Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren

Mathe... irgendwie hoffnungslos.

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Linguist, 12 August 2008.

  1. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    538
    103
    13
    vergeben und glücklich
    Nabend,

    das neue Schuljahr hat nun begonnen und ich leb mich gerade wieder so ein. Ich hab mich auf die Oberstufe ganz besonders gefreut, weil ich die meisten Wochenstunden eben mit Bio und Erdkunde verbringen darf, zwei Fächer die ich mag und mir liegen.

    Ich komm bisher eigentlich ganz gut zurecht, nur Mathe macht mir Sorgen. Mit Mathebuch, Stiften und Geodreieck bin auch ziemlich motiviert in die Doppelstunde gestartet, ich wollte diesmal auch wirklich aufpassen, die Hausaufgaben machen und mitarbeiten.

    Das Ganze hat nicht so geklappt wie ich's mir erhofft hatte. Wenigstens die ersten zwei Stunden sollte ich doch nicht nur Bahnhof verstehen, aber schon Seite 11 im Buch brachte mich zur Verzweiflung.

    Es gibt immer Dinge die mir nicht liegen. Ich mag keine Uraltlektüren von Faust und Co., aber da kann ich mir wenigstens noch eine schlüssige Antwort ableiten und aus den fingern ziehen, sodass ich nicht völlig dumm dastehe.

    Ich will mir ja wirklich Mühe geben und ich weiß auch, dass man mit genügend Einsatz Erfolge einfährt, aber in Mathe weiß ich einfach nicht wo ich anfangen soll.

    Damals in Bio war es noch einfacher. Da hab ich ganz genau gewusst WAS ich lernen muss, konnte trotz anfänglicher Schwierigkeiten wenigstens den ungefähren Kontext erahnen, aber Mathe bringt mich echt zur Verweiflung.

    Grad schau ich ins Buch und versuche irgendwie die Hausaufgaben zu erledigen, keine Chance. Ich saß da echt eine halbe Stunde vor einer dämlichen Aufgabe und mehr als Datum, Überschrift, Seitenzahl und Nummer hab ich nicht auf das Papier gekritzelt.

    Ich dann versucht ein wenig im Buch rumzublättern, mir ein paar Regeln anzuschauen, aber irgendwie hat mir das alles nichts geholfen.

    Ich bin frustriert und frage mich, ob ich die Zeit nicht lieber sinnvoller in Bio investieren soll, da komm ich wenigstens gut vorran und hab das Gefühl das ist "mein" Fach, ich hab Spaß dabei.

    Mathe ist eine Qual. Alles so abstrakt. Selbst Physik (mein absolutes Hassfach) lag mir noch einigermaßen, da das Ganze ja noch einen Realitätsbezug hatte, z.B. die Stromspannung einer Schaltung auszurechnen etc., aber Mathe ist einfach (aus meiner Sicht) total abgehoben und ich werde das nie verstehen.

    Seit der 5ten Klasse bin ich Mathelegastheniker und ich glaube daran kann ich auch nichts mehr ändern :geknickt: Bio kann ich mir einprügeln, Mathe ist wie ein fremde Sprache für mich.

    Viele Grüße Linguist
     
    #1
    Linguist, 12 August 2008
  2. User 15499
    Verbringt hier viel Zeit
    343
    113
    32
    nicht angegeben
    Was macht ihr denn grade in Mathe?
    Wichtig ist, daß du nicht sofort den Anschluß verlierst, notfalls mußt du dir einen Nachhilfelehrer suchen...
    Was ich bisher oft mitbekommen habe, ist, daß es eben nicht an grundsätzlichen Potential liegt, den Stoff zu verstehen, sondern daran, daß die entscheidenden Hilfestellungen fehlen, wie man sinnvoll an die Aufgaben herangeht und sie bearbeitet.
     
    #2
    User 15499, 12 August 2008
  3. malista
    Verbringt hier viel Zeit
    305
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Also da kann ich ganz genau nachfühlen.

