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mein Partner ist hypersensibel... fühle mich überfordert

Dieses Thema im Forum "Beziehung & Partnerschaft" wurde erstellt von Muriel, 11 April 2005.

  1. Muriel
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Hallo Leutz,

    ich bin jetzt 3 Jahre mit meinem Freund zusammen. Und seit knapp 1 1/2 Jahren wohnen wir auch zusammen. Wir lieben uns sehr innig, dennoch haben wir massive Probleme damit, unterschiedliche Standpunkte / Meinungsverschiedenheiten zu besprechen.

    Ich muß dazu sagen, daß ich einen sehr dominanten Vater habe, der mich mein ganzen Leben lang bevormundet und oftmals auch unterdrückt hat. Ich hatte stets das zu tun, was er wollte und eine Beziehung bin ich erst vor 3 Jahren das erste mal in meinem Leben eingegangen (bin jetzt knapp 40). Es hatte mich viele, harte Willenskämpfe gekostet, von meinem VAter unabhängig zu werden und ein eigenes Leben zu führen. Ohne, daß er mir weiterhin vorschrieb, was ich zu tun oder zu lassen hatte.

    Bei meinem Freund ist das auch nicht anders, wie ich sehr schnell festgestellt habe. Seine Mutter, 76, (sie wohnt mit im Haus, unten) ist sogar noch schlimmer. Sie ist herrschsüchtig, egoistisch und selbstverliebt. Sie kommandiert ihren Sohn pausenlos herum - fast wie einen Sklaven. Und wenn er nicht gleicht aufspringt und tut, was sie will, wird so lange herumgenervt und gezickt, bis er endlich ihrem WIllen nachkommt. Ich könnte darüber platzen vor Wut und muß mich jedesmal gewaltsam zusammen reißen, um nicht dazwischen zu fahren.
    Hinzu kommt, daß sie von Anfang an mit aller Kraft versuchte, unsere Beziehung zu zerstören und alle ihre Energien darin steckte, uns wieder auseinander zu bringen. Ich habe - meinem Freund zuliebe - zuerst immer nachgegeben, mich nicht gewehrt und mich von ihr terrorisieren lassen. Inzwischen habe ich jedoch völlig auf stur geschaltet und ignoriere seine Mutter vollkommen. (Wenn ich nicht jedesmal sofort "Guten Morgen" zu ihr sage und notfalls auch noch hinter ihr hertrabe, wenn sie mich beachtungslos links liegen läßt, macht sie den ganzen Tag 'ne Labbe und lästert am Telefon, was ich doch für ein manierenloses Mistvieh wäre. Und.. die aus'm Westen (wohne jetzt in Magdeburg) sind ja eh die Letzen, usw. SIE selber hat sowas sowieso nicht nötig und behandelt mich immer von oben herab. Ich bin nur dazu gut, mir ihre pausenlose Selbstbeweihräucherung - oder, wenn sie mal wieder ihren Depressiven hat - ihr in Selbstmitleid zerfließendes Geheule anzuhören. Einen derart verkorksten Charakter habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht kennengelernt. *kotz*)

