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mama, ich und meine männer.

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Su-the-sun, 11 September 2006.

  1. Su-the-sun
    Su-the-sun (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hallo Forum…

    Die Vorgeschichte in Kürze

    Ich schreibe euch meine Geschichte… warum weiß ich selber nicht… weil ich es loswerden möchte, weil ich geholfen werden möchte oder… aber ich glaube einfach nur damit ein paar schreiben: Ja du bist auf dem richtigen Weg…

    Die Geschichte mit mir und meiner Mama… meine Mama, Mutter, Hexe, die Frau mit der mich eine so tiefe Liebe und ein so tiefer Hass verbindet.

    Schon immer, seit Kindestagen, eher Papas Tochter als Mamas Tochter, schon immer der Mama zu ähnlich um eine unkomplizierte Beziehung zu ihr zu haben. Meine jüngere Schwester meinem Papa so ähnlich so dass die Mutter sie eher annehmen konnte?!?

    Wir schipperte durch meine Kindheit, Pubertät bis heute, extreme Gefühle, viele Tränen, viel Streit. Ich wurde von ihr viel zu sehr behütet, eingeengt, die platonischen Freunde waren nie genug… viele Freunschaft habe ich zerstört… um ihr zu gefallen.

    Dann verliebte ich mich… meine Mutter liebte ihn… über alles…bis… ja bis wann? Bis sie merkte, er tut mir nicht gut? Bis sie merkte dass ich mit ihm meine Zeit lieber verbrachte als mit ihr?

    Er war mein allererster Freund, ich war 18… noch so jung. Sie bat Schluß zu machen… sie flehte mich an, sie weinte, sie schrie – ich weigerte mich… dann zwang sie mich Schluß zu machen… er durfte nicht mehr zu uns nach Hause komme, sie nahm mir mein Handy ab, sie verbot mir ihn anzurufen… treffen mit ihm wurde so schwer, Kontakt halten mit ihm wurde schwer, fast unmöglich… wir trafen uns heimlich…es war eine so ansrengende Zeit in der ich meine Mutter belog nur um ihn eine Stunde zu sehen. Wir schafften es zwei Monate… danach sah ich ein dass ich heimlich nicht mehr kann… heute weiß ich wir hätten es als Paar nie geschafft… ich hätte ohne den Einfluss meiner Mutter früher oder später Schluß gemacht, aber ja… ich hätte den Zeitplunkt so gerne selbst bestimmt. Das ist mein wunder punkt… immer noch…

    Dann… ja keine Ahnung… dachte immer es wäre einfach nur Neugierde gewesen… oder einfach nur… verirrung oder so was… aber ich glaube jetzt… ja jetzt es war einfach als Schlag ins Gesicht meiner Mutter gewesen… denke ich… ich verkündete lesbisch zu sein, hörte auf zu essen und verliebte mich in ein Mädchen… ich machte Ansätze zur Magersucht, für meine Mutter war die Homosexualität viel schlimmer… sie hasste meine Freundin bis aufs Blut… sie hasste es eine lesbische Tochter zu haben (ich hoffe ich werde toleranter bei homosexualität eines meiner Kinder reagieren)… meine Mutter sagte zu meiner Magersucht einfach nur: iss einfach… dass ich nicht KONNTE verstand sie nicht… es war mein Exfreund der mich dann zu einer Psychologin schleifte (inzwischen hatte ich ja mein handy wieder und wir hatten spärlichen Kontakt) er war jünger als ich ein halbes Jahr und war zu dem Zeitpunkt 17 oder ganz frisch 18, aber handelte sehr reif… er ging Woche für Woche mit mir zu der Therapie und ich begann wieder zu essen… mit meiner Freundin machte ich dann Schluß… die Rache an meiner Mutter war noch nicht vorbei…

    Der nächste Racheschlag kam als ich meinen nächsten Freund mit nach Hause brachte… Moslem, arbeitslos… wieder nur eine kurze Beziehung… wieder nur, so denke ich um meine Mutter zu ärgern oder so…

    Danach 1,5 Jahre Solo… meine Mutter wurde fast verrückt… das schlimmste (ich glaube noch schlimmer als lesbisch) ist solo sein… weil das heißt hässlich zu sein, kontaktscheu, unbeliebt… ich genoß meine Singlezeit so sehr…. Aber ich hatte so sehr viel Streit mit ihr… dauernd bequatschte sie mich ich solle mir ein Freund suchen und motzte an allem was ich tat…


