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krise

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von maxifaxi, 28 Juli 2003.

  1. maxifaxi
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    die letzte zeit sind bei mir wieder eine unzahl an krisen angesagt. in einer ohnehin angespannten situation kam die nächste am wochenende daher. ich war zu einer hochzeit eines cousin eingeladen.
    danach fühlte ich mich nicht gut.
    ich war extrem nervös, weil dort soooo viele menschen waren
    dann wußte ich nicht was ich mit den bekannten am tisch reden sollte. zum glück wren ja meine schwester und ihr freund dabei, denen lief ich wie ein hunderl hinterher, nur um nicht plötzlich alleine dazustehen.
    einerseits wollte ich einfach mit anderen small talken können. mitlachen.
    auf der anderen wollte ich das nicht. wollte ich nicht reden. wollte ich alleine sein. in alle ewigkeit. das ich das will hat mich traurig gemacht.
    ich las in der hochzeitszeitung. is so eine juxzeitung wo ein bisschenwas über das brautpaar steht. liebesbriefe flatterten hin und her, telefon gühten. ich hab selber noch nie sowas erlebt. und ich konnte mir nicht vorstellen, je sowas zu machen. ich konnte mir nicht vorstellen mich zu verlieben. das machte mich wieder traurig.
    wenn ich nicht mit anderen in kontakt treten will, wenn ich mich nicht verlieben kann, worin besteht der sinn (des lebens)
    arbeit, job? es gab eine zeit - vor beginn meiner therapie - wo mein soziales leben auch im argen lag, aber ich hatte halt mein studium, und das gab mir halt, oder ebsser: da steigerte ich mich rein.
    jetzt wo die diplomarbeit davorsteht weiß ich, es ist nicht das was ich wollte. es ist kein interesse da und ich halte mich auch nicht qalifiziert dafür. finde mich überfordert damit. ha die DA ein jahr rausgeschoben, jetzt gehts nimma länger. bekam schon ein paar wochen eine krise, weil ich festgestellt hab, das ich von nichts eine ahnung hab. dann noch andere gedanken an meine nähere zuunft: zivildienst. hab ja aufschub bekommen wegen depressionen. kann mir einfach nicht vorstellen mit menschen zu arbeiten. wenn ich mir das jetzt vorstelle, endet das in tränen. wo werde ich in zukunft wohnen, werde ichauf eigenen beinen stehen (mein studium finanzieren meine eltern weil ich nicht fähig bin mir ienen job zu suchen). in der therapie läufts auch überhaupt nicht mehr. jetzt is sommerpause aber speziell das letzte halbe jahr musste ich immer wieder ans aufhören denken
    mich bringen in letztes zeit viele kleinen sachen aus dem gleichgewicht. hatte nicht geglaubt,dass die hohzeit sowas zustande bringt. hab mir schon gedacht, dass ich mich nicht wohlfühlen werde, aber dass das einen rattenschwanz an problemen mit sich zieht.
    werdeich jemals heiraten, eine frau finden. wenn ich aber nicht reden will. ich mir nicht vorstellen kann mich zu verlieben.
    hab gestern pleasentville im fernsehen gesehen. hat mir gut gefallen. ich hab den wunsch farbe in mein leben zu bringen, draum mach ich ja weiter. aber zur zeit fühl ich mich so leer. ohne halt.
     
    #1
    maxifaxi, 28 Juli 2003
  2. AndyyRS
    AndyyRS (35)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Wäre es evtl. möglich, dass du deinen Text nochmal überarbeitest und etwas klarer formulierst? Dann würde ich wahrscheinlich mehr verstehen und dir auch richtig helfen können.

    Ein paar Fragen bleiben offen:
    -was für 'ne Therapie? Wogegen?
    -Du schreibst an der Diplomarbeit? Prima, dann bist du doch bald fertig und kannst mit arbeiten anfangen (und brauchst keine finanzielle Hilfe von deinen Eltern) -oder wo ist das Problem?


    Aber soviel schon mal zum Thema:
    -die Liebe kommt von selbst, wenn du erst mal in jemand verliebt bist und der Anfang mit euch klappt (appetite comes with eating)
    -über den Sinn des Lebens (ist der Sinn des Lebens Geld/Liebe/Freundschaften/Macht/Freizeit/Arbeit?)
    Darüber macht sich jeder Gedanken, da darfst du dich nicht reinsteigern, aber alleiniger Sinn des Lebens ist eine Partnerschaft auch nicht!! Denke mal, es ist so ein Mix aus allem und auch wenn man nicht alles hat, soll man trotzdem nicht unglücklich sein, sondern mit Optimismus das beste aus seiner Stiuation machen!

