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Männlicher Geburtshelfer

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Ostwestfale, 8 Dezember 2008.

  1. Ostwestfale
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hey zusammen.
    Ich habe seit langer Zeit den Gedanken,
    noch eine weitere Ausbildung als Geburtshelfer zu machen.
    Allerdings bin ich mir aufgrund meines Geschlechts unsicher wie die Chancen dort in Bezug auf Zukunft sind.
    Und auch, ob das wirklich meins ist.
    Um genau das rauszufinden habe ich eine Schule angeschrieben mit der Bitte um ein Gespräch.
    Wurde abgelehnt, man kann angeblich aus Zeitgründen nicht beraten.
    Dann habe ich zwei Hebammen per Mail angeschrieben mit der Frage um ein Gespräch bzw. sogar einen Praktikumsplatz um es mal live zu sehen.
    In beiden Fällen keine Rückmeldung.
    Wie soll ich nun weiter vorgehen?
    Einfach Risiko zu machen, alles zu werfen und zu merken das es doch nicht so ist wie gedacht wäre doof.
    Habt ihr noch Ideen?
    Was haltet ihr allgemein von Geburtshelfern?
    Geht oder geht gar nicht?

    Danke für jede sinnvolle Antwort.



    Gruß
     
    #1
    Ostwestfale, 8 Dezember 2008
  2. User 75021
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    Verheiratet
    Tolle Idee und wenn das dein Traumberuf ist, dann solltest du am Ball bleiben und kämpfen :smile:
    Frag doch mal in den Krankenhäusern nach, ob du dort ein Praktikum auf der Entbindungsstation machen kannst oder sprech dort eine Hebamme persönlich an. Ist immer besser als per email
     
    #2
    User 75021, 8 Dezember 2008
  3. Kiya_17
    Kiya_17 (27)
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    vergeben und glücklich
    Hallo,

    ich bild mir ein das ich irgendwo gelesen habe, dass Hebammen selbst mind. ein Kind auf gebären müssten. Ist aber schon länger her und frag mich bitte nicht wo ich das herhabe. Vielleicht ist es deswegen eher "frauensache", weil die sich ja in eine Frau besser hineinversetzen können.

    Kennst du nicht jemanden der so etwas in deinem Bekanntenkreis macht? Oder kennen deine Freunde sojemanden? Vielleicht kann dir diese Person ja Auskunft geben.

    Viel Erfolg!
     
    #3
    Kiya_17, 8 Dezember 2008
  4. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Verheiratet
    Das ist natürlich Unsinn..


    @Thema
    Es gab vor Urzeiten mal einen Fernsehericht über Entbindungspfleger (das sollte übrigens auch die korrekte Berufsbezeichnung sein). Dort hieß es, dass die Männer oftmals Probleme in dem Beruf haben, weil nur wenige Frauen eine "männliche Hebamme" haben wollen.

    Bei einer Hebamme wird ein Praktikum vermutlich nicht so einfach, ich würde es wohl im Krankenhaus versuchen. Im Rahmen des RettAss war ich eine Weile im Kreißsaal / Gyn OP - Geburten sind definitiv was Tolles! (Solange man nicht selbst da liegt *hust*) Aber denk daran, dass dein Tätigkeitsbereich auch ein ganzes Stück über die Geburt an sich hinaus geht, hast du dich denn schon informiert, was alles zu deinem Aufgaben gehören würde?
     
    #4
    User 505, 8 Dezember 2008
  5. Ostwestfale
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Hey zusammen.
    Danke für eure Antworten.
    @ Sweety
    Einen Versuch wäre es wert.
    Damals wurde eine Mitschülerin dort aber abgelehnt.
    Dennoch werde ich es mal versuchen, kann nicht schlechter werden.
    @ Kiya
    Stell dir vor wieviele junge Mütter wir dann hätten,
    das sehe ich auch nicht so.
    In meinen Bekanntenkreis ist niemand und keiner kennt wen.
    Hebamme ist ja auch nicht so alltäglich wie Kaufmann.
    @Serenity
    Die Frage ist ob das heute immer noch so ist.
    Immerhin gibt es genug Frauenärzte.
    Wie siehst du das als Frau?
    Im Krankenhaus bekommt man ja nur einen Randbereich mit, nämlich die Geburt.
    Ich denke, die vorherige Begleitung der Eltern/Familie und die Nachsorge sind viel größer.
    Oder auch mal Kurse geben für die Rückbildung und all sowas.
    Informiert habe ich mich da schon.
    Und gerade weil es nicht pures zur Welt bringen ist finde ich es interessant.
    Die Geburt ist ja nur ein Teil.
    Oder denke ich da falsch?

