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Lieben, für das, was er/sie ist? Oder...?

Dieses Thema im Forum "Liebe & Sex Umfragen" wurde erstellt von Shiny Flame, 22 März 2009.

  1. Shiny Flame
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    Verlobt
    Ich frage mich aus aktuellem Anlass mal wieder, was eigentlich genau "Liebe" ist...

    Heißt das, man liebt jemanden für das, was er ist? Optik, Charakter, Hobbies, etc...? Im Grunde seine Individualität?

    Oder mehr für die Funktion, die er im Leben hat? Sicherheit, Sex, Nähe, Geborgenheit - und was es da noch alles gibt?

    Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus beidem - aber auf welche Seite der Waagschale tendiert ihr eher?
     
    #1
    Shiny Flame, 22 März 2009
  2. Ginny
    Ginny (35)
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    Find ich sehr schwer zu sagen, weil allein schon die Frage, was Liebe genau ist, kompliziert ist ... aber ich hab das Gefühl, doch ein bisschen mehr für das, was er ist. Ich hab ihn schon geliebt oder war zumindest sehr verliebt (ich mach da keinen großen Unterschied), als wir noch nicht zusammen waren, ergo weniger für seine Funktion ... sondern weil ich ihn so klasse fand. Weil er einiges an Fähigkeiten und Eigenschaften mitbringt, die ich immer schon so toll an Männern fand und sie zum ersten Mal bei einem Mann vereint sah.
    Vielleicht kann man aber auch sagen, dass gerade das einer der Unterschiede zwischen Verliebtsein und Liebe ist - verliebt in das was er ist und Liebe entsteht durch das, was der Partner persönlich für einen bedeutet.
     
    #2
    Ginny, 22 März 2009
  3. Lily87
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    weil er der ist, der er ist und mir viel bedeutet und umgekehrt... :herz: :smile:
     
    #3
    Lily87, 22 März 2009
  4. *PennyLane*
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    Welche Liebe ist da gemeint? Die zwischen Mann und Frau, die zwischen Mutter und Kind, die zwischen Freunden, Nächstenliebe, usw.? Es gibt so viele Arten und Weisen und Konstellationen von Liebe, dass es schon ziemlich unmöglich ist, sich da festzulegen.

    Es gibt Menschen, die liebe ich aufgrund ihrer "Funktion". Zum Beispiel ein (nahes) Familienmitglied von mir - mit dieser Person würde ich nie etwas zu tun haben wollen, wäre er nicht Teil meiner Familie. Aber natürlich liebe ich ihn trotzdem. Einfach weil er das ist, was er ist, und sich das auch niemals ändern wird.

    Andere Menschen liebe ich aufgrund unserer jahrzehntelangen Geschichte. Personen die mich ewig begleitet haben, und andersrum. Das ist dann eher eine Mischung zwischen "Funktion" und "weil sie eben so sind wie sie sind".

    Dann gibt es Personen die ich noch nicht so lange kenne, die ich aber sehr dafür liebe, wie sie sich in unserer Beziehung zueinander verhalten, für das was sie machen und das was wir zusammen machen. Dazu gehören zum Beispiel meine Freunde und Männer mit denen ich zusammen war.

    Bei denen verhält es sich außerdem so: Anfangs habe ich sie dafür geliebt, wie sie waren - für ihr Aussehen und wie sie mit mir geredet haben, dafür was sie getan haben, usw. Das blieb aber nicht lange so - es entwickelt sich eine "allumfassende" Liebe für diese Person, so eine die man eben nicht beschreiben kann. Die lässt sich in keine Kategorie einordnen und ist weder fassbar, noch vergleichbar mit anderen Formen von Liebe. Das ist einfach das Gefühl von "ich will diese Person ganz, und ihr so nah sein, wie es eigentlich gar nicht geht" - nicht auf sexuelle Art und Weise, sondern auf seelischer Ebene. Das habe ich jedenfalls noch bei keinen anderen Personen gehabt außer bei meinen Partnern.
     
    #4
    *PennyLane*, 22 März 2009
  5. Shiny Flame
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    Da wir hier im Liebesforum sind, sprach ich eigentlich von Liebe zwischen Mann und Frau...

    Aber deine Beschreibung ist schön, sie spricht etwas in mir an, PennyLane :smile:
     
    #5
    Shiny Flame, 22 März 2009
  6. neverknow
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    Interessante Frage :smile:


    Ich finde, idealerweise sollte das eine das andere bedingen. Ich meine, warum fühle ich mich bei jemandem wohl? Eben, weil er so ist wie er ist.

    Deshalb habe ich ja so starke Kriterien an die Persönlichkeit eines potenziellen Partners -- weil ich weiß, dass ich mich nur dann bei ihm wirklich wohl fühlen könnte. Bei Menschen, denen gewisse Eigenschaften fehlen, kann ich mich immer nur bis zu einem bestimmten Grad verstanden und geborgen fühlen, für eine Beziehung würde mir das bei weitem nicht reichen.

