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Liebe und mehr (lange Ladezeit 60 KB Text)

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von FunMaker, 9 Januar 2003.

  1. FunMaker
    FunMaker (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    21
    86
    0
    nicht angegeben
    So diese Gedichte und Gedanken sidn alle von mir, außer ein paar Strophen die geklaut sind(das steht dann aber im Text drin das sie nicht von mir sind, sind auch nur 3-5 Strophen). Ich habe die Zeichenanzahl von 150.000 auf 60.000 runtergeschraubt, denn alles wollte ich euch nciht zumuten(bei den Sachen die ich nicht gepostet habe sind auch richtig schlechte Sachen dabei...). Die Teile die mir, wie ich finde am besten gelungen sind sind farblich markiert:

    hervorzuhebende Liebestexte
    hervorzuhebende Liebestexte
    Gute Sachen die nicht viel mit der Liebe zu tun haben
    6 Liebes-Reisen die eigentlich Links sein müssten ich aber nicht im Internet habe - mit die besten Texte(wie ich finde)

    (hatte am Anfang eine andere Aufstellung im Kopf - deshalb 2 mal Liebe, habe auch hier im Post Fenster gekürtzt - deshalb die Verwirrung - sorry)

    Am Anfang gebe ich hier ein paar Links, dort sind wirklich die Größten Projekte von mir(eins fehlt, das werde ich aber auch nicht posten - ihr seht vielleicht in einem neuen Thread mal einen Überblick)

    Und nein, die hier angesprochene Sarah ist nicht meine Freundin, ich dachte mal das dies die Zukunft ist. Vom Kopf her bin ich auch schon sehr weit weg von ihr, aber mein Herz trauert um die gute Freundschaft die sie mit ihrem Verhalten zerstört hat und auch um sie - aber davon hier nicht zuviel, werd' mich wohl innem anderen Thread ausheulen :frown:

    Viel spaß :zwinker:


    ~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-
    Links:
    Tag & Nacht
    (6 bzw. 7 Teiliger moderner Liebes-Gedichtszyklus zwischen Realität und Traum)
    Metapher
    (Liebeserklärung an ein Bild[Bilder sind als Links auf der Seite])
    Weihnachten 2001 - 24. Dezember
    (1. Teil eines Weihnachtsgeschenkes der Liebe - 24 Strophen)
    Weihnachten 2001 - 25. Dezember
    (2. Teil eines Weihnachtsgeschenkes der Liebe - 25 Strophen)
    Weihnachten 2001 - 26. Dezember
    (3. Teil eines Weihnachtsgeschenkes der Liebe - 26 Strophen)
    ~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-


    ----------------------------------------

    Ich erwache wenn du auftauchst,
    werde Dich verlassen wenn du mich brauchst,
    Wenn Du dahingehst,
    werde ich mich da hin stellen wo du stehst.

    Meine Eltern sind das Leben und der Tod,
    meine Geschwister - Hoffnung und Zukunft helfen Dir in der Not,
    mein Freund das Schicksal,
    wird dich treffen - hast keine Wahl.

    Ich bin da auch wenn Du mich nicht siehst,
    werfe keine Schatten wenn du mich ins Lichte ziehst,
    bin unsichtbar wie der Wind,
    dieser nämlich ist mein Kind.

    Ich mache Geräusche auch ohne einen Ton,
    aber wen interessiert dies schon,
    denn diese Geräusche die ich mache,
    verstreichen nur mit dem Sinn meiner Sache.

    Werde nie von Deiner Seite weichen,
    bis mein Vater gibt mir ein Zeichen,
    werde Dir beistehen,
    wenn meine Mutter tut mich anflehen.

    Manchmal musst du mich schieben,
    dann beginn ich Dich zu lieben,
    Doch Dann und Wann,
    bin ich mit schieben drann.

    Du versucht mich einzusperren,
    versuchst micht langzuzerren,
    versuchst mich zu verdrehen,
    Du kannst mich nicht verstehen!

    Doch ich frage mich sehr oft,
    ob ich auch so jemand' so ähnlich sah,
    Ihr Menschen - hofft!
    Denn ohne mich selbst bin ich nicht für euch da.

    Mich selber leicht verstreichen tu,
    denn das Ende vom Ende schliess ich zu,
    ich schliesse die Geschichte ab,
    Denn auch am Ende bin ich schlapp.

    "Nimm Dir mich für mich"
    Fragst mich jetzt - hab' ich 'nen Stich?
    Ich sage nur ganz einfach nein,
    Dieser Augenblick ist mein.

    Unser Ende nicht mehr weit,
    was mir bleibt ist meine Zeit.

    ----------------------------------------

    Früher reden

    Früher haben wir viel mit einander gesprochen,
    Heute hast Du Dich in Deinem Leben verkrochen,
    Sagst mir nicht einmal mehr wie's Dir geht,
    Wies um Deine Gefühle und Deine Probleme steht.

    Früher haben wir viel unternommen,
    Waren manchmal vom Dunst benommen!
    Im Moment tun wir nicht viel mit einander,
    Stehen eher selten beieinander.

    Von unserer Freundschaft ist nicht mehr viel,
    Wir spielen nur noch ein verlorenes Spiel,
    Ich frag' mich wie man diese Freundschaft retten kann,
    Vielleicht gibt es einen Lichtblick irgendwann.

    ----------------------------------------

    Ich wache manchmal auf in der Nacht,
    Und fange einfach zu weinen an,
    Ich habe Deine Worte bedacht,
    Hab' dennoch Angst Du gehst nicht ran.

    Was würd ich denn am Telefon erzählen,
    Die Worte würden sich durch meine Tränen quälen,
    Das einzigste was ich sagen kann,
    Ich liebe Dich seit irgendwann.

    Wenn ich aber im dunkeln einfach weine,
    Ist der Teddy bei mir - repräsentiert das Deine,
    Ich heul ihm einfach in den Pelz,
    Und streichel ihn - mein Schmerz ein Fels.

    Verzweifelt schrei ich in den Stoff hinein,
    Warum kann meine Liebe nicht erfüllbar sein,
    All die Schluchzer sind dann mein,
    Und schlafe wimmernd wieder ein,

    ----------------------------------------

    Das Ende ist nah' - einen Schritt noch, vielleicht zwei;
    dann, wenn alles nicht mehr da ist, bist du frei.


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    Hast du das Gefühl an einem schönen Tag in Gedanken zu versinken?
    Dann wenn du das spührst, überlege dir ob du wirklich den schönen Tag dafür brauchst,
    oder ob das zu jeder Zeit, an jedem Ort möglich ist.

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    Wenn du in der Wüste alleine bist, nur die Sonne dir folgt,
    nicht einmal Geier deinen weg begleiten, dann bist du alleine,
    wenn du dort stirbst wird der Sand dich begraben,
    die Wüste, die Sonne und der Sand werden dich mit der Zeit vergessen,
    du bist allein - Mutterseelen allein.

    ----------------------------------------

    Wenn der Winter einbricht,
    wenn Tag und Nacht sich die Hand reichen,
    draussen leise der Schnee herunter fällt,
    der Ofen den Raum mit wärme füllt,
    die Kerzen auf dem Tisch einen gelben Schein verbreiten,
    wenn du dann weinend im Sessel sitzt,
    die Umgebung im krassen Gegensatz zu dir selbst steht,
    dann jemand durch die Tür in das warme Zimmer kommt,
    dich umarmt, dir zeigt das du nicht alleine bist,
    dir zeigt, das du gebraucht wirst, selber jemanden brauchst,
    dann streicht dein eigenes Lächeln ein bisschen dein Gesicht.

    ----------------------------------------

    Das Leben wird so lange seine Position verteidigen bis der Tod näher rückt,
    doch wenn der Tod Nahe ist, ist das Leben schon längst verdrängt,
    am Ende ist und bleibt der Tod der Sieger,
    das Leben hat noch nie den Krieg gewonnen,
    vielleicht mal eine Schlacht, aber nie den Krieg!

    ----------------------------------------


    Weisst du wie die Stille klingt,
    dir von sich ein Liedchen singt?
    Sei ganz ruhig und lausch der Stille,
    sie hat ihren eignen Wille,
    versuch ihr Sachen zu erzählen,
    die belasten und dich quälen,
    rede mit ihr wie mit einem Freund,
    bis du wartest das sie sich aufbäumt.
    Dich in ihre Arme nimmt,
    mit dir aufs Meer rausschwimmt,
    Stille ist nicht nur für Ohren,
    es könnte sich auch lohnen,
    sie mit dem Geiste aufzufangen,
    du wirst um deinen Platze bangen,
    wo du die Stille hören kannst,
    du wirst sie hören wenn du das Stadium erlangst.
    Es gibt nur einen Ort wo Stille stumm ist,
    das ist gewiss nicht da wo du gerade bist,
    es ist der Tot so leise und still,
    den Gott herbei führt, nach seinem Will.

    ----------------------------------------

    Die Freiheit die du brauchst,
    wirst du nie erleben;
    Die Freiheit die du hast,
    ist der goldene Käfig des Lebens.

    ----------------------------------------

    Wenn eine Träne dir die Wange runterläuft,
    sich der Schmerz stark häuft,
    sich die Augen schliessen,
    um eine neue Träne lassen fliessen;
    Die Träne erreicht das Herz,
    und lässt es öffnen, entfliehnder Schmerz.

    ----------------------------------------

    Romantisch wenn etwas schön ist,
    etwas da du nicht verpönt bist,
    ich die Umgebung auffange,
    und um dich neben mir bange;

    Romantik ist oft der Mond,
    da wo die Reflexion der Sonne wohnt,
    die Sonne in deinem Rücken,
    sein Anblick wird dich entzücken;

    Romantisiert wird oft die Liebe,
    doch leider gibt es dort auch Diebe,
    sie stellen ihr' falschen Gefühle dar,
    doch du hattest jemand, denn sie ist wahr;

    Wahre Liebe wird sich nur gesellen,
    zwischen 2 Leuten die sich nicht verstellen,
    die die es versuchen mit der Verstellung,
    denen blüht später eine große Prellung;

    Liebe kann nur dann entstehen,
    wenn beide Seiten die andere sehen,
    doch wenn dies geschieht,
    dann ists der 3. der entflieht;

    ----------------------------------------

    Du spührst dort draussen die pure Luft,
    nichtmal einen einfachen Duft,
    doch dann in einem Moment,
    riechst du etwas stark Präsent,
    du bist dem Dufte leicht verführt,
    merkst wie etwas dich berührt,
    du blickst auf und siehst die Nase,
    von dem Tier es ist ein Hase,
    du suchst weiter nach Verführtem,
    und merkst dann das sich berührten,
    2 Seelen, Hase und du,
    vielleicht hört dir dieser zu,
    bei deiner Suche nach dem nichts,
    er wird dich führen im Schatten des Lichts.

    ----------------------------------------

    Manche mögen Schmerzen,
    sie scheinen dabei nicht zu scherzen,
    sie bezeichnen es als Lieben,
    erfreuen sich an ihren Hieben,
    Die Grenze zwischen Schmerz und Liebe gemischt,
    dabei von den schlagenden verwischt.

    ----------------------------------------

    Ich gehe vor nach dem Motto, Reim dich oder ich schlag' dich tot,
    doch was tut man in der Not?
    Wenn man versucht auszudrücken:
    Mensch füll deine Lücken.
    Der Reim als solches ist eher Schlicht,
    unscheinbar und oft überflogen,
    man sieht ihn nur im sanften Licht,
    ich behaupt' es wäre gelogen,
    Wenn ich nicht sage - ich liebe dich.

    ----------------------------------------

    Werfe ich einen flüchtigen Blick auf dich,
    und hoffe du bemerkst mich nicht,
    du ziehst weiter ohne mich,
    ich bleib' im Dunkeln ohne Licht.

    ----------------------------------------

    Das kleine Sternchen das ich sehe,
    ich betrachte es und flehe,
    gesell sich doch ein anderer Stern zum kleinen,
    es taucht ein schüchterner Stern am Horzont auf,
    steigt langsam vorsichtig zum Sternchen rauf,
    der Sternchen sieht den Stern im reinen;
    die Wolken über den Himmel sich legen
    du kannst nicht mehr verfolgen was dort oben geschieht,
    versuchst zu beobachten mit anderen Wegen,
    langsam die Wolkendecke ins wanken gerieht;
    Die Wolken sich lichten der Himmel erscheint,
    du siehst nur noch den armen Stern, er weint.

    ----------------------------------------

    Jetzt bin ich der Versuchung erlegen,
    werde sanft ins Bette schweben,
    mich einfach hinlegen um zu schlafen,
    vielleicht hör' ich im Traum die Harfen,
    die mir ein Lied von dir spielen.

    ----------------------------------------

    Alles was die Liebe zeigt,
    man sich zu jemand ander'm neigt,
    Alles was die Liebe tötet,
    wird im Geiste schwer erötet;
    Soviele Sachen machen Liebe aus,
    warum versuchen Menschen zu fliehen - RAUS?
    Die Liebe trifft nicht jeden,
    doch wenn sie trifft dann ist's wie leben,
    der der nie getroffen,
    wird im insgeheimen hoffen,
    das es ihn mal trifft,
    er nicht in seinem armen alleinsein versifft;
    Wenn die Liebe aus ist,
    du nur noch allein' bist,
    du lang' geliebt hast,
    dich die Liebessucht erreicht
    hast gesehen mit großer Last,
    Die Liebe doch erweicht.

