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Komme mit meinem Leben nicht klar - was nun?

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von bello-fetto, 12 März 2007.

  1. bello-fetto
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    Single
    Hallo zusammen,
    ich bin 16 Jahre alt und habe ein Problem, was so manch einer als pubertäre Phase einstufen würde. Mir aberhilft das nichts.
    Auch wenn der Text länger wird, ich brauche DRINGEND Eure Ratschläge!!!

    Ich komme mit meinem Leben nicht klar. Selbstmordgedanken gehören zu meinem Alltag. Und das vielleicht Schlimmste an der Sache ist: Ich weiß nicht warum. Ich kann es mir nicht erklären. Stellt euch das so vor: Ein ganz normaler Tag, ich hab nichts Schlimmes erlebt etc., aber so nachmittags sitze ich da und plötzlich überkommt mich wieder dieses Gefühl: ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, vielleicht wie eine innere Leere. Ich fühle mich plötzlich schlecht, runtergezogen, "down" und ich habe das ständige Gefühl, dass mein Leben sinnlos ist. Ich weiß nicht, was ich damit anfangen soll. Selbst wenn ich mich mit Freunden treffe, wenn ich mit ihnen etwas unternehme, Eisessen gehe oder meine Großeltern besuche, wenn ich mit meinen Eltern Kaffee trinke... Sehr oft, zu oft überkommt mich dieses Gefühl. Und um hier noch weitere Symptome meiner Gefühle aufzulisten: Ich fühle mich überrannt und hilflos, meine den Alltag nicht im Griff zu haben, kann selbst in eigentlich wunderschönen Situationen nicht glücklich sein, habe diese Leere in mir, ich sehne mich nach etwas, aber ich weiß nicht, was es ist oder sein könnte - beim besten Willen nicht.

    Vielleicht ist das wirklich nur eine Pubertäre Phase, aber selbst wenn, hilft es mir nichts. Ich möchte gegen diese Gefühle vorgehen.
    Kann es sein, dass sie auftauchen, weil ich mit der Gesamtsituation meines Lebens nicht zufrieden bin? Ich gehe in die 10 Klasse auf einem Gymnasium, was für mich die Hölle ist... Ich hasse die Schule und obwohl ich dort viele Freunde habe, gehe ich dort immer mit Gänsehaut hin, ich fühle mich jeden Tag fremd... Ich habe eine Familie, die mich liebt und die ich liebe, aber auch von ihnen fühle ich mich oft distanziert und missverstanden. Ich habe versucht mit meinen Eltern darüber zu sprechen, doch das war einer der größten Fehler meines Lebens: Ich habe meine Eltern tief im Herzen verletzt und es gab lange Streitereien und sie haben geheult. Ich hatte ein dermaßen schlechtes gewissen, das kann man sich nicht vorstellen:geknickt:
    Ich habe ständig das Gefühl nichts unter Kontrolle zu haben und nichts zu erreichen, was ich erreichen möchte... und was ich will, weiß ich auch nicht

    Was kann man in solch einer Situation tun? Kennt ihr das auch? Wenn ich mich irgendwo zu knapp ausgedrückt habe, dann stellt einfach fragen...

    Ich danke schon jetzt, Euer BF

    P.S.: Saufereien am Wochenende und heimliches Rauchen geben mir oft ein gutes Gefühl, aber das kann ja keine Lösung sein, oder?
     
    #1
    bello-fetto, 12 März 2007
  2. SexySellerie
    Sehr bekannt hier
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    Single
    Aus deinen Informationen kann ich nicht entnehmen,weshalb es dir schlecht geht. Du ja genauso wenig. Aber es hört sich depressiv an

    Was hältst du davon, wenn du das mal einem Psychologen so schilderst? Der ist unabhängig und kann mit deinem Seelenproblem professionell umgehen. Gerade wenn du meinst, Erleichterung bei Alkohol zu finden, solltest du schnellst möglich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Das ist keine Schande!
     
    #2
    SexySellerie, 12 März 2007
  3. User 53748
    User 53748 (28)
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    Zu deiner letzten Frage: Nein, das ist keine Lösung.

    Dieses Gefühl das das Leben sinnlos ist kommt mir bekannt vor, ich habe oft Winterdepressionen bzw denke auch so viel zu sehr und viel zu negativ über den Sinn des Lebens nach.

