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Mein "Verehrer"

Dieses Thema im Forum "Geschichten, Gedichte und Nachdenkliches" wurde erstellt von Dunsti, 28 November 2006.

  1. Dunsti
    Dunsti (39)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    Soll ich es ihr sagen? Wie?

    Es verging keine Stunde, da hatte ich eine Mail in meinem GMX-Postfach. Unbekannter Absender, mehrere 100 Kilobyte groß, Titel: "Das bin ich!" Ein paar Sekunden lang habe ich es für Spam gehalten, dann machte es "Klick". Mein "Verehrer"! Woher hatte er die Mailadresse?! Ach ja, logisch, die MSN-Adresse aus meinem Forenprofil.

    "Es ist völlig verständlich, dass Du so vorsichtig bist!" schrieb er. "Büchsenweise Idioten im Netz machen es tatsächlich nötig. Als Beweis dafür, dass ich damit überhaupt kein Problem habe, maile ich Dir hier eine Kopie meines Personalausweises. Die dort angegebene Adresse stimmt noch."

    Hm. Auf dem Foto war außer Wischiwaschi und dem Bundesadler nichts zu erkennen. Die Daten waren lesbar. Immerhin etwas. Das zusammen mit seiner Frage: "Hast Du denn heute abend schon was vor? Oder hast Du vielleicht Hunger auf ein 6er-Maxi-Menü?" erzeugte bei mir erneut ein sehr mulmiges Gefühl. "Entweder will Dich jemand verarschen, Du bist an einen Psychopathen geraten - oder da gehen mit jemandem echt die Pferde durch", dachte ich mir noch, als ich ihm zurück schrieb, dass ich um 21.00 Uhr dort bin, aber es okay sein muss, wenn ich jemanden mitbringe, der ein paar Tische weiter seine Cola zuzzelt.

    "Kein Problem, ich freue mich riesig auf Dich", schrieb er zurück. Boa, war ich aufgeregt. Herzklopfen. Mein Kopf sagte mir: "Das ist irgendein Spinner. Dunsti, Du fällst aber auch auf jeden Mist rein." Und mein Bauch: "Schließe die Möglichkeit ein, dass das Schicksal es gut mit Dir meint und dort Dein Traumprinz auf Dich wartet." Das konnte mein Kopf nicht unkommentiert lassen und musste anfügen: "Sei aber trotzdem nicht leichtsinnig. Du bist eine Frau und dieser Personalausweis sagt gar nichts."

    Dass da keiner mit hinfahren würde und zwei Tische weiter an seiner Cola lutscht, während da jemand mit mir flirtet, war klar. Allerdings wollte ich wissen, ob es für ihn ein Problem gewesen wäre. Dann hätte mein Kopf vermutlich meinen Bauch überstimmt. Aber ich wollte wenigstens einem Kumpel Bescheid sagen. Als Kriminalbeamter fing er natürlich gleich an, eine Gefahrenprognose abzugeben. "Pass auf: Ich ruf Dich auf dem Handy an. Um Viertel nach Neun und um 10. Wenn nichts los ist, sagst Du einfach: 'Da haben Sie sich wohl verwählt.' Dann weiß ich, es ist alles in Ordnung. Sagst Du irgendwas wie: 'Du, passt grad schlecht, ich ruf Dich die Tage zurück', lass ich Dein Handy orten und McDonalds von einem SEK stürmen." - "Naja, ich wollte hauptsächlich wissen, ob Du im Notfall kurz vorbei kommen kannst, schließlich wohnst Du nur drei Straßen weiter." - "Ja, im Notfall komm ich vorbei, auch ohne SEK. Ist doch selbstverständlich."

    Mist, die Zeit wurde knapp. Raus aus den Schlunz-Klamotten, ab unter die Dusche. Haare waschen, Zähne putzen, Haare föhnen, anziehen. Anziehen? Ich treffe mich mit einem Typen, den ich kaum kenne, der aber was von mir will. Er ist Handwerker, hat eine eigene Firma. Sich gerade von seiner Freundin getrennt. Wir treffen uns bei McDonalds. Was zieht man da an? Ich entschied mich kurz und schmerzlos für eine schwarze, relativ figurbetonte Stretch-Hose und eine weiße, langärmlige Bluse von Esprit. Drunter ein schwarzer BH. Schwarze Lederschuhe, naturkrause Haare offen, Fleecejacke drüber, fertig. Für Make-Up war keine Zeit; außerdem würde er mich gleich so kennen lernen, wie ich wirklich bin, denn ich hasse bereits den einfachen roten Lippenstift.

