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Leben nach dem Tod in Ost und West

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von ProxySurfer, 14 Juli 2009.

  1. ProxySurfer
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    In der TV-Sendung "Exakt" (MDR) wurde heute gesagt, dass 10% aller Ostdeutschen an ein Leben nach dem Tod glauben. In West-Deutschland glauben 40% daran.

    Wie deutet ihr dieses Ergebnis, d.h. den großen Unterschied zwischen Ost und West? Liegt es nur daran, dass es in der DDR keinen Religionsunterricht gab und nur wenige Menschen in die Kirche gingen oder könnte es noch andere Gründe geben?
     
    #1
    ProxySurfer, 14 Juli 2009
  2. Ich bin fest davon überzeugt, dass die marxistischen Grundlagen die der Verbrecherstaat DDR vermittelt hat, jegliches menschliches Denken und Fühlen vernichtet hat und wie man sieht, bei den 90% ist dies auch bis zu einem gewissen Grad sehr gut gelungen.

    Die marxistische Brut hat die Gedanken der Menschen zerstört, ihre Gefühle geraubt und sie zu gleichgeschalteten Genossen gemacht! :frown:

    ---
    Ich denke, dass es vorallem mit dem Umfeld und der Erziehung zu tun hat und somit würde ich sagen, ist der Staat nicht ganz unschuldig.
     
    #2
    Chosylämmchen, 14 Juli 2009
  3. xoxo
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    Ich würde die Frage ein wenig anders stellen, wenn man annimmt, dass das Leben nach dem Tod an Religion gekoppelt ist: Wie kommt es, dass viel mehr Menschen der ehemaligen DDR fortschrittlicher denken als ehemalige Wessis?
     
    #3
    xoxo, 14 Juli 2009
  4. Teoh
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    ich glaube es wurden einfach nur die falschen menschen zu der umfrage befragt...

    letztendlich hältsich das sicher die waage. ich bin der meinung, dass 20 jahre nach dem mauerfall kaum noch ein unterschied zwischen dem östlichen und westlichen denken besteht.
    demnachm würde ich so einem ergebins nicht all zu viel aufmerksamkeit schenken.
     
    #4
    Teoh, 15 Juli 2009
  5. ProxySurfer
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    Und was ist dann mit den 60% der Westdeutschen, die ebenso nicht an ein Leben nach dem Tod glauben? Sind die auch marxistische Brut? Und: Frau Merkel ist in der DDR aufgewachsen und war in der FDJ - somit hat man bei ihr "jegliches menschliches Denken und Fühlen vernichtet". Oder?
     
    #5
    ProxySurfer, 15 Juli 2009
  6. xoxo
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    Mein Liebster wurde 1986 in der DDR geboren.
    Ich 1987 im Westen.
    Wenn du wüsstest.

    Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Ein Drittel meiner Familie stammt aus der ehemaligen DDR, die Familie meiner besten Freundin ebenfalls. Ich bin mit den unterschiedlichen Denkweisen aufgewachsen.
     
    #6
    xoxo, 15 Juli 2009
  7. Die 60% der Westdeutschen ist natürlich auch von der immer währenden Bombardierung marxistischer Dogmen zum Opfer gefallen und genauso Frau Merkel...

    Ich mag ja ein bekennender Gegener des Realsozialismus/Kommunismus sein, aber auch bei mir hat dies eine Grenze und ich dachte, dass es nun wirklich deutlich war, dass dieser Text aus sarkastischen Elementen zusammengesetzt war. :zwinker:
     
    #7
    Chosylämmchen, 15 Juli 2009
  8. Shiny Flame
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    Bei allen Nachteilen des realsozialistischen Systems hatten sie dort doch zumindest Kinderkrippen statt staatlich institutionalisierter religiös verbrämter Geschlechtertrennung.

    Die kommunistische Theorie sagt aus, dass es wichtiger ist, sich um das Diesseits zu kümmern, da man darin leben muss. Und diese Nachwirkungen findet man halt auch bei dieser Umfrage.
     
    #8
    Shiny Flame, 15 Juli 2009
  9. White_Gandalf
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    Hmmm.... Ich muß da ein bißchen schmunzeln...

    Ich habe die Sarkasmus-Tags vermißt. Angesichts der 20 Jahre von Chosylämmchen frage ich mich, wieviel von ihren "Kentnissen" auf Realitätsnähe und wieviel auf Schauermärchen aus dem Sozi-Unterricht beruhen...

    Man hört zwar viel davon, wie den Schülern heutzutage Abscheu vor dem Internet beigebogen wird, vonwegen wieviel dort falsche Behauptungen wären und so weiter, aber daß Lehrer an den Schulen zu einem hohen Anteil Stuß erzählen - und zwar ein extra hoher Anteil von Lehrern im Sozialkundebereich (worin sich die BRD-Lehrer nicht von den DDR-Lehrern unterscheiden) - wird geflissentlich übergangen.

    Ich kann das in meinem familiären Umfeld in letzter Zeit sehr schön nachvollziehen, weil eine ganze Reihe von Nichten und Neffen durch den ach so heiligen BRD-Sozialunterricht gehen bzw. in den letzten Jahren gegangen sind und ähnlich tolle Schauermärchen nach Hause brachten.

    Jedenfalls scheinen weit mehr als 10% der Menschen in der "ehemaligen DDR" der Meinung zu sein (die letzten Wahlen haben es mal wieder gezeigt), daß ihre Zuneigung zu einem Leben mit reduziertem Egoismus so abwegig wohl doch nicht sein kann.

