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Knochenmarkspende

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Traumkrähe, 11 Februar 2008.

  1. Traumkrähe
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    nicht angegeben
    Hallo erstmal,

    ich überlege seit kurzem, ob ich mich für eine Knochemarkspende bereitstellen lassen sollte. Eigentlich finde ich die Idee, wie Blut - und Organspende sehr gut, aber leider weiß ich fast nichts darüber. Darum würde ich euch gerne bitten mir darüber etwas zu erzählen.
    Wie läuft das vonstatten? Gibt es bestimmte Vorraussetzungen? Bis jetzt weiß ich nur, dass man typisiert wird und die entnahme äußert Schmerzhaft sein soll...(was mich bis jetzt nicht sooo abschreckt ^_^)

    Und keine Sorge, bevor ich irgendetwas unternehme suche ich noch einen Arzt auf :smile:
     
    #1
    Traumkrähe, 11 Februar 2008
  2. krava
    krava (35)
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    www.dkms.de

    Und wenn du dich einfach mal in die Kartei aufnehmen lässt, heißt das ja noch lange nicht, dass du morgen schon angerufen wirst. Und wenn, wäre das doch das tollste überhaupt!
    Selbst wenn die Entnahme noch so schmerzhaft wäre (was sie sicherlich gar nicht ist), würde ich das jederzeit auf mich nehmen, wenn das Leben eines anderen Menschen davon abhängt.
    Ich bin seit 8 Jahren in der Kartei, aber bis jetzt war ich wohl noch nicht als Spender geeignet.
     
    #2
    krava, 11 Februar 2008
  3. User 72148
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    vergeben und glücklich
    @Krava:
    Wenn du seit 8 Jahren da drin bist, dürftest du dich dann wieder austragen lassen, wenn deine Entscheidung heute anders aussieht? Bzw falls du als Spender geeignet wärst, MÜSSTEST du dann spenden?
     
    #3
    User 72148, 11 Februar 2008
  4. Emilia16
    Emilia16 (29)
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    Zuerst lässt man sich typisieren, da werden dann vielleicht 10 ml Blut abgenommen. Damit werden dann Tests gemacht.
    Gibt es einen potentiellen Empfänger, was nach Wochen, Jahren, Monaten oder auch nie passieren kann, wird nochmal etwas Blut abgenommen und weitere Tests zur Verträglichkeit gemacht.

    Wenn Spender und Empfänger zueinander passen wird dem Spender entweder ein Hormon gegeben, durch das die blutbildenden Zellen des Knochenmarks in den Blutkreislauf gespült werden. Dann wird eine Art Dialyse gemacht und diese Zellen werden aus dem Blut herausgefiltert.
    Eine andere Möglichkeit ist die direkte Entnahme dieser Zellen über eine Punktion in den Beckenknochen.

    Selbst wenn ein potentieller Empfänger da wäre, kann man den Eingriff noch immer ablehnen und die Wahrscheinlichkeit als Spender in Betracht zu kommen ist eher gering. Wenn man aber erst mal als Spender in Betracht kommt, fände ich es sehr feige den Eingriff dann doch noch abzulehnen...
     
    #4
    Emilia16, 11 Februar 2008
  5. User 38494
    Sehr bekannt hier
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    nein, natürlich muss man dann nicht spenden.
    nur sollte man sich fairerweise VORHER schon aus der spenderdatei austragen lassen, denn das suchzentrum legt sich ja dann schon auf den spender halbwegs fest.
     
    #5
    User 38494, 11 Februar 2008
  6. krava
    krava (35)
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    MÜSSEN tut man gar nichts.
    Austragen lassen kann man sich wohl wieder, aber ich hoffe, dass das nicht viele machen.
    Es sind sowieso traurig wenige, die da registriert sind. Es gibt 80 Millionen Menschen in Deutschland. Wie hoch wäre die Chance auf einen passenden Spender für Betroffene, wenn alle (zumindest alle Volljährigen Gesunden) da registriert wären??
    Es sind nicht mal 2 Millionen, die registriert sind. :geknickt:
    Find ich ehrlich traurig, weils ja wirklich keine große Sache ist und man immerhin die Chance hat, mal ein Leben retten zu können. Das müsste einen doch motivieren!
    Und wie anders würden viele vielleicht denken, wenn sie selbst eines Tages einen Spender bräuchten?
     
    #6
    krava, 12 Februar 2008
  7. User 71335
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    Ich habe vor 1-2 Jahren bei einer Typisierungsaktion für eine Bekannte (leider bisher ohne Erfolg) mitgemacht und bin seitdem in der Spenderdatei.
    Angefragt bin ich leider noch nicht worden, würde mich aber sehr freuen.:smile:

    Die Entnahme wird nicht immer wirklich aus dem Knochenmark entnommen, sondern man bekommt ein Medikament über drei Tage und dann wird einfach Blut abgenommen. Also nicht schmerzhafter oder aufwendiger als eine normale Blutspende.
    Davon muss man sich also nicht abschrecken lassen.

