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*~Liebe~*

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Feledrie, 10 Januar 2004.

  1. Feledrie
    Feledrie (35)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Zerreißt es mir wirklich das Herz,
    wenn du sagst du willst mich nicht?
    Die Tränen die ich weine wegen dir , sind sie Einbildung,
    oder laufen sie mir wirklich über mein Gesicht?
    Kennst du das Gefühl,
    wenn du einen Menschen von Herzen so liebst,
    er ist ein guter Freund, doch gleichzeitig so kühl,
    daß du auch wenn du in seinen Armen bist,
    ihn so sehr vermißt?
    Sag du es mir ob meine Tränen echt sind, oder nur Fantasie,
    ist es vielleicht dich nur Ironie?
    Ich will die Hoffnung nicht aufgeben,
    daß es doch noch eine Chance für uns gibt,
    Ich möchte mit dir wachsen, mit dir leben
    Gibt es denn keine Chance das aus unserer Freundschaft Liebe wird?
    Nur du kannst mich von dem Schatten befreien
    der mein Herz mit Finsternis und Schmerz bedeckt,
    Denn ich möchte in die ganze Welt hinausschreien
    daß du der Mensch bist, der in mir Gefühle weckt
    die ich vorher noch nicht kannte!!!!

    Kurz gesagt: Ich liebe dich!!!!!
     
    #1
    Feledrie, 10 Januar 2004
  2. Feledrie
    Feledrie (35)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    ZU WEIT WEG...


    Ich seh dich, doch es hilft mir nichts,
    denn du bist zu weit weg von mir...

    Ich kann dich hören, doch es hat keinen Sinn,
    denn du bist so weit entfernt von mir....

    Ich würde dir so gern sagen, daß ich dich brauche,
    dich im Arm halten und nie wieder loslassen,
    einfach immer mit dir zusammen sein!

    Doch das wird nie passieren,
    weil dein Herz für wen anderen schlägt!
    Doch ich werde dich immer lieben, egal was passiert!!
    Denn mein Leben hatte ab da wieder einen Sinn,
    als du in mein Leben tratst!!
     
    #2
    Feledrie, 10 Januar 2004
  3. Feledrie
    Feledrie (35)
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    vergeben und glücklich

    Heimliche Gedanken

    Du fragst mich wie es mir geht
    Ich antworte mit „Gut“
    Doch dabei zerreißt es mir das Herz
    weil es nicht die Wahrheit ist.
    Du siehst mich an, mit einem Lächeln im Gesicht,
    doch du erahnst nicht, wie weh mir das tut.
    Jedes Lächeln, jeder Blick den du mir schenkst
    jedes Wort das du zu mir sagst,
    läßt mich immer tiefer fallen,
    in eine Welt, wo es nur uns beide gibt.
    Doch ich habe Angst davor es dir zu sagen
    Angst das du mich zurückweist.
    Deswegen wirst du es auch nie erfahren
    wie es wirklich um meine Gefühle steht.....
    Doch eines bleibt mir,
    und das sind meine heimlichen Gedanken,
    und dort sind wir zusammen
    Du und Ich
    für immer...........
     
    #3
    Feledrie, 10 Januar 2004
  4. Feledrie
    Feledrie (35)
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    vergeben und glücklich
    Zum Nachdenken.....

    DER SCHMERZ EINER LIEBE

    Es war ein milder Frühlingstag. Dabocri wurde von den ersten Sonnenstrahlen, welche durch die von silber bis lila gefärbten Morgenwolken brachen, sanft geweckt und blickte in den Himmel, wo sich zögerlich tiefblaue Meere auftaten. Dabocri war ein junger Knabe, der bei seinen Pflegeeltern in einem kleinen Dorf lebte. Weit ab von den großen Städten, die so prunkvoll und elegant sein sollten, dass selbst das große Gemeindehaus des Nachbardorfes dagegen wie ein dreckiger Stall aussehen würde, hatte er noch nicht viel von der Welt gesehen. Er war sehr neugierig auf diese Städte, doch trotz aller Neugier hatte er nie gehofft, dass seine Eltern dorthin ziehen würden. Zumindest nicht nur sie drei. Denn nicht die Angst ist es immer gewesen, die ihm furchtbare Sorge machte wegzugehen. Ganz anders. Dabocri liebte ein Mädchen aus dem Dorf über alles und ohne sie wollte er nirgendwo hingehen.
    Erfreut über die angenehm, sanfte Art, wie er geweckt wurde, öffnete Dabocri seine Augen. Er blickte durch das große Heubodenfenster, unter dem er geschlafen hatte, in einen in wunderschönen blau gekleideten Himmel. Als er nach draußen in die großen grünen Felder seines Heimes trat, wo der Morgentau kühl über seine unbekleideten Füße lief, sah er den Frühling in seiner ganzen Schönheit. Vögel kreisten majestätisch durch die Luft, Hasen und Mäuse kamen aus ihren Verstecken, die Flüsse waren klar vom geschmolzenen Eis aus den Bergen, die Bäume wandelten sich in ihren jährlichen schönen Schicksal grün, die Landschaft war von hunderten Blumen gefärbt, der Wind wanderte gemütlich um den Globus und am Horizont begannen ein paar Fesselballons mit ihren Aufstieg. Auch wenn sein Blick klar war und sich auf dieses unbeschreibliche Panorama richtete, war sein Geist auf die besondere Bedeutung dieses Tages gerichtet, die viel größer für ihn war, als die Dinge um ihn herum. Seit bereits drei Wochen wollte Anevina, seine beste Freundin, ihm schon etwas sagen. Was mochte das sein? Dabocri dachte über diese Frage schon eine lange Zeit nach. Vergebens. Heute würde ihm nun aber Antwort gegeben werden und Dabocri war sich sicher, dass er diesen Tag niemals vergessen würde.