    Die Oberstufe liegt zwar schon ein paar Jährchen hinter mir (und ich hatte dann nach der 11. Physik abgewählt), aber ich stand auch vor der Entscheidung "Soll ich jetzt für Mathe lernen, oder mich auf die Fächer konzentrieren, bei denen ich im Abi was wuppen kann?"

    Ich habe mich dummerweise für Mathe entschieden. Die Lernzeit (in den ganzen Jahren, für die Klausuren und schließlich fürs Abi) standen in absolut keiner Relation zum letzendlichen Ergebnis. Von den Kosten für Nachhilfe und Intensiv-Ferien-Kursen ganz zu schweigen.

    Ich weiß nicht, vielleicht ist es jetzt auch schon zu spät, bei dir einen Knoten zu lösen. Für das persönliche Wohlbefinden jedoch sind 2 gelernte Bio-Stunden wesentlich besser, als 4 gelernte Mathestunden. Man sieht sein Ergebnis, man hat später was im Kopf.

    Ich würde dir für die Stunden empfehlen, trotzdem seeehr gut aufzupassen, deine Hausaufgaben zu machen und nicht verlegen sein, auch mal was nachzufragen. Vielleicht findest du ja einen Mitschüler, der dir ggf. noch was erklärt?
     
    #3
    malista, 12 August 2008
  4. Zwergenfrau
    Meistens hier zu finden
    784
    128
    109
    nicht angegeben
    Was hälst du von Mathenachhilfe in Verbindung mit einer Lerngruppe? Kennst du den Lehrer und kannst du seine Anforderungen insbesondere bei den Klausuren einschätzen? Musst du dich in Mathe prüfen lassen? Wenn ja, dann solltest du wirklich Zeit investieren... 5 Punkte müssen dann einfach drin sein.

    Ich war in Mathe jahrelang auch ziemlich schlecht, aber spätestens in der Oberstufe ist es mir einfach zugeflogen. Irgendwie war es plötzlich logisch. Wäre mit nem Mathe-LK besser bedient gewesen...
     
    #4
    Zwergenfrau, 12 August 2008
  5. Deepstar
    Deepstar (30)
    Verbringt hier viel Zeit
    177
    101
    0
    Verliebt
    Nun, diese Problematik habe ich zum Glück nicht mehr. Bin nach 2 Jahren Auszeit vor 2 Jahren wieder furios in der Schule durchgestartet. Gerade bei Zahlen hatte ich irgendwie immer ein Faible für.. dieses Jahr kommt für mich Physik dazu... das konnte ich früher nicht wirklich und bin daher mal gespannt.

    Nun, aber wenn ich mal zurück in die Zeit gehe, ich war auf der Realschule eher unterdurchschnittlich (Endschnitt von 3,4). Mathe war jetzt zwar nicht das Problem aber viele andere Fächer :zwinker:

    Also meiner Erfahrung nach ist die einzige Möglichkeit ein Thema zu verstehen = "Fragen, Fragen und nochmals Fragen" und wenn es dir die Lehrer 5x erklären müssen bis du es verstehst und du die anderen Schüler damit nervst, du bist in der Schule um zu lernen und die Lehrer sollen dir etwas beibringen. Da man ja auch im Stoff weiterkommen muss, wird er dir vielleicht auch Übungszettel geben, manchmal mit Lösungen, manchmal auch ohne, so war es zumindest bei uns. Vielleicht erfährst du durch deine Fragen auch, dass es andere Leute ebenso nicht können, weil sie sich selber nicht getraut haben zu fragen :smile:. Ich denke da wird es mit Sicherheit auch Lösungen geben, wenn dir dann vielleicht ein anderer Schüler den Lösungsweg erklärt, verstehst du es vielleicht auch eher. Es gibt eben Leute die verstehen kein Wort von dem was der Lehrer erzählt und andere können jedes Wort auf Anhieb begreifen. Fragen kostet nichts und verlieren kannst du dadurch eigentlich auch nichts.
     