    ----------------------------------------

    Ich will doch einfach nur mal leben,
    nicht wie sonst an meinem Platz hier kleben.
    Mich nicht in meine Zwänge pressen lassen,
    die die Gesselschaft für mich geschaffen.

    Ich will doch einfach nur mal leben,
    wie die glücklichen über Wolken schweben,
    ich will doch nur mal das Leben geniesen,
    und nicht das meine Augen lassen eine Träne fliessen.

    Die Gesselschaft bringt mich zum funktionieren,
    warum werdet ihr das nie kapieren?
    Ihr seit genauso in dieser Gesellschaft,
    arbeitet für sie wie die Belegschaft.

    Ich will doch einfach nur mal leben,
    wie die glücklichen über Wolken schweben,
    ich will doch nur mal das Leben geniesen,
    und nicht das meine Augen lassen eine Träne fliessen.

    ----------------------------------------

    Dir die Träne am Körper runterläuft,
    jemand zu dir kommt,
    der Mensch ist bei dir prompt,
    deine Angst sich häuft,
    diese Person mit den fingern die Tränen verwischt.

    ----------------------------------------

    Nach aussen lustig,
    nach aussen Scherz,
    nach innen frustig,
    nach innen Schmerz.

    ----------------------------------------

    Diese Liebe meines Lebens,
    die mich berührte - deines Schwebens,
    Nie gedacht so wunderschön,
    daran werd' mich nie gewöhn',
    wenn ich die Augen zu mache,
    seh' ich deine sanfte Lache,
    doch was mich in den Wahnsinn treibt,
    was meinen ganzen Körper beleibt,
    wie aus dem Gewehr - ein Schuss,
    das ist von dir der Kuss.

    ----------------------------------------

    Du bist ein Geschöpf aus Liebe gemacht,
    ich weiss habe dich nicht nur erdacht,
    habe dich gesehen ein einziges mal,
    doch du hattest keine Wahl,
    und musstest gehen;

    Der eine Moment in deine Augen schauen,
    mir meine zukunft mit dir nicht verbauen,
    denke du hattest gehoft das ich was sage,
    doch stell' ich die Frage:
    werde ich dich je wieder sehen?

    Haben nie geküsst die Lippen,
    haben nie gestreichelt unsere Rippen,
    die Liebe ist anderer Natur,
    haben nie gemacht den Schwur,
    sondern haben uns einfach gefunden;

    Der Schmerz nach deinem verlassen,
    ich könnt' dich dafür schon hasssen,
    doch nein diese Liebe so groß und Stabil,
    wird nie brechen unseren eigenen Stil,
    hatte gehofft dich zu erkunden.

    Nun da ich alleine bin,
    habe ich vergessen den Sinn,
    werde aufgeben - ohne deine Nähe,
    die Liebe erdrosselt von meinem Geflehe,
    dich irgendwann wieder zu blicken;

    Habe nie erfahren wie du den Augenblick hast erlebt,
    ob du vielleicht hast genauso geschwebt?
    Habe nie Blicke von dir entdeckt,
    hast sie vielleicht gar versteckt,

    nun am Ende dieser Tortur,
    hoffe ich einzig und nur,
    Das Schicksal wird dich zu mir schicken.

    ----------------------------------------

    -§102 Des Grundgesetzes: Dei Todesstrafe ist Abgeschafft-

    Im Grunde tief versunken,
    werde den letzten Happen Brot ins Wasser tunken,
    hören die Stimmen,
    werde versuchen mich auf den Tot zu besinnen,
    Dann die Gitter gehen auf,
    muss nun gehen rauf,
    zu der Meute - ihrer Wut,
    beweise dabei größten Mut,
    habe verlassen die Zelle,
    mein tot wird nicht sein die Welle,
    werde getötet durch Menschenhand,
    die Strafe ist's in diesem Land,
    Der Tot im Paragraphen Hundertzwei,
    verfliesst in Deutschland klar zu Brei,
    Denn der Körperliche Tot geschaffen durch die Gesetze,
    wird nie entwirren diese Netze,
    die Umspannen unser Leben,
    erdrückt sind wir - können sie nicht heben,

    sterben einfach so dahin,
    ein Leben lang,
    suchen unseres Lebens Sinn,
    am Ende verspühren wir den Klang,

    des Todes so tief und dreckig,
    haben unser Land längst verlassen,
    mancher lacht sich jetzt gleich scheckig,
    werden diesen Tot nicht fassen.

    ----------------------------------------

    Ich liebe dich doch immer mehr,
    für mich ist es nicht wirklich schwer,
    zu verstehen das du es bist,
    die Liebe ein Teil vom Glücke ist,
    du weisst entzwischen genau wie ich,
    die 3 Worte - Ich liebe dich.

    ----------------------------------------

    Ich schreib Gedichte wunderschön,
    jedes soll dich allein verwöhn',
    drücken aus die Liebe ansich,
    hoffe du magst auch mich,
    denke manchmal was tu ich hier,
    ich schreibe dies hier nur zu dir.
    du sagst du findest diese Sprüche gut,
    doch ich habe nicht den Mut,
    deinen Namen zu verwenden,
    habe Angst - wirst dich abwenden.

    ----------------------------------------

    Wenn alle Mauern einstürzen,
    sich das grün ins gelb wird kürzen,
    Wenn der Wind nur noch ist eine Flaute,
    Geräusche machen selbst beim Ton mehr keine Laute,

    Wenn das Licht nur noch ein schwarzes ist,
    sich der Boden durch den Himmel frisst,
    alle Flaschen geleert sind,
    auf der Welt stirbt ein Kind,

    Wenn sich keine Gedanke mehr bewegt,
    der Tot nicht mehr das Leben flegt,
    die Liebe dem Schmerz nicht mehr hilft in der Not
    dann ist das bitter ernst und einsam - Tot.

    ----------------------------------------

    Du bist erleuchtet,
    auch ohne Licht,

    Du bist wärmend,
    auch ohne ein Feuer,

    Du begleitest mich,
    auch wenn du nicht da bist,

    Du erklärst mir Dinge,
    ohne ein Wort zu sagen,

    Du guckst mich an,
    ohne ein Auge zu öffnen,

    Du fasst mich an,
    ohne mich zu berühren,

    Du kommst zu mir,
    ohne dich zu bewegen,

    Du machst mir Freude,
    ohne das du das weißt,

    Du riechst mich,
    ohne auch nur durch die Nase zu atmen,

    Du entdeckst mich,
    Ohne das ich dir Geheimnisse verrate,

    Du küsst mich,
    ohne den Mund zu benutzen,

    Du liebst mich,
    ohne das wir uns kennen,

    Und du bist,
    ohne da zu sein.

    Du stirbst,
    Ohne das ich davon weiß.

    ----------------------------------------

    Ein kleiner Lichtstrahl in deinem Auge,
    öffnest gerade die AugenLider,
    dein Lunge die Luft einsauge,
    Ein neuer Morgen erwachet wieder.

    Denkst an all die Dinge die du wirst heut' noch tun,
    nun wird aufgestanden - Schluss mit Ruhn!
    Der eine Fuß schon aus dem Bett,
    der andere folgt aus des schlafens Kett'.

    Nun stehst du da vor dem Bette,
    die Augenlieder zwingend nach unten wie eine Klette,
    Die Vögel hörst in deinem Ohr,
    trillern dir den Beginn des Tages vor.

    Reißt auf die Fenster mit voller Wucht,
    die Warme Luft strömt von der Tagessucht,
    Die Sonnenstrahlen dich berühren,
    dich langsam zum Frühstücke führen.

    Rein gedeckt ist das Mahl,
    sitzt da und hast die Qual der Wahl!
    Ist doch egal - schmeckt alles gut,
    ißt nun gleich die Frucht mit vollem Mut.

    Die Diener am Ende sammeln ein,
    was übrig ist vom Essen dein,
    bist nun gesättigt ganz voll kraft,
    trinkst noch ein Schluck des Nektars Saft.

    Mach auf die Tür - geh' hinaus,
    Lass den Körper in die Welt herraus!
    All das Leben nun auf der Welt,
    was dein Glück fast nicht mehr hält.

    Gehst umher in der Umgebung,
    Brauchst ja denn nie Verpflegung,
    Lebst vom Lächeln der Menschen,
    die dir 'nen schönen Tag gleich wünschen.

    Bist nun dann angekommen wieder zu Hause von der Reise,
    betrittst dein Haus ganz leise,
    gehst in Richtung bette dein,
    dich gebraucht hat heut' kein Schwein.

    Weinst herein in das Kissen,
    wirst die Liebe doch vermissen,
    Die Liebesträne fällt ganz sanft herunter,
    am nächsten Morgen wirst leider wieder Munter.

    ----------------------------------------

    Vertrauen baut die Liebe auf,
    muss Kompromisse nehmen in kauf,
    In der Liebe sollte man sich verstehen,
    Solange man nicht andere Wege wird gehen,

    Manchmal ist die Liebe zu weit geschrumpft,
    Die Wege haben sich getrennt,
    Muss einsehen mit Vernunft,
    das man den anderen nimmer kennt,

    Die Liebe das Leben durchzieht,
    Die Liebe zerbricht ohne man sich versieht,
    Doch Vertrauen nie gebrochen ist,
    Wenn du dem Vertrauen verfallen bist,
    In der Liebe vertraut man sich,
    gan klar gesagt: Ich Liebe Dich.

    ----------------------------------------

    Ein Fluss entspringt aus einem Kreis,
    fliesst nun mit vollem Fleiß,
    zusammen zu einem großen Strom,
    Ist auch des Schmerzes Lohn;

    Der Strom nun den Hügel überfließt,
    sich der Fluss wie ein Trauerbuche liest,
    Der Fluß sich seine Wege bahnt,
    Das Gebiet seine Umgebung warnt;

    Dann am Sprungbrett der Unendlichkeit,
    immer tiefer geflossen,
    drückt der Fluss aus die Schmerzlichkeit,
    als würd' ein geliebter Mensch erschossen;

    Sich der Fluß sammelt zu einem See,
    der Berg den Gott anfleh',
    Der See zum Abschied einmal kräftig winkt,
    Nun der Tropfen in Richtung Freiheit springt.

    ----------------------------------------

    Ist die Liebe schmerzlich?
    Hat verloren das träumen herzlich.

    Ist die Liebe gelebt?
    Hat man zwar lang' geschwebt.

    Ist die Liebe aufgespart?
    Nur hinter einer Tür verwart.

    Ist die Liebe stumm?
    Will Dich der Gegenüber verkaufen für dumm.

    Ist die Liebe verloren?
    Kann nur schliessen meine Ohren.

    Ist die Liebe tot?
    Dann bist in größter Not.

    Ist die Liebe existenzlos?
    Bleibt einfach stecken wie ein Klos.

    Ist die Liebe ungreifbar?
    Wird sich zeigen - sehr unklar.

    Ist die Liebe zurückgewiesen?
    Steckst bis zum Tode in den Miesen

    Ist die Liebe eigentlich Liebe?
    Ich Dir mal dies hier zuschiebe.

    ----------------------------------------

    Einfach nur ich!
    Kann sich nicht mal einfach alles drehen um mich,
    Will mein Leben nicht mal beglücken sich,
    Werde mal begründen mich ansich.

    Bin die Farben die vom Eise erstrahlen,
    die sich von rot bis blau sich entziehen den Qualen,
    Das Eis bricht meinen Grund,
    liegen die glasklaren Farben wund.

    Bin der Schatten von den Bäumen,
    die meinen Wege säumen,
    Der Schatten verspührt kein Schmerz,
    doch die Schatten haben ein Herz.

    Bin der Wind der das Haar verwirbelt,
    die Wegversperrenden Streucher entzwirbelt,
    Der Orkan mit der Gewalt,
    bin ich manchmal - vielleicht auch bald.

    Bin das Wasser was getrunken wird,
    ist das Wasser des durstes Wirt,
    Wasser erquikt die Seele,
    das Wasser dir die Freude befehle.

    Bin ich denn warm oder kalt?
    was ich betreibe gibt der Temperatur den halt,
    Ein Grund am Ende bin ich nicht,
    Was meine Allmacht durchsticht.

    Bin ich denn die Liebe?
    Ich denke eher nicht,
    die Liebe nicht durch die Natur zerbricht,
    sondern durch des Menschen Triebe.

