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  • xXichXx
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    8 November 2008
    #1

    Mein Hund frisst nicht mehr!

    Hallo!

    Mein Hund frisst seit Mittwoch kaum noch bzw. gar nicht mehr.
    Er hat seit ungefähr 1-2 Jahren eine Gelenkkrankheit, die bei kleineren Hunden wohl üblich sein kann. Er bekommt dafür Medikamente und ein Ergänzungsfutter, damit die Verkalkung der Gelenke nicht allzu schnell voran schreitet. Sie dienen in erster Linie dafür, dass die hintere Wirbelsäule verbessert wird. Die Krankheit war mit kleinen Anfällen verbunden. Ähnlich wie epilleptische Anfälle konnte er sich nicht mehr bewegen und wurde steif. Allerdings ließ er sich noch ansprechen und reagierte auch darauf.
    Am Montag hatte er wieder so einen Anfall gehabt, worüber ich mir keine weiteren Gedanken machte, da er diese in regelmäßigen Abständen mal hatte. Am Dienstag fiel mir dann auf, dass er sich langsamer als sont bewegte. Am Mittwoch hat er dann aufgehört zu fressen. Er trank nur noch.
    Seine Kondition wurde zunehmend weniger und er bewegte sich auch immer langsamer bzw. schwankend. Seit Freitag bewegt er sich kaum noch. Fressen tut er auch nicht.
    Da ich einen kleinen Hund habe, macht es sich deutlich schneller bemerkbar, wenn er nichts mehr frisst. Er ist generell in den letzten Wochen dünner geworden, obwohl er ordentlich und viel gefressen hat. Dadurch das er schon dünner war, ist er jetzt mehr oder weniger nur noch Haut und Knochen. Dadurch das er nichts frisst, hat er auch kaum noch Kraft sich auf den Beinen zu halten und selbst die paar Sekunden beim Pullern oder Trinken fallen ihm schwer zu stehen.
    Sein Trockenfutter sowie sein Frischfutter rührt er nicht mehr an. Hähnchen, welches ich ihm mit Reis gekocht habe, interessiert ihn auch nicht. Ab und zu habe ich ihm eine Scheibe Wurst oder heute auch frisches Hähnchen gegeben. Mehr als eine Scheibe oder ein Stück frisst er allerdings nicht und meisten erbricht er nachts auch wieder. Ich hoffe, dass er das Futter heute drin behält, auch wenn es nicht viel war.
    Wir waren am Freitag beim Tierarzt gewesen, allerdings weiß er auch nicht genau, woran es liegen kann. Fieber hat er nicht, deswegen würde er erstmal eine Infektion ausschließen. Zucker hat er auch nicht, dagegen hätte er ja eventuell was tun können. Es könnte allerdings auch eine Nebenwirkung seines Medikamentes sein, weilches er gegen die Gelenkschmerzen bekommt. Dieses soll ich jetzt erstmal absetzen.
    Nun hat er eine Spritze bekommen mit Antibiotikum, falls es doch eine Infektion ist. Weiterhin hat er ein Spritze bekommen mit einem apetittanregenden Medikament.
    Ich sollte ihn noch Brühe kochen und diese statt dem Wasser reichen. Gestern hat er etwas von der Brühe getrunken und ich hatte Hoffnung, dass er wieder etwas auf die Beine kommt.
    Heute hat er wieder beim Tierarzt die selben Spritzen bekommen. Allerdings musste ich dann heute nachmittag feststellen, dass er die Brühe nicht mehr anrührt und habe ihm daraufhin Wasser gegeben, damit er mir nicht verdurstet. Er hat gleich hintereinander mehr als 1cm getrunken. Darauf schließe ich, dass er die Brühe seit gestern Abend dann nicht mehr angerührt hat. Nun habe ich die Brühe mit Wasser verdünnt und werde beobachten, ob er diese trinkt.
    Morgen muss er wieder zum Tierarzt.
    Habt ihr vielleicht eine Idee, was es sein könnte bzw. wie ich ihn dazu bewege, dass er wieder etwas frisst? Es tut mir Leid, ihm zusehen zu müssen, wie er immer dünner und schwächer wird, weil er einfach nichts fressen will.
    Würde mich wirklich freuen, wenn jemand helfen könnte!

    lg xxichxx
     
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  • !Cocoon!
    !Cocoon! (37)
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    8 November 2008
    #2
    Hallo...

    och mensch, das tut mir so leid... So was ähnliches hatten wir auch mit unserem Bobtail vor 2 Jahren...

    Er konnte auch nicht mehr laufen, da er was an den Gelenken hatte sowie ein Herzproblem. Bezüglich diesem durfte er wegen eventuell auftretenden Nebenwirkungen keine Medikamente gegen die Gelenkprobleme nehmen, er bekam eine Brennesselkur für 2 Wochen und das hat ihm prima geholfen!

    Er bekam 1 X täglich einen Esslöffel getrocknete Brennessel (gibts in der Apotheke) unters Futter für 2 Wochen und das immer in Abständen von 3-4 Wochen...

    Was bekommt dein Schatz denn für Gelenkmedikamente? Rimadyl?

