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Matheversager

Dieses Thema im Forum "Off-Topic-Location" wurde erstellt von Linguist, 17 November 2008.

  1. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Vorige Woche gab es Quartalsnoten. Es läuft eigentlich richtig gut... Biologie LK 2, Erdkunde LK 2, Deutsch 3, Englisch 2, Sport 2, Geschichte 1, Reli 3. Nun wirds unangenehm. Mathe 5- ... Ich weiß nicht was ich noch machen soll. Ich nehme nun schon seit einigen Wochen Nachhilfe an der Uni, weil das kostenlos ist, aber wirklich helfen tut es nicht. Meistens sind wir 5 Leute und es ist auch nur eine Stunde in der Woche. Private Nachhilfe ist so teuer, unter 10 Euro ist da fast nichts zu machen. Meine Eltern kann ich auch nicht anpumpen, die haben genug finanzielle Sorgen.

    Es ist frustrierend auf den Uniseiten zu surfen und eigentlich jedes interessante Fach nach und nach von der Liste streichen zu müssen. BWL=Mathe, Chemie=Mathe, Biochemie=Mathe. Ansonsten würde noch Geschichte für mich in Frage kommen, aber es heißt überall, man kann gleich seinen Taxifahrerschein machen, sollte man sich für eine wenig gefragte Geisteswissenschaft wie Geschichte entscheiden.

    Was kann ich noch tun, um aus dieser Misere herauszukommen? Wie gesagt, einmal die Woche Nachhilfe nehme ich schon.

    Linguist
     
    #1
    Linguist, 17 November 2008
  2. it's me
    it's me (34)
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    Single
    Richtig, so gut wie jede Wissenschaft baut auf der Mathematik auf. Das kann frustrierend sein - wo wie Du gerade feststellst - aber gleichzeitig hat jede Wissenschaft auch nur ein bestimmtest Teilgebiet der Mathematik. Zinsrechnung für Ingenieure gibt es nicht, darfür sind den Betriebswirten die komplexen Zahlen egal.
    Vorteil davon: Du hast auch später immer die Möglichkeit mit einem Teilwissen an Mathematik ein Studium zu packen. Einfach wird es dadurch aber gewiss nicht.

    Doch das ist für Dich noch Zukunftsmusik. Was das "Jetzt" angeht:

    Du kannst nicht erwarten nach "einigen Wochen" Nachhilfe gleich große Ergebnisse in den Tests zu erzielen. Mathematik baut stark aufeinander auf, selbst wenn Du den aktuellen Stoff begriffen hast (oder das -typisch Mathe- zumindest glaubst :zwinker: ), können die Grundlagen fehlen. Dann bist Du zwar gut in der aktuellen Anwendung, aber beim Verständnis haperts. Das zeigt sich dann beim nächsten Stoff.

    Deshalb kann ich Dir nur raten, etwas Geduld zu haben und zugleich den alten Kram nachzuarbeiten. Gegen den eigenen Frust natürlich... Leider. :angryfire

    Gleichzeitig solltest Du Dir überlegen, ob die kostenlose Uninachhilfe an der Uni wirklich so gut ist. Wie gesagt: Die Unimathematik ist meist einseitig. Eine professionelle Hilfe ist eher in der Lage Deine Defizite zu entdecken und zugleich wissen die auch, was Du wann wissen musst/müsstest.

    Hilfreich wäre es auch, wenn Du mal schreibst WO Du Probleme hast, bzw. was ihr zur Zeit gerade macht.
     
    #2
    it's me, 17 November 2008
  3. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Wir reden gerade über Integralrechnung. Ich habe nicht verstanden worum es geht, ich weiß nur, dass wir in ein Koordinatensystem eine Kurve gezeichnet und die dann in 6 Abschnitte aufgeteilt haben. Mein Problem ist auch das ich nicht weiß wo ich anfangen soll. Ich schau ins Buch und verstehe GARNIX. Es ist nicht so das ich schnell aufgebe. In Bio gibts auch Texte die ich erstmal garnicht verstehe, aber da hab ich wenigstens Ansatzpunkte. Ich kann Fachbgeriffe nachschlagen. Zahlen sind Zahlen, ohne tieferen Sinn.

