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Manifest der Kommunistischen Partei!

Dieses Thema im Forum "Umfrage-Forum" wurde erstellt von User 10015, 18 Mai 2004.

  1. User 10015
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    Hallo an alle. Also ich hab letztens das Manifest der kommunistischen Partei gelesen. So, also wenn man das so ließt müsste man ja denken das es in einiger Zeit zum Kommunismus kommen würde. Was ich auch sehr begrüßen würde aber, woran denkt ihr könnte soetwas scheitern? Das unser System nicht mehr allzu lange existieren wird davon bin ich überzeugt aber was dann? Ich bin momentan so ein wenig auf der Suche nach einer Antwort, denn alle mit den man sich unterhält sind stark der Meinung das es nie zum kommunsimus kommen wird. Mich würden mehr Meinungen mal interessieren.

    danke

    evil
     
    #1
    User 10015, 18 Mai 2004
  2. Lord Hypnos
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    nicht angegeben
    dass der kommunismus nicht funktioniert, hat die geschichte längst bewiesen. das kapitalistische system ist zwar auch nicht perfekt, aber es entspricht mehr der natur des menschen.
     
    #2
    Lord Hypnos, 18 Mai 2004
  3. User 631
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    nicht angegeben
    Und eben das könnte langfristig unser Untergang sein. Bin zwar kein Pessimist, aber die menschliche Existenz in milliardenfachem Umfang ist zum Scheitern verurteilt.
     
    #3
    User 631, 18 Mai 2004
  4. User 10015
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    Nur kurz mal dazu das die Geschichte bewiesen hat das der kommunismus nicht funktioniert: Den gab es noch nicht, DDR und Sowjetunion waren nicht kommunistisch und auch net Sozialistisch. Beide dieser Systeme muss man Global sehen. Außerdem wurden nicht die unterschiedlichen Klassen abgeschafft.

    Zum anderen, ist der Mensch so schlecht? Ich hör das auch oft das der Mensch nicht fähig ist in einer gerechten Welt zu leben. Hmm das scheinen echt alle so zu sehen. Aber was meinen die anderen hier?

    evil

    Edit: Durch was wird unsere Welt jedoch Untergehen deiner Meinung nach?
     
    #4
    User 10015, 18 Mai 2004
  5. 123hefeweiz
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    Ein "rein" kommunistisches System ist theoretischer Natur und kann praktisch nicht existieren. Es liegt nun mal in der menschlichen Natur des Menschen, auf Gleichheit speziell dann zu achten, wenn einem was weggenommen werden soll und dem Nachbarn nicht. Plautus hat bereits um 150 v. Ch. den Satz "Homo homini lupus" geprägt, welcher später durch Thomas Hobbes und seinen "Gesellschaftsvertrag" bekannt wurde. Und so wie's aussieht, hatte der Alte recht...

    Gruß
    hefe
     
    #5
    123hefeweiz, 18 Mai 2004
  6. Lord Hypnos
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    nicht angegeben
    so ist es leider.
     
    #6
    Lord Hypnos, 18 Mai 2004
  7. ProxySurfer
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    Ich finde das theoretische System des Kommunismus sehr gut, aber in der Praxis klappt es nicht. Das liegt daran, daß ein Teil der Menschen ehrgeiziger und arbeitsamer ist als andere, und nach Reichtum, Macht und Besitz strebt (und meist gern andere unterdrückt). Andere sind bescheiden und mit wenig Arbeit und wenig Lohn zufrieden. Im Kommunismus aber sind alle gleich. Weil der Anreiz fehlt, reich werden zu können, und der Arbeitsplatz 100% sicher ist, wird dort allgemein weniger und schlechter gearbeitet. Dadurch kann dieses System nicht mit dem kapitalistischen System mithalten, es gibt weniger und Schlechteres zu kaufen (Beispiel "Trabi"). Die Leute sehn, daß es im Kapitalismus mehr und besseres zu kaufen gibt und wollen auch dieses System. So war es in der DDR, und dort kam noch der Machtmißbrauch durch Parteibonzen (Stasi, Mauer) dazu. Solange es den Kapitalismus gibt, ist der Kommunismus nicht konkurrenzfähig gegen ihn. Es sei denn, alle Menschen wären plötzlich bescheiden, solidarisch und mit wenig zufrieden. Aber das werden wir nicht erleben.
     