    Leider habe ich über dieses stressige LEben auch mit meinem Freund immer stärker werdende Probleme. Ich habe leider das cholerische WEsen meines Vaters geerbt und brause sehr schnell auf. Er hingegen, ist überaus sensibel und fühlt sich sofort angegriffen, wenn ich etwas sage.
    Ich bin mittlerweile so weit, daß ich mir jede Form der "Kritik" an unserer Beziehung komplett verkneifen will. Er hingegen, toliert alle meine "Fehler" und sagt nie etwas, ich jedoch, bemühe mich stets um Geduld und Ruhe. Doch irgendwann platzt dann doch alles aus mir heraus.
    Er sagt immer, daß er ein "liebes, sanftes Mädchen" als Partnerin möchte. Und auch, daß ich mich zu ändern hätte, wenn wir wirklich für immer zusammen bleiben wollen.
    Ich bemühe mich ernsthaft darum, ruhiger zu sein und ihm evtl. Kritik (ich komme vor allem mit seinen Eßmanieren überhaupt nicht klar) so behutsam wie nur möglich beizubringen. Doch man kann mir sofort ansehen, wenn etwas nicht stimmt. Ich mache ein langes Gesicht... und er rollt gleich mit den Augen und zieht 'nen Flunsch. "Was ist denn jetzt schon wieder?" oder "Was hab ich jetzt schon wieder falsch gemacht?" ist dann seine STandardfrage. MIr sträuben sich dann bereits die NAckenhaare. :frown:
    Sobald ich dann sage, was mich belastet, geht er gleich in Angriffsstellung - ganz gleich, wie vorsichtig ich dann bin - und wir streiten uns in Nullkommanichts über Kleinigkeiten. Ich werde dabei immer lauter, und er immer bockiger und zickig.
    Ich will keinen STreit. DAs macht mich so unglücklich. ABer ich weiß beim besten Willen nicht mehr, wie ich derartige FEhler vermeiden soll. Ich kann - so sehr ich es auch versuche - nicht aus meiner Haut heraus. Manchmal habe ich das Gefühl, daß er den perfekten Partner in mir haben will. Auf der einen Seite ist er so verletzlich, daß ich inzwischen schon Angst habe, ihm irgend etwas zu sagen. Und auf der anderen Seite ist er manchmal sehr verletzend, so daß ich immer öfter das Gefühl habe, daß er mir meine "Kritik" irgendwie heimzahlen will.
    Daß es in einer Beziehung nicht nur "friede-freude-Eierkuchen" gibt, scheint er irgendwie nicht wahrhaben zu wollen.

    Was soll ich nur tun???

    lg
    Muriel
     
    #1
    Muriel, 11 April 2005
  2. Numina
    Numina (29)
    ...!
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    96
    Verheiratet
    Ähm erstmal respekt, dass du es schon eine Weile aushälst mich würd man da nach 2 wochen nur noch von hinten sehen. Könnt ihr nicht ausziehen?
     
    #2
    Numina, 11 April 2005
  3. Schaky
    Schaky (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    2.031
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    vergeben und glücklich
    alsa ich find es toll wie du deine schwiegermutter erträgst...
    ich hab auch so einen schwiegerdrachen :zwinker: sie behandelt meinen freund wie ein 10jähriges kind...da könnte ich jedesmal auswachsen...argh...er ist übrigens 23 mit 40 wird sie ihn aber garantiert immernoch so behandeln...es war übrigens auch ihr höchstes ziel unsere Beziehung zu sabotieren...ich bin sehr froh das ich nicht mit ihr zusammen wohne...

    aber um zu deinen problem zurrück zukommen zieh aus!!!!! und nimm deinen freund mit...
    was dein aufbrausendes wesen betrifft , versuch ruhige zu werden...hr beide müßt sachlich mit einander reden können...wenn dich irgendwas an deinen freund nervt dann sag nicht "DU HAST..."oder "DU BIST IMMER" oder "DU MACHST IMMER"
    sondern eher :"ich finde das" ...oder "ich denke dass" oder "mich stört dass"

    gruß schaky
     
    #3
    Schaky, 11 April 2005
  4. ECMusic
    Gast
    0
    Hi!
    Also, wenn ich das so lese dann finde ich echt, dass ihr beide ein ganz schönes Problem bzw. eine ganze Menge Probleme habt. Ich find's aber gut, dass du dir da so klar drüber bist.
    Erster Rat (zum dritten Mal): sofort ausziehen. Zuviel Nähe zur Mutter, v.a. in dem Alter (ich nehm mal an erst ist im gleichen Alter wie du) ist glaube ich nicht wirklich gut.
    Setz dich mit deinem Freund mal ruhig (!) hin und besprich die ganze Sache mit ihm. Ich denke, dass ist zunächst einmal das wichtigste.
    Ein ziemlich krasser (aber wie ich finde auf jeden Fall sehr guter) Schritt wäre meiner bescheidenen Meinung nach eine Psychotherapie, entweder jeder einzeln oder zusammen. Manchmal hilft es nicht, wenn man sich über das Problem im Prinzip klar ist, man braucht einfach jemanden der einem einen Stoss in die richtige Richtung versetzt. Ich kenn das aus eigener Erfahrung, bin selber seit einem Jahr in therapie.
    Wie gesagt, wäre ein krasser Schritt und es ist bestimmt besser, das selber hinzukriegen.
    Manchmal muss man einfach feststellen, dass man seinen Eltern zwar dankbar ist, aber schließlich muss man irgendwann anfangen, sein eigenes (!!!) Leben zu leben!!! Ich denke, dass muss deinem Freund klar werden...
     
