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Kreative Koepfe gefragt.....

Dieses Thema im Forum "Stammkneipe" wurde erstellt von may, 15 Februar 2006.

  1. may
    may (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Halloechen ihr alle, die ihr euch angesprochen fuehlt :zwinker:

    also es geht um folgendes:
    Wir wollen fuer ein Theaterstueck das Maerchen "Schneewittchen und die 7 Zwerge" umwandeln bzw. halt ein bisschen umschreiben dass es zum Thema passt. Es soll nicht unbedingt vorgespielt werden (d.h. keine Dialoge) sondern in dem Fall wahrscheinlich eher durch einen Off-Erzaehler praesentiert werden, waehrend die Schauspieler auf der Buehne sind......und evt. spielen was er sagt.

    Das Thema des Stuecks ist die Arbeitslosigkeit. Es sind 7 Arbeitslose, die alle Top Manager waren bzw. in fuehrenden Positionen und jetzt ihren Job verloren haben. Die meisten wollen es nicht wahr haben und spielen nach aussen hin starke Charaktere, aber in den Therapiesitzungen kommt raus, dass sie eigentlich alle daran zerbrechen und mit der Situation nicht klarkommen. Am Ende bekommt eine der Charaktere einen neuen Job.....das Maerchen soll so kurz vor Ende eingeschoben werden, wo die geschichten der einzelnen Figuren alle schin bekannt sind und soll eine eher positive Grundstimmung vermitteln.
    Schneewittchen koennte die Therapeutin sein :grin:

    Wir fanden unsere Idee sehr gut, haengen jetzt aber alle etwas in der Luft mit dem Umschreiben des Maerchens.....also falls irgendjemand sowas fuer sein Leben gern macht......her mit allen Ideen :zwinker:

    Ich danke euch schon mal vielmals :anbeten: und bin mal gespannt was so dabei rauskommt.
     
    #1
    may, 15 Februar 2006
  2. Olga
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Wie eng am Märchen soll das denn sein? Geht es hauptsächlich um die Zwerge, oder soll auch die Geschichte mit der Königin und dem Spieglein an der Wand vorkommen?
     
    #2
    Olga, 15 Februar 2006
  3. may
    may (34)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    1
    vergeben und glücklich
    Och eigentlich kann es recht frei sein, doch es sollte halt doch noch relativ gut erkennbar sein, DASS es dieses Maerchen ist. Also die Rolle der Zwerge und des Schneewittchens sollten schon noch erkennbar sein.

    Hast du Ideen? :zwinker:
     
    #3
    may, 15 Februar 2006
  4. may
    may (34)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    103
    1
    vergeben und glücklich
    *thema hochschieb*

    Keine Ideen???? Hier waren doch sonst immer so kreative geschichten Threads :confused_alt:
     
    #4
    may, 16 Februar 2006
  5. ankchen
    Gast
    0
    das problem will mir noch nicht so recht deutlich werden...

    ihr habt ne grundidee --> schneewittchen und die 7 zwerge

    wollt es in eine 7-männer-die arbeitslos-sind-und-damit-nicht-klarkommen-und-deshalb-schneewittchen-zu-rate-ziehen-geschichte-umschreiben...

    fehlen doch nur noch die charaktere und die "leidenswege" der einzelnen und schwupsdiwups seid ihr fertig :confused_alt:
     
    #5
    ankchen, 16 Februar 2006
  6. Bandyt
    Bandyt (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Ich hab' da mal eine Geschichte gee-mailt bekommen. Weis zwar nicht, ob du was daraus benutzen kannst/willst, aber wenn nicht, dann hast du wenigstens noch was zum lachen :zwinker:
    Vorsicht! Ist was länger...




    Es waren einmal sieben Zwerge, die lebten hinter den sieben Bergen. Tag für
    Tag suchten sie im Bergwerk nach Gold. Jeder der Zwerge war rechtschaffen,
    fleissig und achtete den Anderen. Wenn einer von ihnen müde wurde, so ruhte
    er sich aus, ohne daß die Anderen erzürnten.
    Wenn es einem von ihnen an etwas mangelte, so gaben die Anderen bereitwillig
    und gerne. Abends, wenn das Tagewerk geschafft war, aßen sie einträchtig ihr
    Brot und gingen zu Bett. Am siebten Tage jedoch ruhten sie.

    Doch eines Tages meinte einer von ihnen, daß sie so recht nicht wüßten,
    wieviel denn geschafft sei und begann, die Goldklumpen zu zählen, die sie
    Tag für Tag aus dem Bergwerk schleppten. Und weil er so mit Zählen
    beschäftigt war, schufteten die Anderen für ihn mit. Bald nahm ihn seine
    neue Arbeit derart in Anspruch, daß er nur noch zählte und die Hacke für
    immer beiseite legte. Nach einer Zeit hob ein Murren an unter den Freunden,
    die mit Argwohn auf das Treiben des Siebten schauten. Dieser erschrak und
    verteidigte sich, das Zählen sei unerläßlich, so sie denn wissen wollten,
    welche Leistung sie vollbracht hatten und begann, den Anderen in allen
    Einzelheiten davon zu erzählen. Und weil er nicht erzählen konnte, während
    die Anderen hackten und hämmerten, so legten sie alle ihre Schaufeln
    beiseite und saßen am Tisch zusammen. So entstand das erste Meeting. Die
    anderen Zwerge sahen das feine Papier und die Symbole, aber schüttelten die
    Köpfe, weil sie es nicht verstanden.

