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  • Stuttgarter87
    0
    30 Januar 2009
    #1

    literatur zur selbstfindung?

    hallo,

    kennt ihr gute bücher oder besser internetseiten, die man zur selbstfindung "durcharbeiten" kann?

    oder eben diese fragen, die psychologen einem stellen, damit man an den richtigen stellen nachdenkt und so implizit herausfindet, was man eigentlich wirklich will.

    das wären dann so sachen wie: "was soll auf der beerdigung über dich gesagt werden, was du für ein mensch warst und was du dein leben lang gemacht hast?"

    danke!
     
  • Kiya_17
    Kiya_17 (28)
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    vergeben und glücklich
    30 Januar 2009
    #2
    Speziell kenne ich jetzt keine. Es gibt im Internet aber hunderte von Tests, die man machen kann. Die Frage ist nur, ob die dich weiter bringen.

    Mir hilft es sehr wenn ich mich jemanden der mich nicht so gut kenne unterhalte und dieser jemand mir vor Augen führt was ich gerade mache oder woran ich insgesamt bin :smile:

    Allgemeine Literatur:
    Nathan der Weise - Lessing
    Die Edda, Götterlieder

    ... die beiden Bücher regen mich immer wieder zum Nachdenken an :smile:
     
  • Wolfsblut
    Wolfsblut (28)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    26
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    vergeben und glücklich
    30 Januar 2009
    #3
    Da kann ich 2 Bücher empfehlen.

    Der Alte Pfad
    Naturpfade
    beide von Vicky Gabriel.Sind sehr Kurzweilig und erfrischend einfach Formuliert,also leichte Kost.

    Die Edda ist natürlich auch nicht Schlecht,aber da ist es gut wen man sicher mit der Materie schon auseinandergesetzt hat.
     
  • rosenstock
    rosenstock (64)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    30 Januar 2009
    #4
    Off-Topic:
    anstelle von selbstfindung habe ich selbstbefriedigung gelesen und habe nun in deiner antwort den sinn zur frage gesucht ..... anschließend hab ich herzlich gelacht
     
  • Película Muda
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    30 Januar 2009
    #5
    Wie wärs mit "Wer bin ich und wenn ja wie viele?", ist ein Bestseller (den ich persönlich leider noch nicht gelesen habe, da keine Zeit), soll sehr nett geschrieben sein und die großen philosophischen Fragen auf erfrischende Weise behandeln.
     
  • squarepusher
    Sehr bekannt hier
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    30 Januar 2009
    #6
    literatur zur selbstfindung ist für mich literatur mit viel input. dieser transelige selbstfindungs-beratungskram ist seichtes, trübes wasser gegen das buch, das du liest und dir denkst, OMFG. ist bei jedem etwas anderes.

    grundsätzlich will ich, wenn ich identitätsprobleme habe und den ganzen tag über mir selbst reflektiere und grüble, dann nicht noch ein buch lesen, das mir erklärt, dass man nur ein bisschen reflektieren und grübeln muss, und schon passt alles. ich glaube, dass man in die welt hinausgehen muss und input kriegen muss - ohne dem kann man der reflektions-weltmeister und der grübel-champ sein, wenn man nichts vom leben weiß..
     
  • Thomaxx
    Gast
    0
    30 Januar 2009
    #7
    Off-Topic:
    kann man sich nicht in jedem Buch selbstfinden?....oder besser gesagt, durch jedes Buch
     
  • Fluxo
    Ibiza
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    nicht angegeben
    30 Januar 2009
    #8
    Ich könnte dir das Lola-Prinzip empfehlen,
    oder Bücher von Paul Watzlawick, Bärbel Mohr soll auch nicht schlecht sein... Generell Bücher über Religion? Ob es dir was bringt, ist eine andere Sache - wird von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein!

    Oder du beschäftigst dich mit Quantenphysik... :zwinker:

    Off-Topic:
    Schön gesagt :smile:
     
  • User 44981
    User 44981 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    30 Januar 2009
    #9
    Selbstfindung mit Hilfe eines Buches? - Das kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

    Ich finde mich selbst, indem ich lebe. Vor allem, indem ich mit Anderen kommuniziere, durch gute Freundschaften (in denen man ehrlich, direkt und kritisch miteinander umgeht); indem ich an meine körperlichen oder geistigen Grenzen komme, durch sonstige Herausforderungen und indem ich neue, bisher unbekannte Dinge auspobiere.
    Das Ganze kombiniert mit einer Portion Selbstfeflektion funktioniert eigentlich ziemlich gut und ich kann mir nicht wirklich vorstellen, wie ein Buch bei diesem Prozess wirklich entscheidend weiterhelfen kann.
    Ein gutes Buch kann zum Nachdenken anregen, was sicherlich zur Selbstfindung beiträgt. - Aber ein Buch allein wird wohl kaum ausreichend sein (so nach dem Motto: Lies dieses Buch und befolge die Vorschläge in diesem Buch, um dich selbst zu finden)... Dazu ist dieses Thema viel zu individuell und von Person zu Person unterschiedlich.
     
