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Mein bester Freund...

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von envy., 19 Februar 2006.

  1. envy.
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    nicht angegeben
    Hallo ihr Lieben,

    So, ich habe lange darüber nachgedacht, ob es Sinn macht, meine Gedanken zu diesem Thema öffentlich zu machen, weil sogesehen kann man mir nicht helfen, weil es gar nicht um mich geht. Aber wenn es unter euch allen, ein paar Leute geben würde, die sich diese Zeilen durchlesen, und mir vielleicht auch was dazu sagen können, dann wäre ich sehr froh. Ich weiß nämlich nicht, wie ich mit einem solchem "Problemfall" umzugehen habe, und ich habe zum Teil wirklich Angst, durch meine impulsive Art, etwas kaputt bzw. noch schlimmer zu machen.

    Ich habe da einen Freund, sozusagen einer meiner besten. Marc (Marc ist nicht sein richtiger Name, aber damit fällt es mir leichter, die Sache zu erklären.) Marc hat relativ viele Probleme von zuhause aus mitbekommen, und er hat eine echt schwere Zeit hinter sich. Er hat 2 Zwillingsschwestern und in seiner Familie war immer er das schwarze Schaf. Eigentlich grundlos, doch seine 2 Schwestern wurden immer bevorzugt. Wenn seine Eltern ihren Kindern gesagt haben, sie würden sich scheiden lassen wollen, gaben sie Marc als Grund an. Er sei Schuld, dass Unruhen in der Familie herschten (Es sind in der Familie diesbezüglich viele Probleme aufgetreten, davon mag ich aber momentan nicht alles erzählen, da ich höchstwahrscheinlich selbst nicht einmal alles weiß).
    Vor einem 3/4 Jahr dann ungefähr, haben Marcs Eltern ihn von zuhause rausgeschmissen. Als er irgendwann einmal nach Hause kam, standen alle seine Sachen auf der Einfahrt verteilt, sein Vater sagte ihm, er müsse sich jetzt eine Möglichkeit zum wohnen suchen, hier sei er nicht mehr zu Hause. Die Eltern wollten also nicht mehr von ihm wissen. Ihr werdet jetzt sagen, da muss es doch einen Grund gegeben haben, keine Eltern schmeißen ihr Kind ohne weiteres von zuhause raus. Das hat nämlich jeder gesagt, und ich kann dazu nur immerwieder sagen, dass es wirklich keinen angemessenen Grund gegeben hat. Nicht einen von dem ich, oder irgendwer weiß, außer er selbst vielleicht aber das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

    Marc hat dann zuerst Hilfe bei einer Einrichtung, die obdachlose Jugendliche und junge Erwachsene aufnimmt gefunden. Da hat er 4 Wochen gewohnt, zwischenzeitlich eine Freundin gefunden. Wir dachten schon, alles würde jetzt wieder gut, jetzt hat er jemandem, dem es ähnlich geht wie ihm, er muss den ganzen Scheiß nicht mehr alleine durchmachen. Mit der Freundin war es aber schnell vorbei, da sie ihm zu stark geklammert hat. An dem abend als er Schluss gemacht hat mit ihr, hat sie sich dann die Pulsadern aufgeschnitten, kam in die geschlossene Anstalt. Klar er war komplett fertig, wer wäre das nicht.
    Kurz darauf hat er dann eine Wohnung gefunden, ist eingezogen. Alles schien okay. Eigentlich ist es das jetzt auch, abgesehen davon, dass er zwischenzeitlich 2 ziemlich harte Abstürze geschoben hat, im Krankenhaus gelandet ist. 2Mal. Einmal wegen Kiffen, das zweite Mal wegen einer Überdosis Alkohol. Er sagte zwar, er wolle jetzt kürzer treten, mit dem Kiffen hat er ganz aufgehört. Dafür ist er mittlerweile abhängig vom Shisharauchen (das ist kein Witz..!) und trinken tut er nach wie vor. Das war jetzt die Vorgeschichte.

