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Lyrikjahrbuchauswahl

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Bea, 13 März 2005.

  1. Bea
    Bea (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.311
    121
    0
    vergeben und glücklich
    Hallo!
    Es ist wieder mal soweit, ich möchte drei meiner Gedichte zum Lyrikjahrbuch einsenden.

    Hier das Gedicht, das im Lyrikjahrbuch 2003 (oder 2004 müsste ich jetzt nachschauen) genommen wurde:

    Sanfte Wellen

    Die Brandung schlägt gegen die Wände
    Kommt nicht weiter, zerschellt.
    Auf dem Fluß die Wellen sanft,
    wiegen des Kindes Korb.
    Schaukeln es in den Schlaf.
    Lassen es vergessen,
    was geschah.
    Wird es gefunden,
    wird es erlöst?
    Wird es leben oder sterben?
    Es weiß noch nichts,
    lächelt im Schlaf
    In den es die sanften Wellen wiegten.

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    Jetzt die neun Auswahlgedichte für "diesmal". Bitte stimmt mit jeweils EXAKT DREI STIMMEN ab.
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    Gedanken eines Vampires

    Die Nacht umarmt mich sanft,
    mit ihrem schwarzen Umhang.
    Lässt mich verschwinden,
    lässt mich vergessen,
    dass ich bin, was ich bin
    dass ich tue, was ich tue.
    Sie ist meine Freundin,
    meine treue Gefährtin,
    lässt mich im Stich,
    lässt mich allein.
    Bis es wieder Abend wird.
    Die Dämmerung ist Freund und Feind.
    Sie verbindet und trennt,
    sie trennt und verbindet....
    in einem fort.
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    Gedanken

    Leichter Nebel zieht auf...
    Geheimnisvoll... Wunderbar...
    Still spiegeln sich die Bäume im Wasser...
    Still sieht man zu...
    Still ist die Umgebung...
    Still schweigt das Leben...
    Still ist der Tod...
    Überirdisch, unmenschlich...
    Wahrheit oder Traum?
    Tod oder Leben?
    Sag mir was dir lieber ist:
    Den Traum zu leben
    Oder das Leben zu träumen...
    ---------------------------------------------------------------------
    Gedanken zu den Gefühlen

    Eine Berührung,
    wie Feuer so heiß.
    Ein Blick,
    wie Meere so tief.
    Ein Wort,
    wie ein Buch die Bedeutung.
    Was ist das?
    Ist das Liebe?

    Eine Sucht,
    so schön wie tausend Tode.
    Ein Gedanke,
    eine Zuflucht vor der Angst.
    Eine eigene Welt,
    Geborgenheit und Zärtlichkeit.
    Liebe?

    Ein Gebet,
    verklungen ohne erhört zu werden.
    Eine Bitte,
    abgelehnt ohne Grund.
    Ein Gedanke,
    keine Hilfe für dich!

    Ein Gebet,
    ohne Gefühl gesprochen.
    Eine Frage,
    gestellt, ohne Antwort zu bekommen.
    Ein Satz,
    in der Luft hängend, angefangen.
    Ein Schrei,
    Verzweiflung und Angst!
    Ein Blick,
    Freude und Liebe!
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    Verzweiflung

    Ich weiß nicht ein
    Ich weiß nicht aus
    Ich weiß nicht nach vorn
    Und nicht zurück
    Wer hilft mir hier raus?
    Wer hält mich fest?
    Wer kann mir sagen,
    Wer kann mir raten
    Wer kann mit mir gehen?
    Auf diesem Weg
    Den ich nicht bereit bin zu gehen
    Den ich nicht zurücklegen will
    Den ich nicht bestehen werde.
    Wer hilft mir hier raus?
    Wer hält mich fest, vor dem Sprung?
    Wer kann mir sagen?
    Wer kann mir raten?
    Wer kann mit mir geh‘n,
    Auf diesem Weg?
    Ich will nicht nach vorn,
    Ich will nicht zurück,
    Ich will bleiben hier,
    Auf diesem Stück,
    An diesem Rand,
    Für alle Zeit,
    Nie mehr weiter
    Nie mehr nach vorne
    Nie mehr zurück
    Nie mehr hinein
    Nie mehr hinaus!
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    Mondlandschaft

    Der Nebel fällt,
    verdeckt den Wald,
    lässt ihn verschwinden.

    Der volle Mond,
    er sieht lächelnd zu
    taucht alles in silbriges Licht.

    Es glitzert und funkelt
    Es leuchtet und scheint
    Wenn man es sieht.

    Sonst ist es nur Nebel,
    H2O, allgemein bekannt,
    trüb und dumpf.

    Der Mond verwandelt es,
    es wird zu einem Meer
    einem Meer aus Farbe.

    Die Schönheit ist unverkennbar,
    still, leise
    fast schon überirdisch.

    Geh‘ mal raus,
    aus deiner Stadt, aus deinem Haus,
    aus dem Lichterschein.

    Dann siehst du das Licht,
    den Schein, den Glanz,
    des vollen Mondes.

    Der Wald war schwarz,
    jetzt ist er hell,
    grau-blau-grün und rot.

    Es ist traurig,
    dass es vorbei ist,
    am Ende der Nacht...

    MONDLANDSCHAFT...
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    Erwachsen werden

    Wenn erwachsen werden heißt...

    ... zu akzeptieren, was man nicht akzeptieren will!
    ... zu verstehen was man nicht
    verstehen will!
    ... zu leugnen, was man nicht
    leugnen will!


    Wenn erwachsen werden heißt...

    ... nicht zu sagen,
    was man sagen will!
    ... nicht zu tun,
    was man tun will!
    ... nicht Spaß zu haben,
    wenn man Spaß haben will!

    DANN BLEIBE ICH LIEBER EIN KIND!!
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    Tränen

    Tränen vergossen,
    Tränen genossen!
    Tränen versiegt,
    Tränen besiegt??
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    Stumm

    DU gehst,
    DU redest,
    DU unterhältst dich,
    DU lachst,
    DU grüßt,
    DU wirst gegrüßt.
    SIE geht,
    SIE redet,
    SIE unterhält sich nicht,
    SIE lacht nicht,
    SIE grüßt,
    SIE wird nicht gegrüßt
    Wie soll sie auch jemand beachten,
    wenn sie stumm ist?
    ------------------------------------------------------------------------
    Obwohl

    Obwohl ich wusste,
    Dass du nicht da sein würdest,
    Habe ich versucht dich festzuhalten.
    Obwohl ich wusste,
    Dass es nicht geht,
    Versuchte ich bei dir zu sein.
    Obwohl ich wusste,
    Dass du mir fehlen würdest,
    Wollte ich mich von dir trennen.
    Obwohl ich weiß,
    Dass du mein Gefühl nicht erwiderst,
    Liebe ich dich.
    Und das obwohl ich weiß,
    Dass es nichts bringt.
    ----------------------------------------------------------------------
     
    #1
    Bea, 13 März 2005
  2. User 631
    Verbringt hier viel Zeit
    547
    103
    6
    nicht angegeben
    1. "Stumm"
    2. "Obwohl"
    3. "Mondlandschaft" (die ersten Beiden sind mir aber spontaner eingefallen)
     
    #2
    User 631, 13 März 2005

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