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Liebe oder lieber nicht?

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Guzi, 13 September 2004.

  1. Guzi
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo!

    Also, das wird mein erster Versuch, eine Geschichte zu schreiben. Ich hoffe, dass ihr mich nicht allzu hart kritisiert ... aber ich möchte natürlich schon eure wahre Meinung dazu hören. Ich bin noch ziemlich am Anfang, hab aber schon eine Grundidee. Im Moment arbeite ich noch am 2. Kapitel, aber wenn ich weiter so voran komme, läuft es gut :zwinker:

    Also, hier sind erst einmal ein paar Grundinformationen:

    Personen:
    - Valerie, nur Val genannt; studiert Rechtswissenschaft im Ostzweig;
    sehr lebensfreudig; geht gern in Discos zusammen mit Chrissy
    - Christiane, von allen nur Chrissy genannt; Kunststudentin;
    lebensfreudig; offen für alles; sehr optimistisch; teilt sich mit Val
    Wohnung
    - Johann, nennt sich selbst aber immer Jo; Medizinstudent; sagt,
    dass er schwul sei, damit er in die WG einziehen kann; verliebt sich
    jedoch in Val; kommt heraus, dass er hetero ist

    Ort des Geschehens:
    - Berlin
    - Studium an Uni

    Story:
    - Val + Chrissy wohnen in großer WG
    - noch Platz für weiteres WG-Mitglied
    - Chrissy bringt Jo mit
    - Val nur einverstanden, da er sagt, er sei schwul
    - beginnen sich zu verstehen, doch am Ende kommt raus, dass er
    hetero ist
    - Jo hat sich in Val verliebt, doch die will nichts mehr von ihm wissen

    Zusatzinfo:
    Ich hab keine Ahnung, wie es in Berlin so richtig aussieht und ich kenn auch keine Disco oder Straßennamen usw. dort. Das ist also alles nur ausgedacht und falls Berliner oder einige von euch, die sich dort auskennen, wundern sollten, kennt ihr jetzt ja den Grund. Ich wollt nur einen Stadt nehmen, die allen ein Begriff ist und die ich ein bisschen kenne.

    Also dann, hier beginnt meine Geschichte.

    1. Kapitel


    Val und Chrissy wohnten seit ungefähr einem halben Jahr in Berlin zusammen in einer WG und studierten dort. Val war Studentin der Rechtswissenschaftslehre hauptsächlich für den Osten Europas. Sie war groß und hatte eine sportliche Figur, die gut proportioniert war, wobei sie aber nicht dick aussah (oder horizontal benachteiligt, wie Chrissy immer sagte). Sie hatte grün-braune Augen und dunkelblondes Haar, welches allerdings so viele helle Strähnen hatte, dass es vorwiegend blond wirkte mit dunklen Nuancen.
    Chrissy hingegen war Kunststudentin. Sie war etwas kleiner als Val, dafür aber noch etwas schlanker. Sie hatte fast schwarze lange Haare und braune Augen, die sie auch immer gut zur Geltung zu bringen wusste. Sowohl Val als auch Chrissy hatten viel Spaß am Leben und gingen ab und zu schon einmal mit einem ‚männlichen Wesen’ zu ihm nach Hause um ein bisschen Spaß zu verbringen.
    Beide waren jetzt im 2. Semester und suchten nach einem dritten Mitbewohner für ihre WG. Diese war groß genug und kostete im Moment für jeden von den beiden 300€. Da ihnen dies auf Dauer doch zu teuer wurde, suchten sie jetzt eben einen Mitbewohner. Allerdings bevorzugten sie einen weiblichen, denn mit männlichen wollten sie eigentlich kein Risiko eingehen.
    Die Suche gestaltete sich jedoch schwieriger als erwartet, denn viele waren entweder nicht in der Lage, die jetzigen Kosten von 200€ immer pünktlich zu zahlen oder erschienen Val und Chrissy einfach nicht sympathisch genug. Letztendlich wollte Val schon fast aufgeben, als Chrissy eines Tages mit einem Mann ankam, den Val nicht kannte. Chrissy stellte ihn als Jo vor, der bei den beiden einziehen wollte. Val war zuerst vollkommen dagegen, da sie eigentlich keinen männlichen Mitbewohner wollte. Chrissy erklärte ihr jedoch, dass Jo schwul sei und dass es somit doch in Ordnung wäre, wenn er einziehen würde. Val zögerte mit der Entscheidung und zusammen mit Chrissy wollte sie erst noch einmal darüber nachdenken.
    Am Abend dann setzten sich die beiden zusammen vor den Fernseher und schalteten ein Musikprogramm ein.
    „Was denkst du denn nun von Jo?“, fragte Chrissy. „Er sieht doch richtig nett aus und außerdem ist er schwul. Das gibt dann doch keine Probleme! Gib dir doch einen Ruck. Du weißt genau, dass das für uns eine totale Entlastung wäre, wenn er mit einziehen würde.“
    „Ich weiß nicht“, zögerte Val. „Wir kennen ihn doch gar nicht. Vielleicht sagt er nur, dass er schwul ist, damit er hier einziehen kann. Ich mein, heute ist so was doch nicht mehr ungewöhnlich. Man muss doch mit allem rechnen.“
    „Also wirklich … denkst du denn echt, dass meine Menschenkenntnis so schlecht ist? Bei dir hat sie doch funktioniert und wir verstehen uns richtig gut!“
    „Na ja … damit hast du zwar recht, aber …“
    „Was aber? Nun sei nicht so. Wir können ihn ja erst einmal nur ‚auf Probe’ einziehen lassen, was meinst du? Dann können wir ja sehen, ob er hier wohnen bleiben soll oder nicht.“
    „Okay, machen wir das so. Wie lange soll die Frist denn dann sein? Einen Monat?“
    „Das sollte reichen, ja. Und falls er dann doch nicht so nett sein sollte, wie er auf den ersten Blick scheint, können wir ihn ja auch noch nach einem halben Jahr aus der Wohnung werfen.“
    „Sag mal Chrissy, zu einem anderem Thema: Was läuft denn da nu mit Franz? Ich hab euch letzte Woche im Café gesehen und ihr saht ja doch sehr vertraut aus.“ Val grinste. „Na sag schon, sag schon, sag schon, sag schon …“
    „Ist ja gut! Er ist ganz nett, aber ich glaub nicht, dass daraus sehr viel mehr wird. Wenn, dann nur eine kurze Affäre … kennst mich ja“, zwinkerte Chrissy Val zu. „Was ist eigentlich mit dir? Die letzte Sache ist ja schon zwei Wochen her … seitdem hattest du keinen Sex mehr und auch keinen richtigen Flirt. Wir sollten mal wieder in die Disco gehen. Was meinst du?“
    „Ja klar!“ Val war von dem Vorschlag begeistert. „Aber wann denn? Und wohin? Wir waren ja schon länger nicht mehr irgendwo hin.“
    „Na, in der Friedrich-Allee hat eine neue Disco aufgemacht, die soll richtig genial sein. Franz hat mir von der erzählt.“
    „Ach Franz?“ zog Val Chrissy auf.
    „Mann!“ Chrissy haute Val auf den Arm. „Jetzt hör dich endlich auf damit. Du weißt genau, dass da nichts läuft.“
    „Ja, bis jetzt. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Außerdem tut dir so ein bisschen Ablenkung auch gut. Sonst sitzt du in der Woche abends oft am Schreibtisch und machst irgendwelche Arbeiten. Das sollte sich echt endlich mal ändern.“
    „Als ob das bei dir anders wäre!“ Chrissy schmollte. „Du hast auch immer sehr viel zu tun und ich sag dazu dann auch nichts.“
    „Okay, es tut mir leid. Du hast ja recht. Aber sei mal ehrlich: Franz würdest du bestimmt nicht von der Bettkante stoßen, oder? Ich würde das auf alle Fälle nicht tun.“ Val zwinkerte Chrissy zu.
    Chrissy errötete etwas. „Ja, da hast du schon recht. Aber egal. Mal sehen, was sich daraus entwickelt und ob sich überhaupt etwas daraus entwickelt. Falls etwas passieren sollte, werd ich dir’s natürlich als erstes sagen.“
    „Das will ich aber auch hoffen. Du, ich muss morgen früh raus, ich muss noch was für’s Studium tun.“
    „Damit wären wir ja wieder beim Thema.“
    „Ja ja ja … ist ja jetzt auch egal. Auf alle Fälle muss ich das machen, sonst krieg ich Ärger mit meinem Professor. Ich geh dann mal ins Bett. Schlaf gut und träum von deinem Franz.“ Val grinste Chrissy an, bevor sie in ihr Zimmer ging.
    „Ich hab gesagt, du sollst damit aufhören!“ Chrissy warf Val ein Kissen hinterher und lachte. „Schlaf auch gut. Vielleicht begegnest du ja im Traum deinem neuen Traumprinzen.“