    Gruß
     
    #5
    Ostwestfale, 8 Dezember 2008
  6. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Verheiratet
    Ich weiß nicht, ob ich da das beste Beispiel bin.. Ich hätte wohl wenig Probleme mit einem Entbindungspfleger, allerdings habe ich selbst einen Beruf in einer Männerdomäne erlernt, war jahrelang bei der Feuerwehr, etc, so dass ich an männlichen Umgang schlicht mehr gewohnt bin als an weiblichen :zwinker: Würde allerdings nicht ausschließen, dass ich während einer Geburt dem Entbindungspfleger Dinge an den Kopf werfen würde, die wenig mit der Gleichstellung zu tun haben ("Wie, NOCHMAL PRESSEN?! Halt ja die Klappe, du hast ja ÜBERHAUPT keinen blassen Schimmer, was Wehen sind, du Blödnase!") :engel:

    Ich kann allerdings schon irgendwo verstehen, dass einige Frauen da ihre Probleme haben - wenn ein Mann vom Stillen erzählt, macht das schnell den Eindruck, als erzählt ein Blinder von Farben - auch wenn das objektiv zu 80% Unsinn ist, wenn die Hebamme zwar weiblich, aber kinderlos ist.

    Das "volle Programm" ist im Krankenhaus schwer zu finden, aber einen ersten Einblick würdest du da bekommen - auch im Hinblick auf Reaktionen der werdenden Mütter. Wenn du das volle Programm willst, bleibt nur die Hebamme. Dann würde ich allerdings persönlich vorbei gehen und mich vorstellen, damit die sehen, dass du es ernst meinst. Mit einigen Vorurteilen wirst du sicherlich zu kämpfen haben.
     
    #6
    User 505, 8 Dezember 2008
  7. Ostwestfale
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Hey du.
    Das mit dem Stillen ist,
    wie du bereits sagtest, ein Vorurteil.
    Frauen haben ja nicht von Natur aus mehr Wissen.
    Wenn sie Mutter ist hast du aber Recht.
    Allerdings hat ein Schuldenberater ja auch nicht zwingend selbst Schulden.
    Wie würdest du es im KH gestalten?
    Hinfahren und vorstellen oder erstmal anrufen?
    Hebammen haben leider hier keine Sprechstunden,
    nur auf Anruf.
    Einfach mal anrufen und was erzählen?
    Ich denke die Geburt ist sehr intim,
    aber die Vor-/Nachbetreuung auch?
    Wie ist das für eine Frau?


    Gruß
     
    #7
    Ostwestfale, 8 Dezember 2008
  8. happy&sad
    happy&sad (33)
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    nicht angegeben
    Das war früher mal so (habe ich auch mal in einem Artikel gelesen, weil ich aber recht viel lese weiss ich nicht mehr, zu welcher Zeit das üblich war), inzwischen nicht mehr.

    Ich übrigens fände (wenn ich denn gebären würde) einen männliche Geburtshelfer angenehmer als eine Frau...
    Vielleicht rufst du mal bei den Hebammen an, die du schon angeschrieben hast (und auch andere und auch Institutionen, ich weiss nicht, wie viele es in deiner Gegend gibt). Ein 'Nein' ist immer noch besser als gar keine Antwort.
     
    #8
    happy&sad, 8 Dezember 2008
  9. Ostwestfale
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Hey happy.
    Das mag alles mal gewesen sein,
    aber lang lang her denke ich.
    Warum fändest du einen männlichen besser?
    Wie würdest du das mit der Hebamme machen?
    Einfach anrufen, auf die Mail referenzieren und dann fragen wegen Praktikum?
    Oder die Mail verschweigen?
    Wie stellt man das am glücklichsten dar?


    Gruß
     
    #9
    Ostwestfale, 8 Dezember 2008
  10. User 69081
    User 69081 (31)
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    aaalso:

    ich finds sehr löblich, dass du in so eine Frauendomäne einsteigen willst, darf ich fragen, wie du ausgerechnet auf den Beruf kommst?

    Bei Stillfragen wird ein Mann genauso viel Ahnung haben wie eine weibl. Hebamme, die noch nicht selbst gestillt hat.

