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  • matze8474
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    vergeben und glücklich
    18 Januar 2008
    #1

    Kopfnoten! *ahrg*

    Hallo, da es ja heute zum ersten Mal die Kopfnoten gibt, möchte ich gerne wissen ob es dort eine Möglichkeit geben dagegen vorzugehen?

    Denn ich bin der Meinung das eine der Kopfnoten absolut nicht meiner Leistung entsprechend ist und diese Noten viel zu subjektiv und abhängig vom Lehrer sind und nicht objektiv wie Noten eigentlich sein sollten.

    Ich habe in dem Bereich Zuverlässigkeit/Sorgfalt "nur" ein Befriedigend" bekommen und bin der Meinung, das dieses für mich Nachteile hat bei späteren Bewerbungen.

    Denn so werde ich als Unzuverlässig dargestellt usw.

    Bin für jeden Tip dankbar
     
  • User 48246
    User 48246 (31)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    18 Januar 2008
    #2
    Na da kannst du genau das machen, wie bei "normalen" Noten auch.

    Ein Gespräch mit dem Lehrer suchen und darüber reden.

    Ansonsten dann Vertrauenslehrer oder Direktor aufsuchen und das mit dem klären.
     
  • Hygormeter
    Hygormeter (30)
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    Single
    18 Januar 2008
    #3
    Das Leben ist kein Ponyhof.

    Besser machen!
     
  • Drachengirlie
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    vergeben und glücklich
    18 Januar 2008
    #4
    Meine Schule wehrt sich aktiv gegen die Kopfnoten. Auch unsere Lehrer mögen die Kopfnoten nicht und haben sich darauf geeinigt, allen ein gut zu geben. Nur bei Ausnahmeschülern, die wirklich auffällig sind bekommen schlechtere Noten.

    Am Montag war eine Versammlung bei uns in der Aula, wo alle Schüler, in Gruppen aufgeteilt, teilnehmen sollten. Die Schülervertreter haben Unterschriften gegen die Kopfnoten gesammelt und auch Formulare gehabt, in dem man sich gegen die Kopfnoten beschweren kann. Ein Formular geht an die Schule bzw. den Lehrer, ein anderes Formular an das Land.

    Am Samstag ist in Düsseldorf eine Demonstration gegen die Kopfnoten. Vielleicht kannst du da ja teilnehmen.

    Unsere Schule hängt auch am Montag oder Dienstag ein Leinwandtuch an die Schule, wo nochmal deutlich wird, dass wir gegen die Kopfnoten sind.

    Vielleicht musst du einfach aktiv werden? Und selber sowas machen?

    LG,
    Drache
     
  • User 72148
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    vergeben und glücklich
    18 Januar 2008
    #5
    Off-Topic:
    Ist jemand so nett und sagt mir, was Kopfnoten sind? :engel:
     
  • Linguist
    Linguist (27)
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    vergeben und glücklich
    18 Januar 2008
    #6
    Seit diesem Halbjahreszeugnis werden Dinge wie Sozialverhalten, Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit etc. bewertet.
     
  • matze8474
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    18 Januar 2008
    #7
    Und das mit total subjektiven Meinungen der Lehrer und somit sind die Noten einfach nicht fair und nicht objektiv wie Noten sein sollten!
     
  • Dr-Love
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    nicht angegeben
    18 Januar 2008
    #8
    Also, schlagt mich nicht, aber ich glaube - ich habe vor kurzem einen Bericht gehört (oder gesehen), da ging es um Beurteilungen von Schülern. Wenn Du nicht mit einer [Kopf-] Note einverstanden bist kannst Du sogar gerichtliche Schritte einleiten. Es ist ein Recht, wie es der Arbeitnehmer auch hat, der sein Zeugnis anficht.
     
  • Linguist
    Linguist (27)
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    vergeben und glücklich
    18 Januar 2008
    #9
    Die Lehrer stehen ja auch vor einer völlig neuen Situation. Zum ersten mal müssen neben ganz objektiven Dingen wie Klausuren auch subjektive wie Sozialverhalten, Arbeitsbereitschaft etc. benotet werden. Ich als Lehrer hätte da auch Schwierigkeiten fair zu benoten. Das muss sich erstmal einpendeln.
     
  • wanci
    Gast
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    18 Januar 2008
    #10
    Ich finds echt traurig, dass man schon in der Schule anscheinend alles tun muss, um einem späteren Arbeitgeber zu gefallen.
     
