käufer eines Mainboards wird wahrscheinlich ein solches Wissen zugetraut, dass er weiß was er kauft und sich auch vorher eingehend über die Specs informiert.

    Kannst ja mal versuchen beim Händler zufragen ob man was mit dem Preis was machen kann. Vielleicht lässt er sich drauf ein. Kann aber auch sein das er sagt: "Das ist normal bei Quad-Prozessoren...Wussten Sie das etwa nicht?!?"

    Bis denn
    Christoph
     
    #4
    Chris_84, 30 September 2007
  5. strahlemann
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Ich habe ein wenig im Bios rumgespielt. Der Fsb wird bei "auto" nicht korrekt eingestellt, manuell klappt es aber und der Pc läuft soweit stabil. Ich gehöre wohl zu den wenigen glücklichen (zumindest nach meiner google-Recherche), bei denen die Kombination anstandslos klappt. Also nix mit Preisreduktion :frown:

    Mit der Aufzählung aller Details bin ich mir mittlerweile auch nicht mehr sicher. Cpu-Kühler passen auch nicht in alle Gehäuse und da kann nicht auf alles eingegangen werden. Sicher muß auch die Zumutbarkeit geprüft werden.
    Allerdings habe ich vorher den Sachverhalt per Email geklärt und sie stimmten einer möglichen Reklamation in diesem Fall zu.

    Nichtsdestotrotz würde mich generell interessieren, wer die Kosten für den Austausch (also auch Ein-/Ausbau des Mainboards) tragen muß. Und auch, welche Möglichkeiten es gibt, wenn die Kosten des Umtausches unverhältnismäßig hoch sind und ein Preisnachlaß ausscheidet. Beim Rücktritt vom Kauf treten schließlich auch Kosten auf, immerhin muß die alte Hardware (sofern noch vorhanden) wieder eingebaut werden.
     
    #5
    strahlemann, 30 September 2007
  6. Chris_84
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    Mit solchen Sachen kann man immer auf die Nase fallen, irgendwas überlesen bzw. nicht nachgeschaut und schon hat man Computerschrott zuhause...

    Es kommt drauf an wo&was du gekauft hast. Wenn du nur Einzelteile gekauft hast, wird der Händler bestimmt nicht die Zusammenbaukosten irgendeiner Computerwerkstatt bezahlen.
    Du hast ja explizit Einzelteile gekauft und kein Komplett-PC.
    Du hast extra auf die Dienstleistung "Zusammenbau" verzichtet, somit kannst du diese später auch nicht einfordern.

    Du kannst immer nur das Reklamieren was du auch gekauft hast :zwinker:

    Und das du z.B. das alte Mainboard weggeschmissen hast, tja dafür kann ja der Händler nichts. Drastisch ausgedrückt...

    Versandkosten, Verpackung und so muss natürlich der Händler zahlen...er hat dir ja die magelhafte Ware schließlich verkauft.

    Wenn man aus Einzelteilen nen Computer zusammenbaut, muss man halt bedenken, das man praktisch keinen Service hat wenn mal was kaputt geht. Auch die Frage nach der Einhaltung der ESD Vorschriften beim Zusammenbau kann jeden Käufer die Garantie kosten.

    Bis denn
     
    #6
    Chris_84, 1 Oktober 2007

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