    Mama, ich und mein zweiter Freund

    Mit meinem zweiten Freund (heute Exfreund) wollte ich gar kein Paar bilden… ich lernte ihn kennen und erzählte zuhause von ihm… meine Mutter war natürlich sofort Feuer und Flamme und wollte dass ich mit ihm zusammen gehe… ich wollte nicht… ich hoffe er liest hier niemals, denn das weiß er nicht, aber ich hatte mich nicht in ihn verliebt, fand ihn weder attraktiv noch sonderlich nett, aber ich brach einfach zusammen… ich brach zusammen und resignierte und konnte nicht mehr… ich ging mit ihm zusammen, weil meine Mutter dies sagte.

    Anders als erwartet erwachte meine Liebe zu meinem zweiten Freund allerdings dann schon und je mehr meine Mutter ihn nicht mehr mochte, desto begeisterte wurde ich von ihm… bei ihr ging es dann irgendwann soweit dass sie wieder bat mich von ihm zu trennen… ich sagte ihr folgender Satz: wenn ich mich von ihm trenne, weil du mich dazu drängst, werde ich dich immer hassen… seit dem war sie ruhig und sprach nicht mehr von Trennung, statt dessen schob sie sich in unsere Beziehung… wir waren zu dritt in der Beziehung… um den Bedürfnissen meines Freundes und den Bedürfnisse meiner Mutter (mein Freund wollte gerne mit mir gemütlich zuhause TV schauen, meine Mutter wollte dass wir weg gingen… wow leute was ich alles tat um beiden bedürfnisse recht zu werden… 1,5 Jahre Spagat machen… es war stressig, es war sch… meine Bedürfnisse gingen unter… SPAGAT… STRESS… irgendwann schaffte ich es nicht mehr… den Spagat zwischen Freund und Mutter… schaffte ich nicht mehr… auch wenn ich genau wusste meine eigenen Bedürfnisse gehen eher in die Richtung der Wünsche meines Freundes entschied ich mich dafür meiner Mutter zu dienen… ich log meinen Freund an… die Beziehung wurde immer schlimmer (es war nicht der einzige Grund, aber auch ein Grund) es war die HÖLLE!!! Irgenwann trennten wir uns … meine Mutter war glücklich und erlaubte mir einen Tag weinen, sah sie mich in den nächsten Tagen weinen kamen Sprüche wie: Sei froh dass du ihn los bist…



    Ich und mein dritter Freund (ohne Mama)

    Seit sehr kurzem hat es bei mir richtig geschlagen. Ist mir noch nie passiert… habe mich total verliebt… total schnell ging alles…ja… bin glücklich … habe meinen dritten Freund und meist fühlt es sich an als wäre es meine erster… ja so viele Dinge zu entdecken, Dinge dich ich nicht kenne… bin so glücklich.

    Bereits bei unserem zweiten Treffen brachte ich ihn mit nach Hause… meine Mutter war nicht sehr begeistert… um dieses Verhalten verständnissvoll zu machen: es war noch ganz frisch und sie hatte wohl angst um mich… okay…

    Zum ersten Mal in meinem Leben mache ich was ich will… kein Spagat mehr zwischen Mama und Freund sondern nur noch ich… wie schön für mich dass sich das mit den Wünschen meines Freundes deckt… ein glück… liebe…

    Doch manchmal.. besonders wenn ich im Zug sitze und mein Freund nicht mehr um mich herum ist und ich wieder zu meinen eltern fahre (ich wohne zeitweise noch zu hause) dann kommen die Gedanken und sprudeln in meinem Kopf… angst es nicht zu schaffen…

    Ja ich habe Angst… ich bin glücklich aber jetzt zu machen obwohl meine Mutter es nicht Recht ist… das mach mich ängstlich… ich hätte sogerne einige zustimmende, mutmachende Worte… es ist alles so neu für mich…

    Wie schaffe ich es mit meiner Mama? Wie schaffe ich es mit meinem Liebling? Wie schaffe ich es mit mir selber?

    Danke, alles Liebe, Su.





