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  • Bärchen72
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    11 Dezember 2008
    #1

    Luftfeuchtigkeit - wer kann mir das erklären?

    Wer hat etwas Ahnung von Physik und kann mir das erklären?

    In meiner Wohnung ist meistens laut meinem Hygrometer eine Luftfeuchtigkeit von knapp 80%. Wenn ich lüfte, sinkt die Luftfeuchtigkeit auf etwa 70%. Wenn ich danach die Heizung wieder aufdrehe, steigt die relative Luftfeuchtigkeit wieder an.

    Müsste es nicht normalerweise umgekehrt sein?
    Also, wenn ich kalte Luft von draußen rein lasse und diese erwärme, müsste doch eigentlich die relative Luftfeuchtigkeit sinken, da warme Luft doch viel mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. Während die absolute Feuchtigkeit ja erstmal gleich bleibt, müsste doch die relative Feuchtigkeit bei der Erwärmung sinken. Ich verstehe das nicht, dass das bei mir nicht so ist.
     
  • Schmul
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    11 Dezember 2008
    #2
    Aaaalso...das ist folgendermaßen:
    Kalte Luft kann, da zusammengezogene Atomanordnung nicht so viel Wasseratome aufnehmen wie warme Luft. Demzufolge kann warme Luft wegen der geweiteten Atomstruktur auch mehr Wasseratome aufnehmen. Heißt, alle Gase dehnen sich bei Wärme aus. Heißt, wenn du lüftest, wird das Wasser aus der Luft abgeschieden und sammelt such z.B. im Teppich oder sonstwo. Da das jedoch natürlich nicht lieterweise passiert, siehst und merkst du davon nüx^^ Praktisches Beispiel ist ein Kompressor. Die Luft da drinne muss entfeuchtet werden um Arbeitsgeräte zu schonen. Was macht man also? Richtig! Man kühlt die Luft.:smile:
    Falls du n Auto mit Klimaanlage hast, schon ma gemerkt, dass die kalte Luft die rauskommt ziemlich trocken ist oder du nen trockenen Hals bekommst?
     
  • sleepyDragon
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    11 Dezember 2008
    #3
    Das Hygrometer sollte auch mal geeicht werden, weil es sonst eher Fantasie-Werte anzeigt.
     
  • User 34625
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    11 Dezember 2008
    #4
    Zur eigentlich gestellten Frage kann ich keine Antwort geben, da ich in Physik nah am Fenster sass :engel: .
    Aber eine Luftfeuchtigkeit von 80% in der Wohnung erscheint mir etwas hoch - der ideale Wert liegt bei etwa 55%. Wenn Deine Werte stimmen, hast Du Dschungel-Atmosphäre bei Dir :grin:
     
  • Bärchen72
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    11 Dezember 2008
    #5
    Vielleicht muss das wirklich mal geeicht werden, aber die Tendenz, dass die Luftfeuchtigkeit beim Lüften runter geht und beim anschließenden Heizen der Luft wieder rauf, wird ja trotzdem stimmen.

    Ich habe neulich gelesen, dass die Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und 70% liegen sollte. Deine 55% wären dann ja genau die Mitte.

    Mir kommen meine 80% jedenfalls auch zu hoch vor, das war auch der Anlass, warum ich das ganze momentan beobachte.
     
  • User 53338
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    11 Dezember 2008
    #6
    Wie schaut's denn aus, wo trocknest du deine Waesche, hat das Bad einen Abzug/Fenster?
     
  • Bärchen72
    Bärchen72 (45)
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    11 Dezember 2008
    #7
    Die Wäsche trockne ich in der Wohnung, da habe ich leider keine andere Möglichkeit.
    Das Bad hat ein Fenster, was ich nach dem Duschen auch immer aufmache.
     
  • sleepyDragon
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    12 Dezember 2008
    #8
    Nö, muss nicht. Es hängt auch davon ab, wo das Ding hängt/steht, was es für einen inneren Aufbau hat und anderen Kleinigkeiten.

    Ich weiß ja nicht, ob du ein analoges oder ein digitales Hygrometer hast. Ein analoges kannst du noch selbst halbwegs eichen, bei einem digitalen bist du aufgeschmissen. Das digitale meiner Eltern zeigt auch nur Unsinn an.
     
  • Sunflower84
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    12 Dezember 2008
    #9
    Dieses Phänomen hatten wir bei unserem Hygrometer auch schon mal und ich hab auch nicht verstanden, warum die rel. Luftfeuchtigkeit nach dem Lüften wieder angestiegen ist, obwohl warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann...
    Und wenn die Luft sich dann wiede erwärmt, gibt der Teppich das Wasser dann wieder ab, und deswegen steigt, die rel. Luftfeuchtigkeit wieder, oder wie?
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    12 Dezember 2008
    #10
    Das Phänomen, dass die Luftfeuchtigkeit beim Heizen (wieder) ansteigt habe ich noch nie beobachtet und kann es auch nicht erklären.
    Höchstens so, dass feuchte Luft aus anderen Räumen ins gelüftete Zimmer nach fliesst, aber davon hat Bärchen nichts gesagt.

