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  • Phoebe
    Phoebe (44)
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    vergeben und glücklich
    18 Juni 2006
    #1

    Koabhängigkeit

    Hallo,

    möchte gerne wissen ob jemand von dieser "Krankheit" betroffen ist oder jemanden kennt der davon betroffen ist!

    Bitte, ist für mich sehr wichtig!
     
  • rettender-engel
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    18 Juni 2006
    #2
    was is das denn?:ratlos:
     
  • Lysanne
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    18 Juni 2006
    #3
    Koabhängigkeit
    Koabhängigkeit bedeutet ein zwanghaftes Bedürfnis nach Zuwendung, Aufmerksamkeit und Bestätigung.

    Koabhängige Menschen identifizieren sich leicht mit dem Schmerz und den Problemen anderen, fühlen sich für die Lösung der Probleme anderer verantwortlich, während sie ihre eigenen ignorieren, suchen nach Sinn, Identität und Werten außerhalb von sich, sagen ja, wenn sie nein meinen und neigen dazu, andere für ihr Unglück, Versagen und Frustrationen verantwortlich zu machen.

    Quelle

    Manchmal hilft google. :kopfschue

    @Thread
    Nein, ich habe damit noch keinerlei Erfahrungen gemacht.

    LG
     
  • Phoebe
    Phoebe (44)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    18 Juni 2006
    #4
    Keiner der sich damit auskennt?:kopfschue
     
  • büschel
    Gast
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    18 Juni 2006
    #5
    interessante sache..

    kurzer trip:

    empathie..verantwortungsgefühl..sozialempfinden..moral..religion..

    dieses themenfeld..dieser themenzusammenhang.. mit dem ist das verbunden..

    die trennung zwischen individuum.. und kollektiv..
    emotionell..ethisch..materiell...weltanschaulich..

    wenn dieser bereich gestört ist.. kann sowas wohl auftreten.. es gibt ungleichgewichte in beide richtungen..

    das klassische assoziale egoistische arschloch, das auf nichts und niemand rücksicht nimmt.. oder der chronisch mitfühlende und mitleidende, sich zusehr aufopfernde sich durch andere definierende beifallsbahängie..

    wusste nicht, dass man für das ganze namen hat..

    aber meiner ansicht nach ist diese themenfeld dann etwas gestört.. und man kann bestimmt auch "lernen" ein gleichgewicht zu finden..

    denn fakt ist..: wir sind individuen.. und nicht für alles verantwortlich.. aber auch teil eines kollektivs.. und auch für andere zum teil mitverantwortlich..

    die balance muss stimmen..
     
  • waschbär2
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    vergeben und glücklich
    18 Juni 2006
    #6
  • Phoebe
    Phoebe (44)
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    vergeben und glücklich
    18 Juni 2006
    #7
    Danke Waschbär2!

    Hab das zwar schon gelesen und ich bin auch in Therapie, weil ich bin davon betroffen!

    Wollte eigentlich mich mal mit ein paar anderen Betroffenen darüber unterhalten!

    Hier nochmal die Definition:

    Koabhängigkeit bedeutet ein zwanghaftes Bedürfnis nach Zuwendung, Aufmerksamkeit und Bestätigung.

    Koabhängige Menschen identifizieren sich leicht mit dem Schmerz und den Problemen anderen, fühlen sich für die Lösung der Probleme anderer verantwortlich, während sie ihre eigenen ignorieren, suchen nach Sinn, Identität und Werten außerhalb von sich, sagen ja, wenn sie nein meinen und neigen dazu, andere für ihr Unglück, Versagen und Frustrationen verantwortlich zu machen.
    Der tiefe Wunsch, aus der inneren Einsamkeit und Leere erlöst zu werden, wird auf den anderen projiziert. In der Regel ist dies ein ’süchtiger Mensch'. In der Vergangenheit handelte es sich dabei um einen Alkoholiker.

    Mittlerweile wird der Begriff der Koabhängigkeit jedoch auf einen breiten Bereich von Menschen angewandt, die Hilfe suchen wie Drogenabhängige, Kriminelle, Sexsüchtige, geistig Kranke, Behinderte und selbst Arbeitssüchtige, die jemanden brauchen, der für Sie zur Verfügung steht, während Sie 'ihre Sache abziehen'.

    Der Versuch des koabhängigen Partners, und das sind überwiegend Frauen, den 'Hilflosen' zu retten oder den so Geschäftigen auf ihre Kosten zu unterstützen scheitert über kurz oder lang. Dies führt zu weiterer Frustration, Ärger, Enttäuschung, Schuldgefühlen und Schädigung des Selbstwertgefühls.

    Typisch für Co-Abhängige ist, dass sie andere Menschen zum Mittelpunkt ihres Lebens machen. Ihr eigenes Leben scheint ihnen unbedeutend und langweilig. Das Gefühl von Bedeutung erfahren sie in den Reaktionen ihrer Umwelt.

    Da die Co-Abhängigkeit eine psychosomatische Erkrankung ist, können die körperlichen Symptome sehr vielfältig sein. Zum schon erwähnten Burnout über Adipositas (Fettsucht), Migräne, Beziehungs-Mager-Sucht und Angstneurosen gibt es vielfältige Formen.

    Pathologisch ist es dann, wenn die Lebensqualität massiv beeinträchtigt ist, das Handeln als zwanghaft erlebt wird und letztlich auch die physische Gesundheit bedroht ist.