    Was hat dir denn früher Freude bereitet? Ich kann mich zum Glück wahnsinnig über so Kleinigkeiten (manche würden vllt sagen : Quatsch) freuen wie wenn die Vögel das erste mal im neuen Jahr morgens wieder zwitschern, die Sonne ganz lange scheint wie heute, man eine Sternenklar Nacht hat.. und einfach zu wissen das ich meine Freunde und Familie habe die ich liebe und die mich lieben macht mich glücklich. Nur der Gedanke an den Tod, das das Leben obwohl es ein Geschenk ist und die einzige Sinnlosigkeit wohl wäre es nicht als solches zu erkennen und es als sinnlos zu bezeichnen, ein meiner Meinung nach endgültiges Ende hat.
    Nun, was bleibt? Sich jeden Tag so zu gestalten und so viel wie möglich rauszuholen wie man kann. Viel Lachen, das machen wonach einem zumute ist.

    Setz dir kleine Ziele, wie eine gute Note erreichen oder einmal die Woche weggehen. Dann größere wie Dinge die du dir nicht immer gönnst, mal auf ein Konzert gehen oder so. Und Lebensziele die du gerne anstreben würdest wie eine große Reise unternehmen, eine Familie gründen usw. Das gibt Perspektiven und einen Sinn.

    Hm, ich kann mir gut vorstellen das sich deine Lage erstens jetzt durch das schöne Wetter schon ein bisschen bessert. Und eben wenn es dir gelingt auch wieder schönes am Leben zu sehen. Wenn du Selbstmordgedanken hast, warum? Fühlst du dich nicht gebraucht? Was würde deinem Leben einen Sinn geben? Ehrenamtliche Tätigkeiten wie anderen Menschen helfen zum bsp.? Auf Kinder aufpassen? Irgendwie sowas? Ich denke da ließe sich etwas machen. (Johanniter, Malteser, ASB, Nachhilfe, Babysitten, den Nachbarn unter die Arme greifen... deinen Eltern... )Du brauchst vllt einfach mehr das Gefühl, gebraucht zu werden..

    Ich wünsch dir alles Gute und hoffe das ich dir ein bisschen helfen konnte,
    *Biene*
     
    #3
    User 53748, 12 März 2007
  4. bello-fetto
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    Ersteinmal Danke für Eure schnellen Antworten. Dann möchte ich noch ein paar Dinge erläutern: Hier in meinem Vorort gibt es nur wenige Psychologen, die aber keine Minderjährige betreuen, und ansonsten müsste ich einmal die Woche in die Stadt 15-20 min. mit Bus oder Bahn fahren. Ich mache das auch jeden Tag, wenn ich zur Schule gehe, aber trotzdem schreckt mich so eine "weite" Reise ab... Und (ich weiß es klingt widersprüchlich): Ich bin unternehmungslustig, ich bin fast jedes Wochenende mit Freunden Unterwegs in Clubs, Bars oder bei ihnen daheim usw. Trotz allem gibt es da diese Leere in mir, woher sie auhc immer kommen mag.
    Zudem bin ich kein Alkoholiker, aber wenn sich mir die Möglichkeit ergibt, lange ich ordentlich zu...

    Winterfrust ist es bestimmt nicht, denn es geht schon sehr sehr sehr lange so, über mehrere Jahreszeiten.
    Es scheint wirklich dieses Gefühl zu sein, dass ich nicht gebraucht werde, was mir Unsicherheit im Leben verschafft. Aber das komische ist: Ich bin bei der DLRG (Rettungsgesellschaft) und ich setzt mir Ziele wie den Führerschein oder ich möchte etwas Bauen (irgendwas schreinern o.ä.), ich schaffe das auch oft, fühle mich kurz gut, sobald ich aber merke, dass das nur eine kleine Aktion in meinem Leben war, die ich zwar oft wiederholen kann, aber sie wird nie mein Leben sein, wenn ihr versteht...
    Dann diese Distanz zu meinem Zuhause: ich wohne hier, lebe aber nicht hier. Und meine Familie: ich liebe sie über ALLES, aber oft fühle ich mich fehl am Platz, und diese Erkenntnis tut sehr sehr weh
     
    #4
    bello-fetto, 12 März 2007
  5. User 53748
    User 53748 (28)
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    Hm... aus deinem ersten und letzten beitrag geht hervor das du mit deiner Familie schon einmal über dein Problem gesprochen hast. Was ging denn aus dem Gespräch hervor und hast du ihnen gesagt das du dich fehl am Platz fühlst? Ist es wirklich "nur" das bei deinen Eltern oder fehlt dir zusätzlich etwas?
    Fühlst du dich oft einsam? Hm.. Vielleicht solltest du anfangen Tagebuch zu schreiben. Ich weiß es klingt vllt blöd und nach Mädchenkram aber es hilft einem über sich selbst klarzuwerden, wie man den Tag fand, was einem gefehlt hat, was man sich wünscht...
    Vielleicht ist schreiben ja auch einhe Möglichkeit für dich deine Gefühle auszudrücken und dich so einfach besser zu fühlen. Mir hilft es jedenfalls sehr.

