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Krisen?!

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von goccinella, 22 November 2004.

  1. goccinella
    Verbringt hier viel Zeit
    231
    101
    0
    nicht angegeben
    xxxx
     
    #1
    goccinella, 22 November 2004
  2. LadyEttenna
    0
    Hallo goccinella,

    das : Was kann man tun damit man nicht mehr so oft Streitet, sich alles gefallen lassen, einfach den Mund halten????
    ist mit Sicherheit nicht die erstrebenswerte Lösung.

    Wenn es sich wirklich nur an Kleinigkeiten hochschaukelt,sich vll. mal die Zeit nehmen und sich fragen, ist es das jetzt wert, was darauf zu antworten oder kann man der Eskalation aus dem Weg gehen in dem man mal nichts weiter dazu äußert.

    Missverständnisse....wie kommt es dazu?..Setzt man vll. was voraus ohne es zu erwähnen...(der Partner kann nun mal nicht hellsehen und denkt oftmals eben nicht so wie man es selbst tut) Klare Aussagen von beiden Seiten sollten diese Missverständnisse reduzieren.

    Damit der Streit nicht verletzend wird, evtl. mal nicht sofort kontern ,erstmal die emotionalen Wogen sich glätten lassen und dann nochmal drüber reden...

    Ich gestehe allerdings, das ich mir obige Sachen des öfteren selbst immer wieder mal ins Gedächnis rufen muß :schuechte ........

    lg
    LadyEttenna

    P.S.: und ja, das kommt in den besten Familien vor :zwinker:
     
    #2
    LadyEttenna, 22 November 2004
  3. Céleste
    Gast
    0
    Ja, diese Phasen gibt es wohl in sehr vielen Beziehungen.
    Aber ich bin der festen Überzeugung, dass es sich lohnt, daran zu arbeiten! :herz:
    Dazu müssen natürlich beide bereit sein.

    Es nützt nichts, wenn der eine Partner sich entscheidet, an der Beziehung zu arbeiten, wenn sein "Gegenstück" nicht mitzieht.
    Das kostet unnötig Nerven, frustriert dich nur und führt letztlich zur "Selbstaufgabe" zugunsten des Partners und der Beziehung.
    Eine Beziehung sollte sich einigermaßen im Gleichgewicht befinden.
    Wenn du verstehst, was ich meine...

    Es muss also auf beiden Seiten etwas getan werden.
    Sich selbst aufzugeben (also:den Mund halten, immer zurückstecken), nur um die Partnerschaft zu erhalten, ist keine Lösung.
    Was ist das denn für eine Beziehung, in der einer der Partner seine Wünsche und Ansichten verleugnet, nur um des Friedens willen? :grrr:
    Das hat mit Liebe nicht mehr viel zu tun, oder?!

    Die ersten Monate einer Beziehung sind immer schön,
    doch oft stellt sich eines Tages- trotz bestehender Liebe- so etwas wie Gewohnheit ein.
    Man ist sich nicht mehr bewusst darüber, wie es war als man sich kennengelernt hatte und wie man zu diesem Zeitpunkt miteinander umgegangen ist. Man vergisst, was es eigentlich für ein Wunder war, dass sich zwei Menschen gefunden haben und lieben, die so unterschiedlich sind.
    Man vergisst, was es für ein Geschenk ist, das sich der andere einem öffnet und anvertraut.
    Denn das ist ja für uns alle nie leicht...- sich zu öffnen meine ich.
    Jeder hat Erfahrung mit Enttäuschung und Verletzung und keiner will, dass sich dieses Kapitel fortsetzt.

    Niemand geht eine Beziehung freiwillig ein, wenn er merkt, dass der Partner sich respektlos ihm gegenüber verhält, ihn beispielsweise nie zu Wort kommen lässt, ihn kontrolliert...etc...
    Ja, am Anfang ist man sich des Wunders "Liebe" bewusst und geht behutsam damit um. Doch, wenn die Gewohnheit kommt, neigt man manchmal dazu, dieses Wunder als Selbstverständlich anzusehen.