    Woher nehmen wenn nicht stehlen. Ich habe kein Geld und meine Eltern können sich finanziell auch gerade so über Wasser halten. Aktuell weigert sich mein Erzeuger auch strikt Unterhalt zu zahlen, zu Hause ist Eiszeit angesagt. Meine Mutter ist ständig nur pissig, weil das Geld an allen Ecken und Enden fehlt. Ich hab immer das Gefühl sie macht mich dafür verantwortlich, aber das ist sicher nur ein Eindruck.

    Grüße Linguist
     
    #3
    Linguist, 17 November 2008
  4. Guzi
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    nicht angegeben
    Ich kann dir aus einger Erfahrung sagen, dass eine gute Mathenote nicht bedeutet, dass man im Studium problemlos die Matheaufgaben erledigt. Es hat zwar Vorteile, aber man muss trotzdem viel tun.

    Zu deinem Thema:
    Gibt es denn niemanden, der privat Nachhilfe gibt? Ich hab damals selber für jemanden Nachhilfe gegeben und pro Stunde 5€ bekommen. War auch absolut okay und ausreichend. Meinem Nachhilfeschüler hat es auch sehr geholfen (waren bei ihm die Sprachen und er hat sich im Endeffekt in beiden Sprachen um 1 Zensur verbessert :engel: ).
    Vllt würde dir das ja auch besser liegen. Man hat den Lehrer für sich alleine und kann, so würde ich sagen, viel intensiver auf die Probleme eingehen.
     
    #4
    Guzi, 17 November 2008
  5. it's me
    it's me (34)
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    Nimm es mir nicht übel: Das ist das Gefühl wenn die Defizite tiefer sitzen. Und da spreche ich aus Erfahrung, denn ich bin ganz gewiss kein Mathematik-Liebhaber, bei manchen Dingen der Integralrechnung hab ich auch so meine Probleme.

    Ansetzen kannst Du da -neben der besagten Nachhilfe- nur durchs Nachbereiten des alten Stoffs. Bei den Integralen ist das Ableiten, Kurvendiskussion und Flächenberechnung. Die Analysis eben.

    Wenn das Geld für die professionelle Nachhilfe nicht reicht, so schau doch mal ans Schwarze Brett Deiner Schule und frag Deine Mitschüler. Manchmal gibt auch einer der Mathelehrer Nachhilfe oder kennt jemanden, der das macht. Ich kenne die Stundensätze zwar nicht, vermute aber dass diese Leute noch in Deinem Rahmen liegen würden.
     
    #5
    it's me, 17 November 2008
  6. Pink Bunny
    Pink Bunny (27)
    Planet-Liebe ist Startseite
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    in einer Beziehung
    Ich kann dich sooo gute verstehn :zwinker:

    Hatte auch trotz Jahrelangem Pauken und Nachhilfe 2 mal die Woche jedes Jahr ne 5 in Mathe. Einmal sogar ne 6 im Halbjahr :ratlos: :ratlos:
    Meine Nachhilfelehrerin hat mich schon für einen Hoffnungslosen Fall erklärt.

    Allerdings lag es bei mir daran das ich Dyskalkulie habe, also eine Entwicklungsverzögerung des Mathematischen Denkens.
    Mehr als + und - fällt mir echt schon schwer :schuechte

    Veschachtelte Aufgaben ? Undenkbar
    schon allein beim zusammen zählen habe ich immer überdurchschnittlich lange gebraucht.
    Mit mir konnte man eine Aufgabe Stundenlang lernen und sobald man dann eine andere mit mir behandelt hat war die erste Aufgabe wie weg geblasen.

    Das ist allerdings nur der Extremfall der nicht zutreffen muss.

    Was du als Anfangsschritt tun kannst ist erstmal zu überlegen wo genau deine Schwächen liegen. Was machst du falsch ? Wo liegen deine Schwächen ?
    Und zuletzt wie du es ändern kannst.
     
    #6
    Pink Bunny, 17 November 2008
  7. Linguist
    Linguist (26)
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    vergeben und glücklich
    Hatte private Nachhilfe fast an der Angel. Der wollte 10 Euro pro Stunde und auf Anfrage ob es nicht günstiger ginge, weil mir nicht so viel Geld zur Verfügung steht, verwies er nur darauf, dass 10 Euro der Marktpreis wären. Wohlgemerkt war das ein Schüler aus der 13.

    Ich weiß nicht, ob es nicht vernünftiger wäre mich nochmal in die 11 zurückstufen zu lassen. So ist es wenigstens realistisch, dass ich noch eine gute Mathe und Info Note hinbekomme...
     