    Die momentane Situation ist nämlich folgende:
    Er hat jetzt eine Freundin, Nina (Name auch wieder geändert). Seit ca. 3 Wochen. Nur weiß man nicht, wie sie darüber denkt. Sie treffen sich hin und wieder, ca. 1-3 mal die Woche. Aber es scheint, als würde nur er immer auf sie zugehen und sie das eigentlich gar nicht so gern haben wollen. Nun, also ich würde das jetzt nicht als "Beziehung" im eigentlichen Sinne bezeichnen, aber das kann ich ihm natürlich unmöglich sagen. Er würde sich gekränkt fühlen. Er hat noch eine andere beste Freundin sozusagen, die mit Nina, seiner momentanen Freundin auch sehr gut befreundet ist. Sie ist sozusagen diejenige, die die beiden zusammengebracht hat. Naja mehr aber nun auch nicht.
    Nur dass er oft schon darüber nachgedacht hat, wie es wohl wäre mit ihr zusammen zu sein, sie zu küssen etc. Das finde ich schonmal nicht richtig, denn andererseits sagt er selbst, er wäre total am Boden, würde Nina ihm nun sagen, dass sie nicht von ihm will.
    Naja die andere besagte Freundin (nennen wir sie mal Anna) scheint mit sein Lebensmittelpunkt zu sein. Das ist schonmal relativ enttäuschend. Man tut und macht für ihn, er allerdings tritt das in gewisser Weise mit Füßen. Zum Beispiel war da mal was; ich war traurig, und wollte dass er mich anruft, sozusagen als Trost etc. wie man das unter Freunden so macht. Habe ihn angerufen. War besetzt. Toll, ich brauchte ihn aber in diesem Moment. Ich rufe ihn also auf Handy an; "Marc, ruf mich mal bitte an, es ist ganz dringend, bitte bitte (voll am heulen)" Er: "Ja gleich, telefonier noch mit Anna". Er hat mich ca. ne halbe Stunde später angerufen. Dann hat er mir gesagt, dass er darüber schon (durch jmd. anderen) bescheid wisse.
    Er kannte also den Grund und hat sich nicht die Mühe gemacht mich mal eben anzurufen, weil er Anna nicht abwimmeln wollte? Hab ich da was falsch verstanden? :/
    Naja aber gut. Damit kann ich ja leben. Kenne es ja nicht anders. Denn die eigenen Probleme sind bei ihm halt wichtiger als die der anderen. Eine Freundin von mir redet mit ihm, erzählt ihm wie glücklich sie mit ihrem neuen Freund ist, er ist aber schlecht gelaunt. Seine Antwort: "Toll, das bringt mich auch nicht weiter." Super.
    Davon mal ab, also momentan hängt sein Leben sozusagen von Nina ab. Nina hier, Nina dort. Es gibt kein anderes Gesprächsthema und Nina ist der Mittelpunkt der Erde. Verhält sich Nina mal blöd ihm gegenüber, zieht er n Gesicht bis zum Teppich. Am Telefon nörgelt er die ganze Zeit über sie, und über das was man machen soll, und möchte man ihm mal was von seinen eigenen Sorgen erzählen, hört er gar nicht zu.
    So, heute morgen ruft er mich an, voll traurig und schlecht gelaunt. Er weiß nicht was er machen soll, gestern abend liefs wieder scheiße mit Nina. Er spekuliert, ob sie die ganze Sache nicht nur eingegangen ist, um jemand anderen eifersüchtig zu machen. Liegt aber eher fern. Jetzt er heute morgen: "Ich glaub ich trink den restlichen Jim Beam der hier noch steht aus" (heute morgen um 10 Uhr, rückblickend auf seinen Alkoholabsturz im November.) Ich wurde wütend. Hab ihm gesagt, dass ich das unter aller Sau finde, er sei schließlich kein Alkoholiker und das sei das allerletzte. Er solle sich gefälligst erstmal ins Bett legen und schlafen. Er hat mir erklärt, er sei ein erwachsener Mensch und habe das selbst zu entscheiden. Ich war komplett wütend. Dann haben wir aufgelegt.

    Ich kann mit solchen Dingen nicht umgehen. Er ist ein Freund, und ich möchte nicht, dass er sich was tut. Aber es gibt soviele Sorgen auf der Welt, und ich mag es nicht, wenn jemand wegen derartigen Kleinigkeiten so spricht und denkt, überall schlechte Laune verbreitet und anderen ein schlechtes Gewissen macht wenn sie glücklich sind. Das finde ich falsch, und ich habe oft versucht ihm das zu erklären. Allerdings habe ich nicht den Eindruck, dass er das besonders ernst nimmt. Manchmal kommt es mir vor als höre er mir nicht zu. Denn auf der anderen Seite weiß ich, dass er gerade das nicht braucht. Man muss anders auf ihn einreden, als ich das tue. Aber oft fällt mir das einfach zu schwer, weil ich denke, vielleicht merkt er dann irgendwann mal, dass es so nicht ewig weitergehen kann.