    #5
    Deepstar, 12 August 2008
  6. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    538
    103
    13
    vergeben und glücklich
    Wir machen irgendwas mit Ableitungen.

    Mein Problem ist: Ich hab mich 6 Jahre lang immer mit Ach und Krach mit einer 5 in Mathe ins nächste Schuljahr gerettet, ich müsste nochmal bei Zinsrechnung anfangen.

    Ich hab das als ganz normales Fach und nehme es nicht ins Abi. Trotzdem will ich das können, wie soll ich denn später irgendwas in Richtung Bio studieren, wenn ich jetzt schon so absacke.

    Fragen bringt wenig... Der Lehrer müsste nochmal den Stoff von der 7ten auf aufholen, vllt. anfangen wie man einfache Gleichungen löst.

    Nachhilfe ist leider ziemlich teuer :geknickt: Würde wohl so auf 60-70 Euro hinauslaufen (bei 10 Stunden im Monat) und das kann ich alleine nicht stämmen.

    Meine Eltern haben nicht genug Geld um mir das zu finanzieren, ich kann mal nachfragen ob es in der Oberstufe noch Förderunterricht gibt, der ist kostenlos.
     
    #6
    Linguist, 12 August 2008
  7. User 37284
    User 37284 (31)
    Benutzer gesperrt
    12.774
    248
    474
    vergeben und glücklich
    Du solltest positiver an die Sache rangehen, auch wenn es sehr schwierig ist!
    Bei mir war es dasselbe, seit eh und je war ich ne Niete in Mathe. In der Grundschule war ich nicht gut, in der Realschule nicht und als ich dann in der Oberstufe war, habe ich mal meine Sichtweise geändert. Ich habe es VERSUCHT zu verstehen, ohne gleich alles hinzuschmeißen. Ich hatte allerdings auch Hilfe, ohne den Arschtritt hätte ich es nicht geschafft.
    Mein Ziel war erreicht, als ich doch tatsächlich das Abiergebnis von 8 Punkten in Mathe bekam!

    Also: Kopf nicht hängen lassen!! Es hört sich für mich so an, als hättest du die Ansicht, der Zug sei eh schon abgefahren. So ist das aber nicht, man muss nur etwas daraus machen!
    Bruchrechnungen, Gleichungen kannst du auch gut in Büchern nachlesen.
     
    #7
    User 37284, 12 August 2008
  8. User 15499
    Verbringt hier viel Zeit
    343
    113
    32
    nicht angegeben
    und wenn du dir einen Klassenkameraden suchst, der gut in Mathe ist?

    Wenn du keine Gleichungen lösen kannst, dann mußt du dich wirklich dringend hinsetzen und dir das nochmal anschauen. Das ist wirklich nicht so schwer!
    Such dir ein paar Aufgaben raus, versuche sie zu lösen und stell sie zb hier rein. Da gibts genug Leute, die dir da helfen können.
    Auf Dauer ist das natürlich keine Lösung, aber vielleicht gelingt es hier ja jemandem, dir ein paar Tips zu geben und danach läuft es von alleine ;-)
     
    #8
    User 15499, 12 August 2008
  9. LiLaLotta
    LiLaLotta (31)
    Sehr bekannt hier
    3.686
    168
    335
    vergeben und glücklich
    Kannst du keinen Schulkameraden fragen, ob er dir helfen kann?

    Mathe ist nunmal nicht jedermanns Ding, manche Leute müssen dafür so endlos viel lernen, sodass man es fast schon lassen kann, weil der Lernaufwand in keinem Vergleich zum Erfolg steht. Wenn es wirklich wichtig für dein Abi oder für dein späteres Studium ist, dann musst du dich zwangsläufig um eine Lerngruppe oder um Nachhilfe kümmern, auch wenn das Geld kostet. Oder halt irgendwen aus der Schule suchen, der dir freiwillig hilft, bzw. dem du vielleicht im Gegenzug in Bio oder Erdkunde helfen kannst.
     
