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Mein Studium bereitet mir Kopfschmerzen

Dieses Thema im Forum "Kummerkasten" wurde erstellt von NickiNova, 17 Dezember 2008.

  1. NickiNova
    NickiNova (28)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Single
    Guten Morgen,

    ich habe im September ein Studium an einer englischen Fernuniversität begonnen, wovor ich etliche Monate wahre Angst hatte - wegen der Sprache, wegen der Studiengebühren und letztlich, weil es mein Traumstudium ist und ich zweifele, ob ich es schaffen kann.
    Meine Noten sind durchweg alle 2:2 (es gibt 1, 2:1, 2:2 usw.), auf der Grenze zu 2:1. Eigentlich bin ich nicht unzufrieden, aber mein Ehrgeiz und meine Sorgen machen mir alles zunichte.
    Ich bin Deutsche, lebe in Deutschland und kenne niemanden, der englischsprachig ist. Englisch lerne ich sozusagen nur zusammen mit dem Studium. Mein Dozent ist recht zufrieden, intellektuell ist es ganz klar sichtbar in meinen Hausarbeiten, dass ich alles genau weiß, zwar hier und da mal das ein oder andere vergessen zu schreiben, das Normale halt, mein Englisch verbessere sich auch sehr (wovon ich nicht viel merke, aber wenn er es sagt, dann stimmt es wohl :zwinker:). Ich weiß nicht, wieviel Prozent des Englischen in die Note miteinfließen (jedoch ist sein Rat, alles querlesen zu lassen und berichtigen zu lassen von wem, der Muttersprachler ist).

    Mich plagen ständig Sorgen (Ängste will ich nicht sagen), dass ich es nicht schaffe, wegen der Sprache oder auch wegen des Faches. Eigentlich ist es jetzt viel zu früh und noch ziemlich illusorisch soetwas zu behaupten, denn ich habe lediglich in der Schule Englisch gelernt und ich merke selbst, wie wenig das mit dem tatsächlichen GB-Englisch zu tun hat, wie ich aber selbst jeden Tag mehr dazu lerne. Es gibt wahrlich Tage, wenn auch nur vereinzelt, wo ich nach kurzer Zeit mit dem Lernen aufhöre, weil ich die Gedanken nicht los kriege. Allerdings ist es wirklich interessant und es macht mir Spaß, versteht mich nicht falsch.

    Gibt es nicht ein "Patentrezept", um solche Sorgen und Gedanken loszuwerden?
     
    #1
    NickiNova, 17 Dezember 2008
  2. Guzi
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    Erst mal:
    Super, dass du an einer englischen Fernuni studierst. Find ich persönlich echt klasse.

    Zu deinem "Problem":
    Deine Noten scheinen ja durchaus gut zu sein. Du studierst genau das, was du wolltest UND bist auch noch gut darin. Das musst du dir immer vor Augen halten, wenn dich Selbstzweifel plagen: Deine Noten zeigen dir, dass du es kannst.

    Dass das Englisch beim Studieren anders ist als in der Schule, merke ich momentan in meinem Auslandssemester. Es ist schon etwas anderes, plötzlich alles auf Englisch zu haben, zu schreiben etc. Aber, wie bei dir, funktioniert es.
    Früher hatte ich auch mehr Sorgen, dass ich mein Englisch vielleicht nicht gut genug ist. Aber ich schaue seit gut 2 Jahren meine Lieblingsserien eigentlich alle durchweg auf Englisch. Das persönlich hilft mir sehr, sowohl im Verständnis als auch im Selbstvertrauen, wenn man so gut wie alles endlich versteht. :cool1:
    Du könntest z.B. damit deine Selbstzweifel beseitigen.

    Oder wie wäre es mit englischer Literatur? Gibt es englische Bücher in deiner Bibliothek? Oder vielleicht eine Tageszeitschrift (solange es nicht unbedingt die Sun oder ähnliches ist:tongue: )

    Ansonsten ... in manchen Städten gibt es ja auch Stammrunden, wo nur Englisch gesprochen wird. Oder in den Uni bieten sich häufig Tandempartner an. Vielleicht möchte ja jemand sein Deutsch verbessern und ist besonders gut in Englisch?

    Es gibt da so viele Möglichkeiten, aber leider kein Patentrezept. Du musst sehen, was am besten zu dir passt.
     
    #2
    Guzi, 17 Dezember 2008
  3. Kelly85
    Kelly85 (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    15
    Verheiratet
    Du machst dir wirklich zuuuu viele Sorgen. Das musst du doch gar nicht. Du hast gute Noten und das Englisch scheint dir ja auch keine größeren Schwierigkeiten zu machen. Mach dich nicht verrückt.

    Ich bin selbst ein sehr ehrgeiziger Typ und kann verstehen, wenn man enttäuscht ist, weil es vielleicht mal nicht so läuft. Aber ich kann nur aus Erfahrung sagen: Aller Angang ist immer schwer. Mir ging es damals beim Wechsel ins Hauptstudium so. Im Grundstudium hab ich nicht viel Wert auf's Lernen gelegt und gab mich mit Noten im 2-3er Bereich zufrieden. Im Hauptstudium wollte ich dann höheres und lernte vor den Klausuren wie noch nie, allerdings mit eher mäßigem Erfolg. Das hat mich zu dem Zeitpunkt auch extrem frustriert und zweifeln lassen. Doch schon ein Semster später hatte ich den Dreh raus und schrieb plötzlich super Klausuren.