    Ich denke es wird dann von der Erfahrung her ähnlich, wie ein männlicher Gynäkologe. Das Problem bei denen und bei männlichen Kinderärzten ist, dass sie kein Vertrauen ins Stillen haben, sie können sich nicht vorstellen, dass ein Kind so satt wird und fangen an, sich doof und dämlich zu kontrollieren (wiegen vor und nach dem Stillen und wiegen der vollen Windeln) und machen Panik, sodass Mütter dann sehr schnell zur Fertigmilch greifen. Das sind meine Erfahrungen.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Mann das alles lernen kann, was eine Hebi in ihrer Ausbildung lernt. Jedoch weiß ich nicht, wieviele werdende Mütter sich einem Mann unter der Geburt anvertrauen und wieviele wirklich glauben, was er da sagt. Da wird bestimmt das Argument kommen "woher will der das denn wissen, der hat doch keine Ahnung"

    Ich persönlich möchte bei einer Geburt auch nicht nur von Männern betreut werden. Eine Frau, ob nun Hebi oder Ärztin, sollte schon anwesend sein, das ist meine persönliche Meinung.

    Edit: mach einfach mal einen Gesprächstermin aus, sie wird schon nachfragen, warum du sie sprechen willst, Hebis bereiten sich im Allgemeinen auf die einzelne Sitaution vor. Erwähne die Mail ruhig, wenn du sie verschweigst denkt sie vllt, dass es dir peinlich ist, gemailt zu haben
     
    #10
    User 69081, 8 Dezember 2008
  11. Ostwestfale
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Hey engelchen.
    Der Beruf interessiert mich weil ich sehr viel Interesse an Psychologie habe.
    Da betreut man Familien/Frauen während der Schwangerschaft und danach.
    Und man selbst hilft mit, dass das kleine Leben gut beginnen kann.
    Finde ich persönlich einfach super interessant und man bekommt sicher viel zurück auf einer menschlichen Ebene.
    Ich denke,
    man muß schon ein Auge und ein Gefühl dafür entwickeln.
    Aus meiner Sicht können auch Ärztinnen panisch werden,
    Menschen sind Menschen.
    Ich fragte daher ja auch, ob ich überhaupt eine Chance hätte.
    Denn für die Straße lernen braucht man ja auch nicht.
    Nur von Männern wird sicher niemand betreut.
    Es geht ja nur um den Entbindungspfleger und ich denke,
    da ist es eine Minderheit dass Männer dies machen.
    Gesprächstermin ausmachen ist gut,
    kostet mich aber auch entsprechend den Stundensatz, oder?
    Ich meine, die Damen müßen ja auch leben.
    Oder einfach initiativ nach einem Praktikum fragen?
    Dann kann man ja nur ablehnen oder zum Gespräch laden.



    Gruß
     
    #11
    Ostwestfale, 8 Dezember 2008
  12. User 69081
    User 69081 (31)
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    nicht angegeben
    Das mit dem Stundensatz kann ich nicht beurteilen, als Schwangere bekommt man diese Leistungen von der Kasse bezahlt und unverbindliche Kennenlerngespräche sind für Schwangere zumindest kostenlos, sonst wäre das keine gute Werbung :smile:

    Klar können auch Ärztinnen panisch werden bzw überreagieren, aber wenn sie schon ein Kind haben und auch versucht haben zu stillen dann wissen wie, dass man da einfach mal dem Körper vertrauen muss :smile:
    Unser Kinderarzt (m) hat mir zB einreden wollen, ich könnte meine Tochter nicht satt kriegen.... ich hätte zu dem Zeitpunkt Drillinge satt bekommen mit der Menge an Milch :kopfschue Solche Panikmache meine ich.

    Beim Praktikum muss ich meinen Vorrednern zustimmen, da wirst du die besten Chancen auf einer Entbindungsstation haben, frag doch einfach mal da nach, die beißen nicht :smile:

    Ich denke, wenn mann das wirklich durchzieht und den Beruf genauso ernsthaft betreibt wie man es von einer weiblichen Hebamme erwartet, spricht sich das schnell rum und man bekommt viel gutes Feedback. Du musst aber immer damit rechnen, dass es Mütter geben kann, die einfach keinen Mann dabei haben wollen.

