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Mein bester Freund ist süchtig

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von Nicole3333, 31 Juli 2007.

  1. Nicole3333
    Gast
    0
    Hallo,

    Ich habe da ein Problem das etwas schwerwiegender ist. Mein bester Freund kifft schon einen sehr langen Zeitraum über und das nicht wenig. Er holt sich fast jeden zweiten Tag neues Zeug und raucht das dan innerhalb zwei Tagen weg um sich gleich neues zu besorgen. Seine Eltern sind schon ziemlich am durchdrehen, können gegen seinen Starrkopf jedoch nichts ausrichten. Er ist 17 und lässt sich von seinen Eltern einfach nichts mehr sagen. Warum sie ihm Taschengeld geben, ist mir schleierhaft, da sie ja auf der einen Seite nicht wollen, dass er kifft, es aber grob gesagt finanzieren.
    Nun, jedenfalls habe ich schon Verhaltensweisen an ihm bemerkt, die ich vorher nichts kannte und ich kennen ihn schon knapp zwei Jahre. Früher hielt sich das kiffen ja noch in Grenzen, vielleicht zwei bis drei mal im Monat und ich habe es auch gemacht, jedoch wieder damit aufgehört, weil ich finde, dass es zwar ganz lustig ist, aber ich will nicht das irgendwann mein Leben davon bestimmt wird. Jedenfalls habe ich ihn als einen lebensfrohen, unternehmungslustigen und sehr netten Menschen kennengelernt und wenn ich ihn heute sehe, ist er nur noch am WOW zocken und kiffen, auch noch bei sich im Zimmer oder er pennt und ich unerreichbar. Aus dem Haus kommt er äußerst selten und man müsste ihn schon regelrecht entführen.
    Ich weiß nicht mehr was ich machen soll, es verletzt mich, weil ich nicht machen kann und ich nur zusehen kann, wie er sich kaputt macht. Mit ihm reden bringt nichts, da schaltet er vollkommen ab und ist nur sauer. Er meint halt, dass ich ihm nichts vorschreiben kann und ihm das kiffen nichts macht. Es hätte alles im Griff und wäre alt genug selbst zu entscheiden was gut für ihn ist.
    Ich mein, er hat ja recht, vorschreiben kann ich ihm nichts, auf der anderes Seite jedoch, spielt er sich nur was vor. Jedes mal wenn ich bei ihm bin, redet er nur davon, wo was gehen könnte und er fährt sogar fast 20 km um es zu holen, nur um sich die ganze Nacht Joints reinzuziehn.
    Hat jemand schon mal Erfahrungen mit so einer Situation gemacht und kann mir vielleicht jemand Tipps geben? Ich meine, ich würde ja zu einer beratungsstelle gehen, aber wenn er das erfährt, dann tickt er noch aus und das will ich möglichst vermeiden.
    Erst heute hat er wieder richtig Stress mit seiner Mum gehabt und ich habe ihn gefragt, ob er nun endlich damit aufhören will oder zumindest nicht mehr im Zimmer rauchen, des bekommen die ja mit. Aber er meint auch nur, dass ihm niemand was vorschreiben kann.

    Ich bin echt am verzweifeln wegen der Sache...

    Lg,
    Nicole
     
    #1
    Nicole3333, 31 Juli 2007
  2. Hundsgemein
    0
    Solche Menschen merken es entweder auf den schwierigen weg oder gar nicht...

    eine freundin könnte auch vieles verändern.. oder ein sonstige großer ruck in seinen leben...
     
    #2
    Hundsgemein, 31 Juli 2007
  3. $-T-P
    $-T-P (26)
    Verbringt hier viel Zeit
    11
    86
    0
    Single
    Ich würde dir raten dich von deinem Freund abzuwenden,
    das wäre das beste für dich.Er hat leider recht,indem was
    er sagt,er ist alt genug um zuwissen was er macht und wie
    er entscheidet und er setzt es auch durch.Wenn du dich von
    ihm abwendest,was dir bestimmt schwer fallen wird,es aber
    keine andere Möglichkeit gibt,wird er mit der Zeit merken,
    was er damit angerichtet hat - und vielleicht mit etwas Glück
    wendet sich eines tages alles wieder zum guten.

    Es ist oftmals so,das den meisten Jugendlichen ( ja,ich bin
    auch erst 17,aber das spielt keine Rolle ) die geistige Reife
    fehlt,um vernünftig zusein,das es nur dummes grünes Gras
    ist,das lustig macht.Das wird er aber im zunehmenden Alter
    auch merken.

    Nunja,ich schreibe hier eigentlich nie was,aber dazu
    musste ich was posten. Ich habe selbst meinen Cousin
    verloren,durch Cannabis. Er war wie ein Bruder für mich,
    bin leider einzelkind.Heute kennt er mich nicht mehr,ist
    sehr agressiv und muss Beruhigstabletten nehmen.Seit
    das damals passiert ist,bin ich strikt gegen jegliche Droge,
    auch gegen einen Tropfen Alkohol :kopfschue

    Ich wünsch dir alles gute.
     