    Rucksack gepackt, Handy, Geld, Schlüssel nicht vergessen, Pfefferspray für alle Fälle, und ab zum Bahnhof. Mit dem Auto nicht direkt vor der Tür parken; "falls es ein Idiot ist, muss er Dein Kennzeichen nicht unbedingt mitbekommen." Ich war gut in der Zeit, es regnete nicht, es war eklig warm draußen. Rein zu McDonalds, einmal in die Runde geguckt, niemand da, der mich erwartet. Also einen Tisch ausgesucht, von dem aus ich die Tür im Blick habe, Stuhl weggeschoben, rangefahren - und schon kam eine Frau in schwarzer Jeans und weißrotem Poloshirt auf mich zu. Mit einem Lappen in der Hand fragte sie mich, ob sie mir was bringen soll. "Nein danke, ich warte erstmal. Bin verabredet." - "Echt nicht? Ich bring Ihnen sonst was, kein Problem." - "Nein, danke, ich warte erstmal."

    Okay. Zwei Minuten später kam ein Typ von der Theke in meine Richtung, trug ein Tablett mit einer großen Cola und etlichen Burgern vor sich her. Er sah aus wie Tetje Mierendorf aus der SAT1-Soap "Mein großer, dicker, peinlicher Verlobter" und fragte mich: "Ist hier noch frei?" Ich musste mich bemühen, dass mir nicht alles aus dem Gesicht fiel. Okay, es waren drum herum kaum noch Plätze vorhanden und von meinem "Verehrer" hatte ich irgendwas mit 80 kg in Erinnerung und keine 180. Aber es gibt ja auch Männer, die eitel sind und befürchten, sie würden keine Frau abkriegen, wenn sie gleich sagen, dass sie vier Zentner wiegen. Also wagte ich ein kleinlautes: "Eigentlich warte ich auf jemanden", und hoffte für eine Sekunde vergeblich, dass er genau diesen Satz nicht sagen würde: "Vielleicht ja auf mich!"

    Und dann pflanzte er sich grinsend auf seinen Hintern, mir direkt gegenüber, und begann seinen ersten Burger auszuwickeln. "Was machst Du für ein Gesicht? Hier, nimm Dir ein paar Pommes", sagte er und schüttete die Tüte Pommes auf dem Tablett aus. Er biss von seinem Burger ab und die Hälfte davon fiel dabei auf den Tisch. Dann erzählte er mit vollem Mund, welche Schnipsel er von "Merry Monopoly" schon gesammelt hätte. Das konnte unmöglich mein "Verehrer" sein. Und wenn doch, wäre es jetzt auch egal: "Sag mal, findest Du das eigentlich okay?" Er hörte auf zu Kauen. "Ich meine, wenn ich sage, dass ich hier auf jemanden warte, wieso musst Du Dich denn ausgerechnet hier hinsetzen?" - "Ruhig, Braune, ruhig. Hier kann sich jeder hinsetzen wo er will. Vor allem, wenn alle anderen Stühle belegt sind." - "Ich hab Dir gesagt, dass ich auf jemanden warte, okay? Also ist hier nicht frei." - "Ey Puppe, nu mach aber mal nen Punkt. Das hier ist kein Restaurant, wo man den ganzen Abend Tische reservieren oder blockieren kann. Die Leute, die hierher kommen, wollen was essen und das wollen sie nicht im Stehen, alles klar?" - "Nichts ist klar, und Deine Puppe bin ich schon gar nicht. Aber ist okay, mampf Du Deine Burger und ich such mir einen anderen Platz. Schönen Abend noch."

    Während ich den Satz sagte, kam jemand in schwarzer Jeans, weißem T-Shirt und grauem, langärmligen Oberhemd rein. 1,90 groß, um die 30, sportliche Figur, dunkelblonde vom Wind verwuschelte Haare; er blickte in die Runde, und als er mich entdeckte, begann er zu lächeln. Er kam auf mich zu, streckte mir die Hand aus und sagte: "Hallo Dunsti! Du bist ja wirklich gekommen!" Und dann streckte er seine Hand zu dem Burgertypen und meinte grinsend: "Und Du bist der Bodyguard?" - Ich sagte: "Nee, das ist ein Idiot, den lass mal in Ruhe, wir setzen uns woanders hin."

