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Lieber Burger braten als soziale Stütze!

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Lisa, 7 November 2001.

  1. Lisa
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hi ihr!

    Angeregt vom gemeinschaftskunde Unterricht wollte ich euch mal fragem, was haltet ihr vom Welfare System in den USA??
    Findet ihr das eine gute oder weniger gute Lösung? Und vor allem, wäre das in Deutschland umsetzbar? Wenn ja, warum und wenn nein, auch warum!

    Achso, für die die es nicht kennen!
    Im Großen und ganzen geht es darum die Sozialhilfeausgaben möglichst gering zu halten und zur Arbeit motivieren (da ja keine andere Wahl)! Man kann bis zu zwei Jahren auf Kosten des Staats leben (ca 600 DM pro Monat), aber spätestens nach dieser Frist muss man Arbeit gefunden haben sonst kürzt sich diese Stütze von Monat zu Monat gegen Null. Insgesamt im Leben kann man 5 Jahre von Sozialhilfe leben!
    Ausserdem müssen die Erwerbslosen "Billigjobs" für 11 DM/h machen nach 2 Monaten Arbeitslosigkeit! Desweiteren erleichtern die staatl finanzierten Jobs den Einstieg in die Arbeitswelt.
    Naja, das ist es grob zusammengefasst!
    Mich würden mal eure Meinungen dazu interessieren, sofern ihr eine dazu habt!

    Lisa
     
    #1
    Lisa, 7 November 2001
  2. User 133
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    *ggg* Da musste ich grad an Enrico denken, der hat in unserem Kurs diesen Vortrag gemacht. Aber das würd jetzt nur Lisa was sagen.

    Aaaaaaalsooooo .... Ich finde es klasse, dass die, die total fausl sind und nicht arbeiten wollen, zu Arbeit gedrengt sind.

    Ich weiß nbicht, ob Du das erwähnt hast, aber nach 2 Monaten Arbeitslosigkeit muss man nen sozialen Dienst machen, man bekommt dafür kein Geld, aber halt weiter Sozialunterstützung. Das ist Pflicht! Und das finde ich so klasse, dass man sich so zu sagen seine Unterstützung finanzieren muss und dafür halt Arbeiten muss.

    Aber danach, wenn man nichts gefunden hat bzw. nichts finden will, dann bekommt man nach 5 Jahren nichts, absolut nichts!!! Und das finde ich SCHEISSE. Klar würd man da gezwungen sich Arbeit zu suchen, wie will man sonsleben?!? ABER was ist, wenn man echt keine Arbeit findet??? Toll, nur weil man da ein bissl Pech hat, landet man unter der Brücke und darf noch NICHTS leben, bzw. ja dann nicht mehr leben, weil so kann man ja schlecht überleben.

    Das ganze System hat Vor- und Nachteile, aber das ist ja irgendwo überall so.
     
    #2
    User 133, 7 November 2001
  3. DocDebil
    DocDebil (42)
    im Ruhestand
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    248
    447
    nicht angegeben
    Neeee - wenn Arbeitslose arbeiten müssen... WER sitzt denn als Gast in den Talkshows - hat doch sonst keiner Zeit für sowas!!!
    Das würde die Medienwelt in eine Krise stürzen...
     
    #3
    DocDebil, 7 November 2001
  4. darkliner
    Gast
    0
    Neeeee, ich halt absolut nichts davon. Ausserdem, wäre es in Deutschland gar nicht umsetzbar. Wir haben schliesslich ca. 3,7 Millionen Arbeitslose im Vergleich zum Oktober letzen Jahres über 100000 mehr. Ok, es wird sicherlich einige gäben, die nicht arbeiten wollen, aber diejenigen die wirklich wollen und nichts finden gleich mit zubestrafen???

    Ausserdem, in 5 Jahren wird die Arbeitslosenquote in Deutschland nicht besser aussehen, eher schlechter, falls sich die Regierung nicht endlich Mal was sinnvolles Ausdenkt um Arbeitsplätze zu schaffen und den Standort Deutschland wieder attraktiver für Ausländische Firmen macht.

    Sein wir Mal ehrlich das Qualitätssiegel "Made in Germany", hat doch schon lange ausgedient. Niemand wird sich z.B. einen Fernseher kaufen, der 200 Mark mehr kostet, wenn er einen bekommt der die selbe Ausstattung hat und eben 200 Mark billiger ist, dafür aber aus Japan.

