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Mein allerletzter Brief an Sie!

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Der Poet, 18 Oktober 2007.

  1. Der Poet
    Der Poet (32)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Dies wird der letzte Brief sein, den ich Dir schreiben werde. Oft habe ich mich gefragt, warum ich überhaupt angefangen habe zu schreiben. Um zu verarbeiten? Um all die Begebenheiten mit Dir und die Erinnerungen an Dich zu verarbeiten? Habe ich geschrieben, nur um alles Erlebte mit Dir festzuhalten und mich an jeden einzelnen Moment zu erinnern? Ich habe mich oft erinnert und tue es heute immer noch. Und mit jedem Male, wenn ich mich erinnere, schneidet etwas durch meine Haut hindurch und trifft mich an einem Ort, der die letzte Bastion meines Daseins ist. An diesen Ort flüchte ich mich immer, wenn ich Dir schreiben möchte. Doch allmählich kann diese Festung den unsichtbaren Kräften nicht mehr standhalten. Es bäumt sich eine Armee aus Kummer und Verzweiflung in mir auf, eine schier endlose Zahl an zerbrochenen Träumen und Soldaten, die sie mit sich nehmen als Trophäe des Sieges über ein weiteres gebrochenes Herz.

    Lange hielt ich dieser Belastung stand. Alles mir Menschenmögliche habe ich getan, um diese Streitmacht abzuwehren; letztendlich musste ich feststellen, dass das, was mich als Menschen ausmacht, langsam zu bröckeln begann. Stein für Stein wurden meine Mauern erobert und von der plagenden Gestalt der Angst eingenommen. Sich zu wehren machte keinen Sinn mehr. Und wie ich heute weiß, ist es besser so. Was nutzt mir ein unendlich wertvoller Schatz, den ich mit keinem teilen kann? Eine lange Zeit über habe ich nämlich meine Seele auf Papier verewigt und damit das Wertvollste geschaffen, das mir nur möglich ist. Tief verborgen in verwinkelten Gängen, bewahrte ich all meine Zeilen an Dich zum Schutze vor bevorstehender Gefahr auf. Und nun halte ich sie in meinen bloßen Händen, ausgesetzt der Verwitterung und des Vergessens. Kannst Du mir sagen, was ich mit ihnen machen soll? Tagelang, wenn nicht sogar Wochen, liegen sie in einem Koffer, abgeschnitten von der Außenwelt und dem Licht. Manchmal habe ich den Eindruck, sie warten nur auf ein weiteres Familienmitglied manifestiert in der Gestalt aneinander gereiherter Worte, deren Seele angehaucht ist vom Fluss von Gedanken und Träume meines Wesens. Und manchmal bin ich stolz darauf; stolz, dass niemand Dir auf dieselbe Art und Weise schreiben kann, wie ich es getan habe und nun ein letztes Mal tue.

    Es war nicht immer leicht etwas für Dich zu verfassen. Ab und zu bin ich blockiert gewesen, wenn in mir eine Leere vorherrschte, die auf der Frage beruhte, ob das, was uns beide verbindet der Wille einer höheren Macht ist. Und gleichzeitig frage ich mich, was uns eigentlich verbindet. Was hat uns beide zu dem gemacht, was wir heute füreinander bedeuten? Und wenn man genau hinschaut, so dürfte ich diese Frage eigentlich nicht auf diese Art und Weise formulieren. „Für einander bedeuten“, was fällt mir eigentlich ein? Dir bedeutet ein anderer Mensch viel mehr, weil Du ihm sehr viel bedeutest, und er es Dir auch zeigen kann und darf. Er ist derjenige, der Dich liebevoll in den Arm nehmen und küssen darf, wenn Du Zärtlichkeit brauchst; er ist derjenige, der Dich lieben darf und es vermutlich immer dürfen wird. Er ist der, für den sich Dein Herz entschieden hat.
    Hingegen kann ich Dir meine Gefühle nicht zeigen, auch wenn Du um diese weißt. Du weißt, dass ich Dir schreibe, hast manches gelesen; aber ist es richtig von mir gewesen, sie Dich lesen zu lassen? Du würdest fragen, warum nicht? Wir sind doch Freunde. Und ich würde Dir insgeheim widersprechen, denn alles, was Du bisher gelesen hast, musste unwiederbringlich an Dir abprallen. Du durftest meine Gefühle für Dich nicht zulassen. Ich bin nur ein Mensch und Zweifel liegt in unser aller Natur, so stelle ich Dir daher diese Frage: Haben Dich meine Briefe wirklich berührt? Ich möchte nicht, dass Du mir antwortest, denn es würde nichts ändern. Vielmehr stelle ich Dir diese Frage, um Dich daran zu erinnern, dass selbst ich mich nicht ganz verloren habe und mir die ganze Zeit über Gedanken über meine Gefühle zu Dir gemacht habe.

