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Mahlzeiten in der Psychiatrie mit Medikamenten versehen?

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Benson.hed, 14 April 2010.

  1. Benson.hed
    Benson.hed (33)
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    Hi Leute!!:winkwink:

    Ich hab da mal ne Frage...

    Meine Freundin (ist auch hier im Forum angemldet) hat ein psychisches Problem (Verdacht auf Borderline) und hat sich nach langem hin und her entschlossen zu einem Arzt zu gehen damit man ihr mit diesem Problem hilft.
    Nach fast 3-monatiger Wartezeit war es diesen montag (also vor 2 tagen) soweit, und sie wurde auf der stationären psychischen Abteilung im Krankenhaus aufgenommen.

    Die Leute dort sind sehr nett, und sie hat auch schon einen Therapieplan bekommen.

    Nur was uns, und vorallem mich, etwas stutzig macht ist folgendes:
    Am Tag der Einlieferung bekam sie ein Mittagessen, und daraufhin war sie extrem müde! Sie legte sich am Nachmittag kurz hin, stand am Abend zum Abendessen auf, danach schlief sie von 19 Uhr abends bis nächsten Tag um 8 Uhr früh durch!!!

    Das ist recht ungewöhnlich für sie, ich meine, sie schläft schon gerne mal aus und auch etwas länger, aber das hält sich alles im normalen Rahmen und so lange wie sie da geschlafen hat, das war eigentlich noch nie da!

    Nunja, heute wieder mittagessen, daraufhin war ich sie am Nachmittag wieder besuchen und beim spazieren gehen wurde schon mehr als 1 mal gegähnt.... (sie hat zur Zeit keinen stressigen Therapieplan, also daran kanns auch nicht liegen) :hmm:
    Wenn ich sie frage warum sie so müde ist dann antwortet sie mir mit "ich weiss es nicht".
    Wir haben darüber geredet und wir haben beschlossen dass sie mal eine Mahlzeit auslässt (um zu testen), und am Abend aß sie nur ein Käsebrot, und war danach eigentlich "normal" munter - sie ging um 23:00 nachm fernsehen normal ins Bett. Also nix zu spüren von übermäßiger Müdigkeit.

    Auch wenn ich sie auf der Abteilung besuche wirken alle Patienten irgendwie....naja..."fadisiert" und wirken nicht gerade munter :ratlos:

    Jetzt meine Frage:
    Kann es sein dass die bei den Mahlzeiten für die Patienten der psychiatrischen Abteiluingen irgendwelche Beruhigungsmittel ins Essen reinmischen damit die Patienten irgendwie ruhiggestellt sind oder so in der Art??

    Das Essen können sich die Patienten alle aus so einem Essenswagen rausnehmen, also es ist für alle gleich.
    Meine Freundin ist auch überhaupt nicht so ein Fall dass sie rumzappelt oder hysterisch ist, absolut nicht!
    Auch auf der Station wo sie behandelt wird sind eigentlich "nur" Patienten mit den leichtesten Störungen (also keine komplett Irren sonder so leute mit Borderline oder Angstzuständer oder sowas...).

    Sie hatte auch nie etwas unterschreiben müssen wo draufsteht dass man es dem Krankenhaus erlaubt ihr Medikamente zu verabreichen. Medikamente bekommt sie bis jetzt gar keine!

    Vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit und kann mir da weiterhelfen!

    Wir haben uns dazu entschlossen erstmal niemandem vom Personal dazu zu befragen, da wirkt man ja gleich paranoid :grin:

    Ps: Ach ja noch etwas: die Patienten werden nicht gezwungen das angebotene Menü zu essen, es gibt auch eine Küche wo man sich selber etwas kochen kann! Aber wer stellt sich bei einem 3-gängingen gratis-Menü schon selber an den Herd... :rolleyes:

    Danke schon mal im Voraus!!
     
    #1
    Benson.hed, 14 April 2010
  2. User 53338
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    Nein, das läuft da so definitiv nicht ab, das könnte ja fatale Folgen haben. Stell dir mal vor ein Patient reagiert auf ein Medikament allergisch oder erhält eine Überdosis etc. - das Risiko wäre zu hoch. Medikamente werden so verabreicht, dass der Patient weiß, was er da nimmt und wofür er es nimmt oder sollte es zumindestens.