    Wenn du in den Beruf kommst, dann denke ich, wirst du eine Hebamme nicht ganz ersetzen können sondern nur ergänzen. Du kannst dir sicherlich das gleiche Wissen und die gleichen Fähigkeiten aneignen, aber es wird von den Gebärenden sicherlich immer ein kleiner Vorbehalt sein. Zu einer Frau fühlt man sich unter der Geburt verbunden, auch wenn die noch kein Kind hat, man denkt in der Situation, dass eine Frau einen besser versteht.
    Das ist so meine Sicht der Dinge.
    In diesem Moment der Geburt sind die Frauen gänzlich verwundbar sind und zeigen Seiten von sich, die sie selbst nicht an sich kennen. Einige werden sich in dem Moment sicher auch bei Männern wohler fühlen aber ich denke die Mehrheit hätte da lieber eine Frau als Unterstützung.

    Vor und Nachsorge und der psychische Aspekt:
    Vor und Nachsorge beinhaltet auch, die Frau nackt zu sehen und zu untersuchen. Ich kenne nur die Nachsorge bei einer Hebi, die Vorsorge habe ich bei meiner Frauenärztin gemacht. Aber bei beiden wurde ich vaginal untersucht. Die Hebi kümmert sich nach der Geburt auch um den Analbereich, der oft unter Mitleidenschaft gezogen wird.
    Der Beruf der Hebamme/Geburtshelfer hat nicht nur die schönen Seiten, das ein oder andere ist auch eklig, das gehört dazu ;-)

    hmm, jetzt wollte ich noch was schreiben, hab das aber vergessen :schuechte
     
    #12
    User 69081, 8 Dezember 2008
  13. happy&sad
    happy&sad (33)
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    nicht angegeben
    1. Deswegen "Das war früher mal so (...), inzwischen nicht mehr." ;-).
    2. Mh... weiss nicht. Vielleicht, weil ich es angenehmer finde, wenn mich ein Mann intim nackt sieht, als wenn mich eine Frau intim nackt sieht. Vielleicht auch, weil ich freier mit Männern reden kann als mit Frauen. Aus diesen Gründen bin ich auch bei einem Frauenarzt statt bei einer Ärztin (bzw. generell nur bei Ärzten und bei keinen Ärztinnen).
    Da ich aber nicht vor habe Kinder zu bekommen wird es wohl eh nicht dazu kommen. Es sei denn, ich werde durch einen Verhütungsfehler doch mal schwanger.
    3. Ich denke, ich würde erwähnen, dass ich bereits per Mail mal unverbindlich nachgefragt habe. Ich fände es irgendwie seltsam, wenn das ihrerseits Sprache käme und ich es vorher nicht von mir aus erwähnt hätte... Ob du das auch vorziehst weiss ich ja nicht ;-).
    Du könntest z.B. erklären, dass du gerne wissen wolltest ob so etwas bei ihr generell möglich ist, aber sie evtl. noch keine Zeit hatte auf die Mail zu antworten.
    Ein Telefonat bietet auch direkt die Möglichkeit für dich weitere Fragen zu stellen und auch für sie deine Gründe zu erfahren, warum du diesen 'typisch' weiblichen Beruf interessant findest und ähnliches.
     
    #13
    happy&sad, 8 Dezember 2008
  14. Ostwestfale
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Hey zusammen.
    @ Engelchen
    Schwangere sind ja auch die Zielgruppe.
    Und wie du bereits sagtest geht es auch um Marketing, nichts anderes.
    Das mit deinem Kinderarzt ist echt unglücklich gelaufen.
    Nur dennoch stellt sich die Frage ob das geschlechtsbezogen ist oder du einfach nur einen panischen Menschen erwischt hast.
    Denn ich denke, genau das gleiche hätte auch bei einer Frau passieren können.
    Entbindungsstation ist eine gute Idee.
    Aber wie anstellen? Einfach ins Krankenhaus gehen und reden wollen?
    Oder per schriftlicher Bewerbung?
    Es wird immer Frauen/Mütter geben die einen Entbindungspfleger ablehnen, aber das wird bei Frauenärzten genau so sein.
    Ewiger Assistent wäre nicht meins, denn man macht ja eine vollwertige Ausbildung.
    Wie gesagt, ob man sich einer Frau verbundener fühlt weiß ich nicht.
    Kann ich mir aber schon alleine aus Gründen der Scham super gut vorstellen.
    Dass dort sicher Sachen passieren die niemand gedacht hätte kann ich nachvollziehen, schließlich ist eine Geburt auch ein "extremes" Ereignis.
    Sowas sieht man für gewöhnlich aber nach denke ich.
    Nur dennoch möchte ich eigentlich keinen Job lernen indem ich bestenfalls Assistent bleibe und nie Fuß fassen werde.
    Das die Vor-/Nachsorge nackt sehen beinhaltet hätte ich nun nicht gedacht.
    Ich habe damit zwar kein Problem aber habe immer gedacht,
    dass dies in den Aufgabenbereich des Frauenarztes fällt.
    Was heißt um den Analbereich kümmern?
    Ich denke doch schauen ob alles vernünftig verheilt, oder?
    Prinzipiell finde ich aber auch am Analbereich nichts in dem Sinne schlimmes, was denn auch?
    Ich meine es ist letztlich auch nur ein Teil des Körpers den jeder hat.
    Wie oft waren denn solch körperliche Untersuchungen in deiner Schwangerschaft bei einer Hebamme?
    Ich meine Bauch und Brüste kann ich noch nachvollziehen, aber den Rest hätte ich nun nicht gedacht.

