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Langsam wird mir alles ein bissel zu viel

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von binichen, 14 Oktober 2008.

  1. binichen
    binichen (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich "schreib" jetzt ma net lang um den heißen Brei, sondern komm gleich zur Sache:

    Bin vor fast einem Jahr mit meinem Freund zusammengezogen. Und zu dem Zeitpunkt hab ich nur 3,5 Tage in der Woche gearbeitet. Jetzt hab ich nen neuen Arbeitsplatz und arbeite jeden Tag meine 8Stunden. Als ich noch nich voll gearbeitet hab, war alles kein Problem. Hatte genug Zeit, den Haushalt ohne meinen Freund zu schmeißen. Hab des auch gern gemacht, weil ich ja wusste das mein Freund mehr arbeitet und dazu noch Schichten arbeitet.
    Aber jetzt is halt alles etwas anders...

    Ich geh jeden Morgen um 7 ausm Haus und komm erst halb7/7 nach Hause. Arbeite in ner Praxis, also hab ich eigentlich selten pünktlich feierabend. Wenn ich dann nach Hause komm wartet dann noch der ganze Haushalt auf mich. Wie schon gesagt arbeitet mein Freund im Schichtdienst. Also kommt er je nach Schicht schon um 3 nach Hause. Aber anstatt was zu machen sitzt er dann vor der Playstation und spielt.

    Des Problem is, dass er im Haushalt nicht sieht, was es zu tun gibt. Es juckt ihn nicht, wenn z.b der Boden schmutzig is, oder die Spülmaschine net ausgeräumt is usw.... Also mach ich des dann nachm Arbeiten. Gut ich muss dazu sagen, ab und zu kocht er schon mal für mich, aber ich bin dann die jenige, die danach die Küche aufräumen muss.

    Ich wusste von anfang an, dass er unordentlich is, und ich bin eben des krasse Gegenteil. Ich möchte, dass meine Wohnung sauber is, es kommt so oft Besuch vorbei und mir wär des total peinlich wenn es unordentlich is. Bin jetzt nicht pingelig aber mir is Ordnung eben wichtig.

    Als ich die neue Stelle angefangen hab, haben wir über Haushalt usw gesprochen. Und er hat mir versichert, dass er mir dabei hilft. Weil wir des nur zusammen schaffen können. Aber von der Hilfe seh ich momentan nicht viel.

    Zur Zeit könnt ich mich eigentlich jeden Abend aufregen, möchte gar net heim, weil ich genau weiß was alles auf mich zukommt.

    Des is jeden Tag des gleiche. Ich komm heim, frag ihn warum er dies und dass nicht getan hat... Er meinte dann er hatte keine Zeit (musste ja Playstation spielen). Weiß echt net was ich noch machen soll...

    Des hört sich für manche evtl blöd an, aber ich bin grad mal 22 und hab absolut keine Hilfe von meinem Freund und des macht mich sehr nachdenklich. Mit ihm drüber reden brauch ich net, er hört mir eh nicht zu oder will seine Ruhe haben. Aber auf Dauer is des doch kein Zustand. Es is sogar schon seinen Kumpels aufgefallen, dass er nix tut, aber ändern will er nix. Seine Eltern haben auch schon mit ihm gesprochen aber irgendwie bringt des alles nix...

    Evtl könnt ihr mir ein paar Ratschläge geben...

    Danke schon mal im Vorraus
     
    #1
    binichen, 14 Oktober 2008
  2. Lithium
    Verbringt hier viel Zeit
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    offene Beziehung
    Ich kann verstehen das es dich nervt. Kann da zwar nicht aus eigener Wohnung berrichten, aber auch wenn mein Freund noch zu hause wohnt (wo er langsam mal raus sollte) faul ist er auch extrem -.- Wenn beusch kommt wird gerade mal ein weg zwischen dem Chaos "frei geschuafelt" und abwasch oder so? Wieso Mami macht das doch -.-
    Wenn er ne eigene Wohnung hätte (woran er mit 21 ruhig langsam denken kann) würde er warscheinlich im Müll ertrinken!