    ----------------------------------------

    Eine Reise (1)

    Ich möchte Dich nun einmal mitnehmen auf eine Reise, es mag komisch klingen, doch ich möchte Dir eine Welt zeigen, eine Welt wo ich im Moment selbst noch nicht weiß wo wir landen werden, oder was wir sehen werden, ich möchte das Du diese Reise erlebst als würdest Du als Beobachter nah am Geschehen sein, doch nur so wenig wie Möglich in das Geschehen eingreifen. Der erste Ort den wir bereisen ist ein einfacher Strand, Du spürst den Sand unter den Füßen, warmen, weichen, gelben Sand in dem Du leicht einsackst. Nur ein kleines bisschen, so als würdest Du auf einer Wolke gehen die leicht nachgibt. Du gehst näher an das Wasser heran und spürst wie das Wasser Deine Zehen umspült, es ist lauwarmes Wasser, angenehm und Du riechst das Salz was vom Wasser in der Luft liegt. Du ziehst Dich hinter einer Palme um, spürst den leichten Wind an Deiner Schulter, an Deinem Rücken. Läufst mit großen Augen wieder Richtung Wasser und springst mit voller Freude hinein. Du spürst wie das Wasser alle Stellen Deines Körpers berührt, Deinen Bauch, Dein Gesicht, Deine Brust, Die Beine, Arme, Hände und Füße.
    Du nimmst jede Welle die Dich umströmt einzeln war, wie sie Deine Taille umschließt und dann wieder freilässt. Danach tauchst Du einen Moment unter Wasser und bist frei von allen Geräuschen und schwebst mit Deinen geschlossenen Augen in der wohligen Dunkelheit. Wieder an Land legst Du dich auf das Handtuch, das Wasser verdunstet in der Sonne oder läuft Deinen Körper hinunter. Deine Augen sind geschlossen und Du schläfst ein.

    Eine Reise (2)

    Wir begeben uns jetzt in ein Gebirge, auf den höchsten Berg dieses Gebirges, in eine Landschaft voller schroffer Felsen und nur wenig Pflanzen, es steht nur ein Wenig Gras auf diesem Berg und es ist nicht ganz grün, schimmert leicht gelblich. Die paar Wolken die Du siehst schweben auf Höhe der Bergspitze, dort wo Du stehst, lassen den Himmel in Abstufungen von blau zu weiß erstrahlen. Die Wärme, die die Sonne bringt macht den kalten, rauen Wind erträglich, Du fühlst Dich in diesem Licht wohlig warm. Die Jacke die Du an hast fühlt sich weich und anschmiegsam an, obwohl sie sehr dick ist, ist sie nicht schwer sondern angenehm zu tragen. Du hörst einen Kreisch und schreckst aus Deiner Verträumtheit auf. Ein Adler oder ein Falke, Du kannst es nicht genau erkennen, dreht seine Kreise um Dich und lässt sich von der Thermik am Berg nach oben tragen. Etwas beruhigt setzt Du dich wieder auf Deinen Felsen und spürst wie er sich an Deinen Po und Deine Beine anschmiegt, der Fels piekt nicht, sondern ist rund und passt sich Deinen Konturen an. Nun verweilst Du auf Deinem Platz in der Welt und scheinst fast mit offenen Augen zu schlafen, bist in einer anderen Welt Die nur in Dir selbst existiert, hast mit dem Geiste diesen Berg verlassen. Als Du Dich langsam wieder in Deinem Körper gefangen hast merkst Du wie 2 Arme Dich von hinten umschlossen halten.

    Eine Reise (3)

    Nun sind wir in einem Wald angelangt, Du stehst mitten in diesem Wald, siehst keine Straße und auch keinen Weg. Die Luft und Die Pflanzen sind so feucht das sich ein paar Meter über dem Boden Nebel gebildet hat. Die Morgendlichen Sonnenstrahlen die durch den Nebel fallen machen den Wald unheimlich und faszinierend zugleich. Es ist als würdest Du jeden Baum und jeden Meter des Waldbodens mit Namen kennen, fühlst Dich hier zu Hause. Als Du tief einatmest, sich Dein Bauch durch das einatmen merklich hebt und spannt, spürst Du erst richtig wie frisch und klar die Luft eigentlich ist. Es riecht nach moderigem Holz und Erde, nicht unangenehm, verwirrend und geheimnisvoll – es riecht nach Wald. Du hörst Vögelgezwitscher welches Dir den Morgen noch näher vermittelt. Außerdem bemerkst Du das knacken von hinuntergefallenen Zweigen wenn Du mit den festen Schuhen, die Du anhast, auftrittst. Das eindringende Geräusch des Spechtes nervt nach einiger Zeit aber es gehört zu dem Wald. Wenn man Dich von außen ansieht, ist Dein Gesicht trotz all der Eindrücke Ausdruckslos und verklärt. Als der Wolf dann mit seinem Freiheitsruf, seinem all durchdringenden Heulen den Wald durchzieht, sieht man, wenn man auf Dein ausdrucksloses, doch weiches Gesicht blickt ein sanftes Lächeln. Ein freundliches, zufriedenes Lächeln in dem man sich verlieren kann. Nach ein paar Momenten verstummt Dein lächeln, lebt wieder auf als der Wolf ein zweites mal heult, diesmal näher. Als der Wolf ein drittes mal heult, steht er vor Dir und ihr guckt euch gegenseitig in die Augen, Er sieht Deine klaren blauen Augen und Du betrachtest das schwarz was tief in seinen Augen verborgen ist.

    Eine Reise (4)

    Mach Deine Augen zu und stell Dir vor, Du stehst an einer Weggabelung. Du gehst langsam auf diese Weggabelung zu und siehst einen Wegweiser an der Gabelung. Die Schrift auf diesem Wegweiser ist so groß das Du sie schon von weitem erkennen kannst. Auf dem Schild was in die Richtung zeigt aus der Du kommst steht „ aus dem Leben“. Der Weg der links von der Gabelung weg führt ist mit „ Dort wo niemand war“ betitelt. Der rechte Weg führt „ins Ungewisse“.
    Du guckst den linken Weg entlang, betrachtest die bedrohlichen Wolken die Du in der Ferne siehst, es regnet dort nicht, dennoch ist der Himmel so verdunkelt das nur wenige Sonnenstrahlen den Boden erreichen. Dein Blick schweift weiter den Boden entlang. Der Weg ist begrünt aber nicht feucht, sondern wirkt sehr trocken. Dir fällt im Gegensatz zum anderen Weg auf das keine Spuren, ob Fuß- oder Radspuren, diesen Weg entlang führen.
    Du betrachtest den Weg ins Ungewisse. Der Boden, schlammig, feucht – richtig ungemütlich! Doch es führen viele Spuren diesen Weg entlang, Radspuren, Spuren von Füßen ohne Schuhe, Spuren von kräftigen Schuhen, ein paar Tierspuren auch. Der Himmel über diesem Weg ist etwas verhangen mit Wolken – aber verheißt ein Sommerliches Gefühl.
    Nun bist Du schon sehr nah an der Gabelung und siehst am Wegweiserpfosten einen Mann auf dem Boden sitzen, er fängt die Blätter mit der Hand die von rechts nach links immer wieder entlang fliegen und zerreißt diese, schmeißt sie wieder in den Wind. Du fragst ihn was er da tut denn Du wunderst Dich über diese Beschäftigung ohne Sinn. Er sagt er sitzt schon seit langer Zeit an diesem Pfosten und wusste nie welchen Weg er gehen sollte, er konnte nicht zurück, so blieb ihm nur dieser Platz an der Gabelung des Lebens. Du guckst ein letztes mal den Weg den niemand ging entlang, betrachtest einen Moment den Weg ins Ungewisse. Dein Blick richtet sich wieder auf den Mann am Pfosten, Du sagst:„Ich bedauere Dich, der Du nicht weiß wo lang Du gehen sollst. Doch mehr noch bedauer’ ich mich, denn ich weiß nicht wo lang ich gehen soll.“ Du setzt Dich neben den Menschen am Pfosten und blickst mit ihm in Richtung Leben, fischt schon das erste Blatt aus dem Wind.

    Eine Reise (5)

    Du machst einen Spaziergang an einer sehr hohen Steilwand. Würdest Du einen Stein hinunterschmeißen, Du würdest den Aufprall nicht hören. Du spazierst oben auf diesem Abhang entlang, kannst die ganze Ebene die am unteren Ende der Steilwand anschließt überblicken. Dort unten siehst Du eine grüne Wiese, ein einfaches Holzhaus aus dessen Schornstein Rauch aufsteigt. Neben dem Haus siehst Du eine große, alte Eiche.
    Als der Weg eine Kurve an einem Wäldchen vorbei macht, hörst Du ein Rascheln aus dem Wald. Ein winziges Knurren, so als ob ein Mensch stark friert stimmt mit ein. Das Rascheln und das Knurren vermischen sich zu einem grollen, welches immer lauter und aggressiver wird. Du fragst Dich was hier geschieht, bekommst Panik, schaust verwirrt umher. Dann siehst Du aus dem Dickicht der Bäume einen Bären aggressiv heranlaufen, er zeigt seine Zähne, macht Dir Angst! Er ist schon fast an Dir dran und Du hast keinen Ausweg. Außer.. Außer die Klippe, die kannst Du hinunterspringen.
    Du machst Deine Augen zu und springst, weißt schon den sicheren Tod vor Augen. Als Du Deine Augen öffnest, bemerkst Du, das Du auf der Wiese unten am Abgrund stehst. Du drehst Dich um und bist überrascht, einen Abhang zu sehen, der ein paar Zentimeter hoch ist. Auf diesem Abgrund ein fauchender und knurrender Bär, der Dir nicht folgt.
    Du schaust umher, siehst das Holzhaus und gehst dorthin los. Am Haus angekommen schaust Du Dir den alten Baum an, siehst, schon sehr vertrocknet, ein Herz mit zwei Namen eingeritzt. Diese Signierung muss schon Jahre alt sein.
    Dein Blick wendet sich zur Tür des Hauses. Du klopfst. Doch – keiner öffnet. Ein zweiter Klopfer – keine Reaktion. Vorsichtig öffnest Du die Tür von Dir aus und trittst leise ein. Es ist wohlig warm und riecht nach leckerem Essen, auch Geruch von fernen Gewürzen nimmst Du auf. Fast Weihnachtlich.
    Dein Blick schweift vom lodernden Kamin zu der Kerze die auf dem Sekretär steht. Dann erblickst Du mit Schrecken den weisen, älteren Mann der am Sekretär in einem alten Stuhl liegt. Du denkst das er Tod ist, gehst langsam an ihn heran. Legst Deine Hand an seinen Hals, fühlst seinen Puls. Er schläft. Du siehst den Füllfederhalter in seiner Hand. Er ist beim schreiben einer Geschichte eingeschlafen. Das erste Wort hat er vor dem einschlafen geschrieben. Er ist mit dem Wort: „Liebe“ eingeschlafen.

    Eine Reise (6)

    Nun sind wir in einem Klamottenladen angekommen.
    Du gehst mit Deinem geliebten Menschen durch die Klamottenhalter, viele Leute gehen hektisch an euch vorbei. Es ist Stress, höchste Einkaufszeit. Du entdeckst an einem Ständer ein T-Shirt was Dir wirklich gut gefällt. Du siehst aber sofort das es nicht zu Der Hose, die Du anhast passt. Auch zu den anderen Teilen die Du zu Hause hast, passt es nicht. Du schlenderst durch den Laden, guckst hier und dort nach einer passenden Hose, nimmst ein paar vom Ständer um zu gucken wie sie Dir stehen, doch keine passt. Alleine in der Ecke, steht ein Ständer mit schlichten Hosen, unscheinbar. Du drehst den Ständer und siehst dann die Hose, die Dir auf einen Blick gefällt, sie ist auch in der richtigen Größe.
    Du gehst mit den beiden Teilen in die Umkleide und bist schon voller Vorfreude zu sehen wie Du aussiehst, was Dein geliebter Mensch dazu sagt.
    Du ziehst Dein altes T-Shirt aus, streifst Deine Hose ab. Ganz Geistesabwesend betrachtest Du Dich im Spiegel in Deiner Unterwäsche. Ein einziger Gedanke schwappt durch Deinen Kopf: „ Eigentlich sehe ich doch gar nicht so schlecht aus“. Du fühlst Dich ab ob Deine Maßen auch ok sind und ob Deine Unterwäsche nicht schief hängt. Fühlst Dich wohl in Deiner Haut, fühlst Dich schön.
    Du ziehst die beiden Teile an die Du mit in die Kabine mitgenommen hast. Du denkst über Dich selber nach, während Du Dich anziehst. Guckst in den Spiegel wie Du aussiehst. Du bist davon überzeugt, das es Deinem geliebten Menschen gefällt.
    Du kommst aus der Kabine heraus und gehst auf Deinen geliebten Menschen zu der auf einem Stuhl sitzt. Er guckt Dich verträumt an und sagt Dir das Du wunderschön aussiehst, das es ihm gefällt und das es ihm Lust auf mehr macht. Du drehst Dich um und gehst zurück zur Kabine.
    Ein Dir unbekannter Mann geht an Dir vorbei, hält Dich an und gibt Dir einen Kuss auf die Wange und geht weiter. Etwas verdutzt gehst Du zur Kabine und ziehst Deine alten Klamotten an. Du denkst darüber nach was vorgefallen ist. Verträumt ziehst Du den Vorhang von der Kabine weg und es steht der unbekannte Mann vor Dir, er legt seine Hand auf Deine Schulter, packt einmal kräftig zu und sagt: „So siehst Du nicht minder schön aus“. Er verschwindet so schnell wie er gekommen ist. Du entscheidest für Dich, das Du die neuen Klamotten doch nicht so toll findest wie am Anfang. Du kaufst sie Dir nicht.

