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Lyrikjahrbuch - bitte bei Auswahl helfen

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Bea, 21 Juli 2003.

?

Welche !!!drei!!! sind die Besten?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 31 Juli 2003
  1. Warum?

    0 Stimme(n)
    0,0%
  2. Allein und einsam

    4 Stimme(n)
    40,0%
  3. Die Stimme der Stille

    4 Stimme(n)
    40,0%
  4. Mondlandschaft

    2 Stimme(n)
    20,0%
  5. Verzweiflung

    3 Stimme(n)
    30,0%
  6. Nachttraumbad

    2 Stimme(n)
    20,0%
  7. Gedanken zu Gefühlen

    2 Stimme(n)
    20,0%
  8. Gedanken beim Betrachten des Vollmondes

    2 Stimme(n)
    20,0%
  9. Sanfte Wellen

    3 Stimme(n)
    30,0%
  10. Kleiner Ausflug

    0 Stimme(n)
    0,0%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. Bea
    Bea (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.311
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Hallo ihr!
    Ich will an einem Gedichtebuch mitarbeiten.
    Hierfür muss ich drei von meinen 25 Gedichten aussuchen, die ich einsenden werde.
    Ich habe jetzt die 10 besten für euch rausgesucht aus denen ihr wiederum 3 raussuchen dürft ;-)
    Der Einsendeschluss ist der 31. Juli - später eingehende Beiträge kommen ins darauffolgende Buch (bzw. in die Ausscheidung dafür *g*)

    Hier aber erstmal die Gedichte:

    Warum?

    Warum kapiert ihr’s nicht?
    Ich bin nicht mehr ein Wicht!
    Ich will mein eignes Leben,
    Und nicht mehr an euch kleben!

    Ihr lasst mir keine Wahl,
    Für mich wird es sein die Qual!
    Ihr wollt doch nur einen Prellbock.
    Aber ich bin keiner
    Und war auch nie einer.

    Warum wollt ihr mich nicht nehmen,
    Wie ich bin?
    Ihr wascht eure Finger in Unschuld
    Und habt noch nicht mal einen Kult.
    Aber gehackt wird weiter!
    Und zwar auf mir.

    Warum?



    Allein und Einsam
    Allein,
    heißt nicht einsam.
    Allein,
    man hat Freunde.
    Allein,
    die Welt geht noch nicht unter.
    Allein,
    bald ist es vorbei.

    Einsam,
    niemand der da ist,
    da ist für dich.
    Einsam,
    die Welt geht unter,
    wenn nichts geschieht.
    Einsam,
    man glaubt nicht daran,
    dass jemand kommt.

    Warst du jemals alleine?
    Ja, bestimmt. Jeder war das.
    Aber einsam? Warst du einsam?
    Hast du das Gefühl
    der Gefühllosigkeit gehabt?

    Nein, bestimmt nicht!
    Wer schon?
    Wer kennt das schon noch?
    Jeder mag jeden.

    Aber einer, einer,
    ja, einen brauchen sie,
    den sie beschuldigen,
    bespucken, fertigmachen können.

    Warst du das jemals?
    Dann kennst du das Gefühl
    der Vollkommenen Einsamkeit.

    Ich kann nur sagen:
    WILLKOMMEN IM CLUB



    Die Stimme der Stille

    Hörst du sie nicht?
    Hörst du nicht die Stimme der Stille?
    Du sagst: „Es ist still,
    so furchtbar still.
    Man hört nichts.“

    Aber wenn du mal hinhörst,
    wirklich zuhörst,
    wirst du sie hören,
    die Stimme der Stille.
    Denn sie ist der Wille,
    den du nicht hast.

    Die Stimme der Stille,
    du kannst sie hören,
    wenn du nur willst.
    Schließ‘ deine Augen
    Und hör‘ hin,
    dann wirst du sie hören
    und verstehen.