    Wie wärs wenn du ihm einen konkreten Vorschlag machst? Guck welche Schicht er hat und wie viel zeit er hat. Dann sag "Schatz wenn ich nach hause komm will ich das z.B. die Küche sauber ist!"
    Wenn sie das nicht ist würd ich mal ganz dreißt gehen und mir was beim chinesen bestellen, nur für dich! in einer dreckigen Küche kannst du nicht arbeiten also gibts auch kein Essen, sein Pech.
    Gerade wenn du selbst so lange arbeitest sollte man nicht das "alte hausfrauen" klischee erfüllen. ich kenn ein paar, die sind zwar nur Studenten und haben etwas mehr zeit, aber die teilen sich das super auf. So sollte es finde ich sein, und sprich ihm da ncohmal richtig ins gewissen. Das heißt nicht immer das selbe "warum dies nicht warum das nicht", das geht zum einen ohr rein und zum anderen Ohr raus. Sondern nimm ihn abends beiseite, schalte seine Playstation aus und red ihm ins Gewissen. Du bist nicht seine Putzfrau und du willst unterstützung sonst wird es dir auf die dauer zu viel!
     
    #2
    Lithium, 14 Oktober 2008
  3. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Wenn er nicht von selbst SIEHT, was zu tun ist, dann macht halt einen festen Putzplan mit entsprechenden Zuständigkeiten.

    Er muss sich Mühe geben und mehr anpacken - und Du musst Dir Mühe geben, ggf. halt Abstriche zu machen. Geht aufeinander zu.

    Oder leistet Euch eine Putzkraft ;-).

    Versucht zu vermeiden, dass Haushaltskram zum ständigen Streitthema wird und Ihr beide permanent genervt seid.
     
    #3
    User 20976, 14 Oktober 2008
  4. User 86199
    User 86199 (36)
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    Verheiratet
    Hm, also ich würde zum einen ganz konkrete Absprachen treffen:
    z.B. Montags spülen, dienstags saugen, mittwochs Betten machen, donnerstags frei, freitags 20 min. bügeln, Samstags 1 Std. gemeinsamer Wohnungsputz - eben nach diesem Prinzip.
    Wichtig finde ich, dass ihr euch dabei gemeinsam einigt (sonst rutscht du zu schnell in die Mutterrolle und er kommt sich vor wie 11).
    Kann natürlich passieren, dass ihr dann auf grundsätzlich unterschiedliche Ansichten stoßt (z.B. täglich saugen vs. alle zwei Wochen) und es dann sein kann, dass auch du ein wenig Perfektionismus loslassen musst (oder ohne Beschwerde täglich selbst saugen)?!
    Ach so und dir ist doch klar, was du tust, wenn er montags nicht gespült hat (s.o.)? Richtig ihn nett an eure gemeinsame (!) Absprache erinnern und ihn so lang, dein geliefertes Chinesisches Essen :smile:D ) bezahlen lassen, bis die Küche wieder zu benutzen ist... und natürlich unter keinen Umständen und so weh es auch tut selbst spülen :kopfschue

    Viel Glück!
     
    #4
    User 86199, 14 Oktober 2008
  5. binichen
    binichen (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Erst mal Danke für eure Antworten.

    Des mit dem Essen holen is ne super Idee, nur würde mir des net viel bringen. Er würde dann einfach ein Stockwerk tiefer gehen und bei seinen Eltern essen. Wir wohnen über der Wohnung seiner Eltern...

    Heute is wieder son beschissener Tag. Er is seit 3 daheim und hockt jetzt noch vor der Playstation. Wollt mit ihm reden, aber da kommt nur du nervst. Hab in der Zeit scho Wäsche gewaschen, geputzt, gesaugt usw. Könnt mich schon wieder sowas von ärgern. Glaub das des nix bringt. Er sieht des net ein, dass man zusammen arbeiten muss... Aber mit seiner Einstellung kann ich mich absolut net anfreunden. Hab ihm gestern auch gesagt, das mir des so langsam zu viel wird, wenn er mir net mal hilft. Und wisst ihr was darauf kam? Er sagte dann, des Wäschewaschen kann seine Mutter übernehmen, er gibt ihr dann Geld dafür! Und da wurd ich mal richtig sauer. Es is net immer alles so einfach.