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    Ich denke jeden Abend daran,
    ob mich am nächsten Tag noch etwas erfreuen kann,
    denke ob es überhaupt noch Sinn macht den Tag zu erleben,
    ob ich mich nciht soll der Unendlichkeit übergeben;

    Warum sollte ich denn noch weiter existieren?
    Um meinen Königen und Grafen ihre Speisen zu servieren?
    Werde doch wieder behandelt wie eine Kröte,
    Der nächste Tag - töte;

    Werde von niemandem wirklich gebraucht,
    niemand etwas mit Liebe in mein Ohre haucht,
    niemand meinen Mund berührt,
    da niemand meine Anwesenheit spührt;

    Niemand sagt ich soll weiter existieren,
    niemand verlangt mein Lebensbegieren,
    alleine in der Welt verlassen,
    das was ihr mir antut ist mich hassen!

    Habe Stund um Stund mir eingeredet,
    das Ihr mein Leben wohl noch mal auflebet,
    nie etwas passiert,
    habt nur den Lohn meiner Arbeit kassiert;

    Werde nun euch und eurer Welt entfliehen,
    werde meine Flucht fest anziehen,
    ohne Sinn eure Welt zurück lassen,
    Meine Schritte werden schnell verblassen;

    Nach diesem Schritt,
    keiner wird mich missen,
    und glaubt mir - ich kann das wissen,
    habt ihr mir doch verpasst oft einen Tritt;

    Ob ich euch jetzt bitte,
    ihr verfolgt dennoch meine Schritte,
    Lasst mich alleine sterben,
    so soll mein Ende wie aus dem Leben ein Gleichniss werden.

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    Die Hochebene

    Viele befinden sich in einem Gebirge,
    verlaufen sich in Höhlen, oder gehen auf den falschen Berg,
    viele suchen die Hochebene, viele fallen in Gletscherspalten,
    ich hoffe für viele das sie die Hochebene ereichen;
    und dort auf die vielen Seelen, die in der Wildniss umherirren, warten.

    Vielleicht werde ich auch jemand sein der die Hochebene erreicht,
    doch eine wichtige Sache darf man nie vergessen,wo man herkommt!
    Nämlich vom Fuß des Berges, wo es auch eine Ebene gibt,
    nur ist das noch nicht der höchste Punkt den man erreichen kann,
    ich habe mich auf den Weg gemacht, die Hocheben zu erreichen.

    Ein beschwerlicher Aufstieg, das ist keine Frage,
    es gab viele Täler die ich durchqueren musste, viele Gipfel die ich unnützt bestiegen habe,
    habe viele getroffen, die aufgegeben haben, wieder hinabstiegen,
    habe aber auch ein paar gleichgesinnte gefunden, die mit mir zusammen nach der Hochebene suchen.
    Auch für die hoffe ich das sie, vielleicht wir gemeinsam, die Hochebene erreichen.

    Manche behaupten, es gäbe eine Karte, doch diese Karten sind hirngespinnste,
    keiner hat sie wirklich gesehen, nur geglaubt sie zu sehen;
    und falls doch jemand diese Karten gesehen hat,
    war er nicht mehr fähig die Reise zu beginnen,
    oder er hat sie begonnen, aber wurde nie wieder gesehen.

    Es gibt Legenden über Menschen die die Hochebene erreicht haben, und wieder zurückgekehrt sind, als Menschen die anders sind,
    man kann nicht sagen in was sie sich von den Menschen, die weiter versuchen hinaufzukommen unterscheiden,
    aber man spührt einen Unterschied,
    genauso gibt es Legenden über Menschen die schon immer auf der Hochebene gelebt haben, dort geboren wurden,
    einige von denen sind zu uns hinabgestiegen, und wollten umkehren, aber waren dann doch nur einige von vielen.

    Einige meinen, die Hochebene gibt es nicht, und doch, es gibt sie,
    diese Zweifler, die nicht glauben wollen, wenn sie es jemals versuchen werden die Ebene zu erreichen,
    werden sie Erreichen, nur wird dann die ebene ganz anders sein, anders als bei vielen,
    nicht ihrer Vorstellung nach, sondern ohne Geld, ohne Krieg;
    Ohne die Werte die sie versuchen zu verkörpern.

    Ich kenne keinen Persönlich, der die Hochebene erreicht haben soll,
    doch ich habe viele geschichten von weisen Menschen gehört, die mich verändert haben,
    die mir gezeigt haben, wie der Aufstieg einfacher wird,
    ich werde versuchen, diese Weisheiten denen, die nach mir kommen, weiterzugeben,
    ihr Umgang mit den Weisheiten, ist der Schlüssel zu dem was nach ihnen kommt.

    Einige meinen man kann die Ebene einfacher erreichen, mit technischen Mitteln,
    fliegen, graben, schwimmen oder fahren:
    doch wenn man einmal den falschen Weg begonnen hat, wird man nicht auf den richtigen Weg zurückfinden;
    selbst wenn man wieder hinuntersteigt, bis zum Fuß,
    man wird es nie wieder so beginnen wie vorher.

    Die Hochebene, das Ziel für viele, einige sind schon dort, vielzuviele versuchen sie zu erreichen,
    auf ihre Weise, auf die Weise von anderen;
    einer der weisesten Menschen sagte mal: "liebe deinen nächsten wie dich selbst"
    Ich glaube nur wenige haben diesen Satz auf ihrem Weg zur Hochebene gehört oder gar befolgt,
    Ich habe ihn gehört, aber nicht immer befolgt.

    Alle Besteiger sind von verschiedenen Orten gestartet,
    einige Orte höher gelegen, andere am Fuß des Berges;
    Warum gibt es diese Unterschiede? können nicht alle den gleichen Weg haben,
    aber anders versuchen ihn zu begehen? Nein, den einen Gedanken kennen nur wenige, viele meinen ihn zu kennen:
    ich selbst meine ihn zu kennen, aber begreifen tu ich ihn auch nicht: "Ich bin ganz unten gestartet"

    Es gibt auch welche die werfen mit Felsen von weiter oben auf die unteren, einige wurden von den Felsen getroffen,
    wurden in den Tot mitgerissen, ich hatte Glück;
    Mich haben viele Felsen erwischt, ich habe mich am Berg festgeklammert, ich wurde auch von Felsen getroffen,
    bin tief gefallen, mir wurde dort aufgeholfen, von anderen gerettet.

    Es gab viele Täler die ich durchqueren musste, viele Gipfel die ich unnützt bestiegen habe,
    habe viele getroffen, die aufgegeben haben, wieder hinabstiegen,
    habe aber auch ein paar gleichgesinnte gefunden, die mit mir zusammen nach der Hochebene suchen.

    Einer der weisesten Menschen sagte mal: "liebe deinen nächsten wie dich selbst"
    Ich glaube nur wenige haben diesen Satz auf ihrem Weg zur Hochebene gehört oder gar befolgt.

    Der Weg ist das Ziel.

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    Der Zug des Lebens


    Das Leben ist wie eine Fahrt mit dem Zug,
    man steigt in den Zug ein, steigt an seinem Zielort wieder aus,
    eine Fahrt von A nach B, mit viele Zwischenstationen.

    Am Anfang lösst man eine Fahrkarte, mit verschiedenen Preisen,
    die Preise entscheiden wie die Fahrt wird, manche fahren schwarz,
    1. oder 2. Klasse - die weniger gut betuchten nehmen die 3. Klasse.

    Die Wahl eines Sitzplatzes, entweder ist der Platz schon angewährmt,
    man hat ein ganzes Abteil für sich oder man setzt sich neben jemanden unbekannten,
    die es am besten haben, reisen zu 2 oder mit mehreren, da sitzt eine Person neben einem die man kennt.

    Die Fahrt geht los, einige sind die Strecke schon oft gefahren,
    einige fahren die Strecke zum ersten mal, einige sind noch nie Bahn gefahren,
    die Vielfahrer haben die Landschaft aus dem Fenster schon oft gesehen, die anderen beobachten die Umgebung.

    Der Zug fährt die Erste Station an, neue Menschen steigen ein, einige steigen aus,
    vielleicht setzt sich jemand neben einen, mit viel Glück kommt man ins Gespräch,
    aber oft geht diese Person auch bald wieder aus dem Zug.

    Die vielen Stationen, mit wenig auffenthalt, die wenigen großen mit viel Zeit,
    vielleicht kann man dort auch mal den Zug verlassen, sich umgucken,
    das was viele am schlimmsten finden, ist dort dann oft das Umsteigen, in einen "neuen" Zug.

    Der Kartenkontroleur kommt, die Karten werden gezeigt, die die keine Karte haben, bekommen eine Strafe;
    der Kontroleur kann sehr entgegenkommend sein, aber viele sind unfreundlich,
    Ich kenne viele Kontroleure, auch ein paar nette, einen, den möchte aus sprachlich-moralischen Gründen nicht beschreiben.

    Die Strecke - mit Kurven, Brücken, Tunneln, langen Geraden;
    In Kurven haben einige Leute Angst - oft ruckelt es dort, angst vor dem Entgleisen,
    Brücken und Tunnel - es wird dunkel - am Ende hat einen die Freiheit wieder!
    Lange Geraden, die Geschwindigkeit wird erhöht, die Landschaft ist weitläufig, läd zum nachdenken ein.

    Die Landschaft durch die man durchfährt ist ein großer Punkt,
    man schaut aus dem Fenster lässt die Gedanken im Kopf Achterbahn fahren oder lässt sie treiben,
    Es Rauscht soviel an einem Vorbei bei der Fahrt, was man sehen möchte, schon gesehen hat.

    Eine Fahrt am Abend, man sieht die Landschaft nicht, die Mitreisenden sind von einer anderen Sorte;
    Man starrt in die Dunkelheit, eigentlich besser zum Nachdenken,
    mit ein wenig Glück scheint der Mond, spiegelt sich vielleicht sogar in einem See.

    Wenn der Zug durchgeschüttelt wird, denken viele an Entgleisung;
    Die Entgleisung, oft ein Fall von vielen Toten und Verletzten - Trauer,
    Aber wenn man lebendig rauskommt, ist man um eine Erfahrung reicher, Verwandte verloren - Trauer.

    Der Unfall, oft mit einem anderen Zug, einem Zug der auch Menschen beförderte, auf einer anderen Reise,
    Doch die Stärke des Unfalls ist entscheident, viele Tote? nur Materialschaden?
    Der Unfall kann auch ein entscheidender Impuls im Leben sein.

    Lange Reisen, kurze Reisen, ein wesentlicher Unterschied, einige mögen die langen Reisen, andere die kurzen,
    eine Lange Reise kann schön sein - man lässt sich gehen, es gibt viele Zwischenstationen.
    Doch am Ende ist doch das Ziel das Ziel.

    Wo soll die Fahrt hinführen? Zum Ziel, nach Hause, an einen entfernten Ort?
    eine "nach Hause"-Fahrt kann schön sein, eigentlich ist es eine der schönsten Fahrten,
    zu Hause sind oft Leute die man gern hat - die vielleicht auf einen warten.

    Der Zug, schnell oder langsam? Sehr voll oder leer wie das Herz( der Kopf) mancher Menschen.
    Wenn es zu voll ist, ist es oft keine gute Fahrt, viele unbekannte - auf engem Raum.
    Leer - einfach Leer, schnell ans Ziel - einfach schnell.

    Die Stimme die die Stationen ausruft, Direkt - eine Stimme die sagt was los ist,
    aber selbst keinen Charakter hat - Immer wieder andere Namen die ausgerufen werden,
    nach einiger Zeit klinkt jede Station gleich - es sind die Stationen die nicht interessant sind.

    Dann, wenn am Ende der Reise das Ziel ausgerufen wird, ist die Traurigkeit einem meist ins Gesicht geschrieben.
    Eine Zugfahrt ist interessant, man denkt über das nach was ausserhalb ist, man hat Zeit,
    doch man fragt sich ob man hier richtig ist wo man aussteigt, wollte ich wirklich hier hin?
    Man sucht sich sein Gepäck zusammen, sucht die Tür - steigt aus,
    Am Ende der Reise, war der Weg das Ziel, doch nur wenige haben das bei der Fahrt erkannt.


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    (Als Text in einer CD Hülle)
    Wir reden nicht viel,
    verlieren uns in diesem endlosen Spiel,
    Dein Blick erweicht mich immer,
    sitze ganz allein’ und wimmer,
    zum Glück kannst Du mich im Moment nicht sehen,
    weiß ja nicht genau ob Du kannst mein’ Gefühle verstehen;
    Würde gerne hier ohne Reime schreiben,
    einfach nur Wörter mit Liebe verkleiden,
    Also es geht doch auch ohne Reime,
    Die CD’s in diesen Hüllen sind jetzt Deine,
    Ich denke du merkst das ich es nicht ausdrücken kann,
    was ich fühle - was ich denke,
    Könnte ja so vieles sagen,
    soviel Unsinn in den Raume werfen,
    könnte erzählen von Geschichten,
    könnte viele Dinge tun,
    könnte Geld ausgeben,
    nur von Luft und Liebe leben,
    die Luft ist da um mich herum,
    die Liebe bleibt von allen Seiten stumm,
    weiß nicht wie ich etwas sagen soll,
    weiß auch nicht was ich tun kann um etwas zu bewegen;
    Mein Wort mit der Liebe immer weiter fliegt,
    bis meine Hoffnung versiegt.