    Nun aber dass er nicht frisst und erbricht könnte auch ein Anzeichen für Würmer sein... Hast du da schonmal was testen lassen bzw. mal ne Wurmkur gemacht?

    Hast du sein Blutbild mal untersuchen lassen? Daran könnte man ggf. auch noch was feststellen.

    Alles Gute für euch zwei!

    Wenn du noch Fragen hast, kannst du mir gerne schreiben!

    LG, Sandra
     
  • [sAtAnIc]vana
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    nicht angegeben
    9 November 2008
    #3
    wenn er gar nichts mehr zu sich nehmen will muss er evtl. flüssig ernährt werden- also mit Infusion...

    aber da du ja schon in tieraärztlicher Behandlung bist- was sagt denn der Arzt?
     
  • xXichXx
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    9 November 2008
    #4
    Also eine Infusion wollte der TA auch machen, insofern er die Brühe nicht anrührt. Da er das dann aber gemacht hatte, wenn auch nur am ersten Tag, hat er erstmal wieder davon abgesehen.
    Mittlerweile frisst er kleine Brocken Hühnchenbrust und behält es auch im Magen. Das ist ein Fortschritt und er freut sich auch, wenn er was bekommt. Allerdings frisst er noch nicht wieder alleine. Ich vermute mittlerweile, dass er Schmerzen mit den Zähnen hat. Da er ja nur ein kleiner Hund ist und diese bekanntlich nicht so gute Zähne haben, könnte das der Grund sein, warum er nicht frisst.
    Wenn ich ihm Wurst gebe oder halt kleine Stückchen Hühnchen, wo er kaum kauen muss, dann nimmt er es auch zu sich. Deswegen rührt er warhscheinlich auch sein Trockenfutter nicht an. Das wird ihm Schmerzen bereiten.
    Es müsste der Zahnstein wieder beseitigt werden. Das geht aber erst, wenn er wieder so fit ist, dass er unter Narkose kann.
     
  • Amygdala
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    9 November 2008
    #5
    Hat der Arzt ein Blutbild veranlasst?
     
  • Beastie
    Beastialische Beiträge
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    9 November 2008
    #6
    ich weiß nich, ob ichs überlesen habe, aber wie alt is denn der süße?
     
  • xXichXx
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    10 November 2008
    #7
    Er ist 11 Jahre, also auch nicht mehr der jüngste... Heute wurde ein Blutbild gemacht, da dem Arzt wahrscheinlich die Besserung zu langsam fortschreitet. Er war seit Freitag jetzt jeden Tag bei ihm und hat Antibiotika bekommen. Er frisst seit Samstag regelmäßig, wenn man ihn füttert und heute abend hat er sogar das erste Mal wieder alleine gefressen, wenn ich ihm die Schüssel gebe. Allerdings immer noch im Liegen was mir wiederrum sagt, dass er immer noch nicht wirklich zu Kräften gekommen ist. Er schwankt teilweise auch noch ziemlich stark. Insgesamt gehts ihm schon etwas besser, aber die Besserung geht halt nur sehr langsam voran.
    Ich bin mal gespannt, was das Blutbild morgen ergibt. Ich hoffe nur, dass überhaupt was raus kommt, sonst bin ich ja immer noch nicht schlauer. Ich tippe mal auf eine Nierenentzündung. Aber mal schauen... :kopfschue
     
  • Amygdala
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    10 November 2008
    #8
    Ja, warte das mal ab. Man kann so eigentlich gar nichts sagen, weil das praktisch alles mögliche sein kann. Viel Glück für den Wuffel.
     
  • xXichXx
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    12 November 2008
    #9
    Ach mann... Ich versteh die Welt nicht mehr. Meinem Wuffel gehts jetzt schon wieder etwas besser. Er frisst wieder selbstständig, wenn auch nur Hühnchen und laufen tut er auch schon fast wieder normal. Er freut sich wieder wenn jemand kommt etc, eigentlich ist er auf dem Weg der Besserung und er sieht auch wieder besser aus. Leider trinkt er immer noch viel zu viel (ca. 4 kleine Wasserschüsseln am Tag) und pullert öfters irgendwo hin (erst gestern auf meine Hose beim Tierarzt).
    Dann kamen die Ergebnisse vom Bluttest und wenn es ihm nicht besser gehen würde, dann hätte ihn der Tierarzt wahrscheinlich lieber eingeschläfert. Die Niere ist mehr oder weniger im Eimer, der Leber geht es so schlecht, dass man sich fragt, wie sie überhaupt noch funktioniert und Zucker hat er auch noch, was das viele trinken erklärt. Jetzt sollen wir erst wieder am Montag hin und gucken, ob es ihm bis dahin weiterhin gut geht oder ob es wieder schlechter geht, jetzt wo er kein Antibiotikum mehr bekommt. Je nach dem, wie es ihm am Montag geht, soll ich mir überlegen, ob er eingeschläfert werden soll oder ob wir probieren ihn auf Insulin zu behandeln. Es kann ja auch sein, dass diese momentane Besserung nur ein Aufflackern ist und es ihm bald weider schlechter geht... Habt ihr vielleicht eine Ahnung, wie ich mich verhalten soll? Dinge, die ich tun kann? Irgendwelche hämopatischen Mittel verabreichen, die zur Verbesserung beitragen können? Bringt es überhaupt etwas, ihn auf Zucker zu behandeln, wenn die Werte der Niere und der Leber so schlecht sind?
    Ich schreibe unten mal die Daten von dem Befund hin und in Klammer die Normalwerte. Vielleicht kann ja jemand was damit anfangen.