    Sooo jetzt habe ich eine Menge geschrieben. Und ich danke jedem, der sich die Mühe gemacht hat, das alles durchzulesen, oder was dazu schreibt.
    Danke schonmal im Vorraus.

    sv.freeware
     
    #1
    envy., 19 Februar 2006
  2. User 30029
    User 30029 (27)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich kann dich verstehen und ich kann ihn verstehen.
    Ich habe in Südafrika mitbekommen, wie das Baby der Haushälterin meines Vaters gestorben ist, weil es Asthma hatte - wenn ich danach hier nach Deutschland komme und mir Leute was vorheulen, weil sie eine 3 in Deutsch oder Streit mit den Eltern oder sonstwas haben, krieg ich die Krise.
    Ich kann aber auch seine Seite verstehen. Manchmal wenn es mir nicht gut geht, habe ich auch enorme Probleme mit glücklichen Menschen. Ich denke, sowas ist normal und in einem gewissen Maße auch in Ordnung. Nur geht es eben nicht, dass man IMMER, wenn es einem selbst nicht gut geht, erwartet, dass es den anderen auch so geht. Im Gegenteil, man sollte sich auch mit den anderen mitfreuen und wieder hochziehen lassen können.

    Es ist klar, dass es dich fertig macht, aber ich denke nicht, dass es dich oder ihn so weiterbringt. Vielleicht solltest du versuchen, dich ein bisschen von ihm unabhängiger zu machen. Einfach mal versuchen, seine schlechte Laune zu ignorieren. Es geht nicht, dass immer nur er bemitleidet wird. Ich weiß, das lässt sich alles leicht sagen, immerhin ist er dein bester Freund, aber auf lange Sicht zieht er dich sonst mit runter und das solltest du nicht zulassen.
    Hat er professionelle Hilfe? Vielleicht solltest du ihn mal darauf ansprechen...
     
    #2
    User 30029, 19 Februar 2006
  3. Weeee
    Gast
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    Hi, also
    ich bin wohl etwa in der Lage von "Marc" und ach ich schreib einfach mal...

    Du kannst oder solltest zumindest von dir nicht erwarten ihm da raus zu Helfen. Mach dich nicht dafür Verantwortlich... seine Probleme kannst du nicht lösen.
    Du tust doch schon wahnsinnig viel für ihn.

    Ich empfehl dir, ihn irgendwie mal zu nem Psychologen zu schicken.
    Muss man nur mal schauen wie das mit der Krankenkasse/Bezahlung ist...

    Ansich muss er alles alleine machen.
    Du musst die richtige Balance finden... für ihn da sein aber nicht sein Selbstmitleid aufzusaugen.

    Du sagst er stellt sich wegen Kleineigkeiten so an?
    Hallo? seine Kindheit? ... ich kann ihn gut verstehn, würde auch nur noch zu machen...

    Mir kommt das mit seinen Freundinnen auch komisch vor...
    Ich glaub anstatt sich immer um seine Freundin zu sorgen sollte er mal zur Ruhe kommen und mit sich Selbst klar kommen...
    Könnts sein dass er sich seine nicht gegebene elterliche liebe von seiner Freundin hohlen will?
    Bei mir hat das immer zu nix geführt.
    mit der Vergangenheit/Kindheit abschliessen (Psychologe)
    Glaube erst dann kannst du im wirklich helfen...

    Ansonsten ...auf ihn "einreden" klingt schomal falsch...
    ...ist jeder Mensch anders und jeder Mensch hat ne andere Vergangenheit deswegen könnt ich dir auch viel falsches erzählen und mach mal lieber schluss

    Hoffe es hat geholfen, wenn du spezielle fragen hast können wir ja mal chatten ICQ?
    Naja sonst ... lass dich nicht runter ziehn...
    ...
     