    Sie ist sanft
    Und aufbrausend
    Sie ist nicht leis‘
    Sondern laut.
    Versuch es nur mal,
    es wird schon gehen.

    Jeder der sagt:
    „es ist so ruhig“,
    weiß nicht, wie laut es ist.
    Jeder der sagt:
    „es ist so laut“,
    weiß nicht wie still es in Wirklichkeit ist.

    Dreh‘ doch mal um:
    Laut ist leise und
    Leise ist laut.
    Schon hat es einen anderen Sinn.
    Dann ist die Stille laut
    Und der Lärm leise.

    Und dann wirst du beginnen zu verstehen.
    Dann meinst auch du:
    Laut ist die Stille
    Und leise der Lärm.
    Dann sind wir uns einig,
    über die Stimme der Stille.




    Mondlandschaft

    Der Nebel fällt,
    verdeckt den Wald,
    lässt ihn verschwinden.

    Der volle Mond,
    er sieht lächelnd zu
    taucht alles in silbriges Licht.

    Es glitzert und funkelt
    Es leuchtet und scheint
    Wenn man es sieht.

    Sonst ist es nur Nebel,
    H2O, allgemein bekannt,
    trüb und dumpf.

    Der Mond verwandelt es,
    es wird zu einem Meer
    einem Meer aus Farbe.

    Die Schönheit ist unverkennbar,
    still, leise
    fast schon überirdisch.

    Geh‘ mal raus,
    aus deiner Stadt, aus deinem Haus,
    aus dem Lichterschein.

    Dann siehst du das Licht,
    den Schein, den Glanz,
    des vollen Mondes.

    Der Wald war schwarz,
    jetzt ist er hell,
    grau-blau-grün und rot.

    Es ist traurig,
    dass es vorbei ist,
    am Ende der Nacht...

    MONDLANDSCHAFT...




    Verzweiflung

    Ich weiß nicht ein
    Ich weiß nicht aus
    Ich weiß nicht nach vorn
    Und nicht zurück
    Wer hilft mir hier raus?
    Wer hält mich fest?
    Wer kann mir sagen,
    Wer kann mir raten
    Wer kann mit mir geh‘n?
    Auf diesem Weg
    Den ich nicht bereit bin zu gehen
    Den ich nicht zurücklegen will
    Den ich nicht bestehen werde.
    Wer hilft mir hier raus?
    Wer hält mich fest, vor dem Sprung?
    Wer kann mir sagen?
    Wer kann mir raten?
    Wer kann mit mir geh‘n,
    Auf diesem Weg?
    Ich will nicht nach vorn,
    Ich will nicht zurück,
    Ich will bleiben hier,
    Auf diesem Stück,
    An diesem Rand,
    Für alle Zeit,
    Nie mehr weiter
    Nie mehr nach vorne
    Nie mehr zurück
    Nie mehr hinein
    Nie mehr hinaus!



    Nachttraumbad

    In der Nacht liege ich da,
    bin wach, kann nicht schlafen.
    Wie im Traum wandere ich,
    Ich wandere zu einem See.
    Der Vollmond spiegelt sich tausendmal darin,
    Ich bade im sanften Licht der tausend Monde.
    Flach liege ich da und starre in die schwarze Nacht.
    Da! Ein Blinken! Und dort noch eines!
    Die Nacht erwacht zu neuem Leben!
    Die Sterne glitzern und funkeln...
    Der Vollmond leuchtet...
    Die Nacht wird zum Tag.
    Ich starre in die nun helle Nacht,
    ich starre und starre und starre...
    Und die Sterne kommen näher!
    So nahe, dass ich sie greifen könnte.
    Ich strecke meine Hand aus
    Will greifen! Will fassen!
    Aber ich erreiche sie nicht!
    Der erste verblasst im Osten,
    der zweite, der dritte... immer mehr.
    Geht nicht! Bleibt hier!
    Schon ist es zu spät,
    der Tag hat gesiegt...
    gesiegt über die Sterne
    gesiegt über die Nacht.
    Nur der volle Mond trotzt!
    Er bleibt, hängt trübe am Himmel,
    der Zauber ist aus!
    Mit dem ersten Strahl der Morgensonne
    Ist das Lichterspiel vorbei,
    Vergessen schon bald!