    #9
    LiLaLotta, 12 August 2008
  10. Zwergenfrau
    Meistens hier zu finden
    784
    128
    109
    nicht angegeben
    Dann fang eben mit dem Stoff der 7ten Klasse an. Such dir ein paar Aufgaben raus und wenn du nicht weiter kommst, fragst du entweder einen Mitschüler oder deinen Lehrer. Vielleicht sind auch 3-4 Nachhilfestunden pro Monat drin?
    Für den aktuellen Stoff vielleicht jemand aus dem Mathe-LK. Für die meisten Aufgaben kann man sich ein "Lösungsmuster" erarbeiten und einen Schritt nach dem anderen durchgehen. Natürlich langt das nicht für 10+ Punkte, aber 5-7 sollten drin sein.

    Versuche im Unterricht aufzupassen, mitzudenken und wenn es hakt, direkt nachfragen. Es gibt sooo viele Arten Mathe zu erklären. Und es ist letztendlich völlig egal, ob du mit Skizzen oder mit Formeln arbeitest und ob du den selben Lösungsweg wählst wie der Lehrer.

    Und das Wichtigste: Mathe kann auch Spaß machen! Nicht gleich das Handtuch werfen. Du kannst das verstehen! (Auch wenn da die Ferien für draufgehen müssen wegen Extra-Lernschichten)
     
    #10
    Zwergenfrau, 12 August 2008
  11. MrShelby
    Sehr bekannt hier
    1.393
    198
    813
    Single
    An deiner Stelle würde ich mich nicht so sehr von den Büchern verwirren lassen. In Schulbüchern sind ja für gewöhnlich auch Beweise usw. drin, die nur für Leistungskurse interessant sind...und so manches wird ja auch nur um der Mathematik willen betrieben, und ist nicht prüfungsrelevant.

    Ich würde in eine gute Buchhandlung gehen (kostengünstigere Alternative mit weniger Auswahl: Bücherei), und mir die typischen Lern- und Abihilfen in Mathe mal ansehen. Diese Bücher sind ja gerade geschrieben für Leute, die Mathe nicht "mit links" sofort drauf haben. Die Erklärtexte sind somit länger und es gibt mehr Beispiele und zudem Übungsaufgaben mit Musterlösungen. Ich fand' z. B. "Oberstufenmathematik leicht gemacht" von Peter Dörsam ziemlich gut. Die Erklärungen sind sehr einfach und im Anhang (ist wohl am Anfang für dich interessant) werden grundlegende Kenntnisse der Mittelstufe widerholt, wenn ich mich richtig erinnern sollte. Es gibt natürlich noch viele andere Bücher von verschiedenen Verlagshäusern. Schau doch mal rein und lass dich nicht von den sehr formalen Texten im Schulbuch verwirren. Letztlich musst du in Klausuren wohl Aufgaben rechnen...und das sollte mit den Büchern gut klappen, die man finden kann.
     
    #11
    MrShelby, 12 August 2008
  12. User 505
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    4.743
    348
    2.787
    Verheiratet
    Für vernünftige Nachhilfe kannst du den Betrag locker verdoppeln in den meisten Fällen.

    Wenn du ein Autodidakt bist: Geh in eine Buchhandlung, blätter ein paar Mathebücher durch und such dir das raus, was dir am "griffigsten" erscheint.

    Wenn nicht, hast du ohne fremde Hilfe wenig Chancen, insbesondere wenn du so viel aufzuarbeiten hast. Eine günstige Alternative wären Geschwister, Freunde, ältere Schüler. Vielleicht findest du auch jemandem nach dem "eine Hand wäscht die andere"-Prinzip. Z.B. er gibt dir Nachhilfe und du machst dafür seinen Computer wieder flott oder tust etwas anderes, wo deine Stärken liegen (ich bräuchte z.B. nen Putzmann :-D ). Gruppenunterricht würde ich in deiner Situation meiden, da kommst du zu kurz.