    So verging der Tag und schließlich zeigte die Sonnenuhr die verabredete Zeit an. Voller Aufregung machte sich Dabocri glücklich auf den Weg zum Hügel hinter dem Dorf. Auf dessen Rückseite war eine flauschige grüne Wiese und ein kleiner Bach, der fröhlich vor sich hinplätscherte. Hier hatten die Beiden schon viele schöne Stunden miteinander verbracht. Es war ein Platz an den er gerne kam.

    Anevina lag bereits mit dem Rücken zu ihm am Bach und spielte mit einer Butterblume. "Hallo Vina!", begrüßte er sie mit einen Lächeln, dass selbst einen noch so großen Griesgram hätte erfreuen können. Vina dankte ihm das mit einer zärtlichen Umarmung. "Hallo Dabo." Er zwickte ihr in die Seite. "Du weißt genau, dass ich es nicht mag, wenn Du ich so nennst." "Verzeih. Ich bin etwas nervös und durcheinander." Er lies sich neben ihr nieder und sie betrachteten gegenseitig ihre Spiegelbilder im glasklaren Wasser. "Was ist denn? Sage es mir ruhig?" Sie machte ein trauriges Gesicht. "Dabocri..." Sie wartete einen Augenblick und sammelte sich innerlich. "Wir ziehen weg."

    Es fuhr wie ein Schock, als würde der Himmel mit all seinen Planeten auf ihn einstürzen durch Dabocri. Wegziehen? Seine geliebte Anevina würde wegziehen? So grausam konnte das Leben nicht sein. Schließlich hatte er nie etwas unrechtes getan. "Wohin? Doch sicher nicht weit?!", stammelte er. "In die Stadt Schimalia. Es tut mir leid Dabocri. Ich kann daran nichts ändern.", antwortete sie betrübt. In seiner Verzweiflung wußte er nicht was er erwidern sollte und beschloß alles auf eine Karte zu setzen. "Anevina, ich liebe Dich!", sagte er und schaute sie mit hoffnungslosen Augen an, die auch ein Feuerwesen zum Weinen gebracht hätten. "Das habe ich bereits seit langer Zeit vermutete." Sie nahm ihn in den Arm. "Aber das hilft auch nicht. Es macht es höchstens noch schlimmer." Eine Träne lief an ihrem Auge herunter. Sie sahen sich noch eine Minute lang an, küßten sich und verbrachten den Abend stillschweigend zusammen, bis die feuerrote Sonne hinter dem Horizont untergegangen war.

    Er liebte sie so sehr, dass niemand es hätte jemals mehr tun können. Nur eine einzige Berührung von ihr und alles spielte verrückt in ihm. Sie war der Grund all seines Strebens, der Sinn seines ganzen Lebens. Er träumte jeden Tag von ihr, nicht ein einziges Mal versäumte er das. Sie war einfach alles für ihn und nun war sie fort. Sie verstanden sich so gut und sie gab ihm neuen Mut für sein Leben. Jetzt wo sie nicht länger bei ihm war, konnte er es nur mit viel Schmerz ertragen. Er konnte einfach nicht aufhören an sie zu denken, ihr all seine Aufmerksamkeit zu schenken.