    Gedanken zu den Gefühlen

    Eine Berührung,
    wie Feuer so heiß.
    Ein Blick,
    wie Meere so tief.
    Ein Wort, wie ein Buch die Bedeutung.
    Was ist das?
    Ist das Liebe?

    Eine Sucht,
    so schön wie tausend Tode.
    Ein Gedanke,
    eine Zuflucht vor der Angst.
    Eine eigene Welt,
    Geborgenheit und Zärtlichkeit.
    Liebe?

    Ein Gebet,
    verklungen ohne erhört zu werden.
    Eine Bitte,
    abgelehnt ohne Grund.
    Ein Gedanke,
    keine Hilfe für dich!

    Ein Gebet,
    ohne Gefühl gesprochen.
    Eine Frage,
    gestellt, ohne Antwort zu bekommen.
    Ein Satz,
    in der Luft hängend, angefangen.
    Ein Schrei,
    Verzweiflung und Angst!
    Ein Blick,
    Freude und Liebe!



    Gedanken beim Betrachten des Vollmondes

    Der Mond steht rund am Himmel,
    Ich starre ihn an,
    Starre und denke an dich.
    Siehst du ihn auch?
    Blickst du auch zu ihm auf?
    Denkst du auch an mich?
    Fühlst du für mich,
    Was ich fühle für dich?
    Ich möchte endlich bei dir sein,
    Sehne mich danach,
    In deinen Armen zu liegen,
    Sehen mich nach deiner Nähe,
    Deiner Zärtlichkeit, deiner Liebe,
    Sehne mich nach dir...
    Und ich starre weiter den Vollmond an,
    denn er trägt mich in Gedanken zu dir,
    Ich schließe die Augen,
    Ich denke an dich,
    Ich schlafe im Mondlicht ein...
    Ich träume von dir
    Und schwebe vor Glücksgefühl.
    Ich denke an dich,
    ich träume von dir,
    Ich liebe dich.
    Und trotzdem weiß ich:
    Du denkst nicht an MICH,
    Du träumst nicht von MIR,
    Du sehnst dich nicht nach MIR,
    Du liebst nicht MICH.
    Jemand hat dir den Kopf verdreht,
    Dir dein Herz geklaut
    Und keinen Platz für mich gelassen.
    Und Stück für Stück,
    Tag für Tag, Nacht für Nacht,
    Zerbricht der Traum,
    Zurück bleibt ein Meer aus Scherben
    Ein Meer zerschlagener Träume...
    Doch Scherben bringen Glück,
    Und Glück ist es,
    Was ich brauche,
    Um dich für mich zu gewinnen,
    Denn meine Liebe reicht sicher nicht!




    Sanfte Wellen

    Die Brandung schlägt gegen die Wände
    Kommt nicht weiter, zerschellt.
    Auf dem Fluß die Wellen sanft,
    wiegen des Kindes Korb.
    Schaukeln es in den Schlaf.
    Lassen es vergessen,
    was geschah.
    Wird es gefunden,
    wird es erlöst?
    Wird es leben oder sterben?
    Es weiß noch nichts,
    lächelt im Schlaf
    In den es die sanften Wellen wiegten.



    Kleiner Ausflug

    Ich sitze am Teich und lese
    Da kommt eine kleine Mücke
    Und setzt sich vor mir auf die Brücke.
    Plötzlich sagt sie leis’
    „Komm, ich zeige dir meine Welt!“

    Was ich dort sah’,
    Das war wunderbar:
    Der Baum,
    an dem ich lehn’
    spricht leise und sanft :

    Die Vögel singen mir ein schönes Lied
    Und mein Laub ist schöner denn je.
    Gestern kam zu mir ein Reh,
    Und erzählte mir seine Reisen.
    Es wird mich bald wieder besuchen.