    Warum sie so müde ist? Weil sie sich in einer völlig neuen Situation befindet? Ich bin nach meinen Therapiesitzungen immer völlig im Eimer, geschafft und total müde und das nach nur 60 Min. Zudem schläft sie da in einem neuen Bett, neue Umgebung, neuer Tagesablauf, neue Menschen - kann sich auf so etwas auswirken. Zudem entwickeln einige Menschen anch einer warmen oder größeren Mahlzeit eine Müdigkeit.
     
    #2
    User 53338, 14 April 2010
  3. Final_Dream
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    Das ist völliger Quatsch!

    Medikamente werden einem nicht eben so untergejubelt. Damit muß der Patient schon einverstanden sein und gezwungen wird man zu gar nichts.

    Mein bester Freund war jahrelang in einer stationären Therapie wegen Borderline und ihm wurde nie was "ins Essen gemischt".

    Das ist völlig realitätsfern.
     
    #3
    Final_Dream, 14 April 2010
  4. Susi-Maus
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    Ich war mal wegen einem schweren Autounfall in einer Reha und war da die erste Zeit auch verdammt müde, obwohl ich mich mit meinem Therapieplan absolut unterfordert fühlte...
    Das ist eben man hat ein festes Programm für jeden Tag und die restliche Zeit muss man sich von niemanden nerven lassen und kann zur Ruhe kommen. Ich denke, den Menschen in der Psychiatrie gehts da nicht anders.
     
    #4
    Susi-Maus, 14 April 2010
  5. brainforce
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    also Medikamente im Essen in der Psychatrie sind wohl eine "Urban Legend" - genau wie die "Urban Legend" das Bundeswehrsoldaten Medikamente ins Essen bekommen ("Hängolin"):zwinker::tongue:
     
    #5
    brainforce, 14 April 2010
  6. squarepusher
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    hmm, also vorstellen könnte ich es mir schon. sowas liegt dann aber meistens an miesen pfleger/innen. die wollen keine zeit mit den patienten vergeuden, denen etwas erklären oder sie gar von etwas überzeugen müssen, also machen sie es auf so eine art. so motivierte handlungen hab ich in anderen zusammenhängen und nicht auf der psychiatrie schon oft erlebt.

    im fall deiner freundin ist es zwar insofern möglich, als dass man in der psychiatrie als "willkommensgeschenk" schnell mal ein beruhigungsmittel ausfasst, besonders zum schlafen über die erste nacht. das wollen die meisten akutpatienten auch so. das läuft aber meinen erfahrungen nach immer freiwillig ab.
    es könnte aber genauso sein, dass sie einfach "endlich" den entschluss gefasst hat, sich therapieren zu lassen, und auf der station dann einfach erleichtert war und sich dort geborgen gefühlt hat. menschen mit psychischen erkrankungen haben fast immer auch schlafprobleme, es ist also auch naheliegend, dass sie einfach schon mit einer ziemlichen übernachtigkeit dort angekommen ist.

    warum isst du nicht ein bisschen was von deren essen? und schaust, was passiert? dann kannst du die psychiatrie anzeigen, wenn sie vorher behauptet haben, dass das essen völlig koscher ist, und du "besten gewissens" ein paar bissen mit deiner freundin mitgegessen hast :zwinker:
     
    #6
    squarepusher, 14 April 2010
  7. xoxo
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    Nachdem, was mir Freunde und Bekannte, die in dem Arbeitsfeld tätig sind erzählt haben, würde ich nix ausschließen !
     