  • User 37900
    User 37900 (34)
    Teammitglied im Ruhestand
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    vergeben und glücklich
    18 Januar 2008
    #11
    Kopfnoten wurden in Sachsen schon 1999 wieder eingeführt. Es wurde Verhalten (ist man ruhig, folgt man dem Unterricht aufmerksam), Ordnung (hat man immer alle Sachen für den Unterricht dabei, sind diese ordentlich eingeheftet oder arbeitet man mit Zettelwirtschaft), Fleiß (hat man immer alle Hausaufgaben erledigt) und Mitarbeit (nimmt man am Unterricht aktiv teil) bewertet. Ich weiß nicht, wie es in anderen Bundesländern ist, aber in Sachsen war es damals so, dass Kopfnoten auf richtigen Abschlusszeugnissen nicht stehen. Des weiteren wurden Kopfnoten nur bis zum Ende der Sek I vergeben. Außerdem konnten wir im Sekretariat immer ein Zeugnis beantragen, auf dem Kopfnoten nicht stehen, wenn man sich mit dem Zeugnis bewerben wollte.

    Ich versteh nicht, wieso immer jeder gleich rechtliche Schritte dagegen unternehmen und eine Klage einreichen will. :ratlos: Natürlich sind die Bewertungen subjektiv. Aber nur in der Hinsicht, wie die Lehrer einen wahrnehmen. Und vielleicht sollten sich diejenigen, die das ja so total unfair finden, einfach mal Gedanken darüber machen, ob sie sich nicht doch in diesen Sachen mehr anstrengen sollten. Wer gute Kopfnoten hat, wird sich sicherlich nicht beschweren. Mit Sicherheit wird es für Kopfnoten auch eine rechtliche Grundlage geben, somit wird eine Klage gegen die Vergabe von Kopfnoten eher ins Leere laufen.

    Wofür lernst du denn? Für dein Leben oder? Du willst doch sicherlich mal eine gute Ausbildungsstelle oder einen tollen Arbeitsplatz bekommen, deswegen lernst du und dafür wirst du bewertet in der Schule.
     
  • Dr-Love
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    nicht angegeben
    18 Januar 2008
    #12
    ... und trotzdem. Nicht alles ist gerecht im Leben und da wird man sich wehren müssen. Notfalls mit unseren Rechtssystem. Ein klärendes Gespräch mit dem Ausstellenden vorausgesetzt. Aber was mir wirklich aufstößt ist der Name:

    Kopfgeld - Kopfnoten = Geldnoten :zwinker:
     
  • User 81102
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    vergeben und glücklich
    18 Januar 2008
    #13
    also ich persönlich finde die Kopfnoten mehr als schwachsinnig. Bei uns gabs die heute auch zum ersten mal und es ist schon wahnsinnig, wie subjektiv bewertet wurde :ratlos:

    Es gibt 2 Bereiche in NRW:

    zum einen das Arbeitsverhalten mit Leistungsbereitschaft, Sorgfalt, Selbstständigkeit (und ich finde, dass können die Lehrer schon bewerten).

    Was mir aufstößt, ist allerdings der zweite Bereich, denn dafür kennen uns die Lehrer nicht gut genug:
    Sozialverhalten mit Verantwortungsbereitschaft, Konfliktverhalten, Kooperationsfähigkeit
    :angryfire Wie will ein Lehrer diese Komponenten nur anhand des Unterrichts feststellen, wenn er ca. 200 Schüler im Halbjahr hat, die er bewerten muss?? Das ist total schwachsinnig...
     
  • Drachengirlie
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    vergeben und glücklich
    18 Januar 2008
    #14
    da hat meine schule schon mehr vorteile, da unsere klassen aus maximal 10 schülern bestehen... da hat er dann mehr übersicht...

    aber wie gesagt, macht doch mal das, was ich oben schon erwähnt habe..
     
  • happy&sad
    happy&sad (35)
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    nicht angegeben
    18 Januar 2008
    #15
    Find ich gut!
     
  • Linguist
    Linguist (27)
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    vergeben und glücklich
    18 Januar 2008
    #16
    Find ich nur begrenzt sinnvoll... Die werden auch schon in den unteren Klassen vergeben. z.B. mit 14 ist man noch Kind und sollte das auch ausleben dürfen. Auch wenn sich das blöd anhört, aber als Pädagoge sollte man einem Kind angemessenes Verhalten anders nahebringen und ihn nicht mit Noten abstrafen. Das man mit 18 entsprechendes Verhalten erwarten darf, sollte selbstverständlich sein. Aber selbst das finde ich noch bedenklich... Bei der Notengebung spielt nämlich ziemlich viel Symphatie mit und das ist kann so nicht richtig sein, immerhin beeinflusst das ja wirklich die Zukunft.
     
