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Liebe das wichtigste im Leben?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von ogelique, 10 Januar 2004.

  1. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    Ich habe das Gefühl, dass uns ständig von allen Seiten vermitelt wird, wie wichtig es doch ist "jemanden" zu haben, mit dem man sein Leben verbringt, Kinder bekommt usw. Da fühlt man sich doch irgendwann einfach minderwertig, wenn man nunmal keinen Freund hat und nunmal - aus welchen Gründen auch immer - single ist.
    Da kommt mir dann die Frage: Ist es denn wirklich so wichtig, jemanden zu lieben? ich meine, es gibt so viele Sachen im Leben, die mindestens genauso wichtig und erfüllend sein können.
    Andererseits will ich ja auch nicht allein leben, wenn ich mal alt bin.
    Aber dieser Druck von allen Seiten, dieses "Hast du einen Freund?" und das Tuscheln der vergebenen Mädels über ihre Beziehungen und ihre tollen Freunde, das geht mir tierisch auf die Nerven.

    Ist es wirklcih sooo wichtig, einen Freund zu haben?
    Fühlt sich hier noch jemand so wie ich?
     
    #1
    ogelique, 10 Januar 2004
  2. Matzakane
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Du kannst mir glauben, mir geht und ging es manchmal nicht anders.
    Tuscheln tut keiner in meinem Alter(19 is kein Alter!!!) über mich, weil es immernoch viele gibt, die genau wie ich noch keine Freundin haben.
    Ich liebe eine süße Maus, aber trotzdem weiß ich wirklich nich, ob sie mit mir eine Beziehung eingehen will :cry: ... aber das ist ein anderes Thema, ge.

    Man fühlt sich einfach einsam, wenn man dann die ganzen glücklichen Paare sieht, wie sie rum turteln und sich wohl fühlen. Da stehst du dann daneben und denkst dir, dass du das auch gern hättest.
    Wir Menschen sind soziale Tiere und brauchen jemanden mit dem wir alt werden können. Das muss nicht zwingend die Liebe sein, aber zugegeben : Ohne Liebe leben? Man wär das faaaadddd :rolleyes2
    Kein Herzklopfen, keine Blubbern im Bäuchlein, kein kuscheln, kein küssen kein garnichts?

    Nun gut, man kann sich irgendwie damit arrangieren und sich bis ans Lebensende in den Beruf zu knien. In schlechten Momenten dacht ich auch mal "du kniest dich in deinen Beruf und kannst dir dann dafür alles kaufen was du willst."
    Totaler Trugschluss... wenn man sich wenigstens nie verliebt hätte... aber wenn man einmal das Gefühl hatte, möchte man das nicht vermissen :gluecklic
     
    #2
    Matzakane, 10 Januar 2004
  3. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    4.767
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    1
    Verheiratet
    Hallo, Matzakane!

    Ich bin auch 19 und mit dem Tuscheln waren eher die Gespräche über die Freunde der Mädels gemeint, über mich tuschelt auch keiner so, dass ich es mitkriege :zwinker:
    Naja, bei mir ist es so, dass ich solo sein möchte, gerade zumindest, weil ich auch in niemanden verliebt bin. Was ich aber bei mir schon öfters bemerkt habe, ist, dass ich manchmal einen Freund haben möchte, nicht, weil ich verliebt bin, sondern, um jemanden zu haben. Und das finde ich falsch, aber es ist eine Art Reaktion auf die "Forderung" meiner Umwelt, wenn du's verstehst.
     
    #3
    ogelique, 10 Januar 2004
  4. manager
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Single
    Ja, ich halte eine Beziehung schon für sehr wichtig, allerdings hat das nichts mit der Erwartungshaltung meiner Umwelt zu tun. Ich fühle mich halt sehr einsam und auch irgendwelche oberflächlichen Freundschaften können einem nicht diese Einsamkeit nehmen, sondern nur eine Beziehung.

    Aber das ist ohnehin subjektiv, es mag Leute geben, die kein großes Liebebedürfnis haben, entweder weil sie schon längere Zeit eine Beziehung hatten oder in ihrem Leben immer von allen Seiten Zuneigung erfahren haben (Ich vermeide an dieser Stelle eine Diskussion darüber, was das ganze mit der körperlichen Attraktivität zu tun hat). Da ich mich nicht zu dieser Sorte Mensch zähle, hat für mich eine Beziehung einen sehr großen Stellenwert.
     