    Es dauerte nicht lange und der Controller (denn so nannte er sich fortan!)
    forderte, die Zwerge, die da Tagein, Tagaus schufteten, mögen ihm ihre
    Arbeit beweisen, in dem sie ihm Zeugnis auf Papier ablegten über die Menge
    Goldes, die sie mit den Loren aus dem Berg holten.
    Und weil er nicht verstehen konnte, warum die Menge schwankte, so berief er
    einen unter ihnen, die Anderen zu führen, damit der Lohn recht gleichmäßig
    ausfiele. Der Führer nannte sich Manager und legte seine Schaufel nieder.

    Nach kurzer Zeit arbeiteten also nur noch Fünf von ihnen, allerdings mit der
    Auflage, die Arbeit aller Sieben zu erbringen. Die Stimmung unter den
    Zwergen sank, aber was sollten sie tun? Als der Manager von ihrem Wehklagen
    hörte, dachte er lange und angestrengt nach und erfand die Teamarbeit. So
    sollte jeder von ihnen gemäß seiner Talente nur einen Teil der Arbeit
    erledigen und sich spezialisieren. Aber ach! Das Tagewerk wurde nicht
    leichter und wenn einer von ihnen krank wurde, wußten die Anderen weder ein
    noch aus, weil sie die Arbeit ihres Nächsten nicht kannten. So entstand der
    Taylorismus.

    Als der Manager sah, daß es schlecht bestellt war um seine Kollegen,
    bestellte er einen unter ihnen zum Gruppenführer, damit er die Anderen
    ermutigte. So mußte der Manager nicht mehr sein warmes Kaminfeuer verlassen.
    Leider legte auch der Gruppenführer, der nunmehr den Takt angab, die
    Schaufel nieder und traf sich mit dem Manager öfter und öfter zu Meetings.
    So arbeiteten nur noch Vier.

    Die Stimmung sank und damit alsbald die Fördermenge des Goldes. Als die
    Zwerge wütend an seine Bürotür traten, versprach der Manager Abhilfe und
    organisierte eine kleine Fahrt mit dem Karren, damit sich die Zwerge
    zerstreuten. Damit aber die Menge Goldes nicht nachließ, fand die Fahrt am
    Wochenende statt. Und damit die Fahrt als Geschäftsreise abgesetzt werden
    konnte, hielt der Manager einen langen Vortrag, den er in fremdartige Worte
    kleidete, die er von einem anderen Manager gehört hatte, der andere Zwerge
    in einer anderen Mine befehligte. So wurden die ersten Anglizismen
    verwendet.

    Eines Tages kam er zum offenen Streit. Die Zwerge warfen ihre kleinen
    Schaufeln hin und stampften mit ihren kleinen Füßen und ballten ihre kleinen
    Fäuste. Der Manager erschrak und versprach den Zwergen, neue Kollegen
    anzuwerben, die ihnen helfen sollten.
    Der Manager nannte das Outsourcing. Also kamen neue Zwerge, die fremd waren
    und nicht recht in die kleine Gemeinde paßten. Und weil sie anders waren,
    mußte auch für diese ein neuer Führer her, der an den Manager berichtete. So
    arbeiteten nur noch Drei von ihnen.

    Weil jeder von ihnen auf eine andere Art andere Arbeit erledigte und weil
    zwei verschiedene Gruppen von Arbeitern zwei verschiedene Abteilungen nötig
    werden ließen, die sich untereinander nichts mehr schenkten, begann, unter
    den strengen Augen des Controllers, bald ein reger Handel unter ihnen. So
    wurden die Kostenstellen geboren. Jeder sah voller Mißtrauen auf die
    Leistungen des Anderen und hielt fest, was er besaß. So war ein Knurren
    unter ihnen, daß stärker und stärker wurde.

    Die zwei Zwerge, die noch arbeiteten, erbrachten ihr Tagewerk mehr schlecht
    als recht. Als sich die Manager und der Controller ratlos zeigten,
    beauftragten sie schließlich einen Unternehmensberater.
    Der strich ohne die geringste Ahnung hochnäsig durch das Bergwerk und
    erklärte den verdutzten Managern, die Gründe für die schlechte Leistung sei
    darin zu suchen, das die letzten Beiden im Bergwerk verbliebenen Zwerge ihre
    Schaufeln falsch hielten.
    Dann kassierte eine ganze Lore Gold und verschwand so schnell, wie er
    erschienen war.