    Hm. Dir fehlt also das "Leben".. ist es mehr so das du denkst.. ja, Schule, vom Staat vorgeschrieben aber nicht das was ich will... oder aber "wann fängt das RICHTIGE Leben an?" Ich kenn das ja so das ich als kl. Kind dacht wenn man groß ist versteht man alles im Leben und alles ist anders. Nun ist es so das ich mir die ungetrübten Zeiten meiner Kindheit oft zurückwünsche da ich da einfach sorglose r gelebt hab, das Leben rosiger war etc.


    *Biene*
     
    #5
    User 53748, 12 März 2007
  6. bello-fetto
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Ich habe mit ihnen gesprochen, richtig. Und ich habe sie sehr verletzt, was ich nicht wollte, aber ich habe versucht offen zu sprechen und die Wahrheit zu sagen. Sie haben versucht mir zu helfen und meine Mutter hat eine Liste von Psychologen besorgt, aber irgendwie ist die ganze Sache eingeschlafen...
    Und ich will es auch nicht wieder aufrollen, denn meine Eltern, die ich wirklich liebe, so zu verletzten, tut mir leid. Aber ich bin auch sauer, dass sie nicht mit der Situation umgehen können, das hätte ich mir sehr gewünscht.
    Warum ich mich immer (nicht nur in dieser Sache) von ihnen distanziert und missverstanden fühle, kann ich nicht sagen, ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass sie mich über alles Lieben. Ich sie ja auch.
    Ich möchte auch das Abitur, da ich mehr Möglichkeiten habe, da ich auch studieren möchte. Aber der Weg dort hin ist für mich die Hölle, und das meine ich so wie ich es sage... Ich sehe die Schule als Behinderung meiner freien Entfaltung an. Sie ist vom Staat vorgeschrieben, das stimmt, baer mein Schülerleben ist kein Leben!!! Ich brauche Freiheit, ich fühle mich erdrückt und alleingelassen, obwohl ich unzählige gute Freunde und eine mich liebende Familie habe...
     
    #6
    bello-fetto, 12 März 2007
  7. MardyBum
    MardyBum (28)
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    Ich glaube was dir fehlt ist Ablenkung und Abwechslung. Am besten raus ausm Haus und was unternehmen. Sei es was mit Freunden unternehmen, oder joggen
     
    #7
    MardyBum, 12 März 2007
  8. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    wie schlimm ist es denn mit der schule? belastet dich das SEHR? jeden tag gänsehaut klingt nicht gut. sind es die leute? oder hast du lernprobleme? warum ist die schule die hölle? --> was gibt es für alternativen? anderes gymnasium? nach der zehnten abgehen und ausbildung? was willst du?

    in sachen psychologe: naja, es wär ja nicht so, dass du täglich die "reise" in die stadt machen müsstest, um zur therapie zu kommen. das wär eher einmal pro woche oder so. und das könntest du dir doch so legen, dass du da nach der schule hingehst, wenn du eh in der stadt bist? und was sind schon 15 bis 20 minuten fahrt? (hab ich täglich hier in der großstadt von mir zur arbeit, von mir zum freund, ... oft eher noch längere wege).

    das "fremdfühlen" kenn ich, das hatte ich auch eine längere zeit als teenager- und noch vorher mal mit neun oder zehn. da dachte ich, dass ich "fremdkörper" bin in der familie, ob ich adoptiert bin, irgendie pass ich nicht dazu, irgendwas fehlt. das ging dann auch wieder weg.

    pass mit dem alkohol auf. zulangen mit 16 jahren ist nicht ohne. auch wenn viele das "normal" finden... ich finds nicht gut. also lieber aufpassen, was du dir da reinpfeifst.

    dass man sich fragt, was das alles soll, ist wohl sehr verbreitet. mancher ist nachdenklicher und fragt sich das öfter - andere leben einfach und denken da nicht wirklich dran. du lebst an sich doch gerne, engagierst dich (dlrg), machst pläne... wirklich lebensüberdrüssig scheinst du nicht.

    nur phasenweise eben unzufrieden und unglücklich. ich denke, dass ein beratungsgespräch bei einem (jugend)psychologen nicht schadet. ob es wirklich einer therapie bedarf, wird sich zeigen. schreck vor so nem termin nicht zurück, nur weil du dazu in die nächste stadt fahren musst... ruf doch einfach mal dort an, hm?
     