    Denke mal das er so is, weil ihn seine Mutter immer ALLES abgenommen hat, sie hat ihm hinterher geräumt ohne zu meckern und ich tu das eben net. Klar is des jetzt ne Umstellung für ihn, aber für mich auch. Und so langsam muss er eben damit klar kommen, is ja jetzt bald ein Jahr her, seit wir zusammen wohnen...
     
    #5
    binichen, 15 Oktober 2008
  6. User 86199
    User 86199 (36)
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    Verheiratet
    Hallo binichen,

    ich will dich ja nicht entmutigen und kann wirklich supergut verstehen, dass du so genervt bist! Gleichzeitig ist das, was du beschreibst dein Plan, den du für euch hast. Er hat offensichtlich ganz andere Vorstellungen und die sind nicht mehr und nicht weniger falsch als deine.
    Wenn er dann eben die Wäsche zu seiner Mutter bringt und sie von ihr waschen lässt (und diese das auch noch mitmacht), dann ist das eben sein Weg zum Ziel endlich gewaschene Wäsche zu haben. Hört sich vielleicht radikal an, aber ich finde du kannst nicht die Verantwortung teilen wollen und gleichzeitig entscheiden, wie er dieser Verantwortung gerecht werden möchte.
    Und wieso "muss" er sich ändern? Es geht ihm doch recht gut - erst hat seine Mutter alles geputzt, jetzt du. Der Preis den er dafür zahlt, ist dass er eben das Gemeckere in Kauf nimmt. So wie du es beschreibst, ist es unwahrscheinlich, dass er mit einer Veränderung anfangen wird. Ich bleibe dabei, wenn du willst, dass sich etwas verändert, dann musst du anfangen und wenn es bedeuten sollte, dass du nur deine Wäsche wäschst, etc.

    Und nochmal, ich kann dich wirklich gut verstehen, ich fühle mich zuhause ebenfalls viel wohler, wenn es sauber und ordentlich ist!
    Grüße
    Honigblume
     
    #6
    User 86199, 15 Oktober 2008
  7. Lithium
    Verbringt hier viel Zeit
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    offene Beziehung
    Du hast doch gesagt das sein Eltern auch meinen das er mehr machen muss. Dann geh mal alleine zu ihnen und rede mit ihnen, vielleicht willigt seine Mutter ein das sie ihm NICHT das essen macht und nicht die Wäsche wäscht.
    Ich glaub ich würde da irgendwann ziemlich die Nerven verlieren und mal ziemlich radikal werden.
    Würde nur noch mein Essen machen, und mein zeug spülen. Wenn er Dreck in der Kücher hinterlässt stell es ihm ganz dreißt auf die Playstation! Saug natürlich die Berreiche die du sauber haben willst, sonst wirst du nur unglücklich. +Aber sag as du keinen Bock mehr uaf den Mist hast, und wenn dir das alles zu viel wird schnapp dir ne Freundin und geh mal für nen Abend weg bevor ihr euch nur zankt.

    Einsehen muss er es früher oder später weil ich denke nicht das du damit auf Jahre zu recht kommen würdest!
     
    #7
    Lithium, 15 Oktober 2008
  8. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    Wieso sollte er sein Verhalten ändern, wenns so doch klappt? Du machst sauber, er spielt.

    Habt Ihr denn vor dem gemeinsamen Einzug nie über Haushaltsführung und ähnliche Dinge des praktischen Zusammenlebens gesprochen?
     
    #8
    User 20976, 15 Oktober 2008
  9. SandraChristina
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Off-Topic:
    du machst das seit einem jahr mit :eek: bzw. wie lang geht dass denn, dass du jetzt schon so "lange" arbeiten musst?


    also mein holder und ich hatten ein ähnliches problem. er hat von anfang an geholfen, aber schon bei dem wort läft es mir kalt den rücken runter. will keine hilfe. ich will dass jeder seinen teil macht. das wort hilfe impliziert für mich, dass es eigentlich meine angelegenheit ist, und mir jemand großzügiger weise dabei hilft.

    na, wirklich ned!