    Trotz Zweifel, Wut und vergossener Tränen, habe ich Dir immer einen nie abgeschickten Brief geschrieben. Inspiriert wurde ich von Deiner Art, und deren mystisch bezaubernden Weg, den sie nahm, damit ich mich in Dich verliebte. Seit unserem ersten Treffen war mir klar, dass Du anders bist als alle anderen, die ich bisher kennengelernt habe. Deine liebevollen Augen erinnern mich noch heute an einen Tag, der für mich der schönste meines Lebens gewesen ist. Für Dich bedeutete er wahrscheinlich nur eine neue Erfahrung. Aber es war nicht nur dieser schöne Glanz, der in diesen lag. Es war, als ob wir uns schon immer gekannt hätten. Ich wusste nicht viel von Dir, aber etwas gab mir dieses warme Gefühl, dass ich mich in Deiner Nähe wohl fühle. Interessant ist nur, dass ich die ganze Zeit wie einen einzigen Lidschlag wahrnehme. Das Besondere daran ist, dass all Dein Glanz und dieser atemberaubende Zauber, den Du ausübst, in diesem einzigen Lidschlag eingehüllt sind. Momente, die ich in eben diesen wie eine stehengebliebene Uhr empfand, verstecken sich in diesem einzigen Moment, und ich erkenne, dass Du es geschafft hast, dass ich ein Gefühl namens Liebe zum ersten Mal spürte. Dennoch weine ich manchmal, weil es vielleicht besser gewesen wäre, dich damals nicht an dem einen Abend geküsst zu haben; vielleicht hättest Du mich Dich nicht küssen lassen sollen; vielleicht würde es mir heute leichter fallen, eine reine Freundschaft zu Dir zu akzeptieren.

    Aber soll ich alles, was wir damals als Bestimmung schimpften, auf einen Gedanken des Vergessens reduzieren? Soll ich all meine wundervollen Gefühle, die ich in Deinem Beisein hatte, auf der Basis von Sammeln von Gefühlen begründen? Soll ich allem den Zauber nehmen, indem ich mir einzureden versuche, dass alles nur von platonischer Natur gewesen ist? Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr sagt mir eine Stimme, dass es besser ist, mich an diesen Gedanken zu gewöhnen, auch wenn er nur wie ein betäubendes Mittel wirken sollte, das mir das Leben erträglicher machen sollte. Während Dein Herz einem anderen gilt, und ich mich frage, warum ich Dich nicht lieben darf, laufe ich nur vor der Wirklichkeit davon. Und ich muss mir eingestehen, dass meine letzte Bastion schon längst gefallen ist, noch bevor ich es merkte.
    All die ganzen Jahre über bin ich mit einem Panzer durch die Welt gegangen. Er beschützte mich vor allem, was mir fremd und neuartig erschien. Selbst meine Neugier, die Nahrung meiner Seele, verhielt sich ruhig hinter ihm; spähte nur hier und da über ihn hinweg auf das weite Land, das sich vor ihm erstreckte. Sie zuckte zusammen, wenn etwas Böses auf sie zukam; aber eben auch, wenn etwas Schönes mich zu berühren versuchte. Wenn mich jemand gern hatte, so habe ich es nicht gemerkt. Wenn jemand mit mir spielte merkte ich es auch nicht. Wenn mir jemand nur Gutes tun wollte, so habe ich es nicht verstanden auf ihn zuzugehen. Ich konnte ihm nicht entgegengehen und ihn in die Arme nehmen. Und dann kamst Du; und hast mir meinen Panzer abgenommen. Jemand, der mir geschichten und Bilder aus einer anderen Welt präsentierte, wie sie ich sie nie zuvor gesehen oder gehört habe.