    #4
    ECMusic, 11 April 2005
  5. Ariadne
    Gast
    0
    Hallo Muriel


    ich schließe mich den Meinungen hier an. Wenn seine Mutter der größte Streßfaktor ist, verabrede dich mit ihm zu einem Gespräch und teile ihm (ohne vorausgegangenen Streit) mal in Ruhe mit, du hättest den Eindruck seine Mutter würde Unruhe in eure Beziehung bringen und Frage ihn, ob er das auch so sieht. (Wenn dem nicht so ist, wird ausziehen wohl kaum funktionieren.)

    Was das schnelle Aufregen anbetrifft: Versuch es mal mit Autogenem Training, das ist eine sehr effektive Entspannungsmethode (bietet an sich jede VHS an, geht z.T. aber auch über deine Krankenkasse). Ich kenne jemanden, der von sich selbst behauptet mal Choleriker gewesen zu sein- jetzt ist davon keine Spur übrig.
    Ich habe das Autogene Training auch mal erlernt und finde es persönlich sehr hilfreich (nein, ich bin nicht aufbrausend, eher das Gegenteil. Ich war allerdings eine Zeit lang sehr gestresst und da hat es mir auch sehr gut geholfen ^.-).
    Falls dir das Autogene Training nicht zusagt (manchen ist es zu passiv), gibt es alternativ auch noch ein zweites weit verbreitetes Entspannungsverfahren, die Progressive Muskelentspannung nach Jakobsohn (ich hoffe der wird so geschrieben ^^:zwinker:.

    In jedem Fall etwas für / in der Beziehung tun/ ausprobieren, denn wenn du diesen Zustand- der euch beiden nicht gut tut- einfach ignorierst, wird es nur schlimmer und die Beziehung ist irgendwann dahin.

    Viel Erfolg.
     
    #5
    Ariadne, 11 April 2005
  6. Muriel
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Erst mal Danke für Eure Ratschläge,

    leider ist ausziehen nicht möglich. Mein Freund ist 45, und das Haus, in dem wir wohnen, gehört ihm. Er hat es jetzt seit über 20 Jahren, und er hat das gesamte Haus - samt Werkstatt und allem, von grundauf renoviert und liebevoll ausgebaut. Außerdem hat er ja sein "Geschäft" mit drin (er ist selbständiger Elektromeister).

    Seine Mutter hat leider Wohnrecht "erzwungen", und das währt wohl noch so an die 7 Jahre...

