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  • hank
    hank (39)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    7 August 2008
    #1

    macht ein geregelter Tagesablauf glücklicher?

    Hallo ihr Lieben,

    Eigentlich läuft gerade im Grunde alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte: Ich wohne mit meinem Liebsten zusammen und arbeite selbständig. Dass heißt, ich habe keinen geregelten Tagesablauf. Ich arbeite nur dann, wenn Aufträge reinkommen. Ich muss also sehr spontan und flexibel sein. Dafür hab ich dann auch mal ganz spontan Freizeit. Als ich noch jünger war, schien mir das als DER Lebensstil. Die Vorstellung, von Montags bis Freitags zu arbeiten und nur am Wochenende frei zu haben und zweimal im Jahr Urlaub zu haben, war grauenvoll für mich!
    Aber nun bin ich auch nicht richtig glücklich. Ich kann überhaupt nichts planen! Muss immer für meine Kunden sprungbereit sein und alles muss immer so schnell wie möglich fertig sein und dann ist die Zahlungsmoral auch nicht immer die beste, ständig läuft man hinter seinem Geld her... naja, ich merke gerade dass ich etwas vom Thema abweiche...
    An den Tagen an denen ich frei habe, lebe ich so in den Tag hinein, mache das wozu ich gerade Lust habe. Aber immer mit dem Hintergedanken: Gleich könnte ja das Telefon klingeln! Ich kann also nie richtig entspannen, selbst wenn ich frei habe!
    Ich fühle mich irgendwie so entwurzelt, es ist alles so unklar, ich fühle mich so planlos und frei schwebend. Versteht ihr was ich meine? :ratlos:
    Ich überlege ob ein geregelter Tagesablauf besser für mich wäre: jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen, frühstücken und zur Arbeit. Und Feierabend ist dann auch Feierabend! Ich weiß dann woran ich bin, hab mehr Sicherheit und Stabilität. Aber macht das wirklich glücklicher?
    Ich würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen! Danke.
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    7 August 2008
    #2
    Mein Lebensstil bringt es mit sich, dass ich meist alles andere als einen geregelten Tagesablauf habe und ich dachte auch immer, dass es genau das ist, was ich will. Allerdings hatte ich mir im April – als das neue Semester anfing – einen geregelten Tagesablauf angewöhnt und ganze (und ganze 4 Wochen durchgehalten …) und ja, ich glaube ich war zuweilen glücklich, wenn nicht sogar glücklicher.
     
  • Iron Maiden
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    7 August 2008
    #3
    --------------------------
     
  • keep0r
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    7 August 2008
    #4
    Also ich habe eigentlich einen geregelten Tagesablauf und bin auch glücklich damit, denn wie du schon sagtest kann ich dann damit planen.
    Und ich glaube auch, dass ich mit einem Tagesablauf so wie du ihn hast nicht glücklich wäre.
    Ich muss eben auch mal feste Termine machen können und das wäre ja bei einem solchen Lebensstil nicht möglich.
     
  • WhiteShadow
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    7 August 2008
    #5
    Als was bist du denn selbstständig? Kannst du nicht sagen von 8-18 Uhr bin ich z.B. erreichbar? Dann könntest du wenigstens von 18-8 Uhr entspannen.
     
  • Itzibitzi
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    7 August 2008
    #6
    Ich hätte auch gerne einen geregelten Tagesablauf, ich liebe dieses Gefühl von Sicherheit, zu wissen, was auf mich zukommt etc.
    Leider geht's mir ähnlich wie dir, vielleicht nicht ganz so extrem. :geknickt:
     
  • Vickie
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    7 August 2008
    #7
    einerseits fände ich einen geregelten tagesablauf,nicht sehr prickelnd..14uhr essen,aufräumen um 14.35...
    das wäre nichts für mich,kenn ich aber auch nicht wirklich...aber so wie du deine situation beschrieben hast,kann ich dann aber doch schon verstehen,das du nicht entspannen kannst,weil du immer mit einem auftrag rechnen musst..das ist ja bei mir anders,denn ich hab ja immernoch die schule...

    wenn du eine pro und contra liste machen müsstest,
    was würde dabei denn besser abschneidenß
     
  • b123
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    7 August 2008
    #8
    Ich denke es hat beides Vor- und Nachteile. Als Schüler und Student kann man sich seine Zeit ja relativ frei einteilen.

    Auf der einen Seite ist das ganz praktisch ,auf der anderen muss man sehr diszipliniert arbeiten und darf sich nicht ständig durch irgendwas (und sei es Planet Liebe :zwinker: ) ablenken lassen.

    Ich hätte gerne einen Job, bei dem ich mir die Zeit frei einteilen kann. Das heißt aber nicht, jederzeit für den Kunden erreichbar zu sein, sondern das Telefon auch mal klingeln zu lassen.
     