    #7
    ProxySurfer, 18 Mai 2004
  8. caligula
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    vergeben und glücklich
    jau....

    aaalso, ich bin auch der meinung dass es "den" kommunismus - zumindest in größerem ausmaß - noch nicht gab. naja, wenn ich richtig informiert bin, haben die inka da ne ausnahme gebildet aber das zählt nicht da man von denen soweit ich das beurteilen kann zuwenig weiß und die voraussetzungen natürlich ganz andere waren als die von denen marx/engels ausgingen.
    bis vor einiger zeit war ich mir auch sicher, dass in den nächsten dekaden die erste gelungene deutsche revolution von statten ginge...aber inzwischen bin ich da nicht mehr so zuversichtlich.
    die leute werden zwar ausgebeutet, aber inzwischen mehr von sich selbst als von anderen. in der kosumorientierten umgebung wird suggeriert dass man glücklich ist wenn man a) b) c) besitzt und sich d) e) f) leisten kann. kurz: dass geld und vor allem das ausgeben von diesem glücklich macht. so wird alles für geld getan und die wege sind frei sich ausnehmen zu lassen....die leute verinnerlichen dieses denken wenn es ihnen lang genug eingeflößt wurde und handeln entsprechend. klar, die eigentliche ursache des ausbeutens liegt außen, aber die menschen machen fleißig mit.
    deshalb schimpfen viele zwar auf "die oben", passieren wird aber nichts da alle glücklich sind nach einem anstregenden arbeitstag - wird ja viel gearbeitet um ja nicht den job+status zu verlieren - sich "talk talk talk" anschauen zu können und noch schnell nen hamburger von mcdoof reinzuschieben, um hinterher noch schnell der freizeitbeschäftigung fitnessclub frönen zu können. diese erfahrung machten selbst die mitglieder des SDS in den 70ern als sie versuchten mit arbeitern aus nem opel werk über diese thematik zu reden. die waren einfach zu überarbeitet für klassenkampf.
    das eigentlich paradoxe ist aber so finde ich: einerseits wird an jeder (wichtigen) ecke gespart, "weil man ja kein geld hat". so kauft man lieber das billiggemüse aus spanien usw, als was gescheites uswusf(die liste von ähnlichen dingen könnte man leicht ausweiten) und wundert sich wenn unter umständen die eigene gesundheit leidet. andererseits wird geld rausgeworfen für dinge die man kein stück braucht, warum weiß wohl keiner selbst richtig. aber natürlich muss das handy auch noch fotographieren können, is imens wichtig....
    den (meisten) leuten gehts halt einfach materiell nicht schlecht genug
    um nen wirklichen aufstand anzuzetteln, außerdem müsste das in irgendeiner form international passieren und das kann man sowieso vergessen - zumindest in den nächsten 500 jahren.