    ... Fortsetzung folgt

    Schreibt mir bitte eure Meinungen, dass wär mir sehr wichtig.

    lg, Guzi :clown:
     
    #1
    Guzi, 13 September 2004
  2. Guzi
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    113
    26
    nicht angegeben
    Hey Leute!

    Schreibt doch bitte mal eure Meinung.
    Ist für mich echt extremst wichtig.

    lg, Yus :clown:
     
    #2
    Guzi, 19 September 2004
  3. Escamillos
    Escamillos (46)
    Verbringt hier viel Zeit
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    86
    0
    nicht angegeben
    Hi Guzi,

    ist bis hier ja schon ganz nett! - Aber mehr leider eigendlich nicht, finde ich.
    Was ist Dein eigendliches Ziel?
    Was willst Du uns sagen? Welche Message?

    Soll Dein Konflikt sein, das Jo vorgibt schwul zu sein, um dann letztendlich doch hetero zu sein? Welche Vorteile hätte denn sein Vorgeben schwul zu sein?
    Ist er dann weniger gefährlich? - oder sauberer? - oder versteht Frauen besser? - oder sonst irgendein Klischee?
    Ich finde Homosexualität als Mittel hier recht fehl am Platz!
    Ist mir zu pauschal betrachtet, zu klischeehaft und zu wenig eindeutig.

    Vielleicht wäre Jo besser ein Student der katholischen Theologie im Priesterseminar. - Da steckte dann wenigstens Konfliktpotential ´drin!

    Aber mit Verlaub, ich denke nicht das Homosexuelle derart einfach in Schubladen zu packen sind, geschweige denn gepackt werden sollten.

    Ein Tip vieleicht noch (alles natürlich ihmo!), die Charaktere Valerie und Christiane sollten sich deutlicher voneinander unterscheiden, macht Dir die Sache sehr viel einfacher.
    Ich würde auch versuchen mehr Schärfe, sprich Eindeutigkeit in die Dialoge zu bringen. Man kommt dann besser mit als Leser.

    Ansonsten lass Dich nicht beirren! Mach weiter, schreib nieder, was Du gut findest! Meinungen gibt es immer viele dazu ...

    Grüße Escamillos
     
    #3
    Escamillos, 1 Oktober 2004

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