    PS.: Meine Mutter hasst meinen neuen Freund im Übrigen, sie hat ihn einmal gesehen und hasst ihn, sie kennt ihn nicht, ich glaube sie hasst ihn nicht als Person oder so sondern sie hasst weil ich durch ihn den Mut gefunden habe die Fessel abzustreifen... Am Wochenende war ich bei meinem Freund und meine Mutter hat regelrechten Telefonterror gemacht als ich nachdem ich Freitag und Samstag jeden Tag angerufen hatte, Sonntag mich nur per SMS gemeldet hatte, sie hat ihm sogar auf den Anrufbeantworter gesprochen... heute morgen hat sie geweint, am Telefon und sagte mir mein Vater würde auch weinen weil sie nur Dreck für mich sind, weil mir alles egal ist... in dem moment ist es schwer, ich liebe meine Eltern und will nicht dass sie unglücklich sind. aber ich will endlich leben, mein Freund und ich, er hat ein Sohn, wir drei... wir sind so glücklich wir wollen es genießen und auch die Zeit ohne meinen Freund, wir führen eine Wochenendebeziehung, ich genieße auch die Zeit ohne ihn, mache soviel Sport und bin glücklich... ja... aber meine Mutter das ist ein wunder Punkt... am Wochenende möchte ich Mittwoch abend zu meinen Eltern fahren, und samstag abend weiter zu meinem Freund um dort dienstag abend wieder in meine dritte wohnung zu fahren (ich pendel zwischen drei Wohnungen hin und her) und ich habe richtig Angst es meiner Mutter zu sagen dass ich nur teilweise bei ihr wohne... und ich habe das gefühl sie hat mich in ihrer Hand, sie erpresst mich, wenn sie weint hat sie mich... bitte helft mir... ich muss mich von ihr lösen, ich kann nicht mehr atmen, wie kann ich imun gegen ihre tränen werden? ich möchte nicht mehr emotional erpresst werden....

    Die Daten:

    Mein Freund ist 26, ich selber 21, sein Sohn ist vier Jahre alt und wohnt die Woche über bei seiner Mama (die sich mit mir und meinem Freund glücklicherweise (für den Kleinen ist das sehr gut) sehr gut versteht und hat inzwischen ebenfalls einen netten neuen Partner), mein Freund hat eine Mutter, die mich sehr liebevoll in die Familie aufgenommen hat, ich habe eine Mutter und einen Vater, meine Mutter ist dominant, mein Vater war immer der Schwache... ich habe eine jüngere Schwester 18, sie hat ebenfalls einen Freund der zufälligerweise ebenfalls eine kleine Tochter mit einer Exfreundin hat, meine Schwester hat sich unbemerkt von allen vor mir lösen können und deswegen klammert meine Mutter extrem bei mir.... denke ich, weil die jüngste halt weg ist...

    ich hoffe mir kann jemand was schreiben, es ist etwas was sich klein anhören mag, aber es ist etwas sehr großes für mich... vielen vielen dank....

    alles liebe Su.
     
    #1
    Su-the-sun, 11 September 2006
  2. das-bin-ich
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    irgendwie weiß ich gar nicht was ich zu der geschichte sagen soll.
    mir kommt das alles ziemlich komisch vor. ich kann mich nicht so gut da hineinversetzen.
    ich denke aber dass deine mutter probleme hat , dieses verhalten macht für mich keinen sonderlich normalen eindruck. ist sie irgendwo in behandlung? wenn nein solltest du ihr vielleicht mal sowas vorschlagen.
    es muss doch irgendwelche gründe haben , dass sie dich unter druck setzt und emotional erpresst.
     
    #2
    das-bin-ich, 11 September 2006
  3. Su-the-sun
    Su-the-sun (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    danke für deine Antwort,

    nein sie ist nicht in Behandlung und sie würde auch keine machen, ich wollte ja mit meiner Familie eine machen damals als ich magersucht hatte und sie sagte mit ihr sei alles in Ordnung und sowas braucht sie nicht. deswegen würde sie auch keine machen... ich wäre bereit dazu, es wäre ein sehr großer Wunsch, denn ich weiß nicht... ich glaube es handelt sich hier nicht um einen normalen Abnabelungsprozess oder?
     
    #3
    Su-the-sun, 12 September 2006
  4. Larian
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Nicht mehr, schätz ich mal.
    Hast du deine Mutter schonmal direkt gefragt, warum ihr deine Freunde immer so schlecht gefallen?
     