    Vielleicht kannst du auch mit dem Mathelehrer reden und der hat Hilfe oder Buchempfehlungen parat.


    Man kann alles bis zu einem gewissen Grad erlernen, erst darüber hinaus braucht es Talent. Nicht jeder versteht das, was ein bestimmter Lehrer vorne erzählt - das gleiche Thema bei einem anderen Dozenten sieht dann plötzlich völlig simpel aus. Es ist also alles schaffbar, wenn genügend Wille dahinter steckt.
     
    #12
    User 505, 13 August 2008
  13. betty boo
    betty boo (29)
    Meistens hier zu finden
    1.569
    148
    95
    vergeben und glücklich
    also ich studiere bio und in mathe hatten wir uns echt gefreut, wenn wir mal nur (partiell) ableiten mussten. ich empfand es als ne ganze ecke schwieriger und bin froh, dass ich es auch nur 1 sem. hatte.

    zu deinem jetzigen problem (mitm studium dauerts ja noch etwas ^^): kann mich eigentlich den anderen nur anschließen. wenn dir professionelle nachhilfe zu teuer ist, würde ich mich an deiner stelle auch mal an gute mitschüler, LKler wenden. vielleicht machen sie es für einen geringen stundenlohn oder du bietest was als gegenleistung. oder du sprichst deinen mathelehrer direkt an, vielleicht wäre auch er bereit dir nach dem unterricht noch ein paar fragen zu beantworten (wenn du sie nicht im unterricht stellen wolltest) und dir bei aufgaben zu helfen.
     
    #13
    betty boo, 13 August 2008
  14. Pornobrille
    Verbringt hier viel Zeit
    179
    101
    0
    nicht angegeben
    Du hast wahrscheinlich eine falsche Einstellung an die Sache zu gehen. Glaube es mir, ich war auch so. Und jetzt ist Mathe eines meiner Hauptfächer im Studium, aber ich habe gelernt keine Angst vor solchen Aufgaben mehr zu haben. Geh da offen ran, schau drauf. Dann wirst du merken, dass du nichts raffst --> Übung!

    Lies dir die Seiten im Buch noch mal ruhig durch. Versuche anhand von Übungsaufgaben ein Schema zu entdecken, was da eben passiert.
    Wenn du es erkannt hast, ist es meistens nicht mehr so schwer. Dann kannst du mal anfangen mit üben, weil es ja meistens irgendwelche Tricks in den Aufgaben gibt, die es zu entdecken gilt. Und das erkennt man oft nur mit Übung.

    Also ändere deine Einstellung, blocke nicht gleich ab, wenn du etwas nicht verstehst, das ist nämlich normal.

    Du kannst nämlich in Mathe alles verstehen, wenn du es nur versuchst und übst. So abstrakt ist das meistens gar nicht, wenn du dich da reinarbeitest und das ganze mit Hilfe von ein paar Beispielen machst.
     
    #14
    Pornobrille, 13 August 2008
  15. Fuchs
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    5.488
    398
    3.290
    Single
    Ich plädiere auch auf private Nachhilfe, da du dir ja "professionelle" Nachhilfe nicht leisten kannst. Neben den bereits erwähnten Mitschüler fragen etc. kannst du auch einfach (falls du zufällig in einer Uni- oder FH-Stadt wohnst) einen Zettel dort aushängen, vorzugsweise in der Mathe-, Physik- oder Informatikfakultät.

    Ich sehe sowas häufiger, und Studenten engagieren sich gerne durch ein wenig Nachhilfe.