    Leichter gesagt als getan, es waren fast alle Plätze belegt. "Sag mal, legst Du viel Wert auf McDonalds? Ich würd Dich sonst einfach zum Italiener einladen. Ich kenne einen sehr guten, 600 Meter von hier." Nein, ich legte überhaupt keinen Wert auf McDonalds. Ich wollte nur etwas zentrales haben, wo viele Leute sind und wo ich, wenn nötig, schnell wieder rauskomme. Daher auch meine Beschränkung auf ein Maxi-Menü: Schlimmstenfalls hätte ich mein Menü gegessen und hätte mich dann schnell verabschiedet. Aber: Er sah nett aus. Er hatte schöne, gepflegte Hände. Eine glatte, rasierte Gesichtshaut, weiche Lippen und schöne Zähne. Er sprach mit einer sehr angenehmen, eher tiefen Stimme in einem auffallend ruhigen Tonfall. Insgesamt machte er einen freundlichen, vertrauenswürdigen, zumindest harmlosen Eindruck. Auf jeden Fall würde ich einen Abend überstehen, ohne vorher Reißaus nehmen zu müssen. "Na, dann probieren wir den doch mal aus, den Italiener."

    Draußen gleich die erste Frage: "Soll ich Dich schieben?" - So freundlich das gemeint ist, sowas mag ich gar nicht. "Nee danke, bloß nicht. Du willst ja auch nicht geschoben werden. Solange ich nichts sage, geht alles alleine." Okay, beim Italiener angekommen, hab ich mir eine Nudelpfanne und er sich Tortellini in Schinken-Sahnesoße bestellt. Kaum war der Kellner weg, sagte er zu mir: "Ich muss Dir was sagen: Also auf dem Foto siehst Du schon umwerfend aus. Aber im realen Leben ... dazu fehlen mir die Worte. Dieses schöne Gesicht, diese niedliche Nase, Dein frecher Mund - und dann noch diese sportliche Eleganz, mit der Du Deinen Rollstuhl bewegst - egal, wie dieser Tag enden wird: Alleine, dass Du jetzt hier mit mir sitzt, ist für mich eins der schönsten Ereignisse seit ... seit ... seit mindestens 10 Jahren. Und das gilt selbst dann, wenn Du mich nachher bittest, Dich nie wieder zu kontaktieren."

    Ich sah ihn mit gesenktem Blick an. Mir lag etwas auf der Zunge, aber mein Kopf wollte mir verbieten, es auszusprechen. Egal, dachte ich, letztes Mal lag auch der Bauch richtig. "Ich glaube nicht, dass es zu dieser Bitte kommen wird. Mensch, mach mich doch nicht so verlegen." Der Kellner stellte einen mehrarmigen Kerzenständer auf unseren Tisch, ein anderer brachte die Getränke.

    Irgendwie musste ich ihm jetzt noch erklären, warum ich mitten in so einem Treffen mein Handy eingeschaltet lasse. Und ich musste dringend rausfinden, ob mein Verehrer nicht zu der Gattung der bösen Amelos gehört, jene Menschen, die von Amputationen oder Behinderungen sexuell erregt werden. Dann wäre das Treffen nämlich noch vor dem Eintreffen meiner Nudelpfanne beendet gewesen. Ich entschied mich hierfür: "Du, ich weiß, dass es unhöflich ist, aber: Ist es okay, wenn ich mein Handy anlasse? Ich erwarte eine sehr wichtige Nachfrage, das geht aber sehr schnell. Ein Satz und fertig." - "Ja, überhaupt kein Problem, ich bin ja schon glücklich, dass es überhaupt so schnell geklappt hat."

    Wie aufs Stichwort klingelte das Handy, mein Kumpel von der Kripo. Ich nahm ab, meldete mich. "Und, ist alles okay?" - "Ähm, ich glaube, Sie haben sich verwählt." - "Okay, bestens, dann kann ich ja weiter fernsehen." - "Kein Problem. Tschüss."

    "Na, das nenn ich mal Glück. Wenn ich mich verwähle, werde ich immer angemacht", meinte mein "Verehrer". Er hatte mir das also völlig abgenommen, sehr schön. Mussten wir ja nur noch die Zugehörigkeit zu den Amelos klären. Ich beobachtete ihn sehr genau und sagte: "Mal ne ganz indiskrete Frage: Hast Du jemals schon irgendwas mit Rollifahrern zu tun gehabt? Also Zivildienst oder so?" Die erstmal sehr verdächtige Antwort kam prompt: "Wieso willst Du das wissen?" Ich sah ihm einen Moment lang in die Augen. Hätte er jetzt die Amelos erwähnt, hätte er mir zumindest erklären müssen, woher er die kennt. Er wartete. "Naja, verglichen mit meinen bisherigen Erfahrungen verhältst Du Dich für jemanden, der zum ersten Mal mit einer Rollifahrerin in Kontakt kommt, völlig ungewöhnlich. Nämlich so, als wäre Rollstuhlfahren das Normalste auf der Welt. Kein Staunen, kein Nachfragen, kein Beobachten. Du schiebst hier im Restaurant den Stuhl weg und stellst ihn an einen anderen Tisch - kaum ein anderer erkennt dieses 'Ein-Stuhl-zuviel-Problem', bevor es auftritt, und dann stehen sie hilflos mit dem Ding in der Hand in der Gegend rum und warten, bis ihnen der Kellner das abnimmt."