  • User 29904
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    nicht angegeben
    7 August 2008
    #9
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    Zuletzt bearbeitet: 22 Februar 2016
  • capricorn84
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    8 August 2008
    #10
    Ich denke schon dass geregelte Arbeitszeiten das Leben einfacher, entspannter machen und du dadurch auch glücklicher sein wirst. Du bist mit den Zeiten ja nicht zufrieden, also würd ich was dran ändern. :smile:
     
  • hank
    hank (39)
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    vergeben und glücklich
    8 August 2008
    #11
    Vielen Dank für Eure Beiträge! Ihr habt mir ein paar sehr wichtige Denkanstöße gegeben!

    Vielleicht sollte ich versuchen, wenigstens in meinen freien Tagen einen geregelten Ablauf durchzuziehen: nicht ewig im Bett liegen bleiben und für feste Mahlzeiten sorgen und mir auch konkret etwas vornehmen für den Tag.
    Und ich denke dass ich mich von der Vorstellung befreien sollte, dem Kunden immer alles recht machen zu wollen. Und nicht immer gleich springen wenn ein Anruf kommt!
     
  • Nevery
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    9 August 2008
    #12
    das ist sowieso keine gute idee. vor allem nicht ausserhalb normaler arbeitszeiten :zwinker:
     
  • User 35148
    User 35148 (44)
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    9 August 2008
    #13
    Kannst Du denn nicht einen Tag vereinbaren, den Du wirklich frei hast?
    An dem Du einfach nicht erreichbar bist?
    Nichts ist so wichtig, dass es nicht mal einen Tag liegen bleiben kann!

    :engel_alt:
     
  • Kaya3
    Kaya3 (34)
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    nicht angegeben
    10 August 2008
    #14
    Hallo,

    also man muß ja nicht alles minutiös durchplanen. Das hat auch meist wenig Sinn, weil ja doch mal was dazwischen kommen kann.
    Aber man kann sich den Tag ungefähr einteilen, mit Uhrzeiten (damit man sich auch dran hält ;-) ) und halt ausprobieren, was am besten paßt. Am Anfang ist ein strengerer Plan sicher auch sinnvoll, damit man sich dran gewöhnt.
    Was spricht denn dagegen, wenn du jetzt, nach zehn Jahren, auch mal die andere Variante ausprobierst. Nur, weil du jetzt nicht mehr glücklich damit bist, muß das doch früher nicht falsch gewesen sein. Der Mensch verändert sich halt und vllt brauchst du jetzt eine Weile einen geplanten Tagesablauf. Vielleicht wirst du ja mit 40 wieder total chaotisch und bist wieder glücklich damit ;-)
    Deine Ansätze find ich gut, aber ich würd mir das aufschreiben, auch die Pläne schriftlich machen. Sonst kann es passieren, dass man sich selber nicht dran hält, oder es sofort wieder verwirft, weil man grad keine Lust hat.

    LG,
    Kaya
     
  • Luc
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    10 August 2008
    #15
    Ich weiss es nicht. Ich denke man will sowieso immer das, was man gerade nicht hat. Dann meint man halt "Wenn ich DAS (hier z.B. den geregelten Tagesablauf) hätte, wäre ich glücklicher!". :grin:
     
  • User 72261
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    10 August 2008
    #16
    Ich kenne beides.

    Als Freiberufler wurde klar, dass ich was ändern muss, als ich mich um 15 Uhr mit ungeputzen Zähnen im Pyjama vor dem Laptop auf dem Sofa wiederfand. Da habe ich begonnen, mir selbst einen geregelten Ablauf zu schaffen, d.h. früher aufzustehen, gleich zu duschen, feste Arbeitszeiten etc. Das braucht halt Disziplin.

    Jetzt habe ich einen festen Job mit einem bis zu einem gewissen Grad vorgegebenen Tagesablauf. Auch wenn ich jetzt ein paar Dinge vermisse, das macht mich unterm Strich glücklicher.

    Das ist aber sicher nicht verallgemeinbar. Es hängt davon ab, was für ein Typ man ist.
     
  • Tinkerbellw
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    10 August 2008
    #17
    kann dich verstehen bin grade umgezogen und hatte dann 14 tage urlaub und fast noch mal 14 tage Arbeitslosigkeit.
    ich freue mich schon auf den 15 damit ich dann wieder einen einigermaßen geregelten alltag habe! Nur so in den Tag hineinleben kann auch ganz shcön anstrengend sein!
     
  • hank
    hank (39)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    11 August 2008
    #18
    :smile: ...ja genauso ist es... :smile:

    also ich sehe, dass die meisten von euch mit einem geregeltem Tagesablauf/Job zufriedener sind. Das liegt wahrscheinlich auch in der Natur des Menschen...
    Aber ich denke nun, dass es auch anders geht, wenn man die nötige Disziplin aufbringt. Es gibt sicher immer etwas, mit dem nicht zufrieden ist, aber das ist wohl völlig normal.

