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  • Ned08
    Ned08 (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    22 April 2008
    #1

    Lebensqualität & Studium: keine Partnerin!

    hallo leute,

    mich bedrückt ein ganz großes (charakterliches) problem:

    obwohl mich schulischer/beruflicher/finanzieller erfolg nicht langfristig glücklich macht, bin ich auf eine gewisse weise extrem ehrgeizig. ich glaube, dass ich immer mehr will, obwohl ich dadurch umso mehr zeit für mich selbst verliere und die chancen somit sinken das zu erreichen, was ich mir eigentlich im herzen wünsche: mehr soziale aktivitäten, eine beziehung, viel freizeit und dergleichen.

    trotzdem versuche ich dauernd, mich selbst zu toppen, beispielsweise durch bessere noten, mehr anerkannte prüfungen und so weiter. und besonders seltsam: es gibt da einige ganz widerliche streber, die auf der gleichen schiene fahren. obwohl ich diese art menschen hasse, will ich es denjenigen zeigen, damit sie sehen, dass auch "nicht-streber" so viel draufhaben wie sie selbst... dabei würde ich natürlich genauso werden.

    aber was soll ich nun tun? es gibt ja keine garantie, dass sie meine anderen wünsche erfüllen, wenn ich es im studium lockerer angehe. am ende habe ich dann weder das eine, noch das andere.

    ich fühle mich schon so übertrieben ehrgeizig, dass ich geheimhalte, was ich alles mache. und trotzdem fühle ich mich andererseits auch total überfordert... ich befürchte, dass ich permanent lernen muss.

    ein problem: in meiner situation muss ich immer nur mittelmäßig viel mehr arbeiten, um dann relativ viel mehr zu erhalten. und das will ich jedes mal ausnutzen, weil sich die umstände ja später ändern könnten...

    und irgendwann is das studium um und ich traure der zeit hinterher, die ich vergeudet habe. früher dachte ich immer, dass zeit, in der man lernt, sinnvoll investiert ist, aber nun befürchte ich, dass es auch ab einem level so schlimm sein könnte wie die zeit, die ein süchtiger in seine sucht investiert, und dadurch sozial abgeschottet wird...

    was soll ich nur machen? ich würd so gerne noch diese oder jene prüfung mitnehmen und am ende besonders toll dastehen, habe aber sogar angst die eigentlichen sachen nicht zu bestehen. und in meinem fach (informatik) ist das niveau wirklich nicht gering, sodass die aufgaben wirklich tage lang bearbeitet werden müssen... aber wenn ich dann eben noch die einmale chance habe, ausnahmsweise mit nur einem wochentag aufwand nochmal so viel zu gewinnen wie man sonst nur mit dreien bekommt....

    :frown:
     
  • User 68775
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    3.450
    Single
    22 April 2008
    #2
    Hmmm, mal ehrlich, was genau willst du jetzt hören?

    Mein Vater hat mir mal eine Weisheit mitgegeben, die mir in meinem Studiumshass oft hilft.
    Man ist unzufrieden udn jammert. Dann gibt es zwei Möglichkeiten. Man muss herausfinden, jammere ich über etwas das ich ändern kann? Dann hör ich auf zu jammern und ändere es, dann gibt es keinen Grund mehr zum jammern.
    Oder jammere ich über etwas, das ich nicht ändern kann. Dann hör ich auf zu jammern, weils eh keinen Sinn hat und mach das beste draus.

    So, dann wend das mal auf dich an...

    Trag die Verantwortung für deine Entscheidungen zu deinen Prioritäten, und steh dazu, ohne dich zu fragen obs anders nicht besser wäre^^
     
  • Dirkules41
    Dirkules41 (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    22 April 2008
    #3
    Arbeitest du nebenher?
     
  • Sunflower84
    Meistens hier zu finden
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    Verheiratet
    22 April 2008
    #4
    Mach doch einen Kompromiss.
    Schraub deinen Eifer nur ein kleines bißchen zurück und schau, dass du deine sozialen Kontakte pflegst. Das geht auch, wenn man fleißig studiert (wenn man es nicht übertreibt).
    Auch wenn du dich wohl am Anfang nicht ganz wohl fühlst, wenn du nicht alles mitnimmst, was irgendwie möglich wäre - auf Dauer ist es wohl besser für dich.
    Denn ich denke, wenn du nicht von beidem ein bißchen was hast, wirst du nicht glücklich werden. Sonst würdest du dir nicht solche Gedanken machen, ob es gut ist für dich, wie du dich aktuell verhältst.
     
  • Ned08
    Ned08 (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    86
    0
    Single
    22 April 2008
    #5
    der aufwand durch meine arbeit (auch an der uni im informatikbereich) ist verschwindend gering im vergleich zu dem was ich für meine eigenen prüfungen und aufgaben investieren muss, von daher ist das aufhören dort weder möglich noch würde es etwas verändern.
     
  • franzius
    Gast
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    22 April 2008
    #6
    ​​​​​​​
     
  • GreenGoblin
    Benutzer gesperrt
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    nicht angegeben
    22 April 2008
    #7
    Nach einem solchen - wenn auch längeren - Eintrag kann ich das natürlich nicht fundiert beurteilen, aber es sieht für mich auf den ersten Blick so aus, als ob Du vielleicht wirklich an einer Art Sucht leiden könntest.

    Hast Du schon mal Medikamente eingenommen, um Deine Konzentration, Lernerfolge, Prüfungsleistungen, etc. zu verbessern? Das wäre für mich ein ziemlich eindeutiges Zeichen.

    Gibt es an Deiner Uni möglicherweise eine Beratungsstelle bei "Prüfungsangst" o.ä.? Die Leute dort haben sicher auch schon Studenten in der von Dir geschilderten Situation beraten, vielleicht kann auch Dir ein Gespräch dort helfen?
     

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