    Mich erstaunt auch, dass die rel.Feuchte nur von 80% auf 70 % zurück geht, wenn man im Winter lüftet. Vielleicht ist falsch gelüftet worden.

    Am besten wird gelüftet und entfeuchtet, wenn möglichst rasch möglichst viel Luft ausgetauscht wird. Also Querlüften, oder (in einem ganzen Haus) noch besser vertikal. Im Winter ist am Morgen der Taupunkt der Aussenluft am tiefsten, weil sich Feuchtigkeit an die Vegetation usw. kondensiert hat. Und beim raschen kurzen Lüften ist auch der Energieverlust gering. Die Wärme in der Zimmerluft ist wegen der geringen Masse der Luft nämlich gering, verglichen mit der Wärme der Möbel, Wände usw., entsprechend gering ist auch der Wärmeverlust beim effizienten Lüften.

    Wenn man lange und uneffizient lüftet, kühlt man einfach die Zimmerluft herab, und dann kühlen sich auch die Möbel und Wände ab. Erst dann kommt es zur Kondensation, und mit der Zeit zur Schimmelbildung.
     
  • User 49007
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    12 Dezember 2008
    #11
    hat deine Wohnung noch keinen Schimmel oder so? Wir haben meist so um die 50-55% Luftfeuchte und wenn diese dann so bei 60 konstant bleibt haben wir Schimmelprobleme!
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    #12
    Ich finde 50 % auch besser. Die Feuchte sollte auch konstant sein, wegen Möbeln, Musikinstrumenten usw.
     
  • Koyote
    Koyote (39)
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    #13
    Die Ursache kann recht einfach sein...

    die Luftfeuchtigkeit ist deutlich zu hoch. Dann sinkt die Luftfeuchtigkeit durch das Lüften zwar deutlich, bevor jedoch das Hygrometer richtig reagieren kann ist die Luftfeuchtigkeit bereits wieder deutlich angestiegen. Daher sieht es so als, als wenn sie nie stark sinken würde.

    Alles über 50-60% Luftfeuchtigkeit führt auf Dauer zu Schimmelbildung, insbesondere wenn dann noch die Räume ungleichmäßig beheizt werden.

    Wenn jeder in seiner Wohnung durchgängig mindestens 19° Raumtemperatur hätte und höchtens 55% Luftfeuchtigkeit, dann gäbe es nie Schimmel.
    Da spielt dann der bauliche Zustand keine Rolle, weil es nirgendwo so kalt ist, dass es überhaupt zu Kondensation der Luftfeuchtigkeit führen kann.

    Bei uns ist die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung derzeit so niedrig (unter 40%) dass wir schon kaum noch richtig durchlüften und das trotz Wäschetrocknen in der Wohnung...

    Gruß
     
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    13 Dezember 2008
    #14
    80%... :eek: wir haben in der wohnung meist 65, und das ist schon zu hoch. wir müssen immer auf ca 50 runterkommen, indem wir häufig lüften. :hmm:
     
  • User 56700
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    #15
    Wohnst du zufällig im Erdgeschoss oder im Keller, und/oder hatte die Wohnung mal einen Wasserschaden? 80% erscheint mir auch ein bisschen sehr hoch!:eek: Da müsste es ja überall schimmeln!? In meiner Alten (Erdgeschoss-)Wohnung wars auch zu feucht. Am besten merkte man das an offenem Knabberzeugs, das konnte man schon einen Tag später nicht mehr essen, das war dann ganz weich...:wuerg: Bin froh dass ich jetzt wieder unterm Dach wohne, hier habe ich diese Probleme nicht- obwohl ich meine Wäsche auch in der Wohnung trockne und das Bad kein Fenster, sondern nur ein Abzug hat.
     
  • User 77547
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    15 Dezember 2008
    #16
    Also die Tatsache (falls denn das Hygrometer funktioniert), dass nach dem Lüften und während des Temperaturanstiegs die Luftfeuchtigkeit auch wieder auf diese (zu hohen) 80% ansteigt, kann ich mir nur damit erklären, dass innerhalb der Wohung eine ziemlich "effektive" Feuchtigkeitsquelle sein muss (z.B. feuchte Wände etc.).

    80% ist definitiv zu hoch. Da müsste sich schon längst Schimmel gebildet haben.

    Wohnst Du in einer Kellerwohnung? Oder Erdgeschoss in einem sehr alten Haus ohne Horizontalabdichtung?

    P.S. Ich habe doch richtig verstanden, dass es um Lüften im Winter (also jetzt) geht und nicht Lüften im Sommer?
     
  • CCFly
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    16 Dezember 2008
    #17
    so, ich hab vorhin mal gelüftet (überall heizung aus und in 4 zimmern fenster auf). in der küche steht die wetterstation, die mir heute morgen vor dem lüften 59% angezeigt hat. als ich das fenster zugemacht hab, waren es 46. ich beobachte das mal weiter. achja, die temperatur ist von 21 auf 19 gefallen. lustig fand ich, dass die außenluftfeuchtigkeit bei 99% lag (nebel). :eek:

    und was ist "querlüften"? und "vertikallüften"? :hmm:
     

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