    Wahrscheinlich ist bei euch die Gewohnheit eingezogen.
    Um dagegen etwas zu unternehmen, ist erstmal eine Aussprache angesagt oder auch mehrere.
    Dabei sollte jeder dem anderen seine Position klarmachen und man sollte zuvor Rahmenbedingungen für diese Aussprachen festlegen.
    Es kann hilfreich sein, wenn man sich darauf verständigt, dass Beleidigungen während dieser Ausprache tabu sind. Falls nichteinmal das möglich ist, kann es zu keiner kontruktiven Auseinanderstzung kommen. Dann lässt man es besser sofort bleiben. Manchmal ist es auch besser, wenn jeder für sich auf ein Blatt Papier schreibt, mit welchen Verhaltensweisen des Partners er nicht klarkommt und welche Aspekte ihm dagegen besonders gefallen/wofür er seinen Partner liebt.
    Dabei muss man einfach brutal ehrlich sein.
    Anschließend liest jeder dem anderen seine Liste vor. Und zwar:OHNE, dass der andere zunächst etwas dazu sagen darf. Diskutiert wird erst danach.
    Ich würde übrigens mit der positiv-Liste beginnen und danachb erst die negativen Aspekte anführen. Dann merkt der Partner, dass nicht alles an ihm kritisiert wird.
    Noch einmal: Es muss klar sein, dass man die Beziehung retten möchte und dass es erforderlich ist, achtsam miteinander umzugehen!
    Falls dein Freund zu denjenigen Herren gehören sollte, der dir über den Mund fährt, dich nicht ausreden lässt, dich anbrüllt oder sogar "körperlich" wird, und meint, er könne sich das erlauben, weil das eben zu seiner Persönlichkeit gehört -oder ähnliche Ausreden, so würde ich ihn ganz schnell in die Tonne treten. Denn Respekt ist die Basis jeder Beziehung. Wenn diese Basis nicht gegeben ist, hat es sowieso keinen Zweck.

    Nach dem Vorlesen der "Listen" ist es an der zeit, dass jeder dem anderen sagt, auf welche negativen Verhaltensweisen er zugunsten der Beziehung verzichten könnte.
    Z.B.: "Ich höre auf damit, dir meine Meinung aufzuzwingen. Es ist nicht wichtig, dass du meine Ansichten teilst. Ich werde dir in Zukunft nur sagen, was ich über ein bestimmtes Thema denke. Ich werde es zulassen, dass DU eine andere Meinung hast."
    Es gibt auch Verhaltensweisen, von denen man nicht verlangen kann, dass der Partner sie abschaltet!
    Zum Beispiel kann man nicht verlangen, dass der Partner aufhört, sich seine Haare zu färben, sich mit Freunden zu treffen, sich über ein Fußballspeil aufzuregen, zu weinen, zu lachen oder bis zwölf Uhr mittags zu schlafen.
    Doch in dem Moment, wo die FREIHEIT und das WOHLERGEHEN eines Partners eingeschränkt wird, ist es ander Zeit etwas zu ändern! Kompromisse sind notwendig, aber nicht wenn jemand darunter zu leiden hat!

    Macht euch klar, wo diese Punkte sind, an denen ihr euch in eurer Freiheit verletzt seht. Es geht nicht darum, an dem Partner herumzumeckern, sondern darum, dass es jedem von euch gut geht und keiner auf Kosten des anderen ein Stück von sich selbst verliert.

    Übrigens gehen viele Beziehungen langsam den Bach runter, wenn man sich ständig sieht und aufeinanderhockt. Das bewirkt Langeweile und vermittelt einem das gefühl, dass der Partner ein fester Bestandteil des Alltags ist, der ja sowieso immer anwesend sein wird- egal was passiert.
    Ich bin überdies der Ansicht, dass in Beziehungen viel zu viel diskutiert, geredet, gemeckert und vorm Fernseher gesessen wird. Das tötet jede Liebe irgendwann. Reden, reden reden...-das ist nicht das leben.
    Unternehmt etwas zusammen! Und seht euch nicht zu oft.

    Wenn ihr eure Beziehung retten wollt und bereit seid etwas dafür zu investieren, stehen die Chancen nicht schlecht. :smile:


    Alles Gute und viel Erfolg bei der "Arbeit"!



    Céleste
     
    #3
    Céleste, 22 November 2004
  4. trident
    Gast
    0
    @Céleste: wow, sehr schöner text!
     
    #4
    trident, 22 November 2004
  5. goccinella
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    231
    101
    0
    nicht angegeben
    xxxx
     
    #5
    goccinella, 22 November 2004

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