    #3
    $-T-P, 31 Juli 2007
  4. User 76250
    Planet-Liebe Berühmtheit
    3.193
    348
    3.050
    Single
    Ich glaub nicht, dass er dafür alt genug wird. Ansonsten aber geb ich Dir recht. Wenn man einen anderen Menschen nicht retten kann, muss man zumindest sich selbst retten.
     
    #4
    User 76250, 31 Juli 2007
  5. Nicole3333
    Gast
    0
    Danke für die Antworten. Ja ich habe es mal versucht mit dem Abwenden und wir haben uns einen Monat nicht gesprochen und nicht gesehn. Doch irgendwann hat er sich gemeldet und gefragt ob wir uns nicht draußen treffen mit meinem Freund und noch ein paar anderen Kumpels. Da habe ich zugestimmt, weil ich mich gefraut hatte, dass er mal raus kommt und ich dachte, es hätte etwas gebracht. Doch leider war am nächsten Tag alles wieder beim alten. Ich habe das gefühl, dass wenn er mal einen richtigen Gedanken fasst, es gleich wieder lässt und sobald er wieder was raucht, vergisst er alles wieder und ist in dem alten Ding drin. Ich habe schonmal einen sehr guten Freund an Drogen verloren, doch damals war es Koks und ich hatte wirklich keine Chance ihn wegzuholen, bis derjenige schließlich in der Psychiatrie gelandet ist. Doch da ist eine alte Geschichte und eigentlich nicht mit der zu vergleichen, doch ich möchte nicht noch mal einen guten Freund verlieren. Denn mit dem damaligen habe ich heute nichts mehr zu tun. Er hat den Kontakt zu seiner Vergangenheit abgebrochen, was ich auch vollkommen respektiere.
     
    #5
    Nicole3333, 31 Juli 2007
  6. Decadence
    Verbringt hier viel Zeit
    1.891
    121
    0
    nicht angegeben
    meiner meinung nach kann ein süchtiger nur sich selber helfen.ich würde nie versuchen nem abhängigen die sucht abzugewöhnen,wenn er selber nicht will.man kann nur unterstützen wenn derjenige es schon selber eingesehen hat und wirklich will.

    ich würde mich zurückziehen und abwenden..mindesens so lange bis er merkt dass er sein leben verkorkst.
     
    #6
    Decadence, 31 Juli 2007
  7. Masterboy1983
    Verbringt hier viel Zeit
    238
    101
    0
    nicht angegeben
    Da kann man wenig tun.

    Hab auch zwei Kumpels bzw. ex Kumpels die seit ihrem kümmerlichen Hauptschulabschluss vor ca. 7 Jahren nichts anderes getan haben als Computer zu zocken und zu kiffen.

    Warum deren Eltern bzw. Grosselteren sie nicht einfach rausschmeißen ist mir aber schleierhaft. Ich verstehs einfach nicht.

    Klar ich kiff auch mal gern ein, aber doch nicht jeden Tag bzw. jede Woche.
     
    #7
    Masterboy1983, 31 Juli 2007
  8. Nicole3333
    Gast
    0
    Ich hab jetzt wirklich vor mich echt nicht mehr zu melden und nichts mehr zu machen und ich hoffe das hilft wirklich. Ist zwar kein toller Gedanke, aber was soll man machen. Ich hoffe halt auch, dass seine Eltern einen Weg findet, an ihn ranzukommen, vielleicht sieht er dann ein, was er falsch macht. Naja... jetzt kann ich wohl nur warten. Danke für die Antworten!
     
    #8
    Nicole3333, 31 Juli 2007
  9. -itz-
    -itz- (26)
    Benutzer gesperrt
    199
    0
    0
    nicht angegeben
    Wende Dich von ihm ab, er wird irgendwann feststellen, dass zocken und kiffen eine Kombination ist, die auf Dauer nicht glücklich macht und ihn nicht ausfüllt.

    Es kann ein paar Wochen dauern, bis er das endlich mal einsieht und er auf Dich zurückkommen wird. Ich glaube, dass es im Moment einfach nur seine Grenzen austestet.

    Jedem noch halbwegs realitätsnahem regelmäßigen (paar Mal wöchentlich, auch durch die Woche) Kiffer ist klar, dass es ohne Cannabis recht unangenehm ist, nicht weil man dann auf Turkey ist wie bei Heroin, sondern weil einfach irgendetwas fehlt. Man fühlt sich so ein wenig ausgelaugt.

    So ist es jedenfalls bei mir, nur das ich mich freuen würde, wenn so jemand wie Du für mich da wäre.^^

    Dein Freund ist sicherlich nicht so "abhängig", dass er davon nicht selber mit ein wenig Anstrengung und Disziplin wegkommt. Eine Therapie halte ich für überflüssig - vielleicht ein "professionelles Gespräch", mehr aber auch nicht.
     
    #9
    -itz-, 31 Juli 2007

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