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Kommunikation

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von DeepRed, 11 Januar 2007.

  1. DeepRed
    Gast
    0
    .....
     
    #1
    DeepRed, 11 Januar 2007
  2. [sAtAnIc]vana
    Sehr bekannt hier
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    2
    nicht angegeben
    Sender und Empfänger müssen den gleichen Code haben.

    Manchmal braucht der Empfänger Vorkenntnisse um zu verstehen.

    Der Empfänger muss Interesse am Sender haben. :grin: g*

    mh ja.. mussten wir zwar auch mal machen aber das is lange her :grin:

    vana
     
    #2
    [sAtAnIc]vana, 11 Januar 2007
  3. SunShineDream
    Verbringt hier viel Zeit
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    2
    nicht angegeben
    also wie schon gesagt braucht es nen sender und nen empfänger
    dann braucht es sprache, verbale und nonverbale
    dann braucht es die aussage, also das was vermittelt werden soll.
    mehr fällt mir gerade nicht ein
     
    #3
    SunShineDream, 11 Januar 2007
  4. DeepRed
    Gast
    0
    .....
     
    #4
    DeepRed, 11 Januar 2007
  5. User 67771
    Sehr bekannt hier
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    649
    vergeben und glücklich
    Wenn man jetzt sehr penibel sein wollte, könnte man dies noch dahingehend definieren, dass S und E anfangs sehr wohl unterschiedliche Codes benutzen können, aber mindestens einer zum Ändern desselben (Code-Switching) fähig sein muss.
     
    #5
    User 67771, 11 Januar 2007
  6. [sAtAnIc]vana
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    ja stimmt schonn..

    dann eben "Der Empfänger muss den Code decodieren können" :grin:

    Weiter:

    Kommunikation wird von Erfahrung beeinflusst. - Gut keine Vorraussetzung aber evtl wird es ja was :grin:

    Man kann nicht nicht kommunizieren.

    mh allgemeine Thesen fallen einem ja zu hauf ein.. aber die Vorraussetzungen oO

    vana
     
    #6
    [sAtAnIc]vana, 11 Januar 2007
  7. Joppi
    Gast
    0
    Sender, der ein Signal losschickt. Medium, das es überträgt und ein Empfänger der es, naja, empfängt.
     
    #7
    Joppi, 11 Januar 2007
  8. birdie
    birdie (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    die Gesprächsteilnehmer müssen kooperieren, das heißt beide überhaupt ein Gespräch führen wollen
    ein Gesprächsbeitrag muss kohärent sein, also nicht nur eine Aneinanderreihung von willkürlichen Worten
    Es müssen Präsuppositionen (Hintergrundwissen, Weltwissen) vorhanden sein
     
    #8
    birdie, 11 Januar 2007
  9. Santa
    Santa (37)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Erstmal muss man definieren, was Kommunikation ist. Ich verstehe darunter die Übermittlung einer Information von einem System (Mensch, Tier, Maschine etc.) zum anderen.
    Also, meiner Meinung nach müssen diese Voraussetzungen erfüllt sein:

    1. Das Vorhandensein von mindestens 2 "Systemen"

    2. System 1 muss über eine Information verfügen

    3. System 1 muss dazu in der Lage sein, mit der Außenwelt zu interagieren

    4. System 1 muss zur Übermittlung der Information veranlasst werden

    5. System 1 muss die Möglichkeit zur Interaktion mit der Außenwelt dazu nutzen, um die Information auszusenden

    6. System 2 muss fähig sein, seine Außenwelt wahrzunehmen

    7. Das von System 1 ausgesandte Signal muss System 2 erreichen

    8. System 2 muss erkennen, dass ein Signal es erreicht hat

    9. System 2 muss erkennen, dass das Signal eine Information beinhaltet

    10. System 2 muss dann über die versandte Information verfügen
     
    #9
    Santa, 12 Januar 2007
  10. smithers
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Gesprächsfähigkeit ist eine zentrale Qualität der Kommunikation,
    die in der Schule von allen daran Beteiligten, den Schüler/innen wie den Lehrer/innen, möglichst weitgehend beherrscht werden sollte.

    Der Sprechwissenschaftler Helmut Geißner hat eine klare Definition vorgelegt:
    "Gesprächsfähig ist, wer im situativ gesteuerten, personengebundenen, sprachbezogenen, formbestimmten, leibhaft vollzogenen Miteinandersprechen - als Sprecher wie als Hörer - Sinn so zu konstituieren vermag, dass damit das Ziel verwirklicht wird, etwas zur gemeinsamen Sache zu machen, der zugleich imstand ist, sich im Miteinandersprechen und die im Miteinandersprechen gemeinsam gemachte Sache zu verantworten. " (Geißner: 1981, S. 129)
    Lehren und Lernen vollzieht sich immer in der Interaktion der Schüler/innen untereinander und der mit den Lehrer/innen. Alle gestalten den Gesprächsprozess mit, verständigen sich verbal und nonverbal, auch wenn die Rollenverteilung überwiegend asymmetrisch genannt werden kann. Wesentlich ist es deshalb, Gesprächsprozesse steuer- und durchschaubar zu machen und bewusst zu strukturieren.

