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Komplizierte Sache!

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von KleinerRomeo, 4 Juni 2008.

  1. KleinerRomeo
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Hallo,

    nach langer zeit such ich mal wieder dieses Forum heim, da ich irgend wie in einer sehr komplizierten Lage stecke.
    Also...
    Nach einem 2 Monatigem Psychiatrie Aufenthalt, bin ich Anfang Februar in eine Reha Einrichtung gekommen. So ne Woche oder so später taucht dann eine neue Mitpatientin auf. Etwa gleiches Alter ganz nett so vom äußeren. Tja und irgend wie hab ich mich zu ihr hingezogen gefühlt. Kurz bevor ich dann in die nächste Phase der Therapie (das Leben in einer WG) gekommen bin wollt ich mit ihr eigentlich über meine Gefühle reden. Aber durch mein ständiges anstarren hat sie sich irgend wie bedrängt gefühlt und mir das auch mitgeteilt. Also hab ich schweren Herzens sozusagen aufgegeben und mich nicht mehr drum gekümmert, ihr irgend wie aus dem Weg gegangen. Tja und wie das Schicksal so spielt kam sie wenige Wochen später in die selbe WG. Erst war das etwas komisch, doch dann hat man sich näher kennen gelernt und es entstand Sympatie. Wir haben dann auch mehrere Fahrradtouren zusammen gemacht uns gut und viel unterhalten über den Alltag in der WG und der Einrichtung generell.
    Tja und aus Sympatie wurde so was wie Freundschaft und irgend wie auch mehr, ich glaube auch von ihrer Seite. Denn da ich in knapp 10 Tagen entlassen werde steht eine Trennung kurz bevor. Zumindest hat sie so Andeutungen gemacht, von wegen kompliziertem Beziehungsleben und so. Aber ich hab ja auch schon so die ein oder andere komplizierte Lovestory hinter mir. Unter andrem auch so eine ähnliche Situation bei meinem allerersten Klinik Aufenthalt, auch mit einer Mitpatientin die die selbe Diagnose hatte...
    Nur hat Sie damals initiative ergriffen und irgend wie ging es dann auch nach der Klinik nicht mehr lang. Also hab ich irgend wie auch angst das sich sowas wiederholt und so...
    Also bin ich im Zwiespalt, mein Herz sagt tus einfach aber die kleine stimme der Vernunft im Kopf sagt das kann nicht gut gehen.
    Also abwarten und nichts tun oder initiative ergreifen und vielleicht eintäuscht werden???

    Ratschläge willkommen!
    Gruß
     
    #1
    KleinerRomeo, 4 Juni 2008
  2. Ojemine
    Ojemine (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Die Sache ist wirklich kompliziert, denn, wenn ich ganz ehrlich bin, ich glaube nicht, dass bei diesem ständigen Wandel, den ihr grade beide mitmacht und der euch nur teilweise und bisher auch nur verzögert in ähnliche Situationen bringt, sich irgendwie mal Stabilität herauskristallisieren könnte.

    Ich kenne jetzt den Hintergrund nicht, aber da ihr beide in psychiatrischer Behandlung und wohl auch in einer Art "Wiedereingliederungsprogramm" (jetzt nicht negativ gemeint :zwinker:) seid, vermute ich mal, dass ihr momentan noch sehr stark mit euren eigenen Problemen beschäftigt seid... natürlich kann man sich gegenseitig bei sowas unterstützen, aber da ihr euch wie gesagt nur teilweise auf einem gleichen "Niveau" befindet kann ich mir eben vorstellen, dass es im Endeffekt dazu führt, dass einer entweder zurückgezogen oder der andere gehetzt wird, was beides vermutlich nicht im Sinn der Sache liegt.


    Wie sieht es denn bei ihr aus, kann sie auch in absehbarer Zeit mit einer Entlassung rechnen? Denn dann würde ich eher erstmal nur versuchen, den Kontakt aufrecht zu erhalten und wenn ihr beide aus der Sache raus seid, dann nochmal mit viel Zeit schauen, ob sich zwischen euch etwas ergibt. Halte ich zumindest für besser, als jetzt noch mehr oder weniger überstürzt ein "Liebesgeständnis" abzuliefern, wenn z.B. definitiv klar ist, dass ihr erst mal eine Weile getrennte Wege gehen müsst.
     