    Ich arbeite noch nicht so lange freiberuflich, erst seit 1 und nem halben Jahr.
    Also Sonntags arbeite ich in der Regel nicht, nur wenn mein Freund auch arbeiten muss und ich nichts anderes vorhabe. Meine Kunden nerven mich auch nicht zu unmöglichen Zeiten. Trotzdem muss ich mir einen anderen Umgang mit ihnen angewöhnen, also nicht gleich alles stehen und liegen zu lassen wenn jemand anruft.

    Mir ist klar geworden, dass mein Problem nicht so sehr die Arbeit ist, sondern meine freie Zeit. Ich weiß meistens nicht so viel mit ihr anzufangen (leider!) Ich bummel den ganzen Tag nur so rum, esse unregelmäßig, hab noch nicht mal Lust mir was schönes zu kochen.
    Hobbies hab ich auch keine, naja, vielleicht, liegt es auch daran dass ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe (ich fotografiere). Ich geh zweimal die Woche zum Sport. Also früher hab ich mich richtig auf meine freie Zeit gefreut und heute fühle ich mich so lustlos, ich hab mich schon lange nicht mehr für irgendetwas richtig begeistern könnnen. Ich weiß ganz genau, dass wenn ich einen Fernseher hätte, würde ich den ganzen Tag davorsitzen, mich dafür hassen und am nächsten Tag doch wieder davor sitzen, naja aber aus diesem Grund habe ich ihn abgeschafft, worauf ich ziemlich stolz bin.
    Es geht also grad darum meine Freizeit zu gestalten, da ein bisschen Struktur reinzukriegen und ihr etwas mehr Sinn zu geben. Vielleicht habt ihr ein paar Tips für mich, wie man da am besten rangeht?
     
  • User 72261
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    11 August 2008
    #19
    Man kann die freie Zeit nicht genießen, weil man das latente Gefühl hat, eigentlich ja auch arbeiten zu können/sollen. Oder Unerledigtes schwirrt im Kopf rum. Oder man wartet schon förmlich auf den nächsten störenden Anruf. So war's zumindest bei mir. Ich denke, das Problem war dieses: In einem festen Job mit Büro hat man fixe Zeiten, in denen man weiß, jetzt wird gearbeitet. Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit ist (oder sollte sein :zwinker: ), wenn man das Büro verlässt. Arbeitet man frei von zu Hause, hat man diese merkliche Grenze nicht und läuft Gefahr, das nicht mehr richtig zu trennen.

    Ich hatte mir als Gegenstrategie einen festen Tagesablauf gebastelt. Also um eine bestimmte Zeit aufstehen, duschen und frühstücken, dann beginnen zu arbeiten. Mittagspause und die Länge der Arbeitszeit am Nachmittag richtet sich nach vorhandener Abreitsmasse. Dann Feierabend und zwar ganz bewusst. Nur noch private Anrufe annehmen, der Rest --> Mailbox. Der berufliche Mailaccount bliebt aus. So konnte ich die freie Zeit auch als solche genießen, mit meinem Freund, Freunde treffen, Sport, shoppen etc.

    Klingt gut, ich gebe aber zu, dass ich nicht immer die nötige Disziplin aufgebracht habe. Bin wohl nicht so ganz der Typ dafür. Ich denke, dazu muss man ein relativ disziplinierter Mensch sein. Oder kein Problem mit einem chaotischen Mischmasch-Leben haben (solche Leute gibt's ja auch).
     
  • User 56700
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    Verheiratet
    11 August 2008
    #20
    Ich kenne das. Eine Zeit lang war ich auch in einer Firma mit Homeoffice angestellt, nebenbei absolvierte ich ein Berufbegleitendes Studium.
    Anfangs war die viele Freizeit ganz angenehm, aber irgendwann begann mich das gravierend zu stören. Es fehlte das Gefühl nach Hause zu kommen, und etwas gearbeitet zu haben.

    Zudem schwindet mit der vielen Freizeit oft ganz schnell die Motivation überhaupt noch zu arbeiten, es wird dann auf das nötigste minimiert. Schließlich ist es bei schönem Wetter auch am See ganz angenehm, und bei schlechtem Wetter ging man eben ins Fitnesstudio.

    Ich bin auch der Typ der das trennen muss, sonst verschwimmt die Grenze zwischen Privat und Freizeit und man lebt nur noch so lala in den Tag hinein. Zudem macht man sich öfter Gedanken was denn nun die Nachbarn denken wenn man den ganzen Tag Zuhause ist, etc....:smile:

    Im Nachheinein bin ich froh dass ich jetzt schon länger wieder eine Stelle mit festen Arbeitszeiten habe.
     

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