    #3
    Weeee, 19 Februar 2006
  4. envy.
    Meistens hier zu finden Themenstarter
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    Es ist gar nicht so, dass ich mich dermaßen runterziehen lasse. Nur halt beim Reden oder Telefonieren strengt es manchmal sehr an, die gute Laune zu behalten. Und ihn kümmert das gar nicht so. Hat man manchmal den Eindruck.
    Wenn ich ihn mal nicht anrufe, klar dann kommt was von ihm. Er redet schon gerne, das weiß ich doch auch, aber manchmal fällts mir halt echt schwer.. Vor allem weil ich nichtmal selbst von mir erzählen mag momentan. Das ist keine Möglichkeit ihn abzulenken.. :frown:
    Aber ich möchte doch eigentlich nur, dass er sich mal wieder richtig freut, mal wieder glücklich ist :/ Er soll nicht immer Trübsal blasen, und je mehr er gerade das tut, schüttet er sich mit Alkohol zu, und das macht mir echt Sorgen :/ denn wenn er so weiter macht, bleibts bald nicht "nur" bei einer Alkoholvergiftung.

    Psychologische Hilfe.. Tja, das ist so eine Sache. Seine Eltern sind beim Psychologen, seine Schwestern rennen da auch wöchentlich hin. Er sollte das ursprünglich auch machen.
    Damals war er wohl auch mal, aber er sagt, die hätten alles nur viel schlimmer gemacht. Das will er nicht.
     
    #4
    envy., 19 Februar 2006
  5. Weeee
    Gast
    0
    Kann sein das seine Familie das alles schlimmer gemacht hat aber ich bezweifel stark, dass es der Psychologe war und wenn ... soll er n anderen suchen ...
    Oder ist es das: "Ich brauche so Etwas nicht!"
    "Es bringt eh Nichts!" usw..
    Kann auch gut sein das er sich deswegen weigert zum Psychologen zu gehn, weils eben der rest seiner Familie zu einem geht...
    Er hat sich verweigert, ist noch nicht bereit oder weiss nicht wie s beim Psychologen abläuft.

    Wenn er nur einmal eine Stunde bei jemanden war kann er doch nicht behaupten das sich dadurch nur alles verschlimmert...
    Aber ich kann mir gut vorstellen, dass es auf manche Menschen (je nach Vergangenheit) es erst als "Verschlimmerung" wirkt.
    Bei mir wars zwar nit so aber dein Freund hat noch n sehr viel beschisseneres Leben gehabt.

    Du solltest raus bekommen, warum er wirklich nicht zum Psychologen gehen will, oder es ihm irgendwie schmackhaft machen...
    Vielleicht mal mit ihm hingehen... Keine Ahnung
    Ich glaub jedoch, dass das ohne einfach nicht den gewünschten erfolg bringt.

    Meine ganz persöhnliche meinung..., ich glaube das Kiffen das kleinere übel ist , weils mit Alkohol einfach so sau schnell richtig gefährlich werden kann ...wenns um die Frustbeseitigung geht.
    Und eine Alkoholsucht ist sehr viel schwerer zu durchbrechen.
    Also so wie du erzählst, stell ich mir das so vor, dass er nit jeden Tag was trinkt, aber wenn dann richtig?
     
    #5
    Weeee, 20 Februar 2006
  6. envy.
    Meistens hier zu finden Themenstarter
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    nicht angegeben
    Ich habe mal lange mit ihm über seine Vergangenheit mit Psychologen geredet. Er war da, sogar regelmäßig. Doch er fand für sich selbst nicht, dass es ihm helfen oder irgendwas bringen würde.
    Und auch wenn es das tun würde, wie sollte ich das anstellen? Ich will ihm doch nicht nicht vorschlagen, mal psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Was muss er denn dann von mir denken? Und was sollte ich als Grund angeben? Dass er manisch deppressiv wirkt?
    Er sieht das doch selbst nicht so. Und ich denke auch nicht, dass er zum Psychiater rennen sollte. Ich will nur eine Möglichkeit finden, ihn ma wieder n bisschen glücklicher zu sehen ;/


    Also in Puncto Alkohol; ich wurde richtig stutzig erst, als er mir Sonntag-Morgen gesagt hat, er würde die restliche Flasche Whiskey austrinken wollen. Auf meinen Protest hin gab er mir zuverstehen, dass ich da kein Mitspracherecht hätte. Ich hab ihn angemotzt, er sei schließlich kein Alki etc. Hatte den Eindruck, die Tatsache, dass ich mir Sorgen mache, sei ihm komplett egal.
    Ok, im Nachhinein hat er dann doch nichts getrunken und sich ins Bett gelegt, aber zu dem Zeitpunkt wurde mir klar, dass er wirklich immer was trinkt wenn er schlechte Laune hat. Das kann doch nicht sein :/ ,.. Und ja, dann richtig.
    Der Arzt hat ihm gesagt, er soll das einschränken. Macht er nicht wirklich. Und er lässt dann auch nicht mit sich reden. :/
     
    #6
    envy., 20 Februar 2006
  7. Weeee
    Gast
    0
    Tu mir bidde den Gefallen und sei sehr Kritisch... ich bin auch nur ein verwirrter Mensch der aus Eigenerfahrung spricht...