    Es war Herbst und die gefärbten Blätter lagen zum Großteil auf dem Boden. Dabocri und Anevina waren für einen Spaziergang in den nahegelegenen Laubwald gewandert. Das Wetter war angenehmer, als man es sich für einen Tag in dieser Jahreszeit hätte wünschen können. Es war nicht zu warm und nicht zu kalt. Die Sonne tauchte den Wald in ein fantastisches Licht und der Wind streichelte angenehm über ihre Gesichter, dass sie sich fragten, ob sie wirklich Teil dieses Universums waren. Doch kaum hatten sie sich diese Frage gestellt, hörten sie damit auf und genossen einfach das Gefühl.

    In diesem Augenblick hörten sie ein rasch lauter werdendes Donnern. Die Erde fing an zu wanken und ein großer Spalt tat sich zwischen den beiden auf. Anevina konnte sich nicht halten und fiel hinunter.

    Dabocri wachte schweißgebadet aus seinen Alptraum auf. Er zitterte noch am ganzen Körper und in seinen Augen standen Tränen. Er war die Dunkelheit und sie die Sterne, welche seine finstere Nacht erhellen sollte. Mit ihrer Liebe hatte sie sein Leben heller als die Sonne leuchten lassen. Doch ihre Liebe war wie der Tag in die Nacht geschwunden. Auch wenn sie wie eine Symphonie wundervoll ausgeklungen war, so war sie doch an diesen Abend vor zwei Monaten verloren gewesen. Dabocri schaute auf den Stein, den sie ihm zum Abschied geschenkt hatte. Sicher, für jeden anderen wäre es bloß ein Stein gewesen. Doch was besaßen sie schon, dass sie sich hätten einander schenken können. Vor allen und das war das Wichtigste, verband er nun mit diesem Stein die Erinnerung an Anevina. Es würde wieder Tag werden. Der Nordstern an Dabocris Himmel würde wieder aufgehen, da war er sich sicher.


    Fünf Jahre später...
    Heute war der Tag auf den Dabocri nun schon fünf lange Jahre gewartet hatte. Endlich hatte er das Alter eines Erwachsenen erreicht. Er stand vor dem alten Haus seiner Pflegeeltern, die sich gerade von ihm verabschiedeten. Jetzt konnte ihn nichts mehr aufhalten, seine Reise nach Schimalia anzutreten. Nach so vielen Jahren würde er endlich seine so begehrte Anevina wiedersehen. Jedesmal wenn er in den letzten Jahren seine Augen geschlossen hatte, sah er sie schon vor sich, wie in einer Vision aus einer bald erreichten Zeit. Er sah sie, wie sie auf einen Thron in der goldenen Stadt steht und eine frische Brise durch ihre schönes Haar weht. So macht er sich auf die 40 Tage und 40 Monde dauernde Reise.

    Schon von weiten erblickte Dabocri die mächtigen Türme aus Gold, welche in die Wolken aufragten. Die Stadt machte einen atemberaubenden Eindruck. Bauten aus seltensten Stoffen, verziert mit hübschesten Edelsteinen, in Formen wie sie Dabocri noch nie zuvor gesehen hatte. Ein wahrlich angemessenes Szenario für seine Anevina dachte er.

    Trotz der immensen Größe der Stadt, gelang es ihm schnell das Heim seiner Traumwelt Schönheit zu finden. Voller Freude hämmerte Dabocri an der Tür, es solle geschwind jemand öffnen. Aber er hätte diese verhängnisvolle Tür besser verschlossen gelassen. Die schwarzen Diener des Todes waren vor ihm dagewesen. Anevina war vor zwei Monaten an einer grauenvollen Krankheit gestorben. Dabocri schrie, weinte und rannte so schnell ihn seine Bein trugen davon. Bis zu den Wiesen vor der Stadt, wo ihn seine Kraft verließ und er erschöpft auf seine Knie sank. Er sah sich um, behielt den Anblick diese Ortes, dieser Welt und des ganzen Universums ein allerletztes Mal im Auge. Verzweifelt, niemals in ihre Träume gekommen zu sein und sich fragend, wie wohl der Platz sein mochte, an den er jetzt gehen würde. Er nahm sein Schwert, in dem er das letzte Mal das Spiegelbild der großen Sonne sah und durchstach damit sein Herz.

    Nun hatte seine arme Seele endlich Frieden gefunden. Sie brauchte nicht mehr ununterbrochen an Anevina zu denken. Und als das Ende der Unendlichkeit erreicht war, kam der große Untergang. Noch ein letztes Mal, für einen kurzen Augenblick, verschmolz er mit ihr im infernalen Kollaps des Universums. Dann kam das endgültige Ende und es wurde dunkel.
     
    #4
    Feledrie, 10 Januar 2004

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