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Mein Papa ist todkrank und keiner außer mir weiß es

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von karlhugo, 13 Mai 2008.

  1. karlhugo
    karlhugo (35)
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    Hallo zusammen,

    ich muss mir mal wieder was von der Seele schreiben: Mein Vater ist leider an Lungenkrebs erkrankt, da er schon Metastasen gebildet hat, ist die Prognose denkbar schlecht, laut Statistik hat er vielleicht nur noch ungefähr ein Jahr zu leben:geknickt:.

    Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, innerhalb unserer Familie weiß nur ich als einziger, wie die Lage aussieht, meine Eltern wurden von den Ärzten nicht wirklich aufgeklärt und ich weiß es auch nur, weil ich selbst recherchiert habe.

    Meine Eltern sind auch so schon total überfordert mit der Situation und haben mich gebeten, mich schlau zu machen. Momentan bekommt er Chemo und hofft, wieder gesund zu werden, ich war heute mit ihm im KH zur Chemo, er nimmt tapfer alles hin und hofft auf das Beste. Noch geht es ihm eigentlich auch gut (abgesehen von der allgemeinen Schlappheit und gelegentlichen Übelkeit von der Chemo).

    Einen Hoffnungsschimmer habe ich auch noch, zum einen gibt es immer wieder Fälle wo unerwartet eine Heilung eintritt, oder wo das lebenswerte Leben wesentlich länger andauert als von den Ärzten prognostiziert, zum anderen gibt es alternative Heilmethoden, die ebenfalls das Leben verlängern können.

    Nur was mich derzeit einfach fertig macht ist mein Gewissenskonflikt: soll ich meine Eltern aufklären und ihnen vielleicht die letzte Hoffnung nehmen? Andererseits könnten wir dann unsere Kraft bündeln, und das Beste aus der Situation machen. Oder soll ich die Infos zurückhalten und Sie ihn ihrer Hoffnung unterstützen, wohlwissend, daß es ziemlich bergab gehen kann und die Enttäuschung dann umso größer ist?

    Ich bin einfach fertig und kann an nichts anderes mehr denken :flennen:.
     
    #1
    karlhugo, 13 Mai 2008
  2. User 70315
    User 70315 (28)
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    hallo!

    erstmal tut es mir voll leid, dass dein vater an so einer krankheit leiden muss:frown:

    zunächst, wo hast du dich denn schlau gemacht?
    bücher, internet, ärztliche bekannte?

    bei quelle 2 (internet) würd ich immer aufpassen. auch statistiken sind nicht immer unbedingt aussagekräftig

    ich kann deinen gewissenskonflikt verstehen. wenn er jetzt die hoffnung verliert, verliert er dadurch auch einen großen vielleicht lebensnotwendigen trieb.

    ich versteh allerdings nicht, warum die ärzte deine eltern nicht genügend aufgeklärt haben?!
    haben sie nichts dazu gesagt, wie seine chancen stehen?

    liebe grüße
     
    #2
    User 70315, 13 Mai 2008
  3. Steffi*
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    nicht angegeben
    Ihr solltet mal mit den ÄRZTEN sprechen und nicht irgendwas im Internet recherchieren. Es kommt immer noch auf den einzelnen Patienten an, Umstände etc pp.
    Da solltest du nicht im Internet schauen sondern mit den ärzten sprechen, die ausgebildet sind, Erfahrungen haben und vorallem die Krankengeschichte deines Vaters kennen und somit das WISSEN haben!

    ich finde du solltest deinen Eltern gar nichts sagen außer "Mama, Papa, bevor ich nun hier im Internet gucke sollten wir mal mit Papa's Ärzten sprechen, denn DIE wissem Bescheid". Alles andere finde ich total umpassend. Man guckt nicht einfach im Internet nach wie alnge jemand noch zu leben hat, das wissen die behandelnen Ärzten tausend mal besser.

    Ich wünsche euch alles erdenklich gute! :herz:
     
    #3
    Steffi*, 13 Mai 2008
  4. brainforce
    brainforce (33)
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    das versteh ich auch nicht v.a. nicht wenn die Lage deiner Meinung nach so außerordentlich ernst ist!:ratlos: :kopfschue

    das seh ich auch so - das ihr überfordert seit ist ebenfalls verständlich.:geknickt:

    Ihr solltet wirklich eindringlich mit den Ärzten sprechen - immerhin scheint es hier um Leben und Tod zu gehen!!!:eek:

    Ansonsten gibt es sicherlich auch Selbsthilfegruppen :smile: die euch Hilfestellungen geben können! Schaut zu das ihr da evtl. Kontakt zu bekommt wenn ihr mit der Situation überfordert seit bzw. euch schlecht informiert fühlt!

    ich empfehle dir keinesfalls (!) etwas deinen Eltern zu sagen einfach aus dem Grund heraus da du selbst ein absoluter Laie zu sein scheinst ohne jegliche medizinische Kenntnisse!:kopfschue
     
    #4
    brainforce, 13 Mai 2008
  5. karlhugo
    karlhugo (35)
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    Ich wünschte, ich hätte euren guten Glauben in die Ärzteschaft noch.