    #7
    xoxo, 14 April 2010
  8. Linguist
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    #8
    Linguist, 14 April 2010
  9. Dirac
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    Realitätsfern ist eher wie hier vehement geleugnet wird, dass etwas das theoretisch vielleicht nicht geschehen sollte dennoch in der Praxis vorkommen kann... :rolleyes: Selbst wenn es nicht "Standard" ist (woran ich bei Psychiatrien meine Zweifel habe...) kann es dennoch gut sein dass es vorkommt.
    Der Tipp mit dem ein wenig mitessen und schauen ob man eine Wirkung bemerkt erscheint mir da wirklich sinnvoll. Die Frage ist dann aber, wenn man damit wirklich feststellt dass da was reingemischt worden sein muss-wie soll man dann dagegen vorgehen ohne dass die Patientin dann am Ende zur Zielscheibe der Schwestern/Pfleger wird die sich raechen wollen weil sie "verpetzt" wurden?! :confused:
     
    #9
    Dirac, 14 April 2010
  10. glashaus
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    Der Selbstversuch mit "einfach mal wenig mitessen" könnte ja auch einen Placebo-Effekt hervorrufen.

    Ich finde das etwas schwierig. Kann mir gut vorstellen, dass die Situation an sich auch einfach total anstrengend und belastend ist, auch wenn sie das von den äußeren Rahmenbedingungen nicht so empfindet. Aber vielleicht bin ich auch einfach zu naiv...
     
    #10
    glashaus, 14 April 2010
  11. User 39498
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    Meine beste Freundin arbeitet grade als Krankenschwester in der Psychiatrie.
    Medikamente werden nur "untergemischt" wenn Abhängigkeiten ausgeschlichen werden. Aber auch dann weiß der Patient, das er Medikamente bekommt, nur weiß er nicht, in welcher Dosierung. Da werden halt am Anfang noch 60 Tropfen ins Glas getan, und dann immer weniger, ohne dass der Patient genau weiß wie viel.

    Grade wenn man sowieso schon an Borderline leidet und für Psychosen empfänglich ist, kann man wohl schnell paranoid reagieren und fühlt sich dann sofort fit wenn man ein Käsebrot isst... darauf sollte man also nicht allzu viel geben.

    Generell würde ich dir empfehlen, deiner Freundin erstmal Zeit zu lassen, mit der neuen Situation klar zu kommen. "Misch" dich nicht zu sehr ein.
     
    #11
    User 39498, 14 April 2010
  12. brainforce
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    sorry aber eure Mutmaßungen kann ich in der Form bei dieser Konstellation überhaupt nicht nachvollziehen!

    Eigentlich auch schade das so ein Quatsch hier geäußert wird.:ratlos::schuettel:

    Sicher ist es schon zu "vorsätzlichen" Medikamentenabgaben gekommen damit die "Pfleger" ihre Ruhe haben!
    Aber wir sprechen hier doch nicht von einem Altersheim mit ausschließlich pfelgebedürftigen Menschen, auch sprechen wir nicht von einer Einrichtung mit geistig gehandicapten Menschen die viel "Aufmerksamkeit" bedürfen. Und um ein klassisches "Irrenhaus" wie es in manchen Vorstellungen offenbar noch vorhanden ist handelt es sich auch nicht! In solchen Einrichtungen könnte ich es mir unter Umständen vorstellen das evtl. solche Straftaten in seltensten Fällen begangen werden/wurden...

    Aber die Threadstarterin ist ein völlig "normaler" Mensch mit einer psychischen Krankheit - das bedeutet aber nicht gleich das sie "neben der Spur" läuft...

    Offenbar hängt ihr beide völlig falschen Vorstellungen an wie eine Therapie heute verläuft bzw. eine ambulante Behandlung in einer Therapieabteilut bzw -einrichtung!:ratlos:
    Das sind keine Irrenhäuser! Natürlich gibt es geschlossene Abteilungen mit schweren Fälle - aber das ist schon ein anderes Kaliber von psychischen Krankheiten.

    So etwas darf man keinesfalls durcheinander bringen. Viele Personen habe allerding eine offenbar völlig falsche/veraltete Vorstellung von Einrichtungen zur Behandlung psychisch instabiler Personen...:ratlos:

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 18:48 -----------

    Off-Topic:
    scheinbar zu viele Horrorfilme und amerikanische Psychothriller gesehen...:rolleyes:
     
    #12
    brainforce, 14 April 2010
  13. squarepusher
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    ich wünschte es wäre so, brainforce, wirklich.

    meine zivildiensterfahrungen sind, dass es, solange es nur um psychotherapie geht, total gesittet zugeht, aber sobald es ein psychiatrischer fall wird, geht es in manchen einrichtungen komische richtungen. i've seen things ;( ..
     