    Niere:
    Harnstoff- N 85.3 (10-25)
    Kreatinin 1.8 (<1.4)
    Gesamteiweiß 5.7 (5.3-7.7)
    Natrium 153 (140-155)
    Kalium 4.0 (3.6-5.8)
    anorg. Phosphat 1.7 (0.7-1.7)

    Leber:
    Gesamt- Bilirubin 2.63 (<0.3)
    ALT (GPT) 287.7 (5-125)
    Alk. Phosphatase 477 (<138)
    AST (GOT) 62.5 (15-120)
    GLDH 21.06 (<9)

    Pankreas:
    Glucose 125 (54-100)
    a- Amylase 718 (<3250)
    Cholesterin 216 (108-300)

    Muskel:
    CK 241 (<180)
    LDH 188 (<100)
    Calcium 2.12 (2.0-3.0)
    Magnesium 1.22 (0.6-1.3)

    Kleines Blutbild:
    Leukozyten 88.8 (6-12)
    Erythrocyten 5.44 (6-9)
    Hämoglobin 12.7 (15-19)
    Hämatokrit 39 (38-55)
    MCV 72 (60-77)
    Hbe 23 (17-23)
    MCHC 32 (31-34)
     
  • Amygdala
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    12 November 2008
    #10
    Die Leber hatte ich fast vermutet. Na ja, ich wüsste jemanden, der dir helfen könnte, aber du bist ja wahrscheinlich in Deutschland zu Hause, oder?

    Ansonsten kannst du wohl einen Homöopathen kommen lassen. Meine Freundin hatte einen Hund, der aufgrund schlechter Leberwerte (noch vieeeeel schlimmer als bei deinem Hund) eingeschläfert werden sollte, die homöopathische Tierärztin konnte den Hund aber nochmal retten und seine Leberwerte sind wieder weitgehend normal.

    Manchmal lohnt es sich zu kämpfen, manchmal aber auch nicht. Du kennst deinen Hund am besten und kannst entscheiden, ob sein Leben noch lebenswert ist. Er wird dir zeigen, welchen Weg er gehen will.
     
  • xXichXx
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    12 November 2008
    #11
    Momentan sage ich, dass ich ihn nicht einschläfern lassen möchte, weil es geht ihm ja wieder besser und um ehrlich zu sein gehts ihm momentan eigentlich wieder halbwegs so gut, dass ich an den Blutergebnissen zweifel. Aber das wird wohl nicht der Fall sein...
    Wo würde denn die Frau sein, wenn nicht in Deutschland? Bzw. gibts doch sowas bestimmt auch in Deutschland oder?
     
  • Amygdala
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    12 November 2008
    #12
    Die Tierärztin von der ich spreche ist eine Österreicherin, so wie ich. :zwinker:
    Sicher gibt es bei euch auch alternative Tierärzte, aber ich kann dir halt keinen empfehlen. Am besten du hörst dich mal um.

    Zweifeln an den Ergebnissen musst du nicht. Unsere Tierchen sind teilweise sehr kämpferische Wesen und es kann ja sein, dass es schon wieder bergauf geht. Wie gesagt, du kannst das beurteilen und solange dein Hund Lebensfreude zeigt ist es zu früh in einschläfern zu lassen. Lass dich auch bitte nicht "überreden", wenn du das Gefühl hast, dass der richtige Zeitpunkt noch nicht gekommen ist.
     
  • xXichXx
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    13 November 2008
    #13
    Ne, dass würde ich uach nicht machen, dafür liegt er mir zu sehr am Herzen. Ich werde mich mal umgucken, ob ich hier einen Homöophaten finde (das Wort ist kompliziert ^^) und mal sehen, was sich da vielleicht noch machen lässt.
     
  • Amygdala
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    13 November 2008
    #14
    Wird dein Hund auch schulmedizinisch behandelt? Ich denke, alleine die Homöopathie wird ihn wohl nicht wieder gesund machen, kombiniert könnte es allerdings einen Erfolg bringen.

    Am besten du suchst dir einen normalen Tierarzt mit homöopathischer Zusatzausbildung.
     
  • xXichXx
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    13 November 2008
    #15
    Natürlich, wenn dann wird er mit beidem behandelt. Aber ich werde morgen auf jeden Fall zu einem anderen Arzt gehen, weil es mich mittlerweile eh wundert, dass er nicht behandelt wird. Es ist klar, dass wenn ich noch bis nächste Woche warte, dass es ihm nicht besser gehen wird. Also mal gucken, was der andere Arzt morgen sagt.
     

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