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Linux leicht gemacht - schnell und einfach

Dieses Thema im Forum "Musik, Filme, Computer und andere Medien" wurde erstellt von Quendolin, 4 August 2004.

  1. Quendolin
    Ist noch neu hier
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    Single
    Vorwort:

    Pinzipielles: Linux hat viele Vorteile und wird immer benutzerfreundlicher. Außerdem ist es legal kostenlos beziehbar und das für beliebig viele Rechner.
    Ein Blick über dein (Windows-)Tellerrand lohnt sich - auch für Leute, die es vor paar Jahren oder Monaten frustriert oder enttäuscht wieder in die Ecke geschmissen haben. Außerdem muß man nicht auf sein geliebtes Windows verzichten, sondern kann Linux parallel installieren. Mit Hilfe dieser Anleitung und der menügeführten Installation. Mit all den Programmen hat Linux echt viel zu bieten, während man bei Windows oft viel für jedes einzelne Programm bezahlen müßte. Bei Linux bekommt man gleich mehrere CDs für relativ wenig Geld zu kaufen oder einfach kostenlos downzuloaden aus dem Internet. Und eins vorweg: Es haben sich einige grammatikalische Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen, bin aber zu faul, die jetz alle rauszumachen. Hat lange genug gedauert, dass alles zusammenzutexten, auch wenns flott ging. Mußte ja Links rauswühlen usw. - die Masse macht's eben. Boa is das an manchen Stellen ein Kauderwelsch und viel geworden. Hät ich nur gleich meine ordentliche Anleitung ausgebaut bzw. hier gepostet...:rolleyes2 :bandit:
    Hat auch was gutes, dass die Anleitung hier so stilistisch und grammatikalisch "schludrig" geschrieben is. Dann kann ich mal ne ordentliche als Buch verticken. :grin:


    Hi zusammen,

    ich habe in einem andren Thread hier bissl was zu Linux geschrieben und da das bissl viel wurde und die Suchfunktion mir hier nichts dergleichen ausgespuckt hat, poste ich es hier nochmal für alle bzp. für die Suchfunktion. Gleich mal noch paar Schlagwörter einbauen: linux anleitung linuxanleitung. So, fertig. :zwinker:

    Nun muß ich mich noch um eine kleine Überleitung kümmern. Ich hab alles flott hintereinanderweggeschrieben (was für ein Wort). Fehler hab ich auch nicht weiter rauseditiert.

    Die Anleitung ist mehr oder minder allgemein verständlich gehalten, zumindest für einigermaßen erfahrene Windows-Nutzer. Ich versuche hier die Lücke zu schließen zw. einer Kurzanleitung von wenigen Seiten (zu wenig) und einem dicken Buch. Es kann aber die konkreten Anleitungen nicht ersetzen, doch dazu später mehr.

    Für den Einsteiger ist Suse Linux wohl am einfachsten und komfortabelsten zu installieren und administrieren. Von der Bedienung als Anwender her macht es nicht so den großen Unterschied, da es überall die gleichen grafischen Oberflächen zur Verfügung gibt, aber man muß doch ab und an mal was einstellen und da ist Suse unschlagbar einfach. Auf www.suse.de kann man zwei aktuelle Testversion runterladen (je eine CD).

    1. Sie läßt sich laut den Worten der Homepage ohne Installation testen:
    http://www.suse.de/de/private/download/ftp/live_eval_de.html

    2. Das is die Version zur Installation auf Festplatte - für das richtige Arbeiten, nachdem man sich entschieden hat. :smile:
    http://www.suse.de/de/private/download/ftp/personal_iso_de.html

    Einfach mit den handelsüblichen CD-Programmen zu einer CD brennen, sie sollte dann bootfähig sein. Man muß auf jeden Fall irgendwie auswählen, dass man das als (ISO-)Image brennen will oder so in der Art. Ansonsten hat man nur eine fette ISO-Datei auf dem Rohling, die nützt einem gar nix!

    Ich arbeite nicht für SuSE und stehe auch sonst in keinerlei Beziehung zu denen.