    By SoC_Master

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    Wenn ich zu Dir aufschaue,
    Aus meinem tiefen dunklen Loch,
    Auf die Hand die mich rauszieht baue,
    Ich beim ersten Versuch scheitere - doch;

    Ein zweiter Versuch kommt gleich danach,
    Hoffe die Hand noch immer da ist,
    Meine tränenden Augen liegen schon brach,
    Du der Mensch mit der Hand bist;

    Bist der Mensch der mich in diesem Loche fand,
    Komm reich mir die Hand.

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    Die Entfernung uns trennt,
    Keiner die Gegend vom anderen kennt,
    Nicht weiß wie es zu Hause aussieht,
    Man manchmal aus dem Leben flieht;

    Du „etwas“ rauchst,
    Den Frieden aus dem Leben brauchst,
    Es Dir dadurch nur noch schlechter geht,
    Dein Schatz mit einem Lachem darüber steht;

    Ich suche nach den Gründen deiner Handlung,
    Denke es ist Deiner Welt Wandlung.

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    (Als Text in einer CD Hülle)
    Die Musik auf diesen CDs drückt so vieles aus,
    Berührt fast jedes einzelne der Lieder,
    Meine gebrechlich schwachen Glieder,
    Werde singen die Texte in die Welt hinaus;

    Habe die Hüllen in schwarz gehalten,
    Den schwarz lässt die Schmerzen walten,
    Schwarz ist Tot und Trauer,
    Schwarz bricht auf die Mauer;

    Die Mauer einen beschützt,
    Ob da nicht die Liebe etwas nützt?

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    (Als TExt in einer CD Hülle)
    Höre Dir die Lieder an,
    Was ich dabei denken kann,
    Ist Liebe - Hoffnung - Schmerze,
    Würde gerne anhaben eine Kerze;

    Nun des Kerzen Licht,
    Habe ich oft beim hören in meiner Sicht,
    Wenn ich die Augen schließe,
    In meinem Geist Dein Gesicht ergieße;

    Eine Kerze gleicht Deinem Gesicht,
    Bis der Wind die Kerze bricht.

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    Ich ziehe heraus den Dolch,
    Aus meinem Herzen welches solch,
    Schmerzen durch die Schneide hat erlebt,
    Das mein Körper vom zittern bebt;

    Die Schneide bist Du,
    Habe Dich schon fast entfernt,
    Mein Körper liegt nun da in Ruh`,
    Hat das Gefühl ohne den Schmerz verlernt,

    Nun sehe ich zum ersten mal die Schneide,
    Ist gemacht aus Stein und nicht aus Seide.

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    Irgendwann muss auch ich erkennen,
    Das ich kann die Liebe nicht benennen,
    Irgendwann erkenne ich,
    das niemand kann lieben mich;

    All das Schreiben ungebrochen,
    hat nie erreicht das Ziel,
    was mir plötzlich auffiel,
    ist nun am Ende mein Herz zerstochen;

    Frage mich immer wieder,
    warum niemand bequemt sich zu mir nieder,
    All' die Botschaften die man entdecken konnte,
    sich der Ausdruck doch im Lichte sonnte!

    Meine Überlegung warum alle sind zwei,
    ich für immer Alleine sei.
    führt nie zu einem Ergebniss,
    was ist dieses Leben für ein Erlebniss?

    Warum gibt es nicht den zweiten Teil,
    Womit ich aufsteigen könnte ganz steil,
    hat das denn irgendeinen Grund,
    Das nur Essen berührt meinen Mund.

    Irgendwie schleift mich das Leben doch immer weiter,
    Das Pferd mein Leben - ich der Reiter,
    Nun gut bis an das Lebensende,
    warte ich auf eine Wende.

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    Du läuft vor etwas weg was dich stört,
    vor den Leuten - von denen dir keine zu hört,
    läuft weg vor den schrecklichen Dingen die passieren,
    und deine Angst wird deine laufende Energie kassieren.

    Läufst weg um zu entfliehen,
    willst dich nicht am alten Orte nieder knien,
    läufst um dein Leben,
    deien Füße bewegen sich als könntest du schweben!

    Guckst dennoch nie zurück auf die Gefahr,
    willst nicht mehr sehen was ich sah,
    nur noch blind enfliehen,
    nie mehr am Strang der Hoffnung ziehen;

    Läufst ohne zu sehen was um dich passiert,
    der Schmerz deine Seele massiert,
    aus Angst dann immer weiter rennst,
    in diesen Gefilden doch keine Freunde kennst;

    Eines Tages bist du dann doch müde,
    deine Angst verschlingt dein Herz ganz prüde,
    musst nun stehen bleiben um zu verschnaufen,
    solltest dich vielleicht mal umdrehen und ansehen den vergangen Haufen.

    Drehst dich ganz vorsichtig um,
    dein Mund ist bei diesem Anblick stumm,
    dort stehst du und siehst dich selbst,
    und dann in die Gewissheit verfällst,
    bist doch immer vor dir selber weggelaufen.

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    Für Dich

    Ich würde so vieles tun für Dich,
    würde selbst verletzen mich,
    würde mit dir reden,
    würde dich wenn du Krank bist pflegen,
    würde dich einfach über Dreck herrübertragen,
    bräuchtest dafür nichts zu sagen.

    Würde so vieles versuchen für Dich,
    würde versuchen dein Leben zu machen schön,
    würde versuchen zu verändern mich,
    würde dich einfach ein bisschen verwöhn'.

    Werde einfach helfen wo ich kann,
    nicht nur jetzt und dann,
    sondern so oft du es willst,
    du dadurch deine Ruhe stillst.

    Würde dich auffangen wenn ich merke,
    das verlässt dich deine Stärke,
    einfach meine Arme ausbreiten,
    die Hoffnung soll dich aus dem Drecke leiten!

    Würde mein Leben,
    in deine Hände geben,
    würde mich selbst verlassen,
    um dann in deiner Nähe zu verblassen.

    Würde einfach weinen ohne dich,
    weiß ja das du kannst nicht lieben mich,
    Dennoch danke ich dir das du da bist,
    weil sonst das Leben für mich nur ein schwarzes Loche ist.

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    Sinnlos

    Ohne Sinn

    Sinnlos ist dieses Gedicht!
    Aber ich schreibe es dennoch,
    Richtig - ich schreibe es doch,
    Aber mir fehlt das Licht
    Hatte nur eine Idee.

    Im Grunde bräucht ich es nicht zu schreiben,
    Chancenlos ist mein Fleißig Treiben,
    Hilflos irre ich umher

    Hält mich nicht mal mein Schmerz,
    Aussichtslos verloren mein Herz,
    Bricht es doch bald entzwei,
    Endlich ist mein Herz dann frei!

    Doch wie soll es weiter gehen,
    Irgendwie siegt bei mir die traurigkeit,
    Chaos ist in meinem Kopf so weit,
    Himmel wie kann ich es überstehen?

    Manchmal schöpfe ich neue Energie,
    Ergießt sich das Glück aber nie,
    Hoffnung noch vorhanden ist
    Richtig das Du es bist.

    Anvertraut innere Themen,
    Lässt mich nicht aus dem Dreck aufbequemen,
    Sollt mein Temperament mich zähmen.

    Lebe ich denn ganz allein?
    Irgendwie kann mein Leben nicht das Wahre sein,
    Entfernt sehe ich Jemandem zu,
    Bist erkannt - bist Du!

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    Ich sitze hier am Tisch,
    schreibe diesen Wisch,
    schaue einfach nur ins Leere,
    hoffe nichts von diesem Wahr wäre.

    Denke nur wie ich kann dies überstehen,
    ich kann dich nicht mehr sehen,
    Denn wenn ich sehe Dich,
    laufen die Tränen über mich,

    Ob ich jetzt nur Dein Bild angucke,
    mein Auge Tränen spucke,
    Oder einfach nur an Dich denke,
    sag mir was wie ich mich kann ablenke'!

    Nenn mir einen Sinn,
    warum ich überhaupt noch hier binn,
    was nützt denn mein Dasein auf dieser Welt,
    wenn kein Gedanke mich am Leben hält.

    Irgendwann halt auch ich nicht mehr aus,
    viel ertragen - kam nie raus,
    doch irgendwas zerstört dann alles,
    alles enttäuscht - nichts Pralles.

    Nichts was mich noch aufheitern kann,
    irgendwas was mich aufbaut dann,
    Wie schleift mein Leben nur hier entlang?
    durch diesen schmalen dreckig Lebensgang.

    Was ich in die Hoffnung setze,
    was mich später doch verletze,
    irgendwann ist mit meiner Hoffnung schluss,
    Habe ich nicht früher mal geredet davon Stuss?

    Auch wenn es nicht den Anschein hat,
    mein Innerer Zerfall der findet statt,
    wegen Dir im Moment nur ganz allein,
    irgendwas muss denn dann ein Anker sein,

    Wenn dieser letzt Anker fehlt,
    dann bin ich der der die Stunden meines Lebens zählt,
    irgendwann habe ich zu Ende gezählt,
    dann habe ich das Ende gewählt.

    Manchmal kommt ein bisschen Hoffnung auf,
    später kommt "da pfeif ich drauf!"
    Warum erklärt mir Keiner,
    es erbarmt sich kein Mensch meiner.

    Kann langsam nicht mehr höhren,
    nicht zuviel Lacrimosa in meinen Ohren,
    denn tut zu doll in meinem Gedächtniss bohren,
    würde mein' Gedanken an Dich betöhren.

    Doch finde sonst keine Lieder,
    die meine Gedanken zeigen wieder,
    sagen viel über meine Gefühle aus,
    kommen doch nur Tränen raus.

    Ich suche nach Gründen,
    habe ich denn begangen irgendwelche Sünden,
    nichts hält sich hier in Waage drum
    bin ich meine eigenes Neutrum.

    Manchmal glaube ich,
    Ich bin der lachende Prophet,
    der eine Maske trägt,
    und dahinter seine Tränen zählt.

    ----------------------------------------

    -Hoffnung-
    ----
    Die Hoffnung die mich trägt,
    die sich durch das Gestrüppe sägt,
    eine Hoffnung die nie enden möge,
    die mir nie die Kraft entzöge;

    Diese Hoffnung auf ein bisschen Liebe,
    das was mich dann und wann Antriebe,
    Jenes was mir die Kraft zum leben gibt,
    was an meinem Kelch des Lebens nippt;

    All das was mich zu mir selber führt,
    Wo sich mein Ich am meisten spührt,
    Hoffnung die mich auferweckt,
    die in meinem Herzen steckt;

    Hoffnung schwankt hin und her,
    ohne das sie aufhört zu existieren,
    diese Hoffnung lieb' ich sehr,
    bringt mich immer zum vibrieren;

    Ein Motto was mir selbst erscheint,
    wo die Hoffnung wiederrum meint,
    das ist nun das was nun kommt,
    wo sich mein Geist im klaren wonnt;

    "Auf das beste Hoffen, das schlimmste erwarten,"
    kann man nicht unterteilen in die zarten,
    Einteilungen eines Wesens,
    ist da nicht alles vergebens?

    Ist mein Motto immerda,
    nie war mir eine Sache gar so klar,
    die ist mein Motto solang ich bin,
    mit diesem Spruch ergibt alles einen Sinn.

    ----------------------------------------

    Auch wenn ich nur ein bisschen Kraft zum weinen hätte,
    Würde ich dies tun,
    Als wären die Tränen mit meinem Auge verbunden wie eine Kette,
    Und werden doch nie ruhn;

    Ist es ein kleines Wunder wenn mal eine Träne fliesst,
    Sich diese dann im Schmerz ergießt,
    Noch nie Tränen geflossen aus Glück,
    Hat noch nie gereicht die Freude zu diesem Stück;

    In ganz speziellen Momenten nur fallen sie,
    Niemand hat sie verwischt - nie,
    Flossen hinab mein Gesicht,
    Fast wie ein Dorn der schwarzen Rose die sticht;

    Habe meine Weineskraft verbraucht vor Jahren,
    Ein paar Tränen habe ich beschlossen zu bewahren,
    Für schöne Momente im Leben,
    Ich hoffe diese wird es in der Zukunft geben.

    ----------------------------------------

    Sie ist mit Blut gefüllt
    unsere deutsche BILD,

    dort nie geredet von jemand mild,
    in unserer achso geliebten BILD,

    doch eine Sache die fehlt der BILD,
    das ist das kleine Kürzel ILD.

    ----------------------------------------

    Liebe ist Schmerz

    Jedes mal wenn ich kurz davor bin,
    Liebe zu erfahren ganz tief drin,
    Wenn spüre wie mich etwas anzieht,
    und mich dennoch nicht ansieht;

    Viel zu viel mache für diese Erfahrung,
    mit vollem Elan und vollem Schwung,
    Meine Gefühle vor Dir ausbreite,
    meinst Du nur - geh doch mal zur Seite;
    -
    Liebe ist Schmerz!
    Bei mir war es immer so,
    Dies ist wirklich kein Scherz!
    war nie über die Liebe froh.
    -
    Habe gesungen Liebeslieder,
    Nur für Deine Ohren bestimmt,
    kniete vor Dir mehrmals nieder,
    und verschwands't doch so geschwind;

    Bewieß meine Liebe durch so viele Dinge,
    Möcht' Dich nicht zur Liebe zwinge',
    Half Dir auf wenn Du am Boden lagst,
    Du mit meinem Schmerz an mir selber nagst;
    -
    Liebe ist Schmerz!
    Habt ihr das noch nicht erkannt?
    Es ist wirklich kein Scherz,
    Die Liebe hat einen ins nirgendwo verbannt.
    -
    Sah ich in Deinen Augen Hoffnung,
    War die erste Begegnung,
    Ganz unscheinbar jedesmal,
    die Liebe ist eine Qual!