    Das, was Du mir zeigtest, war schon oft Teil meiner Briefe; das, was Du mir zeigtest, hauchte meinen Briefen Leben ein. Ohne eben jenes, wäre alles von mir Geschriebene nur eine Erzählung von Erlebtem, dem das Schicksalsträchtige fehlte; ohne einen Gedanken an Dich wäre alles nur eine leere Hülle, die kein Mensch zu füllen verstünde. Und dafür bin ich Dir unendlich dankbar! Hätte ich jemals daran gedacht, so zu schreiben, wie ich es heute tue, wenn ich Dich nicht kennengelernt hätte? Dich, die mir zeigte, dass schöne Gefühle doch gegenwärtig sind; Dich, die mir nur in die Augen schauen musste, damit es mir besser ging; die mich zu verstehen versuchte, und es wahrscheinlich auch auf einen mir unbekannten Weg geschafft hat; Dich, mit der sich heute dieser Kreis schließt und ein Traum zu Ende geht. Ein Traum voller Farben, Melodien und Poesie.

    Mir ist klar, dass ich meine Gefühle für Dich immer verheimlichen muss, und deshalb habe ich mich entschieden, Dir nicht mehr zu schreiben. Ich kann es nicht mehr. Vor den Trümmern meiner Mauern stehend fühle ich mich so alleine und nackt. Nichts kann mich mehr einhüllen, wenn ich Wärme oder Zuneigung brauche. Es gibt keinen Ort mehr, an den ich mich flüchten kann, wenn ich Bedrohliches sähe. Einzig und allein mein Brustpanzer, den ich wieder anlegen werde, wird mir Sicherheit geben. Hoffnung auf das, wozu wir beide uns bestimmt fühlten, habe ich nicht mehr.

    Wie gerne hätte ich Dir einmal gesagt, dass ich Dich liebe. Es zu sagen hätte mir mein Leben bedeutet. Wie gerne hätte ich Dich noch einmal geküsst; Deine zarten, weichen, die meinen umspielenden Lippen, die ich warm empfand, wenn Du mich küsstest. Wie gerne wäre ich einmal neben Dir eingeschlafen und hätte mich unendlich groß gefühlt, dass ich am nächsten Morgen wieder neben Dir aufwache. Weil ich Dich geliebt hätte; weil wir zusammen gewesen wären. Wie gerne hätte ich Dich, ohne Angst davor haben zu müssen, Dich an einen anderen zu verlieren, kennengelernt, um sagen zu können, „Mein Schatz, ich liebe Dich.“ Wie gerne hätte ich Dich einmal geküsst ohne daran denken zu müssen, dass Du ihn vermutlich genauso küsst, wie mich. Gerne hätte ich es getan; wie gerne hätte ich gewusst, wer Du wirklich bist; wer Du bist, wenn Du abends einschläfst; wenn Du aufwachst; wenn Du krank bist; wenn wir uns gestritten hätten; wenn wir uns umarmt hätten; wenn wir uns wieder versöhnt hätten. Allzu schön war der Traum, vielleicht eines Tages mit Dir einen wahr zu machen; doch für mich bleiben diese Träume nur welche unter vielen, die ich von Dir hatte. Nichts von alledem wird je geschehen, denn ich werde weitergehen; unsere Wege trennen sich.

    Der Weg, den ich nehmen werde, ist ein anderer. Er wird Tränen und Schmerz bedeuten. Die Angst vor dem Alleinsein ist größer denn je. Heute noch packe ich meine Koffer und nehme Abschied von Dir. Zurück lasse ich eine Spur, genauso wie Du es tun wirst. Sie werden nicht vergehen, denn all das, was wir erlebt haben, sollte vermutlich so sein. Dein Lachen, Dein Strahlen – Dein ganzes Wesen.

    Während Du gerade irgendetwas tust, und keine Ahnung hast, dass hier jemand gerade sitzt und sich von seiner unerfüllten Liebe zu Dir verabschiedet, setzt sich irgendwo wieder jemand mit seinen Ölfarben hin und malt eine Landschaft, die seinem Willen entspringt. Vielleicht trinkst Du gerade einen Kaffee oder liest ein Buch? Bist Du gerade in einem Cafe? Bist Du mit ihm unterwegs? Fragen, die ich nicht mehr stellen werde. Ich werde mich nicht mehr fragen, was Du gerade denkst, wenn Du in meine Augen sehen solltest. Ich werde aufhören in Deiner Gegenwart zu träumen. Goldene Momente, die ihren Glanz in meine Augen fallen ließen, soll es nicht mehr zwischen uns geben. Ich möchte aufwachen und nicht mehr träumen.