    Mathebücher direkt würde ich dir nicht empfehlen... diese sind oftmals didaktisch arm geschrieben. Ansonsten ist Mathematik eine große Frage der Übung, nicht nur des Verstehens. Klar solltest du die Sachen auch verstehen, aber wenn du dich nicht wirklich hinsetzt und solange Aufgaben rechnest, bist du keine Fehler mehr machst, wirst du es später sehr schwer haben.

    Ich habe bspw. die Erfahrung gemacht, dass vielen das eigentliche Ableiten und die Anwendung von Regeln überhaupt nicht schwer fällt, dass sie aber nicht mit Brüchen umgehen und keine Gleichungen umstellen können und sich dadurch in extreme Schwierigkeiten bringen. Also, am besten ein Buch mit Aufgaben und Lösungen nehmen - Schritt für Schritt durchgehen und üben, üben, üben...
     
    #15
    Fuchs, 13 August 2008
  16. lublubb
    lublubb (25)
    Verbringt hier viel Zeit
    52
    91
    0
    vergeben und glücklich
    Hey Du,

    du bist nicht allein. Ich kapiere Mathe auch nie. Mittlerweile (Komme jetzt in die 12. Klasse) habe ich die Hoffnung auch aufgegeben.
    Jetzt kämpfe ich mich immer mit einer 4 durch, versuche es zumindest und warte darauf, dass dieser Horror endlich ein Ende hat.
    Mein Problem ist auch, dass ich darin einfach keine Logik, keinen Sinn sehe. Ich habe keinerlei Bezug zu dem Zeug. Wofür mache ich das denn? Was IST das überhaupt? :kopfschue
    Meine Strategie ist jetzt meistens die, dass ich bei den meisten Aufgaben mir einfach die Schritte merke, mit denen man so eine Aufgabe anpackt und das versuche ich dann stur mit allen Aufgaben. Selber denken ist das aber nicht.
    Mein Tipp ist auch: Hänge Zettel in Unis/Gymnasien (Oberstufe) auf, dass du einen billigen Nachhilfelehrer suchst, setz dich mit den Leuten aus deiner Klasse zusammen, denn EINER kapiert das Zeug immer.
    Schau dir mal die Bücher an, die haben mir auch gut geholfen:

    http://www.amazon.de/Oberstufenmath...=sr_1_3?ie=UTF8&s=books&qid=1218620818&sr=8-3

    Und auch: Besorg dir das Lösungsbuch zu deinem Mathebuch. Das war und ist meine Rettung. Ich sage nicht, dass du jetzt nur noch alle Hausaufgaben daraus abschreiben sollst, sondern dass du, wenn du für eine Klausur lernst, immer gleich nachschauen kannst, ob du richtig gerechnet hast. Schau dir den Verlag deines Mathebuches an, dann müsste es sicher auch ein Lösungsbuch (Für die Lehrer) geben.

    LG
     
    #16
    lublubb, 13 August 2008
  17. Brasily84
    Brasily84 (32)
    Verbringt hier viel Zeit
    31
    91
    0
    Single
    hmm, Mathe :drool:

    Ich kann dich verstehen. Ich hab einigen Nachhilfe gegeben - hab manchmal Aufgaben über ICQ lösen müssen *g*.

    Oft ist es so, dass die Lehrer oder andere Schüler die mathematischen Dinge einfach zu "mathematisch" erklären. Oft kann man das einfacher ausdrücken, mit einfacheren Beispielen oder mit Praxisbezug. Und manchmal sind einige Sachen einfach unwichtig und verwirren nur.

    Wenn du an ne Aufgabe rangehst, dann verzweifel nicht gleich. Die sehen oft schlimmer aus als se tatsächlich sind. Stell dir bei einer Ableitung doch ein einfaches Beispiel vor und versuch dann anhand dieses das ganze zu lösen.

    Manchmal können es dir die "nicht so guten Schüler" evtl. besser erklären, also kannst auch mal mit denen in ner Gruppe lernen.

