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Lustlosigkeit oder immer nur "Du musst!"

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Henk2004, 3 Mai 2006.

  1. Henk2004
    Henk2004 (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Eigentlich gehts mir ja gut: Studium läuft halbwegs, Privatleben so lala aber Ausbaumöglichkeiten vorhanden.

    Aber immer dieses "Du musst!"

    Vor allem muss ich eigentlich so ne Seminarbeit schreiben, die ersten 14 Seiten hab ich zwar fertig, muss aber nächste Woche abgeben und 20 sollten es schon sein.

    Voller Elan bin ich heute morgen um 7 angefangen um dann festzustellen, dass ich um 8 keine lust mehr hatte.

    Dann gefrühstückt und Vater geholfen (ist selbständig) eigentlich wollte ich um 11 dann wieder weitergeschrieben haben, aber dann hab ich den anderen Kram auch noch gemacht, da ich das sonst morgen machen MUSS.

    Dann war ich 11,45 fertig, total am schwitzen und erstmal Mittag gemacht.

    Dann wollte ich um 13,00 Uhr wieder anfangen, setzt mich an PC und erstmal Internet, nen paar Foren abklappern und dann war es schon 14.00 Uhr.

    Das Blöde daran ist ja, dass das nicht sinnlose Verschwendung von Zeit ist, sondern das Lesen in Fach-Foren handfeste Vorteile für den Arbeitsalltag bringt. Für mich jedenfalls.

    Man holt sich Anregungen zum Bürokram oder zu anderen Problemen, hilft anderen, weiß der Geier.

    Dann zwischendurch wieder "du musst aber eigentlich noch was schreiben"

    Also um 14,15 Word geöffnet um festzustellen, dass man doch keinen Bock mehr hat.

    Hab mich dann ne halbe Stunde aufs Ohr gehauen oder ne Stunde und dann wieder an PC wieder alles mögliche gemacht, nur nicht das was ich machen sollte.

    Dann von 16-18.45 den Kram gemacht, den ich sonst auch immer arbeite, dann zu Abend gegessen.

    Und jetzt sitzt ich wieder vorm PC und sollte eigentlich schreiben, hab aber keine Lust mehr. Aber ich müsste.

    Andererseits bin ich abends eh zu nichts mehr zu gebrauchen, jedenfalls zu nichts geistig anstrengendem, erst ab 23 Uhr wieder.

    Warscheinlich stehe ich morgen um 4 uhr auf, weil ich in der Früh am besten was tun kann, dann muss ich um 10 in der FH sein, (Heute sind die Vorlesungen ausgefallen)

    Aber immer dieses müssen, das regt mich schon son bisschen auf.

    Gott sei Dank bin ich im letzten Semester, aber ich muss noch 7 Prüfungen machen und dann ne Diplomarbeit die ich auch schreiben müssen tun muss :-D

    Nen Onkel von mir meinste mal : "Müssen, müssen; ich muss auch so viel, weißte was? Gar nichts musst du. Nur sterben"

    Sagt sich so einfach.

    Ich hab letztes Jahr nen Seminar geschmissen, weil ich keinen Bock mehr hatte.

    Bringt aber irgendwie nichts, weil man das ja nachholen muss um den Abschluss zu bekommen.

    AAAAAAAAAAAAAAH, ist doch alles Mist.

    Gehts anderen genauso?
     
    #1
    Henk2004, 3 Mai 2006
  2. User 43919
    User 43919 (27)
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    Hmmmm ganz ehrlich, ich geh zwar noch zu schule, muss aber auch so ne Selbstgestellte Aufgabe machen. Zum kotzen vorallem mit nem empirschen teil, also was selbstgemachtes, interview, umfrage oder sonst was. Derbe zeitaufwendig. Naja ich sag mir auch immer. Jetzt les doch mal in den Büchern die du dir ausgeliehen hast usw usf, aber na ja man findet dann doch immer was anderes was man machen kann. Aber ich brauche teilweise auch so nen druck. Schaff die sachen dann doch meistens noch, aber so ist nunmal das leben. Du wirst meistens so nen druck haben und irgendwer der dir sagt Du musst dies und das machen usw. Ich glaube da kommt heutzutage keiner mehr drumrum ausser man hat millionen ^^

    MfG BBA
     
    #2
    User 43919, 3 Mai 2006
  3. GouShou
    GouShou (28)
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    nicht angegeben
    Mir ging es lange Zeit ähnlich. Auch ich gehe, wie meine Vorrednerin noch zur Schule (12.Klasse) und war immer außergewöhnlich gut, auch ohne in irgendeiner Weise zu lernen. Ich wusste aber auch immer, dass ich um wirklich elitär zu werden einiges mehr machen musste.