    #13
    squarepusher, 14 April 2010
  14. User 32843
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    nicht angegeben
    Als ich in der Psychiatrie gearbeitet habe wurde nichts untergemischt. Die Leute bekamen ihre Tabletten in kleinen Gefässen, sie wussten genau wieviel sie von welchem Medikament bekommen (sofern sie geistig noch dazu in der Lage waren).
     
    #14
    User 32843, 14 April 2010
  15. Augen|Blick
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    Für mich klingt das sehr paranoid. Ich denke, es wäre für jeden ein schwerer Schritt sich freiwillig einer stationären Therapie zu unterziehen, egal wegen welchem Problem. Da ist es doch völlig normal, dass man sich da vorher sonstwas für ein Kopf macht, aufgeregt ist und womöglich länger nicht richtig schläft. Einmal angekommen und die "Horrorvisionen" haben sich nicht bestätigt, fällt diese ganze "Teufel-an-die-Wand-Malerei" in sich zusammen, der Druck fällt ab und Erschöpfung macht sich breit.

    Und mal völlig abgesehen von den rechtlichen Problemen, die eine ungefragte Medikation mit sich bringt, sie wäre auch vollkommen sinnlos, kontraproduktiv und nicht zuletzt gefährlich. Und warum sollte eine Klinik irgendwen ungefragt sedieren, wenn sie bei entsprechender Diagnose vollkommen "offiziell" eine Medikation ansetzen kann?

    Gerade bei Borderlinern liegt ja auch oft eine Suchtproblematik vor, da würde doch kein Arzt auf die Idee kommen, da irgendwelche Beruhigungsmittel ins Essen zu mischen, die zudem in keinster Weise dosiert werden können. Das ist dermaßen hahnebüchen, für mich ist das vollkommen undenkbar.

    Aber Glückwunsch zum Schritt Deiner Freundin, ich war selbst über zwei Jahre mit einer Borderlinerin zusammen und es ist ein schwerer Schritt da professionelle Hilfe anzunehmen. Ich hätte sonstwas dafür gegeben, sie hat den Mut dafür leider nie aufgebracht.
     
    #15
    Augen|Blick, 14 April 2010
  16. brainforce
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    und was haben deine Erfahrungen mit dem Fall des Threadstarters zu tun? - gar nichts!:rolleyes:
    Er macht sich Sorgen und du erzählst ihm angebliche Horrormärchen die so überhaupt nicht zu der Situation seiner Freundin passen...:schuettel:
    Das ist wie wenn man Mädels vom Frauenarzt abrät weil es da ja zu der unwahrscheinlichen Möglichkeit von Übergriffen seitens des Arztes kommen könnte...
     
    #16
    brainforce, 14 April 2010
  17. squarepusher
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    ist das so schwer zu verstehen? der TS sprach von einer stationären aufnahme in eine psychiatrische abteilung eines krankenhauses. ich weiß einiges von psychiatrischen abteilungen von krankenhäusern. wenn du meinst, gelesen zu haben, dass ich dem TS erklärt habe, was im falle seiner freundin geschehen wird, wie die ärzte und pfleger seiner freundin drauf sind, dann solltest du vielleicht mal deine brille putzen.

    man.. ich habe doch schon in meinem ersten post relativiert. bitte wem anderen nerven, danke.
     
    #17
    squarepusher, 15 April 2010
  18. Maxx
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    Manche Psychopharmaka haben eine beruhigende oder gar schläfrige Wirkung und wenn sie von Patienten eingenommen werden, dann können sie bewirken, dass diese das Bedürfnis haben oft zu schlafen.

    Wäre mit dem Eintritt in die Klinik eine Medikation verordnet oder die Therapie versuchsweise mit einem anderen Medikament als bisher fortgeführt worden, dann könnte darin ein Zusammenhang mit der plötzlich eintretenden Müdigkeit bestehen. Da besagte Freundin jedoch bisher nicht medikamentös behandelt wurde, scheint es wahrscheinlicher, dass der schläfrige Zustand auf die ungewohnte Umgebung zurückzuführen ist, welche auf sie abgefärbt hat. Dass andere Patienten ebenfalls träge und müde erscheinen, kann auf deren medikamentöse Behandlung oder aber auf andere Gründe zurückzuführen sein.