    Ging niemand auf mich doch zu,
    lasst mich bitte nicht in Ruh',
    Und habt mit mir Spaß,
    Was ist die Liebe für eine Fars.
    -
    Liebe ist Schmerz!
    Liebe tut weh!
    Warum mach ich hierdrum so 'nen Terz?
    Weil ich doch die Wahrheit seh'!
    -
    Verfolgt mich der Gedanke immernoch,
    Selbst in meinen Träumen verfolgt er mich,
    Fall selbst dort in dies tiefe Loch,
    will nicht mehr denken an Dich!

    Gibt es denn nur diesen einen Weg aus der Liebe,
    welcher um 180° verdreht die Triebe?
    Dann ist alles aus - auch die Liebe,
    Warum sollt' ich nicht mein Leben über den Abgrund schiebe'?
    -
    Liebe ist Schmerz!
    Liebe ist eine Qual!
    Nun ist die Liebe auch Egal,
    Denn nun ist es erloschen...
    ...
    ...
    ...
    mein Herz.

    ----------------------------------------

    So lange folgte ich Deinen Wegen,
    Tust Du jetzt Blumen an mein Grabe legen?

    Ich verschwand aus Deinem Leben,
    Wirst Du Dich heut' an mein Grab begeben?

    Hab Dich zum Abschied noch einmal erwähnt,
    Ob nun etwas aus Deinem Auge tränt?

    Mein Leben stand bis zu letzt wie eine Mauer,
    Sagtest etwas bei der Feier der Trauer?

    Ich schnitt mir letztendlich auf die Glieder,
    sangst Du mit die Trauerlieder?

    Ich lache nun ganz Still und heimlich über die Vergangenheit,
    Ich flüster Dir unterhalb der Erde zu,
    Bist Du nun endlich auch bereit?
    Für auch Deine letzte Ruh'?

    ----------------------------------------

    ...Eine Umarmung...
    Mein Mut stärker,
    dieser Griff anders als alles härter,
    Bis Der Mut gestiegen ist,
    Angst - Du - überwunden bist,

    So näher ich mich an,
    Diese Wärme die ich spüre,
    Ob Sie denn wahr sein kann,
    Bis ich Dich berühre.

    Ich habe Dich gefangen,
    Wirst nur zögerlich heraus gelangen,
    Mit beiden Armen umschlossen,
    Ich hab' Dich lieb hab' ich beschlossen,

    Die Wärme die ich bei Dir habe,
    Mich an Ihr unzählige Momente labe,
    Die ich leider verlassen muss,
    Dies war schöner als ein Kuss.

    ----------------------------------------

    Ich suche nach meinem Recht,
    ein Mensch zu sein,
    und sehe nur das Leben mein,
    ist mehr als schlecht;

    Versuche nur die Wahrheit zu finden,
    suche jeden Tage wieder,
    um meine Gedanken nicht weiter zu schinden,
    würd gern diese Aufgabe legen nieder;

    Suche nach einem perfekten Augenblick,
    dieser der alles hinfälig macht,
    der mir meine Freude g'bracht,
    und dennoch ist nicht schick.

    Suche nach der Oberflächlichkeit,
    die alle Menschen nach vorne bringt,
    und bin doch nicht bereit
    das Lied zu singen was die ganze Welt denn singt;

    Erwarte auf der Welt mal jemanden,
    der tiefer denkt als zum Boden wo er steht,
    warum nicht mal tiefer in die Erde geht?
    wo vielleicht die anderen ihre Antwort fanden;

    Irgendwo zwischen Wahnsinn und dem Leben,
    stehe ich allein mit meiner Überzeugung,
    will nicht meine Freude am Denken niederlegen,
    und doch bin ich,
    nur ich.

    ----------------------------------------

    Ich habe oft überlegt,
    welches soll der letzte sein,
    doch ich fühle das es mich zu stark bewegt,
    gehe tief in die Gedanken rein;

    Von allem etwas das wäre das beste,
    danach könnt' man feiern Feste,
    doch sowas kann ich hier nicht bieten,
    schreibe ich doch nur sinnlos Nieten;

    Nie gedacht das es so viele sind,
    die Sprüche verblassen einsam im Wind,
    ansonsten Chronologisch aufgebaut,
    habe ich diesen letzten Spruch versaut.

    ----------------------------------------

    EDIT: Achso das habe ich im ersten Moment vergessen: Ich hoffe auf Feedback.
     
    #1
    FunMaker, 9 Januar 2003
  2. Austin Powers
    0
    WOW...ich erblasse vor Neid und bin aufgrund dessen am überlegen, ob ich meine Gedichte hier überhaupt veröffentlichen möchte *schluck* Obwohl ich auch mal ein "Formgedicht" habe *gg* Aber all das hier, das ist purer Wahnsinn, riesen Respekt.

    Mehr fällt mir dazu nicht ein.
     
    #2
    Austin Powers, 11 Januar 2003
  3. May-Britt
    Gast
    0
    Ich hab zwar nicht alles gelesen, da ich ein bissi in Eile bin. Aber das was ich gelesen habe: Respekt!!!!
    Die Gedichte sind einfach schön zu lesen und auch der Inhalt hat viel Gefühl und Wahrheit. Einfach super!!
     
    #3
    May-Britt, 11 Januar 2003
  4. FunMaker
    FunMaker (33)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    21
    86
    0
    nicht angegeben
    es ist zwar nun schon etwas länger her, das ich hier gepostet habe, aber es ist auch ein neuer Schwung an Gedichten dazugekommen:


    Ich weine vor Deinem Grabe,
    und weiß nicht warum,
    warum hast Du dies getan?
    welch Schmerz durch diese Narbe!

    Tränen fallen auf den Boden,
    es zischt kurz und Dampf steigt auf,
    Wieso konntest Du fallen in so ein tiefes Loch?
    die Erde brennt ja immernoch!

    Ich schaue aus meiner Lage,
    auf Deinen Stein,
    und lese die Inschrift,
    im Grunde ist Dein Grab sehr, sehr, sehr klein.

    Hier liegt begraben,
    die Gesellschaft auf der Welt,
    möge sie in Frieden ruhen,
    und der Frieden ohne sie ihr weitres tun.

    ----------------------------------------

    Egal was das Leben für einen bereit hält,
    Es gibt Höhepunkte sowie Tiefpunkte,
    Enttäuschungen - Freude,
    Am ende ist man alleine,
    Man ist Sieger.

    ----------------------------------------

    Perfekte Liebe

    Unsere Augen treffen sich,
    um dann die Augen zu schliessen

    Wir spüren einander,
    um uns danach angewiedert abzuwenden.

    Wir sprechen miteinander,
    über Mittelsmänner

    Wir schlafen miteinander,
    und bezahlen danach.

    Wir küssen uns,
    mit einem Lappen in der Hand.

    ----------------------------------------

    Das Heilmittel

    Mein Herz trauert dem Schmerze nach,
    Und mein Geist verkriecht sich vor der Schmach,
    Die über mich gekommen,
    Bin gefesselt - wie benommen.

    Bin Mensch geworden,
    Welche Qual erschüttert mich,
    Ich selbst bin vorher längst gestorben,
    Die Krankheit Leben verschwindet nich'!

    Alle krank um mich herum,
    Warum? Darum!
    Werde ich ein Mittel entdecken,
    Welches die Krankheit wird verstecken.

    Mische alle Dinge mir bekannt,
    Alles dieses nicht verkannt:
    Liebe, Freundschaft, Mitgefühlt,
    All das was der Mensch denn fühl.

    Wahrheit, Lüge, Verabscheuung!
    All dies such ich zur Beteuerung,
    Nichts wirkt wie das Mittel gegen das Leben,
    Doch dieses Mittel, dies muß es geben!

    Alle Dinge probier ich aus,
    Diese Dinge mach ich draus:
    Verführung, Tänze, Eifersucht,
    Vergnügen, Torkeln, sanfte Zucht!

    Nichts der Dinge hilft gegen's Leben!
    Ich muss dies heilen - sonst wär's Vergeben;
    Tasten, Schauen, Wahrhaftigkeit,
    Test' ich auch die Seeligkeit!

    Nächste Kantidaten erscheinen mir,
    Flucht, Verdammnis, Leuterung und Angst,
    Leben - Du doch um Dein dasein bangst!?
    Gescheiert doch leider alle vier.

    Nehme die letzten Möglichkeiten,
    Wähle diese letzten Freiheiten,
    Tränen, Lachen, ernstes Blicken!
    All dies kann das Leben nicht fort denn schicken.

    Pessimismus, Frieden, Krieg und Hochgenuß!
    Alle Bräuche, Bewegungen, des Menschen Stuß!
    Flüche, Prohezeiungen und Wiedersprüche!
    Schlechte Manieren, gute Küche!

    Verdammt ich finde keine Medizin!
    Ich probier jetzt doch noch Formalin!
    Bracht auch keinen Sieg,
    Das beste Mittel wär wohl Krieg!

    Nein, hab' ich schon probiert,
    Hat ja nichts gebracht - was fasziniert!
    Ich krame umher,
    Und finde am Ende nicht sehr schwer:

    Eine lange Liste Medizin,
    Vielleicht hilft mir diese ja zu siegen,
    An erster Stelle, Actrazin,
    Hier steht weiterhin geschrieben:

    Streicheln, Schreien,Verkrüppelung,
    Kratzen, Stechen, Misshandelung,
    Gifte, Fallen, Schmerzbehandelung!
    Nichts wirkt, nichts hilft - kein' Wandelung.

    Ich gebe auf nach meinem Leben,
    Mir sei deshalb bitte vergeben!
    Ohne Hilfe für die Kranken,
    Und doch - weise jetzt das Leben in die Schranken!

    Ich sterbe jetzt, vielleicht ein Sieg!
    Ein kleiner Sieg im großen Krieg,
    Zwischen Leben, dem Tode und der Zeit,
    mein Sieg ist dies - welch Heiterkeit.

    ----------------------------------------


    -INSELAFFEN
    SCHACHTEL
    -HIMMEL
    ---BEHINDERUNG
    ---ENGEL
    ------BALADE
    ------EKELIG
    -------BAUCHLANDUNG
    --------ACHTUNG
    UNWETTER
    NADELWALD
    DAHEIM
    FRACHTER
    AUSSTELLUNG
    BUSUNGLÜCK
    --EDAMMER
    FREIHEIT
    FRECHHEIT
    ---HADES
    ----HOFFNUNG
    --FLUCHT
    -----HIMMEL
    HILFE
    AUSSETZEN
    SICHERHEIT
    SUCHT
    ANDENKEN
    -DOPPEL
    ----HEIMAT
    ---HALBLING
    ------ERPRESSUNG
    ---------FRIEDEN
    ----------ANBANDELUNG
    -----------DEPRESSIONEN
    ---------GEHIRN
    -------ANKLANG
    ------------SINNLOSIGKEIT

    ----------------------------------------

    Grenze

    Auf dünnem Eis bewege ich mich,
    kann es doch jederzeit zerbrechen.
    Doch muss versuchen, auf die andere Seite zu gelangen.
    Denn ich bin in der Hilfsbereitschaft befangen.

    Auf einer schmalen Brücke stehe ich,
    muss mich schnell entscheiden.
    Gehe ich hinüber zum hellen Licht,
    oder wende ich mich zur Dunklen Schicht.

    Ich sehe die dunkle Schicht,
    kann ich sie doch mit meiner Kraft erhellen!
    Doch es birgt die Gefahr, dass sie mich verschlingt,
    und ein ewiges Trauerlied jemand für mich singt.

    Gefangen bin ich in der Grenze,
    tendiere zur Dunkelheit und zum Licht!.
    Entscheiden jedoch muss ich mich gleich.
    Ich wähle die Dunkelheit, denn ich bin ein MENSCH!

    Habe ich gespostet weil es in Verbindung steht zu Grenze II
    (by Soran)

    ---

    Grenze II

    Ich entscheide mich für das helle,
    den dies ist das einzig wahre,
    ich möcht' nicht für immer dunkel sein,
    das Licht, das helle - das ist mein!

    Habe zu oft ins schwarze getroffen!
    Wie konnte ich nur das schwarz erhoffen!
    Schwarz und dreckig - niemals frei!
    Licht ist das was meines sei!

    Mich schmerzt es doch das helle zu wählen,
    mich mit dem weißen rumzuqüälen,
    Erquick' mich doch an diesem hellen!
    Dies' Entscheidung musst ich fällen!

    Türlich Hilfe war der Grund!
    Gefühle lagen auch noch wund!
    doch am Ende ist es die Vernunft die siegt,
    das schwarze da am Boden liegt!

    Helf auf dem schwarzen recht, recht schnell,
    das Schwarze ist meine eig'ne Quell,
    Kann ich mich den selber töten?
    ohne mein Haupte zu eröten!?

    Schwarz/Weiß-Malerei darf nicht sein!
    ich mach die Entscheidung nun ganz rein!
    Und wähle grau - nicht schlecht - nicht gut,
    jedoch damit mein Geiste ruht.