    #4
    Larian, 12 September 2006
  5. sonnenschein26
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Meine Mutter hat auch keinen meiner EX-Freunde akzeptiert. Der eine war unchristlich, der zweite Italiener (wie ich halt auch) und der dritte ist Polizist.....
    Ich habe inzwischen den Kontakt total eingestellt und bin mit dem Polizisten verlobt. Die Familie meines Partners hat mich im Übrigen auch super aufgenommen und ich vermisse meine Pflegeeltern nicht. Den Kontakt zu meinen richtigen Geschwistern habe ich aber beibehalten und nicht wie von meinen Pflegeeltern gewünscht, abgebrochen. So stehe ich nicht so alleine da.
    An deiner Stelle würde ich mich von meiner Mutter nicht beeinflussen lassen. Das Wichtigste ist, dass du mit deinem Freund glücklich bist. Lass dir nichts einreden und genieße die Zeit mit ihm! Vielleicht hilft es auch, ein bißchen den Kontakt zu deinen Eltern einzuschränken (nicht abzubrechen). Ich denke, sie merkt dann schon, was sie an dir hat. Viel Kraft dazu.
    Sonnenschein
     
    #5
    sonnenschein26, 12 September 2006
  6. dummdidumm
    dummdidumm (53)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    Das klingt ja schon alles nicht so einfach.
    Mir drängt sich dabei aber eine vielleicht entscheidende Frage auf. Du scheinst die ganze Zeit Angst zu haben, die Liebe Deiner Mutter zu verlieren. Liebe aber ist etwas, das man nicht verdienen kann oder das man durch konformes Benehmen bewahren muß. Wenn es wirklich Liebe ist, dann kommt es von sich aus, weil Du ihre Tochter bist.
    Must Du Dir denn die Liebe Deines Freundes bewahren, indem Du Dich ihm gegenüber konform benimmst? Er liebt Dich doch so wie Du bist!
    Warum versuchst Du verzweifelt schon wieder den inneren Spagat, nur um Dir die Lieber Deiner Mutter zu sichern? Das Pendeln zwischen den Wohnungen ist dafür das perfekte Bild. Wo bist Du eigentlich zuhause? Wo willst Du das Zentrum Deines Lebens aufschlagen?
    Das ist alles ziemlich schwierig, aber vielleicht kann es Dir ein kleines Bisschen helfen, wenn Du für Dich versuchst, diese Fragen zu beantworten.
    Ich wünsch Dir dafür alles Gute!
    Gregor
     
    #6
    dummdidumm, 12 September 2006
  7. FruechtTee
    FruechtTee (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    Soll ich ehrlich sein? Brich den Kontakt zu deinen Eltern ab, sonst wirst du nie glücklich. Für dich würde es dann eine schwere Zeit genauso wie für deine Eltern, aber mal ehrlich, auf die Tränendrüse zu drücken und Sachen zu erzählen die vll. nicht stimmen nur um die Tochter zu beeinflussen ist mehr als Charakterlich schwach!!! Sie möchte über dein Leben bestimmen, dir sagen wollen was du zu tun und zu lassen hast und egal was du je versuchen wirst, du wirst nie die gunst auf deiner Seite haben sondern immer nur Kritik hören. Jetzt solltest du dich, um dich selber zu schützen und nicht später als Wrack irgendwo zu landen, was deine Mutter früher oder später schaffen wird abkabseln und ein eigenes Leben aufbauen. Es ist wie oben gesagt, ein schwerer Schritt, aber du hast einen Freund und die Familie von deinem Freund wird wahrscheinlich dich unterstützen. Du wirst mir zwar nicht wirklich glauben und ich bin mir sicher, für Frauen ist es ein viel schwiriger Schritt sich von seinen Eltern entgültig zu trennen/abzukabseln als für Männer, aber im Endeffekt wirst du es nicht anders schaffen um selber für dich glücklich zu sein!!!!
     
    #7
    FruechtTee, 12 September 2006
  8. Glen
    Glen (45)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    Verheiratet
    1) Du leidest an Gefallsucht.

    Das kommt, wenn man wenig Liebe erfährt von einem oder beiden Elternteilen. Wenig Liebe heißt nicht unbedingt komplette Gefühlslosigkeit - aber zu wenig 'positive' Gefühle (wie es bei dir der Fall ist). Ich leide auch unter diesem Phänomen, allerdings meinem Vater gegenüber. Nicht, weil er mich nicht lieben würde, er hat mich (vermutlich) sehr gern und mir viel beigebracht und geholfen. Aber eben nie seine Gefühle offenbart - ich denke nicht, dass er das nicht will, er kann es einfach nicht. Dadurch habe ich noch heute das Gefühl, wenn wir uns treffen, ihm 'zu gefallen', ihn zu begeistern oder zu Tränen zu rühren - ihm also irgendeine(!) mitfühlende Gefühlsregung zu entlocken.