    jetzt noch "schnell" zu meinem bild von kommunismus:
    ich glaube nicht dass irgendeiner, zumindest hoffe ich das nicht, der ernsthaft von kommunismus redet gleichmacherei und einheitsstaat meint. die meisten, die bei der bloßen erwähnung von "kommunismus" o.ä. schreikrämpfe kriegen kommen immer sofort mit "da strengt sich keiner mehr an weil alle das gleiche kriegen und nicht jeder soviel erhält wie er verdient". in meinen augen ist es aber gerade ein ziel des
    "wirklichen" kommunismus (sehr subjektiv) eine leistungs- und chancengerechte gesellschaft zu schaffen, wobei trotzdem sichergestellt werden muss dass niemand wirkliche existenzängste haben muss, egal ob die nicht erbrachte wirtschaftliche leistung von einer körperlichen behinderung, fehlenden geistigen fähigkeiten (wie auch immer man das definiert...besser wär eigentlich "dessen geistige fähigkeiten nicht mit den anforderungen gefragter volkswirtschaftszeige konform sind") oder schlichtweg aus faulheit herrührt. es kann einfach nicht sein dass jemand von ca. 200 euro im monat leben muss, egal wie faul und "nichtsnutzig" er ist. genauso wenig kann es sein dass jemand 10000euro/woche verdient, egal ob er besonders toll gegen bälle treten kann, singen kann, eigenständig is und ne 60h woche hat oder super witze erzählt. soviel kann ein mensch einfach nicht arbeiten dass er das verdient, aber das ist ein anderes thema (10000 dürften in einigen fällen jedoch noch sehr tief angesetzt sein)...
    deshalb halte ich so etwas wie ein bürgergeld was jedem zusteht, wofür man also auch nicht bei der gesellschaft betteln muss, und wovon man halbwegs vernünftig leben kann für sehr angemessen. andererseits eine begrenzung der stundenlöhne. grob gesagt: dass die stundenlöhne nicht mehr um einen faktor 1000 varieren, sondern vielleicht noch max. um einen faktor 10-15. der, der mehr leistet, soll ja auch wirklich mehr davon haben, genauso wie der der sich mehr anstrengt. aber bitte alles in einer gewissen verhältnismäßigkeit. wem das dann noch nicht genug is, der soll halt seine 80h/woche arbeiten, is dann sein problem.
    so, zum schluß noch etwas zum reibungspunkte schaffen: :smile:
    private produktionsgüter gibts nicht mehr, das schafft nur probleme. wenn etwas effektiv und gut produziert wurde gibts bessere bezüge für die verantwortlichen (also den ganzen betrieb), ansonsten nur normales gehalt. das sind wohl auch anreize, würde ich zmindest behaupten.
    privates eigentum ist zu einem gewissen grad ok, sonst macht das verdienen ja auch keinen sinn. aber wenn irgendwem mal >50 häuser gehören muss man sich mal langsam gedanken machen. die werden einem da nicht einfach "weggenommen" - außer vielleicht mal 2-3 wenns das allgemeinwohl wirklich gebietet (mit entschädigung) - aber sie können nicht alle vererbt werden. irgendwas in die richtung 150.000euro muss noch nicht vererbschaftssteuert werden, alles darüber dann anteilig, d.h. wenns bei einem 200.000 sind dann sind die ersten 150.000 trotzdem frei, aber ab dann wird versteuert und zwar progressiv. das halte ich auch für gerechtfertigt. man kann natürlich auch über sachen reden wie 1 haus kann an jedes kind mit sehr niedrigem steuersatz vererbt werden oder so, aber das würde jetzt den rahmen entgültig sprengen.
    so, ich hoffe ich habe nix allzuwichtiges vergessen, mich nicht in mehr als 100 widersprüche verwickelt und denke nicht in 10 tagen "meine fresse was haste denn da verzapft".

    noch 4 sätze zum schluß, da ich zu faul bin die richtigen stellen zum einfügen zu suchen:
    ich bin KEIN "spartaner", also NICHT gegen luxusgüter an sich, sondern denke dass einfach jeder in gewissen maße dazu zugang haben sollten. ich selber halte mich auch für KEINEN besseren menschen der das alles nicht braucht und nötig hat, die meisten beobachtungen stammen mitunter von mir selbst. und ganz wichtig, ich überlege mir ernsthaft ob das momentane system nicht doch die größte demokratische legitimation hat, da wohl die meisten wenn man sie fragen würde dafür wären und nicht für einen sozialismus/kommunismus wie auch immer geartet. dies mag sich mit einigen dingen widersprechen die ich ganz oben schrieb, aber es kann nicht das richtige sein einfach zu behaupten dass die leute nicht wüssten was gut für sie ist und per elitärer revolution ihnen so komplett die mündigkeit zu entziehen wenn man ihnen andererseits vorwirft sich von der kosumgeprägten gesellschaft entmündigen zu lassen.