    Das Gras auf dem ich sitz’
    Stöhnt unter meinem Gewicht
    Und die Blumen singen mir ein Lied.
    Der Bach rieselt in den Teich
    Und die Vögel freuen sich am kühlen Naß.

    „Auf Wiedersehn“ meint die Mück’
    Und ich rücke zurück
    auf meinen Platz
    am Teich, gelehnt an den Baum
    auf dem Gras und höre das Lied der Mücke.






    ___________________________

    Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen würde ich mich besonders über eine Beurteilung von Liza, Teufal und Beastie freuen. Natürlich freue ich mich aber auch über alle Meinungen, die ich bekommen kann!


    Eine nervöse Bea...
     
    #1
    Bea, 21 Juli 2003
  2. Beastie
    Beastialische Beiträge
    10.758
    218
    254
    Single
    hihi.. na denn ma los.. ich weiß, du kannst kritik vertragen (mussu jetz auch *g*)

    also, das allererste hört sich an, wie ein grundschulreim.. hauptsache es reimt sich... das is irgendwie nich dein niveau

    allein und einsam is ok

    das mit der stille is mein favorit

    mondlandschaft.... hmm... is nett, aber sagt mir irgendwie zu wenig aus

    verzweiflung find ich gut.. ich würde nur nich schreiben: will bleiben hier, sondern: will hier bleiben, denn es muss ja auf nix reimen und außerdem passt es besser zum rest des gedichts. es is mit einfachen worten geschrieben und plötzlich haust du da so einen 'gehobenen' satz rein... des passt nich

    nachttraumbad... hmm... nix für mich..
    und an dieser stelle: Wie im Traum wandere ich,
    Ich wandere zu einem See.
    würde ich entweder ein punkt hinter ich machen oder schreiben: wie im traum wandere ich zu einem see...

    gedanken zu den gefühlen is gut

    gedanken beim betrachten.... is auch ok

    sanfte wellen find ich auch gut...

    das mit der mücke is mir zu lang und zu (sorry) langweilig.. da musste ich mich durchquälen

    also, mein favorit: das mit der stille!
     
    #2
    Beastie, 21 Juli 2003
  3. Teufelsbraut
    teuflisch gute Beiträge
    4.742
    121
    2
    vergeben und glücklich
    Also mein Favorit ist eindeutig "Sanfte Wellen" - das find ich wirklich, wirklich gut.
    Als 2. Wahl würd ich "Die Stimme der Stille" und als 3. Wahl dann "Gedanken zu den Gefühlen" angeben *bedächtig nick*.

    Vielleicht sollt man aber auch mitbedenken, in welche Richtung der Gedichtsband gehen wird - aber anscheinend hast du eh schon danach die Vorauswahl getroffen :smile:
     
    #3
    Teufelsbraut, 21 Juli 2003
  4. Bea
    Bea (30)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    1.311
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Also die haben da keine genauere Angabe, nur, dass die Gedichte höchstens 1200 Anschlägehaben dürfen... Sonst steht nichts genaueres dabei.

    Die vorauswahl hab ich getroffenn a) nach den Gedichten, die andere schon als die besten drei rausgesucht hatten und b) was mir am besten gefällt.