    mein holder kam auch damit an, dass er den dreck nicht "sehen" könne. blödsinn, dass sind ausreden, wenn ein drei jähriger das sagt, nehme ich das noch als bare münze aber bei einem "erwachsenen mann"... hm, was muss man wohl machen, wenn die spülmaschine fertig ist?
    ich habs meinem liebsten damals lange im guten gesagt, sprich ich hab mir auf die zähne gebissen, und ruhig, verständnisvoll mit ihm gesprochen... ich hab ihm dann auch noch etliche wochen geholfen, sprich entwicklungshilfe geleistet: schau mal liebling, "so bezieht man ein bett, schau mal, das macht man, wenn die waschmaschine fertig ist"... usw... mir viels schwer bei der sache ernst zu bleiben, aber für ihn war das andscheinend wirlich eine hilfe.

    so wirklich in die gänge kam er da allerdings auch noch nicht, geholfen hat erst, als ich ihm klar vermittelt habe, dass ich keine lust habe, weiterhin seine mami zu spielen, und wenn er denn so eine will, soll er doch fragen ob er wieder heim gehen darf.... ich jedenfalls habe ein sehr ausgefülltes leben, auch ohne dass ich die doppelte hausarbeit machen muss, und kann daher gut und gerne auf die doppelbelastung in meiner eigenen wohnung verzichten.
    ich ging wortlos. einen tag später kam ich von der arbeit heim, (er selbst war seit ner halben stunde daheim) und er schaute mich mit riesengroßen augen an, "Schau mal, ich hab gesaugt! und die pfanne abgespült!" der hat sich gefreut wie ein schnitzel. und ich mich auch :grin:
    seit dem ist er in nen putzwahn verfallen, sachen die er jetzt gut kann, DARF ich schon gar nimmer machen, und seit neuestem krieg ich ärger, wenn ich meine studiumsbücher rum liegen lasse :cool1: juhu endlich, so ein wenig erziehung tut mir auch noch gut :engel:

    fazit, ich hätte ihn damals wirklich rausgeworfen. ich empfinde es als respektlos. das brauche ich nicht. allerdings finde ich eine gewisse freundliche umstellungsphase, ohne nörgelei, und mit freundlicher anleitung sollte man schon gewähren... sonst wird das nix
     
    #9
    SandraChristina, 16 Oktober 2008
  10. HellesSternchen
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verlobt
    Hallo Binichen!

    Also ich kann dich wirklich richtig gut vertstehen.. bei mir lief, bzw. läuft es teilweise im Moment auch noch so.
    Mein Freund und ich sind im Februar 2007 zusammen gezogen. Und am Anfang hat er sogar mehr im Haushalt gemacht als ich. Er hatte damals Schichtdienst und ich war meine 8 Stunden am Tag arbeiten und hatte (hab ich auch immernoch) einen Nebenjob im Sonnenstudio, wo ich 2 - 3 mal die Woche für ca. 3-4 Stunden abends (noch nach der Arbeit) hin musste. Und nach so einem langen Tag war ich dann meißtens gegen halb zehn/zehn Uhr daheim. Und wenn ich von sieben Uhr morgens bis zehn Uhr abends nicht daheim war, hatte ich danach auch keine Lust noch großartig was zu machen und erwartete von Ihm, dass er in der Zeit in der er daheim war, was gemacht hat.

    Naja wie gesagt, hatte er in der Anfangszeit oft aufgeräumt, gestaubsaugt, den Boden gewischt, usw. Ich sollte sogar ein zweites Bügelbrett kaufen, damit wir gleichzeitig Bügeln konnten.:zwinker:

    Ja und mit der Zeit ließ das halt alles nach.. er fing an immer öfter Playstation zu spielen.. online mit Kopfhörern und so.. er spielte immer mitten im Wohnzimmer. Und jedes mal wenn ich vorbei gehen wollte, hat er rumgemeckert, ich soll nicht tausend mal hin und her laufen. Dadurch blieb der Haushalt natürlich auf der Strecke. Ich denke, dass das auch was mit dem Elternhaus zu tun hat. Seine Mutter hat ihm immer alles hinterher getragen und alles für ihn gemacht. Und am Anfang unserer gemeinsamen Wohnung hatte er noch Lust was zu machen .. mit der Zeit hat sich das aber dann gelegt.
    Paar Beispiele: Wenn ich abends nach dem Abendessen die Küche aufgeräumt habe, und das dreckige Geschirr entweder direkt gespült oder in die Spülmaschine eingeräumt habe war alles sauber und ordentlich. Ja und dann kam ich am nächsten Tag heim und die ganze Spüle war wieder voll mit dreckigem Geschirr. Ich habe jedes Mal einen Anfall bekommen und erhielt von ihm die Antwort: "Och Schatz, das dauert doch nicht lange das wegzuräumen und noch dazu weiß ich nicht, wie man das Geschirr in die Spühlmaschine einräumt.. " Wie man sich vorstellen kann, bin ich ausgerastet!! Denn so eine dumme Ausrede lass ich nicht gelten.