    Ich war eigentlich der Hauptgrund für ihn, sich selber gegen seine Mutter und ihre mitunter leider sehr rücksichtslose Art, endlich aufzulehnen. Sowohl er als auch ich haben so manche bittere Träne vergossen und es hat mich alle Kraft gekostet, ihm zur Seite zu stehen und meinen eigenen Kummer darüber hinten an zu stellen. Ich bin sehr, sehr stolz auf das, was er inzwischen erreicht hat.
    Inzwischen haben wir unser eigenes LEben in der ersten Etage, was in den ersten beiden Jahren überhaupt nicht der FAll war.
    WIe gesagt, wir sind glücklich miteinander, sofern wir einer Meinung sind... *schiefes Lächeln*
    Das sind wir in den meisten Fällen, und auch sonst können wir über Probleme ruhig reden. Es wird halt nur dann sehr haarig, wenn ich etwas an seinem Verhalten zu kritisieren habe.
    Dann gibt's immer wieder Streit, und schließlich heftige Tränen von mir. Er rauft sich zwar dann die Haare, doch innerhalb kürzester Zeit haben wir uns dann wieder vertragen. Ich weiß, daß er nie etwas tun würde, um mir Kummer zu bereiten, oder mich absichtlich zu verärgern. Nur manchmal kommt er mir ungemein kindlich und unüberlegt vor.
    Seine Mutter ist zwar der größte Streßfaktor unserer Beziehung, aber - mal etwas grob formuliert - sie wird ja nicht ewig leben.
    Nur Aus- oder Umziehen, das kommt für uns beide leider nicht in Frage. Ich habe meinen Job aufgegeben, um knapp 400 km weit weg zu ziehen und hier her zu kommen. Durch meine Arbeit bin ich außerdem rückenkrank, und außerdem sind wir beide um, bzw über 40... wer würde uns da schon nehmen?
    Und ein Haus im Osten verkaufen?? HIer ziehen die Leute fort, um woanders Arbeit zu finden. Er würde so gut wie nichts dafür kriegen. Und wenigstens ER soll seine gesicherte Existenz behalten. Ein schuldenfreies Eigenheim samt recht neuem Auto, und obendrein noch ein bißchen Erspartes, das hat heutzutage wohl kaum noch jemand.........
    Manchmal ist man halt gezwungen, praktisch zu denken. DAs ist zwar nicht immer schön... aber... hat man eine Wahl??

    An eine Therapie habe ich auch schon gedacht...

    aber wir wollen uns gleich erst mal in aller Ruhe unterhalten... nach dem "Krach" heute morgen haben wir genug SToff, um Nachzudenken und gemeinsam zu überlegen, was wir ändern können und müssen........

    zumindest kann ich ihm nicht den Vorwurf machen, daß er derart stur wäre, alle Schuld von sich zu weisen.... manchmal sind wir beide jedoch recht geladen und die Stimmung im Haus knistert förmlich.......

    erst mal liebe Grüße an alle.........
    Muriel
     
    #6
    Muriel, 11 April 2005
  7. Morris
    Morris (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    hi erstmal lieben Gruß aus Magdeburg :zwinker:

    hatte auch erst gedacht das ausziehen die beste Möglichkeit wäre aber wenn das haus seins ist und sein Kapital ist das natürlich schlecht und wie du schon sagtest verkaufen bring hier bei uns nix.

    euer Kernproblem ist aber seine Mutter den stress den sie in eure Beziehung bringt macht ihr zu eurem Stress und dadurch bekommt ihr euch schon wegen Kleinigkeiten in die haare. Also um eure Beziehung zu retten müßt ihr der guten Dame ihr nettes "Mundwerk stopfen" dazu muß dein Freund aber klar sein das seine Mutter eure Beziehung zerstört und nur er kann auch ihr klar machen das sie nicht mehr alles mit ihm machen kann. Das er jetzt sein eigenes leben hat und sich nicht mehr alles um sie dreht und was ganz wichtig ist das sie dich akzeptieren MUSS und aufhören soll auf dir rumzuhacken. das ganze wird auch nur funktionieren wenn dein Freund das Konsequent durch zieht und evt auch etwas schroffer wird um seiner Mutter die Augen zu öffnen.

    Und das ganze wird auch nur er können ... da seine Mutter nie auch dich hören würde geschweige den dich ernst nimmt. Aber dazu muß ihm das klar werden.