    Zurück zum Thema: In der DDR war Religion strikt von Schule und Regierung getrennt (ganz im Gegensatz zur BRD). Deshalb wurde den Kindern einfach nicht schon in ihrem unschuldig-unerfahrenen Alter so ein Quatsch beigebracht.

    Heutzutage dagegen sind unsere wehrlosesten Bürger ja wieder in der Pflicht, sich schon in den untersten Klassen Lügenmärchen über Gottes Erschaffung der Welt in 7 Tagen und dergleichen Unsinn als Lebensweisheit eintrichtern zu lassen, so daß sie schon wenig später im wissenschaftlichen Unterricht der höheren Klassen resistent gegen sachliche Diskussionen werden. Als Elternteil bzw. Verwandter kann man dabei nur noch mitleidig lächeln...
    ...Oder versuchen, den Unsinn wieder gerade zu biegen...

    Daher halte ich die genannten 10% zu 40% für durchaus glaubwürdig.
    Mit allen Vorbehalten gegenüber nicht selbst gefälschten Statistiken...
     
    #9
    White_Gandalf, 16 Juli 2009
  10. Da ich einen anderen "Sozi-Unterricht" genossen habe, wieviele deutsche, bin ich anderst eingestellt bezüglich der ganzen DDR Sache.

    Die ganze DDR Sache wurde in der Schule nur einmal durchgenommen und das war sogar erst vor paar Monaten, da hatte ich schon längst genug Informationen zusammen über die DDR und gewisse sozialistische Verhältnisse.

    Mein "Wissen" diesbezüglich kommt nicht direkt von der Schule, sondern Marxisten und Kapitalisten, sowie Zeitzeugen eher neutraler Natur.

    Also eigentlich von fast allen Seiten, so wie extremen und die DDR ist ja nicht der einzige sozialistische Staat, der von mir durchleuchtet worden ist, sowie die dazugehörende Theorie dahinter auch.

    Es ist gefährlich anzunehmen, dass in einem Thema, bewusst auf eine gewisse Ernstigkeit verzichtet wird, dass dies die Meinung mit derselben Grundlage widerspiegelt, da es ein völlig falsches Bild vermitteln kann.

    Es ist eine stereotypie, die sehr oft funktioniert und auch so manch neo-marxisten zum Aufschrei gebracht hat und da geht es dann weniger darum, Fakten auf den Tisch zu legen, sondern Leute aus ihren Reserven zu locken um letztlich die wahre Identität dieser Leute aufzudecken, in dem sie zum Teil menschenverachtende Dinge von sich geben, leider ist bis jetzt noch keiner wirklich drauf angesprungen, so dass diese Diskussion aus blieb.


    In einer mehr oder weniger freien Staatsordnung wird niemand zum Egoismus gezwungen, es ist jedem selbst überlassen, inwiefern er nur sich selbst der nächste ist, oder auch nicht. Dagegen war es in der DDR von oben diktiert und die Freiheit der Menschen stark beeinträchtigt.

    Dies ist mit einer freiheitlichen Auffassung noch weniger zu vertreten, als das jetzige System.

    Und die wohl wichtigste Grundlage heutzutage ist halt diese Freiheit. Man findet sie in den Verfassunge in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, so dass diese allgemeingültig sind. Natürlich sagt dies nicht aus, dass dies der richtige Weg ist.

    Aber da dies mit meiner Meinung einhergeht, lehne ich den Realsozialismus der in der DDR herrschte mehr ab, als das System, in welchem wir jetzt sind.
    Vorallem für die Selbstverwirklichung seinerselbst, bietet unser System ein weitaus toleranteres Gebilde an.

    Zumal der Sozialismus grundsätzlich gegen die freie Marktwirtschaft ist und dies ist nunmal Bestandteil der Menschen und die freie Marktwirtschaft entfaltet sich auch in sozialistischen System auch immer da, wo der Staat nicht oder noch nicht da war. Ich weiss nicht inwiefern dies in der DDR bestand hatte, aber ich hab schon von Privatmärkten gehört, kann dies aber nicht belegen. In Kuba aber zum Beispiel gab es eine solche Lücke im Personentransport mit Autos, dieser wurde dann aber von der Regierung strikt verboten und zerstört.

    Diese freie Marktwirtschaft gehört unteranderem zur Freiheit dazu, sich selbst zu verwirklichen und ein Staat, welcher mir das nicht gestatten will, hat in keinster Weise es verdient, als guter Staat anerkannt zu werden, was kann gut sein, wenn das wichtigste Gut fehlt?

    Das ist meine Auffassung, niemand muss diese teilen, aber sie hat sich eben durchaus auch bewehrt, auch wenn ihr immer Steine in den Weg gelegt werden, zum Teil von den Staaten selbst und zum Teil aus verständlichen und zum Teil auch aus unverständlichen Gründen.


    Ich kenne nur die Situation in der Schweiz, aber die Pflichtunterricht "Religion", wie es die christliche Religion auslegt, darf es so nicht geben, da diese wohl mit eurem GG in Konflikt geraten würde.

    Von Wikpedia, was hier denke ich mal reichen würde, vorallem da ich selbst nur mit oberflächlichen Wissen der Gesetzeslage vertraut bin.

    Dieser Text widerspiegelt in etwa die gleiche Situation, wie sie in der Schweiz vorzufinden ist.
     
    #10
    Chosylämmchen, 16 Juli 2009

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