    Dann hatten wir auch solche Sachen, dass er morgens um halb Sechs auf die Arbeit musste und davor die ganze Nacht durchgezockt hat ohne zu schlafen und dann total müde und ziemlich verspätet auf der Arbeit ankam. Das kommt natürlich auch nicht gut.

    Ja und vor ca. 2 Wochen hatte ich einfach die Schnauze voll.. ich hatte 2 Jobs und sollte noch den Haushalt ALLEINE machen?!?! Das seh ich nicht ein,.. die Zeiten haben sich geändert und Männer können UND sollen genau die gleichen Tätigkeiten im Haushalt machen wie Frauen.
    Ich kam an dem Tag nämlich mal wieder um zehn heim und er war schon seit zwei Uhr zu Hause. Es war NIX gemacht.. er hat noch nicht mal die dreckigen Teller in die Küche gebracht (er hat im Wohnzimmer gegessen, weil er mal wieder Playstation am spielen war..) Das war mir zu viel. Ich hab gesagt dass es so nicht weitergehen kann und wird. Entweder wird er mir helfen, oder er kann seine Sachen packen und zu seinen Eltern ziehen. Ich bin keine Putzfrau! Habe an diesem Abend auch nix mehr sauber gemacht und bin Schlafen.
    Habe dann in der nächsten Woche nur die Sachen gemacht, die für mich waren... ich wollte zum Beispiel für mich ein sauberes bad haben.. für mich frische Bettwäsche usw. Habe seine Sachen ausgelassen und nichts mehr für ihn gemacht. Und irgendwann hat ihn das natürlich aufgeregt. Haben dann über alles geredet und haben jetzt einen Plan aufgestellt.. wer an welchem Tag in der Woche welche Aufgaben zu erledigen hat. Und an freien Tage, oder wenn er seine Sachen erledigt hat, kann er Playstation spielen. Ich mach dann in der Zeit was für mich.

    Ich muss sagen, das läuft jetzt seit einer Woche und klappt ganz gut. Hoffe natürlich dass das bleibt so bleibt,.. ansonsten müssen wir nach einer anderen Lösung suchen.

    So bin dann auch mal fertig mit meinem Roman.. :smile:
    Danke fürs Lesen.....

    LG
    HellesSternchen
     
    #10
    HellesSternchen, 16 Oktober 2008
  11. capricorn84
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    Verheiratet
    Also ist natürlich Mist wenn du nach Hause kommst un den ganzen Haushalt alleine machen musst weil dein Freund Playstation spielt. Ich denk aber auch dass sich dein Freund ausruhen will nach seiner Arbeit und halt dann nicht mehr an den Haushalt denkt - das kann passieren. :zwinker:

    Wenns alelrdings zur Gewohnheit wird und es dich so stört dann musst du auch was machen dagegen, so wie eine hier schon meinte mach nur deinen Dreck weg, und seine Sachen lässt du liegen, irgendwann wird er´s schon weg machen.

    Was ich mich allerdings frage? Warum stört es dich wenn er zb die Wäsche von Mama waschen oder bügeln lässt??

    lg
     
    #11
    capricorn84, 16 Oktober 2008
  12. HellesSternchen
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    Also mich würde es auch total stören.
    Man wohnt nun mal nicht mehr bei den Eltern ... und dann muss man auch seine eigenenen Sachen alleine hinbekommen.
    Vorallem finde ich, dass sowas privat ist.. Unterwäsche, usw.
    Wenn mein Freund unsere Wäsche seiner Mutter geben würde, dann würde das in meinem Fall sowieso alles auf mich zurückkommen, weil sie der Meinung wäre, was ich denn für eine Hausfrau sein, die nicht mal die Wäsche schafft..
     