    Wünsch dir viel glück und viel Kraft!!

    edit

    ohhh sorry hab grad erst beim zweiten lesen gesehen das ihr schon in diese Richtung arbeitet ... seit ihr jetzt 100 % von ihr weg und kommen trotzdem immer noch kleine Sticheleien von ihr? ... Und das dein Freund auf Kritik so reagiert kommt sicher von der jahrelange Behandlung seiner Mutter wo er ständig bevormundet wurde ... ich glaub da hilft nur ganz sensible und vorsichtig oder teilweise auch versteckte Kritik
     
    #7
    Morris, 11 April 2005
  8. hirbel
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    im endeffekt lässt sich doch das problem auf die aussage münzen:
    seine mutter will ihren sohn nicht loslassen

    ein verbreitetes problem
    ihr werdet es nicht schaffen sie zu ändern, auch sie wird es selbst nicht schaffen
    ab mitte 50 sind änderungen an der persönlichkeit oder am charakter ohne (zwingenden grund) sogut wie ausgeschlossen

    es gäbe also nur die möglichkeit auszuziehen oder sie zum ausziehen zu bewegen, vielleicht auch zwingen? richterliche verfügung?

    das mit der therapie ist auch keine schlechte idee, da eure entwicklung, wie du auch sagst, durch die mutter und den vater spuren hinterlassen hat
    und zur entspannung schlage ich erstmal progressive muskentspannung vor, da hat man am schnellsten kleine erfolge, cd's dazu gibts bei der krankenkasse

    ich würde sagen nehmt euch mehr zeit für euch selbst (einzeln) und eure beziehung
     
    #8
    hirbel, 11 April 2005
  9. aeris22
    Gast
    0
    HI!

    Also ich vergesse jetzt die Mutter mal ganz...Ich habe das selbe problem wie du. Ich kann mit meinem Freund einfach nicht reden. Er fühlt sich sofort verletzt und das geht dann immer gleich: Streit, er bleibt stur weil er den stärkeren willen hat, ich entschuldige mich, weil ich mir denke wenn ich ihn wriklich liebe dann auch mit so einem schwierigen charakter.
    Aber was ich dir sagen kann, ich bin auch sehr dominant und das weil mein Vater ebenfalls immer alles kontroliert hat. Ich wollte eigentlich ausbrechen aus diesem gefängniss von einem mann kontroliert zu werden. Aber wenn ich ehrlich bin, kontroliert mein Freund mich in einer anderen weise.
    Ich liebe ihn ja so sehr.Aber ich halte das nicht mehr aus, ich meine das ständige meinungen in mich hinein fressen und dieses schreckliche "ach, ich steck es lieber weg, er wird sonst wieder sauer und ich habe keine lust auf streit"!
    Ich verstehe dich sehr gut. Wie ist es bei dir?
    Ich fange langsam an zu merken wie kaputt mich das ganze macht. Ich weine schon wegen kleinigkeiten, fühle mich manchmal wie der letzte hampelmann, weil ich wieder kontroliert werde.
     
    #9
    aeris22, 12 April 2005
  10. Muriel
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    86
    0
    vergeben und glücklich
    Hallo erst Mal,

    @ Morris:
    bin ebenfalls aus Magdeburg :grin:

    ... also, dieser "netten" Dame klarzumachen, daß sie uns in Ruhe lassen soll... das ist gar nicht so einfach......

    mein Freund reagiert auf ihre ständige EInmischung und ihre (obendrein auch noch) furchtbare Besserwisserei, Neugier usw. sehr grob, abweisend und manchmal auch recht aggressiv... dennoch ändert das nur sehr langsam etwas an der allgemeinen Situation.

    Dennoch: Fortschritte sind schon vorhanden. Wir fahren mittlerweile in Urlaub, wenn wir wollen (dieses Jahr insgesamt 3 x), und dieses Jahr wird sie auch nicht vom Urlaub aus jeden 2. Tag angerufen. DAs hat er mir bereits gesagt, da ihm das ganze kindische Getue furchtbar auf die Nerven geht.

    Das mit der versteckten KRitik durch ihre permanente Bevormundung stimmt. In ihren Augen konnte er sowieso nie was richtig machen, und penetrante Besserwisserei, gepaart mit obendrein unbeschreiblicher Blödheit (muß ich jetzt echt mal so sagen... jemand, der aus voller Überzeugung denkt, daß er die Bandscheibe im Oberschenkel sitzen hat... nun... egal, da gäb's noch genug Schoten, die einem fast das Wasser in die Augen treiben)... das sind einfach keine sonderlich guten Voraussetzungen.
    Aber wie gesagt... so ganz, ganz langsam geht's eigentlich voran......


