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  • User 56700
    User 56700 (37)
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    2 März 2009
    #1

    Kommt man über kurze Beziehungen schwerer hinweg?

    Aus gegebenem Anlass wollte ich mal eure Erfahrungen zu folgendem Thema wissen:

    Kommt man über eine kurze aber intensive (und damit unerfüllte) Beziehung schwerer hinweg, als über eine langjährige Beziehung?

    Meine eigenen Erfahrungen deuten in diese Richtung. Meist hatte ich eher an dem Ende einer intensiven, aber kurzen Beziehung zu knabbern, als an dem Ende einer mehrjährigen Beziehung. Nach letzterer fühlte mich meist erstmal "befreit".

    Wie sieht das bei auch aus?
     
  • tainted.beauty
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    Single
    2 März 2009
    #2
    Naja, bei langjährigen Beziehungen läuft es (aus meiner Erfahrung) meist schon über einen gewissen Zeitraum auf Trennung hinaus, man merkt es und kann sich vielleicht schon etwas drauf einstellen und sich event. mit abfinden. Aber es ist natürlich nicht immer so.

    Bei kurzen Beziehungen ist dieses Verliebtsein natürlich am Anfang noch sehr stark, und wenn man dann verlassen wird, kann ich mir vorstellen, dass es für manch einen zum Teil schwerer ist. Allerdings glaub ich nicht, dass sich das bei kurzen Beziehungen lange hinzieht mit der Trauer.
     
  • dick_brave
    dick_brave (29)
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    nicht angegeben
    2 März 2009
    #3
    Ich hatte noch keine langjährige Beziehung, trotzdem stimme ich dir zu.
    Bei einer kurzen Beziehung ist man häufig noch hormonell verliebt und der Schmerz ist nahezu unendlich,

    bei einer langjährigen Beziehung hingegen passiert es häufig dass man sich entliebt und nur in Freundschaft auseinander geht.
     
  • Grottenolmin
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    nicht angegeben
    2 März 2009
    #4
    Meiner Meinung nach hängt das eher davon ab, ob man selbst schluß gemacht hat, ob überhaupt noch Gefühle da waren zum Ende der Beziehung und was in der Beziehung falschgelaufen ist und ob man das auch selbst so gesehen hat.

    Ich denke, bei sehr kurzen Beziehungen (jedenfalls jenseits der 16 *g*) kommt es schonmal vor, dass es eine Trennung "einfach so" gibt, weil es eben doch nicht so passt, man sich Gefühle nur eingeredet hat usw... bei längeren Beziehungen gibt es oft eher einen handfesten Grund (oder auch mehrere) oder es lief schon länger schlecht, so dass man insgeheim schon vor der Trennung mehr oder weniger mit der Beziehung abgeschlossen hatte, was die "Trauerzeit" dann verkürzt.

    Ich hatte bisher nur lange Beziehungen (2-3 Jahre) und habe mich jedes Mal recht schnell wieder verliebt, ich glaube aber, das lag eher daran, dass bis auf einmal immer ich aus Mangel an Gefühlen schlussgemacht habe und deshalb auch keinen Grund hatte, verletzt zu sein oder zu "trauern".
     
  • xoxo
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    2 März 2009
    #5
    Ja, weil man in kurzen Beziehungen noch voll in der Verliebtheitsphase steckt, noch nicht alle Fehler und Macken des Partners kennenlernen konnte und sich der Alltag noch nicht komplett etabliert hat.
     
  • Schweinebacke
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    nicht angegeben
    2 März 2009
    #6
    Kann man so pauschal nicht sagen.
    Was aber wahrscheinlich in langjährigen Beziehungen oft passiert: Man lebt sich auseinander, trennt sich eher so in Schritten bis es irgendwann klar ist, das man eigentlich nur noch befreundet ist ohne Liebe. Dann ist der Abschied meist nicht so schmerzhaft. Sowas kann natürlich rein zeitlich bei kurzen Beziehungen nicht passieren. Aber wenn in einer langjährigen Beziehung der eine Partner sich neu verliebt und den anderen sehr überraschend verläßt, ist das wohl mit die schmerzhafteste Variante.
     
  • SandraChristina
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    2 März 2009
    #7
    ich denke nicht.

    verliebtheit lässt sich bei mir in ein paar tagen/wochen kurieren. ich nehme verliebtheit gar nicht so ernst. scheitert das schon am anfang, wars eh nur ein wuschtraum.

    gerade der alltag bindet. man hat etwas gemeinsames aufgebaut. das bett, das man 5 jahre geteilt hat, ist plötzlich leer.
    die gespräche nach der arbeit fallen weg. ebenso das gemeinsame abendessen.

    die gemeinsamen träume lassen sich nicht mehr realisieren, man verliert evtl. eine ganze schwiegerfamilie.

    man liebt, und ist nicht nur verliebt. das schmerzt um längen mehr.
     
  • Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    2 März 2009
    #8
    Nein, in dieser Pauschalität nicht.

    Ich habe schon ein paar Arten von Trennungen erlebt. Längere Beziehungen, kürzere, lange Trauerphasen, kurze Trauerphasen, verlassen worden oder selbst verlassen. Da war eine lange Beziehung, die sich totgelaufen hat, bei der ich einfach irgendwann nicht mehr konnte, nichts mehr für ihn empfunden habe und daher dann gegangen bin - die unmittelbare Erleichterung war riesig und ich war vorerst einfach mal froh, den Schritt gewagt zu haben. Nach etwa zwei, drei Monaten kam das "böse Erwachen" und mir ging es plötzlich scheisse. Weniger weil ich ihn als Person vermisst habe, sondern weil ich plötzlich "niemanden mehr hatte". Ich habe so gut 1.5 Jahre gebraucht, bis ich mich wieder auf jemanden einlassen konnte.

    Dann gabs da eine kurze Beziehung (paar Monate), da hat er Schluss gemacht, ich hab ne Woche getrauert und gut war. Wir haben schlicht überhaupt nicht zusammengepasst. Zwar war die Zeit intensiv, wir haben uns täglich gesehen, aber gefehlt hat mir nichts.

    Und dann war da eine auch eher kurze Beziehung (knapp ein Jahr), die emotional enorm intensiv war, dann sehr plötzlich zu Ende ging (ergo auf seinen Wunsch) und die ich ewig nicht überwinden konnte, was ich mir überhaupt nicht erklären konnte, nur konnte ich es leider auch nicht ändern.

    Wer verlässt spielt für mich zwar eine Teilrolle, aber schlussendlich nicht die entscheidende. Ich war von meinem jetzigen Freund schonmal getrennt, hatte ihn bereits einmal verlassen, weil ich nicht mehr weitermachen konnte, und obwohl das eine wirklich vollumfänglich durchdachte Entscheidung war, habe, gings es mir monatelang dreckig wie sonst was - so dreckig, dass es irgendwann auch ohne ihn eben nicht mehr weiterging, und wir kamen dann wieder zusammen.

    Ich denke, bei kurzen Beziehungen ist es eher der Schock über das oft plötzliche, unerklärliche Ende, der einen vorerst einfach mal nur "lähmt". Bei langen Beziehungen zeichnet sich das Ende oftmals scho lange vorher ab. Aber: das macht es nicht einfacher, überhaupt nicht. Man teilt halt mehr, hat sich gewissermassen auch an jemanden "gewöhnt" (absolut im positiven Sinne), wenn dann dieser jemand weg ist, ist das nicht einfach. Klar ist eine Trennung manchmal eine Erleichterung, aber auch das heisst nicht, dass eine Leere nicht irgendwann später eben doch noch eintrifft. Bei langen Beziehungen kommt beim Scheitern vielleicht noch so was wie das Gefühl des "Versagens" hinzu - zumindest habe ich das so erlebt, aber nur bei längeren Beziehungen. Bei kurzen kann man nicht viel versagen, bei langen schon, zumindest empfinde ich das so.
     
  • envy.
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    nicht angegeben
    2 März 2009
    #9
    Kann man gar nicht pauschalisieren. Es gibt mehrere Möglichkeiten.
    Langjährige Beziehungen prägen einen. Man gewöhnt sich so sehr aneinander, hat den Partner und die ganze Beziehung komplett verinnerlicht. Auch wenn man nicht immer glücklich ist, kann eine Entwöhnung dennoch sehr schwierig sein. Man hat Angst vor Veränderung, da man glaubt, man könne ohne den gewohnten Fortlauf nicht zurechtkommen.
    Das ist wie in eine neue Stadt zu ziehen. Es kann einem so viel fehlen, man glaubt einsam zu werden, und muss sich eben erst einmal mit der neuen Situation abfinden. Natürlich öffnen sich für einen auch neue Pforten, aber wenn man zB (im übertragenen Sinne) "zwangsumgesiedelt wurde", dann will man besagte Wege gar nicht gehen.
    Vor allem kommt die Frage auf: Was ist mit den letzten Jahren passiert? Einfach weggeschmissen? Vergeudete Zeit?
    Ein weiterer Aspekt den man zu beachten hat ist natürlich der, ob die Trennung spontan oder vorbereitet ablief, in beidseitigem Einverständnis oder im Streit.
    Ich glaube grundsätzlich, dass man am Ende einer langen harmonischen Beziehung länger, aber nicht unbedingt intensiver zu nagen hat, als am Ende einer kurzen, da eine langjährige Beziehung einen als Menschen ja auch prägt und verändert.