    Er grinste über beide Ohren. "Ich habe einen jüngeren Bruder, der seit Geburt im Rollstuhl sitzt. Ich bin mit ihm immer zum Sport gefahren, auf Freizeiten, alles mögliche. Heute studiert er und hat kaum noch Zeit für Sport, macht von der Uni aus welchen. Aber ich bin immer noch als Übungsleiter im Kinder- und Jugendsport beim XY [ein Verein, rund 120 km entfernt] tätig, im wöchentlichen Wechsel mit einer anderen Frau. Gefällt mir immernoch, auch wenn es natürlich eine ziemliche Fahrerei ist alle 14 Tage." - "Warum ausgerechnet beim XY?" - "Ich komme von dort, meine Eltern wohnen dort heute noch. Ich verbinde den Termin immer gleich mit einem Besuch bei ihnen. Naja und von daher ist ein Rolli für mich jetzt nichts ungewöhnliches. Ich habe über Google das Forum von Planet-Liebe gefunden und dann auch Deine Beiträge gelesen. Und irgendwie hats bei mir gleich tierisch gefunkt und ich wollte Dich unbedingt kennenlernen."

    Unser Essen kam. "Normalerweise bin ich eher schüchtern und zurückhaltend. Aber Du hast mir mit Deinen Beiträgen und Deinem Foto so den Kopf verdreht, da musste ich einfach alle Register ziehen. Guten Appetit!" Sehr schön, dachte ich. Beim XY kenne ich jemanden, die spielt da seit Jahren. Die werde ich mal anrufen und mal fragen, ob sie mir was zu meinem neuen "Verehrer" sagen kann. Vorsicht ist die Mutter der Porzellan-Kiste.

    Nein, er mampfte nicht mit offenem Mund und redete auch nicht mit vollem Mund. "Deine Nudelpfanne sieht ja auch lecker aus", meinte er. - "Willst Du mal probieren?" fragte ich und hielt ihm eine gefüllte Gabel hin. - "Gerne", sagte er und ließ sich von mir füttern. Dabei konnte er es sich nehmen lassen, meine Hand mit der Gabel mit seiner Hand zu führen. Ich sah ihm in die Augen. "Lecker", meinte er. "Um nochmal auf den Thread bei Planet Liebe zurückzukommen: Meine Exfreundin hat mich ausgenutzt, das stimmt. Das heißt doch aber nicht, dass ich Dir nicht anbieten kann, Dir beim Einzug zu helfen, wenn Du schon so ein verzweifeltes Posting im Kummerkasten loslässt. Ich meine, ich will mich nicht aufdrängen, aber ich mache sowas beruflich und könnte mit einem Fingerschnipp ein Dutzend Leute auf Trab bringen, die Deinen Rohbau mit falschrum aufgehängten Heizkörpern in ein Traumschloss nach genau Deinen Wünschen verwandeln. Noch ist die Chance da, noch steht nämlich nichts drin und noch wird da ohnehin jede Menge Dreck gemacht."

    "Naja, die Frage dabei ist ja, ob ich a) ein Traumschloss überhaupt bezahlen kann, b) überhaupt möchte, dass jemand, der sich als halb durchgeknallt bezeichnet, sofort meine Adresse bekommt; immerhin will ich aus einem Haus nicht übermorgen wieder ausziehen, wenn sich dieser Jemand als liebeskranker Stalker herausstellt, c) nicht eventuell schon eine Firma für die Heizung kommt und ich nicht schon zwei Leute aus meiner Familie gefragt habe, die zum Beispiel das Bad fliesen wollen, und vor allem d) überhaupt mit Deinem Geschmack einverstanden bin. Am Ende gefällt mir das Traumschloss gar nicht und dann muss ich darin wohnen. Und e) Was hast Du vor, was Dreck macht?"

    "Nee, ich hab gar nichts vor. Ich hätte sonst vorgeschlagen, ich guck mir das einfach mal an und mache Dir ein paar Vorschläge, was man wie machen könnte. Soll ja vielleicht nicht alles in Rauhfaser weiß und bei Fliesen gibt es auch mehr als eine Sorte, mehr als eine Größe und mehr als eine Verlegetechnik. Und dann hätte ich bei ein paar Leuten rumtelefoniert und Dir schnellstmöglich alles so hergerichtet, wie Du es haben willst und dass Du einziehen kannst. Zum Beispiel hat mein Bruder bei meinen Eltern im Haus eine eigene Wohnung und die ist auch komplett von mir gestaltet worden, rollstuhlgerecht versteht sich. Die könntest Du Dir angucken, wenn Du willst. Auf Fotos oder auch vor Ort."