    #7
    Linguist, 17 November 2008
  8. Tonia88
    Gast
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    Hey.
    So wie dir geht es ja (leider) wirklich vielen. Mathe wir an vielen Schulen einfach nicht richtig vermittelt, baut stark aufeinander auf und Defizite sind für die meisten in Eigenregie schwer aufzuholen.
    Ich bin immer sehr gut in Mathe gewesen und habe sehr viel Nachhilfe (bei schätzungsweise 10-15 "Kindern") bis zum Abitur gegeben.
    Ich bin davon überzeugt, dass (fast) jeder gut in Mathe sein kann, wenn er die richtige Motivation mitbringt und Unterstützung bekommt. Von psychologischen Matheschwächen sehe ich hier einmal ab.

    Zuerst einmal: Du hast gute Noten und könntest es auch ohne Mathe schaffen. Einige Bekannte haben von Vornherein 4 Unterkurse für Mathe einkalkuliert und dennoch passable Abschlüsse gemacht. Das Problem ist, dass du, wie du schon anmerkst, in vielen Studiengaengen mit Mathe wieder konfroniert werden wirst, oft sogar in denen, in denen man es nicht erwartet.

    Wenn du wirklich dahinterstehst, ist mein Rat lernen! Manche Nachhilfelehrer sind sehr sehr gut und koennen dir einen Ueberlick darueber geben, wo deine Luecken beginnen.
    wenn du engagiert bist, kannst du die dann auch selbst oder mit Hilfe deiner Lehrerin nachholen, Mathebuecher unterer Klassen lesen usw.

    Schulmathe ist garnicht so schwer, meist scheitert es nur daran, dass das Grundverstaendnis aus unteren Klassen fehlt
    :zwinker:
     
    #8
    Tonia88, 17 November 2008
  9. Linguist
    Linguist (26)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    @Tonia, du hast den Kern erfasst.

    Ich war noch nie gut in Mathe. Das ging in der 5/6 Klasse los, da kamen die ersten 5er. Das hat sich über all die Jahre aufgestapelt und nun habe ich das Dilemma. In der 9ten hatte ich mal ein halbes Jahr lang Schülerhilfe und bin von einer 5 auf eine 2 gekommen. Ich weiß das ich es kann, ich brauche nur einen Wegweißer und die sind leider so teuer.
     
    #9
    Linguist, 17 November 2008
  10. sk2k8
    sk2k8 (28)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Single
    Ich will dich ja nicht beunruhigen, allerdings ist Mathe im Studium nicht Mathe in der Schule. Wenn du jetzt Probleme in Mathe hast, heißt das zwar nicht das du dort Mathe nicht verstehst.....allerdings wird es dort ganz anders behandelt...was für viele nicht unbedingt vorteilhaft ist :zwinker:
     
    #10
    sk2k8, 17 November 2008
  11. Pornobrille
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Wie oft befasst du dich denn mit Mathe?
    Und hast du es schon versucht in einer kleinen Gruppe zu lernen?
    Hast du Probleme mit dem Rechnen, oder sind da vorher schon Verständnisprobleme, wo du einfach nicht weißt um was es denn überhaupt geht!?

    Und noch eine Frage: Was verstehst du bei der Integralrechnung nicht? Ihr habt ja wahrscheinlich gerade erst angefangen, wenn du vom Unterteilen in Abschnitte redest.


    Ich bin auch nicht so der Mathechecker bei uns im Studium. Mir hat es geholfen, wenn ich konsequent die Themen durchgegangen bin.
    Auf jeden Fall solltest du verstehen, was du machst und was dabei passiert! (Hier bei der Integralrechnung leitest du die Funktion ja wieder auf und kannst durch Einsetzen von Grenzen eines Intervalls die Fläche unter der Funktion berechnen. .)
    Weil wenn du nicht verstehst, was auf deinem Blatt steht und was passiert, hast du recht wenig Chancen eine Aufgabe zu rechnen, sobald es nicht nur um stures Schemarechnen geht.
    Dann gehts ans Üben! Mir hat es auch immer sehr geholfen, wenn ich bestimmte Sätze, Regeln usw. selbst anhand von Beispielen bewiesen habe. Da verinnerlicht man das eher, als wenn man den Mist einfach durchliest.
     