    #8
    User 20976, 12 März 2007
  9. PinDevil
    PinDevil (30)
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    nicht angegeben
    fühlst du dich denn ständig gestresst? Könnte ich mir gut vorstellen wenn du schon mit Gänsehaut zur Schule gehst?

    Andauernder Stress kann einen Seelisch wie Körperlich EXTREM belasten (positiver wie negativer Stress). Das kann außerordentliche Folgen für die Seele & den Körper haben...

    Stress schüttet bestimmte Hormone aus, die den Körper in Alarmbereitschaft versetzen (normalerweise was gutes, wenn man z.B. vor einen Mamut weglaufen muss). Naja, das Problem dabei ist das die Stresshormone nicht wieder abgebaut werden können da die Körperliche belastung fehlt... I know, klingt Komisch... Ist aber so...

    Das was du beschreibst KÖNNTE durch Stress durchaus verursacht werden!

    Vielleicht solltest du Joggen gehen... um einen See oder n Wanderweg (sollte Möglichst in der Natur sein... etwa 45min am Tag) Vielleicht mit Freunden zusammen... Man kann dabei wunderbar nachdenken, tut was für den Körper... Und durch die Körperliche belastung werden die Stressoren abgebaut.

    Ich habe auch mal an einen AntiStressSeminar teilgenommen... Da liegt man rum, hört entspannende Musik und ein Leitender gibt Anweisungen... Es werden nach & nach diverse Muskeln angespannt und entspannt... Ich fands erst quatsch und dachte "was soll der Mist" Fühlte mich aber danach wie neu geboren...

    Naja, falls es bei dir net an Stress liegt vergiss was ich geschrieben hab...
     
    #9
    PinDevil, 13 März 2007
  10. Nice__guy
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Greif die Geschichte mal wieder auf. Das ging doch schon in eine gute Richtung. Hab keine Ahnung wo Du wohnst, aber selbst in meinem Wohnort (20.000 Einwohner) gibt es Psychotherapeuten. Was Du meines Erachtens nach brauchst, ist ein sogenannter psychologischer Psychotherapeut. Das ist (logischerweise) jemand, der eine Psychotherapie durchführt. Ein Psychologe dagegen, ist jemand, der Psychologie studiert hat, aber nicht notwendigerweise Patienten auf Kosten einer Krankenversicherung behandeln darf. Psychologen, die das dürfen, dürfen sich psychologische Psychotherapeuten nennen. Mehr zu dem Thema unter dieser Adresse.

    Alles Gute :smile:
     
    #10
    Nice__guy, 13 März 2007
  11. bello-fetto
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Vielen Dank für Eure Antworten.

    Also:

    @ mosquito:
    Die Schule belastet mich unglaublich viel. Ich hasse es dort hinzugehen. Zwar würde ich nie Amoklaufen, aber ich denke ich kann nachvollziehen warum so manch einer das getan hat, denn dieser innerliche Hass zerfrisst einen. Aber wie gesagt: Ich mache so etwas nicht! Woran das liegt? Wüsste ich selbst auch gerne. An meinen Mitschülern wahrscheinlich nicht, meine Lehrer mag ich nicht, auch da gibts bessere und so richtige Arschlöcher. Aber ob es das alleine ist? Ich sehe die Schule nicht als Chance in meinem Leben, sondern als Behinderung. Ich möchte etwas Sinnvolles in meinem Leben tun und mein Leben selbst gestalten können, doch das lässt die Schule nicht zu, selbst wenn ich mich den ganzen Nachmittag und Abend positiv auslaste.
    Und Du hast gemeint, dieses Ausgestoßen fühlen kennst Du bzw. kanntest Du. Also ist das was normales? Aber warum verletzte ich dann damit meine Eltern, warum verstehen sie es nicht? Und vor allem: Warum tut mir diese Erkenntnis selbst so weh?

    @ Das mit dem Stress klingt sehr einleuchtend, das könnte wirklich bei mir der Fall sein. Aber warum? Selbst in entspannten Situationen fühle ich mich gestresst... Wie rufe ich diesen Stress hervor? Also manchmal ist es z.B. am Wochenende so, dass ich einen ganz entspannten Tag machen möchte und plötzlich überkommt mich dieses Gefühl: Da war doch noch was, irgendwas hab ich vernachlässigt und muss mich drum kümmern... Aber ich weiß nie was ich zu tun hätte, ich habe nur Fragen im Kopf, aber finde keine Antworten!