    #4
    manager, 10 Januar 2004
  5. maria89
    Gast
    0
    also das thema hat mich bis vor kurzem auch tierisch genervt weil ich keinen freund hatte und fast alle meine freundinen schon, obwohl ich im grunde eh glücklich war. aber du hast recht mit dem druck von allen seiten... es gibt viele schöne dinge im leben die man genießen kann und immerhin ist man "frei" wenn man nicht vergeben ist :zwinker: bringt ja auch vorteile :smile:
    na ja ich hab trotzdem nen freund ( is ja nicht verboten *gggg*) und bin sehr glücklich mit ihm !!
    ich glaube einfach dass beides schön ist und man bei beidem viele vorteile hat,also genieß dein single-leben einfach und lass dich von den anderen net beeinflußen :zwinker: !!

    liebe grüße, maria
     
    #5
    maria89, 10 Januar 2004
  6. Mastermind
    Gast
    0
    Also ich finde auch, dass eine Beziehung sehr wichtig ist.
    Und ich kann mit kaum vorstellen, dass es Menschen gibt, denn eine
    Beziehung nicht wichtig wären.
    Ich glaube, es ist wichtig jemanden zu lieben!
    Sicherlich stört es jemanden, der noch niemanden gefunden hat, denn
    er oder sie lieben kann. Zu sehen wie andere Paare glücklicher sind als jeniger selbst.
    Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Ich hatte eine lange Zeit keine Beziehung und mich nerven die Leute um mich herrum.
    Jetzt hab ich seid 7 Monaten eine Freundin und ich muss sagen, ich bin der glückliche Junge auf der Welt. Ich liebe das Gefühl früh Morgens mit ihr aufzustehen, mit ihr was zu unternehmen oder sich einfach nur in den Armen zu haben. Es geht nicht nur um den Sex oder so. Sondern darum, jemanden zu haben, der einen wärmt und der einen liebt.
    Und ich glaube Liebe ist das stärkste Gefühl des Menschen, dass sein Leben bestimmt und nicht ist wichtiger. Naja mir ist nicht wichtiger.

    Also Kopf hoch, wenn du jemenden gefunden hast, denn du wirklich von Herzen liebt, wirst du sehen wie wichtig es ist einen Freund zu haben. :zwinker:
     
    #6
    Mastermind, 10 Januar 2004
  7. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    4.767
    123
    1
    Verheiratet
    @Mastermind: Gut, aber warum sehne ich mich danach, jemanden zu lieben, wenn ich noch nie geliebt habe und deises Gerfühl nicht kenne? DAS kommt doch von meinem Umfeld.
    Und weißt du, was ich denke? Liebe ist nichts als Einbildung. Bist du bereit dafür, hältst du ein kleines Herzklopfen schon für Liebe und wenn nicht, dann kannst noch so doll verliebt sein, du merkst es trotzdem nicht.
    Warum wollen kleine Kinder lieben, wenn sie noch nicht wissen, was das ist? Das ist das Scvhlimme an meiner Umgebung und egnau das ist es, was mich fertig macht. Bin ich denn minderwertig, wenn ich mir sowas noch nie eingebildet habe???
     
    #7
    ogelique, 10 Januar 2004
  8. Feledrie
    Feledrie (35)
    Verbringt hier viel Zeit
    17
    86
    0
    vergeben und glücklich
    Nein Ogelique,du bist ganz und gar nicht minderwertig.
    Aber es ist normal Liebe zu empfinden,egal wie alt man ist,ob man erwachsen ist oder nicht....Es ist einfach ein Ur-instinkt,die Nähe eines anderen spüren zu wollen,jemanden bei sich zu haben,der dich in den Arm nimmt,wenns dir schlecht geht.....
    Das Umfeld spielt sicher auch eine Rolle,es ist auf Dauer sicher alles andere als angenehm wenn zb der Großteil deines Bekanntenkreises ständig alles pärchenweise macht,und überall geküsst wir,wohin man schaut.
    Aber dennoch glaube ich dass man sich die Liebe nicht einbilden kann,entweder man hat wirklich Gefühle für jemanden oder nicht,alles andere ist einfach nur eine gewisse Nähe,die einen mit jemandem verbindet,sowas sollte man nicht verwechseln :zwinker:
    Und wenns wirklich soweit ist,merkt man das ganz bestimmt,welches Gefühl von beiden es ist :tongue:
     
    #8
    Feledrie, 10 Januar 2004
  9. v69m
    Gast
    0
    Ja, ich. Das Bedürfnis nach Kindern, Ehe usw. hatte ich noch nie. Das Bedürfnis nach einer Freundin kommt ab und zu, besonders wenn ich mich allein fühle. Aber gute Freunde/Freundinnen durch eine Freundin(Geliebte) zu ersetzen ist auch keine Lösung.