    Ich hab wirklich jahrelang einen täglichen Kampf zwischen motiviert-sein und nicht-motiviert-sein geführt, bei dem die Motivation, d.h. das Lernen nur sehr selten gewonnen hat. Es gab durchaus Zeiten, in denen ich es - wie auch immer - geschafft hatte jeden Tag zu planen und so wirklich den Tag von morgens bis abends mit sinnvollen Tätigkeiten (natürlich nicht nur Lernen, aber im sehr guten Maße) auszufüllen und dafür auch um einige Stunden Schlaf zu verzichten.
    Allerdings waren diese Zeiten die Außnahme. Ich habe mich dafür gehasst. Ich wusste, ich würde mir eines Tages folgendes sagen: "Ich hätte meine (Karriere-)Ziele erreichen können. Ohne Probleme. Ich hätte nur eines Tages die Entscheidung dazu fällen müssen. Jetzt ist es zu spät..."

    Dies ging so fort, bis ich schließlich eines Tages in den Spiegel gesehen habe und gesagt habe: "Dein jetziges Leben ist unsinn, der ständige Kampf führt zu nichts und wird unendlich fortgehen, wenn du nichts unternimmst. Ab morgen wirst du versuchen, so zu sein, wie du es dir vorstellst. Wenn es dir nicht gelingt, dann war es das. Dies wird der letzte Versuch sein und ich werde, sollte dieser Versuch missglücken jeden weiteren Versuch verhindern. Es liegt also bei dir..."
    Und wäre es mir nicht geglückt, so hätte ich wirklich aufgegeben, denn sonst hätte diese Drohung keinerlei Wirkung gehabt. Es hat geklappt.

    Jedenfalls lerne ich bereits jetzt täglich fürs Abi, habe konkrete Ziele, was ich danach machen werde und so wie es jetzt aussieht, werde ich diese auch ohne Probleme erreichen.
    Natürlich ist Karriere nicht alles in meinem Leben, aber sie ist mir die Zeit, die ich momentan in sie investiere wert. Außerdem denke ich, dass der Weg, über welchen ich schließlich hier hin gekommen bin, mich auch in jedem anderen Bereich ans Ziel geführt hätte.
     
    #3
    GouShou, 3 Mai 2006
  4. ~Vienna~
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    nicht angegeben
    Dein Tagesablauf kommt mir sehr bekannt vor.

    Nur dass du mir in einem Punkt sogar vorraus bist: Du hast Disziplin genug, früh aufzustehen, um was am Tag zu schaffen (zumindest nimmst du es dir vor).

    Bei mir sieht das so aus, dass ich die Dinge, die ich noch TUN muss, erfolgreich so lange ignoriere, bis ich sie GETAN haben müsste. Quasi solange, bis es zu spät ist.

    Beispielsweise habe ich morgen eine Abiturpfrüfung und habe heute angefangen zu lernen, was mich bereits wundert, da ich sonst nicht mal das schaffe. Und was musste ich feststellen? Dass es zu spät ist und ich nichts kann.

    Es steckt so viel Potential in einem, aber man nutzt es nicht. Und ich weiß nicht, wieso. Man redet sich erfolgreich lauter andere "wichtige" Dinge ein, die man noch erledeigen muss, um vom größten Übel abzulenken und um eine Rechtfertigung vor sich selbst zu finden. Und es klappt auch noch teilweise.

    Ich hasse diesen Druck, etwas tun zu müssen und umgehe ihn, indem ich es einfach nicht tue. Nur, wenn es wirklich haarscharf und gefährlich wird, gebe ich nach.

    Keine gute Einstellung, ich fürchte, mein erstes Semester an der Uni wird nicht erfolgreich sein :cool1:
     
    #4
    ~Vienna~, 3 Mai 2006
  5. User 16687
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    nicht angegeben
    Mir gehts heute ganz genau wie dir.