    Während dessen stellte der Controller fest, daß die externen Mitarbeiter
    mehr Kosten verursachten als Gewinn erbrachten und überdies die Auslastung
    der internen Zwerge senkte. Schließlich entließ er sie. Der Führer, der die
    externen Mitarbeiter geführt hatte, wurde zweiter Controller.

    So arbeitete nur noch ein letzer Zwerg in den Minen. Tja, und der lernte in
    seiner kargen Freizeit, die nur noch aus mühsam errungenen abgebummelten
    Überstunden bestand, Schneewittchen kennen, die ganz in der Nähe der Mine
    ihre Dienste anbot. Dann holte er sich bei ihr den Siff und verreckte
    elendig. Die Firma ging pleite, die Manager und Gruppenführer und Controller
    aber fanden sich mit großzügigen Summen gegenseitig ab und verpissten sich,
    um der Anklage wegen Untreue zu entgehen, ins Ausland und diese
    deprimierende, aber wahrheitsgetreue Mär ist aus.
     
    #6
    Bandyt, 16 Februar 2006
  7. Olga
    Verbringt hier viel Zeit
    2.230
    123
    2
    vergeben und glücklich
    Also, irgendwie so:

    Die sieben Manager kommen auf die Bühne, vielleicht in zwei Gruppen à drei und vier und reden erstmal miteinander... vielleicht so Zeug wie "Man, bei so schönem Wetter ist man doch am liebsten auf dem Tennisplatz"... "Meine Frau hat sich so über die Kette gefreut, die ich ihr geschenkt hab"...
    Währenddessen laufen sie auf einen Stuhlkreis zu... auf allen Stühlen außer einem liegen Aktentaschen. Die Manager setzen sich, nehmen ihre Taschen und öffnen sie. Daraufhin Ausrufe à la "Wer hat meinen Taschenrechner genommen!" "Wer hat auf meine Rechnungen gekritzelt" "Wer hat meinen Ordner geklaut"... große Empörung.
    Daraufhin kommt Schneewittchen und sagt: "Meine Herren, ich war das. Es wird langsam Zeit, dass Sie einsehen, dass Sie diese Sachen nicht mehr brauchen."
    Empörendes Gemurmel. Sachen wie "Was wissen Sie schon vom Management", "Diesen Füller hatte ich seit meinem Harvard-Abschluss" ...
    Schneewittchen: "Sehen Sie es ein, das hier ist keine Vorstandssitzung, sondern eine Selbsthilfegruppe."
    "Als ob wir sowas brauchen... immer dieser Psycho-Kram... dagegen waren unsere Supervising-Sitzungen gar nichts..."
    Schneewittchen: "Also, meine Herren, erzählen Sie doch erstmal, was Sie in der letzten Woche so gemacht haben. Hat jemand von Ihnen etwas unternommen, um einen neuen Job zu finden?"
    Erst sagt keiner was, alle schauen betreten zu Boden, Gemurmel wie "Bin nicht dazu gekommen", schließlich schaut einer unsicher auf und sagt "Ja, ich hab mich um was beworben und ich werds wohl auch bekommen."
    Alle schauen ganz erstaunt auf, Schneewittchen lächelt und meint: "Das ist ja super, erzählen Sie mal. Was ist es denn für ein Job?"
    Er schaut wieder ganz unsicher und murmelt schließlich "Bergarbeiter".
    Die anderen schauen ungläubig, "Verarsch uns doch nicht"...
    Er nickt aber. Die anderen lachen laut los und machen sich über ihn lustig "Dann gräbst du im Schmutz." "Da verdienst du ja weniger als ich in der Portokasse hab"...
    Schneewittchen geht schließlich dazwischen und schimpft die anderen. Dann fordert sie sie auf, zu erzählen, was sie die Woche über gemacht haben.
    Zögernd erzählen sie Sachen wie "Zur Firma gefahren und die Leute beobachtet, die rein und raus gehen!", "In ne kleinere Wohnung umgezogen", "Hab meine Frau mit nem ehemaligen Kollegen erwischt"... Alle erwähnen, dass sie es schrecklich finden, nichts mehr zu tun zu haben und sich nutzlos und überflüssig vorzukommen.
    Schließlich stellen sie fest, dass sie den Siebten, der jetzt als Bergarbeiter arbeitet, in Wahrheit beneiden, weil er wieder was zu tun hat und seine Familie ernähren kann.
    Sie stellen fest, dass sie auch über ihren Schatten springen müssen und dass das Gehalt von früher eigentlich auch viel zu hoch war. Einer fragt den Siebten, ob vielleicht noch mehr Bergarbeiter gebraucht werden usw.
    Schneewittchen lächelt zufrieden. Dann erzählt sie, dass sie sich früher auch immer gelangweilt hat, als sie noch Prinzessin war. Sie ist aber glücklich, dass ihre Stiefmutter sie aus dem Haus geschmissen hat und sie gezwungen war, sich eine eigene Existenz aufzubauen. Jetzt ist sie zufrieden als Therapeutin.
     
    #7
    Olga, 20 Februar 2006

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