    Ich hab noch eines, das ich gerne reinsetzten würde, leider hat's etwa 200 Anschläge zu viel... Ich stells mal hier rein, ohne dass es in die Auswahl kommt *g*


    Die Stimme

    Eine Stimme wird laut,
    wird leiser, erhebt sich erneut!
    Ein Schrei,
    ein nervöses Flüstern...
    Stille...
    Totenstille...
    eine verzweifelte Stimme wird laut.
    Ein Röcheln...
    ein Stöhnen...
    wieder tödliche Stille...
    ein Rascheln...
    eine Stimme erhebt sich...
    ein langsamer Singsang beginnt...
    leise und beständig...
    beruhigend...
    nervöses Flüstern...
    eine neue Stimme...
    ein gehässiges Lachen...
    Nein! Lass mich!
    Ein Schrei...
    War ich das?
    Die singende Stimme wird lauter,
    schneller, atemlos.
    Wieder dieses Flüstern...
    Worüber reden sie?
    Reden sie über mich?
    Über meinen Tod?
    Wieder dieses Lachen...
    Wieder dieser verzweifelte Schrei!
    Wieder wird der Gesang lauter, schneller!
    Wieder wird das Flüstern laut!
    Wieder ein Lachen...
    Ein Lachen? Nein...
    Eine Stimme...
    Schadenfreude...
    Stille... unendliche Stille...
    Ein Schrei!
    Wer stört mich?
    Wieder das Singen...
    Wieder das Flüstern...
    Eben noch fern...
    Jetzt schon ganz nah!
    Ein Name...
    Ist es meiner?
    Wieder dieser Name...
    Eine vertraute Stimme!
    Mutter! Vater!
    Lasst mich nicht alleine!
    Bleibt da!
    Eine Hand umschließt die meine...
    Ich spüre wieder...
    Ich öffne die Augen...
    Mutter... Vater...
    Ihr seid da...
    Die gehässige Stimme ist weg...
    Eine friedliche Stille kehrt ein...
    Ich schlafe...
    Ich höre das Flüstern nicht mehr...
    Höre das Weinen nicht mehr...
    Höre den Gesang nicht mehr...
    Stille...
    Totenstille?
    Nein...
    eine friedliche Stille...
    kein Schreien...
    Tod? Bin ich jetzt tot?
    Nein... ich lebe und werde leben!



    Das hab ich geschrieben als eine Freundin von einer Freundin einen Autounfall (oder Motorradunfall) gehabt hatte und danach noch im Koma lag... Irgendwie war mir da danach...

    Die anderen Gedichte, die ich hier zur Auswahl gestellt habe, haben auch alle ihre eigene Geschichte... Ich versuch mal, sie aufzulisten:

    1.) Warum?
    Das war - wie Beastie sagte - noch fast im Grundschulalter - um genau zu sein in der fünften Klasse... Ihr zwei werdet die Geschichte ja sicherlich mal mitbekommen haben, dass ich meistens ziemlich gehänselt wurde etc. und daraus ist das dann entstandne.

    2.) Allein und einsam
    Das ist *hm* sechste oder siebte gewesen... Ich wollte einfach mal den Unterschied darstellen zwischen dem, was ich bin und dem, was andere sind, wenn sie sagen, sie wären einsam... Das Gedicht hat meine Deutschlehrerin sogar mal vorgestellt... Mit der Frage "Wie kommt man auf sowas" - das wollte ich ihr aber dann doch nicht beantworten :zwinker:

    3.) Die Stimme der Stille
    Da habe ich mal in einer Freistunde (ich glaube achte Klasse, bin mir aber nicht sicher, könnte auch 7. gewesen sein) in einem leeren Klassenzimmer gewartet... Und plötzlich kam mir alles so laut vor... Ich hab Sachen gehört, die mir davor nie aufgefallen waren... Und dann hab ich BLock und Stift rausgeholt und angefangen zu schreiben - und schwupps - ehe ich mich versah, war ein Gedicht fertig.

    4.) Mondlandschaft
    Das ist ein ewigkeitsgedicht... Irgendwann hab ich mal so 'ne Szene versucht zu malen... Wie der Nebel langsam über einen Wald runterfällt - und habe kläglich versagt... Deswegen habe ich beschlossen, ich versuche das ganze in Worte zu fassen. Nur fällt es mir unheimlich schwer, eine Szene darzustellen, die ich noch nie gesehen habe. Deswegen dieses etwas mysteriöse, schleierhafte... Allerdings finde ich auch, dass der Anfang von diesem Gedicht besser ist als der Rest... Der scheint mir immer noch ein bisschen aus den fingern gesaugt...