    Was bleibt, ist die Gewissheit, dass wir beide uns ab und zu sehen werden. Nur werde ich Dir nicht mehr nahe sein; so, als ob Du mich nie berührt hättest; berührt, wie die Liebe es getan hat.

    Es bleibt zu sagen, dass ich Dich nie vergessen möchte, und nie verlieren möchte. Die Zeit wird alles regeln, so wie sie es schon eine Ewigkeit lang gemacht hat. Vielleicht sollte ich Dir noch sagen, dass sich ein Teil von mir gegen diese Entscheidung wehren wird, und nach Luft ringen möchte. Ich hoffe, dass dieser Teil von mir irgendwann in Ruhe und sanft einschlafen wird, um vielleicht da zu weiterzuleben, wo er entsprungen ist: Aus einem Stück Leinen, durch einen Pinselstrich, als Gedanke eines uns malenden Künstlers.

    Ich werde gleich schlafen gehen. Mit Bedacht werde ich meine Briefe an Dich noch ein letztes Mal in der Intensität lesen, wie ich es immer getan habe. Bei jedem einzelnen Buchstaben werde ich mich an meine Empfindungen erinnern, die ich beim Schreiben an Dich hatte; an Traurigkeit, Wut, Verzweiflung; an Trost, Freude, Leben. Was Du mir nichtsahnend geschenkt hast, kann ich Dir nicht in tausend Briefen wiedergeben. Durch Dich ist mir begreiflich geworden, dass wir alle jeweils ein Gedanke eines Malers sind, der auf Leinen gemalt und durch Liebe eingehaucht, zum Leben erweckt worden ist.

    Ich werde jetzt zu Bett gehen. Es ist an der Zeit, mich von Dir zu verabschieden -







    „Als ich einmal aufwachte, erinnerte ich mich an einen sehr schönen Traum"
     
    #1
    Der Poet, 18 Oktober 2007
  2. Murdoch
    Murdoch (30)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Dieser Brief ist ganz große Kunst! Es ist fantastisch, wie du deine Gefühle in Worten transportieren kannst! Du hast mich damit tief berührt, mein Freund. Man merkt, dass du deine ganze Seele da hinein gesteckt hast.
    Ich hoffe damit hast du zumindest einen Teil deines Schmerzes überwinden können.
     
    #2
    Murdoch, 18 Oktober 2007
  3. User 77157
    User 77157 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    ja, der brief ist sehr gut und sehr gefühlvoll geschrieben worden, und wohl genau das, was du im moment fühlst:smile: .

    wünsch dir alles gute:smile:
     
    #3
    User 77157, 19 Oktober 2007
  4. Packset
    Gast
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    ....
     
    #4
    Packset, 19 Oktober 2007
  5. Der Poet
    Der Poet (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Ich kann nicht behaupten, meinen Schmerz dadurch überwunden zu haben. Ich würde es anders ausdrücken: Es ist leichter seine Gedanken äußern zu können - wenn auch (nur) in diesem Forum. Es ist sehr schwer, sie zu treffen und zu wissen, dass sie noch am selben Abend wieder zu ihrem Freund geht. Es ist schwer in ihre Augen gucken zu können, ohne gleich von ihrem Charme eingefangen zu werden....etc.

    Bin ich hoffnungslos?!

    Der Poet
     
    #5
    Der Poet, 19 Oktober 2007
  6. User 77157
    User 77157 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    nein, du bist nicht hoffnungslos:knuddel: . es gibt immer hoffnung, die frage ist nur wofür:smile:
     
    #6
    User 77157, 19 Oktober 2007
  7. Der Poet
    Der Poet (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Ich frage mich eher, warum hoffen, wenn man eh schon weiß wie es endet?! Ich bin noch immer in sie verliebt. Und egal wie sehr ich mir wünsche, dass meine Gefühle für sie einschlafen, umso mehr kämpft da etwas in mir ums Überleben. Vielleicht meine Sehnsucht nach ihr?!

    November
     
    #7
    Der Poet, 21 Oktober 2007
  8. Der Poet
    Der Poet (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Hi!

    Wollte mal meinen Beitrag oben halten.... bin mal so egoistisch :tongue:


    LG Der Poet alias November
     
    #8
    Der Poet, 23 Oktober 2007
  9. Der Poet
    Der Poet (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Hmm, ich finde es schade, dass diese Rubrik allgemein etwas vernachlässigt wird. Leider! Hier finden sich zum Teil echt schöne Texte ein, die nur darauf warten gelesen zu werden.