    Viel Glück!
     
    #2
    AndyyRS, 28 Juli 2003
  3. Sokrates
    Gast
    0
    nun, ich nehme an, du hast ein paar ideale in deinem kopf rumschweben, wie dein leben vielleicht aussehen sollte. und vielleicht sind das die gleichen ideale, die auch vielen anderen im kopf rumschweben. aber ideale - das ist so eine sache.

    auf der einen seite geben sie das ziel vor, auf das es hinzuarbeiten gilt. sie verleiten auch mal zum träumen, manchmal versteckt man sich auch hinter seinen idealen, um zuflucht vor der welt zu finden.

    doch auf der anderen seite könne ideale zerstörerisch sein. dann nämlich, wenn man zu weit vom weg entfernt ist, oder wenn man annimmt, sie seien real, erreichbar, fassbar. aber das sind ideale nicht. ideale können höchstens richtlinien sein, niemals wirklich.

    was ich damit sagen will: jeder möchte ein gutes und erfülltes leben leben, wie auch immer das im einzelfall aussehen mag. aber niemand wird dieses leben so leben. es gibt phasen (die auch unendlich lang erscheinen mögen), die sind leer, erdrückend und alles andere als ansprechend.

    wenn man selbst nicht gut aufgelegt ist, dann kann es schmerzen, andere im glück zu sehen (hochzeit) - und man selbst passt irgendwie nicht hinein. aber andere als maßstab anzusetzen ist nicht immer ratsam. maßstäbe sollte man nur an sich selbst legen, wenn man die höhe der latte noch sehen kann.

    deine arbeit ist nicht das, was du dir erhofft hast? ja, dann eben nicht, davon geht die welt nicht unter - deine sollte davon auch nicht untergehen.

    du willst nicht mit anderen menschen zusammen sein? wenn du das wirklich nicht willst, dann akzeptiere dich. wenn du es aber im gegenteil sehr genießen würdest, mit menschen zusammen sein zu können, dann kannst du das auch erreichen. in kleinen schritten versteht sich.

    niemand kann dich zwingen zu reden - aber meistens tut es sehr gut, jemanden zu haben, dem man sich öffnen kann. das kann wunderbar übers internet geschehen, wenn du hemmungen im direkten kontakt hast. wie hast du dich gefühlt, als du deinen text hier fertig hattest? erleichtert? befreit? dann ist es der richtige anfang...

    jedem menschen geht es dann und wann beschissen, manchen auch die ganze zeit. die fröhlichkeit anderer leute sollte also kein grund sein, dich selbst weiter ins loch zu ziehen.

    greetz
     
    #3
    Sokrates, 28 Juli 2003
  4. maxifaxi
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    vorab danke für eure antworten

    hab jetzt leider keine zeit darauf näher einzugehen. werd ich aber sicher noch tun.
    hab mal einen anderen text verfasst, den geb ich rein. will mal einfach nur meine probleme rausschreien