    @ happy
    Hmm, ob das mit einem Mann nackt angenehmer ist weiß ich nicht.
    Für Sexualität vielleicht, aber wie Engelchen schon sagte ist das eine Ausnahmelage.
    Und dazu halt deine Vorliebe für Männer.
    Ach, du hast noch nicht gemerkt dass ich deine Pille gegen Traubenzucker ausgetauscht habe? Na viel Spaß.... *fg*
    Nein, spaß beiseite, natürlich nicht.
    Ich werde die Hebammen mal anrufen, ich hab da ja nichts zu verlieren.
    Aber erst in ein paar Tagen, denn nun habe ich erstmal eine richtig schöne Erkältung und da höre ich mich am Telefon etwas doof an.

    Danke für eure Antworten.


    Gruß
     
    #14
    Ostwestfale, 8 Dezember 2008
  15. simon1986
    simon1986 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    2.015
    Verlobt
    Ich habe selber daran gedacht, "Hebamme" zu werden. Ich habe mich über verschiedene Kanäle informiert und dann gemerkt, dass Schwierigkeiten auf mich zukommen würden. Hebamme ist ein uralter Frauenberuf. Es gibt Hebammen, die finden Gedanken absolut unerträglich, dass Männer in diese Frauendomäne eindringen. Damit musst du rechnen.

    Das Argument mit der Geburt ist typisch, obschon viele Hebammen selber nie geboren haben -und Frauenärzte auch nicht :tongue:
    Komisch finde ich, dass für viele ein männlicher Geburtshelfer unvorstellbar ist, ein Frauenarzt aber voll o.k.

    Dass es Frauen gibt, die für ihre Niederkunft eine männliche Hebamme ablehnen, spielt weniger eine Rolle, es gibt auch Frauen, die lieber du einer Frauenärztin gehen als zu einem Frauenarzt.

    Gib nicht zu schnell auf! Wenn du wirklich willst, wirst du es schaffen, eher nicht als frei schaffender Geburtshelfer, aber in einem Spital. Ich studiere jetzt Medizin (aber nicht unbedingt Frauenarzt)....

    Übrigens am Kantonsspital in Genf (CH) gibt es einen männlichen Geburtshelfer :smile:
     
    #15
    simon1986, 8 Dezember 2008
  16. User 65313
    User 65313 (28)
    Toto-Champ 2008
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    804
    Verlobt
    Wenn du den Beruf ergreifen willst, dann tu es.
    Und überleg nicht lange, wie du dich jetzt beim KH bewerben sollst - versuchs doch einfach mal mit nem Anruf, da helfen sie dir sicher weiter (wenn du mal durchgekommen bist :grin:) Oder du fährst einfach mal vorbei. Wenn das nicht klappt kannst du dich doch immer noch schriftlich melden...

    Das mit den Mails ist auch so ne Sache, vielleicht hast du grad zwei Personen erwischt, die nie in ihren Postkasten schauen. Selbst wenn sie die irgendwo angegeben haben kann es sein, dass sie nur reinschauen wenn sie selbst was verschicken. Das muss also nicht unbedingt was heißen, oder sie hatten einfach keine Zeit.
    Auch hier heißt die Devise - ruf an! Ich finde das sowieso viel besser und persönlicher als so eine e-Mail. Keiner beißt dich, und wenn doch dann nimms ihnen nicht übel, es liegt sicher nicht an dir :grin:


    Noch zu deiner anderen Frage... also ich persönlich kann mir nicht vorstellen, einen männlichen Geburtshelfer zu haben. Ich war auch schon mal bei nem FrauenARZT und das hat mir einfach nicht zugesagt. Ich fühle mich bei einer Frau viel wohler und ich denke, das ist bei einer Geburt schon wichtig.
    Aber wie auch schon festgestellt wurde, viele Frauen gehen zu einem FrauenARZT, warum dann also auch nicht zu einer männlichen Hebamme?
    Allerdings muss dir eben klar sein, dass es immer Frauen geben wird, die dich ablehnen.
     