    Ich habe viele Jahre ohne das Bedürfnis nach einer Freundin gelebt, und mein Leben in dieser Zeit war erfüllt und ereignisreich, und wenn ich zurückdenke, freue ich mich immer noch über so Manches. In gewisser Weise habe ich meine Liebe auf mehrere Menschen verteilt. Ich hatte das Glück, daß mein direktes Umfeld kaum normativ auf mich gewirkt hat. (Ganz anders war es in meiner Jugend und mit den Eltern.) Ich war in meiner Rolle als schräger Vogel eigentlich ziemlich beliebt und selber damit sehr zufrieden.

    In letzter Zeit sind eigentlich alle meine Freunde weggezogen oder in Familien "ausgewandert" und jetzt fühle ich mich allein. Bald werde ich ein neues Leben anfangen, neue Freunde suchen, und mal ein lockere Bindung probieren. Eine eheähnliche Zweierbeziehung paßt aber nicht zu mir, ich brauche Freiheit, und oft denke ich, daß es Liebe nur geben kann, wenn man sich jeden Tag neu verliebt. Eine Liebe, die zur Routine wird, ist keine Liebe mehr.

    Wenn ich das mit einer lockeren (aber innigen) Bindung ausprobiere, dann nicht, weil ich mich einem normativen Druck unterwerfe. Ich bin großer Meister, wenn es darum geht, sich so einem Druck nicht zu fügen. Ich bin inzwischen so weit, daß mir das alles ziemlich egal ist, und ich mich selber frei entscheiden kann, egal was andere denken. Sowas dauert aber. Mit 30 war ich noch nicht so weit.

    v69m
     
    #9
    v69m, 10 Januar 2004
  10. Eonie
    Gast
    0
    @ogelique:

    du hast recht, dieser Zwang, einen Freund zu haben, sich zu "verlieben" wird sehr stark von unserer Umwelt geprägt. Ich kann mich noch erinnern, dass bei mir in der Schule viele Mädchen und Jungen eine "Beziehung" hatten, die im grunde keine war. Man suchte sich einen Freund/Freundin und war somit "in". Und wenn man solo war, wurde man mitleidig angeguckt und fühle sich unfähig und minderwertig. Heute weiß ich, dass diese Mädchen es waren, die bemitleidet werden sollten, denn sie hatten wirklich keine Ahnung. Viele von denen haben heute noch Freunde, weil sie das als wichtig erachten und weil sie es nicht ertragen, alleine zu sein. Glücklich sind sie nicht wirklich.
    Ich habe auch selbst festgestellt, dass wenn man krampfhaft einen Freund sucht, man garantiert davon ausgehen kann, dass man keinen findet, oder man nimmt den erstbesten und ist dann unglücklich. Wenn es so weit ist, trifft man den richtigen und merkt es dann auch. So war es zum Beispiel mit meinem jetzigen Freund. Im Grunde war ein Freund das letzte, was ich zu dem Moment wollte und zack, war ich in einer Beziehung.

    Ich finde es gut, wenn man dem Druck nicht nachgibt. Natürlich ist Liebe etwas schönes, aber sie sollte nicht erzwungen werden. Wenn du bis jetzt noch nicht verliebt warst, dann hast du halt den Richtigen noch nicht getroffen. Punkt. Etwas erzwingen zu wollen ist Unsinn.

    Im Übrigen, die Verliebtheit, also diese Schmetterline im Bauch und das Glück und das ganze drumrum ist nichts anderes als eine chemische Reaktion, die gerade so lange dauert (in etwa 3-7 Monate), wie sie muß, um zu garantieren, dass zwei immunologisch passende Individuen sich vermehren können. Mit Liebe hat das meist nichts zu tun. Die Liebe beginnt erst, wenn das Flattern weg ist und man sich entscheidet, trotzdem bei dem Partner zu bleiben, weil eine gewisse Verbundenheit da ist. Erst wenn dieser Hormoncoktail uns nicht mehr "blind" macht, erkennen wir, ob wir wirklich zusammenpassen!
     