    @ hirbel
    daß sie ihren Sohn nicht loslassen will, das war mir sofort klar. Als wir uns damals per I-Net kennenlernten, hatte er mir gleich - wenn auch ein wenig durch die Blume - gebeichtet, daß er ziemlich unter Mutters Fuchtel steht.
    Eine richterliche Verfügung zum Ausziehen zu erzwingen, halte ich für keine gute Idee. Auf der einen Seite ist diese Frau ein Aas, daß man sie ohne Skrupel die Treppe runter stoßen könnte... und auf der anderen Seite ist sie nicht mal in der Lage, eine Glühlampe zu wechseln. Außerdem scheint sie langsam tüddelig zu werden... Und ich würde nie wagen, derartige Vorschläge zu machen. Außerdem kann man jemanden, der als Mitbewohner/Miteigentümer im Grundbuch eingetragen ist, sowieso nicht einfach so vor die Tür setzen.
    AUSSERDEM würden wir damit sämtlichen Leuten, die sie kennen (also quasi dem halben Ort) damit genau die Fakten liefern, die sie sowohl ihrem Sohn, als auch mir, ständig unterstellt: nämlich, daß wir beide undankbare, kaltherzige Individuen sind, die nichts anderes zu tun haben, als eine alte, wehrlose Frau zu schikanieren und sogar noch rauszuwerfen.
    SIe macht mit ihren Lügengeschichten eh vor Nichts und Niemandem halt (wir gehen, wenn wir mal zum Arzt müssen, woanders hin. Da sie sich auch dort ausheult und drauflos krückt, daß sich die Balken biegen - ich bin mal von einer Sprechstundenhilfe auf die "netten" Bemerkungen dieser Person angesprochen worden...). Die gesamte Familie ist seit Jahren völlig zerrüttet, dank ihrer unentwegten Lügereien.
    Daher halte ich es für besser, Abzuwarten, ruhig zu bleiben und erst Recht nichts zu unternehmen, was ihre Verleumdungen noch rechtfertigen würde.


    Wenn ich ihr auch am liebsten jeden dritten Tag am liebsten Gift in den Kaffee mischen würde... sich so weit wie möglich rauszuhalten und ihre Sticheleien zu überhören, das erscheint mir einfach taktisch klüger. Ansonsten würde sich das hier auch zu einem unerträglichen Pulverfass hochschaukeln.

    @aeris
    mir geht's zeitweise auch nicht anders. Ich habe manchmal das Gefühl, daß ich furchtbar empfindlich geworden bin. Ich habe außerdem oft KOpfschmerzen und mein Freund knirscht im Schlaf mit den Zähnen.
    Als Therapie für uns beide sehe ich da in letzter Zeit jedoch ganz besonders unseren jungen Hund (Golden Retriever, knapp 12 Mon. alt). Sobald sich die Stimmung unangenehm verdichtet, nehmen wir uns den "Kleinen" und gehen stundenlang spazieren. Darüber hinaus haben wir im Mai, Juli und August unsere Urlaubsfahrten. DAs sind sowieso die einzigen Momente, wo ich meinen Freund wirklich völlig entspannt, glücklich und als ganz anderen Menschen erlebe.

    jedoch alles in allem sind wir schon recht zufrieden mit unserem Leben. WIr haben inzwischen genug Luft zum atmen, und sofern er und ich keinerlei Meinungsverschiedenheiten haben, sind wir absolut glücklich miteinander.
    Ich werde mich jedoch sehr darum bemühen, ruhiger zu werden und mein Temperament zu zügeln. Und, vor allen Dingen, erst mal nachzudenken und die Emotionen runterkochen zu lassen, bevor ich etwas "negatives" sagen will.
    Ich denke, damit wäre unserer Beziehung schon sehr geholfen.

    Lieben Gruß an alle und vielen Dank für Eure Hilfe.
    Muriel
     
    #10
    Muriel, 13 April 2005

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