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Mein Gewicht und meine Spinnerei

Dieses Thema im Forum "Lifestyle & Sport" wurde erstellt von SandraChristina, 6 Mai 2010.

  1. SandraChristina
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Ich brauche mal eine gehörige Kopfwäsche.

    ich beschäftige mich seit einigen Jahren ständig mit dem Thema Abnehmen etc. Immer wieder habe ich schlimme Phasen, in denen ich ständig über mein Gewicht nachdenke.

    Und das, obwohl ich Kleidergröße 34 habe!

    Ich muss gestehen, ich finde weibliche kurven sehr schön, aber dennoch finde ich das Ideal "sehr schlank" gut . Am wohlsten fühle ich mit der Kleidergröße 34 mit der Tendenz zu 32...
    Während meiner Trennung im Dezember habe ich innerhalb von zwei Wochen sehr viel abgenommen. Für mich war das mein Wunschgewicht, ich hab mich pudelwohl gefühlt.

    Ich bin nicht groß und insgesamt ein sehr zierlicher Typ mit der Größe 34 schaue ich gesund aus, mit 32 sehr schlank. Weil ich Klein bin macht sich jedes halbe Kilo bei mir bemerkbar.

    Das Trennungs-Gewicht hätte ich sehr gerne behalten. Ich mache viel Sport esse sehr sehr gesund.

    Dennoch habe ich wieder "zugenommen" und bin wieder auf meiner Größe 34.


    Wenn ich meine Zeilen so lese ist es mir selber peinlich.
    Aber ich kann diese Abnehm-Gedanken nicht abstellen.
    Es ist geradezu lächerlich, ich bin ca. 1,5 Kilo von meinem absolusten Wunschgewicht weg.

    Ich mache insgesamt seit der Trennung viel Sport und achte sehr auf meine Ernährung... Ich esse kaum Kolehydrate, esse nur alle 4 Stunden, etc... Trotzdem konnte ich das "Trennungs-Gewicht" nicht halten. Ich bemühe mich also sehr und nehme sogar zu. Genau diese 1-2 Kilo sind es auch, die bei mir die Cellulite ausmachen.

    Und gleichzeitig sagt mir mein gesunder Menschenverstand "Mädel, bist du nicht noch dümmer! Du stresst dich wegen 1-2 Kilo, andscheinend will dein Köper die Größe 34, also lass es gut sein..."

    Aber irgendwie kann ich damit nicht aufhören... ich habe mich selber auf "Dauer-Diät" gesetzt, habe immer Angst mehr zuzunehmen.

    Im Buch "Abnehmen ist leichter als Zunehmen" konnte ich mich sehr wiederfinden, der Autor nennt Menschen, die wegen ein paar Kilos zu viel einen Diät-Coach aufsuchen Perfektionisten.
    Diese paar wenige Kilos sind kaum runterzubringen, weil die Psyche sich dagegen wehrt. Der Körper drückt Stellvertretend aus: "Ganz perfekt bin ich dann doch nicht"

    So, aber wie bekomme ich diesen Perfektionismus weg?
    Ich muss mir ja selber an den Kopf fassen und kann trotzdem nicht damit aufhören.
    Allein schon, dass ich Diätbücher lese, weil ich 1,5 Kilo abnehmen will!

    Ich spinne ja völlig!

    :geknickt:
     
    #1
    SandraChristina, 6 Mai 2010
  2. User 71335
    User 71335 (49)
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    Ähhh, wer Sport macht und Eiweißreich isst und Muskel aufbaut wiegt automatisch mehr, Muskel wiegen halt mehr als Fett.:zwinker:
    Das könnten genau die 1,5 Kilo sein.
     
    #2
    User 71335, 6 Mai 2010
  3. User 93633
    User 93633 (31)
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    Single
    Hallo,
    ja du hast recht, es klingt echt "dumm", das du dir da so einen Kopf deswegen machst.
    Aber wenn ich ehrlich bin, geht es mir manchmal nicht anders. Ich bin schon ziemlich schlank, aber etwas breiter gebaut. Ich habe eine Freundin, ich kenne sie schon ewig. Wir haben immer fast genau das gleiche Gewicht, aber wenn wir uns nebeneinander stellen, sehe ich "dicker" aus.
    Vor einem halben Jahr hatte ich ein irres Tief. Ich esse grundsätzlich schon sehr wenig, einfach weil ich keinen Hunger habe. Zu der zeit hab ich aber wirklich nichts mehr gegessen, wenn ich an Essen gedacht habe wurde mir fast schlecht. Ich nahm ein paar Kilo ab, keine Hosen passten mehr, jeder sprach mich darauf an, wie sehr ich abgenommen hatte. Ich sagte dann, das es stimmt und das ich wieder zunehmen müsse. Aber insgeheim.. war ich stolz. So ein schöner Flacher Bauch - wahnsinn. Ich fand mich super schön so.