    ----------------------------------------

    Einsamkeit

    Mein Kopf ist voll mit Menschen,
    Und doch ist keiner da.

    Ich schwelge in Erinnerung,
    Und lebe doch im jetzt!

    Ich verstehe nicht warum ich lebe!
    Für niemanden der da ist.

    Die Leute hören mich,
    ohne meine Worte wahrzunehmen.

    Ich gehe mit tausenden von Menschen den gleichen Weg entlang,
    nur gehe ich allein' in die andere Richtung.

    Ich sehe Dinge wie jeder andere auch,
    und bin doch blind vor mir selbst.

    Ich habe Spaß soviel es geht,
    denn die Fassade hält gut.

    Ich kann auch nicht frei sein,
    bin doch Gefangener meiner selbst.

    Ich bin nicht alleine - ganz und gar nicht.
    doch bin ich Einsam.

    ----------------------------------------

    Medienspektakel

    ...Action

    Ich bin sehr schüchtern - ohne Mut,
    Du lächst mir - wie gut das tut!
    In Trubels Richtung Hand in Hand,
    Grüßen Freunde uns bekannt.

    Ein Freudenschrei - Du ziehst mich mit,
    kann kaum mithalten bei diesem Schritt.
    Ein Geschäft mit Kleidung ist Dein Ziel,
    nimmst ein Kleid welches mir gefiel.

    Im nächsten Moment,
    ein Werbeschild im Auge brennt.
    Bist ganz entflammt für das Produkt,
    welches Du Dir ausgeguckt!

    Ich kaufe es Dir sag' ich nur schnell!
    Zoom auf dieses Kusses Quell'!
    10 Sekunden der vollste Zungenkuss,
    Abspann - Ende - nun ist Schluss

    ...Cut

    ----------------------------------------

    Nimmst Du mich an die Hand??

    Nimmst mich doch nicht an die Hand!
    Mach ich wohl!
    Und warum spür ich Deine Hand noch nicht?
    Vielleicht willst Du sie einfach nicht spüren!
    Ja, bestimmt!
    Ich halte doch Deine Hand! Guck doch hin!
    Ich brauch nicht hingucken! Ich möchte spüren das Du meine hand hälst!
    Spüren oder sehen - wo ist denn da der Unterschied!
    Du willst nicht mit mir Händchen halten, noch willst Du mich verstehen!
    Langsam habe ich weder Lust darüber zu diskutieren ob ich mit Dir Händchen halte noch habe ich Lust zu diskutieren ob ich Dich verstehen will!
    Hälst Du jetzt meine Hand oder nicht?!
    Was ist das für ein Klischee bitte - Händchen halten!
    Es geht mir hier nicht um das doofe Klische - ich möchte einfach nur wissen das Du in meiner Nähe bist!
    Achja - als würdest Du nicht sehen das ich da bin - ach hatte ich ja vergessen - sehen reicht Dir ja nicht! Du willst ja immer gleich alles anfassen!
    Jetzt wird's mir langsam zu bunt! Das beste ist wenn wir getrennte Wege gehen! so wird das nichts zwischen uns!
    Da gebe ich Dir vollkommen recht - so aufdringlich wie Du immer bist!
    Ähem - Könnten sie uns bitte die Handschellen abmachen Hr. Wachtmeister??
    ...

    ----------------------------------------

    Was ist Wahrheit?

    Dinge die Du siehst,
    in Gedanken - dein ganz' Leben mit Dir ziehst!

    Dinge die Du hörst,
    Und noch einen Eid d'rauf schwörst?

    Dinge die Du erzählst,
    garnicht überlegst welch Wörter Du wählst.

    Dinge die man Dir erzählt,
    Dich später an den Gedanken daran quälst.

    Dinge die Du spührst,
    die Du gerne mal berührst.

    Dinge die Dich zum lächeln bringen,
    das Du anfängst gar zu singen.

    Dinge die Liebe erwecken,
    diese vor Dir die Wahrheit verstecken!

    Alles Schein, denn Schein ist alles,
    Nichts ist rein, denn alles rein,
    ist die Lösung dieses Falles,
    einfach Leben mit dem Schein.

    ----------------------------------------

    Von der Suche der Menschheit

    Dickicht überall!
    Ahnen erzählen darüber wie ein Schwall,
    Hoffe die Wahrheit ist der Geschichte Kern
    Liegt dieses Land doch so fern.

    Schiebe die letzten Äste beiseite,
    Und entdecke die Menschen in voller Breite,
    Kinder laufen umher!
    und spielen ihre Spiele nicht sehr schwer.

    Möcht erfahren die Geschichte der Menschheit,
    Wühle in Büchern dieser Wesen,
    Die Sprache ist schwer - der Text spricht Leid.
    doch wegen der Neugier werd ich ihn trotzdem lesen!

    Ein Wesen nicht wie ich kommt auf mich zu,
    und erzählt mir von Liebe, zärtlicher Geborgenheit,
    dieses Thema fasziniert mich im nu,
    Kenne diese Worte nicht - sind weg sehr Weit.

    Welche Gesichtszüge diese Menschenkinder haben,
    Ausdurckslos sind unsere Knaben,
    Geräusche ich von ihnen vernehme die mich erschrecken,
    sie meinen - sie lachen, denn sie spielen Verstecken.

    Nach der Dunkelheit, sie nenn es Nacht,
    gehen die größeren zu ihren Tätigkeiten,
    Haben mir das Wissen des Geldverdienens g'bracht,
    und teilen mir mit die Seeligkeit.

    Seeligkeit - welch wahrhaftiger Zustand!
    Sowas gibt es nicht bei uns daheim,
    Wir haben keine Seeligkeit in unserem Land.
    die Menscheit ist arm - ihr Geist ist rein.

    Der Abschied ist gekommen, habe sie gefunden.
    Dieses Volk - so sehr geschunden,
    ich werde nun gehen in meine Welt,
    ich wünsche mir,
    das dieses Mensch und meines Mensch zusammenhält.

    ----------------------------------------

    Lebe die Lüge

    Lebe eine Lüge
    und kämpfe mit ihr;
    Liebe diese Lüge,
    tanz mit ihr!

    Geboren in die Lüge
    um Lügen zu spüren
    und selber zu lügen
    um nach dem ganzen Lügen
    die Lüge zu sterben.

    Trauer um den Schein,
    welcher Dich umgibt;
    Erfreue Dich der Lüge
    die Dein Leben macht.

    Verzweifle an der Lüge,
    versuch sie zu ergründen.

    Illusion ist Lüge
    Betrug ist Lüge
    Schein ist Lüge
    und die Lüge begleitet Dich.

    Betrüge Dich selbst
    und lass Dich betrügen,
    Verleumde die Wahrheit,
    Lass die Wahrheit ziehen
    und halt am Verdrehten fest.

    Träume die Wahrheit,
    denk Dir das Richtige,
    male aus die Wirklichkeit
    und Lebe die Lüge.

    ----------------------------------------

    Versuchung

    Hören ist Schuld
    für mich - ist Gehen
    der letzte Weg für mich;

    Sehen ist Grauen
    für mich - ist Sprechen
    Wimmern für mich;

    Fühlen ist Trauer
    für mich - ist Denken
    Grübeln für mich;

    Lieben ist geliebt zu sein
    doch liebe ich nicht mal mich selbst;

    Schmecken ist Gift
    für mich - ist Riechen
    die Fäulniss für mich;

    Leben ist Tod
    für mich - ist Tod
    das Leben für mich;

    (Der etwas verwirrende Versbau ist Absicht)
    - - - -
     
    #4
    FunMaker, 24 August 2003
  5. BiBi
    Gast
    0
    Hui, da hat sich aba jemand Mühe gegeben! :smile:
    Hab zwar nich alles gelesen, aber echt gut.
     
    #5
    BiBi, 27 August 2003
  6. fully-fledged
    Verbringt hier viel Zeit
    444
    101
    0
    Single
    ich weiß gar nich was ich sagen soll....

    also "Mühe gegeben" klingt noch ein bisschen trocken, wenn man sieht wie viel du geschrieben hast. Das ist der Wahnsinn und das klingt auch noch alles fantastisch, das ist träumerisch zu lesen. Wobei ich sagen muss, dass auch ich nicht alles gelesen hab, aber ich glaub, dass ist auch fast unmöglich. :cool:

    Ich frag mich, was machst du? Du könntest Dichter werden, ach was sag ich, du solltest...aber du hast ja schon für 5 Jahre im Vorraus geschrieben...

    Alle Achtung :anbeten:
     
    #6
    fully-fledged, 28 August 2003
  7. FunMaker
    FunMaker (33)
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    nicht angegeben
    Danke, danke *verlegen nach unten guck*

    Meistens schreibe ich ja wenn ich einsam bin :zwinker:
    Oder wenn ich jemandem meine Liebe zeigen will - aber das geht meistens in die Hose :grin:
     
    #7
    FunMaker, 28 August 2003
  8. fully-fledged
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    Du Ärmster, du musst ja wirklich sehr, sehr einsam sein :zwinker:
     
    #8
    fully-fledged, 29 August 2003
  9. FunMaker
    FunMaker (33)
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    Nunja, so schlimm ist es auch nicht - nur wirklich beste Freunde habe ich keine - gibt niemanden, den ich anrufen könnte und der/die-jenige würde mitten in der Nacht vorbei kommen.
    Nur so Leute mit denen ich alle paar Wochen mal was mache.
     
    #9
    FunMaker, 29 August 2003
  10. fully-fledged
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    Ich hab zwar beste Freunde, aber ich würde es auch nicht ausprobieren bei denen mitten in der Nacht anzurufen :hmm:
     
    #10
    fully-fledged, 30 August 2003
  11. FunMaker
    FunMaker (33)
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    So ich update mal den Thread hier, da entzwischen schon wieder ein großer Schwund an Gedichten dazu gekommen ist:

    Ich habe Angst Dich beim Namen zu nennen,
    Habe Angst Dir hinterherzurennen,
    Habe Angst Dich zu berühren,
    Habe Angst Dich zu verführen,
    Fürchte mich vor Deinen Worten,
    Furcht ist in mir.

    Erzähl' ich Dir von der Angst in mir,
    wenn ich bin ganz nah' bei Dir,
    Habe Angst vor'm Alleine sein,
    keine Einsamkeit - bitte nein!

    Traue mich nicht Fehler einzugestehen,
    hab' Angst ich könnt' Dich nicht verstehen.

    Du schaust mich an,
    fasst mir auf die Schulter.

    Du musst damit zurecht kommen,
    Das ist doch Dein Problem,
    Was hab ich damit zu tun,
    das geht mich nichts an,
    Du willst es nicht,
    so sehe ich das einfach!

    Ich habe Ausgesprochen was jeder denkt,
    Wo sich alle fürchten.
    Verschließt ihr denn eure Augen,
    vor den Dingen die euch Angst machen?
    Am meisten vor euch selbst.

    ---

    - Zeit -

    Was ist zeit?
    Der Moment vom Jetzt ins Gleich?
    Ist es eine Messbare Konstante,
    oder doch nur ein Gefühl;

    Bewegt sich die Zeit,
    oder steht sie Still?
    Ist die Zeit wahrhaftig,
    oder eine Einbildung?

    Die Zeit ist nichts was
    Du kannst erfassen,
    nicht der Moment
    vom Gestern zum Morgen;

    Die Zeit ist nicht
    das was Du erwartest,
    ist nichts was Dich belangt;

    Zeit ist nicht
    das was wichtig ist.

    ---

    Das Puzzle

    So mache ich die Schachtel auf,
    Und werfe einen Blick darauf,
    Teile fallen einfach herraus,
    Ich baue mir ein Bild daraus!

    Ich sehe schon ' ist ein Gesicht,
    Umschleiert,umhüllt, ganz ohne Licht,
    Haare,Augenteile und ein Ohr,
    Steh ich nun vor einem großen Tor!

    Ein paar Teile nehm' ich mir,
    Und füge sie zusammen,
    Zu einem Teil von Dir,
    Nun liegen sie beisammen.

    Die Teile vom Rand,
    hab' ich schon aussortiert,
    jedoch noch nicht formiert,
    Ihre Form mir unbekannt.

    Wieder entsteht eine Form,
    Augen sind es - ganz enorm,
    langsam das Gesicht entsteht,
    ob man dies' Rätsel gar versteht?

    Deine Lippen formen sich,
    zeichne nun ganz einfach Dich,
    ohne alles zu verraten,
    es heißt: Bis zum Ende warten!

    Ein paar Teile fehlen noch,
    hier und da ist noch ein Loch,
    das ich langsam füllen muss,
    die paar Teile, dann ist Schluß;

    Stück für Stück zeigst Du Dich mir,
    lege ein paar Teile hier,
    füllst Dich langsam in ganzer Pracht,
    Das Puzzle hat mir Spaß g'bracht.