    Wenn ich mich verliebe, dann, weil er so toll ist, weil er mich versteht -- und daraus ergibt sich dann automatisch, dass ich mich in seiner Gegenwart wohler und besser fühle, als bei irgendjemand anders.


    Deshalb wähle ich in deinen Antwortmöglichkeiten die erste Option -- weil das eben zuerst kommt.
    Ich halte nicht sehr viel bis nichts von Gefühlen, die "aus dem Nichts kommen". Also dieses ganze "Liebe auf den 1. Blick" und "Es hat sich am Anfang einfach richtig angefühlt" usw ... wenn man Gefühle nicht begründen kann, ist da meiner Erfahrung und Einschätzung nach meist wenig dahinter als simple biochemische Prozesse. Solchen Gefühlen könnte ich persönlich auch gar nicht "trauen", denn: was aus dem "nichts" und urplötzlich entsteht, kann auch genauso urplötzlich auf einmal verschwinden, ohne jede Erklärung.
     
    #6
    neverknow, 22 März 2009
  7. User 49007
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    Seine Individualität und sein Charakter ist schon auch wichtig. Für mich aber ist diese Gefühl von Zweisamkeit, Geborgenheit und Liebe (natürlich auch Sex) viel wichtiger.
    Niemand ist gern allein und jeder will irgendwo eine Schulter zum Anlehnen haben, von da her find ich die Geborgenheit halt schon dsa wichtigste!
     
    #7
    User 49007, 22 März 2009
  8. neverknow
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    Schon, aber eine Schulter zum Anlehnen bzw. Geborgenheit kann man doch von fast jedem bekommen? Warum lehnst du dich also immer wieder gerade bei deinem Partner an? :zwinker:
     
    #8
    neverknow, 22 März 2009
  9. User 49007
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    weil zB ICH mich nicht bei jedem "ausheule" und bei jedem den Kopf auf die Schulter lege und mich geborgenfühle. Dieses Gefühl ist für mich was besonderes, das nur besondere Menschen bekommen wie mein Partner
     
    #9
    User 49007, 22 März 2009
  10. Samaire
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    nicht angegeben
    Zu 80% um seiner selbst, dafür, wer er ist, sein Charakter, sein Wesen, sein Aussehen, sein alles. Und zu 20% für seine "Funktion".

    So in etwa würde ich das wohl umschreiben bzw. einteilen.
     
    #10
    Samaire, 22 März 2009
  11. glashaus
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    Dem schließe ich mich an.
    Die Funktion könnte wohl auch jemand anders ausfüllen, aber ich will sie nicht von irgendwem, sondern von ihm...
     
    #11
    glashaus, 22 März 2009
  12. Ciciolina
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    nicht angegeben
    In erster Linie ist es bei mir der Charakter und die Individualität. Aussehen kommt für mich in der Liebe ganz weit hinten. Ich stehe eher auf "Typen" als auf gutaussehende Männer. Wobei gutaussehend immer Geschmackssache ist.

    Ein Mensch, den ich liebe muss mich begeistern können, mich faszinieren aufgrund der Dinge, die er macht, sagt, weiß.

    Die "Funktionen, aber runden das Ganze dann zu dem ab was Liebe letztlich ausmacht.
     
    #12
    Ciciolina, 22 März 2009
  13. SandraChristina
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    nicht angegeben
    das, was ihn ausmacht und das gefühl, dass er mir gibt, bedingen sich gegenseitig.

    beispielsweise ist er sehr bindungsorientiert. daher fühle ich mich gebunden. eine sache die ich liebe.


    prinzipiell achte ich bei der partnerwahl auf "funktionserfüllung". die schönen eigenheiten, die ein mensch zeigt kommen als "extra" noch hinzu.

    von ein paar netten eigenschaften/individualität und keinerlei "funktionserfüllung" kann ich mir halt auch nix kaufen.

    von dem "ich liebe jemanden, wie er ist" kann ich mir derzeit kaum kein bild machen.
    da gibts nur einen menschen: meine oma. die liebe ich wirklich wie sie ist, bedingungslos.
    bei meinen kindern wärs ähnlich. das ist aufgabe einer mutter. (was nicht heißt, dass man keine konsequenz in die erziehung miteinbringt)

    meine eltern muss ich nehmen, wie sie sind. ich liebe sie, weil sie meine eltern sind, aber nicht weils tolle menschen sind. aber darunter leide ich wiederum.

    und meine freunde und partner wähle ich so aus, dass ich sie "nehmen" und "lieben" kann. sprich, da gibt es bedingungen.

    naja, auch nicht ganz. wenn ich einmal jemanden liebe, dann ist das auf lebenszeit. ex partner inklusive. aber eine Beziehung ist an bedingungen geknüpft.
     
    #13
    SandraChristina, 22 März 2009
  14. User 44981
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    Zwischen diesen beiden Dingen kann ich mich nicht wirklich entscheiden...

    Meiner Meinung nach muss man Liebe vor allem als etwas betrachten, das auf Gegenseitigkeit beruhen muss, um wirklich funktionieren zu können.

