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Liebe zieht mich runter?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Dreaming, 7 September 2009.

  1. Dreaming
    Dreaming (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hey

    Ich habe eine sehr hübsche Freundin. Sie ist offen und ziemlich selbstbewusst. Ich bin würde ich sagen Mittelmaß. Eher ruhig und eign auch selbtbewusst.

    Damals hat sie sich in mich verliebt, weil ich so einen tollen Charakter hatte. Mit der Zeit haben wir uns öfters mal gestritten (sind nun 2 Jahre zusammen) und sie meint, dass ich anders geworden bin.

    Ich habe irgendwie so eine Art Liebeskummer, weil ich manchmal einfach streiten muss, wenn was nicht läuft, aber gleichzeitig nicht streiten kann, weil ich sie ja nicht verlieren will. Sie könnte jederzeit nen anderen haben. Sogar richtige Schönlinge stehen auf sie, sodass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie denjenigen mit dem richtigen Charakter finden wird. Bzw. einen der besser ist als ich, wenn wir grad ne Krise haben. Ist ja oft so.

    So denke ich oft, dass ich nicht gut genug für sie bin. Oder dass ich es nicht mit ihr aufnehmen könne. Dabei sollte ein Mann ja immer dominant sein. Das mag sie auch. Dominante Männer. Aber irgendwie bin ich es garnicht.
    Das zieht mich wohl runter.


    Was sagt ihr dazu?
     
    #1
    Dreaming, 7 September 2009
  2. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
    20.750
    698
    2.618
    Verheiratet
    Woher hasst du denn die bescheuerte Idee ? Wenn sie auf dominate Männer steht und du nicht dominant bist, dann passt ihr in der Hinsicht eben nicht zusammen, aber das heißt doch nicht, dass alle Männer dominant sein sollen.

    Dein Problem ist dein nieriges Selbstbewusstsein. Du musst daran arbeiten, bis es auf dem Stand ist, dass du der Beste für deine Freundin bist, egal wie viele Schönlinge um sie rum sein mögen.
     
    #2
    xoxo, 7 September 2009
  3. User 48403
    User 48403 (47)
    SenfdazuGeber
    9.405
    248
    657
    nicht angegeben
    Ich muss mich xoxo anschliessen; Wie kommst Du eigentlich auf die Idee, dass ein Mann dominant sein muss? Klingt nach nem völlig veralteten Klischee.
    Bei Dir hapert es am Selbstbewusstsein, woher willst Du Dir denn sicher sein, dass sie jederzeit nen anderen haben kann? Sie ist mit DIR zusammen, und das zählt.
    Was meint sie eigentlich genau, dass Du Dich verändert hast? Hatte sie gesagt, dass Du Dich zum Negativen hin verändert hast?

    Menschen werden älter, machen Lebenserfahrungen und verändern sich. Jeder verändert sich im Laufe seines Lebens.
    Es scheint mir, als hättest Du Angst vor Veränderungen. Und das zieht an Deinem Selbstwertgefühl. Wenn Deine Freundin das merkt, hast Du nicht gerade gute Karten.

    Ihr solltet mal ausgiebig miteinander reden.
     
    #3
    User 48403, 8 September 2009
  4. rough_rider
    Meistens hier zu finden
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    148
    185
    vergeben und glücklich
    natürlich muss ein mann dominant sein.
    das bedeutet nicht, dass er ihr sagen soll was sie zu tun hat usw. - das kapiert natürlich mal wieder keiner.

    mit der liebe meines bisherigen lebens ist es aus (muss noch meinen status ändern). die frau ist sehr stark, sehr hübsch, hat ihr leben im griff (job, freunde usw.). ich hab gemerkt, dass sie irgendwann nicht mehr wirklich in mich verknallt war - und hab vollkommen falsch (wissentlich!) reagiert: ihr noch mehr gezeigt was sie für mich ist, ich konnte nicht anders.

