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Mandel-OP Erfahrungsberichte

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Heinz Becker, 19 Juni 2006.

  1. Heinz Becker
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo zusammen,

    mir werden diese Woche die Mandeln entfernt und da wollte ich Euch fragen, welche Erfahrungen ihr mit der Mandel-OP gemacht habt.
    Wie lange wart Ihr im Krankenhaus, wie lange im Anschluß noch krank geschrieben, wie verlief der Heilungsprozeß, habt Ihr es hinterher bereut, würdet Ihr es jederzeit wieder tun etc.

    Vielen Dank schon mal im voraus für Eure Erfahrungsberichte.
     
    #1
    Heinz Becker, 19 Juni 2006
  2. Der_Balu
    Der_Balu (34)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Ich kann da, zum Glück, nur aus zweiter Hand berichten. Kumpel von mir hat sich die Mandeln rausnehmen lassen, hatte 3 Nachblutungen und ist fast drauf gegangen. Er lag rund 3 Wochen im Krankenhaus, ab der zweiten Nachblutung unter ständiger Beobachtung.

    Objektiv gesehen ist das sicher die Ausnahme, aber er selber würds vermutlich nicht nochmal machen lassen.

    Es ist leider immernoch so das viele Ärzte das Risiko für eine Mandel-OP herunterspielen. Klar ist es ein Routineeingriff der bei korrekter Ausführung recht wenig Komplikationsrisiko birgt, aber gerade bei der herausnahme/reduktion der Mandeln lässt sich dieses geringe Risiko nur schwer einschätzen.

    Kurz gesagt, nachbluten kann es immer, egal wie korrekt und wie professionell die OP durchgeführt wurde. Das beste ist so lang wie möglich im Krankenhaus bleiben, denn mit jedem postoperativen Tag reduziert sich das Risiko.

    Auf jeden Fall wünsch ich dir alles Gute für deine OP.

    CU
    Balu
     
    #2
    Der_Balu, 19 Juni 2006
  3. whitewolf
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Mir wurden die Mandeln im Alter von 7 Jahren entfernt. Vollnarkose. Durfte dann die ersten 1 oder 2 Tage nichts essen (bin mir da aber nicht mehr so sicher) Dafuer gabs Eiscreme, was auch nicht das Schlechteste ist.

    Hatte danach ziemliche Halsschmerzen, was aber wohl normal ist. Die waren aber aushaltbar.

    Ich war genau eine Woche im Krankenhaus und bin anschliessend (wenn ich mich recht erinnere) direkt nochmal in die Schule gegangen.

    Das Ganze ist keine grosse Sache!

    Bereut hab ich es nicht. Hatte vorher regelmaessig Probleme mit Mandelentzuendungen.


    (PS: Bist Du auch Saarlaender?)
     
    #3
    whitewolf, 19 Juni 2006
  4. Heinz Becker
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Danke, Ihr Beiden, für die ersten Berichte.
    Auch hier zeigt sich wieder, daß die Erfahrungen extrem unterschiedlich sind.

    P.S.: Bin kein Saarländer, nur Heinz Becker-Fan.
     
    #4
    Heinz Becker, 19 Juni 2006
  5. Sahneschnitte1985
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben

    Jo war bei mir auch so. Bei der 3. Nachblutung musste ich nochmal in den OP und hab Blut von meiner Mom bekommen...

    Ich will dir keine Angst machen, aber ganz ohne ist die OP anscheinend nicht. Auf dem Zettel stand, dass das Risiko einer Nachblutung 5% beträgt. Komischerweise kenne ich locker 10 Leute die mind. eine hatten. Also pass bloß auf, v.a. wenn du schon Zuhause bist. Um den 10. Tag rum soll das Risiko besonders hoch sein. Es sollte immer jemand da sein, der dich fürchterlich schnell ins KH bringen kann. Bis der Sanka da ist kann es echt zu spät sein.
     
    #5
    Sahneschnitte1985, 19 Juni 2006
  6. maikind83
    maikind83 (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    Meine Mandeln wurden mir vor 3Jahren rausgenommen, Vollnarkose. Musste 10 Tage (wegen Nachblutungsgefahr) im Krankenhaus bleiben. Die Halsschmerzen waren grausam, eine kleine Nachblutung hatte ich, die mir verödet wurde. Wenn ich das nochmal über mich ergehen lassen müsste, würde ich es nicht mehr unter Vollnarkose machen lassen, weil ich das Narkosemittel nicht vertragen habe und es mir die ersten zwei Tage nach der OP richtiggehend sch... ging.
    Das ist aber von Typ zu Typ unterschiedlich...
    Alles Gute für deine OP!
     