    Da solch Typisierungen sehr teuer sind sollte man jedoch freundlicherweise auch einen Anteil der eigenen Typisierung übernehmen. Ich habe das zumindest gemacht.:zwinker:
     
    #7
    User 71335, 12 Februar 2008
  8. Energy2006
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    wenn du die bei www.dkms.de registrierst bekommst du glaub ich 2 röhrchen zugeschickt. damit gehst du zum arzt (oder zum notarzt ins wohnzimmer wie ich :smile: ) und der nimmt dir dann schnell das bißchen blut ab. da ghet dann per post zurück zur dkms und des wars erstmal für dich. ich bin seit 2 jahren in der datei, hab aber noch nix spenden dürfen. aber von der typisierung brauchste keine große angst haben. außer du magst keine nadeln ;-)
     
    #8
    Energy2006, 12 Februar 2008
  9. spätzünder
    Benutzer gesperrt
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    Also ich bin bei der DKMS registriert. Lief damals alles problemlos - um Hilfe gebeten wurde ich aber bislang nicht. Und medizinische Untersuchungen gab es bislang bei mir diesbezüglich auch nicht.
     
    #9
    spätzünder, 12 Februar 2008
  10. Traumkrähe
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    Hallo,

    danke für die Antworten. Nein, wenn ich mich anmelde, dann würde ich auch spenden, einen Rückzieher würde ich aus der Sicht, wie ich sie heute habe, nicht machen. Natürlich kann es sein, dass ich irgendeine Krankheit bekomme, aber dann dürfte ich wahrscheinlich eh nicht mehr spenden.
    Ich stelle mir halt unter anderem die Frage, ob ich überhaupt spenden darf, da ich gerade mal ein Gewicht von 40 Kilo auf die Wage bringen. Für Blut reicht das ja z.Bsp. nicht.
    Wieviel kostet den so eine typisierung? Ich bin noch Schüler, daher habe ich jetzt nicht sooviel Geld....:smile:


    vielen Dank für die Seite, schaue ich mir gleich mal an :smile:

    @Energy: Ich werde doch wohl mit meinen 19 Jahren keine Angst mehr vor Nadeln haben ;-) bzw. ich nehme jemanden mit, der mich festhält, wenn ich weglaufen will :tongue:
     
    #10
    Traumkrähe, 12 Februar 2008
  11. krava
    krava (35)
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    Wozu hab ich denn den Link gepostet? Steht doch alles ganz genau da:
    www.dkms.de

    Gehört zwar nicht zum Thema, aber wie groß bist du denn, wenn du nur 40 Kilo wiegst??? :eek:
     
    #11
    krava, 12 Februar 2008
  12. Traumkrähe
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Ja, sorry, habe es auch gerade gelesen. Mein Compi hat die Seite erst nicht geladen

    Knappe 1,60. Also nicht gesundheitsschädlich. Bin nur unglaublich zierlich....

    Also außer Organspenden (wenn ich tot bin) darf ich wohl garnichts machen, oder? :-(
     
    #12
    Traumkrähe, 12 Februar 2008
  13. pappydee
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    nicht angegeben
    die eigentliche knochenmarkspende ist NICHT schmerzhaft. zumindest nicht besonders.

    es gibt zwei methoden, die eine ist die periphere knochenmarkspende, da wird das aus dem blut herausgefiltert (nachdem man ein paar tage lang vorher bauchspritzen (ähnlich wie insulin/heparin) gekriegt hat, die übrigens gar nicht weh tun). das funktioniert dann ein bisschen wie dialyse, man kriegt eine oder zwei nadeln (je nach gerät) und die stammzellen werden aus dem blut gefiltert.

    die andere methode ist die direkte knochenmarkspunktion. wenn man zu diagnostischen zwecken (z.b. leukämiediagnostik) etwas knochenmark braucht, macht man das in lokaler betäubung. das ist durchaus sehr unangenehm. für die knochnmarksspende braucht man aber viel mehr, das kann man keinem zumuten, das in lokalanästhesie (die nicht wirklich gut wirkt, weil man den knochen schlecht betäuben kann) machen zu lassen. deshalb wird das in spnal- oder allgemeinanästhesie durchgeführt. hinterher ist der hüftknochen etwas empfindlich und wahrscheinlich hat man nen dicken blauen flecken drauf, das wars aber auch schon. dafür hat man evtl. ein leben gerettet. es gibt also nicht wirklich einen grund, nicht im stammzellspenderverzeichnis typisiert zu sein.
     
    #13
    pappydee, 13 Februar 2008
  14. Druss
    Druss (29)
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    TUT ES!

    die mutter eines freundes is an leuchämie gestorben.... habe mich dann auch sofort da eintragen lassen.
    alleine die minimale chance is doch schon goldwert :smile:

    was ich noch gehört habe ist, das man nach einer spende (nicht aufnahme in die kartei!) wenn es am becken gemacht wird ein paar tage nicht so gut laufen kann... fragt mich nicht warum aber scheint so zu sein (weiß ich von einem bekannten der gespendet hat)



    interessant finde ich persönlich noch die "verabreichung"...
    die spende (becken) wurde der mutter meines freundes als normale infusion gegeben und hat den weg "automatisch gefunden" :eek:
     
    #14
    Druss, 13 Februar 2008

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