    Nach und nach ging das Tief und die paar Kilos kamen wieder. Ich finde es heute insgeheim noch schade, würde das aber keinem erzählen, weil ich weiß, das es krank klingt. Mein Vorteil ist vielleicht, das ich zu faul bin um eine Diät oder Sport zu machen. Meine Figur bleibt immer ziemlich gleich, ich muss mir da eigentlich keine Gedanken machen.

    Auch wenn dir das nicht wirklich hilft, ich wollt dir nur sagen das ich das Gefühl kenne und du sicher nicht allein solche Gedanken hast.
    Du solltest einfach darauf achten, das es nicht ausartet. Sobald das Thema dein Leben einschränkt solltest du dir Hilfe suchen. Aber du weißt ja eigentlich, das die Gedanken blödsinn sind.
    Ich hoffe, es regelt sich und bist irgendwann zufrieden und vielleicht sogar stolz auf deinen Körper :smile:
    Alles Liebe
     
    #3
    User 93633, 6 Mai 2010
  4. User 15352
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    Das klingt schon sehr nach ner Essstörung...
    Wie groß bist Du denn und wieviel wiegst Du?
     
    #4
    User 15352, 6 Mai 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  5. flotter2er
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    vergeben und glücklich
    Du ernährst dich falsch. Nach dem Sport solltest du kohlenhydratreiche Nahrung zudir nehmen. Durch dein niedriges Level das du dem Körper zur verfügung stellst schraubt er automatisch den Grundumsatz runter. D.h du nimmst immer schneller zu statt ab.
    Erzähl mal bitte WAS du WANN isst und am besten auch wieviel. Was für Sport betreibst du usw?

    lg, er
     
    #5
    flotter2er, 6 Mai 2010
  6. Miss_Marple
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    Daylight sagt es.

    Leute, lasst bitte die Abnehm-Tipps hier stecken. Damit ist SandraChristina nicht gedient, die kennt sie vermutlich eh schon alle. Das Problem sitzt nicht auf ihrer Hüfte, sondern im Kopf.

    Ob jemand eine Essstörung - oder mal vorsichtiger ausgedrückt: ein gestörtes Essverhalten - hat, ist nicht vorrangig am Gewicht festzumachen. Das ist zwar letztendlich auch ein Diagnosekriterium für Magersucht, aber eben nur eines von vielen. Entscheidend ist, dass sich die Gedanken dauerhaft fast nur noch ums Essen (ob, was, wann, wie, wieviel Sport muss dafür...) drehen, nicht das Gewicht.
     
    #6
    Miss_Marple, 6 Mai 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 3
  7. User 12900
    where logic cannot intervene
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    nicht angegeben
    Aber echt. Wie kann man denn jemandem Tipps geben, wie man sich am besten in Größe 32 hungert? :ratlos:

    Und die TS weiß ja selber, dass sie kein normales Essverhalten hat, wie ich es verstanden habe, sucht sie auch keine Abnehmtipps, sondern eher Hilfe, wie sie sich eben keine Gedanken mehr um diese 1,5kg machen muss.

    Wie man diesen Perfektionismus wegbekommt, kann ich aber leider auch nicht sagen, ich würde in dem Fall ja fast zu professioneller Hilfe raten.
     
    #7
    User 12900, 6 Mai 2010
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  8. kessy88
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    vergeben und glücklich
    kann man überhaupt klamotten in größe 32 kaufen??? habe sowas noch nie gesehen... 36... ja ab und zu mal... aber 32???
    geh mal zu deinem hausarzt und lass dich untersuhen. schlankheitswahn kann nämlich auch schlimme körperliche schäden hinterlassen (organisch).
     