    So das wars
    MFG darkliner
     
    #4
    darkliner, 7 November 2001
  5. Spacefalcon
    Verbringt hier viel Zeit
    70
    91
    0
    Single
    Hi!

    Also das System der USA ohne Änderungen in Deutschland einzusetzen geht schon alleine deshalb nicht, weil die Sozialsysteme zu unterschiedlich sind.

    Solche ähnlichen Maßnahmen könnte ich mir allerdings durchaus auch in Deutschland vorstellen. Sicher gibt es welche die nicht anders können, als von Sozialhilfe zu leben, alleinerziehende Elternteile, aber das Gro will ja gar nicht arbeiten.

    Man sieht es ja immer wieder, daß es solche Schmarotzer gibt. Denen kann man in meinen Augen aber auch keine Schuld geben, sondern eher der deutschen Regierung bzw. den zuständigen Stellen. Sie dulden und tolerieren es. War nicht erst vor kurzem eine Frau vor Gericht gezogen, weil sie es ablehnte Kleidung aus der Roten Kreuz Kleiderkammer zu tragen? Ihre Begründung das würde gegen die Menschenwürde verstoßen! Wo sind wir denn hingekommen, wenn man die Hilfe von Menschen ablehnt und statt dessen NEUE Kleidung kaufen will?

    Solche Menschen können durchaus zu weniger bezahlten Arbeiten "herangezogen" werden. Da ist in meinen Augen nichts verwerfliches bei.

    Und die Arbeitslosenzahl von 3,7 Mio., die stimmt sowieso nicht, denn Sozialhilfeempfänger und Umschüler werden hierbei ja gar nicht berücksichtigt.
    Das Prädikat Made in Germany steht immer noch für Qualität! Das ist ohne Frage. Auchg das Argument daß ein TV-Gerät aus Japan günstiger ist als ein deutsches Fabrikat hat einen Funken Wahrheit. ABER, welche Firma fertigt noch in Deutschland? Bei solchen Produkten ist alles made in Asien. Das bedeutet, niedrigere Löhne, niedeigere Herstellungskosten. Wieso kostet dann das Gerät genauso viel, als ob es in Deutschland gefertigt worden wäre? Die Antwort ist einfach, die Deutschen sind so "blöd" (sory für den Ausdruck) das Produkt zu kaufen.

    Wenn man auf solche Konsumgüter aber nationale Steuern bzw. EU-weite Steuern erheben würde, daraus folgt, das Gerät wäre teurer, als wenn es in Deutschland gefertigt worden wäre. Die Unternehmen würden wieder in Deutschland produzieren.

    Dadurch würden Arbeitsplätze entstehen, es gäbe weniger Arbeitslose! Wie hoch das Einkommen dieser Arbeiter wäre, das würde sich durch Angebot und Nachfrage regeln. Wir hatten mal eine Zeit, wo der Arbeitnehmer entschied, wie und wo er arbeitete, daß war in den 70-igern. Leider sind diese Zeiten vorbei.

    Zusammenfassend kann ich nur sagen, wer arbeiten will, der findet auch Arbeit! Auch wenn es in einem anderen Beruf ist. Nur die Mehrheit will nicht arbeiten.
     
    #5
    Spacefalcon, 14 November 2001
  6. Sokrates
    Gast
    0
    <BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Neeee - wenn Arbeitslose arbeiten müssen... WER sitzt denn als Gast in den Talkshows - hat doch sonst keiner Zeit für sowas!!!
    Das würde die Medienwelt in eine Krise stürzen...[/quote]

    :grin: *ohne worte* :grin:

    <BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR>Ausserdem, in 5 Jahren wird die Arbeitslosenquote in Deutschland nicht besser aussehen, eher schlechter, falls sich die Regierung nicht endlich Mal was sinnvolles Ausdenkt um Arbeitsplätze zu schaffen und den Standort Deutschland wieder attraktiver für Ausländische Firmen macht.[/quote]

    zugegeben, ich versteh nicht sonderlich viel von politik und wirtschaft, aber ich glaube, so schrecklich viel kann die regierung da nicht machen. die arbeit wird eben immer produktiver (durch maschinen etc.), die globalisierung tut ihr übriges. arbeitslosigkeit ist ein generelles problem unserer gesellschafts- bzw. wirtschaftsforum, ich glaub nicht, daß sich das in den nächsten 20 jahren ändert (wenn überhaupt)...

    greetz
     
    #6
    Sokrates, 14 November 2001

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