    Und nebenbei: Was halten die Anderen von meinem Text?!

    LG Der Poet
     
    #9
    Der Poet, 25 Oktober 2007
  10. Katanja
    Katanja (28)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    mir fählen die worte. kann mich den annderen nur anschließen...einfach wunderbar beschrieben!!! :cry:

    lg Katanja
     
    #10
    Katanja, 26 Oktober 2007
  11. Der Poet
    Der Poet (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Vielen lieben Dank für Eure lieben Worte! Gibt es noch andere Meinungen zu diesem Brief? Woran denkt ihr beim Lesen und danach?!

    LG Der Poet alias November
     
    #11
    Der Poet, 27 Oktober 2007
  12. Der Poet
    Der Poet (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Ich bin traurig, weil ich sie ständig vermisse! Ich bin traurig, weil sie mir immer entgegenlächelt. Ich bin traurig, weil sie niemand mit meinen Augen sehen kann....:cry: :ratlos:


    Der Poet
     
    #12
    Der Poet, 31 Oktober 2007
  13. Sternenjunge
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Hallo Poet,

    einen wunderschönen Brief hast du da verfasst.
    Ich weiß genau was du fühlst, den mir geht es so wie dir...

    ....jedesmal wenn ich sie sehe zereißt es mich innerlich vor Sehnsucht... besonders schlimm ist es wenn man weiß das man diese Sehnsucht niemals stillen kann .... :flennen:
     
    #13
    Sternenjunge, 1 November 2007
  14. Der Poet
    Der Poet (32)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Diese Sehnsucht, so wünsche ich mir, wäre nur eine Einbildung, um sie zu vergessen und nicht weiterhin meine Erinnerungen zu nähren. Jedenfalls schreibe ich derzeit schon wieder!

    LG Der Poet
     
    #14
    Der Poet, 4 November 2007
  15. User 77157
    User 77157 (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    2.512
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    vergeben und glücklich
    da bin ich ja schonmal auf weitere werke von dir gespannt:zwinker:
     
    #15
    User 77157, 4 November 2007
  16. lisamausi86
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Ich habs jetzt schon öfter gelesen...ich finds jedesmal wunderschön :cry: :smile: :herz:
     
    #16
    lisamausi86, 11 November 2007
  17. Melua
    Melua (33)
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    vergeben und glücklich
    Hallo Poet,

    dein Brief könnte auch von einem sehr guten Freund von mir stammen, hört sich sehr nach "unserer" Geschichte an. Sogesehen, berührt es mich sehr und macht mir gleichzeitig auch Angst, ob besagter Freund heute auch noch so "gefangen" ist...
     
    #17
    Melua, 15 November 2007
  18. Sovereign
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Dein Brief drückt Deine Schmerzen sehr gut aus, finde ich.

    Worte des Aufmunterns sind schwer zu finden, da ich Deine Situation nicht genau genug kenne. Der Brief deutet ja vieles an. Daher belasse ich es bei diesem Satz: Das Pendel der Glückseligkeit schwingt in beide Richtungen und es pendelt sich stets wieder ein.

    In diesem Sinne: Kopf hoch, Du begnadeter Poet!
     
    #18
    Sovereign, 19 November 2007
  19. kusChÄlbÄrcHeN
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    Poet:

    Zu allererstmal ein ganz großes Lob meinerseits für deinen Brief. Wie meine Vorredner schon sagten, du drückst deine Gefühle super aus in deinen Worten und bewegst sogar was in Menschen, die weder dich noch das Mädel kennen und diesen Text lesen.

    Ich geb dir einen Tip, da ich mir vorstellen kann wie du dich fühlst.

    Lass los von ihr, brech den Kontakt ab fürs erste bis du wieder unter Kontrolle hast und für die nächste Frau versuchst du diese Kunst, Gefühle in Worte zu packen mal zu benutzen. Aber nicht wenns zu spät ist und in Trauer, sondern wenn du mit ihr redest.
    Diese Kunst beherrschen nicht viele und damit kann man viel viel erreichen.

    Wenn du z.B. mit einer Frau über Hobbys redest oder Leidenschaften, kannst du mit diesen Sachen ebenso Gefühle verbinden, die du dabei empfinden magst. Wenn du das im Gespräch dann zu benutzen weißt, wird dir fast jede Frau erliegen :smile:

    LG
     
    #19
    kusChÄlbÄrcHeN, 20 November 2007

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