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Lieber zum eigenen Freundeskreis gehen als zu dem des Freundes?

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Cinnamon, 29 Mai 2006.

  1. Cinnamon
    Cinnamon (30)
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    vergeben und glücklich
    Ja, ich bin's mal wieder ;-)!

    Mein Titel für das Thema hört sich wahrscheinlich etwas irreführend an, aber mir ist spontan nichts besseres eingefallen.

    Ich war gerade mit ner Freundin in der Stadt was essen und wir haben beide Freunde aus derselben Clique, die ca. ne halbe Stunde entfernt von uns wohnen.

    Die Clique ist relativ groß und bestand früher nur aus Jungs, die nach und nach ihre Freundinnen mit eingebracht haben und man versteht sich untereinander auch sehr gut, würd ich mal behaupten.

    Mein Freund und seine Clique haben in zeitlichen Abständen immer ne Art Jungsabend, wo Mädels verboten sind :zwinker: . Wir Mädels treffen uns dann und machen zusammen was schönes, z.B. Cocktails trinken gehen.

    Jedenfalls kam das Thema mit meiner Freundin gerade auf diesen Punkt, weil es nächsten Freitag mal wieder so weit ist, dass dieser Abend stattfindet.

    Gleichzeitig findet bei uns im Dorf jedoch auch eine Aktion statt und hat auch seinen Reiz, was ich zugeben muss. Für mich kommt das allerdings nicht in Frage, weil ich Freitag bis spätabends arbeiten muss und am Samstag wieder Frühschicht schieben muss.

    Meine Freundin überlegt nun, was sie denn machen soll an besagtem Abend und sagte folgendes zu mir:

    Ich Freund hätte ihr geraten, doch immer, wenn auch bei uns im Dorf was stattfindet, dorthin zu gehen, anstatt zu ihm bzw. zu den Mädels (also den Freundinnen seiner Freunde), weil man die ja nicht als richtige Freunde zählen könnte....

    Ich war ehrlich gesagt etwas baff über diese Meinung. Klar, einen gewissen Kern an Freunden sollte man immer beibehalten, aber ist es nicht so, dass man sich auch weiterentwickelt und was mit anderen Leuten machen will?

    Ihr Freund meinte wohl, dass man ja nie wisse, was in der Zukunft wär und das man dann ja besser zu seinen Freunden gehen könnte als dorthin zu den Freundinnen seiner Freunde, weil die ja schließlich keine echten Freunde wären.

    Wie seht ihr das? Kann das nämlich nicht so ganz nachvollziehen...
     
    #1
    Cinnamon, 29 Mai 2006
  2. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    na, das ist doch engstirnig. man muss sich doch nicht mit dem gedanken "wer weiß, ob die nach ende der Beziehung MEINE freunde bleiben" nur auf den "eigenen" freundeskreis von früher beschränken.

    auch der eigene freundeskreis kann auseinanderbrechen durch umzüge und ähnliches, wenn leute wegziehen oder einfach andere interessen entwickeln...

    und die mischung machts doch, mal mit dem eigenen freundeskreis, mal mit der gruppe, die man durch seinen partner kennt...immer nur im eigenen dorf ist doch auch öde?!

    ein richtig oder falsch gibt es da nicht.

    geh du einfach dahin, wo du gern mitmachen willst, was DIR gut tut. und lass dich nicht verunsichern von "regeln" anderer leute (hab das gefühl, du überlegst, was du selbst tun sollst...dein perfektionismus in sachen "allen freunden gerecht werden" ist ja fast legendär...). damit, dass man sich weiterentwickelt und auch mal mit neuen leuten was machen willst, liegst du schon richtig :zwinker:.

    bald kommen bei dir ja auch noch kollegen oder berufsschul-leute hinzu - mach, was DIR gefällt, feier so, wie du es magst...

    und ein bisschen spontanität und flexibilität sind nie verkehrt, auch bei entscheidungen, wie man seine freizeit verbringen will.
     