    ---

    - Der Schaltermann -

    Er stand nur da ohne zu überlegen,
    nicht mutig und auch nicht verlegen,
    dann drückte jemand den Schalter,
    er flog los gar wie ein Falter,
    die Freude angeschaltet,
    Gefühle nicht mehr verwaltet
    sondern frei ohne jede Kontrolle;

    Es drückte jemand den Schalter,
    Spaß ist ausgeschaltet nun,
    der Körper ist nur noch ein kalter,
    Was kann er ohne den Spaß denn tun?
    Ohen Spaß sieht er keinen Sinn,
    sieht den Schalter als Gewinn;

    Es drückt jemand den Schalter,
    die Trauer ist nun aktiviert,
    hofft das er den Schalter verliert
    und nicht in Trauer versinkt,
    das ihm das ausschalten gelinkt;

    Es drückt jemand den Schalter,
    eingeschaltet nun der Tatendrang,
    schaut umher was er denn tun kann,
    Diesen Schalter bitte bis ins Alter!

    Es drückt jemand den Schalter,
    nun läuft die pure Lust,
    vergessen des Schalters Frust;

    Es drückt jemand den Schalter,
    gedrückt hat ihn der Lebens-Todes-Spalter;

    Er drückt den Schalter.

    ---

    Die Enwickelung (Suchen)

    Ich such' was,
    Ich kann's nicht finden!
    Was ich such' ist das,
    Woran ich mich kann binden!

    Weiß noch nicht mal was ich suche,
    Finden und Suchen ist das was ich verfluche,
    Suche einfach nur so vor mich hin,
    Ganz simpel-einfach, ohne Sinn;

    Erzählet mir was ich
    Nicht zu finden vermag,
    Suche ich gar Dich?
    Weiß nicht mal worüber ich mich beklag';

    Im Grunde weiß ich gar, gar nichts,
    Und doch da ist etwas, mein Herze brichts,
    Weiß es nicht, ich kann nicht mehr,
    Mein Kopf, Mein Herze, alles leer;

    Suche doch weiter immer fort,
    Suche auch am fernsten Ort,
    Nichts zu finden, nirgendwo,
    Mach' was dagegen, doch bleibt es so!

    Suchen, Finden ohne Sinn,
    Wo führt das ganze denn noch hin,
    Ganz ohne Effekt, ganz ohne Ziel,
    Ich im Affekt, nur dem Suchen verfiel,

    Hab' ich jetzt was winz'ges aufgeschnappt,
    Und im gleichen Moment JA auch ertappt,
    Versucht das Ziel ja zu ersetzen,
    doch nicht geschafft es zu besetzen;

    Am Ende hab ich Nichts gefunden,
    Bin nun ja an's Nichts gebunden,
    Habe ich denn Nichts gesucht?
    War es das was ich ersucht?

    ---

    Menschwerdung

    Bin Mensch geworden wie ihr
    Nur viel später,
    Als ihr das Menschsein schon verlassen habt;

    Ihr wolltet nicht das ich Mensch werde,
    Doch als ihr fort wart war ich bereit;

    Am Ende wurde ich Mensch wie ihr
    mit Furcht und Angst vor dem Unbekannten,
    es kamen andere die Menschen sein wollten wie wir,
    doch ich schloß die Tür;

    Als ich das Menschsein verlies,
    waren sie bereit Menschen zu werden.

    So steigen wir alle hinab,
    vom Tier zum Menschen hinab,
    um Menschen zu sein...

    ---

    Schwarz

    Alles wie verschwommen,
    Und ich weiß doch nicht,
    Ob Traum,
    oder Wirklichkeit;

    Fühle warme Haut
    unter meiner Hand,
    streichle über Bauch
    und Brust;

    Schmeichle Dein Gesicht,
    ziehe Dich nah an mich 'ran,
    drücke kräftig Deine Hand;
    und fühl' wie warm Du bist,

    Schaue in Deine Augen,
    schließe die meinen,
    spiele mit Dir
    in Meiner Phantasie;

    Ich hole tief Luft,
    eröffne meine Augen,
    und streichle das
    leere Bett neben mir.

    ---

    - Der Bauer -

    Das Gute Jahr

    Im Frühjahr säht er hoffnungsvoll,
    sein Felde mit den Samen,
    Kindersamen achso toll,
    noch völlig ohne Namen;

    Sie sprießen langsam lachend froh,
    wachsen heran er so, sie so,
    Zur vollen Frucht schießen sie empor,
    entgegen der Sonne so wie zuvor;

    In voller Reife stehen sie da,
    goldene Ähren der Bauer sah,
    der Bauer erntet das Korne nun,
    mit der Sense ist es zu tun;

    Da liegt es 'nieder ohne Leben,
    der Bauer wird das Korn abgeben,
    viele Menschen davon leben werden,
    Ohne Korn der Mensch tut sterben;

    ---

    Vögel zwitschern,
    Kinder lachen,
    Autos Hupen,
    die Welt lebt;

    Tiere springen,
    Blätter wehen,
    die Sonne geht auf
    und Menschen gehen ihre Wege;

    Bäche fließen,
    Blumen blühen,
    ein Mensch wacht auf,
    und ein Mensch stirbt.

    ---

    - Kontakt -

    Sie sitzt da,
    als wäre sie,
    alleinig in der welt;

    Sitzt da
    und dreht das Glas
    in ihrer Hand;

    Im Glas ihrer Hand
    ein Teelich,
    Mit weißem Wachs;

    Neigt sie ihre Hand,
    als wäre es einzig in der Welt,
    so bewegt sich das Wachs;

    Um sie rum,
    Abermillionen
    von Gesprächen;

    Man fragte sich
    ob Angst sie trieb,
    nicht links-rechts einzusteigen;

    Ob sie Angst
    vor Kontakt oder
    gar Gesellschaft hatte;

    Im Universum dieser Kerze
    war sie gefangen,
    und kam nicht raus;

    Ihre Augen verklärt,
    Ihre Gedanken
    nicht im Jetzt;

    Ein Stuppser
    und sie wäre wieder
    in unserem Universum;

    Kannst Du es?

    ---

    Unikate (1)

    Unikate, was ist das eigentlich?
    Sind es Einzelstücke ansich,
    Oder nur einzelne Auffälligkeiten,
    darüber kann man sich streiten;

    Jeder Mensh ist ein Unikat,
    ist das was man gemeinhin sagt,
    Doch gruppieren kann man sie,
    in Schuppladen stecken sie;

    Echte Unikate gibt es nicht,
    sicher, jedes hat etwas wodurch es besticht,
    doch kleine Gemeinsamkeiten gibt es immer,
    Echte Unikate gibt es nimmer;

    Nur mehr oder weniger sind die Menschen,
    Unikate, egal wie stark sie drumm kämpfen,
    Befinden sich doch immer in einer Gruppe,
    Sei die Menschheit diese Truppe.


    Unikate (2)

    "So etwas habe ich noch nie gesehen!"
    "So etwas wirst Du nie wiedersehen!"
    "Dieses kannst Du nicht verstehen!"
    "Auch ich, ich muss mir eingestehen:"

    Einzigartig ist was Du da zeigst,
    Und Du doch damit es ins normale neigst,
    Im ersten Moment ein Unikat,
    Kurz danach nur noch altbekannte Tat;

    Wiedererkennbar ist gar garnichts,
    Mit Deiner bekannten Vorstellung brichts,
    Es ist nichts was schonmal dagewesen,
    Ein nie erfahrenes ganz neues Wesen;

    Ein neuer Eindruck entsteht im ersten Augenblick,
    verblasst immer stärker bei jedem Tick,
    geht in das Wissen über,
    Die Erkenntniss steht darüber;

    Bei der Geburt gibt es eine Explosion,
    doch kurz danach? "Was war das schon",
    habe ich doch alles schon gesehen!
    "Denn man muss sich eingestehen:"

    Alles was man sieht hat man schonmal gesehen,
    nichts ist neu, nichts muss man neu verstehen,
    Es wiederholt sich alles immer und immer wieder,
    kein Unikat senkt sich auf einen nieder,

    Am Ende dann doch wieder eine Explosion,
    Doch kurz danach? "was war das schon",
    Der Tot ist noch nicht bekannt,
    Immer wieder ganz verkannt;


    Er ist das letzte Aufleben im Sein,
    Ist dies wahr, ja oder nein?
    Manche sagen, es geht danach noch weiter,
    andere sagen der Moment ist garnicht heiter,

    Diese Frage stellt man sich,
    aber begreift doch nicht:

    Es ist eine Erkenntniss,
    die in ihrer kurzen Wahrheit,
    öffnet vollkommenes Verständniss,
    Man sei für sie bereit.

    ---

    Respekt

    Ist Respekt nur das "Okay" für Dich,
    wenn ich am Abend "eine gute Nacht wünsche?
    Ist es Respekt wenn Du mich mit der aussage "bin gleich wieder da"
    zwei Stunden lang stehen lässt?

    Ich respektiere Dich wie der Portier den Gast,
    nicht unterwürfig wie dieser,
    voll als Mensch mit Stolz,
    halte meine Zeit für Dich an in voller Hast.

    Ist Respekt für Dich nur das,
    wenn ich der letzte Asuweg bin,
    sobald jemand anderes da ist,
    werde ich beseite geschoben.

    Respekt ist für mich nicht der höfische Knicks,
    vielmehr die Achtung des Gegenüber,
    Respekt ist auch zu reden darüber,
    falls ein Fehler geschehen und nichts zu entfliehen mit irgendwelchen Tricks

    Ist Respekt das Aushalten für Dich,
    wovon Du jedesmal zu fliehen versuchst,
    Ist Respekt nur das zu sagen,
    was ich denn hören möchte?

    Respekt ist nicht nur das zuhören,
    es ist auch das akzeptieren,
    vielleicht auch mit den Gedanken des anderen spielen,
    nicht auf die einzige Meinung zu schwören!

    Ist Respekt für Dich
    ohne Kommentar wegzugehen,
    wenn ich doch gesagt habe ich wäre sofort wieder da,
    so war es auch, doch Du warst fort.

    Respekt beschreibt die Gleichheit
    von Wort und Tat,
    Respekt zeigt die Krallen,
    bei Lügen, Herabschauung und Ausnutzung.

    Ohne Respekt kann nichts entstehen:
    Freundschaft, Familie, Zusammenhalt.
    Ohne Respekt kann nichts bestehen:
    Liebe, Verbundenheit, die Zuneigung.

    Respekt spricht von Höflichkeit,
    Mitunter auch von Leichtigkeit,
    Achtung impliziert den Respekt,
    Respekt hast Du nicht mehr,
    hast ihn vergraben und versteckt.

    ---

    Du Bist Unschlagbar

    Der Gong für die erste Runde,
    Lange schon verbreitet Deine Kunde,
    Deine KO's sind denn doch Plagen,
    Hast denn keine Niederlagen;

    Die Deckung nicht vergessen,
    Sich an der Reaktion des Ringrichters messen,
    Offensive im richt'gen Augenblick,
    Angriffskombination mit Trick!

    Das erste mal am Boden gelegen,
    Der Gegner tut sich doch noch regen,
    Mehrfach ausgezählt,
    Der Kampf geht weiter - fast vermählt!

    Blutig schon die Augenlider,
    Kampf fast Tanz - gesungene Lieder,
    Der Schläfenschlag bringt sie zu Boden,
    Der Richter hält Deine Hand -
    die Faust genommen und gehoben.

    PS: Das ganze soll eine Mischung zwsichen Boxkampf und Liebesgedicht sein

    ---

    Liegen

    Schließe nur die Augen kurz,
    um dann wieder zu erblicken,
    das weiß der Decke,
    über meinem Bett.

    Versinken will ich einfach nur,
    denn ich halte nichts mehr aus,
    drehe mich zur Seite,
    merke wie mein Mund leicht wimmert,
    ohne das ich das gewollt hätte.

    Ein Mensch kommt herein,
    fragt "ist alles ok?",
    türlich, türlich - alles ok!

    Ich bin wieder alleine,
    liege wieder auf dem Rücken,
    umfasse mich selbst mit meinen Armen
    und weiß das ich versuchen kann,
    mich zu akzeptieren.

    Kringel mich so klein zusammen
    das ich spür
    es gibt mich wirklich.

    ---

    Die Waffen der Frauen

    Es begann mit einem kleinen Gefecht,
    es ging nicht um Tod oder Recht,
    Thema war Männer zu betören,
    grausame Waffen die nicht stören;

    Ein Kampf war entbrannt,
    Das Verlangen wächst denn Haut gezeigt,
    Schönheit einfach annerkannt,
    Lust mehr und mehr denn steigt;

    Nun ist es schon ein Krieg,
    mehr und mehr Haut man sieht,
    Frauen tragen davon den Sieg,
    Weiblichkeit die Männer mitzieht;

    Ein Gemetzel ist entstanden,
    Frauen sprechen Wünsche aus,
    die Männer mit Geschenken landen,
    die Frauen machen weiter Show daraus;

    Auf dem Schlachtfeld viele Leichen,
    Männerleichen überall,
    wenig' Frauen kamen zu Fall,
    Schönheit leitet weiter Zeichen.

    Diese Waffen hier benutzt,
    Männer doch nur ausgenutzt,
    schlimmer als Schusswaffen oder Schläge,
    Männerherzen sehr, sehr träge.

    ---

    So das wars erstmal, es gibt zu jedem der Gedichte(welches länger als 2 Strophen á 4 Zeilen ist) eine Geschichte zu erzählen, falls einem ein Gedicht nicht klar ist (bei liebes Gedichten zwar nciht so wichitg, aber bei Philosophischen Gedichten wie "Unikate 1 & 2" schon)

    LLAP FunMaker
     
    #11
    FunMaker, 22 Oktober 2004

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