    5.) Verzweiflung
    Das ist - genauso wie "Warum?" aus so einer Hänselei-Situation entstanden. Da war ein Punkt erreicht, an dem ich wirklich nicht mehr weiter konnte... Und zusätzlich dazu kam ich mir von meinen Eltern ungerecht behandelt vor (gegenüber meiner Sis)...

    @Beastie: es ist Absicht, dass es heißt "ich will bleiben hier"... Ich glaube, du hast es ein wenig falsch betont, als du es gelesen hast... Anders formuliert:
    "ich will bleiben HIER - (HIER) auf diesem Stück - (HIER) an diesem Rand" -- würde man das umformullieren auf "ich will hier bleiben", dann käme der Bezug zu den folgenden Beiden Zeilen nicht zustande *so empfind*...
    Trotzdem danke für deine Kritik :zwinker:

    6.) Nachttraumbad
    Das hat eigentlich gar keine Geschichte *sehr staun* Ich weiß zumindest nicht mehr welche :zwinker:

    7.) Gedanken zu Gefühlen
    Das hab ich einfach mal niedergeschrieben... In irgendeiner tiefen Depriphase kam der erste Teil... Dann irgendwann folgten die andern... Und irgendwann wars komplett so... Keine Ahnung mehr genau... Obwohls eins von den Jüngeren ist...

    8.) Gedanken beim Betrachten des Vollmondes
    Wie hätte es anders sein können? Natürlich hat das etwas mit meinem Freund zu tun :zwinker: Das war als wir uns noch nicht real kannten und er sich in "seine" Katha verliebt hatte... Da hatte ich wirklich fast jede HOffnung aufgegeben und dabei ist das dann entstanden... Nunja... Meinem Freund gefällt das immer noch von allen am Besten :zwinker:

    9.) Sanfte Wellen
    Da weiß ich nur, dass wir irgendwie über Josef geredet haben... Also den aus der Bibel der übern Nil geschippert ist... Und da kamen mir diese Verse plötzlich in den Sinn :zwinker:

    10.) Kleiner Ausflug
    Da hatten wir irgendein komisches Thema in Deutsch und ich hab versucht ein Gedicht dazu zu schreiben... Ich find immernoch, dass se mir nicht besonders geglückt ist, meiner besten Freundin gefällts aber ziemlich gut.


    Nochmal daaaaaaaaaaaaaaaaanke euch beiden für eure Meinung *knuddeldrückknuffelumschmeiß (usw.)* *g*

    Bea
     
    #4
    Bea, 21 Juli 2003
  5. Beastie
    Beastialische Beiträge
    10.758
    218
    254
    Single
    ich hab des schon mit der richtigen betonung gelesen*g*

    du kannst aber auch schreiben:
    ich will HIER bleiben
    HIER auf...

    ich finde, es hört sich einfach nich an, wenn man die ganze zeit einfache sätze liest und dann so ein komplizierter satz kommt.. es passt einfach nich *empfind*g*
     
    #5
    Beastie, 21 Juli 2003
  6. Liza
    Liza (32)
    im Ruhestand
    2.206
    133
    47
    nicht angegeben
    Ich schreib diesen Beitrag jetzt einfach, ohne die vorherigen Beiträge gelesen zu haben, damit ich subjektiv beurteilen kann - in Ordnung? :smile:

    1. Wenn du "Warum?" abschickst, schaufelst du dir dein eigenes Grab. Alle Gedichte sind für eine Amateurin wirklich wunderbar gelungen - nur dieses eine stößt mir auf. Die Reime sind schlecht, das Versmaß auch, und das Ganze wirkt unheimlich zusammengeklebt... ohne dir zu nahe treten zu wollen *g*.
    2. Am besten finde ich eindeutig "Sanfte Wellen". Es ist prägnant und beschreibt eine ungewöhnliche Situation auf eine herrlich ruhige Weise, die nicht viel Aufsehen erregen muss, um tief zu gehen. Es lässt sich gut und flüssig lesen und versetzt in eine herrlich philosophische Stimmung.
    3. Das Zweitbeste ist meiner Ansicht nach "Die Stimme der Stille". Es ist ziemlich lang, das stört aber nicht, weil es trotzdem nicht langweilt... es regt zum Nachdenken an und enthält tiefgreifende Erkenntnisse.
    4. Welchem dritten Gedicht ich den Vorzug geben würde... da musste ich etwas überlegen, bis ich mich letztendlich für "Verzweiflung" entschieden habe, weil es so wunderbar plätschert und strömt - ein besserer Vergleich fällt mir jetzt wirklich nicht ein. Die Wortspiele und Satzstrukturen sind einfach sehr gelungen. Allerdings würde ich da ein paar kleine Versmaßkorrekturen vornehmen...
    Und das mach ich jetzt auch mal eben. Sieh es einfach als Anregung - ich möchte dich natürlich zu nichts zwingen :smile:.



    Verzweiflung

    Ich weiß nicht ein
    Ich weiß nicht aus
    Ich weiß nicht nach vorn -> an dieser Stelle würde ich das "Ich" weglassen.
    Und nicht zurück
    Wer hilft mir hier raus? -> ich würde das "hier" streichen
    Wer hält mich fest?
    Wer kann mir sagen,
    Wer kann mir raten -> ist nicht ganz so wild... aber ich finde, diese Zeile wäre ohne "wer" flüssiger.
    Wer kann mit mir geh‘n?
    Auf diesem Weg
    Den ich nicht bereit bin zu gehen -> ich würde die Wortstellung ändern - "den ich nicht zu gehen bereit bin". Sonst hast du kurz aufeinanderfolgend zweimal "gehen" am Versende.
    Den ich nicht zurücklegen will
    Den ich nicht bestehen werde.
    Wer hilft mir hier raus? -> siehe oben :zwinker:
    Wer hält mich fest, vor dem Sprung?
    Wer kann mir sagen?
    Wer kann mir raten?
    Wer kann mit mir geh‘n,
    Auf diesem Weg?
    Ich will nicht nach vorn,
    Ich will nicht zurück,
    Ich will bleiben hier, -> siehe oben *g* - das "hier" würd ich streichen.
    Auf diesem Stück,
    An diesem Rand,
    Für alle Zeit,
    Nie mehr weiter
    Nie mehr nach vorne
    Nie mehr zurück
    Nie mehr hinein
    Nie mehr hinaus!


    Sieht jetzt nach einer Mege Kritik aus, ist aber gar nicht so... denn fast alles bezieht sich ja nur auf einzelne Wörter, an der Gesamtstruktur hab ich nichts zu meckern. Ich poste nochmal das Gedicht hin, wie ich es korrigieren würde... aber wie gesagt, sieh es nur als Anregung. Ich bin auch nur ein Mensch, und vielleicht habe ich dein schönes Gedicht jetzt komplett verschandelt, was nicht in meiner Absicht lag. Wirklich :zwinker:.