    #16
    User 65313, 8 Dezember 2008
  17. Ostwestfale
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    113
    50
    nicht angegeben
    Hey zusammen.
    @simon
    Klar ist es nicht leicht,
    abe das ist das Leben ja auch selten.
    Medizin studieren kann ich leider mit Fachabi nicht.
    Sonst wären auch Frauenarzt/Notarzt oder Psychologie da meine Neigung gewesen.
    @ Bria
    Ich ruf die Tage mal alle an sobald ich wieder Stimme habe.
    Denn Versuch macht klug und mehr als nein sagen können die nicht.
    Ich danke dir für deine Ehrlichkeit,
    da scheint es echt 2 Lager zu geben.



    Gruß
     
    #17
    Ostwestfale, 9 Dezember 2008
  18. Numina
    Numina (29)
    ...!
    8.784
    198
    96
    Verheiratet
    Ich selbst hätt rein gar nichts gegen einen männlichen Geburtshelfer, wahrscheinlich werde ich eine Frau ja auch genauso anschreien :grin:
    Persönlich nehmen darf glaube ich kein Geburtshelfer das Gemecker egal ob männlich oder weiblich.
    Mit den Untersuchungen hätt ich da auch kein Problem ich war auch schon bei einem männlichen Arzt und das wird etwa dasselbe sein.
    Stillberatung könnte mit einiger Erfahrung vielleicht auch funktionieren. Auch eine Frau schlüpft ja nicht in meine Brüste rein sondern redet nur...denke das muss man als Mann ausprobieren wie man da helfen kann.
    Sonst zieht man jemanden hinzu...

    Bleib dran und bitte unbedingt mal um ein Praktikum. :jaa:
     
    #18
    Numina, 9 Dezember 2008
  19. Daucus-Zentrus
    Verbringt hier viel Zeit
    1.035
    121
    1
    nicht angegeben
    Ich finde es nicht ganz fair, wie der Threadstarter hier von allen ermutigt wird: Einige haben es selbst schon geschrieben, dass sie lieber (ausschließlich) eine Hebamme hätten, und auch der Vergleich zum Frauenarzt ist nicht ganz glücklich, denn Untersuchungen beim Arzt sind doch wesentlich mechanischer als die Betreuung einer Schwangerschaft. Bei einem Arzt hält man sich nicht so lange auf und Schwangere wählen ja gerade eine Hebamme, um anders betreut zu werden als nur von einem FA. - Es gab außerdem schon Rechtsstreitigkeiten, weil eine Hebamme einen männlichen Geburtshelfer nicht einstellen wollte.

    Lieber Ostwestfale, ich würde mir das also gut überlegen!
     
    #19
    Daucus-Zentrus, 9 Dezember 2008
  20. simon1986
    simon1986 (30)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    6.538
    398
    2.015
    Verlobt
    Der Ostwestfale wird es sich bestimmt gut überlegen, oder hat es sich schon überlegt. Oder ist "gut überlegen" im Sinn einer Warnung gemeint?
    Ich habe den Ostwestfalen auf die Probleme aufmerksam gemacht, die auf ihn warten. Ich habe dann auch aufgegeben. Aber weil ich die Option Medizinstudium hatte. Mit dem steht mir der Weg zur Geburtshilfe (seltsamerweise) offen.....

    Bei vielen Geburten wirkt der Frauenarzt eh schon als Hebamme. Nicht etwa nur bei Kaiserschnitt-Geburten. Und es geht ja nicht darum, die Frauen aus diesem Berufsfeld zu verdrängen. Männliche "Birth Attendants" (ich brauche extra den geschlechtsneutrale englischen Begriff) werden immer die Ausnahme bleiben.

    @Threadstarter: mich würde dann interessieren, welche Erfahrungen du bei deinen Anfragen gemacht hast!
     
    #20
    simon1986, 9 Dezember 2008

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