    #12
    HellesSternchen, 16 Oktober 2008
  13. Habbi
    Gast
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    Mich würds allein deshalb schön stören, weil das ja irgendwie auch auf DAuer funktionieren soll...und die Mutter kann ja schlecht auf Dauer die Wäsche machen^^
     
    #13
    Habbi, 16 Oktober 2008
  14. Chérie
    Chérie (30)
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    Hallo Binichen,

    ja, das Thema kenne ich leider auch. Und es ging soweit, dass wir uns deshalb so sehr zerstritten, dass ich kurzfristig ausgezogen bin.
    Und es hat sehr lang gedauert, bis es auch bei ihm *klick* gemacht hat, dass ich nicht die Mami oder die Putze oder die Haushälterin oder sonst was bin.

    Er sah das immer so, dass ich ja "nur" Studentin bin und er zur arbeitenden Fraktion gehört. Von daher bestehe ein Naturgesetz, dass ich den Haushalt schmeiße. War ja auch kein Thema. Nur haben wir zusätzlich eine Fernbeziehung und ich habe keine Lust, am Wochenende dann den Dreck der ganzen Woche plus Wasch- und Bügelarbeiten zu erledigen.

    Ihr arbeitet beide hart - also habt ihr auch die gleichen Pflichten im Haushalt. So lange du dich doch ins Schema zurückfallen lässt, so lange wird sich an seiner Haltung auch nichts ändern. Er sieht ja, dass du es besser kannst (klar, Übung macht auch da den Meister - Frauen haben nicht ein Haushalts-Gen) und denkt sich einfach, dass es doch wunderbar ist, so eine fleißige Hausfrau zu haben.

    Auch mit seiner Mutter müsstest du ein Wörtchen reden. Sie sollte da keine STeine in den Weg legen, indem sie seine Wäsche wäscht. Bevor er das Geld ihr gibt, solltet ihr vielleicht wirklich zusammen legen und 2x die Woche eine Putzhilfe oder Haushaltshilfe kommen lassen. Das wäre durchaus entspannter für euch.

    Du solltest dich in einer ruhigen Minute (eine Minute, in der weder du noch er von der Arbeit gestresst seid) mit ihm zusammen setzen und das Problem auf den Tisch bringen. Und zwar mit der Intensität, dass du es als Gefahr für eure Beziehung ansiehst, wenn er sich nicht ändert. Aber nicht mit Vorwürfen kommen, sondern konstruktiv einen Plan aufstellen, wie es schon vorgeschlagen wurde.
    Und da er es wohl nötig hat, ihn auch ein wenig an die Hand nehmen und ein Belohnungsprinzip einführen. Meiner wollte auch immer hören, wie toll er das und das gemacht hat. Ein Lob tut nicht weh und sorgt für den lieben Frieden.
     
    #14
    Chérie, 16 Oktober 2008
  15. User 75021
    Beiträge füllen Bücher
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    Verheiratet
    Ich würd seine dämliche Playstation irgendwo verstecken :-D

    Kann ja wohl nicht sein, das er dir gar nicht hilft und du alles alleine machen musst. Ihr wohnt schließlich gemeinsam dort!
    Ich würde einen Putzplan machen.
     
    #15
    User 75021, 16 Oktober 2008
  16. Sarah-Joe
    Sarah-Joe (44)
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    2
    nicht angegeben
    Das kommt mir alles sehr bekannt vor...leider.:ratlos:

    Bei uns war es ähnlich wie bei dir.Mein Freund hat zwar nicht dauernd vor der Konsole gehockt,aber er hatte definitiv eine andere Vorstellung von Haushaltsführung als ich.
    4 Jahre habe ich versucht,einen Kompromiss zu finden,der uns beide zufrieden stellen sollte.
    Er hat aber überhaupt nicht eingesehen,daß eigentlich alles an mir hängenblieb.
    Das Ende vom Lied war dann,daß wir uns räumlich getrennt haben.
    Nun hat jeder von uns eine eigene Wohnung und wir müßen uns nicht mehr über Ordnung und dergleichen streiten.