    in diesem sinne
    freundschaft :zwinker:
    caligula
     
    #8
    caligula, 18 Mai 2004
  9. Tomcat25
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    0
    Also was ist eigentlich an unserem Sysem so schlecht? Wir haben doch die wichtigsten existentiellen Probleme abgeschafft. So weit ich weiß muß in Deutschland keiner verhungern, jeder bekommt eine medizinische Grundversorgung und ein Recht auf Bildung hat er auch noch.
    Wir haben schon viel zu viele Aufgaben von den Bürgern auf den Staat übertragen und damit gehen die Anreize für Arbeit und Leistung verloren. Im übrigen wird jedes System und jede Gesellschaft einmal zu grunde gehen.
     
    #9
    Tomcat25, 19 Mai 2004
  10. User 631
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    nicht angegeben
    Die Korrupiton im Besonderen. Willst du Einzelheiten?

    Ich kenne aber auch keine bessere Alternative zu unserem System...
     
    #10
    User 631, 19 Mai 2004
  11. tinchenmaus
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    nicht angegeben
    Ich halte unser System auch nicht für schlecht...
    Kommunismus verführt nun mal - so denke ich jedenfalls - sehr zur Faulheit; der Fleißige bekommt nicht mehr als der Faule, da ja jeder gleich ist...
    An sich ist die Idee ja nicht schlecht, aber ich halte unser jetziges System für besser.
     
    #11
    tinchenmaus, 19 Mai 2004
  12. User 10015
    User 10015 (28)
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    Also erst mal danke für die Antworten! Die jetzige Generation von 30 und älterlebt leider in dem irsinnigen Glauben den kommunsimus schon erlebt zu haben. Nur leider ist das falsch. Viel Älter die man auf dieses Thema anspricht, sagen; ja das hat damals schon nicht geklappt und es wird heute auch nicht funktionieren. Nur damals in Russland wurde die Sache total falsch angegangen. Außerdem, wenn es Kommunsimus geben würde, würde es keinen kapitalismus mehr geben da der Kommunismus im eigentlichen Sinne nur Global existiert somit wäre der Neidfaktor gelöst. Außerdem hätten alle Menschen das was sie brauchen, sogar sehr viel und allen würde es gut gehen, da momentan bzw. schpn in den vergangenen jahren total überproduziert wird. Wir haben so gigantisch viel doch dies alles bündelt sich in den Händen weniger. Dies ist eifach nicht gerecht. Das ist der erste Faktor der scheiße an dem System ist wie ja auch schon caligula geschrieben hat. Zweitens könnte man sämtlichen armen Ländern helfen. Wie z.B. Afrika. Momentan beutet man diesen gesamten Kontinent aus anstatt ihn zu unterstützen. Man sollte sich finde ich auch voraugen halten das jeder Beruf wichtig ist. Ein Arzt heilt Menschen, ein Bauareiter baut den Menschen Häuser und der Lehrer unterrichtet. Al dies ist gleich wichtig und um die Klassengegensätze abzuschaffen muss auch jeglicher Unetrschie abgeschafft werden. Also wird letztendlich das Geld und das Privateigentum abgeschafft, weil es nicht mehr benötigt wird.
    Mit der Faulheit wüsst ich auch kaum eine Antwort. Also einerseites muss man beachten das das Schulsystem komplett überarbeitet wird, die Jugend wird anders Erzogen und somit wird sich die Einstellung der Menschen ändern. Außerdem wie man im Lauf der Geschichte sehen kann ändert sich nach jeder Revolution und bei jedem neuen System die Einstellung der Menschen. Aber dies ist der einzigste Punkt wo ich auch keine Antwort wüsste. Außerdem kann man ja auch nicht nichts machen, man wird schließlich überprüft, aber nicht im Sinne der Stasi! Das sollte man auch noch betonen!
    @tinchenmaus: Was ist denn an unsrem System gut? Mir fällt nichjt aber auch gar nichts ein!