    #10
    Eonie, 10 Januar 2004
  11. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    4.767
    123
    1
    Verheiratet
    So sehe ich das auch. Hatte ja auch schon ein paar Beziehungen, habe aber noch nie jemanden geliebt. Und deswegen habe ich mittlerweile den Ruf, "kalt" zu sein, obwohl ich denke, dass diejenigen, die nach 5 Tagen jemanden lieben, irgendwie seltsam sind...
    Naja, ich bin wenigstens ehrlich zu mir selbst und zu den Anderen.
     
    #11
    ogelique, 10 Januar 2004
  12. v69m
    Gast
    0
    Diesen Ur-Instikt gibt es, der ist aber nicht beschränkt auf EINEN anderen Menschen. Der Mensch ist ein gesellschaftliches Wesen, und die Größe der Gemeinschaft ist kulturabhängig. Früher waren es Stämme oder Jagdgemeinschaften, und in der industrialisierten Welt ist anscheinend die Zweierbeziehung in gewisser Weise optimal. Nur optimal wofür? Um es mal platt auszudrücken, war früher die Größe der Gemeinschaft dadurch bestimmt, wieviele Portionen ein erlegtes Wildschwein ergibt. Und in den letzten 200 Jahren konnte eine Familie ein Geschäft betreiben bzw. der Mann in der Fabrik arbeiten und die Frau den Haushalt machen.

    Naturgegeben sind die Zweierbeziehungen also ganz und gar nicht.
     
    #12
    v69m, 10 Januar 2004
  13. evi
    evi
    Gast
    0
    Das sehe ich ganz genau so....
    Deshalb wunder ich mich auch jedes Mal, wenn ich hier im Forum von 15jährigen lese, dass sie ihre(n) Freund(in) nach 5 Wochen "Beziehung" so innig lieben.

    Liebe wächst, Liebe entsteht....aber nicht in so kurzer Zeit.
     
    #13
    evi, 10 Januar 2004
  14. v69m
    Gast
    0
    Also, was Schmetterlinge sind, und Verliebtheit, das habe ich vor nicht allzulanger zeit selber zum ersten mal erlebt. Aber was soll denn dann Liebe sein? Eine "gewisse Verbundenheit", Freundschaft, ein Vertrauensverhältnis? Ich würde sagen, Liebe ist ein Vertrauensverhältnis, das mal mit Verliebtheit angefangen hat, aber ansonsten so wie jedes andere. Nur gibt es in unserer Kultur keine anderen Vertrauensverhältnisse, die so intensiv sind.
     
    #14
    v69m, 10 Januar 2004
  15. ogelique
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    4.767
    123
    1
    Verheiratet
    Und denkst du nicht, dass dieses "Ich liebe ihn/sie so sehr" auch ein Stück weit dadurch zusatnde kommt, dass, wenn man einen Freund hat und ihn nicht liebt, es alle sehr komisch finden? Und anfangen zu fragen, weshalb man denn dann mit ihm zusammen ist? So war es bei mir bisher immer...
     
    #15
    ogelique, 10 Januar 2004
  16. evi
    evi
    Gast
    0
    Darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht, weil mich so etwas noch nie jemand gefragt hat bzw. darauf angesprochen hat.

    Ich denke, dass viele (gerade Jüngere?) Liebe mit Verliebheit und "Ich hab dich lieb" verwechseln...
    Dazu kommt noch, dass es einfach von ihnen verlangt wird z.T. Partner, jemanden zu lieben und das zu sagen...(so wie du es beschreibst).
    Eine Bekannte von mir war gerade eine Woche mit ihrem Freund zusammen und hat ihm gesagt, dass sie ihn liebt....und hat sich dann gewundert, dass er das nicht erwiedert....Sie waren dann noch genau eine Woche zusammen....Liebe? Wohl kaum.
     
    #16
    evi, 10 Januar 2004
  17. Eonie
    Gast
    0
    @ v69m

    Liebe kann auch entstehen,wenn keine Verliebtheit vorher da war, z.B. bei guten Freunden. Das hab ich auch schon erlebt bei zwei Bekannten von mir, sie haben sich einfach super verstanden und auch ganz viel miteinander unternommen und nach anderthalb Jahren haben sie dann plötzlich festgestellt, dass sie nicht mehr ohne einander können und sind jetzt zusammen. Also WIR haben es natürlich schon vorher gemerkt und haben scherzhaft Wetten abgeschlossen, wann die beiden zusammenkommen, aber sie haben das immer bestritten und gesagt "wir sind nur Freunde". Hihi.