    Das höchste der Gefühle hinsichtlich Aufklärung durch die Ärzte war ein gedruckter Ratgeber (den meine Eltern größtenteils nicht gelesen oder nicht verstanden haben, was vermutlich auch besser so ist) und ein Kommentar unserers Hausarztes zu meiner Mutter a la 'wir verschweigen es dem Patienten selbst lieber, aber ihr Mann ist todkrank'. Das hat sie erst etwas geschockt aber sie wusste nicht so recht was das bedeuten soll und hat es mittlerweile wieder verdrängt. Selbst nachzufragen haben sie sich nicht getraut.

    Ich kenne den medizinischen Bericht meines Vaters mit der Klassifikation des Tumors und des Stadiums, wenn man dazu noch den Ratgeber und Wikipedia und CO. bemüht, weiß man mehr, als man wissen möchte:kopfschue. Dann muss ich keinen Arzt mehr befragen, es wurde ja auch schon ganz dezent und subtil ggü. meinem Vater angedeutet, daß das primäre Ziel der Therapie Linderung und Lebensverlängerung ist, nicht Heilung.
     
    #5
    karlhugo, 13 Mai 2008
  6. brainforce
    brainforce (33)
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    @karlhugo:
    selbst wenn die Ärzte euch schlecht informiert haben ist es dennoch bzw. gerade jetzt eure Aufgabe nachzubohren - was ist mit meinem Vorschlag zur Selbsthifegruppe?

    Oder das konsultieren eines anderen Artzes/Ärzte.

    Letztlich seit ihr die "gelackmeierten" nicht der Arzt der es euch "verschwiegen" hat!

    sorry aber da muss man sich eben auch selbst mal ein wenig einarbeiten v.a. wenn man selbst betroffen ist (wie du es gemacht hast).

    Ich weiß das ist leicht gesagt aber wenn ich Krebs hätte dann liegt es doch nur nahe selbst soviel wie möglich über die Krankheit zu erfahren und alles menschenmögliche zu versuchen sie zu bekämpfen - hast du das Gefühl das sich dein Vater bereits aufgegeben hat oder ist ihm alles "gleichgültig"?
     
    #6
    brainforce, 13 Mai 2008
  7. User 25480
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    vergeben und glücklich
    Erstmal möchte ich dir sagen, wie leid mir das mit deinem Vater tut :knuddel: Ich weiß, wie das alles ist und verläuft (ok, jeder Fall ist anders) mein Vater war daran erkrankt und ist daran verstorben.

    Mein Vater ist von den Ärzten in der Lungenfachklinik genau aufgeklärt worden, jedoch hat er weder meiner Mutter noch mir alles gesagt, im Gegenteil, mir hat er gesagt, er habe Lungenkrebs und ich solle es meiner Mutter sagen. Ich kenne also auch deinen Gewissenskonflikt genau.

    Wichtig ist wirklich, dass du dich zwar über die verschiedenen Formen von Lungenkrebs im Netz oder Büchern informieren kannst, aber wie es um deinen Vater genau steht, können dir nur die Ärzte in der Klinik sagen und mit diesen würde ich auch das Gespräch suchen. Dazu muss allerdings dein Vater auch einverstanden sein, denn sonst müssen die Ärzte dir keine nähere Auskunft geben, solange dein Vater noch soweit auf der Höhe ist.

    Also mach weder dich, noch deine Eltern damit verrückt, was du dir da in Büchern oder woher auch immer zusammen gesucht hast, damit könntest du Schlimmeres anrichten und das willst du doch sicher eher vermeiden.

    Sprich mit den Ärzten und frage sie auch, inwieweit sie deinen Vater wirklich aufgeklärt haben, denn auch dein Vater kann versucht haben, deine Mutter und dich zu schützen, in dem er sagt, die Ärzte hätten nicht genau genug mit ihm gesprochen.