    #2
    Ojemine, 4 Juni 2008
  3. KleinerRomeo
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Also die Situation hast du schon mal richtig erfasst. Und nein bei ihr steht noch kein entlass Termin fest. Aber unsere Wege ähneln sich irgend wie. Ich werde weiter an meiner Selbständigkeit arbeiten in dem ich in eine betreute Wohngruppe ziehe um mich auf mein eigenes Leben vorzubereiten. Sie wird wohl eine Ähnliche Institution besuchen allerdings mit mehr Betreuung da sie andere Probleme hat.
    Das ist ja das ganze durcheinander! Wir ähneln uns sehr in Ansichten, Geschmack sogar in der Diagnose. Aber eben nur fast. Irgend wo sind wir dann doch recht unterschiedlich.
    Also mal rein von der Krankheitssicht her:
    Sie: Borderline und Angststörungen.
    Ich: Bipolar und kombinierte Persönlichkeitsstörung.
    Sie hat ne halbe Apotheke als Medikation, ich nur ein mittel.
    Vom Beruflichen her bin ich im Quereinsteiger im Informatik bereich, sie gelernte Elektrotechnikerinnen. usw.

    Also alles nicht ganz einfach...
    Irgend wie ist grad die Lage, irgend wie fühlt jeder das der andere Sympatie und/oder mehr für den anderen hat und keiner will den anderen bedrängen oder verletzen.
    Klassische Zwickmühle!

    Gruß

    Romeo
     
    #3
    KleinerRomeo, 4 Juni 2008
  4. User 77547
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    Entschuldige Bitte, ich bin aber mit der Praxis in solchen Reha-WGs etc. nicht sehr vertraut. Ist es denn nicht denkbar, dass Ihr weiterhin in Kontakt bleibt, auch wenn Ihr in verschiedenen Einrichtungen lebt? Lebt Ihr in Zukunft in verschiedenen Städten? Was spricht denn dagegen, den Kontakt bzw. die Beziehung weiter aufrecht zu erhalten?
    Ich kann mir schon vorstellen, dass es sicherlich generell nicht einfach ist, eine Beziehung in Eurer Situation zu führen, bzw. aufrecht zu erhalten. Oben wurde ja schon darauf hingewiesen, dass Ihr beide ja sicher viel mit eigenen Problemen zu kämpfen habt. Andererseits könnte ja so eine Beziehung auch zu gegenseitiger Unterstützung führen und für beide sehe sehr hilfreich sein.
     
    #4
    User 77547, 4 Juni 2008
  5. KleinerRomeo
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Also in zeiten von Telefon und E-Mail ist es ja kein Problem in Kontakt zu bleiben. Zwar werden wir schon vermutlich in anderen Städten wohnen aber auch nicht soweit entfernt das die Entfernung nicht durch regionale Verkehrsmittel zu überbrücken ist.
    Genaueres ist leider noch nicht bekannt. Das eine Beziehung alles andere wie leicht werden würde ist uns glaub ich beiden klar. Vielleicht sollte ich der Sache doch lieber vergessen, dann nimmt keiner schaden. Und mit der Zeit verblasst auch das....
     
    #5
    KleinerRomeo, 4 Juni 2008
  6. User 77547
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    Verheiratet
    Also ich weiß nicht, ich würde das nicht einfach "vergessen", sondern versuchen, den Kontakt zu pflegen, gemeinsame Unternehmungen zu machen, miteinander zu reden und es ganz langsam und vorsichtig angehen. Dann sieht man ja, wie sich das weiter entwickelt. Nur nichts erzwingen wollen, aber auch nicht so einfach "aufgeben".
     
    #6
    User 77547, 4 Juni 2008
  7. KleinerRomeo
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    *seufts* Irgend wie ja. Anderseits könnte sichs auch verlaufen wenn keiner dem anderen sagt das da Gefühle da sind. Aber wer weis was die nächsten Tage bringen...
     
    #7
    KleinerRomeo, 4 Juni 2008
  8. Dandy77
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    Hallo Kleiner Romeo,

    meinst du nicht, dass du von einem Betreuer oder Therapeuten eine bessere Hilfestellung bekommst? Sowohl euere Krankheiten als auch die Lebensumstände machen es für einen Aussenstehenden schwer, eine Rat zu erteilen.
     
    #8
    Dandy77, 4 Juni 2008
  9. Asgar
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    Sei vorsichtig... gerade Borderline kann in einer Beziehung sehr problematisch sein. Gut wenn sie deswegen in Bahandlung ist, un ich will dir auch nichts ausreden... und den Moment zu genießen ist nie verkehrt.
    Versuch nur am besten, keinerlei Erwartungen an die Beziehung zu entwickeln, bevor ihr nicht BEIDE wieder gesund seid.
     
