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Liebe wird weniger?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Rosenmädchen, 6 Oktober 2009.

  1. Rosenmädchen
    Benutzer gesperrt
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    Verlobt
    Hey ihr.

    Ich hatte eben mit meiner Freundin ein interessantes Gespräch, wie ich finde.
    Deswegen wollte ich diese Frage mal hier ins Forum werfen.

    Ab wann merkt man, daß die Liebe für den Partner langsam weniger wird?
    Und wie man zwischen Gefühlen und Gewohnheit unterscheiden kann?

    Ich bin mal auf eure Antworten gespannt.
     
    #1
    Rosenmädchen, 6 Oktober 2009
  2. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Die Frage muss sich wohl jeder selbst stellen.

    Gewohnheit und Alltag stellen sich sicher in jeder Beziehung irgendwann automatisch ein, aber das muss nicht zwangsläufig das einzige sein, was übrig bleibt.

    Ob man den Partner noch liebt wie am Anfang oder weniger, das fühlt jeder selbst.

    Liebe ist immer Arbeit, keine Beziehung läuft von alleine, sondern man muss viel dafür tun.
     
    #2
    krava, 6 Oktober 2009
  3. SadMaja
    SadMaja (28)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Single
    Ganz richtig so seh ich das auch.

    Man muss einfach versuchen, beides im Einklang zu bringen - Gewohnheit/Alltag und die Liebe. Die Gewohnheit und der Alltag muss auch nicht zwangsläufig negativ sein. Hab oft das Gefühl in Verbindung mit einer Beziehung beurteilen es viele als negativ. Ich hab selbst auch manchmal die Tendenz dazu. Aber es kann, bei richtiger Überlegung, auch was schönes sein, mit dem Partner den Alltag zusammen zu erleben. . .Und die Gewohnheit gibt einem ja meist auch etwas unbeschreiblich vertrautes.

    LG
     
    #3
    SadMaja, 6 Oktober 2009
  4. Rosenmädchen
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    Verlobt
    Hmm.

    Mit "weniger Gefühlen" meine ich eher in Bezug auf Dinge, z.B. daß man den Partner in dem Moment nicht so sehr vermisst, nicht mehr so mit großer Sehnucht an ihn denkt oder sich freut, ihn zu sehen.
     
    #4
    Rosenmädchen, 6 Oktober 2009
  5. SadMaja
    SadMaja (28)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Single
    Mhh . . . also so träumerisch das klingen mag, ich möchte schon, egal wie lang ich mit meinem Partner zusammen bin, genau das nie verlieren, weil dann brauch man nicht mehr von Liebe sprechen. Ich glaub auch nicht, dass man daran erkennt, ob man den Partner weniger liebt.
     
    #5
    SadMaja, 6 Oktober 2009
  6. dollface
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    das versteh ich grad nicht. auf der einen seite sagst du, wenn man den partner nicht vermisst usw braucht man nicht mehr von liebe zu sprechen, sprich, die liebe vergeht bzw war vielleicht nie da und im nächsten satz sagst du, dass man daran nicht erkennen kann, ob man den partner liebt ??
     
    #6
    dollface, 6 Oktober 2009
  7. krava
    krava (35)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    Also ich kann nur von mir persönlich sprechen und ich vermisse meinen Partner heute noch genauso wie vor ein paar Jahren, wenn er mal weg ist.
    Aber sicher ändern sich die Umstände in einer Beziehung. Heute haben wir durchaus mal mehrere Wochen am Stück wo wir täglich zusammen sind und dann kommt erst eine Trennung (für ein paar Tage). Da ist das Abschiednehmen dann sicher leichter als z.B. in einer WE-Beziehung.
    Aber das heißt nicht zwangsläufig, dass die Liebe weniger geworden ist.
     
    #7
    krava, 6 Oktober 2009
  8. SadMaja
    SadMaja (28)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Single
    Ui, sorry etwas wirr, muss ich zugeben.
    Also in meiner jetzigen Beziehung möchte ich das Gefühl nie verlieren. Weil ich dann nicht mehr von Liebe sprechen würde.
    In meiner Ex Beziehung gab es aber genauso Momente, wo ich ihn vermisst habe und froh war, wenn er da war. Da waren Gefühle, aber eben keine wirklichen Liebesgefühle. Liebe ist sehr weitreichend. Ich habe meinen Ex-Freund nie so geliebt, wie meinen jetzigen, wobei es nicht nur freundschaftliche Gefühle waren.

    Ui ui. . .mir sei vergeben, wenn ihr es nicht versteht. . .
     
    #8
    SadMaja, 6 Oktober 2009
  9. donmartin
    Gast
    1.903
    Ich denke es hat wenig mit "Vermissen" zu tun.

    Am Anfang einer Beziehung ist die "Sehnsucht", das Verlangen größer.
    Man vermisst zwar den Partner, aber mit ihm mehr die Eigenschaften, wie das Gefühl der Geborgenheit, die körperliche Nähe. Man denkt ständig an ihn, hält alle Kommunikation - sofern möglich - offen und kann sich garnicht mehr vorstellen, wie es ist "ohne ihn".

    Die Liebe wird stärker, die Sehnsucht ein bisschen weniger. Es spielt sich alles ein, man ist Kompromissbereiter, "versteht sich blind".
    Wenn der Partner nicht da ist, vermisst man ihn, weiss ihn aber in "sicheren Händen", hat großes Vertrauen und kann, im Gegensatz zum Anfang einer Beziehung, doch schon eher mal seiner Beschäftigung nachgehen und hat den Kopf frei für andere Dinge.

    Die "Liebe" lässt nach, wenn man Gleichgültig wird.Unaufmerksam, Vergesslich. Wenn es einem egal ist, wo der Partner sich gerade befindet. Wenn man sich nicht mehr "blind" versteht und es häufiger zu Mißverständnissen kommt. Wenn die Gedanken mehr und mehr "Ich bezogen" werden.

    Wann, wenn überhaupt das sein wird, hängt von den jeweiligen Menschen ab.
    Jeder Mensch ändert sich im Laufe der Jahre.
    Wie schon gesagt von krava: "eine Beziehung und Partnerschaft ist Arbeit".
    Niemals endende Arbeit, am gesamten Umfeld, dem Hinterfragen der Beziehung und der Regeln, die man hoffentlich aufgestellt hat und an denen es ständig etwas zu "Feilen" gibt.
    Und vor Allem: sich selber Hinterfragen.

    Wenn man nicht mehr bereit ist, in diese Arbeit zu investieren, kann es schon zu spät sein und nicht nur die Liebe hat nachgelassen, sondern das Feuer ist erloschen.

    Es kommt in der Liebe nicht darauf an, die "Glut" von Tag zu Tag weiterzureichen, sondern das Feuer zu erhalten.
     
    #9
    donmartin, 6 Oktober 2009

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