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würdet ihr das auf euch nehmen

  1. ja

    17 Stimme(n)
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  2. nein

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  • shunshun
    shunshun (32)
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    22 November 2009
    #1

    @ Männer: würdet ihr eurer Partnerin eine Abtreibung nahelegen, wenn...

    ... ihr selbst zwar einen festen beruf habt; aber eure partnerin noch in der ausbildung oder stuidum ist oder gar arbeitslos?
    oder würdet ihr es auf euch nehmen kind+ partnerin mitzufinanzieren?

    oder würdet ihr verlangen dass sie abtreibt und erstmal selbst geld verdient und dann erst ein kind bekommt?
    (wenn es ein unfall ist, natürlich und keine böse absicht der frau! zB pille vergessen, kondom gerissen, antibiotika, durchfall etc..)
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    22 November 2009
    #2
    NIE würde ich meiner Partnerin die Abtreibung nahe legen!

    Ich würde einfach meinen Teil der Verantwortung übernehmen. Alles Andere finde ich zum :kotz:
     
  • Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    22 November 2009
    #3
    Ja, das würde ich ihr nahe legen. Ich würde mir für meine Partnerin einfach wünschen, dass sie zur Not auch auf eigenen Beinen stehen kann.
     
  • wiler
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    22 November 2009
    #4
    wenn sie mich nach meiner meinung fragt, würde ich ihr ehrlich mitteilen, dass ich eine abtreibung bevorzugen würde.. ABER ich unterstütze meine partnerin, egal welche entscheidung sie treffen will.. schliesslich ist sie von beiden varianten mehr betroffen als ich, und ich bin ja durchaus mitschuldig, also kriegt sie von mir 100% unterstützung :smile:
     
  • donmartin
    Gast
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    22 November 2009
    #5
    Wer "poppen" kann, ist sich der Risiken bewusst und kann auch Verantwortung übernehmen.

    Aus den von dir geschilderten Gründen würde ich voll und ganz hinter meiner Partnerin stehen!
    Das Kind würde in die Lebensplanung einbezogen.
    Wenn es aus Gesundheitlichen Gründen zu risikoreich wär oder aus Vergewaltigung ect. eine Schwangerschaft entstehen würde, selbst dann ist und bleibt es IHRE alleinige Entscheidung, was sie macht. Sie muss vielleicht ein Leben lang damit klar kommen.Ich könnte sie nur dabei unterstützen und ihr mit Rat zur Seite stehen.

    Wo ist das heute noch ein Problem, trotz Kind und Schwangerschaft zu Studieren, eine Ausbildung zu machen? Wo der Wille ist, ist auch ein Weg. Zumindest nach der Babyphase sollte sie zusehen, dass sie was auf die Beine stellt.
     
  • shunshun
    shunshun (32)
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    22 November 2009
    #6
    das problem wäre schon immens, wenn sie niemanden hat, der sie dabei unterstützt. (eltern, partner, kindsvater etc)
     
  • Fuchs
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    22 November 2009
    #7
    "Nahelegen" ist vielleicht ein bisschen ungünstig ausgedrückt, aber ich würde zumindest wollen, dass sie abtreibt. Nicht, weil eine "Finanzierung" dieses Kindes nicht möglich wäre, sondern schlicht und ergreifend weil ich in meiner Partnerschaft keine Kinder möchte.
     
  • many--
    many-- (33)
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    22 November 2009
    #8
    Kommt immer drauf an. Im Prinzip wünsche ich mir eine Partnerin, die sich selber versorgen kann. Also abgeschlossene Berufssausbildung + Willen und Fähigkeit, den Beruf auszuüben.

    Eventuelle Kinderwünsche müssten dann mit der beiderseitigen Karriereplanung abgeglichen werden. Einfach gesagt: Kind sollte dann kommen, wenn es passt, dh wenn wir beide das Geld und mindestens einer die Zeit dafür hat. Alles andere macht keinen Sinn.
    Wenn also unfallbedingt ein Kind zu Unzeiten auf den Weg gebracht würde, müsste man einschätzen, wie unzeitig die Unzeiten denn sind. Eine Abtreibung ist ja kein Frisörbesuch. Wenn man sich also sagt, dass man das mit dem Kind schon irgendwie hin bekommt, wenn das Kind auch unplanmäßig doch noch in die Planung einzubeziehen ist, dann nimmt man halt in Kauf, dass nicht alles ideal gelaufen ist, und bekommt das Kind.

    Wenn es aber wirklich überhaupt nicht geht, wenn man beider Elternteile Lebensplanung vollkommen über den Haufen werfen müsste, dann tut man dem Kind kaum einen Gefallen, wenn man es auf Biegen und Brechen in einer Situation in die Welt setzt, in der es nicht mal ansatzweise ideale Bedingungen vorfindet. Ein Kind sollte keine Störung im Leben sein, sondern ein Gewinn. Im Extremfall würde ich daher eine Abtreibung einer sehr unzeitigen Schwangerschaft vorziehen und das meiner Partnerin auch so sagen.
     