    Danke

    evil
     
    #12
    User 10015, 19 Mai 2004
  13. User 14120
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    vergeben und glücklich
    Wenn Du mit System die Wirtschaftsform meinst, dann ist es nicht generell als "schlecht" zu werten. Prinzipiell ist es es die Gesellschaft, die das System "schlecht" macht. Aber um diese zu verändern... das ist ein zu weites Feld...

    Libido
     
    #13
    User 14120, 19 Mai 2004
  14. User 631
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    nicht angegeben
    Mir fällt da noch ein interessanter Spruch ein: "Wer mit 18 kein Kommunist ist, hat kein Herz. Wer es mit 60 noch ist, hat keinen Verstand."

    Darauf möchte ich auch gerne antworten. Das kapitalistische System gibt Anreiz zur Weiterentwicklung, da jeder auf den eigenen Vorteil aus ist, um ihn zu vermarkten. Im kommunistischen System gibt es wesentlich weniger Anreize, Fortschritte zu entwickeln. Ohne den Egoismus des Menschen gibt es gar keinen Fortschritt.

    Okay, Fortschritt ist auch nicht immer von Vorteil, aber am Fortschritt an sich ist nichts auszusetzen.
     
    #14
    User 631, 19 Mai 2004
  15. columbus
    columbus (36)
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    MIr ist es eher egal was in all diesen schlauen Büchern drinnsteht, ich seh mir an was in der realen Welt unterm Strich rauskommt.

    Und da ganz klar, bin ich Kapitalist oder wohl eher Liberalist. Denn da steigen die Menschen gesättigter, gebildeter, dadurch freier und reicher aus. einen Haken hat die ganze Sache wohl. je besser es den Leuten geht, desto unzufriedener weil wohlstandsverwahrloster werden sie, den Bezug zur Wirklichkeit verlieren, ständig nur rummeckern. Das ist jedoch aber nicht Folge des Kapitalimus, sondern einfach die geistige Einfalt mancher Menschen.Der einzige Grund warum im Kommunismus keiner meckerte ist weil man da die Flinte vor der NAse hatte. In keiner westlichen Stadt rollten je Panzer gegen das eigene Volk. Das sollte den Kommis hier eigentlich genug Beweis sein, wie der Kom funkt.
    Weiters muss man im Kapitalismus genauso schuften wie bei den Kommerln, nur mit einem geringen UNterschied. Beim Kap hats Sinn, und bringt den Menschen was, bei den Kommerln ists eher Zeitvertreib und Wertvernichtung.


    UNd wenn ich wählen müsste zwischen Kommunismus und den Sprung von der Brücke-wies ja immer beim Kommunismus war, ist und sein wird-tja dann gäbs mich wohl nicht.

    Ich bin sehr sehr froh dass das ausgestanden ist der Kom, und das ist auch ganz im Sinne der Menschen so dass dieser wahn zu Ende ist. denn wenn er so toll wär, hätte der mensch der idee wohl kaum den absoluten Fusstritt gegeben.

    Das fasziniert mich am Menschen schon imer wieder: er macht zwar viel blödsinn, aber er kommt auch irgendwann mal wieder drauf das es Käse ist, und entledigt sich des Krams.


    Kommis&Faschis auf die Müllhalde der Geschichte.
     
    #15
    columbus, 19 Mai 2004
  16. ProxySurfer
    Sehr bekannt hier
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    @ Columbus:
    zu "keiner meckerte, weil man da (im Kommunismus) die Flinte vor der Nase hatte": Das stimmt aber nicht so ganz! Denk mal an 1989, da hat keiner gegen das Volk geschossen, es gab keinen einzigen Toten!!!
    JEDE Macht in der Welt, die irgendwie bedroht ist, wehrt sich dagegen. Das war in der DDR so, aber auch in der "alten" BRD, man denke mal an die RAF, die ja für Politiker und Wirtschafts-/Banken-Bosse eine extrem ernste Gefahr war. Und die wurde auch mit allen Mitteln bekämpft.