    Einen wirklich guten Rat,kann ich dir nicht geben.
    Denn wenn dein Freund absolut kein Einsehen hat,dann werdet ihr (oder besser gesagt du) euch/dich noch ewig mit dem Problem rumschlagen.
     
    #16
    Sarah-Joe, 16 Oktober 2008
  17. binichen
    binichen (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Hallo ihr,

    erst mal vielen Dank, für die Tipps/Ratschläge, und dafür das ihr mir eure Geschichte erzählt habt.

    @Lithium: hab des öfteren schon mit seinen Eltern gesprochen. Denen is ja auch aufgefallen, dass er nix tut. Sie haben schon mit ihm geredet, aber irgendwie bringt des nix. Ihm is des im großen und ganzen egal was sie meinen. Wenns dann mal ne richtige Diskussion gibt, dann hilft er ja mal ein zwei Tage, aber danach is alles wieder vergessen und es fängt so an, wies war.

    @SandraChristina: Ich verlang ja nich viel von ihm. Des sind so Kleinigkeiten. Einfach seine schmutzige Wäsche in die Wäschetonne räumen, Müll rausbringen. Und ich mein des sind sachen, die auch ein 24jähriger machen kann. Anfangs hab ichs ja in nem normalen Ton gesagt, aber irgendwann geht des net mehr. Hab ihm auch schon gesagt, wenn sich nix ändert, dass ich dann gehen muss... Aber gegangen bin ich bis jetzt noch nicht.

    @HellesSternchen: Also bei mir is es genauso. Die Playstation steht mitten im Raum. Trinken und Zigaretten sind in reichweite, damit man sich gar nich bewegen muss. Und so verbringt er Stunden damit zu spielen. Er merkt gar nich, wie schnell die Zeit vorbei geht. Find ich gut, dass du des so durchgezogen hast! Und hoffe für euch, dass des weiterhin so klappt.


    @capricorn84: Klar versteh ich, wenn er heim kommt, dass er ein paar Stunden für sich haben möchte. Is aber kein Problem. Aber es kann doch net sein, dass wenn er um 2 heimkommt, dass nix getan is, bis ich um halb 7 komm?! Des versteh ich absolut nicht. Ich hab auch net Stundenlang zeit mich vom Arbeiten auszuruhen. Wenn ich doch seh, was alles zu tun is, hat man doch ein schlechtes Gewissen. Vorallem wenn ich dann heim komm, total schlecht gelaunt bin, weil ich wieder seh das nix getan is, und er schaut mir dann zu, wie ich aufräum?!

    @all: also ich find des einfach blöd. Da zieht man schon von zu Hause aus, damit man auf eigenen Beinen stehen kann und dann bringt man die Wäsche der Mutti und sagt da mach mal. Ich find auch das des net sein muss. Ich kann meine Wäsche selber waschen, des is einfach was privates.
    Klar könnt ich nur meine Wäsche waschen und nur für mich kochen usw. aber dann würde es plötzlich heißen:"was isn des für ne Hausfrau, sowas gabs früher net" usw. Man muss doch nen Weg finden, damit alles funktioniert. Er muss doch auch ma Rücksicht auf mich nehemen. Er is ein großer Fußballfan. Ich steck auch zurück, wenn FuBa kommt und lass ihn schauen. Warum kann er denn net mal nach 2h aufhören zu spielen und ein bissel was machen?

    @Chérie: Des Problem is, dass er denkt, dass ich net wirklich viel auf der Arbeit machen muss. Er Arbeitet in ner Fabrik, klar kannst des net mit dem Beruf der Zahnarzthelferin vergleichen. Aber wenn man ihn reden hört, denkt man manchmal, dass ich die 8 Stunden rum sitz und Kaffeetrink. Hab des aber schon so oft klargestellt, aber keine Chance.
    Wenn er dann mal was gekocht hat, dann Lob ich ihn selbstverständlich. Und ich seh ihm auch an das ihm des gefällt. Aber des is alles nur kurzfristig. Dann denk ich mir wieder, er erkennt doch auch net an, was ich den ganzen Tag mach. Und des tut manchmal schon weh, wenn dann son Spruch kommt:"was isn da so schlimm dran, kannst auch ein bissel was machen"...