    #2
    User 20976, 29 Mai 2006
  3. Cinnamon
    Cinnamon (30)
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    vergeben und glücklich

    Dieses mal ehrlich gesagt nicht :engel: ... Erstens kann ich bei der Aktion sowieso nicht mitmachen, weil ich Arbeiten muss und zweitens möchte ich auch mal wieder ne Mädelsrunde mit den Mädels von dort machen, weil ich die beiden letzten Male durch krankschreibung und Arbeit nicht konnte.

    Und irgendwie find ich, man muss sich auch Mühe geben, sich im Freundeskreis seines Freundes einzuleben und nicht immer nur erwarten, dass die anderen auf einen zugehen.

    Ich war nur wirklich etwas sehr verblüfft über die Aussage ihres Freundes, weil ich es gar nicht so sehe.
     
    #3
    Cinnamon, 29 Mai 2006
  4. User 20976
    (be)sticht mit Gefühl
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    vergeben und glücklich
    na, um so besser, cinnamon! :zwinker:

    ich seh es auch nicht so wie dieser freund. wenn "welten aufeinandertreffen", also die neuen partner und freundeskreis, dann müssen beide "mitmachen wollen", finde ich. es sei denn, es besteht auf dauer antipathie, dann hat wohl keiner spaß dran...

    aber mal mit eigenen alten oder neuen freunden zusammensein und mal mit den leuten vom freund was zu machen finde ich das normalste der welt.

    auch wenn ich dann nach einer möglichen trennung nicht mehr mit den leuten meines dann-ex-freundes was zu tun hätte, die zeit der Beziehung über möchte ich nicht nur mein altes leben und die zugehörigen leute "haben", sondern eben auch mit meinem freund und seinen leuten leben...

    mit einigen freunden meines exfreundes treff ich mich heute noch. :zwinker:
     
    #4
    User 20976, 29 Mai 2006
  5. Flowerlady
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    vergeben und glücklich
    Ein Bekannter von mir hat sich mal beschwert, dass sich all seine Freundinnen immer in seinem Freundeskreis eingenistet hätten und auch keine eigenen anderen Freunde (mehr) hatte, als die Beziehung in die Brüche gegangen ist, sodass die Exfreundinnen dann immer mit im Freundeskreis hingen :ratlos:
    Ich selber habe momentan einen sehr gemischten Freundes-/Bekanntenkreis, einige aus der Schulzeit, die mein Freund auch ein wenig kennt, viele neue aus der Uni, die mein Freund nicht kennt und auch nicht so bald kennen lernen wird und einige auf anderen Wegen, die mein Freund kennt und mag. Und er hat seine Freunde, da siehts von meiner Seite ähnlich aus, ein paar kenne ich, viele kenne ich nicht und nur ganz wenige sind gemeinsame Freunde.

    Wenn du die Freundinnen der Freunde deines Freundes magst und gerne etwas mit ihnen unternimmst, dann tu das doch. Und wenn dir die Veranstaltung im Ort mehr zusagt, dann gehst du da eben hin. Mir kommt euer Treffen mehr so wie ein "unsere Freunde machen was alleine und wir wissen sonst nix mit uns anzufangen" vor, aber wenn ihr euch mögt, warum solltet ihr nicht "echte" Freunde werden? Neue Leute lernt man eben IMMER dadurch kennen, dass man selber in eine neue Gemeinschaft reinkommt oder andere in die eigene, sei es durch Sportvereine, durch die Arbeit oder durch den Freund :zwinker:


    edit: ersetze jedes "du" durch "man" (und bau den Satz dann passend um :zwinker: , denn es geht ja nicht direkt um dich
     
    #5
    Flowerlady, 29 Mai 2006
  6. Cinnamon
    Cinnamon (30)
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    vergeben und glücklich

    Naja, so ganz würd ich nicht behaupten, dass wir sonst nichts mit uns anzufangen wissen. Aber du wirst es sicherlich kennen, dass es mal ganz schön ist, ohne den Freund bzw. die Freunde zu machen, weil man dann auch einfach über typische Frauenthemen reden kann, was man in der Gegenwart der Freunde nicht so machen kann. Ich würd auch behaupten, dass wir immer viel Spaß haben und jedes mal ne andere Aktion starten, von daher bin ich gerne da, weil es nie ein krampfhaftes Treffen ist.