  • Tinkerbellw
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    31 Januar 2009
    #10
    ich lese es grade, Selbstfindung vielleicht nicht, aber auseinadersetzung mit vielen philosohischen fragen und ansichten, die einen scon anregen zu überlegen, wie man übers Leben denkt. Und man kann sich seine Eigene Meinung bilden und Standpunkte für sich oder Kontraargumente überlegen!
     
  • Dirk F.
    Dirk F. (31)
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    31 Januar 2009
    #11
    Ich denke auch, dass "Ratgeber" hier absolut fehl am Platze sind. Selbstfindung ist ein Prozess (den man meiner Meinung nach nicht beschleunigen kann), keine einmalige Handlung.

    Hier gehts doch irgendwo um die elementaren Fragen, wer bin ich, was will/soll ich. Das hat den Menschen schon immer interessiert, davon handelt ein sehr großer Teil der Weltliteratur. Religion, Philosophie (anthropolgische Phil., Ethik, Existenzphil.), Psychologie bieten natürlich spezielle Ansätze.


    An Literatur hat mich glaub Hesse am meisten beeinflusst, allem voran natürlich der Steppenwolf. Das wäre also mein Literaturtipp. :smile:
     
  • neruda
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    31 Januar 2009
    #12
    Da schließ ich mich an. Wobei ich da Siddharta nicht unerwähnt bleiben lassen kann :smile:
     
  • green wiebke
    0
    6 Februar 2009
    #13
    ------------
     
  • User 12616
    User 12616 (29)
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    nicht angegeben
    6 Februar 2009
    #14
    "Der Steppenwolf" hat mir durchaus einige gute Anregungen gegeben :smile: (und ist im Übrigen, auch neben dem Glasperlenspiel, absolut lesenswert!)

    "Wer bin ich und wenn ja, wie viele" ist sehr zu empfehlen, ob es nun aber der Selbstfindung nützlich ist, wage ich zu bezweifeln.

    Wie schon jemand sehr treffend formuliert hat, können, nein, sollten gute Bücher immer Anreiz zur Selbstreflexion geben.

    Mir haben sogar die "Buddenbrooks" zu neuen Erkenntnissen verholfen.

    Im Grunde ist das ein langwieriger Prozess, den man nicht durch eine kleine, abzuarbeitende Liste hinter sich bringt.
     
  • User 27629
    User 27629 (34)
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    nicht angegeben
    6 Februar 2009
    #15
    :jaa:
    Oder auch "Siddhartha" und "Demian".

    Ansonsten empfehle ich noch die Romane von Haruki Murakami und Irvin D. Yalom und das Buch "Schiffbruch mit Tiger" von Yann Martel

    Bei mir war es außerdem noch "Stille Zeile Sechs" von Monika Maron, aber ich glaube, damit können die wenigsten was anfangen. (Ich war damals die einzige in meiner Klasse, die dieses Buch in der Prüfung wollten, alle anderen waren für "Nathan der Weise").

    Daran siehst du, es ist auf jeden Fall eine ziemlich subjektive Sache. Den einen prägt das eine, den anderen das andere. Es kommt ganz drauf an, was du für ein Typ bist (ja, ich weiß, das willst du erst rausfinden, aber probier doch einfach mal aus, was dich so anspricht). Was ich allerdings selten hilfreich finde, sind irgendwelche Psycho-Ratgeber.
     
  • Jekyll122
    Jekyll122 (28)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    6 Februar 2009
    #16
    Zu diesem Thema wirst du haufenweise Bücher vorgeschlagen bekommen.......allerdings sollte, wie schon andere gesagt haben, jedes gute Buch dich zum Denken bringen. Wenn du dich nicht mit dem Gelesenen auseinander setzt, dann bringt dir der beste Roman der Welt nichts.

    Ich persönlich mag Stefan Zweig und Dostojewskis sehr gerne. Besonders "Die Welt von Gestern" ist eine wahre Fundgrube.

    Anosten ist, wie schon mehrfach genannt, Herman Hesse sicher eine gute Wahl und bestimmt kein Fehlgriff.
     

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