    Habe seit ca. 2 Monaten eine Hausarbeit in Wirtschaftslehre auf, die ich morgen abgeben soll. Das Internet dürfen wir nicht benutzen, sondern nur Fachbücher. Soll eben eine Übung sein für die Hausarbeiten an der Uni.

    Naja, ich hab jedenfalls erst letzten Donnerstag die Bücher dafür ausgeliehen, andere aus der Klasse waren schon lange fertig.

    Gestern wollte ich anfangen zu schreiben aber bin gerade mal auf eine Seite gekommen, obwohl ich es eigentlich den ganzen Tag vor hatte. Und so richtig effektiv konnte ich auch erst gegen 12 anfangen.

    Jetzt hab ich noch heute als letzten Tag und hab 3,5 Seiten geschafft. Insgesammt sollen es so 6 bis 7 Seiten werden und danach noch Literaturhinweis usw.

    Jetzt darf ich mir also noch die NAcht um die Ohren schlagen, aber anstatt mich zu konzentrieren bin ich im Forum oder mach esse. Das nervt mich richtig.

    naja, morgen sieht die welt dann anders aus

    ciao
     
    #5
    User 16687, 3 Mai 2006
  6. kiker99
    kiker99 (29)
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    Single
    ui das ist ja mal ein richtig interessantes thema :smile:

    ich kenne das auch durchaus - auch wenn nicht nur auf die Schule/Uni bezogen.

    Ich denke mir öfters, meist auch noch völlig motiviert in der Schule, heute könnte ich ja dies und das noch weiterprogrammieren, weil es teilweise halt auch einfach nötig ist, aber wenn ich dann vor dem Computer hocke und mal ein Forum offen habe, bleibe ich manchmal auch noch stundenlang beim Surfen, ohne etwas mal wirklich sinnvolles zu machen. Hinterher fühle ich mich natürlich auch nicht gut, in Foren lesen kann man noch genug in seinem Leben, etwas sinnvolles zu tun ist da weitaus bedeutender.

    Ich merke auch dass ich mich teilweise davor drücke, über das wirkliche Kernproblem nachzudenken und mache dann einfach so weiter, wie ich angefangen habe.

    Irgendwie müsste man es mal schaffen, die Faulheit zu versklaven und die Herrschaft der Vernunft zu übergeben :grin:
    Wäre cool wenn jemand dazu noch ein paar Tipps hätte. Vielleicht wäre es schonmal ne Möglichkeit, sich selbst Belohnungen zu überlegen, wenn man dies oder das erreicht hat. Das Problem dabei ist eben nur die Selbstdisziplin, denn schließlich kann man das allermeiste auch machen, ohne das selbstgegebene Ziel erreicht zu haben.

    Ich persönlich muss mich da auf jeden Fall demnächst mal bessern. Spätestens in der Uni wird es nicht mehr reichen, meistens nur einen Tag vor der Klausur zu lernen. Ich bin ein guter Schüler (habe gerade schr. Abi geschrieben), habe aber eigentlich auch nur das Glück, die Probleme schnell erfassen zu können und wohl ein gutes Kurzzeitgedächtnis zu haben :zwinker:. Abi habe ich aber erfolgreich hinter mich gebracht, hätte da aber auch etwas mehr für machen können.

    Bei der Vorbereitung fürs Abi habe ich gemerkt, dass es sehr hilfreich sein kann, zusammen mit Freunden zu lernen. Der einfache Grund dafür ist: Man kann sich nur schwer davor drücken (angenommen, der Kumpel ist kein noch größerer Faulenzer als man selber :zwinker: ). Da ich 2 Abiklausuren nachschreiben musste, hatte ich danach auch nochmal Zeit zum alleine lernen habe da aber kaum noch etwas auf die Reihe gebracht :kopfschu

    ui, das war lang. Danke für alle die so weit gelesen haben :herz:
    also ich würde mich auch über weitere Tipps sehr freuen wie man seine Selbstdisziplin steigern kann (abgesehen von Bundeswehr :grin: wie es ein Kumpel von mir versuchen will :smile2: )

    EDIT: merke gerade, dass meine Sig sehr gut zu dem passt, was ich geschriebenen habe :smile:
     
    #6
    kiker99, 4 Mai 2006
  7. Bavid Dowie
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ja mein Gott was soll man dazu sagen? Natürlich kenn ich das auch, so wie wahrscheinlich jeder, der studiert.
    Aber weinen nützt halt nix...so ein Diplom kriegt man halt nicht geschenkt, da muss man auch was für tun.
     