    #9
    Asgar, 4 Juni 2008
  10. KleinerRomeo
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    Single
    Tja ja, mein Therapeut hat mich ja auch schon drauf an gesprochen bzw. direkt gefragt ob ich mich verliebt hab. Durch meinen Satz sie ist nette Gesellschaft. Da ich grad ja keine Freundin hab und am suchen bin, auch schon öfters meine Sehnsüchte nach einer Beziehung geäußert hab. Irgend wie kam ich mir in dem Moment vor als hätte man mich beim klauen oder so erwischt. Also hab ich gemeint: "Nee, da ist nur Freundschaft." Ob er´s mir geglaubt hat weiß ich nicht ich glaub fast nicht.

    Und da sie jetzt schon seit fast einem Jahr nonstop in Kliniken verweilt macht die Sache natürlich auch nicht grade einfacher. Tja und eine Bipolare Störung ist meist auch chronisch. Also dürfte das bis ihr beide vollkommen gesund seit wohl noch ne sehr lange Zeit in Anspruch nehmen.
    Sie hat mir ja auch viel über ihre Borderline Persönlichkeitsstörung erzählt und auch mal unterlagen zum lesen gegeben. Und schließlich auch ihre Problematik mit Beziehungen geschildert. Grade deshalb glaub ich ja auch das da mehr ist wie nur Freundschaft, wir kennen uns halt mittlerweile schon ganz gut und verstehen uns oft auch ohne Worte. Tja und bei diesem Gespräch hat sich halt ergeben das keiner dem anderen weh tun oder zu nahe treten will, was sich auch irgend wie in der krampfhaften Vermeidung von Körperkontakt in irgend einer weise erklärt. So nach dem Motto wer sprich zu erst aus was er Denkt bzw. macht den ersten schritt.

    Eins ist vielleicht auch mal grundsätzlich darzustellen, nur weil mann oder frau an Psychischen Problemen leidet heißt das nicht ein mangeln an Intelligenz oder gar menschlichen Bedürfnissen.

    Irgend wie will ich immer nur einen Strategische richtigen zeit punkt erwischen um mal klar zu reden und nicht irgend wie verallgemeinert oder synonym mäßig...

    Und irgend wo komm ich mir vor wie ein pubertierender 12 Jähriger der es nicht wagt das nette Mädchen in der Schule eine Bank weiter anzusprechen....

    Gruß

    Romeo
     
    #10
    KleinerRomeo, 4 Juni 2008
  11. Ojemine
    Ojemine (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich denke nicht, dass du dir in deiner Situation blöd vorkommen musst, denn gerade wenn es um ernsthafte Gefühle geht und man vielleicht auch Angst hat, verletzt werden zu können, kriegt jeder kalte Füße :zwinker:


    Mir ist auch klar, dass deine Probleme dich nicht dein Leben lang von so etwas abhalten dürfen und sollen und bei ihr sollte das auch nicht so sein. Problematischer finde ich wirklich mehr den Umstand, dass ihr in nächster Zeit vermutlich nichts Konstantes haben werdet, auf das ihr bauen könnt. Du wirst demnächst entlassen, sie hat, wenn ich das jetzt richtig verstanden hab, keine Ahnung, wie es bei ihr weiter geht, ihr werdet wohl in unterschiedlichen Städten leben, etc. DAS ist das, was mir in der Situation zu denken gibt.

    Ihre Probleme bezüglich Beziehungen kann ich nicht beurteilen, aber ich glaube nicht, dass die von mir beschriebenen Einwände das besser machen.


    Ich möchte dir hier wirklich nicht sagen "versuch sie zu vergessen, das kann nix werden", aber ich habe eben die Befürchtung, dass das nachher ne ganz große Enttäuschung werden könnte. Die Entscheidung liegt im Endeffekt bei euch, ob ihr das riskieren wollt (dabei könnt ihr ja immer noch "gewinnen"), ob ihr versucht, euch mit dem freundschaftlichen Verhältnis zu arrangieren oder ob ihr euch erst mal auf Zeiten vertröstet, in denen ihr beide klarer sehen könnt, wie es weiter geht und ob ihr eine gemeinsame Chance habt.

    Die Entscheidung kann dir bzw. euch auch keiner abnehmen. Aber du scheinst dir ja sehr sicher zu sein, dass auch von ihrer Seite aus mehr Interesse da ist und so gesehen wäre es wahrscheinlich wirklich das Beste, mit ihr darüber zu reden, wie sie die Situation und die Chancen einschätzt, welcher Weg ihr der liebste wäre...

    Ich verstehe deine Zwickmühle, aber angesichts der Situation ist es wirklich schwer, dir irgendwas Konkretes zu raten...
     
    #11
    Ojemine, 4 Juni 2008

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