    Man liebt eine Person für das, was sie ist; für das, was sie für einen selbst ist und auch für die Tatsache, etwas Besonderes für sie sein zu dürfen und dafür, von ihr als das, was man ist und was man für sie sein darf, geliebt zu werden.

    Sozusagen:
    "Ich liebe dich, weil du eben du bist."
    "Ich liebe dich, weil du etwas Besonderes für mich bist und etwas besonderes für mich machst."
    "Ich liebe dich, weil du es mir ermöglichst, etwas Besonderes für dich zu sein, etwas besonderes für dich zu tun und dafür geliebt zu werden."
    "Ich liebe dich, weil ich bei dir ich selbst sein kann und dafür geliebt werde."

    Diese Dinge sind alle so eng miteinander verknüpft und voneinander abhängig, dass man da kein einzelnes Element besonders hervorheben kann.
     
    #14
    User 44981, 22 März 2009
  15. xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Natürlich kann ich einen Menschen dafür lieben, dass er mir selber einen Nutzen bringt (z.B. Geborgenheit, Nähe, Wohlfühlen, Zärtlichkeit). Aber wahre Liebe sollte sein, dass man den anderen Menschen um Seinetwillen liebt.
     
    #15
    xoxo, 23 März 2009
  16. SandraChristina
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    nicht angegeben
    wenn ich einen menschen nur um seiner selbst willen liebe (und mit ihm zusammen bleibe!) obwohl er mir keinerlei funktionen erfüllt, sprich ich ohne ihn eigentlich besser dran wäre,
    dann liebe ich mich selbst nicht. das ist nach außen delegierter, innerer masochismus.

    wer sich also selbst nicht liebt, der ist auch nicht zu liebe, sondern nur zu abhängigkeit fähig.

    ich behaupte also: den anderen nur um seiner selbst willen lieben geht gar nicht. zumindest nicht in einem partnerschaftlichen bereich. denn eine partnerschaft ist reziprok, sprich beide geben gleich viel.


    eine eltern-kind beziehung ist das nicht: da geben nur die eltern. das ist bedingung für ein gesundes aufwachsen von kindern.

    und wiederum auch da: ich kann meine kinder nur bedingungslos lieben, wenn ich mich selbst liebe. habe ich defizite, die ich selbst nicht bewältigen kann, werde ich immer dazu neigen, meine kinder zu erfüllungsgehilfen für meine eigenen bedürfnisse zu machen.
     
    #16
    SandraChristina, 23 März 2009
  17. capricorn84
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    Mh...immer diese schweren Frage um die Uhrzeit. :grin:

    Ich würd sagen ich liebe ihn weil er so ist wie er ist in allen Punkten, sie es der Charakter, das Aussehen das spricht mich alles an! :drool: :herz: Aber auch die Geborgenheit und die Sicherheit die ich fühle!
     
    #17
    capricorn84, 23 März 2009
  18. User 27629
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    Ich seh das so: Wenn ich ihn in seiner Individualität liebe und er mich auch, dann geben wir uns damit auch beide gegenseitig das Gefühl, angenommen, geborgen, begehrt usw. zu sein. Somit trifft beides zu - das was jemanden ausmacht und was er mir gibt - aber insbesondere zählt die Gegenseitigkeit.
     
    #18
    User 27629, 23 März 2009
  19. Fuchs
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    Ich liebe Einzigartigkeit. Mir geht es nicht darum, gewisse Funktionen in meinen Leben auszufüllen.

    Einsamkeit kann ich durch einen großen Bekanntenkreis bekämpfen.
    Geborgenheit kann ich auch durch enge Freunde und Familie erfahren.
    Sexuelle Befriedigung kann ich mir irgendwo holen. :tongue:
    Für Sicherheit komme ich selbst auf.

    Nein, ich habe keine praktisch funktionale Verwendung für eine Partnerin. :zwinker:

    Allerdings gibt es nun einmal Menschen, die mich faszinieren. Die andersartig und trotzdem ähnlich zu mir sind. Deren Gedanken schön sind, deren Charakter mich verzaubert und die ich letztlich will, da sie eine einzigartige Kombination vieler verschiedener Wesenszüge sind.

    Es gibt für mich nicht das eine, wofür ich einen Menschen liebe. Als ich meine letzte Partnerin verlor, ist auch etwas verloren gegangen, was ich bei keinen anderen Menschen dieser Welt wiederfinden werde. Auch wenn ich realistischerweise davon ausgehe, früher oder später wieder jemanden zu lieben, werde ich diese Person für etwas ganz anderes lieben. Es werden wohl ähnliche Gefühle erzeugt werden, aber der Grund wird jedesmal ein anderer sein.
     
    #19
    Fuchs, 23 März 2009
  20. User 27629
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    Den Beitrag finde ich sehr schön. Vor allem, was den fett gedruckten Abschnitt betrifft, kann ich dir gefühlsmäßig absolut zustimmen. Das so in Worte gefasst zu sehen, berührt mich irgendwie... :smile:
     
    #20
    User 27629, 23 März 2009

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