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  • Luc
    Luc (31)
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    13 Juni 2009
    #1

    Love and Peace - Die Hippiebewegung

    In letzter Zeit interessiere ich mich immer mehr für die Bewegung in den 60er. Machmal denke ich, wie toll es wäre, in dieser Zeit gelebt zu haben.

    Ich fasse kurz zusammen, was den Hippie ausmacht. :zwinker:

    Die Hippiebewegung war ein Aufstand gegen eine spiessige Gesellschaft in der Geld, Ansehen und Status im Vordergrund steht, obwohl Hippies zum größten Teil aus der Mittel-und Oberschicht, also finanziell bessergestellten Familien, kamen.
    Als Wichtigstes wurde hauptsächlich Liebe, Frieden, Glück und Freiheit sowie auch Toleranz.
    Es war auch ein Protest gegen den Vietnamkrieg und für die Frauenbewegung.
    Die Bewegung wurde immer grösser und es gab immer mehr Verweigerer des Kriegsdienstes.

    Den Hieppies war die Verbundenheit zur Natur sehr wichtig.
    Ebenso wurde nach geistiger und persönlicher Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu Naturreligionen (asiatische, indische Kultur usw.) an.

    Zum Lebenstil gehörten auch psychedelische Drogen wie LSD, Pilze und Mariuhana. Dies hat den Drang nach Frieden, Freiheit verstäkt. LSD bringt den Konsumenten dazu, ich sehr stark mit sich selber auseinanderzusetzen (bei anderen Drogen natürlich nicht), was aber auch sehr gefährlich werden kann.

    Geschlechtsverkehr hatten sie nach Lust und Laune, mit allen und jedem, ohne dass man als dreckig und untreu und versaut gilt.

    Nach Lust und Laune glaubten sie an die Schönheit und Vollkommenheit des Körpers durch das Innere. Man akzeptiert jeden wie er war und man versuchte sich gegenseitig die Freiheit nicht einzuschränken.

    Auch die Kleidung war so, damit sie von der Gesellschaft abgeschnitten sind. Wer nicht weiss, wie sie aussehen, kann ja googeln. :grin:


    Ich persönlich finde, nochmal eine Hippiebewegung würde der Welt gut tun. :grin:
    Was denkt ihr? Ist was dran, oder waren es bloss unreife Jugentliche?
     
  • glashaus
    Gast
    0
    13 Juni 2009
    #2
    Um das zu leben, muss ich kein Hippie sein.
     
  • Nevery
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    13 Juni 2009
    #3
    es hatte in meinen augen wie auch so ziemlich jede andere bewegung sowohl vor- als auch nachteile. und für manche menschen passte es, für andere nicht.
    wäre diese bewegung perfekt gewesen, wäre sie nicht erstorben.

    ich für meinen teil kann mich damit nicht anfreunden. ich würde den konsum dieser drogen zwar tolerieren, möchte es aber nicht für mich selber. wenn die halbe welt meint fröhlich überall rumvögeln zu müssen soll mir das egal sein, hauptsache mein eigener partner macht das nicht. 1. zuviel angst vor geschlechtskrankheiten, 2. ist mir sexuelle treue eben wirklich wichtig. ich muss einfach sagen, diese teile passen zu mir nicht.

    wiederum das beschäftigen mit dem eigenen charakter befürworte ich sehr sehr stark. dazu braucht es allerdings keine drogen, das ist etwas, was menschen generell einfach mehr machen sollten.

    "Als Wichtigstes wurde hauptsächlich Liebe, Frieden, Glück und Freiheit sowie auch Toleranz." - leider eine illusion. menschen sind nicht von natur aus alle lieb, friedlich, glücklich und vor allem nicht tolerant. und ein gewisses mass an leid, an schmerz, trauer und schlechten erfahrungen gehört meiner meinung nach dazu, damit man einen wirklichen charakter entwickeln kann.

    verbundenheit zur natur... naja, klingt nett, ist aber irgendwie nicht wirklich durchführbar finde ich.


    aaaalso: einiges an vorteilen, einiges an nachteilen. ich könnte es nicht leben, aber es würde mich nicht stören wenns andere täten. und es wird nie zu allen menschen passen.
     
  • Luc
    Luc (31)
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    13 Juni 2009
    #4
    Ja, gut. Aber nur sehr wenige setzen mit sich selber auseinander. Sie meinen, sie müssten die anderen und nicht sich selber verändern. :ratlos:
     
  • wellenreiten
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    13 Juni 2009
    #5
    hippies die zweite? "wir kiffen uns den ganzen tag die birne zu und vögeln für den weltfrieden"... ich weiß nicht, ob sich das wiederholen sollte.

    ich habe mich auch länger mit dieser zeit beschäftigt, allerdings galt mein interesse weniger den hippies, als vielmehr SDS, RAF usw. - also eben der politischen radikalisierung in deutschland.

    heute sehe ich es so, dass dieses ganze "anderssein" im grunde ein weltfremdes ding der jugend ist und sicher auch ruhig sein kann... der wunsch, die welt besser zu machen, als sie eben ist und als sie überhaupt das potential dazu hat (menschen sind für diesen friede-freude-eierkuchen-kram nicht gemacht).

    und vielleicht geht es nicht einmal um die welt, sondern mehr darum, dass man sich selbst besser machen will und man sich in der masse leichter von idealen mitziehen lässt.
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    13 Juni 2009
    #6
    Ich denke mal das was du beschreibst ist ein Ideal das so die wenigsten in Vollkommenheit gelebt haben!