    Alles Gute und viel Kraft für dich und deine Familie.

    Du kannst mich gerne per PN anschreiben, wenn du dich darüber näher aussprechen magst.

    Gut, als ich meinen Text geschrieben habe, war deiner noch nicht da, deswegen scheinen sich einige meiner Angaben erledigt zu haben.

    Allerdings wäre ich doch noch etwas vorsichtig damit, gleich die Ärzte zu verdammen, du weißt nicht, wie und warum sie es deinen Eltern so und nicht anders erklärt haben, oder deine Eltern haben es vielleicht auch ganz anders aufgefasst.
    Ich will hier sicher die Ärzte nicht in Schutz nehmen und auch deinen Eltern nichts unterstellen, aber schnell ist ein gesprochenes Wort falsch aufgenommen und vor allem falsch weitergegeben.

    Ich wünsche niemandem, einen nahen Anegörigen durch Lungenkrebs zu verlieren, zumindest nicht in der Art und Weise, wie es bei meinem Vater war. Es ist leider so, dass auch da die Medizin noch nicht weit genug ist, um effektiv helfen zu können und in den meisten Fällen gibt es bei Lungenkrebs nur Linderung und Lebensverlängerung, aber leider keine Heilung.
     
    #7
    User 25480, 13 Mai 2008
  8. karlhugo
    karlhugo (35)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Single
    Keineswegs, noch geht es ihm ja vergleichsweise gut, er ist bester Dinge und hofft, daß er nach der Chemo geheilt ist.

    Gerade deswegen tut es mir ja so weh, ich fürchte, wenn er erfährt (und das wird, wenn kein Wunder geschieht, in nicht allzuferner Zukunft sein, wohl spätestens, wenn die Chemo abgesetzt wird), daß seine Heilungschancen, gelinde gesagt, unterdurchschnittlich sind und auch seine vermutliche Lebenserwartung im Worst Case nicht mehr in Jahren sondern in Monaten zu messen ist, wird für ihn (und meine Mutter) eine Welt zusammenbrechen, auch wenn er sich nach außen immer gefasst und gelassen gibt.
     
    #8
    karlhugo, 13 Mai 2008
  9. kitzi
    Gast
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    Nein, ich würde ihm nicht die Statistiken mitteilen, dein Vater braucht jetzt Kraft um gegen den Krebs zu kämpfen und diese nackten Zahlen könnten ihm vielleicht das letzte Fünkchen Hoffnung rauben !! Dein Vater hat doch bestimmt schon im Fernsehen, was über Lungenkrebs gehört daher glaube ich dass er viel mehr weiss als es den Anschein macht.
     
    #9
    kitzi, 13 Mai 2008
  10. User 7157
    User 7157 (33)
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    nicht angegeben
    So wie ich das verstanden habe, haben die Ärzte doch auch deinen Eltern gegenüber angedeutet, dass die Chancen deines Vaters schlecht stehen. Deine Eltern sind ja nicht blöd und werden den Grundtenor auch schon mitbekommen haben. Allerdings ist es ihre Sache, was sie daraus machen. Wenn dein Vater kämpfen will und bester Dinge ist, dann lass ihn um Gottes Willen auch so damit umgehen!
    Ich denke auch dein Vater wird ganz genau hingehört haben, als der Arzt von dem Primärziel "Lebensverlängerung" und eben nicht Heilung sprach. Du hast daher keinen Grund dich in einem Gewissenskonflikt zu sehen. Unterstütze deinen vater wo du nur kannst und nimm ihm nicht die letzte Hoffnung.
     
    #10
    User 7157, 13 Mai 2008
  11. User 48246
    User 48246 (30)
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    Erstmal tut es mir für dich und deine Familie sehr leid. Ich wünsch euch allen ganz viel Kraft!

    Wie es dir geht, kann ich im Moment sehr gut nachvollziehen.

    Bei meinem Vater wurde vor knapp 8 Wochen Krebs festgestellt auch bereits mit Metastasen und er bekommt im Moment auch Chemo.

    Kann man denn bei deinem Papa noch operieren oder wird die Chemo als lebensverbessernde Maßnahme gemacht?
    Wie wurde der Tumor denn klassifiziert? Ich hab auch alle ärztlichen Berichte und Befunde gelesen.

    Ich hab stundenlang alles möglcihe recherchiert, in Büchern und im Internet.

    Man sollte das am Anfang nicht zu viel machen! Da liest man viel, was man gar nicht wissen will. Meinen Eltern hab ich das eigenständige recherchieren auch verboten.

