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  • Theresamaus
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    nicht angegeben
    26 Februar 2010
    #1

    Knobloch-Nachfolge (Zentralrat der Juden) kein Holocaust-Überlebender mehr

    Ein ernstes Thema. Keine Spaßumfrage.
    Charlotte Knobloch ist die letzte Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, die (oder der) Holocaust-Überlebende ist. Sie hat angekündigt, bei der nächsten Wahl aus Altersgründen nicht wieder anzutreten. Ihre Nachfolge wird also auf jeden Fall jemand sein, der nach dem Holocaust geboren wurde. Glaubt ihr, dass sich dadurch das Wesen oder Erscheinungsbild des Zentralrats ändern wird? Oder glaubt ihr, dass alles beim alten bleibt?
     
  • krava
    krava (36)
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    26 Februar 2010
    #2
    Selbst wenn sich was ändert, es ist ganz einfach nicht auf ewig möglich, dass ein Holocaust-Überlebender den Vorsitz hat.
    Und es muss sich ja keineswegs was ändern!
     
  • T€DD¥
    Gast
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    26 Februar 2010
    #3
    "Solange sich Menschen an die Schreckenstaten erinnern wird ein Mahnmal bestehen bleiben"

    ... Ums mal philosophisch auszuführen....
     
  • ülpentülp
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    26 Februar 2010
    #4
    irgendein zentralrat wird wohl mindestens noch weitere 60 jahre versuchen den deutschen ein schlechtes gewissen zu erhalten um ein bisschen geld rauszukitzeln. nicht nur der zdj.
     
  • many--
    many-- (33)
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    26 Februar 2010
    #5
    Naja. Ich weiß nicht, ob der Status als Holocaust-Überlebender jenseits der, man möge mir den Ausdruck verzeihen, credibility eines ZdJ-Vorsitzenden menschlich oder politisch viel über den Betreffenden aussagen kann.

    Es muss halt weitergehen, und irgendwann wird es dann einen solchen Generationenwechsel geben. Ob der Kurs dann Richtung angemessener Historisierung oder epigonaler Monumentalisierung geht, wird sich zeigen.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    26 Februar 2010
    #6
    Ich glaube, es sind mehr die Medien, die auf diesen Umstand hinweisen. Auch schon vor Knobloch haben sie gesagt, der nächste Zentralratspräsident würde ein Nachkriegsmensch werden. Weil sie sich nicht vorstellen konnten, dass Knobloch doch noch gewählt wird. Pustekuchen. Es ist Knobloch geworden und eine Holocaust-Überlebende.
     
  • ülpentülp
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    26 Februar 2010
    #7
    und selbst die ist hart an der grenze. sie war zu kriegsende 12 und ist dank netter leute vor repressalien verschont geblieben.
    ist fast schon so, wie mit der dame vom vertriebenenverband. diese selbst oder ihre eltern wurden nicht vertrieben.
    aber das maul aufreissen.
     
  • Theresamaus
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    26 Februar 2010
    #8
    Maul aufreißen tat auch Margot Käßmann, obwohl sie nie verfolgt wurde: Nichts ist gut in Afghanistan und so.
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    27 Februar 2010
    #9
    Heiisst sich politisch äussern "Maul aufreissen"? :eek:

    Der Zentrallrat der Juden ist so eine Art Dachverband der Juden. Klar dass vermutlich ein Angehöriger oder eine Angehörige dieser Religion den Vorsitz hat. Überlebende oder ihre Nachkommen, oder Zugewanderte.
    Leider gab es ja aus bekannten Gründen sehr wenige Überlebende des Holocaust. Dass die jetzt in die Jahre kommen oder weg sterben ist der Lauf der Welt.
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    27 Februar 2010
    #10
    Es ist doch nur mehr als logisch das 65 Jahre nach Kriegsende der Vorsitz von einer Person übernommen wird die diese Zeit nicht mehr selbst erlebt hat - was soll das Problem darstellen? V.a. kann ich mir bei diesem Verein sehr gut vorstellen das es keine Rolle spielt ob der Vorstand diese Zeit selbst erlebt hat... die nicht selbst erlebten Tatsachen sind ja hinlänglich bekannt... Zumal dieser Verein sowieso "Rabatz" machen wird und um Schuldzuweisungen nie verlegen war auch wenn es gar nicht um den Holocaust ging...

    Außerdem heißt es ja auch "Zentralrat der Juden" und nicht "Zentralrat der Holocaustüberlebenden" - außerdem gibts auch einen "Zentralrat der Muslime" - und diese haben bekanntermaßen weitaus weniger unter dem "dritten Reich" gelitten...

    Ich denke es tut dem ZDJ auch mal ganz gut - mit einer jüngeren Person können auch mal andere Themen prominent aufgegriffen werden - so z.B. die Tatsache das viele dt. Juden einen Migrationshintergrund haben d.h. aus den ehem. Ostblockstaaten zugewandert sind nach dem Fall des eisernen Vorhangs...
     
  • User 44981
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    27 Februar 2010
    #11
    many-- hat zu dieser Sache eigentlich schon genau das gesagt, was ich auch denke.
     

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