    #11
    Pornobrille, 17 November 2008
  12. D-Man
    D-Man (30)
    Meistens hier zu finden
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    in einer Beziehung
    Das Problem scheint ja nun ein gewisses untalent gepaart mit jede menge Defiziten von der 5. Klasse an aufwärts zu sein :-/.
    Also mit ein wenig Unterricht, wird da auch wenig zu machen sein. Ich würde dir prinzipiel empfehlen, dass Verstehen aufzugeben und dir einfach den Rechenweg zu merken. Du weißt zwar nicht was du rechnest, und auch nicht wofür es gut ist, aber du hast zumindest am Ende was gerechnet und es reicht allemal für eine 4.
    Ist natürlich nicht einfach... ich habs genauso gemacht. Immer 1 Woche vor der Klausur mir das mal angeguckt wovon schon seit 1 Monat geredet wird :zwinker:.
    Zum einser Kandidaten wird man durch die Taktik nicht, aber eine 4 ist drin.

    Ob du natürlich ein Studium wählen solltest, dass irgendwie auf Mathematik gründet... ich glaube das kannst du vergessen, ausser du hast lust defizite von 6 Jahren aufzuholen. Zwar ist das nicht unmöglich, aber generell empfiehlt es sich, ein Studium zu wählen, dass vor allem auf den eigenen Stärken gründet.
     
    #12
    D-Man, 17 November 2008
  13. mdotm
    mdotm (33)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Wie sieht es denn mit Freunden in deiner Stufe aus, die dir weiterhelfen könnten? Im Gegenzug könntest du deine Hilfe in anderen Fächern anbieten in denen du gut bist. Frag doch einfach mal rum oder häng einen Zettel aus. Ich denke auch ohne Geld lässt sich da etwas machen.

    Mathe, auch in der Schule, ist kein Hexenwerk. Aber man muss halt, besonders wenn man schwach darin ist, überproportional viel dafür tun und wird nicht immer mit Erfolgserlebnissen belohnt. Das ist natürlich frustrierend, aber da muss man durch. Dir muss klar sein dass du, egal wie stark du dich anstrengst, mit den Vorbedingungen ( der 5- ) am Ende auch mit größtem Fleiß wohl nur auf eine 4 kommen wirst - lass dich davon nicht entmutigen!

    Uni-Nachhilfe ist so eine Sache, meiner Meinung nach ( siehe auch unten ) kann man Mathe an der Schule und Mathe an der Uni nicht vergleichen. In der Schule wird mehr Wert auf ( oberflächliches ) Allgemeinwissen gelegt, während viele Vorlesungen an der Uni in bestimmten Bereichen sehr stark in die Tiefe gehen und dafür andere aussparen ( je nach Studienrichtung ). Deshalb weiß ich nicht ob die Nachhilfe dort so sinnvoll ist.

    Auf jeden Fall solltest du versuchen mit alten Mathebüchern die Grundlagen aufzuarbeiten und gleichzeitig in der Gruppe, am Besten mit guten Schülern, den aktuellen Stoff durchgehen. Das wird halt viel Arbeit werden, das muss dir bewusst sein. Und wie üblich gilt - Aufgaben rechnen, Aufgaben rechnen, Aufgaben rechnen. Das ist das A und O in Mathe!

    So als kleiner Motivationsschub für die Zukunft: Ich habe in der Schule Mathe auch gehasst und musste deswegen ( und wegen Latein ) sogar ein Jahr wiederholen. Im Abi hatte ich in Mathe dann 6 oder 7 Punkte und das auch nur deshalb, weil das Niveau in meinem Grundkurs extrem niedrig war und der Lehrer großzügig bei der Notenvergabe.

    Trotzdem studiere ich heute an einer Technischen Universität einen Ingenieursstudiengang und muss natürlich auch Mathevorlesungen hören. Und was soll ich sagen - der Stoff ist interessant und macht mir Spass. Wenn mir das jemand nach dem Abi gesagt hätte, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Aber gerade in Mathe macht die Art, wie der Stoff vermittelt wird, unheimlich viel aus.
     
    #13
    mdotm, 18 November 2008
  14. PlayingCube
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Hey, hatte auch nur 1 Punkt in der Abiprüfung in Mathe. Und selbst die waren HART erkämpft, sprich mit relativ viel Nachhilfe etc.... und siehe da, mich kann man heute auch Student schimpfen. :zwinker:

    Wegen den Fächern würde ich mir mal keine große Sorge machen. Wenn du an genügend vielen Losverfahren teilnimmst, kriegste da schon einen Studienplatz, weil viele es immer verpeilen sich da anzumelden. Habe dadurch auch einen Platz für WiWi erhalten. :zwinker:
     
    #14
    PlayingCube, 18 November 2008
  15. Neko-Neko
    Neko-Neko (31)
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    nicht angegeben
    wie sieht es denn mit geisteswissenschaften oder sprache aus?
    es gibt noch viele fächer die kein mathe benötigen.
    anglistik, philosophie, etc.. und das mathe in BWL ist wirklich sehr leicht, weils auf nem ganz andrem niveau ist als das bei ingenieurswissenschaften.
     