    #6
    maikind83, 19 Juni 2006
  7. Ramalam
    Ramalam (29)
    Benutzer gesperrt
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    1
    Single
    Hab mir die Mandeln mit 18 oder 19 rausnehmen lassen, is noch nich lange her.
    Willst du jetzt richtig den ganzen Ablauf der OP wissen?
    Also ick sollte 24 Stunden vorher nix essen und 12 Stunden oder so nix trinken. Wurde dann morgens ins Krankenhaus gefahren, bin aufs Zimmer gekommen und sollte direkt ne Beruhigungstablette nehmen ("mit wenig Wasser!") und mir diesen dämlichen OP Kittel anziehen (die, die hinten offen sind...)
    Von der Tablette wurde ick dann auch schon nach kurzer Zeit ganz döschelig und wurde dann auch schon von 2 Schwestern abgeholt und mitm Bett runter in den OP gefahren.
    Da musste ick dann umsteigen auf ne OP-Liege (da kann dir jeder Anwesende wat abgucken, weil diese OP-Kittel wirklich gar nich halten und du den dann auch noch ausziehen musst, wenn du auf der neuen Liege liegst), bekam nen Venenzugang (oder wie dat heißt) gelegt und wurde abgefragt, ob ick wat gegessen oder getrunken hatte. Hatte ick nich. Dann kam überraschend die Frage, ob ick geraucht hätte. Und ick Idiot sag "ja"!
    Mir war bei der Besprechung nich gesagt worden, dat ick auch nich rauchen darf.
    Kurzum: OP abgeblasen, ick total betüddelt von dieser Tablette wieder hoch ins Zimmer gefahren: 4 Stunden warten, bis dat Nikotin raus is...

    4 Stunden später war die Wirkung der Tablette verflogen, die Schwestern kamen wieder, ab zum OP und dat ganze nochma von vorne (nur den Venenzugang hatte ick ja eh die ganze Zeit im Arm gehabt, der musste nich nochma gestochen werden).
    Nach diversen Scherzen zwischen Ärzten und mir bezüglich des Rauchens gings dann auch schon los. (vorher war mir an den Zugang so n Tropf geklemmt worden, bestimmt auch mit Beruhigungsmittel oder so).
    Dat OP-Tuch wurde zurückgeschlagen, so dat ick vor allen Anwesenden auch wirklich komplett nackt da rumlag (dat is nich lustig...), diverse Saugnäpfe wurden mir auf den Körper geklebt und dann kam auch schon die berühmte Maske mit dem Narkosegas.
    Blöderweise hatte der Arzt nich hingesehen, wo er mir die Maske hinpackt, weshalb mir dat Ding ne ganze Weile ins Auge piekte, bis ick ihn da ma drauf aufmerksam machen konnte :tongue:
    Dann war ick auch schon weg.

    Aufgewacht bin ick, weil mir furchtbar kalt war, als erstes sah ick nur meine zitternden Beine und 2 Schwesterngesichter über mir. Die eine murmelte "Also wenn dat nich besser wird, müssen wir..." und verpasste mir ne Spritze. Und schon war Rami wieder weg. :ratlos:
    Dat ging dann noch 2 mal so, über die Spritze war ick wirklich froh, weil die Schmerzen fast nich auszuhalten waren. Und dann kam ick wieder aufs Zimmer.
    Ab dem 2. Tag bekam ick keine Spritzen mehr, sondern fette Tabletten mit Schmerzmittel, und ab da gings eigentlich los. Morgens um 7 Visite (ick noch im Tiefschlaf), direkt nachm Aufwachen tierische Schmerzen, die Tabletten halfen überhaupt nich. Ab Tag 4 musste ick wegen den Tabletten auch noch ständig kotzen, wat mit frisch operierten Mandeln wahrlich nich lustig is.
    Überhaupt hasse ick Krankenhäuser. Deshalb entließ ick mich am 6. Tag selber (hätte da keine Nacht länger ausgehalten, obwohl meine Zimmernachbarin wirklich nett war) und ließ mich abholen.
    Ick hab den Visitearzt morgens gefragt, wie hoch in Prozent (man muss sich genau ausdrücken, denn die WOLLEN einen wirklich nich gehen lassen) die Gefahr einer Nachblutung noch is. Er meinte "0,2%" und ick:"Yeeehaaaa *krächz*, wo sind meine Entlassungspapiere?"
    Juhu, also Fazit: Es tut echt weh, aber der tagelange Aufenthalt im Krankenhaus is dat Schlimmste.
     
    #7
    Ramalam, 19 Juni 2006
  8. Doc Magoos
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    Ich hatte selbst keine TE, hab aber im Krankenhaus genug solcher OPs miterlebt. Der Krankenhausaufenthalt beläuft sich auf 7 Tage postoperativ. In dieser Zeit lösen sich nämlich die Beläge und es kann zu den Nachblutungen kommen. In 3 Monaten habe ich 4 Nachblutungen erlebt. Ist also nicht wirklich der Rede wert. Tonsillen sind halt sehr gut arteriös versorgt. Und schlechtes veröden der Arterien oder ungünstiges Ablösen der Beläge kann halt zu Nachblutungen führen.
    Die Patienten hatten in der Zeit eigentlich wenig klagen. Immer schön gurgeln und Eis essen:smile:
    Und Schmerztabletten gibts ja auch :zwinker:
     
    #8
    Doc Magoos, 19 Juni 2006
  9. Klinchen
    Klinchen (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    121
    1
    vergeben und glücklich
    Hi!
    Meine Mandeln wurden mir entfernt als ich 14 Jahre alt war!
    Ich wurde montags operiert und am Mittwoch durfte ich nach Hause gehen. Es tat zwar nach der OP höllisch weh (schlucken) und ich musste 2x Blut spucken, aber es war nicht extrem schlimm. Konnte auch bald wieder gut schlucken und essen und Du darfst ganz viel Wassereis essen! *g*

    Aber es ist eben von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ältere haben meist mehr Probleme als junge Menschen. Mein Nachbar hat mit ca 6 Jahren die Mandeln rausbekommen und der durfte noch am selbten Tag nach Hause und hatte keine Probleme.
    Je älter Du bist umso länger dauert der Heilungsprozess.
     
    #9
    Klinchen, 20 Juni 2006

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