    gegipfelt hat das dann am letzten freitag, als ich sie in einem einstündigen telefonat gebeten habe scih mit mir zu treffen um mir ins gesicht zu sagen, dass sie mich nicht will, dass sie sich mit mir nicht wohlfühlt usw.
    sie wollte dieses treffen nicht, meinte es wäre doch klar usw., meinte ich wolle dann einfach bei ihr bleiben usw. und dass das ne masche von mir wäre.
    ich blieb hartnäckig und sagte "hey, ich werde dir etwas dermaßen abturnendes sagen und mich dermaßen schwach verhalten, dass du mich nie wieder sehen willst. dann kann ich dich abschließen".

    tja, dann hat sie irgendwann eingewilligt. bin zu ihr gefahren, war anfänglich sehr ruhig und hab dann die emotionen von fast nem jahr rausgelassen, die ich stets zügeln MUSSTE weil sie damit in ihrer aktuellen phase nicht hätte umgehen können. jedenfalls hab ich ihr gesagt, dass ich sie liebe, dass ich mit ihr leben möchte usw. - ich hab gewußt, dass ich mir damit den todesstoß versetze und habs dennoch getan um von ihr loszukommen.

    als sie dann mehr oder weniger leise "nein" sagte bzw. dinge wie "wir tun einander einfach nicht gut" fing ich halt noch zu guter letzt zum heulen an, konnte einfach nicht anders. alles hat sich gedreht - ich hab halt noch nie zuvor so dermaßen viel für nen anderen menschen empfunden, selbst als mein vater gestorben is hat sich diese negative emotion nicht so extrem angefühlt.

    sie braucht starke menschen um sich, sie braucht dominanz - so wie auch ICH starke menschen um mich brauche und wie auch ICH dominanz in gewisser weise benötige. wer darauf steht einen schwachen menschen seinen partner zu nennen, ist selbst in gewisser weise schwach.

    daher halte ich "dominanz" bei beiden geschlechtern für gut und sinnvoll. zu seiner meinung stehen, sich durchsetzen, sich nicht auf den kopf scheissen lassen...

    wie auch der TS habe ich mich verändert in der zeit mit ihr, so wie auch er habe ich immer mehr zugelassen anstatt mal mein maul aufzumachen. DAMIT und nur damit habe ich sie wohl verloren.
    auf der anderen seite ist es nunmal UNMÖGLICH den starken part abzugeben wenn man weiß, dass von ihrer seite im grunde kaum gefühle da sind (warum das so ist, ist ne ewig lange gesichte) - damit sitzt man immer am kürzeren ast.

    bis dato war es immer so, dass Liebeskummer weniger und weniger wurde, sich jeder tag besser und besser anfühlte. aktuell ists so, dass alles von tag zu tag stärker wird und ich nicht wirklich weiß, was ich machen soll - ich steigere mich nicht rein und ich leide auch nicht gern. ich wach in der nacht viermal auf - einfach so und kann das nicht abstellen.

    wenigstens habe ich erkannt was ich will und was ich brauche um zu funktionieren: liebe, anerkennung, wertschätzung. natürlich kann man kämpfen, das habe ich sehr lange zeit mit unterschiedlichsten mitteln gemacht. ein indianisches sprichwort sagt: wenn du merkst, dass du auf nem toten pferd reitest - steig ab.
    das hab ich getan und jetzt frissts mich auf.

    was mich irgendwie zeit meines lebens fertig macht: immer wenn ICH liebe und gefühl gegeben habe, haben sich die mädels entfernt. kaum hab ich den energiefluss abgestellt, waren sie da. für MICH trifft das zu, ich habe das bei sicher 10 frauen, die von ihrem wesen her nicht miteinander vergleichbar sind, erlebt.

    für mich ist es daher bewiesen, dass menschen sich nur dann mittel-/langfristig angezogen fühlen, wenns nicht zu einfach wird, wenn sie auf selbst mal verlustangst haben usw.

    und noch zum thema, deshalb hab ich nämlich überhaupt die story geschrieben: "liebe zieht mich runter" - ist bei mir zeit meines lebens so, dabei muss es dermaßen geil sein wirklich LIEBE geben zu können und ebenso zu empfangen, ich glaub dann explodiert alles um mich rum und ich reiss ein paar mammutbäume aus.

    schöne scheisse, ich hoffe mir gehts bald besser
     
    #4
    rough_rider, 8 September 2009
    • Danke (import) Danke (import) x 1

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