    ich bin das letzte jahr schön langsam in eine krise gerutscht. mit meinem studium bin ich schon ziemlich am ende, und letzte sommreferien habe ich mir vorgenommen, eine diplomarbeit zu suchen. mehr oder weniger uf druck meiner eltern, die das immer wieder angesprochen habe, wann ich nun fertig werde, und ob ich shconeine diplomarbeit habe, und der xxx is schon fertig.... das problem dabei ist, dass mich mein studium kaum mehr interessiert. hab mit 14 eine htl in dieser fachrichtung (elektrotechnik) angefangen, mehr oder weiniger weil mein vater so davon begeistert war, und ich da noch mehr kind als jugendlicher war, um zu begreifen was berufswahl bedeutet. dann depressionen. der vorstellung, wenn ich wien bin um zu studieren, dann such ich mir was mich interessiert, und wenn das doch ET ist, oder ich dabei bleib, dann verdien ich wenigstens einen haufen geld.
    die probleme vergingen nicht, ich steigerte mich ins studium rein, um zumindest irgendwo halt zu finden. so kam ich halt schnell voran. nach langer zeit schaffte ich es endlich eine therapie zu beginnen. lief gut an. ich beschloss es nebenbei mit geographie zu versuchen, die diplomarbeit ein bisschen aufzuschieben.
    geht halt nicht ewig.
    diesen winter fiel mir das erste mal die decke auf den kopf. winterdepri, dazu dauernd krank. aber wenn erst mal die sonne wieder da ist wird sich das ändern.
    die diplomarbeit such ich mir in den semesterferien. da ich das jetzt schreib hab ich das nicht gemacht. mein problem dabei war, dass mich die materie nicht interessiert. wie kann ich da zu einem betreuer gehen. hab mir dann spotan gedacht, bildverarbeitung klingt interessant, einfach so. nur null ahnung davon. wobei ich dummerweise zum schluss gekommen bin, dass ich von nichts eine ahnung hab, und das studium über nichts gelernt hab. immer nur für die VO das gebüffelt was halt stoff war, hab mich damirt nicht tiefer auseinandergesetzt. so kam ich zum schluss, die anderen sind besser. und für mich wird dann sowieso kein job übrig sein.
    kämpf ja ohnehin schon mit meinen depressionen, tu mir sehr schwer beim reden. und mit meiner qualifikation als dipl ing werd ich wohl leitende aufgaben haben. hab in den ferien mal als postler gearbeitet. war super. alleine. eigene zeiteinteilung. nicht anstrengend. am liebsten würd ich so ein durchschnittstyp sein.
    hab die diplomarbeit in den sommer abgeschoben. auchdeshalb weil ich dann zu meinen eltern sagr kann, ich arbeite heuer in den ferien nicht weil dipomarbeit. hab mich die letzten jahre immer um einen job im fachbereich beworben, aber immer nur absagen, das wollte ich mir ersparen. außerdem versagensängste weil ich find kaum ahnung von der materie zu haben.
    hab es geschafft, zu einem betreuer zu gehen. war komisch. aber ich habe es geschafft. freude währte nur kurz. informierte mich etwas tiefergehender über das thema und stellt fest, dass ich vom programmieren was ich dafür brauchen würde keine ahnung habe. das gab mir den rest. und ich flüchtete nach ahause und sagt mir , so urlaub. jetzt denk mal nicht an die diplomarbeit.
    immer wieder bschäftigt mich das. diplomabeit, berufsleben - ja kann ich da bestehen. was ist mit geographie, soll ich versuchen das fertigzu machen. interessanter als et ists. aber ich will einfach nicht mehr lernen , in mei hirnkastl geht nix mea nei. und dann noch der zivildienst. davor hab ich höllenangst. im winter eine erneute eignugnsuntersuchung (war ja die letzten jahre wegen depressioenn vorübergehennd beifreit, aber nur aufschiebende wirkung). was passiert wenntauglich. wann komm ich dran. ohne absolvierten zivildienst krieg ich ja ohnehin keinen job. und wo komm ich dran. in wien, oder doch in oö , meiner heimat. komm ich mit den geld durch, oder bin ich wieder auf meine eltern angewiesen. und die arbeit. ich bin froh wenn ich mit menschen nicht in zu engem kontakt komme, dann erst mir kranken und alten....etc.
    und soll ich die therapie fortsetzen. das letzte jahr gehts mir nimma gut, und die analyse hilft mir dabei net. zu wenig. immer wieder so extreme Depressionen, ich dachte, das hätt ich hinter mir.
    es gibt soviel wovor ich angst hab. fühl mich leer. ohne energie. mir fällt es schwer ziele zu finden. wo ich sag, ja , das pack ich an. alles ist grau in grau.
    und ich weiß nicht, wie ich da wieder raus komm i:ratlos: :rolleyes2
     
    #4
    maxifaxi, 30 Juli 2003
  5. president
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    hallo maxifaxi, was du schilderst habe ich als angehöriger durchgemacht. die Beziehung zur frau meines lebens ging dadurch in die brüche. :frown:

    wenn ich dir einen ehrlichen und direkten ratschlag geben darf: dieses forum ist nicht der richtige ort für dich. ich denke kaum, dass wir "hobbyanalysten" dir weiterhelfen können. du brauchst professionelle unterstützung. schau dich im net nach anderen foren um. ein kleines gibts z.b. hier. mit anderen betroffenen, deren angehörigen und personen die den weg aus der depressions-hölle geschafft haben, kannst du dich zielgerichteter unterhalten.

    ich denke einfach, dass die allgemeinheit relativ schlecht über diese krankheit informiert ist und somit mit problemen wie deinen schlichtweg überfordert ist.

    viel glück!
     
    #5
    president, 30 Juli 2003

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