  • japanicww2
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    18 Januar 2008
    #17
    Hab in Sachsen vor 4 Jahren Abi gemacht, es waren 12 Jahre Schule und es gab in meiner Schulzeit 4 Kopfnoten. Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie man sich im Westen so dagegen sträubt. Wenn ich im Zusammenhang mit 12 Jahren Schulzeit sowas höre wie "Nachmittagsunterricht" oder "Schüler unter Stress" dann fasse ich mir erstmal an den Kopf. Den Begriff Nachmittagsunterricht kannte ich bis vor einiger Zeit überhaupt nicht, wir hatten fast jeden Tag 8 Stunden, ein Tag mit 6 oder 7 war der kurze Tag der Woche und es war locker schaffbar den Stoff nebenbei zu lernen. Das ist aber weniger das Thema...

    Ich halte auch die Kopfnoten für eine gute Idee, allerdings sollte man doch Abstriche machen: Die Lehrer müssen sich bei der Vergabe an bestimmte Richtlinien halten und man sollte es auf 2 Kopfnoten begrenzen. Auf jedenfall sollte es nachvollziehbarer werden, warum jemand eine bestimmte Kopfnote bekommt. Es ist derzeit eine gewisse Willkür dahinter und das finde ich nicht gut, aber Kopfnoten ansich schon.

    Weißt du warum die Lehrer dagegen sind? Weil es für sie eine Mehrarbeit/Mehrbelastung ist. Immerhin muss bzw. sollten sie für jeden Schüler monatliche Notizen machen, damit sie am Ende die Kopfnoten fair vergeben können. Darauf haben die meisten Lehrer keine Lust, was teilweise auch verständlich ist, aber hier wird einfach von viel zu vielen Stellen maßlos übertrieben. Demonstrationen und Massenproteste wegen so einem Mist, als gäbe es keine ernsteren Probleme...
     
  • many--
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    18 Januar 2008
    #18
    Ich persönlich finde ja, dass Kopfnoten wie Schuluniformen in eine pädagogische Richtung weisen, die mit meinem Verständnis von Schule und dem Maß, wie sie in die persönlichen Rechte und Lebensführung des Einzelnen eingreifen darf, nicht mehr viel zu tun hat.

    Schule soll idealerweise eine gewisse Grundbildung vermitteln, bietet praktisch die Möglichkeit, einen möglichst qualifizierten Abschluss zu erreichen, der dann für die spätere Ausbildung relevant ist. Punkt. Alles, was an erzieherischer und normierender Arbeit darüber hinaus geleistet wird, ist m.E. eigentlich nicht Aufgabe des Bildungsinstitutes Schule.

    Andererseits musst du und muss man damit leben, dass es die Richtlinien herausgebende Stelle derzeit wieder anders sieht. Also musst du nun damit leben, dass kreidefressende, sonderliche, eigenbrötlerische Pädagogen deine Ordnung, sozialen Kompetenzen und Teamfähigkeiten bindend beurteilen dürfen. Oder müssen, denn: die wollen das ja unter Umständen auch nicht, wissen auch, dass sie dafür nicht qualifiziert sind.
    Natürlich werden sich mit der Zeit gewisse Grundlagen der Beurteilung herausbilden, aber in der Übergangsphase und vielleicht darüber hinaus gibt es bei so einer Sache fast schon unvermeidlich Unkorrektheiten und Gemauschel. Da muss man mit leben.
    Natürlich sagt die Bildungspolitik: keine Reformen zu Lasten und auf dem Rücken der Kinder! - aber genau so sieht es aus. Und keine Sorge: das geht bis in die Uni munter so weiter.

    Wenn du also eine rechtliche Handhabe hast und meinst, dir einen Streit leisten zu können, dann geh mit Gott und versuche, dir dein Recht zu erstreiten. Aber bedenke: du legst dich mit Leuten an, die an einem sehr langen Hebel sitzen. Die Alternative wäre, zu versuchen, sich dem System anzupassen, und dich so zu verhalten, wie du glaubst, dass es einer positiven Kopfbenotung angemessen wäre. Alles im Namen der späteren Karriere, versteht sich.
    Wieder mal ein tolles System, das tolle Menschen heranzüchtet.
     
  • *keksi*
    *keksi* (26)
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    19 Januar 2008
    #19
    .....
     
  • Verwirrter'85
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    in einer Beziehung
    19 Januar 2008
    #20
    Weiss auch nicht wie ich dazu stehen soll, finds nicht so prickelnt, unser Lehrer meinte Kopfnoten sind nicht verhandelbar!
     

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