    #15
    Neko-Neko, 18 November 2008
  16. Habbi
    Gast
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    Die Nachhilfe: Es gibt an Unis (zumindest an meiner) viele Studenten, die gern Nachhilfe geben würden und keine 10€ dafür verlangen. Kannst ja mal an die Uni gehen und fragen ob du einen Aushang machen darfst.


    Zum Studium: Kein Mathe zu können isz jetzt nicht der ultimative Beinbruch. Klar es ist schwer und von ner Ingenieuwissenschaft rate ich dir hier gerne ab.
    Aber auch bei Ingenieurwissenschaften ist es machbar. Wir haben Leute im Semester, die absolut Null und Nix blicken (Ich studiere eine Ingenieurwissenschaft).
    Wir hatten sogar einen, der nach dem vierten Semester keine einzige Matheklausur bestanden hatte. Er durfte dann nicht ins 5. Semester, weil er dafür Mathe 1 & 2 aus den ersten beiden Semestern hätte haben müssen. War aber halb so wild. Er hat danach ein komplettes Mathesemester eingelegt. Siehe da, er hat Mathe 1- 4 (1. bis 4. Semester) bestanden. In diesem Semester hat er keine andere Klausur mitgeschrieben. Er hat sich seine Mathe-Kochrezepte (er hat nichtmal die Hälfte des Stoffs richtig verstanden und wirklich nur nach Kochrezept gearbeitet :ratlos: ) gemacht, sich auf seinen Hintern gesetzt und es geschafft.
    Es ist verdammt viel Arbeit wenn man kein Mathe kann, aber man kann es schaffen. Auch bei einer Ingenieurwissenschaft. Und man muss im Notfall nunmal riskieren ein Semester mehr zu machen. Studiengebühren hin oder her.
     
    #16
    Habbi, 18 November 2008
  17. Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    Also wer heute noch für unter nem Zehner Nachhilfe gibt, ist aber ein ganz schönes Opfer, man muss sich nur mal angucken, was so Nachhilfeschulen dafür nehmen.
     
    #17
    Schweinebacke, 18 November 2008
  18. diskuswerfer85
    Sehr bekannt hier
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    in einer Beziehung
    wobei die schein in Biologie, Chemie und bWL nicht wirklich schwer sind. Mit etwas reinknien ist das schon zu schaffen. Du musst ja nur irgendwie bestehen.

    Ich hatte auch in mathe in der oberstufe ne 4-5 und hab da nichts gemacht, aber im Biostudium habe ich die klausur(mit viel lernaufwand) ziemlich gut bestangen. Du musst halt einmal den schein mache und dann ist es gut, später machst du sowieso die mathe sachen(viel statistik) mit dem computer.

    In bwl ist das wohl sogar noch einfacher. Ein kumpel von mir studiert das an ner fernuni und hat mathe bestanden obwohl er in der oberstufe eher ein null punkte kandidat war. Man muss aber was tun, wenn man dort nicht gesegnet ist, darauf musst du dich einstellen. Du darfst dich dem halt nicht verschließen(das schaff ich sowieso nicht) sondern musst offen und schritt für schritt da rangehen.
     
    #18
    diskuswerfer85, 18 November 2008
  19. User 44981
    User 44981 (29)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    Fühle dich von meinem Beitrag bitte nicht persönlich angegriffen... es ist vielleicht harte Kritik, aber ich meine es nicht böse, sondern will dir damit nur helfen.

    Um die Schul-Mathematik halbwegs erfolgreich durchzuziehen, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:
    1. kannst du versuchen, alle gelernten Rechentechniken, Rechenwege, etc. stupide auswendig zu lernen und später wieder genau so 1:1 durchzuziehen (also wie Kochen strikt nach Rezept oder Lego Bauen nach Schritt für Schritt-Anleitung, wobei du alle zig Rezepte oder Anleitungen auswendig lernen musst).
    Wenn du dieses stupide Wiederholen von vorher schon zig mal genau so gerechneten Aufgaben beherrschst, müsste das zumindest für eine mittelmäßige Note reichen.
    Aber trotzdem würde ich dir diesen Weg nicht empfehlen.
    Das ist extrem aufwändig und im Endeffekt lernst du dabei überhaupt nichts!
    Dafür ist es auch dann machbar, wenn du keine Lust dazu hast, etwas verstehen zu wollen.