    @~Sweety~:Ja, denk auch das ich jetzt mal nen Putzplan mach, weil so gehts net weiter.

    @Sarah-Joe: Wenn sich nix ändert, werd ich wohl oder übel auch gehen müssen. Weil auf Dauer bringt des nix. Respekt, dass du des so durchgezogen hast!!

    Jetzt hab ich nochma ne Frage: Mir is aufgefallen, dass wenn er beim Spielen oder auch nachm Spielen total aggressiv is. Des war vorher nicht. Bilde ich mir des nur ein, oder kann des scho sein? Hab ihn auch shcon mal drauf angesprochen, is aber anderen auch schon aufgefallen.

    Dankeschön
     
    #17
    binichen, 17 Oktober 2008
  18. Flowerlady
    Verbringt hier viel Zeit
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    123
    1
    vergeben und glücklich
    Und warum ist DAS ein Problem für Dich? Du willst doch eben nicht die Hausfrau von früher sein, die ihrem geliebten Manne alles hinterherräumt.
    Vom wem soll der Spruch kommen? Von ihm? Dann sagst Du halt "Stimmt. Früher haben die Männer auch nicht faul Playstation gespielt, sondern Holz gehackt". Von den Eltern? Die sollten doch hinter Dir stehen und wollen, dass ihr Sohn selbstständig wird und auch mal was tut.

    Der einzige Weg wurde Dir schon aufgezeigt: Nicht mehr alles selber tun, sondern ihn dazu zwingen, auch was zu tun. Und sei es, dass Du ihm zeigst, wie es geht.
     
    #18
    Flowerlady, 17 Oktober 2008
  19. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
    13.614
    398
    2.056
    vergeben und glücklich
    Ihr seid beide in Vollzeit berufstätig, oder? Ihr wohnt zusammen, da ist für mich extrem logisch, dass Ihr gemeinsam den Haushalt führt. Und das heißt nicht, dass er "ein bisschen hilft" (was er ja eh nicht tut", sondern dass Ihr konsequent die Aufgaben teilt.

    So machst Du es ihm einfach, wenn Du nach Hause kommst, regst Du Dich vielleicht ein bisschen auf, aber letztlich machste dann halt doch die Arbeit, während er weiterspielt. Hör damit auf. Erklär ihm, dass Ihr künftig die Arbeiten im Haushalt gemeinsam macht, weil es Pflichten von Euch BEIDEN sind, die Ihr BEIDE in dieser Wohnung ZUSAMMEN lebt.

    Oder mach halt weiter wie bisher, schimpf ein bisschen herum, was er mit "Du nervst" quittiert, heul Dich hier aus, aber putz weiter, weil Du Dich nicht durchsetzen kannst und es gern ordentlich hast... Er ist ein erwachsener Mann, zumindest dem Alter nach, fordere eben ein klärendes Gespräch über Euer Zusammenleben und die zugehörigen Rechte und Pflichten ein.
     
    #19
    User 20976, 17 Oktober 2008
  20. Aliena
    Aliena (38)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Oh Mann, das kommt mir alles sehr bekannt vor. Irgendwie tröstlich, dass es anderen ähnlich geht :zwinker:

    Nur dass wir noch nicht zusammen wohnen und ich trotzdem bei ihm putze, weil ich mich sonst nicht mehr wohl fühle. Und ich arbeite mindestens genauso viel wie er. Mittlerweile hab ich das aber satt und während seines Urlaubs hat er es dann mal geschafft, selbst das Bad zu putzen, die Wäsche zu machen... Hab gemerkt, dass ich hart bleiben muss, sonst weiß er ja eh, dass ich es irgendwann mache. Ich seh's nur nicht ein, da ich meinen eigenen Haushalt schließlich auch noch schmeiße, für mich putzt nämlich auch niemand :mad:

    Wenn ich ihn mir jetzt nicht noch ein bisschen erziehe, flipp ich wahrscheinlich aus, wenn wir irgendwann zusammen ziehen :engel:

    Also danke an alle für die hilfreichen Tipps :smile:
     
    #20
    Aliena, 17 Oktober 2008

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