    Achso, die Ableitungen sind wichtig und werden dir immer wieder begegnen...

    Viel Glück und Ausdauer :zwinker:
     
    #17
    Brasily84, 13 August 2008
  18. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    538
    103
    13
    vergeben und glücklich
    Bin momentan ganz gut drauf, da es heute echt gut lief. Der Lehrer hat nochmal von 0 angefangen und im Prinzip die Grundlagen wiederholt. Ich kann jetzt wenigstens schon vernünftig ableiten und die Regeln anwenden, sodass ich das Ganze schon mehr im Kontext sehen kann.

    Ich versuch erstmal dran zu bleiben, sitze zum Glück auch direkt ganz vorne und der Lehrer ist sehr kompetent und nett.

    Für weitere Tipps bin ich trotzdem dankbar :zwinker:
     
    #18
    Linguist, 13 August 2008
  19. User 15499
    Verbringt hier viel Zeit
    343
    113
    32
    nicht angegeben
    Das ist doch schonmal ein guter Anfang :smile: Jetzt mußt du einfach dran bleiben und üben, üben, üben!

    Warst du es nicht, der letztes Schuljahr so Probleme mit Bio hatte, sich dann aber auf den Hosenboden gesetzt hat und ordentlich gelernt?
    Genauso ist es auch in Mathe. Das Wichtigste ist, regelmäßig zu üben, einfach immer ein paar Aufgaben mehr rechnen, als auf sind. Wenn es keine Hausaufgaben gibt, dann trotzdem Aufgaben rechnen.
    Es ist wie beim Sport, wenn du eine Woche nicht trainierst, dann fällst du zwei Wochen zurück.

    Du schaffst das! Positiv denken und wenn was nicht klappt, um Hilfe bitten ;-)
     
    #19
    User 15499, 13 August 2008
  20. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    538
    103
    13
    vergeben und glücklich
    Genau der. Nur war ich in Bio einfach faul. Ich hab selbst mit Nachhilfe in der 9ten immer Probleme gehabt Matheaufgaben zu verstehen, der Lehrer musste mir alles vorkauen. Dann verliert man auch irgendwann die Motivation, wer lernt schon gerne für Dinge die einem nicht liegen. Am Ende denkt man sich nur "Wieso verstehen das alle und nur du bist zu dumm?". Das ist frustrierend und zwar richtig.

    Aber ich halt mich ran, obwohl ich nie so gut wie in Bio werde, mein Hirn schaltet einfach nicht schnell genug. Ich hab sowieso Probleme neue Dinge zu lernen, ich muss eine Seite immer mehrere male durchlesen, Stuktur reinbringen und dann versteh ich das nach einer Weile.

    Das ist auch garkein Problem, weil ich Bio einfach gerne mache, das ist für mich einfach toll, zu verstehen wie mein Körper funktioniert etc..

    Ich würde auch gerne Mathe können und vllt. liegen da ja noch ein paar Talente. Ich muss ganz ehrlich sagen, wirklich versucht hab ich das halt nie, hab das Buch immer schnell frustriert zugeschlagen.

    Das Problem ist auch, bis zur 11ten war ich stinke faul und zwar richtig. Das ist in den meisten Fächern kein Problem, ich bin auch so immer gut durchgekommen, nur in Mathe klappt das nicht. Dann hab ich das Problem immer vor mir hergeschoben, von Jahr zu Jahr und jetzt hab ich das Dilemma.

    In Bio musste ich ein Halbjahr aufholen, in Mathe sind es 5 Jahre.
     
    #20
    Linguist, 13 August 2008

jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
Die Seite wird geladen...

Ähnliche Fragen - Mathe irgendwie hoffnungslos
Winterkind
Off-Topic-Location Forum
1 November 2013
41 Antworten
ParkAvenue
Off-Topic-Location Forum
30 Mai 2013
3 Antworten
Vampirflower
Off-Topic-Location Forum
30 April 2011
6 Antworten