    Deswegen, lass dich von dem ein oder anderen Rückschlag oder von Zweifeln nicht gleich entmutigen. Solche Gedanken sind hin und wieder völlig normal. Ein wirkliches Patentrezept dagegen gibt es da nicht. Außer das du weiterhin fleißig bist. Dann wird dein Erfolg für sich sprechen.
     
    #3
    Kelly85, 17 Dezember 2008
  4. Luno
    Benutzer gesperrt
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    1
    nicht angegeben
    Also ich will ja kein Spielverderber sein, aber "2.2" ist eigentlich nicht so toll... Ein "First" hat so gut wie keiner, 2.1 haben eigentlich recht viele, das ist ein ordentlicher Schnitt, mit dem man später auch recht gut einen Job findet (je nachdem noch in Kombination mit den Noten in den A-Levels), 2.2 geht eher so in Richtung "schlechte 3".

    Wobei man natürlich berücksichtigen muss, dass sie als Deutsche es wegen der Sprache deutlich schwerer hat und sich da vermutlich im Laufe der Zeit noch steigern wird.

    Zählen die Noten im ersten Jahr denn schon für am Ende? Normalerweise ja schon... wobei es bei den Briten, die ich kenne, so war, dass das erste Jahr nicht allzu viel gezählt hat. Ich kenne auch einen, der im ersten Jahr einen 2.2-Schnitt hatte und sich dann zum Abschluss hin noch auf 2.1 gesteigert hat.

    @Threadstarterin: Wie bist du denn eigentlich auf diese Idee gekommen, wenn man fragen darf? :schuechte

    Ich weiß nicht, ob es so optimal ist, an einer fremdsprachigen Fernuni zu studieren, wenn man die Sprache nur aus der Schule kennt... es fehlt dann eben doch der Kontakt mit Kommilitonen, man kann eben nicht einfach so einen Muttersprachler um Rat fragen und mich würde auch interessieren, wo du z.B. deine Literatur für deine Arbeiten herbekommst. Gehst du da in eine Uni vor Ort?

    Gibt es bei dir denn keine Möglichkeit, auch mal wirklich ein oder zwei Semester in England zu studieren?

    Ansonsten solltest du dir mindestens englischsprachige Kontakte (und zwar Muttersprachler!) suchen, um mit der Sprache vertrauter und sicherer zu werden.
     
    #4
    Luno, 17 Dezember 2008
  5. Guzi
    Verbringt hier viel Zeit
    692
    113
    26
    nicht angegeben
    Aber sie meinte ja, dass es zur Grenze zu 2.1 ist und deswegen meinte ich, dass es doch ganz gut ist. :zwinker:
     
    #5
    Guzi, 17 Dezember 2008
  6. Luno
    Benutzer gesperrt
    235
    0
    1
    nicht angegeben
    Ich finde das System in England da auch etwas komisch, aber es ist wohl echt so, dass man sich von einer guten 2.2 absolut nichts kaufen kann, während einem auch mit einer schlechten 2.1 die meisten Türen offenstehen. Ist natürlich bescheuert, wenn man die bessere Note nur um ein paar Zehntel Prozent verpasst hat (man braucht einen bestimmten "Prozentschnitt" in den Arbeiten, um eine 2.1 zu bekommen, soweit ich weiß), aber so ist das leider dort...
     
    #6
    Luno, 17 Dezember 2008
  7. NickiNova
    NickiNova (28)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    Single
    Ich habe eine Krankheit, die es mir zur Zeit nicht ermöglicht, eine Präsenzuni zu besuchen, aber ich wollte nicht warten, bis es möglich ist, da es sich duraus noch 2 Jahre hinziehen kann - und irgendwie ist man ja auch schon mit Anfang 20 für manche Sachen zu alt, meiner Meinung nach.
    Meine Uni war mir einfach sofort sympathisch, das ist bis jetzt so.

    Tatsächlich ist es leider auch so, dass bei uns sehr extrem benotet wird, an fast jeder anderen britischen Uni hätte ich noch ein 2:1, das ändert zwar leider nur was an der Theorie, aber nichts an der Praxis.

    Ich verstehe mehr oder weniger eigentlich auch alles, das Lernen ist nicht das Problem, ich habe eigentlich sogar das Gefühl, dass mir das Englisch hilft, genauer zu lernen. Problematisch wird es eben, wenn ich schreiben muss und einige Worte, die man als Englisch lernt so gar nichts mehr mit einem normalen Englischvokablar zu tun haben (Studienspezifisches Vokabular ausgeschlossen, das lernt man eben so dazu, das ist kein Problem)

    Gibt es eigentlich irgendwo Infos, wie sich die Note errechnet? Bislang konnte ich noch nichts finden, wäre aber sicherlich förderlich, da ich dann gezielt auf das Hinarbeiten könnte, was gefragt ist, auch wenn es bei mir gerade mal um 2 Arbeiten geht, 5 kommen noch.
     
    #7
    NickiNova, 17 Dezember 2008

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