    Die Ursachen sind wie bei den meisten psychischen Erkrankungen schwer auszumachen. Alles spricht aber für das multifaktorielle Modell. Also eine Mischung soziologischer Ursachen, kognitiver Ursachen und genetischer Dispositionen. Meist kommen Co-Abhängige aus sysfunktionellen Familien. Das muss aber nicht immer sein. Allen ist aber ein mangelndes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen gemein.

    Vielleicht erkennt sich ja einer wieder?!
     
  • betty boo
    betty boo (31)
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    18 Juni 2006
    #8
    oh nein.... ich hab gerade festgestellt, dass ich gut in die beschreibung einer co-abhängigen passe :eek:
    gerade heute erst gabs wieder bissel stress mit meinem freund, weil ich nächste woche 5 tage (leider!) für die taufe meiner cousine verreisen muss und totale angst davor hab, ihn hier alleine zu lassen :ratlos: vllt. hat er dann ohne mich mehr spaß, lernt ein anderes nettes mädel kennen, besäuft sich und kommt dann auf dumme gedanken usw. das sind echt schon paras, die ich da schieb... :traurig:
     
  • Phoebe
    Phoebe (44)
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    18 Juni 2006
    #9
    wenn du lust hast ein bischen darüber zu reden, dann schreib mir doch eine pm:zwinker:
     
  • betty boo
    betty boo (31)
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    18 Juni 2006
    #10
    würd ich gern.. aber ein anderes mal... muss ich erstmal von meiner entdeckung über mich selbst erholen :geknickt:
     
  • Phoebe
    Phoebe (44)
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    18 Juni 2006
    #11
    Hey ich kenn das und weiß es seit Dienstag! Man muß nur lernen sich selber zufinden und zufrieden mit sich sein!
     
  • TheRapie
    TheRapie (35)
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    18 Juni 2006
    #12
    uff, ich find da irgendwie zuviele parellelen:ratlos:
     
  • Phoebe
    Phoebe (44)
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    18 Juni 2006
    #13
    ja ich glaube da finden sich so einige wieder!


    Also wer gerne reden möchte kann mich per PM anschreiben!

    Also einfach trauen, ich würde gerne erfahren wie es bei anderen ist!
     
  • ankchen
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    18 Juni 2006
    #14
    laut dieser defintion würde sich dann wohl jeder zweite in die liste einreihen können. ja, auch ich, aber nur weil ein paar punkte auch auf mich durchaus zutreffen, bin ich doch weit davon entfernt mich als koabhängig bezeichnen zu wollen/müssen.
    es ist nun mal von mensch zu mensch unterschiedlich wie er mit bestimmten dingen umgeht. einige verkrampfen sich auf eine bestimmte sache und wiederum andere haben dafür nur ein müdes lächeln übrig.

    zu einem gewissen punkt verspürt dieses gefühl sicherlich jeder.
    macht für mich noch lange keine psychosomatische erkrankung aus.
     
  • User 37284
    User 37284 (33)
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    vergeben und glücklich
    19 Juni 2006
    #15
    @betty boo: Das heißt doch aber nicht gleich, dass du das auch hast.. Das kann eine ganz natürliche Reaktion sein, man macht sich doch immer sehr leicht gedanken über sowas "was wäre wenn..."
     
  • willy_coyote
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    19 Juni 2006
    #16
    Ja wie schon erwähnt wurde, fühlt sich wahrscheinlich jeder Zweite teilweise davon betroffen. :ratlos: Ich hab das noch nie gehört Koabhängigkeit...mir kommt das immer so vor wie "Jetzt geben wir dem Kind einen Namen" damits besser klingt. Klar gibts Leute die wollen im Mittelpunkt stehen und die brauchen das...sonst würde es ja nicht die sogenannten "Stars" geben.

    Übrigens wenn es so heiß draussen ist dann habe ich ständig irgendwie das Bedürfnis etwas zu trinken...ich nenne das mal Fluidizismus. Wer ist davon betroffen? :zwinker:

    Vielleicht gibts ja wirklich welche die krankhaft von dieser "Koabhängigkeit" leiden. Aber das sind die meisten hier sicher nicht.
     
  • littleJ
    littleJ (33)
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    19 Juni 2006
    #17
    hm ja doch passt irgendwie auch auf mich ...

    ich mein ... wer ,wie ich, eine Frau die sich von ihrem Freund trennen will um mit einem zusammensein zu können, ablehnt weil man (wie ich) sich sorgen um den Freund macht

    mit schreiben dieser zeilen merk ich immer mehr wie dumm ich bin
     
  • Tassia
    Tassia (28)
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    nicht angegeben
    19 Juni 2006
    #18
    Heißt das du willst mit deinem Freund Schluss machen, um aufmerksamkeit zu bekommen? Und ihn ablehnen, damit er dann doch ankommt und meckert und dir zweigt das du ihm wichtig bist?
    Wenn ja, dann kannst du beruhigt sein, ich bin genauso -.-:geknickt:
     
  • Phoebe
    Phoebe (44)
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    19 Juni 2006
    #19
    tja ich habe dadurch angefangen meinen freund unter druck zusetzen und probiert ihn zu manipulieren. habe auch schon einen "selbstmordversuch" hinter mir. heute in der therapie ist rausgekommen das mein problem schon in der kindheit liegt. meine eltern haben mir nie liebe oder zuniegung geschenkt und jetzt bin ich halt zwanghaft auf der suche danach!
     
  • littleJ
    littleJ (33)
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    19 Juni 2006
    #20
    @ Tassia

    nein ... ich hab aus mitleid gegenüber ihres "fastex" ... zu ihr gesagt das sie zu ihrem kerl zurückgehen soll (ich bin männlich - mein nick ist wohl etwas feminin) könnte mich heut noch dafür beissen ...
     

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