    #7
    Bavid Dowie, 4 Mai 2006
  8. Sahneschnitte1985
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ohja das "Müssen" kenne ich auch nur zu gut. Mich stört es meistens dann wenn ich keine Lust habe was für die Uni zu tun. Ich sollte auch schon längst anfangen am Businessplan weiterzuschreiben, aber ich muss ja noch dusche, essen, usw. :grin:
    Aber gut es wird schon bei mir, letztendlich mache ich es immer. Ich rede mir dann auch oft ein dass es toll ist das ich es mache und das es Spaß macht. Wenn ich erstmal beim "Unikram" bin bleibe ich auch oft dabei. Da lerne ich wirklich viel auch wenn es Disziplin kostet.
    Was mir auch hilft ist Sport. Also ich gehe oft morgens Joggen damit ich mich dann gut fühle und lerne. Irgendwie klappt das auch.
    Außerdem denke ich dann oft daran dass ich meinen Eltern dankbar sein MUSS, weil sie mir das Studium ermöglichen. Wäre doch dämlich wenn man es nicht packt, obwohl man es eigentlich will und die Eltern ihr mühsam erarbeitetes Geld verschwendet haben.
     
    #8
    Sahneschnitte1985, 4 Mai 2006
  9. tandel
    tandel (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    ist bei mir genau dasselbe.
    Heute Gk-Arbeit geschrieben, wollte gestern mittag eigentlich lernen, davor aber erstmal "kurz" Pc anmachen.
    Dann natürlich hängen geblieben, immerhin bei wikipedia kurz was übers Thema durchgelesen.
    Hatte ich mich mich dann endlich aufgerafft was zu tun, habe ich allerdings lieber den Rasen gemäht ( das kleinere Übel :zwinker: )
    Danach kam Bundesliga (auch keine Motivation zum Lernen) und so hab ich gestern abend um halb 12 endlich mal angefangen zu lernen. Naja, die Arbeit war schon ganz gut, aber wenn ich denke, wie viel besser ich sein könnte, wenn ich nicht so stink faul wäre :ratlos:
    Naja, vllt wirds beim Studium dann besser ...
     
    #9
    tandel, 4 Mai 2006
  10. kiker99
    kiker99 (29)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    @sahneschnitte: ja, stimmt, Sport ist immer gut. Nach dem Joggen bin ich manchmal auch supermotiviert und während der Zeit kann man auch super planen, was man machen will und das auch schonmal strukturieren. Dazu noch die Endorphine :grin:

    @tandel: ok, so krass war es bei mir nicht. Bei mir war die GK-Klausur Ethik letzte Woche und ich hatte mich da während der letzten Woche noch etwa 3 mal hingehockt, am letzten Tag dann noch am meisten (so 6 Stunden). War da dann noch etwas unsicher und habe noch bis halb 2 gelernt...
    War sicher nicht ganz optimal aber dafür ist es ganz gut gelaufen. Davor hatte ich mich noch 2 mal mit einem Freund getroffen und schonmal was gemacht.
     
    #10
    kiker99, 4 Mai 2006
  11. *Cara*
    *Cara* (30)
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    Was mir auffällt, keiner hat genug Motivation oder Energie um zu sagen: Für mich ist das kein Problem!

    Ich kann mich auch nie aufraffen was für die Schule zu tun. Ich hätte jede Menge Zeit, ich hätte sogar einen freien Tag und nütze diesen nicht. Ich stehe morgens immer früh auf an diesem freien Tag, mache dann nichts, esse mit der Familie Frühstück, mache Erledigungen für meine Mutter und nach dem Mittagessen bin ich vom Rumlümmeln meist so müde, dass ich erst einmal ein wenig schlafe. Natürlich ohne einen Wecker zu stellen... Also schlafe ich vielleicht 2 Stunden und so ist der Nachmittag auch schon fast wieder um.

    Am Abend kriege ich dann Panik weil ich genau weiss wie viele sinnvolle Dinge ich an meinem freien Tag hätte erledigen können und was ich alles noch machen muss.
    So habe ich jede Woche einmal einen Heulkrampf :flennen: und das Gefühl, all meine Pläne nicht verwirklichen zu können...
     
    #11
    *Cara*, 4 Mai 2006

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