    #8
    kessy88, 6 Mai 2010
  9. VelvetBird
    Gast
    0
    Wenn man viel Sport macht und sich gesund ernährt, wird man auch nicht untergewichtig werden, das was du ja offenbar sein möchtest.
    Durch Sport nimmt man an Muskelmasse zu, es ist also normal, dass du auch an Umfang zunimmst.

    Du lebst nach deinen Angaben gesund und dein Gewicht pendelt sich eben von allein auf ein bestimmtes Level ein, das für deinen Körper offenbar gut ist. Denn dein Körper will in erster Linie gesund sein, nicht magersüchtig.

    Es bringt allerdings auch nicht, wenn dir hier 30 Leute sagen: "Du hast womöglich eine Essstörung", denn das weißt du offenbar selbst. Und viele Menschen mit einer Essstörung wollen genau das, nämlich dass mögichst viele Leute ihre Essstörung anerkennen und ihr Aufmerksamkeit schenken.
    Was du aber brauchst ist etwas, das deine Aufmerksamkeit weg von deinem Abnehmwahn lenkt und dabei kann dir ein Therapeut oder als erste Anlaufstelle auch dein Hausarzt helfen.
     
    #9
    VelvetBird, 6 Mai 2010
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  10. SandraChristina
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    Danke für die Antworten.

    Wie viel ich wiege weis ich nicht, ich bin zu letzt mit 15 auf einer Waage gestanden.
    Ich war mit 13 bzw. 14 Jahren schwer magersüchtig, da bin ich heute im Vergleich sehr "gemäßigt", wenn auch nicht normal, das weis ich selber.

    Ich will meinem Körper auf keinen Fall schaden, das tue ich auch nicht. Ich leben so, dass es gesund ist, das ist mir sehr wichtig. Nochmals werde ich auf keinen Fall so schlecht mit mir selber umgehen, wie es mit 13 war.
    Ich will auch tatsächlich keine Abnehm-Tips, ich würde gerne von meinem "Wahn" runter kommen.

    Ich habe die Magersucht damals selber heilen können. Ich saß eines Tages ganze 4 Stunden lang vorm Spiegel und habe geweint, was ich mir da selber angetan habe. Ich war bei einem BMI von 13. Danach habe ich von einem Tag auf den anderen normal zu essen begonnen.

    Das ging bis ich 20 war auch völlig Problemlos, ich konnte essen, was ich wollte, ich war gesund schlank, ohne zuzunehmen, hasbe mir keinerlei gedanken mehr ums essen gemacht.
    Erst seit drei Jahren habe ich gemerkt, ich kann doch nicht mehr alles essen, es würde ansetzen.
    Seit dem passe ich wieder auf und denke wieder viel zu viel über das Thema nach.

    Gerne würde ich das ändern.

    Wie viel ich also wiege, weis ich nicht. Es wird sich geschätzt im Rahmen von 49-51 Kilo bewegen, ich bin 1.60 groß. Dass ich zu und abnehme merke ich an den Hosen, wie gesagt eine Waage tue ich mir bewusst nicht mehr an, denn das würde meinen Zwang nur verstärken, da würde ich mir nichts gutes tun.
     
    #10
    SandraChristina, 6 Mai 2010
  11. Miss_Marple
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    nicht angegeben
    Nur etwa ein Drittel der Magersüchtigen wird wieder ganz gesund. Ein weiteres Drittel lebt mehr oder weniger gut mit einem weiter gestörten Verhältnis zum Essen und zum eigenen Körper. Der Rest bleibt chronisch anorektisch, 10-20% der Patient(inn)en sterben an den Folgen der Krankheit. (Nagelt mich jetzt nicht auf die Prozentangaben fest, das sind Zahlen aus dem Gedächtnis.)
    Du befindest dich mit deiner "Spinnerei" also in guter Gesellschaft.
    Es wäre eher verwunderlich, wenn du die Krankheit alleine und ohne therapeutische Hilfe vollständig geheilt hättest. Das mag vielleicht in leichteren Fällen gelingen, aber nicht bei dir.
    Ich kann hier eigentlich nur eines raten: such dir professionelle Hilfe, auch wenn du jetzt vielleicht glaubst, nur "gemäßigt" gestört zu sein und meinst, das nicht nötig zu haben.

    Du bist noch lange nicht gesund.
     
    #11
    Miss_Marple, 6 Mai 2010
    • Danke (import) Danke (import) x 1

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