    Früher habe ich mit Macht versucht, dieses Verhalten abzulegen - ohne Erfolg und mit schweren Depressionsschüben. Heute weiß ich darum, akzeptiere es, habe mit ihm darüber geredet(!) und kann damit recht locker umgehen. (Zumal er einen sehr rührenden Umgang mit seinen Enkeln - meinen Jungs - übt. Er ist also durchaus lernfähig. ^^)

    Ich rate dir daher, dies zu akzeptieren. Mit deiner Mutter reden bringt jedoch wohl nichts, da sie mir recht herrschsüchtig erscheint, wohl auch sonst extreme Gefühlsschwankungen besitzt und dir wahrscheinlich eh nicht richtig zuhört. Aber zu wissen, daß es so ist und auch zu wissen, daß man so etwas nicht ausknipsen kann (wie auch - es ist trotz allem deine Mutter) und es schlußendlich einfach als zusätzliches Merkmal deiner Gefühlswelt anzunehmen, hilft in der Regel schon sehr gut. Das gibt dir den Vorteil, daß du bei einem Gespräch mit ihr den Ablauf selbiges wesentlich besser beeinflussen kannst.

    Das du dieses Gefühl je komplett verlieren wirst, glaube ich nicht.

    2) Du bist auf dem richtigen Weg.

    Selbständigkeit ist ein Zauberwort, daß dir hilft, DEINEN Weg zu gehen. 'Auf eigenen Füßen stehen' ist natürlich nicht immer ganz einfach, grade am Anfang ein endlos scheinender Weg und manchmal möchte man einfach umkehren oder sich (bildlich gesprochen) die Kugel geben.

    Aber du hast einen Freund, der dir (hoffentlich beisteht). Du hast bereits soviel erlebt(!) und überstanden. Setze dir klare Ziele und bestehe sooft wie möglich darauf, DEINE FEHLER SELBER ZU MACHEN. Auch wenn deine Mutter oder sonstwer dich warnen und es eigentlich 'nur gutmeinen', auch wenn du hinterher das Gelächter bzw. den Spruch: 'Siehst du, hab' ich dir doch gesagt!' gehört bekommst. Nur so kannst du lernen.

    Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück.

    Gruss,
    Glen.
     
    #8
    Glen, 12 September 2006
  9. Su-the-sun
    Su-the-sun (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    0
    vergeben und glücklich
    Danke für eure Antworten, den Kontakt abbrechen möchte ich nicht...

    Ihr habt Recht, mein Freund unterstützt mich sehr und auch seine Familie, seine Mutter, mit ihr habe ich oft über meine Mutter gesprochen und sie hat mir sehr viele wertvolle Dinge gesagt weil sie wohl auch länger gebraucht hat bis sie ihren Sohn, meinen Freund, losgelassen hat. Ich bin auf dem richtigen Weg... ja das hört sich gut an. das fühlt sich gut an. ich weiß es eigentlich selber aber wenn sie dann weint oder sowas dann schwanke ich manchmal... aber ihr habt Recht... ich meine ich habe das Recht das zu tun was ich tue, ich studiere, ich habe einen Freund, ich mache nichts schlimmes und wenn ich es tue dann ist das auch mein Recht oder?
     
    #9
    Su-the-sun, 12 September 2006
  10. Funky
    Funky (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    321
    101
    0
    nicht angegeben
    Es ist für mich komplett unverständlich wie man so sehr an seinen Eltern hängen kann, dass man solche Sachen über sich ergehen lässt. Ehrlich jetzt.

    Ich mag meine Eltern, aber wenn die so ein ding abziehen würden, würde ich nicht eine Sekunde zögern und den Kontakt gänzlich und unwiderruflich abbrechen.

    Was erhofft du dir durch weiteren Kontakt? Mehr als weiter verletzt zu werden ist da wohl nicht drinn.
     
    #10
    Funky, 12 September 2006
  11. User 34612
    User 34612 (38)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    5.397
    398
    3.980
    vergeben und glücklich
    Hallo!

    Erstmal herzlichen Glückwunsch, dass Du es geschafft hast, Dich loszulösen aus Deiner Situation. Das ist ja gar nicht einfach.