    Verzweiflung

    Ich weiß nicht ein
    Ich weiß nicht aus
    Weiß nicht nach vorn
    Und nicht zurück
    Wer hilft mir raus?
    Wer hält mich fest?
    Wer kann mir sagen,
    Kann mir raten,
    Wer kann mit mir geh‘n?
    Auf diesem Weg
    Den ich nicht zu gehen bereit bin
    Den ich nicht zurücklegen will
    Den ich nicht bestehen werde.
    Wer hilft mir raus?
    Wer hält mich fest, vor dem Sprung?
    Wer kann mir sagen?
    Wer kann mir raten?
    Wer kann mit mir geh‘n,
    Auf diesem Weg?
    Ich will nicht nach vorn,
    Ich will nicht zurück,
    Ich will bleiben
    Auf diesem Stück,
    An diesem Rand,
    Für alle Zeit,
    Nie mehr weiter
    Nie mehr nach vorne
    Nie mehr zurück
    Nie mehr hinein
    Nie mehr hinaus!


    Puh *g*. Ich editier den Kram hier nochmal, wenn ich mir die übrigen Kommentare durchgelesen habe :smile:.




    EDIT:
    Okay, alle Kommentare durch. Jetzt weiß ich auch, warum mir das erste Gedicht so schlecht gefallen hat :smile:.
    Und ich muss mal eben schnell Beastie unterstützen... Ich finde auch, dass "Ich will bleiben hier" einfach nicht passt. Ich hab ja auch schon ein wenig daran rumgeschnippelt *g*, wenn auch anders als Beastie.
    Ich finde den Satz nicht unbedingt kompliziert, aber einfach sehr gekünstelt. Denn diese Satzstellung ist - so rein grammatisch - völlig falsch. Falsche Satzstellungen gehören zwar zur künstlerischen Freiheit... aber in diesem Gedicht sind sie einfach nicht mit dem Stil konform, und an dieser einen Stelle wirkt es wie ein Stilbruch, meiner Meinung nach. Außerdem stolpert man beim Lesen darüber. Dieses Gedicht lebt davon, dass es flüssig ist, dass man es durch diesen "plätschernden" oder "rauschenden" Fluss regelrecht leben hört. Und dieser Fluss wird durch diese Zeile meiner Ansicht nach gestört.
    Nur meine Meinung... aber die wolltest du hören, jetzt kannst du dich auch nicht beschweren *g*.
     
    #6
    Liza, 23 Juli 2003
  7. Beastie
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    ich bin sooo gut... *g* danke liza
     
    #7
    Beastie, 23 Juli 2003
  8. Bea
    Bea (30)
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    vergeben und glücklich
    Ich HABS GESCHAAAAAAAAAFFFFFFFFFTTTTTT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! "Sanfte Wellen" ist genommen worden *frooooooooiiiiiiiii*

    HIHIHIHIHI

    Wer das Buch haben will, hier die ISB-Nummer:

    3-8316-1125-4



    *hahahahahaha*

    *überschwänglich glücklich*

    Bea
     
    #8
    Bea, 11 September 2003
  9. Beastie
    Beastialische Beiträge
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    Single
    coooool.. herzlichen glühstrumpf
     
    #9
    Beastie, 11 September 2003
  10. Liza
    Liza (32)
    im Ruhestand
    2.206
    133
    47
    nicht angegeben
    Hey, herzlichen Glückwunsch!

    (Haben wir doch gesagt, dass "Sanfte Wellen" am besten ist... *triumphierend in die runde schau*)

    Und nächstes Jahr sagst du mir gefälligst, wo genau ich diesen Wettbewerb zum Lyrikjahrbuch finde, dann mach ich auch mit :zwinker:.
     
    #10
    Liza, 11 September 2003
  11. Bea
    Bea (30)
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    121
    0
    vergeben und glücklich
    *lach* Also wenn du mit deiner Kurzgeschichte teilnimmst, bekommste das Werbeblatt zu dem Jahrbuch sowieso. Ist vom selben verlag, musst nur ein anderes Stichwort draufschreiben *ggggggg*





    Daaaaaaaaanke für die Glühstrümpfe :zwinker:)))

    <--- glücklich (v.a. weil mein Meerli nur Blähungen hatte und die schon wieder wegsind... Was fehlt ist mein Freund *seufz*)
     
    #11
    Bea, 12 September 2003

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