    Bei kurzen Beziehungen habe ich die Erfahrung gemacht, dass es mich gar nicht so wirklich juckt. Wenn die Beziehung nicht von Dauer war, hat das wohl seinen Grund, und daher kann wohl die Chemie prinzipiell nicht gestimmt haben.
    Aber sicherlich ist es in diesem Fall auch sehr hart, wenn man quasi von seiner Wolke gerissen wird und gezwungenermaßen auf den harten Boden der Realität aufprallt.
    Allgemein glaube ich jedoch nicht, dass diese Gefühle einem länger im Gedächtnis bleiben bzw. einen auch nicht dermaßen geprägt haben. Das schlimme ist jedoch einfach, dass man in der Regel auf einen Bruch nicht vorbereitet ist, und die Enttäuschung ist dementsprechend umso größer.
     
  • Fuchs
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    2 März 2009
    #10
    Genau! Wunderbar! :zwinker:

    Letztlich muss man doch sehen, dass die aufbrechende emotionale Bindung hier die Schmerzen verursacht. Einige Menschen trennen sich bereits während der Beziehung - die beginnen schon Monate vor dem eigentlichen Ende mit der Verarbeitung der ganzen Sache. Wenn man aber den anderen Part in der Beziehung einnimmt und möglicherweise nichts von dem Unglück ahnt, ist das sehr schlimm.

    Nimm dir den Familienvater, 10 Jahre verheiratet, der seine Frau und seine Kinder innig liebt, aber von einen auf den anderen Tag von seiner Frau zu hören bekommt, "es seie nicht mehr dasselbe" - der verzweifelt versucht, noch einen Zugang zu seiner Frau zu erhalten, die sich aber emotional schon ein Jahr zuvor von ihm abgenabelt hat, ohne die Probleme vielleicht mal anzusprechen, als man es hätte tun sollen? Er hat keine Chance mehr - ein paar Wochen später wird die Scheidung eingereicht und er steht vor den Trümmern seines Lebens.

    Will jemand wirklich behaupten, das wäre leichter zu verdauen?
     
  • User 75021
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    2 März 2009
    #11
    Kommt drauf an wie die Beziehung beendet wurde und wie es vorher lief.
    Wenn man frisch verliebt in der Anfangsphase steckt und der Partner dann plötzlich Schluss macht, weil er der Meinung ist es passt nicht (oder ohne Grund :ratlos: ist mir auch schon passiert), dann kann man auch ganz schön leiden. Ich fand so etwas immer furchtbar.
    Eine Trennung nach einer langen Beziehung kommt meist nicht so plötzlich. Oft kriselt es vorher schon lange und man stellt sich auf eine mögliche Trennung ein.
     
  • Liza
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    2 März 2009
    #12
    Nicht schwerer, denke ich - aber lauter :-D.

    Wenn man mal in beiden Fällen von der Situation ausgeht, dass man selbst der Verlassene ist und die Beziehung eigentlich hätte weiterführen wollen, leidet man meiner Erfahrung nach bei kurzen, aber intensiven Beziehungen viel schriller und theatraler und eben lauter. Dieses ständige Heulen, das Gefühl, dass es einem das Herz zerreißt, das Gefühl, sterben zu wollen, kitschig-melancholische Musik in Dauerschleife.

    Bei langjährigen Beziehungen hingegen ist das Leid viel leiser, aber dafür auch steter. Man wirkt nach außen hin gefasster, weint höchstens ab und an abends leise ins Kopfkissen. Kann sich anfangs durchaus auch mal ablenken, an was anderes denken. Aber es frisst auf. Es nagt leise und ausdauernd an einem herum und hinterlässt nicht selten Wunden, die einen jahrelang begleiten. Man nimmt sehr viel mehr Ballast in spätere Beziehungen mit, als dies bei einem kurzen Intermezzo der Fall gewesen wäre, und es dauert sowieso viel länger, bis man wieder für eine neue Beziehung bereit ist.

    Man könnte sagen, dass die Verarbeitung der Trennung ähnlich wie die Beziehung ist. Kurz und intensiv bei kurzen und intensiven Beziehungen - lang und stetig bei langen und stetigen Beziehungen.

    Ist aber nur so meine persönliche Erfahrung.
     