    Hier noch eine komfortable Übersicht zur Installations-CD für die Festplatte:
    http://www.suse.de/de/private/products/suse_linux/pers/index.html

    Nun kopier ich die Anleitung rüber, evtl. mit minimalen Anpassungen. Aber falls sie nicht perfekt ist oder unvollständig: Ich habe sie mal so nebenbei für einen andren Thread geschrieben und sie sollte eigentlich nur ganz schnell paar Grundsätze usw. wiedergeben. Aber ich denke, die taugt schon einiges, so wie sie ist. :smile:

    also die personal hat nich nur einen eingeschränkten umfang, auch fehlen wichtige dinge, die man vielleicht gebrauchen könnte. eine liste findest du hier (vergleich):

    http://www.suse.de/de/private/products/suse_linux/pers/pers_prof.html

    aber wenn du bloß surfen und schreiben willst und einiges mehr, dann sollte es reichen, zumindest für's erste. wenn du flat/dsl hast, kannst du ja auch einfach bequem erforderliche programme nachladen.

    ich weiß nun nicht, wie weit du mit der installation bist (fertig?) und inwieweit sich bei suse in den letzten jahren getan hat...

    aber prinzipiell noch ein paar Tipps, die mir einfallen. eine anleitung will. ich jetz nich posten, hab aber mal eine geschrieben für einsteiger.

    aber ich habe zwei-drei links in gedanken, die dir bei fragen weiterhelfen könnten:

    1. Tips und Links für Windows Umsteiger & umfangreiches Forum!

    2. Selflinux.de


    3. Linuxfibel.de

    handbücher sind auf cd im ordner docu. eigentlich auch im web, aber das haben die wohl (absichtlich?) verpennt...

    die sind suse-spezifisch, die 3 links oben eher allgemein zu den vielen linux-distributionen. also probiere immer erst, im handbuch nachzugucken. das meiste geht mit yast grafisch einzustellen.

    ansonsten hilft dir google - und die erfahrung. auch wie man an infos kommt. z.B. liefert der befehl "man" infos zu befehlen, systemdateien usw., allerdings oft in englisch. und du scheinst mehr der anwender zu sein als der, der sich durch sowas wühlen möchte. aber vielleicht kommst du mal nicht drum rum oder in verlegenheit, drum der tipp. :smile:

    vor der installation sind noch paar dinge wichtig zu wissen, die aber auch im aktuellen handbuch stehen müßten (seitenweise.......) und während der installation teilweise erklärt werden:

    1. die laufwerke heißen nicht mehr C,D usw.. die erste platte heißt hda, die erste partition darauf heißt hda0. die zweite platte hdb, und die partitionen hdb0, hdb1 usw.

    2. du mußt eine swap-partition (="arbeitsspeicher" auf platte) anlegen. windows hat das als datei, aber der umweg übers dateisystem ist sehr ineffizient und linux-untypisch. bei der installation wird die partition üblicherweise gleich mit angelegt. natürlich sind alle daten der platte futsch (!!!), wenn du neu partitionierst. dann solltest du vorher daten sichern und per partition magic oder dem linux-tool (in yast) die bestehenden part. verkleinern. vorher ist defrag(mentierung) pflicht, es kann sonst zu datenverlusten kommen! also alles genau lesen! sollte dabei ein stromausfall oder absturz auftreten, kann es vielleicht auch schon und die daten geschehen sein. diese lösung also am besten nur mit vollständiger datensicherung verwenden.

    die swap sollte schon recht groß sein und reserven bieten. ich habe keinen aktuellen rechner, aber 512-1024 MB ist sicherlich nicht verkehrt. beachte, dass man sie im nachhinein ja nicht mehr ohne umstände und datenverlustrisiko vergrößern kann. aber du sagtest grad was von 2 gig platte, ja dann nimm halt wenigstens 128 MB für eine SWAP. besser mehr, sonst wird die kiste saulahm und schafft manches nicht!!! der arbeitsspeicher der kiste sollte eh mindestens 128 MB haben, besser 256. sonst hättest du XP aber auch sein lassen können (bei 128 MB = rotz, da keine reserven für viele browserfenster usw., dann lieber win98SE).

    3. du mußt linux sagen, dass "/" auf die entsprechende wunschpartition (z.B. "/dev/hda0") "gemountet" werden soll. der logische verzeichnisbaum wird dann sozusagen dort eingespielt, wobei "/" das wurzelverzeichnis ist, in dem sich der ganze rest befindet.