    Aber: glaube nicht jeder statistik und schon gar keiner die etwas über die Lebenserwartung aussagen will.
    In diese Statistiken fließen alle ein. Egal ob 50 oder 80, egal ob körperlich fit oder nicht.

    Das heißt: nimm das mit dem 1 Jahr nicht so als beschlossen hin!


    Ansonsten würde ich sagen: sucht euch Ärzte die mit allen offen reden!
    Unsere Ärzte haben gleich am Anfang gesagt, dass es keine Geheimnisse gibt, weder zwischen ihnen und uns, noch zwischen dem Patientien und der Familie.
    Das hilft keinem weiter!

    Natürlich ist es bei jedem anders, aber für uns war das sehr wichtig, dass ich die Informationen die ich herausgefunden habe an meine Familie weitergegeben habe.
    Man redet über alles und das nimmt die Angst und gibt Kraft!


    Also rede mit deinen Eltern, aber lass so Horrorprognosen weg und vergiss die auch selber schnell wieder!

    Wenn du irgendwas wissen willst oder nicht alles so öffentlich schreiben willst, kannst du mir auch gern ne PN schreiben, da ich wie gesagt fast genau in der gleichen Situation bin.


    ich wünsch dir auf jeden Fall alles Gute und deinem Papa natürlich auch!

    Übrigens: wenn der Anfangsschock überwunden ist wird es besser mit der Zeit. Man lernt damit umzugehen und zu leben!
    Seht nicht zu negativ... und schaut nur nach vorn!
     
    #11
    User 48246, 13 Mai 2008
  12. Hades
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    nicht angegeben
    tag
    meiner erfahrung nach ist das wichtigste bei dieser krankheit der wille + die hoffnung auf heilung und lebensfreude

    mein vater ist einst durch kontakt mit verschiedenen chemikalien erkrankt
    als es entdeckt wurde gab man ihm noch maximal 4 monate oder eine operation mit 20% überlebenschance
    die ärzte machten den eindruck als sei der patient bereits abgeschrieben

    mein vater starb auch
    allerdings 7 jahre später und war zwischenzeitig "gesund"
    den umstand, dass ich meinen vater doch noch relativ gut kennenlernen durfte, rechne ich seiner willensstärke und lebensfreude zu

    jetzt hängt es davon ab wie sich deine familie beeinflussen lässt

    wenn sie mit solchen nachrichten umgehen können und dadurch nicht die hoffnung und den willen verlieren, kannst du deine erkenntnisse mitteilen

    andererseits würde ich schweigen und ihm zu seite stehen
    egal wie wenig hoffnung es auch geben sollte

    wenn der letzte rest einer hoffnung bei dem erkrankten zerstört wird, ist meiner meinung nach wirklich alles verloren

    und auch wenn die prognosen so eintreffen werden
    so sollte man solange wie möglich "relativ unbeschwert" sein

    ich wünsche alles gute und hoffe dass deine familie die kraft hat das durchzustehen
     
    #12
    Hades, 13 Mai 2008
  13. karlhugo
    karlhugo (35)
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    Ich fürchte, die Andeutungen waren zu sachte, um bei meinen Eltern in dieser Form anzukommen. Gestern abend fragte mich meine Mutter, als sie den med. Bericht meines Vaters zufällig in der Hand hatte, 'Hmm, Stadium IV, wieviele Stadien gibt es denn überhaupt?', ich habe kurz überlegt, ob ich noch ein paar Stadien hinzuerfinden soll, hielt es dann aber doch für besser ihr die Wahrheit zu sagen, nämlich daß es nur 4 gibt, das hat sie erstmal ganz schön schockiert:eek:.

    @Mietzie: Operiert wird in diesem Stadium eigentlich (zumindest bei Lungenkrebs) generell nicht mehr (außer in ganz seltenen Fällen, wenn es nur eine einzige Metastase gibt). Die Chemo wird als lebensverbessernde Maßnahme gemacht, wobei das ja vielfältig interpretiert werden kann.

    Die Diagnose hat mein Vater auch schon seit Februar/März (damals wurden zuerst Metastasen im Gehirn entdeckt, später dann die Lunge als Ursache). Zu Beginn dachte ich ja noch, die Ärzte werden's schon richten, nach ein paar Wochen war aber klar, das wir von denen außer der Standard-Minimal-Behandlung nicht viel zu erwarten haben, deshalb habe ich mich, auch auf die Bitte meiner Mutter hin, in das Thema eingearbeitet.