  • donmartin
    Gast
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    22 November 2009
    #9
    Nein. Kein Problem. Sie hätte ja Dich. Oder mich in dem Falle, weil ich , wie beschrieben zu Ihr und zu dem Kind stehen würde und ihr nicht zu einer Abtreibung raten würde. (Und das habe ich auch mit 15 schon gesagt, als das Thema aktuell war!)

    Was glaubst du, wieviele Frauen ihre Kinder ohne einen Partner / biologischen Vater durchgebracht haben?

    Das sähe auch nicht anders aus, wenn ich

    a) nicht der Erzeuger wäre
    b) meine freundin selber noch zu jung wäre

    Wer "poppen" kann, ist sich der Risiken bewusst oder sollte sich vorher schlau machen. Das ist heute nicht mehr ein Thema! Wer einen "Unfall" hat, tja, auch das soll es geben, sollte niemanden auch nicht der Freundin irgendetwas in dieser Richtung "nahelegen"!

    Es ist und bleibt immer noch ein Mensch, der im Körper heranwächst.
    Es ist und bleibt IHRE Entscheidung.

    Aber nicht unter den von Dir selber beschriebenen Umständen, woraus nichts derartiges hervorgeht.
     
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  • waschbär2
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    22 November 2009
    #10
    Ich würde ihr nichts "nahelegen".

    Ich würde mit ihr über alle Optionen reden und das wäre auch eine davon. Jedenfalls würde ich diese Möglichkeit nicht totschweigen.

    Im Übrigen halte ich nichts von dem Argument "Wer poppen kann, ist sich des Risikos bewusst" Das ist (leider) Blödsinn. So sollte es sein, ist es in der Realität oftmals nicht.

    Desweiteren halte ich auch nichts davon, dem "Erzeuger" jegliches Mitspracherecht abzusprechen.
    Jedenfalls nicht in der Form, dass es "verwerflich" sein soll, diese Möglichkeit in den Raum zu stellen und nach seiner persönlichen Überzeugung als beste Option zu küren.

    Letztendlich bleibt es naturlich (Gott sei Dank) schon mangels Bestimmungsmöglichkeit immer die Entscheidung der Frau. Aber zu einer Entscheidung gehört eine oder mehrere Wahlmöglichkeiten. Abtreibung ist eine davon.

    l
     
  • User 44981
    User 44981 (30)
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    22 November 2009
    #11
    Meine Meinung aus Wenn ihr mit Anfang/Mitte 20 schwanger würdet, .... gilt auch hier:
    Ich würde ihr jegliche Unterstützung anbieten und hätte ein großes Problem damit, wenn sie unser (entstehendes) Kind abtreiben würde. - Ich weiß nicht, ob ich das verkraften würde.

    Ein Problem ist das mit Sicherheit immer noch... (wenn ich da nur mal schaue, welche Probleme eine Kommilitonin von mir hat, die ein Kind hat und im Studium so gut wie überhaupt nicht vorwärts kommt)
    Aber es ist sicherlich kein unlösbares Problem.
     
  • Blauerdrache
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    22 November 2009
    #12
    Boa ich bin erschrocken wieviele so einfach raten würden abzutreiben, egal wie man es nun ausdrückt, nahelegen, die Vorteile bewusst machen.

    Jede Abtreibung ist für eine Frau ein riesiges psychologisches Trauma das verherrend sich auf die Sexualität, die GEfühle zum Partner asuwirken kann!

    Und ich als Vater, wohlgemerkt, würde nie nie auch nur einen Vorschlag machen zur Abtreibung. Ausnahmen wären hier nur eine Vergewaltigung und eine enorme Missbildung des Fötus!

    :schuettel:
     
  • shunshun
    shunshun (32)
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    22 November 2009
    #13
    naja einige männer hier sehen IHR eigenes ungeborenes kind anscheinend nur als nervigen, teuren zellklumpen an, der ihr leben zerstören will ... :schuettel:
    traurig, wenn das kind dann doch geboren wird und damit leben muss..
     
  • waschbär2
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    vergeben und glücklich
    22 November 2009
    #14
    Abgesehen davon, dass es egal ist, ob es ihr eigenes ist - wenn sie die Meinung haben, haben sie die eben - ....
    ... leistet du gerade mit dem letzten Satz genau diesen Argumenten Vorschub.
     
  • User 9402
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    vergeben und glücklich
    22 November 2009
    #15
    Wäre es dann nicht besser, wenn das Kind gar nicht auf die Welt kommt.
    Für das Kind ist es nicht toll, wenn es mitbekommt, daß es vom Vater
    abgelehnt wird.