    4. booten per bootmanager, müßte nun grub sein, ansonsten lilo. geht alles während der installation einzurichten. notfalls per bootCD (die du ja dann hast) auf platte "wechseln".

    5. arbeiten auf z.B. KDE oder gnome - das sind die typischen grafischen oberflächen. nicht mit root (=admin) rumwerkeln, sondern wirklich einen benutzer anlegen und benutzen, sonst kann dein system schnell schaden erlangen!!! (grade als neuling und im internet mit den vielen zugriffsrechten)

    6. firewall einrichten nicht vergessen. geht nun auch alles im yast (bzw. yast2), dem grafischen programm während der installation und immer, wenn irgendwas einzustellen ist. auch schauen, dass die benutzer gute passworte haben, falls doch mal remote zugriff nicht geblockt ist oder so.

    das sollte für's erste reichen und um damit den einstieg ins benutzerleben unter linux zu finden...

    noch paar sachen am rande:

    1. es is meiner ansicht nach sinnvoll, die swap-partition zuerst anzulegen. denn die muß schnell sein und außen auf der platte is der datenzugriff am schnellsten, da dort mehr daten bei selber drehzahl und datendichte am schreib-/lesekopf vorbeisausen. von win aus kannst du auf die partitionen NICHT mehr zugreifen! dann müßtest du programme installieren, die aber evtl. was kosten. oder einfach noch bissl platz lassen für eine partition + dateisystem, das linux als auch win versteht: fat32. der partitionstyp muß dann auch auf win fat32 sein!

    2. "root" bezeichnet einerseits den admin-account/-benutzer, anderseits das wurzelverzeichnis "/".

    3. per STRG + F1 bis F6 kannst du zw. verschiedenen nichtgrafischen oberflächen wechseln (wie 6 mal DOS-bildschirm). bei F7 ist die grafische oberfläche. aus der kommst du raus, wenn du zustäzlich zu obiger tastenkombination noch ALT drückst - ansonsten ist die obige kombination innerhalb des grafischen systems nämlich für andre sachen reserviert.

    ok, das war's soweit. :smile:

    END. :zwinker:

    Ich hoffe, dem ein oder andren hat's geholfen oder den Horizont etwas erweitert. Auch wenn hier ein Liebesforum ist, taucht ja das Thema öfters mal auf. Zudem wird Linux immer benutzerfreundlicher und ist somit auch nicht mehr nur für Freaks interessant. Vielleicht braucht ja der PC der Freundin (oder des Freudes) nochmal ein Betriebssystem oder es wird ein Router oder privater kleiner Server benötigt. Für all das ist Linux sehr gut geeignet und für vieles mehr.

    Vielleicht erweitere ich die Anleitung nochmals ein klein wenig. Vielleicht kann man's irgendwann auch sticky machen oder so, so dass man das gleich sieht. Ich finde, die Priorität des Themas wäre eigentlich hoch genug. Und viele Leute müssen erst über den Link stolpern, um sich mit Alternativen wie Linux zu befassen.

    Dennoch empfehle ich eine parallele Installation von Win und Linux. Vorher aber unbedingt wenigstens die allerwichtigsten Daten sichern, und wenn es nur paar wichtige Textdateien auf 1-3 Disketten sind. Grade Anfänger sollten genau lesen, nicht dass sie bei der Installation ihr Windows plattmachen. Dann sind alle Daten für immer verloren!!!

    Hat man dann die allerallerwichtigsten Daten gesichert, könnte man nach einer Defragmentierung (Scandisk bei Klick auf das Laufwerk mit rechter Maustaste) auch die Installation starten und bestehende Partitionen verkleinern lassen, um Platz für Linux zu schaffen, was unbedingt auf eine eigene Partition kommen sollte, also quasi ein weiterer "Laufwerksbuchstabe", wenn man es mal so bezeichnen will - für die unerfahreneren Umsteiger. Wie man sieht, gäbe es also noch viele Begriffe und Verfahren, die man in einer Anleitung für absolute Linux-Beginner narrensicher beschreiben sollte, doch das würde hier echt zu weit führen. Zur Not hilft Google oder ein Freund, aber im Prinzip ist die Installation selbsterklärend und meine Anleitung soll nur noch ein paar Tipps und wichtige Hinweise dazu geben. Im Buch steht zwar auch viel, aber dann muß man eben alles lesen und wird vielleicht nur noch mehr verwirrt. :zwinker:

    Nochmal zu Erinnerung: Sollte beim Verkleinern der Partitionen ein Stromausfall oder Absturz auftreten, kann es vielleicht auch schon um die Daten geschehen sein. Diese Lösung also am besten nur mit vollständiger Datensicherung verwenden!


    Die sauberste Lösung ist, seine Festplatte komplett neuzumachen. Und da man Windows ab und an neu installiert, erinnert man sich dann vielleicht mal dran, dass man gleich mit Linux installieren könnte.

    Ansonsten gibt es bei www.preisvergleich.de Gehäuse, in die man normale (interne) Festplatten "reinschieben" kann, ab etwa 30-40 EUR. Somit kann man zur Not auch das ganze System sichern. Anschluß komfortabel per USB, am besten 2.0, sonst ist es sehr langsam. Booten davon könnte aber schiefgehn, hab ich noch nicht testen können - bestelle mir so ein Teil ja erst.

    Wenigstens 2-3 GB sollte man für Linux übrighaben. Besser sind aber 5 oder 10-20, nach oben keine Grenzen. :smile:


    Viel Spaß, Quen(dolin)

    P.S.: Ich weiß, dass die Anleitung nicht professionell geschrieben ist (obgleich ich so etwas sehr gut kann), aber sie sollte reichen, um, ggf. mit weiteren Anleitungen, den Sprung über den Teich zu schaffen. Und mehr wollte ich jetzt auch nicht. Keinen super Text, sondern "nur schnell" paar Tipps runtertippen. Mittlerweile ist es doch recht umfangreich geworden und hat vielleicht doch 1-2 Stunden gedauert. Ich hoffe, es war nicht ganz für die Katze. :smile:
     
    #1
    Quendolin, 4 August 2004
  2. Quendolin
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    Single
    Für weitergehende Diskussionen bitte ich drum, einen extra Thread aufzumachen.
    Vielleicht kann man den hier irgendwann schließen oder gar sticky machen.

    Ansonsten laß ich ihn mal für Korrekturen und Ergänzungen offen...

    Für Fragen aber bitte auch einen extra Thread benutzen, es sei denn, es hält sich im überschaubaren Rahmen...

    Vielen Dank, Quen
     
    #2
    Quendolin, 4 August 2004
  3. Quendolin
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    Single
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/49762

     
    #3
    Quendolin, 4 August 2004
  4. Scheich Assis
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Linux am Zweitrechner ist eine Überlegung wert, aber mehr nicht. Wenn ich mal VIEL Zeit und einen überflüssigen Rechner habe dann probier ich das. Hab eh scho öfter drunter gearbeitet, aber hab es noch nie privat eingesetzt.
    Es is doch ein wenig "Eingewöhnungszeit" vorhanden


    Ich glaub das ist der Hauptgrund, der die meisten (incl. myself) vor einem Umstieg abschrecken. DAS und die ganze neue Software die man sich antun muss. Windows-Programme rennen ja net :zwinker: aber es gibt ja einige, die laufen auf beiden.

    Bevor ich mir Linux antu werd ich aber glaub ich Mac probiern (wegn Bildbearbeitung/Videobearbeitung usw.)


    greetz, der Scheich
     
    #4
    Scheich Assis, 4 August 2004
  5. Quendolin
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    Single
    (aus:
    Disk error - 642999 )

    :smile:

    Scheich Assis:

    Paßt schon, wie du's machst. :zwinker: Man kann's auch parallel zu Win installieren, das empfehle ich sowieso. :smile:

    Mozilla, Firefox, Opera o.ä. sollte man ja eigentlich auch unter Windows nehmen (IE 1000 mal unsicherer), Office is sicherlich auch ähnlich für Otto Normal. Werd erst demnächst die neueste Distribution testen können. :smile:
     
    #5
    Quendolin, 4 August 2004

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