    Hippiemäßig "angehaucht" waren sicher viele - es war eine Jugendkultur (noch dazu eine legendäre).

    Das was du beschreibst sind denk ich mal die typischen Klischees die sicher auch ausgelebt wurden aber das eher von einer Minderheit!

    damit mein ich z.B. die Hippiebewegung in den USA oder z.B. die Durchführung eines "Aussteigerlebens" mit Hippie-Trail über die alte Seidenstraße d.h. Türkei, Iran, Afghanistan nach Indien z.B. Goa oder ins Kathmandu-tal usw.

    Ich hab in meinem Leben bisher einen einzigen Hippie kennengelernt der diesen möglichen Traum in Vollkommenheit gelebt hat und ihn mit seinen fast 60 Jahren immer noch lebt - und zwar betreibt dieser nette englische Herr mittlerweile mit seiner französischen Frau ein wunderschönes charismatisches Hostel in einem kleinen andalusischen Bergdorf in Spanien.
     
  • Nevery
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    13 Juni 2009
    #7
    und das sind menschen, die es zwar gibt, aber die die welt nicht braucht. auch nicht als hippies.
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    13 Juni 2009
    #8
    naja das ist schon sehr idealistisch meiner Meinung - es war auch nicht alles Gold was glänzt bei den Hardcore-Hippies - schon auch nicht diese "Auseinandersetzung mit sich selbst"...:ratlos:
     
  • chubbymuc
    Gast
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    13 Juni 2009
    #9
    googeln reicht nicht immer !

    ich finde du solltest besser und ausführlicher googeln - oder mal paar bücher zu dem thema lesen

    zb. an jeder love-parade nehmen und nahmen mehr menschen teil, als damals in WOODSTOCK waren

    bei der hippie-bewegung hat sich so viel romantisiert - gibt ja genügend dvd's und bücher - gerade seit letzten herbst

    meiner meinung nach, zum thema liebe und sex, haben in deutschland die filme von OSWALT KOLLE die menschen mehr verändert als die hippie-bewegung
    (die leute , die die BILD lasen wollten in den 60ern nicht von reichen priviligierten studenten zwangsaufgeklärt werden!!! - wäre das heute etwa anders?)

    lg
     
  • Lenny84
    Gast
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    13 Juni 2009
    #10
    Ich finde die Hippiebewegung interessant und mag auch das musikalische Schaffen dieser Epoche, aber ich denke, heutzutage ist sie nicht reproduzierbar. Außerdem muss man das tatsächliche Wirken der Hippies in Frage stellen.
     
  • Luc
    Luc (31)
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    13 Juni 2009
    #11
    Mich interessiert die Botschaft und der Grundgedanke. Aber es kann gut sein, dass man es entweder in eine schlechte Schublade schiebt, oder zu sehr romantisiert.

    Hier eine interessante Doku! :smile:

    http://www.youtube.com/watch?v=ghiWWHmYuUc
     
  • brainforce
    brainforce (35)
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    13 Juni 2009
    #12
    buh die Worte "Botschaft" und "Grundgedanke" sind arg strapaziert... wenn du auf solche "positiven" Grundgedanken stehst müsstest du gleichzeit gläubiger Christ sein und Anhänger des Kommunismus in seiner Reinform... beide haben theoretisch gute Ansätze aber praktisch funktioniert es nicht so harmonisch wie theoretisch (schon gar nicht miteinander).:ratlos:

    mir kommts halt so vor als ob du das auch "romantisierst":zwinker:

    In die 68er Hippie Rolle würd ich auch mal schlüpfen wenn ich weiß ich komm da wieder raus - aber es sind eben damals auch einige auf der Strecke geblieben, bzw. die krassen Auswüchse führten oft zum Gegenteil des eigentlich gewollten (Kommunen, Manson-Family, Intoleranz)
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    14 Juni 2009
    #13
    Mein Vater ist ein Hippie.
    Hat wie alles andere auch Vor- und Nachteile so aufzuwachsen.
    Ich habe aber erkenntlich ein paar Einsichten und Einstellungen uebernommen.
     
  • BABY_TARZAN_90
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    14 Juni 2009
    #14
    Deiner auch? :grin:

    Besser gesagt: er war einer. Mit fast allem, was dazugehört (oder auch nicht) und hier schon aufgezählt worden ist. Dann aber heiratete er ein Temperamentbündel und musste sich ermannen, um nicht unterzugehen...
     

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