  • User 48403
    User 48403 (48)
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    2 März 2009
    #13
    Dem stimme ich mal zu.

    Zwar hatte ich auch kurze Beziehungen, wo ich selbst nicht Schluss gemacht hatte, aber ich war trotzdem schnell darüber hinweggekommen. Allerdings war ich da auch schon älter, und dann erträgt man sowas besser.
    Am schlimmsten war die Trennung, als meine erste Freundin aus heiterem Himmel von einem Tag auf den anderen ohne nähere Begründung Schluss gemacht hatte. Die Beziehung hatte 3 Monate gehalten.
     
  • ülpentülp
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    2 März 2009
    #14

    so ist es (zumindest oft) :jaa:
     
  • capricorn84
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    2 März 2009
    #15
    Meine erste Beziehung war nach 1 Monat zu Ende. Da war ich zwar schon auch traurig drüber und hab geheult aber was solls. Das Leben geht weiter. :grin: In der vorigen Beziehung waren es ca. 19Monate. Die Trennung bzw. das danach wäre schlimm gewesen aber dadurch dass viel Hass da war wegen verschiedener Dinge hat es mir das alles leichter gemacht und auch mein neuer Freund hat mir da gut durchgeholfen!

    Pauschal kann ich jetzt nicht sagen ob es leichter nach kurzer oder langer beziehung besser ist. Ist halt bei jedem anders.
     
  • User 15352
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    3 März 2009
    #16
    Das empfinde ich persönlich ähnlich - zumindest, was längere Beziehungen angeht (auf andere Erfahrungen vermag ich nicht zurückzugreifen): Auch jetzt, ein gutes Dreivierteljahr nach der Trennung, habe ich noch ziemlich an der Sache zu knabbern - und es scheint noch kein Ende in Sicht zu sein :ratlos: . Mein Ex-Freund hingegen scheint mit der Sache viel besser abgeschlossen zu haben - das ist also von Mensch zu Mensch verschieden.

    Auch hier stimme ich Dir zu.
    Trotz dieser Tatsache habe ich mich bereits wenige Monate nach der Trennung in etwas Neues "gestürzt" - und auch wenn ich einerseits sehr glücklich bin, meinen jetzigen Freund kennengelernt zu haben, so war es doch zum damaligen Zeitpunkt viel zu früh für eine neue Liebe und ist es vielleicht sogar heute noch.

    Doch was will man machen? Die neue Beziehung aufgeben, um die alte erst einmal zu verarbeiten? Dann riskiert man, einen tollen Menschen zu verlieren. Es bleibt also nur, sich damit zu arrangieren, dass man immer noch zeitweise in Trauerphasen verfällt und sich im Gefühlschaos befindet...
     
  • Fluxo
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    3 März 2009
    #17
    Ich sehe das so:

    "Die Dauer einer Beziehung steht nicht in Relation zu ihrer Intensität!"

    Ergo kann das total unterschiedlich sein... :smile:
     
  • Tinkerbellw
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    4 März 2009
    #18
    Ich würde eher das gegenteil sagen. Bei kürzeren Beziehungen die schnell zu Ende waren, hat meist etwas sehr grundlegendes nicht gestimmt. In längeren Beziheungen, bei denen es zukunftspläne gab etc. hat es mich mehr getroffen, wenn da plötzlich Schluß war.
    Plötzllich und unerwartet verlassen zu werden ist aber sowieso eine sache, mit der man schwer fertig wird!
     
  • User 77441
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    4 März 2009
    #19
    ne, dem kann ich nicht zustimmen.
    nach dem ende meienr letzten beziehung (dauer knapp 2 jahre) war ich richtig fertig für 1-2 monate. gewichtsabnahme, abschottung von der außenwelt etc.

    über kurze bin ich schneller hinweggekommen. mag aber auch daran liegen, dass ich da erst 14 war und die eh nicht so ernst genommen habe.

    ohja
     
  • Shiny Flame
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    Verlobt
    4 März 2009
    #20
    Hmm... Nö. Hat überhaupt nichts mit der Länge der Zeit zu tun.

    Mit der Gefühlsintensität. Ich bin über eine lange Beziehung total schnell hinweggekommen, über zwei andere sehr, sehr langsam. Ich habe kurze Beziehungen erlebt, die nicht intensiv waren, und andere, an denen ich sehr lange geknabbert hatte.

    Es hat mit der Gefühlsintensität zu tun - und damit, wie viel Zukunft man sich noch erträumt hat.

    Man trauert ja im Grunde um die Träume, die man hatte und die nicht in Erfüllung werden gehen können.
     

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