    Aber Prinzipiell hast du recht. Die liebe ist das stärkste soziale Gefühl, das zwei Menschen aneinanderbindet. Und die Veliebtheit ist ein Zeichen des Körpers, dass der auch mit der Partnerwahl einferstanden ist. :zwinker:
     
    #17
    Eonie, 10 Januar 2004
  18. v69m
    Gast
    0
    :grin: Bei mir war das vor 10 Jahren so und ging über mehrere Jahre, aber alle, die Wetten auf uns abgeschlossen hatten, wurden enttäuscht. Es war Freundschaft und eine tiefe Übereinstimmung, teilweise vielleicht sogar eine stärkere Bindung als zwischen "Liebenden".
     
    #18
    v69m, 10 Januar 2004
  19. SottoVoce
    SottoVoce (34)
    Sehr bekannt hier
    6.476
    183
    26
    Verheiratet
    Ich denke, dass es sowohl Menschen gibt, die nur in einer Beziehung oder mit einem festen Partner an ihrer Seite glücklich werden können, und dann gibt es solche, die das auch sehr gut alleine können. Ich glaube, das hängt von der Veranlagung ab. Ich zum Beispiel fühle mich sehr schnell einsam und alleine gelassen, wenn sich keiner "um mich kümmert". Trotzdem kann ich für ein Jahr oder zwei auch ohne Freund glücklich sein (habs ausprobiert und natürlich in dem Moment einen Freund gefunden, als ich beschlossen hatte, keinen zu wollen... :zwinker: ). Nur kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass das für immer andauern sollte...
    Jetzt habe ich einen Mann an meiner Seite, den ich wahnsinnig liebe (wobei es auch mir schwer fällt, zu beschreiben, was genau Liebe eigentlich ist. Am stärksten ist wohl das Gefühl, ohne ihn wäre mein Leben ganz leer.), und den ich nicht missen will.
    Allerdings denke ich, man sollte sich auf keinen Fall einen Freund anschaffen, nur "weil man halt einen hat" oder "weil alle einen haben". Das kann nur schief gehen und mit Liebe kann das dann auch nix zu tun haben! Und ich bezweifle auch (obwohl mir da wohl alle jüngeren ins Gesicht springen werden), dass man mit 15 oder noch jünger überhaupt dazu in der Lage ist, jemanden richtig und für immer (oder zumindest sehr lange) zu lieben - obwohl ich das in dem Alter auch noch glaubte... :rolleyes2

    SottoVoce
     
    #19
    SottoVoce, 10 Januar 2004
  20. Mastermind
    Gast
    0
    @ogelique

    Du sagst du hast noch nie geliebt?
    das kann ich dir kaum glauben, jeder lieb irgendwas oder jemanden.
    Eigentlich ist das ja so. Die Liebe ist schon in gewisser Weise eine Einbildung.
    Du kannst nicht wirklich sagen "Ich bin grade verliebt".
    Man weiß es einfach. Es ist einfach da, so wie Feledrie schon sagte die Nähe eines anderen spüren , zu wissen das jemanden da ist, der dich in den Arm nimmt,wenns dir schlecht geht.....
    Du weiß es einfach, das du dich diesem einem Menschen voll hingeben kannst, weil er genau das selbe empfindet wie du.
    Und ich finde es irgendwie ein wenig unfair zu sagen, dass Jüngere keine Ahnung von Liebe haben sollen. Auch wenn ich erst 17 hab ich schon so stärke Gefühl zu sagen, dass ich am liebsten mein ganzes Leben mit diesem Mädel verbringen möchte. Ob es später so ist oder nicht wer ich noch sehen, aber ich werde versuchen bei ihr zu bleiben.
    Liebe ist kein Frage des Alter, sondern der Reife. Es gibt 30-jährige die selbst nicht wissen, was wahre Liebe ist.
    Man muss Liebe erfahren um zu wissen, was sie ist und wofür sie steht.

    Und ich hoffe du wirst auch bald die Erfahrung machen, vielleicht hast du dann eine andere Meinung über Liebe. :zwinker:
     
    #20
    Mastermind, 10 Januar 2004

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