    @Topic:
    Ich würde mit ihr die beiden Möglichkeiten besprechen und eine davon ist
    auch eine Abtreibung. Im Endeffekt muß sie selbst entscheiden, da sie
    den evtl. Eingriff über sich ergehen lassen müßte mit entsprechenden
    schwerwiegenden psychischen Folgen.
    Bei den geschilderten Bedingungen (Partnerin hat kein Geld bzw. verdient
    kein Geld) würde ich eine Abtreibung bevorzugen. Aber wie schon geschrieben,
    daß habe nicht ich zu entscheiden.
     
  • shunshun
    shunshun (32)
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    22 November 2009
    #16
    ne wäre es auch nicht. ist nur traurig das viele männer eben so denken.
     
  • Night2110
    Night2110 (29)
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    22 November 2009
    #17

    So seh ich das auch so
    Jeder der vögelt sollte auch mit den Konsequenzen zurecht kommen und dann nich den Schwanz einziehen und abhauen oder was noch schlimmer is, die Frau dazu zu bringen abzutreiben.

    Wenn es passieren sollte, Kondom kaputt/vergessen, Pille vergessen, was weiß is.
    Dann ist es eben passiert aber es gibt so oder so ein kleines Risiko das es doch passieren könnte.

    Es gibt genügend Arschlöcher da draußen die in der Weltgeschichte rumvögeln, nichtmal auf die Verhütung achten, weil die Frau soll ja gefälligst die Pille nehm, denn ich nehm kein Kondom, ohne is ja geiler, und dann einfach abhauen und sich nicht um ihr eigenes kind kümmern. Aber dann auch noch zu verlangen abzutreiben find ich das allerletze. :kotz:
     
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  • VelvetBird
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    22 November 2009
    #18
    Zitat mein Freund:
    "Nö, wenn einer arbeitet, ist's ja erst mal OK, das passt schon."

    Ich selbst würde während meines Studiums noch kein Kind bekommen wollen, aber momentan studiert mein Freund auch noch selbst. Wäre er berufstätig, würde ich das vielleicht anders sehen.
    Aber ich sehe an einigen Mitstudentinnen, dass es durchaus machbar ist, auch dann, wenn keiner der beiden arbeitet. Man muss halt etwas kürzer treten. Eventuell dauert das Studium dann etwas länger, aber machbar ist es anscheinend schon. Wobei ich nicht bestreiten will, dass es alles Andere als einfach ist.
     
  • Fuchs
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    Moderator
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    22 November 2009
    #19
    Und wieso gehst du davon aus, dass man "einfach so" dazu raten würde? Meinst du nicht auch, dass es für den Mann in dieser Situation ebenfalls eine heftige Belastung ist? Nüchtern betrachtet hat er kaum noch eine Möglichkeit und muss mit der Entscheidung der Partnerin leben, egal wie sie ausfällt. Wenn er das für sich vereinbaren kann, ist das gut, aber was soll es bringen an dieser Stelle den gütigen Mann herauszukehren, wenn man das Kind nie gewollt hat, die Beziehung (zumindest in der aktuellen Phase) nie dazu gedacht war und das eigene Leben in eine Richtung läuft, die einem nicht gefällt? Ich bin kein Schönwetterverhüter der mit den Achseln zuckt, wenn die Frau trächtig wird, dann eben mal die Meinung im Wind dreht und das dann schon so passt. Ich verhüte penibel genau, damit genau das nicht passiert. Ein Loch in einen Stück Latex ändert nicht meine Ansicht darüber, wie und wann ich Kinder großziehen möchte.

    Und sollte die Partnerin nicht auch wissen, wie ihr Mann zu der Sache steht? Warum wird gleich mit Steinen auf Männern geworfen und rumgegöbelt, weil sie die - meiner Ansicht nach unter Umständen durchaus sinnvolle - Option der Abtreibung ansprechen?

    Traurig kann man vieles finden - auch Kinder, die unter widrigsten Umständen aufwachsen müssen, und die (mit ganz viel Glück) noch von ihren Eltern geliebt, aber als zu hohe Belastung empfunden werden, wodurch sowohl die Kinder, als auch die Eltern kaputt gehen können. Ist das kein riesiges psychologisches Trauma?
     
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  • User 36171
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    22 November 2009
    #20
    Verstehe die Fragestellung nicht so ganz.
    Wie kann man das jemandem nahelegen?

    Man kann sich doch als einfach nur zusammensetzen und darüber sprechen. Normalerweise hat man sich in einem gewissen Alter mit dem Thema Abtreibung schon längst beschäftigt und hat auch schon eine feste Meinung, was man gesetzten Fall tun würde.

    Als liebender Partner sagt man ehrlich seine Meinung und begründet sie eventuell noch (wenn du das mit nahelegen meinst, finde ich es nicht schlimm), versucht aber natürlich nicht sie in irgendeine Richtung zu drängen, und unterstützt dann seine Partnerin egal wie sie sich nun entscheidet. Finanziell und mental.

    Das ist für mich selbstverständlich.
     
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