    Innerhalb der schulischen Lern- und Lehrprozesse gibt es eine Vielzahl von Gesprächsformen, die jeweils eigene Merkmale haben. In den folgenden Teilen des Lernprogramms werden wir Ihnen die wichtigsten dieser Gesprächsformen vorstellen - theoretisch und auch in Beispielen. Es gibt dann auch Fragen, Übungen und 'Drehbücher' zu den verschiedenen Typen.
    Gutes Verstehen im Gespräch hängt ab von folgendem Verhalten:
    · dem genauem Ausdruck und gemeinsamen Verständigungsmitteln,
    · davon, dass die Partner/innen über das Gleiche sprechen und nicht Verschiedenes meinen,
    · davon, dass beide bereit sind, die andere Person zu akzeptieren und deren Meinung ernst zu nehmen,
    · davon, dass alle versuchen, nicht zu viel in einem Beitrag zu sagen, da sonst die anderen nur verwirrt werden.

    Fehler, die die Verständigung beeinträchtigen:
    Hörer-Fehler: Sprecher-Fehler:
    Man probt, während andere noch sprechen, bereits den eigenen nächsten Gesprächsbeitrag. Man organisiert die Gedanken nicht, bevor man spricht.
    Der Hörer erfasst nicht den ganzen Sinn der Aussage. Es werden zu viele Aussagen und Ideen unverbunden in eine Äußerung gebracht.
    Man versteht mehr als die Partner sagten, weil man deren Gedanken weiterdenkt. Es wird aus Unsicherheit immer weiter geredet, ohne die Auffassungskapazität der Hörer zu berücksichtigen.
    Weniger Vertrautes wird in eigene Denkschemata eingeordnet. Man überhört bestimmte Punkte in den Ausführungen der Partner.

    Die verschiedenen Arten von Gesprächen unterscheiden sich u. a. durch den Grad ihrer 'Verregelung':

    Diskussion, Streitgespräch, Pro-und-Contra-Gespräch, Debatte sowie sokratischer Dialog sind stark verregelte Schülergespräche, die meist der Erörterung umstrittener konsensbedürftiger Fragen und Probleme dienen. Diese durch die Medien geprägten Gesprächsformen, die ihren Vorläufer in der Disputation des Mittelalters haben, dienen der Einübung in demokratische Formen der Konfliktlösung sowie der Schulung der Argumentationsfähigkeit.


    Wir konzentrieren uns auf folgende Gesprächsformen:
    1. Offenes Gespräch
    2. Lehrergespräch oder gelenktes Unterrichtsgespräch
    3. Fragend-entwickelndes Gespräch
    4. Freie Diskussion
    5. Debattenformen
    6. Moderation
    7. Kontrollierter Dialog/Aktives Zuhören
    1. Offenes Gespräch
    Das offene Gespräch, die Unterhaltung, die häufig am Beginn einer Themenbearbeitung, z.B. einer Textinterpretation steht, ist die am wenigsten formalisierte Form. Hier nimmt sich die Lehrperson weitgehend zurück und lässt den Schüler/innen freien Raum, ihre eigenen Erfahrungen, Bedürfnisse und Phantasien spontan zu äußern, zu veröffentlichen und zu reflektieren.
    2. Im Lehrergespräch oder gelenkten Unterrichtsgespräch
    gibt der Lehrer Inhalt und Ziel des Gesprächs vor und motiviert die Schüler/innen gleichzeitig, durch regelmäßige Zwischen- und Rückfragen (Verständnis-, Wiederholungs-, Beispiel-, Prüfungsfragen) zum aufmerksamen Nachvollziehen des Gedankenganges.
    3. Im fragend-entwickelnden Gespräch,
    auch sokratischer Dialog genannt, weil Platon in seinen philosophischen Erörterungen Sokrates als entwickelnden Gesprächsführer auftreten lässt. Der Lehrer nutzt geschickt die Vorkenntnisse der Schüler/innen sowie ihr logisches oder psychologisches Argumentationsvermögen, um einen Sach-, Sinn- oder Problemzusammenhang aus ihrer Sicht und in der Sprache der Schüler/innen fragend zu entwickeln.
    4. Freie Diskussion
    Diskussionen können sehr lebendig sein und im gegenseitigen Austausch zu neuen Erkenntnisweisen und Perspektiven führen. Wir alle verfolgen Diskussionen im Fernsehen oder nehmen vielleicht selber an solchen Gesprächen teil. Sie können spontan und informell sein, aber auch stärker reguliert durch Diskussionsleiter/innen.