    Was hatte er genau also er wegen des Kiffens ins Krankenhaus eingeliefert wurde ...weisst du das?

    Aber so wie das klingt, läuft das doch gradewegs auf ne Alkohol Sucht aus...

    Wenn du es ihm vorschlagen würdest mal zum Psychologen zu gehn verhält er sich vermutlich wie ich damals... hab aggressiv reagiert, gemeckert, gesagt, dass ich sowas nit brauche usw. usw...
    Und ich war beleidigt, zu tiefst...
    Es musste dann erst meine Schwester kommen und mir klarmachen, dass das ganz normal ist und das sogar noch "normalere" Menschen zum Psychologen gehen.

    Aber probiers doch einfach mal, diesmal ist es nicht seine wahrscheinlich verhasste Familie die es vorschlägt, sondern eine gute Freundin.

    Klar kanns sein, dass es ihm nix gebracht hat, wenn der Psychologe es nicht geschafft hat vertrauen aufzubauen (z.B.) ,oder wenn ers wie ne ehemalige Klassenkameradin macht und ihm einfach nix erzählen will.
    Ich hab auch erst 2 mal den Psychologen gewechselt bis ich bei einem das Gefühl hatte, dass er mich versteht, und gleichzeitig es etwas bringt ...
    Beim Ersten dachte ich auch. ..Oh Gott, was will der überhaupt? Der hat doch keinen Plan... Mochte seine Art nicht usw... und ...
    beim 2. wars auch nit so das Wahre...

    sorry das ich das nun so Ausführe... ich kann dir nicht sagen was du machen sollst, nur eben ein Beispiel geben warum bei mir der Psychologe nix war und der Andere zum Erfolg führt...

    Gut... der Psychologe wo ich nun bin hat auch schon seit über 20 Jahren Erfahrung mit Kiffern gehabt, wodurch er natürlich wusste wie man mit so jemandem redet...
    Anstatt zu sagen du bist ein fauler Kiffer und zu nix zu gebrauchen (wie die Eltern immer)(und ich auch)
    fragte er mich ob es sein könnte dass ich mir das Mittel als "medizin" gegen den Druck gegeben habe(und diese Sichtweise gefiehl mir sehr viel besser)
    ... Er hatte kein Unrecht und mein Vertrauen ...auch nicht in den ersten 3 Stunden nee die ersten Stunden hat er auch Sachen gesagt, wo ich nicht wirklich mit einverstanden war(das was oben steht kam später)...... das alles braucht Zeit ... je schlimmer die Sache ist, die man erlebt hat desto länger dauert es Vertrauen aufzubauen... aber das Vertrauen muss da sein...

    Vertraut er dir? sehr? hat er dir einzelheiten erzählt von seiner Kindheit/Familie? ... wenn er partou nicht nochmal einen Versuch beim Psychologen wagen will ... kannst du ihn ja fragen ob er dir ab und zu was erzählen will? Wenn das für dich ok ist ... ?

    Nur wird das Erzählen weh tun und er wird am Anfang wahrscheinlich keine Lust haben darüber zu Reden...
    Er muss probieren sich genau an die Dinge zu Erinnern für die er verantwortlich gemacht wurde ... dann fragst du ihn z.B ob er ne Vermutung hat warum er es Schuld gewesen sein soll... Er wird vermutlich länger nachdenken und sagen dass er keine Ahnung hat ....
    Wichtig ist dass es einzelne Beispiele sind an die er sich erinnern soll, und nicht das Ganze als Komplettes...
    Naja so in etwa Verarbeitet er dann langsam die Dinge die der Grundstein der labilität seiner Psyche und somit auch der Grund für den Alkohol, ausgelöst wird das trinken ja eher von unbedeutenden kleinen Frustschüben dies in jedem Leben gibt ...

    also kritisch ja!?! ^^ :smile:
     
    #7
    Weeee, 21 Februar 2006

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