    Ich denke, wenn er noch eine halbwegs gute Chance haben will, noch ein paar gute Jahre mehr zu haben, sollte er alternative Methoden hinzunehmen, ich habe da auch etwas ganz bestimmtes gefunden, nur solange er denkt, die Chemo richtet es schon, ist es schwierig ihm etwas anderes schmackhaft zu machen, wobei er sich zuletzt doch offener gezeigt hat.
     
    #13
    karlhugo, 13 Mai 2008
  14. Sternschnuppe_x
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    Sei bitte ganz vorsichtig mit irgendwelchen "alternativen Methoden". Ich weiß nicht genau, wovon du da jetzt redest, aber sehr, sehr oft ist das nicht mehr als Geldmacherei mit der Not von verzweifelten Menschen. Ich verstehe, wenn man sich wünscht, daß es noch etwas anderes gäbe, ein Mittel, das leichter verträglich ist als Chemo und dort noch hilft, wo auch die Chemo nicht mehr viel ausrichten kann, aber glaub mir, wenn es so etwas wirklich gäbe, dann würde schon längst niemand mehr eine Chemotherapie machen.
     
    #14
    Sternschnuppe_x, 13 Mai 2008
  15. karlhugo
    karlhugo (35)
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    Keine Sorge, ich plane nur Maßnahmen, die einigermaßen belegt und erprobt bzw. sogar erforscht sind.

    Nur weil sich neuere Methoden noch nicht bis in die Leersäale, in denen unsere Ärzte ausgebildet werden, herumgesprochen haben, heißt es nicht, daß es sie nicht gibt. Teilweise sind die sogar durchaus kombinierbar mit der 'Schulmedizin'. Leider gibt es in unseren Systemen eine gewisse Trägheit, so daß sich auch überholte Methoden lange halten und neue keine Chance erhalten.
     
    #15
    karlhugo, 13 Mai 2008
  16. Sternschnuppe_x
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    Und von was für einer neuen Methode redest du da, wenn man fragen darf? :schuechte_alt:
     
    #16
    Sternschnuppe_x, 13 Mai 2008
  17. karlhugo
    karlhugo (35)
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    Z.B. die sogenannten Vitalpilze, die gelten in Asien schon lange als heilend und werden in Japan tw. als offizielles Mittel in der Krebstherapie eingesetzt.

    Dann gibt es noch die relativ bekannte Misteltherapie, die sogar von den Kassen übernommen wird, wird aber trotzdem von manchen Ärzten immer noch nicht gerne gesehen.

    Schon früher kontrovers diskutiert wurde das Vitamin B17 (bzw. Laetril), das aus Aprikosenkernen gewonnen wird. Wie so oft, bei manchen scheint es zu helfen, bei manchen wiederum nicht, ich behalte es mal im Hinterkopf.

    Dann bin ich noch über eine Reihe weiterer Ansätze gestoßen (z.B: Tumorvakzination (Impfung mit eigenen Tumorzellen), Hyperthermie), aber da weiß ich derzeit noch nicht was ich davon halten soll. Ebenso von Ärzten, die eine sogenannte Ganzheitliche Therapie verfolgen, manche erscheinen sehr seriös, andere weniger, was letztlich zählt, ist die Erfolgsquote.

    Man kann sicher nicht alles probieren, aber die Hände in den Schoß zu legen und auf die Schulmedizin zu hoffen, ist auch nicht der richtige Weg.
     
    #17
    karlhugo, 14 Mai 2008
  18. Steffi*
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    nicht angegeben
    Sprecht trotzdem alle gemeinsam nochmal mit den behandelnenden Ärzten.

    Was habt ihr zu verlieren? Entweder das Gespräch hilft euch oder nicht. Es ist WICHTIG!
     
    #18
    Steffi*, 14 Mai 2008
  19. oilo
    oilo (31)
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    eine tragische situation, die man wahrscheinlich nur nachempfinden kann, wenn man sie selbst erlebt...
    ne frage am rande...wie alt ist denn dein vater eigentlich?

    gruß
     
    #19
    oilo, 14 Mai 2008
  20. brainforce
    brainforce (33)
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    Single
    seh ich auch so - v.a. sprich doch mal mit den Ärzten über deine Vorschläge... mehr als wiederlegen können sie die Vorschläge nicht... alternativ doch mal andere Ärzte aufsuchen solange dies noch möglich ist.

    In was für ein Krankenhaus liegt dein Vater?
    - "normales" Krankenhaus
    - Uniklinik
     
    #20
    brainforce, 14 Mai 2008

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