    @ nice_guv:
    Danke, ich werde mich erkundigen
     
    #11
    bello-fetto, 13 März 2007
  12. User 53748
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    Hm, ok, die Schule schränkt dein Leben in gewisser Art und Weise ein, doch hat sie auch positive Seiten:

    Du lernst Allgemeinwissen. Ich meine, möchtest du "dumm" bleiben? Überleg mal was du alles nicht könntest wenn du nie zur Schule gegangen wärst, wie sich deine Persönlichkeit nicht vielleicht auch positiv gewandelt hat, wie zum Bsp. das man angetrieben wird, regelmäßig Nachrichten zu schauen, sich für eine bessere Welt zu engagieren, etc. Es gibt doch auch so viel Interessantes in der Schule was einem vermittelt wird.

    UND: Man kann in der Schule Freunde finden. Stell dir vor, es gäbe die Schule nicht. All deine Bekannten könntest du Vormittags eh nicht sehen da sie in der Schule sitzen. Du würdest zu Hause sein und dich langweilen oder eine Ausbildung machen oder oder oder. Aber du hättest nie so viele Leute in deinem Alter um dich.

    UND: Genieß die Schulzeit. Danach wird es sicher noch um einiges härter. Nichts mehr mit so vielen Ferien etc. Und arbeiten ist sicher auch anstrengend, im schlimmstenfall eintönig und langweilig.
     
    #12
    User 53748, 13 März 2007
  13. bello-fetto
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    Ich hasse die Schule, aber man muss Schulung und Schule trennen, es gibt nichts über eine gewisse Bildung, doch ich möchte etwas für das Leben lernen, das Leben ist die Schule, wenn da vorne irgend ein Typ steht, der sagt, ich müsse die und die Logarithmen lernen, was habe ich davon? Würde er mit uns die Schule verlassen und die Welt erkunden, so kitschig das auch klingen mag. Man kann Bildung auf viele Weisen vermitteln, die des hessischen Kultusministeriums ist garantiert die falsche. Nur das mit den Leuten stimmt,da lernt man viele nette Menschen kennen. Und die Ferien sind wunderbar, aber sich nur von Ferien zu Ferien zu hangeln ist nicht erfüllend.
    Und nochwas: Ich bin ein sehr interessierter Mensch, ich lese viel und bilde mich über vergange Kulturen, Religionen, eben alles, was mich so anspricht. Davon habe ich in der Schule noch nie etwas gehört und ich kann es auch nirgends einbringen.


    Ich fühle mich kaputt. Innerlich wie äußerlich. Ich fühle mich wertlos. Doch selbst wenn ich die Schule verlassen würde, wüsste ich nicht, was ich machen wollte...
     
    #13
    bello-fetto, 13 März 2007
  14. User 53748
    User 53748 (28)
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    Klingt nach Bournout Syndrom (schreibt man das so?)
    Einfach fertig und alle und leer... so wie du dich eben fühlst. Hm, bald sind ja Ferien, ich würde sagen du versuchst dich da irgendwie zu erholen und zwar für länger. Möglichst viel raus, Sport, vllt mal ne Massage gönnen, schöne Unternehmungen, und nichts für die Schule tun. Und wenn du denkst die Schule nimmt dein Leben ganz in Anspruch,hm, ich kenne das aber vielleicht ist das teilw. auch nur eine Sache der Organisation. Mach dir feste Zeiten für Dinge wie Hausaufgaben, nehme, ein, zwei Hobbys die Woche gezielt und regelmäßig wahr, den Rest je nach Lust und Laune ausleben. Vielleicht hilft es dir ja...
     
    #14
    User 53748, 13 März 2007
  15. bello-fetto
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    Das klingt leichter, als es ist. Ich gehe einmal bis zweimal die Woche zum Schwimmen bei der DLRG. Dann treffe ich mich wie gesagt oft mit Freunden, ich gehe ins Kino, Theater etc. Nur eins stimmt: Ich bin schlecht im organisieren: Ich mache nie Hausaufgaben und entweder power ich mich irgendwie anders aus oder gammel bisschen. Ansonsten ist mein Leben zumindest äußerlich erfüllt, denke ich. Aber ich bin es innerlich nicht. Oft wenn ich traurig bin und jemanden treffe spiele ich ihm und mir einen fröhlichen Menschen vor, der innerlich total kaputt ist. Ich weiß nicht was ich mit meiner Zeit anfangen soll, selbst wenn ich etwas unterneheme, was mir Spaß macht, wie z.B. das Schwimmen, fühle ich mich übergangen und so, als ob ich die Lage nichtmehr unter Kontrolle hätte, obwohl mich niemand zu etwas zwingt, es ist ja MEINE Sache.
     
    #15
    bello-fetto, 13 März 2007

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