    Natürlich würd ich zu der Aktion ins Dorf gehen, wenn sie mir zusagen würde. Das tut sie ja prinzipiell auch, nur kann ich nicht gehen wegen der Arbeit. Das ist schonmal Punkt eins. Ausserdem meldet sich auch mein schlechtes Gewissen, wenn ich 2x nicht da bin, weil was dazwischen kommt. Das Treffen ist irgendwie schon ne relativ feste Sache, die ich ungern ausfallen lasse.
     
    #6
    Cinnamon, 29 Mai 2006
  7. Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich
    ich mache immer das wozu ich grade mehr lust habe °~° wer dann dabei ist ist für mich nciht ausschlaggebend.es gibt dinge die ich mit meinen freunden nicht machen kann und es gibt dinge die ich mit seinen nicht machen kann und dann ergibt sich das von ganz allein.außerdem kann man ja auch neue gute freudne finden,die bei einer trennung nicht sofort die freundschaft beenden!
     
    #7
    Sonata Arctica, 29 Mai 2006
  8. User 48403
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    nicht angegeben
    Also was Freundeskreise betrifft: Ich hatte mich nie davor gescheut, mich in andere Cliquen und Freundeskreise zu integrieren. Ich bin sehr sozial und bin immer gerne mit Leuten zusammen. Gespräche mit den verschiednsten Leuten zu haben war immer sehr wichtig für mich, weil man dadurch auch seinen Horizont erweitern kann. Schliesslich entwickelt man sich selbst auch im Laufe der Zeit, man verändert sich, andere Interessen, wird reifer etc. Würde dieser Wandel gar nicht stattfinden, würde ich auf der Stelle treten.
    Und wenn ich immer nur mit den gleichen Leuten zusammen wäre, käme mir das einer Einschränkung der Lebensqualität gleich.

    @Cinnamon
    Deshalb finde ich die Meinung des Freundes Deiner Freundin ziemlich beschränkt und oberflächlich.
     
    #8
    User 48403, 30 Mai 2006
  9. bunnylein
    bunnylein (34)
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    vergeben und glücklich
    theoretisch würd ich euch zustimmen, aber praktisch kams dann doch immer anders.
    es war leider immer so, dass wenn es mit dem freund zu ende geht, sein freundeskreis auch geschichte war (weil man mit ihm nicht mehr kann, oder weil man es ihm leicht machen will...)
    würd meinen ex aber auch nicht gern bei meinen freunden sehen wenn die beziehung vorbei ist...
     
    #9
    bunnylein, 30 Mai 2006
  10. Cinnamon
    Cinnamon (30)
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    vergeben und glücklich

    Das bezweifel ich ja auch gar nicht, dass es unter Umständen so kommen kann, wenn man vom Freund getrennt ist. Und ich denke schon, dass man sich dann auch selbst von dem Freundeskreis etwas distanziert.

    Die Diskussion ging eigentlich darum, ob man sich immer für den "eigenen" Freundeskreis entscheiden soll, wenn es darum geht etwas mit anderen Leuten zu machen als seinem Freund oder man auch einfach mal bei dem Freundeskreis des Freundes was macht, auch wenn dieser eventuell gar nicht dabei ist.
    Es geht quasi um Treffen, die man nicht nur mit dem Freund gestalten will.

    Hat noch wer ne Meinung dazu?
     
    #10
    Cinnamon, 31 Mai 2006
  11. Stonic
    Stonic (41)
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    Verheiratet
    Ich finde die Diskussion etwas merkwürdig mit mein und sein Freundeskreis. Ok ich kann jetzt nur von mir ausgehen aber bei mir ist es eigentlich so das mein Schatz und ich einen Freundeskreis haben.
    EInmal an ihrem Wohnort und einmal an meinem. Und wenn mein Schatz bei mir ist und mit einer unserer Freundinnen mal nen Maedelabend machen möchte who cares dann mach ich halt mit Freunden nen Jungenabend.
    Also ein Freundeskreis und beide Partner haben ihre Freiräume und gut ist
     
    #11
    Stonic, 31 Mai 2006

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