    @ alle:
    Nochmal zum Thema "Faulheit" im Kommunismus. Die Menschen in kommunistischen Ländern, z.B. in der DDR, waren ja nicht faul. Sie haben eben nur ganz NORMAL gearbeitet, ohne Stress und Angst um ihren Arbeitsplatz, während in unserer heutigen Gesellschaft viele Menschen rackern bis zum Umfallen, um entweder ihren Job nicht zu gefährden oder mehr zu verdienen als andere oder Karriere zu machen. Ich finde, das Leben besteht nicht nur aus Arbeit, aber das merke ich bei vielen Leuten nicht, die schon richtig blind vor Geldgier sind. In dieser Beziehung habe ich Zweifel an unserem System. Im übrigen ist statistisch erwiesen, daß in der DDR 3 mal soviel gefeiert und gelacht wurde als heute (laut "rbb TV" 2003). Jetzt kann man drüber streiten, ob Geldbesitz oder Lebensfreude besser ist...
     
    #16
    ProxySurfer, 20 Mai 2004
  17. columbus
    columbus (36)
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    Ha!Hihihihi!:grin: :grin: :grin:

    Sagt auch keiner dass die Menschen in der DDR faul waren, mal von den obersten 100-200.000 Partei-tieren abgesehen. Nur...wenn 10 Leute eine Woche damit verbingen einen Milchkarton zusammenzukleben, dann haben sie gearbeitet, ja, aber die Frucht ihrer Arbeit is halt eher überschaubar.

    Oder dass 500 Leute in einer Traktorenfabrik Monate auf schrauben warten müssen. ZUm einen ist das eine sche*** Arbeitsmoral, zum anderen muss man die Leute bezahlen ohne eigentlich Geld zu verfügung zu haben. Wie geht denn das? Ich kann ja auch kein Brot backen, wenn ich kein Brennholz habe.

    1989, da wars ja auch vorvei. Denk mal an 1953 DDR-Aufstand, 1956 UNgarn Aufstand und 1968 Prgaer Frühling? Lies mal nach wieviel Zivilisten da platt gemacht wurden mit den T34-Dingern!! Ich würde da vorsichtig sein, denn mit "1989 waren sie alle ganz lieb, da gabs keine Toten" würde ich mich als Opfer ganz schön verarscht vorkommen.

    Das es keine Toten gab, war eher Glück und Zufall als sonst was.
     
    #17
    columbus, 20 Mai 2004
  18. columbus
    columbus (36)
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    und klar wurde statistisch mehr gefeiert in der DDR.

    Gab ja jede Woche diese Paraden wo vom Säugling bis zum Greis alles habt acht stehen musste sonst war man ja auch wieder fällig.Und du glaubst also ernstahaft, die Leute haben da vor Freude gelacht, getanzt, mitgefeiert?:grin: :grin: :grin:
    Jaaaaaaaa so eine schöööööne Parade, so viele Fahnen, alles schön bunt.

    Gottseidank sind diese Kollektivbelustigungen weg,da glaub ich den clowns von der love parade eher dass sie feiern.
     
    #18
    columbus, 20 Mai 2004
  19. User 631
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    nicht angegeben
    Keine Doppelpostings bitte. Wenn du noch etwas hinzuzufügen hast, kannst du auch deinen letzten Beitrag editieren.
     
    #19
    User 631, 20 Mai 2004
  20. columbus
    columbus (36)
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    Single
    Wenn Du Dir schon Gedanken machen möchtest über ökonomische Theorien, ließ zuerst mal

    "The Wealth of Nations" von Adam Smith

    "The General Theory of Employment, Interest and Money " von John Maynard Keynes.

    Aber vorsicht, ist nicht so eine 20-Seuten Heftechen wie das MAnifest, für die Bücher brauchts ein Stündchen mehr.

    Dann schau Nachrichten. Und dann sag mir wer näher an der Realität ist.
     
    #20
    columbus, 20 Mai 2004

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