    Ebenfalls ist es wahrscheinlich, dass der gesamte Tagesablauf und z.B. die Ernährung der Patienten durch einen stationären Aufenthalt komplett umgestellt werden. Die Umstellung kann auf einen Menschen abfärben, ihm zusetzen und ihn ermüden lassen, weil er sich abrupt von seinen alten Gewohnheiten lösen muss und plötzlich anderen Ritualen unterworfen ist. Je nachdem wie ein Patient vorher gelebt hat, ist es für ihn möglicherweise ebenfalls sehr ungewohnt, wenn er in ein für ihn erst einmal fremdes soziales Umfeld integriert wird. Zum Mittag- und Abendessen wird nicht wie vielleicht vorher zu Hause Unmengen von Kaffee getrunken, der einen wach hält, sondern Mineralwasser.

    Dass dem Essen heimlich Medikamente beigemengt werden, welche die Patienten ruhig stellen, das halte ich auch für relativ ausgeschlossen. Das Essen wird standardmässig wohl eher leicht bekömmlich sein, damit die Patienten im Anschluss bei ruhigem Magen ein Mittagsschläfchen halten können. Es ist zwar nicht auszuschliessen, dass es hier und da schon mal aus diversen Gründen vorgekommen ist, dass dem Essen etwas beigemischt wurde, aber im Grunde hat eine solche heimliche Aktion doch gar keinen Sinn. Abgesehen davon, dass es für die Klinik früher oder später rechtliche Probleme nach sich ziehen würde, da es sich wohl kaum lange geheim halten liesse, wenn die gesamte Patienten-Crew stets durch das Essen unter Medikation gestellt werden würde. Besonders unruhige Patienten werden falls notwendig einzeln mit Beruhigungsmitteln ruhig gestellt, falls durch sie die Atmosphäre in der Klinik nachhaltig gestört oder gefährdet werden sollte. Und Medikamente, die begleitend zur Therapie regelmässig eingenommen werden müssen, die werden dem Patienten individuell in der entsprechenden, für ihn bestimmten Dosis abgegeben.
     
    #18
    Maxx, 15 April 2010
  19. User 30735
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    Nein, das wird sicher nicht gemacht. Ich arbeite momentan gerade in einer Psychiatrie und das nicht zum ersten Mal. Bin da unter anderem für das Zusammenstellen der Menüs verantwortlich also habe viel mit Essen zu tun und so. Und da wird garantiert nichts hineingemischt wovon die Patienten nichts wissen. Das wär ja noch schöner :ratlos:
     
    #19
    User 30735, 15 April 2010
  20. Dirac
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    OK, mag sein. :confused:

    Wie wäre es dann, wenn sie einfach nochmal probiert wieder einen Tag nichts von dem angebotenen "Menü" zu essen, wenn das schon gar nicht Pflicht ist und man sich selbst was machen kann? Wenn sie an dem Tag wieder putzmunter ist dann ist das schon ein starkes Indiz. Einfach mal ein paar Mal austesten und vergleichen wie sie sich fühlt wenn sie das vorgesetzte Zeug isst und wie wenn nicht.

    Die ganzen anderen Erklärungsversuche hier wie andere Umgebung etc. finde ich wenig überzeugend, warum sollte einen das so extrem müde machen? Und wieso war sie ausgerechnet an dem Tag, wo sie das Zeug nicht gegessen hat gar nicht müde? Einfach nur Zufall? :rolleyes:
    Diese Naivität hier ist echt unglaublich, nur weil etwas ethisch nicht korrekt wäre kann es keinesfalls vorkommen? Lächerlich. :schuettel: Ich sag ja nicht dass es so sein muss, aber wie man das trotz der Indizien einfach so von vorneherein ausschließen kann geht mir nicht in den Kopf.

    @manhattan: Das Argument verstehe ich nicht. Weil es in der Anstalt, in der du arbeitest nicht geschieht (und woher weißt du das eigentlich mit solcher Bestimmtheit?) ist es woanders auch keinesfalls so, oder wie? :ratlos:
     
    #20
    Dirac, 16 April 2010

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