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  • Sternenschöpfer
    Verbringt hier viel Zeit
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    91
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    Single
    6 September 2006
    #1

    Liebesbrief - vielleicht der letzte...

    Wieder einmal kann ich nicht schlafen.
    Warum nur?
    Warum kann ich nicht einfach meine Augen schließen, den Tag an mir vorüber gehen lassen und in einen sanften Schlaf gleiten?
    Bis gerade lag ich in meinem Bett; versuchte an nichts zu denken; doch das, was meine Gedankenwelt beherrschte, warst Du.
    Was ich auch versuche zu tun; mich nicht bei Dir zu melden, mich von Dir fernhalten, Dir nicht zu antworten, Dich zu ignorieren, Dich zu hassen – es gelingt mir nicht. Du bist mein Sonnenlicht an Tagen, an denen ich glaube, dass mich alle Liebe verlassen hat.
    Wenn es draußen dunkel ist, dann meinte ich, ich könnte den Himmel erhellen, allein, weil der Gedanke an Dich in mir ein wunderbares Feuer entfacht.
    Ich möchte die Sterne berühren, sie entzünden und das von ihnen neue ausgehende Licht in die Welt tragen.
    Ich wünschte, Du entzündest mich, damit ich ein Stern bin.
    Um für Dich zu strahlen.
    Wenn es mir nicht gut geht, dann blicke ich in Deine Augen; sehe sie leuchten und wärme mich an ihrer Glut.
    Wenn ich nicht schlafen kann, dann ist es deinetwegen – nicht, weil Du mich quälst, sondern weil ich schreiben möchte.
    Ich möchte schreiben und Dir sagen, dass ich weiß, wer wir sein könnten.
    Dass in mir eine ungebändigte Sehnsucht tobt, die mich wach hält.
    Und solltest Du eines Tages in mir nicht denjenigen sehen, den ich mir für Dich wünsche, und sollte diese Sehnsucht nach Dir größer werden, dann nehme ich diese Last und diesen Schmerz auf mich.
    Einzig und allein, um nur daran erinnert zu werden, dass ich in Dich verliebt bin.
    Manchmal habe ich Angst. Angst davor, etwas verpasst zu haben.
    Ich habe manchmal Angst davor von meinen Dämonen nicht in Ruhe gelassen zu werden. Sie plagen mich; sie helfen mir. Sie erinnern mich an Dich, und an meine anderen zahllosen schlaflosen Nächte, in denen ich einfach nur wach im Bett lag, aus dem offenen Fenster schaute und die Sterne sah.
    Es waren die Nächte, in denen ein lauer Wind zart über meinen Körper blies.
    Und ich stellte mir vor, es wäre Dein Atem.
    Dein Atem, der mir das Gefühl gibt, dass ich wirklich fühle.
    Dass alles, was ich fühle echt ist.
    Auch wenn ich weiß, dass es eine Illusion, ein Traum ist, dennoch träume ich davon. Stelle mir immer und immer wieder vor, wie ich nur einmal Deine Hand halte. Nur ein einziges Mal wollte ich Deine Haut auf meiner spüren.
    Dir nur ein einziges Mal nahe sein.
    Nur ein einziges Mal wollte ich Deine Haare riechen.
    Nur ein einziges Mal wollte ich den Himmel sehen und Dich küssen.
    Nur ein einziges Mal möchte ich zittern müssen, mich aber gleichzeitig auch so unbeschreiblich wunderbar fühlen, wenn Du mich anlächelst.
    Ich möchte nicht mehr weinen müssen, weil ich Dich vermisse.
    Ich möchte nur weinen, wenn ich Dich verloren habe.
    Irgendwo tief in meinem Innersten weiß ich, dass Du Dich irgendwann endgültig gegen mich entscheiden wirst; oder es schon getan hast.
    Mit Dir werden auch meine Gedanken, Träume und Sehnsüchte gehen.
    Was nützt die Liebe, wenn der Liebende unerfahren?
    Was nützt die Liebe, wenn der Liebende ist blind?
    Wo soll er suchen?
    Wo ist das Floß, wenn sich er unterzugehen glaubt?
    Was nützt die Liebe, wenn die Gedanken düster sind?
    Was nützt die Liebe in einer Sehnsucht –
    was nützt sie in Träumen?
    Ist dies mein Fluch? Ist dies der einzige Weg für mich glücklich zu sein?
    Sollte dies für mich der einzige Weg sein glücklich zu werden, so nehme ich jegliche endlose, zeitlose und aussichtslose Reise auf mich, weil ich von dem Gedanken an Dich begleitet werde.
    Hoffentlich kannst Du alles irgendwann alles von mir lesen; dann, wenn Du verstehen kannst, wer ich heute gewesen bin. Dann, wenn Du bereit bist, Zeilen zu lesen, die von Herzen kommen; von Gedanken an Dich genährt;

    von Engeln beschützt und bewahrt.
     
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  • anjep
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    6 September 2006
    #2
    Das hört sich so schön an.
    Wenman das liest hat mann fast Tränen in den augen.
    Es ist schön und traurig zugleich.:cry:
    Fühlst du sirklich so oder war es nur vor langer zeit so?
     
  • Sternenschöpfer
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    6 September 2006
    #3
    Hi Anjep, ja ich fühle so. Leider schon seit sehr vielen Monaten.:geknickt: Ich werde mich bald mit ihr treffen, mal sehen was sich ergibt....

    Danke für Deinen Beitrag!
     
  • Syber
    Syber (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    1
    vergeben und glücklich
    7 September 2006
    #4
    sehr, sehr, sehr,... schön! vorallem sehr traurig :cry:
     
  • Sternenschöpfer
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    10 September 2006
    #5
    Och Mensch, ich könnte nur schreiben, schreiben und nochmals schreiben und es ändert sich dennoch nichts, außer dass ich beim Lesen meiner Zeilen immer und immer wieder dasselbe durchlebe:schuechte
     

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