    Auf jeden Fall gilt es, bestimmte Gesprächsregeln einzuhalten, damit kein Chaos entsteht und jeder zu seinem Recht kommt, besonders im schulischen Kontext:
    · Wahrheitsvermutung: Man begegnet dem Anderen nicht mit Vorurteilen, er wolle lügen oder andere hereinlegen. Man nimmt normalerweise an, dass jemand einem die Wahrheit sagt.
    · Gesprächsdisziplin: Eine stillschweigende Vereinbarung besagt, dass man sich gegenseitig zuhört, den anderen auch zu Worte kommen lässt und ihn nicht niederschreit, geschweige denn zu körperlichen Angriffen Zuflucht nimmt. Auch das gab es schon und gibt es gelegentlich immer noch.
    · Sachlichkeit: Persönliche Angriffe und unfaire Attacken müssen unbedingt vermieden werden, sonst ist es nicht möglich, zu einem kooperativen Gespräch zu gelangen.
    In kleineren, vertrauten und auf der persönlichen Ebene weitgehend konfliktfreien Gruppen funktionieren diese einfachen Regeln der Diskussion meist problemlos. Bei Diskussionen mit vielen Teilnehmer/innen oder in konflikthafter Atmosphäre ist es aber eine Gesprächsleitung notwendig, manchmal müssen auch Formen der Moderation (siehe unten) angewendet werden.


    5. Debattenformen
    Debatten kennen wir vor allem aus den Parlamenten. Sie dienen der Entscheidungs-findung für Gesetze und unterliegen strengen Regularien, der Geschäftsordnung und speziellen Ausführungsbestimmungen sowie der Leitung etwa durch den Parlaments-präsidenten.
    Man kann aber auch im Unterricht in spielerischer Weise Debatten planen und durchführen; dabei geht es dann um die Einübung in formalisierte Gesprächsformen und das Training der dazu erforderlichen Fähigkeiten, vor allem die angemessene Argumentation.
    6. Moderation
    Die Moderation (von moderamen, lat. Hilfsruder) ist eine sehr moderne Form der Gesprächsführung. Neben den formalen organisatorischen Bedingungen werden auch die Beziehungsebene und das inhaltliche Geschehen von der moderierenden Person mitgestaltet.
    Eine spezielle Form von Moderation ist die Metaplantechnik. Darunter versteht man die visualisierte Leitung von Gesprächsprozessen, bei der einzelne Gedanken stichwortartig
    auf Kärtchen geschrieben und gemeinsam an Pinnwänden strukturiert und bewertet werden. Diese eignet sich v.a. für gemeinsame Arbeitsgespräche, die der Klärung und Entscheidung dienen.

    Moderatoren brauchen vor allem die folgenden Qualifikationen, die wir auch von den Gesprächsregeln her kennen:
    · Zuhören,
    · Verstehen,
    · Zusammenfassen.
    7. Kontrollierter Dialog
    Beim Kontrollierten Dialog wird das Gespräch so geführt, dass eine Person spricht, und eine andere Person zuhört. Ist die sprechende Person mit ihrem Beitrag zuende, wiederholt die zuhörende Person das, was sie von dem Gesprächsbeitrag der anderen Person verstanden hat, und spricht dann über ihre eigenen Ansichten. Daraufhin wiederholt die zuhörende Person das Gehörte in eigenen Worten und spricht dann darauf bezogen in eigener Sache.
    So entsteht ein zeitverzögertes Gespräch, das dazu dienen soll, das gegenseitige Verständnis zu sichern, da durch die stetige Wiederholung des eben Gehörten Missverständnisse schon im Vorfeld sichtbar werden und geklärt werden können. Deshalb ist diese Gesprächsform besonders für schwierige Gespräche über kontroverse Themen sehr hilfreich.
    Dass man im Alltag nicht immer so kontrolliert diskutieren kann, versteht sich von selbst. Man sollte aber in der Lage sein, jederzeit einen Gesprächsablauf so kontrolliert durchführen zu können.

    Quelle: http://www.uni-oldenburg.de/germanistik-kommprojekt/sites/2/2_05.htm
     
    #10
    smithers, 12 Januar 2007
  11. DeepRed
    Gast
    0
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    #11
    DeepRed, 12 Januar 2007

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