    2. kannst du versuchen, zu verstehen, was hinter dem steckt, was ihr im Unterricht macht und versuchen, die grundlegenden Prizipien hinter dem Stoff zu verstehen. Leider wird so etwas in der Schule überhaupt nicht gefördert. Aber wenn du da ein gewisses Verständnis entwickelt hast, werden dir auch neue, unbekannte Probleme nicht mehr sonderlich schwer fallen.

    Aber dazu brauchst du eine ganz andere Einstellung zur Mathematik.
    Dass du so etwas schreibst, zeigt ganz deutlich, dass dir jegliches Grundverständnis der Mathematik fehlt und auch dass du eigentlich gar keine Lust auf Mathe hast.

    Bei einer solchen Einstellung zur Mathematik wird dir wohl nicht mal teure, zeitaufwändige professionelle Nachhilfe helfen. - Und eine Stunde Mathe-Nachhilfe an der Uni schon gleich zwei mal nicht.

    Auch ein Zurückstufen in die 11. Klasse wird dir bei dieser Einstellung nicht wirklich helfen.

    Mathematik ist nicht stupides, blödes, langweiliges Rechnen!
    Mathematik ist ein wunderschönes, elegantes, vollständig logisches Gedankengebäude - schon alleine deshalb ist Mathe etwas tolles.
    Aber Mathematik ist auch noch die Grundlage jeder quantitativer Wissenschaft. Mathematik ist ein extrem vielfältiges und effektives Werkzeug für alle möglichen Dinge.

    Aber nur, wenn man die von mir genannte Variante 1 bevorzugt :zwinker:

    Das Rechnen an sich ist nur die relativ langweilige Anwendung der Mahtematik. - Die Mathematik selbst ist das Gedankengebäude und das Verständnis dahinter.
    Wenn man ein mal die Systhematik dahinter verstanden hat, muss man nicht mehr zig Aufgaben vom Gleichen Typ rechnen und muss kaum Lösungswege für bestimmte Aufgabentypenauswendig lernen, weil man selbstständig auf den Lösungsweg kommt.
    Öhm... wo sind die Nachhilfe-Preise bitte so niedrig?
    In meiner Gegend sind 15€ für Nachhilfe von einem Studenten üblich. - Teilweise wird sogar mehr (ca. 20€) verlangt.

    Auch Nachhilfeschulen verlangen pro Stunde ca. 15€ - und das für Nachhilfe in größeren Gruppen.
    Off-Topic:
    Ob jetzt Differentialrechnung absolut notwendig ist für die Integralrechnung, halte ich zumindest für zweifelhaft...
    In der Schule wird zwar die Integralrechnung auf der Differentialrechnung aufgebaut - aber das ist meiner Meinung nach weder sinnvoll, noch besonders gut verständlich. Im Grunde genommen braucht man für die Integralrechnung erst mal nur Kenntnisse in dern Grundrechenarten und logisches Denkvermögen.
    Erst mit dem Hauptsatz der Differential- und Integralrechnung (der in der Schule gleich zu Beginn der Integralrechnung vom Himmel fällt, obwohl er eigentlich alles andere als selbstverständlich ist) gibt es eine Verbindung zwischen Differential- und Integralrechnung. Und bis zu diesem Satz könnte man jedes der beiden Themen ohne jegliche Kenntnisse des jeweils anderen Themas aufbauen.
     
    #19
    User 44981, 18 November 2008
  20. Süßejana
    Benutzer gesperrt
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    Single

    da gäbs ja noch die ganz doofe idee mit arbeiten gehen und komm nich mit der dummen ausrede "keine zeit" denn das is nur ne dumme ausrede ich kenne einige abiturienten die nebenbei im supermarkt regale einräumen, das bringt ca 400 euro im monat, da wäre dann profinachhilfe drin.

    außerdem wenn ich mir deine anderen noten so ansehe könnte es durchaus sein das du jüngeren schülern nachhilfe geben kannst.
     
    #20
    Süßejana, 18 November 2008

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