    Glen nannte es "Gefallsucht"- Der Ausdruck gefällt mir nicht und ich finde ihn unpassend. Aber stimmt das Prinzip vielleicht doch? Du magst Deine Mutter (vielleicht auch "nur", weil sie Deine Mutter ist) und möchtest, dass sie Dich auch mag, Dich anerkennt, stolz auf Dich ist. Irgendwo... Ein kleines bisschen...
    Stimmts?
    Ist ja völlig klar, dass Du Dich dann so mies gefühlt und dich so verhalten hast. Mach Dir selbst keine Vorwürfe.

    Jetzt hast Du Dich davon gelöst, hast es ihr sozusagen gezeigt. Du schaffst es auch alleine. Du hast es nicht mehr nötig, von ihr abhängig zu sein. Du wohnst überwiegend alleine, wie ich es verstanden habe, und bist nicht mehr abhängig.

    Achja: Ja, Du bist auf dem richtigen Weg ;-)
     
    #11
    User 34612, 12 September 2006
  12. Su-the-sun
    Su-the-sun (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    4
    86
    0
    vergeben und glücklich
    Hallo...

    also ja aufjedenfall es ist so, ich will dass meine Mutter auf mich stolz ist, dass sie mich liebt, mag und weiß dass ich glücklich bin... ich habe ein so großes schlechtes Gewissen etwas zu tun was ihr nicht gefällt, deswegen habe ich sie in meinem Leben auch oft angelogen aber ich will nicht mehr lügen, denn es ist so anstrengend, aber die Wahrheit sagen ist auch schwer... weil dann hat sie immer diese Stimme die mir sagt naja dass ich eine Enttäuschung für sie bin, das hat sie zu mir gesagt oder sie sagt ich würde mich für sie nicht interresieren... und so weiter... ja und das tut halt weh. irgendwie...

    Danke und liebe Grüße, Su.
     
    #12
    Su-the-sun, 13 September 2006
  13. SexySellerie
    Sehr bekannt hier
    5.299
    173
    8
    Single
    Traurig, was diese Frau da angerichtet hat. Schau dich doch an: Du kannst dich überhaupt nicht selbstbehaupten, bist unsicher und du willst deiner Mutter am meisten gefallen. Wieso glaubst du, dass du deine Mutter enttäuschst, wenn du einen Freund hast, der ihr nicht gefällt?
    Ganz objektiv gedacht: Einer Mutter sollte es am Herzen liegen, dass ihre Kinder glücklich sind und nicht zwanghaft durchsetzen wollen, was sie für richtig und gut hält.

    Klar ist lügen beschissen, klar ist es schwer die Wahrheit zu sagen. Aber was willst du tun? Willst du dein Leben lang unglücklich sein, weil du deiner Mutter gefallen willst? Oder kannst du irgendwann endlich aufstehen, Rückrat zeigen und sagen "Mama, das ist deine Tochter und ich bin ein eigenständiger Mensch"? Lass dich nicht auf solche hirnrissigen Diskussionen über deine Beziehung ein. Es geht sie nichts an. Du bist 21, da hat man Privatssphäre. Das Wichtigste in deinem Leben bist du - nicht deine Mutter. Du musst das tun, was für dich richtig erscheint und was dich weiterbringt, dich glücklich macht.
    Gut, den Kontakt abbrechen möchtest du nicht, aber vielleicht solltest du eine Grenze zwischen Mutter und Privatleben ziehen. Erzähl nicht mehr soviel von deinen Liebschaften und wenn du dich mit ihm triffst und sie fragt, ob du Zeit hast/wo du hingehst, dann sagst du einfach, du hast was vor. Deine Mutter geht nicht alles in deinem Leben an. Versuch, galant die Kurve zu kriegen, in dem du einfach nicht mehr so viel Angriffsfläche für sie bietest.
     
    #13
    SexySellerie, 13 September 2006
  14. focus
    Verbringt hier viel Zeit
    478
    103
    1
    nicht angegeben
    ich sehe das aus dieser entfernung so, dass dein verhältnis zu deiner mutter ein künstlich produziertes und auf defizite und unterdrückten emotionen aufgebautes ist.

    du wirst, wenn du dich weiterhin so verhalten wirst, nicht glücklich werden. deine mutter tut dir nicht gut und du suchst die fehler bzw. die lösung bei dir...falsch!!!!

    deine mutter muss etwas erkennen, und das musst du ihr mitteilen...wenn sie sich darauf nicht einlassen möchte, musst du deinen weg ohne sie gehen, sonst gehst du kaputt...und das tust du bereits jetzt schon!
     
    #14
    focus, 13 September 2006

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