    "Also dass da nochmal Kosten auf mich zukommen, hab ich natürlich eingeplant, als ich das Haus gekauft habe. Ist ja klar, wenn da noch nichts gefliest ist, nichtmal ne Badewanne drin, nur ein paar Anschlüsse... Aber ich bin eben davon ausgegangen, dass mir ein paar Freunde helfen und Leute aus der Familie was machen. Wenn das jetzt alles Firmen machen sollen, muss ich gucken, ob ich mir das dann überhaupt alles leisten kann."

    "Das machen keine Firmen, das machen Freunde von mir. Sicher haben die alle eine Firma, aber mit denen arbeite ich immer zusammen und ich bekomme bei denen super Konditionen. Und wenn ich denen erzähle, dass Du eine Freundin von mir bist, die ihren Typen frisch verlassen musste, kannst Du sicher sein, dass Du beim Material nur den Einkaufspreis bezahlst und Du über mich einen guten Festpreis bekommst. Und astreine Arbeit ohne Pfusch, denn die wollen ja später nochmal einen Auftrag von mir. Ich mach Dir einen Vorschlag: Wir gucken uns das gemeinsam an und gehen durch, was gemacht werden muss, ich telefoniere ein bißchen rum und dann sag ich Dir einen verbindlichen Endpreis. Und dann vergleichst Du das mit dem, was es bei Deinen Leuten kostet und dann sagst Du mir, wie Du Dich entscheidest. Und das ist dann akzeptiert. Welche Firma kommt denn jetzt für die Heizung?" - "XY." - "Guck mal, mit der arbeite ich auch immer zusammen, wenn wir mal irgendwo einen Heizkörper versetzt haben wollen oder sowas."

    Spätestens in diesem Moment hätte er über seinen Heizungs-Kumpel eh meine Adresse herausbekommen. Also war es egal. Wir verabredeten uns für den nächsten Morgen um 7.00 Uhr. Auch mein Onkel und der Heizungs-Typ würden vor Ort sein. Dann beendeten wir das Thema. Im Anschluss quatschten wir noch über alles mögliche. Er hatte eine sehr schöne Art, Dinge zu erzählen. Voller Spannung und mit jeder Menge Witz. Irgendwann sah ich auf die Uhr und es war bereits halb eins. Wir waren fast die einzigen. Wir tranken aus, gingen zum Bahnhof zurück und verabschiedeten uns.

    Heute morgen um Viertel vor Sieben traf ich vor meinem Haus ein. Mein Onkel saß schon in seinem Auto vor der Tür, von dem Heizungstypen und meinem "Verehrer" noch keine Spur. Ich erzählte meinem Onkel von meinem Treffen beim Italiener. Dann kamen die beiden um zwei Minuten vor Sieben, als hätten sie sich verabredet. Er drückte mir zur Begrüßung die Hand. "Na, dann wollen wir doch mal gucken, wie das hier aussieht..." sagte er und ging durch alle Räume. Als er fertig war, meinte er: "Ein super Grundriss, da kann man jede Menge draus machen. Ich zeig Dir mal auf meinem Laptop, wie die Wohnung von meinem Bruder aussieht." Und dann bekam ich Dutzende Bilder von einer wunderschön gestalteten Wohnung gezeigt, ein wenig kam ich mir vor wie bei "Einsatz in vier Wänden", allerdings war alles sehr individuell auf den Rollstuhl abgestimmt. Unterfahrbare Arbeitsflächen in der Küche und so weiter. Mein Onkel ließ sich von den Bildern nicht so sehr beeindrucken, stand auch quer zum Laptop und konnte vermutlich die Hälfte nicht sehen. Er zog sich meinen "Verehrer" zur Seite: "Komm mal mit, lass uns mal das Bad angucken. Zeig mir mal, was Du Dir da vorstellst." Und dann verschwanden die beiden zu einem Fachgespräch im Bad und wurden nicht mehr gesehen.

    Ich stand mit dem Heizungstypen in der Küche, der wartete noch auf einen Kollegen, dessen Auto angeblich nicht ansprang, konnte so nicht anfangen. Irgendwann kamen die beiden aus dem Bad wieder raus und mein Onkel meinte zu mir: "Der Junge hat gute Ideen, lass den mal machen. Müsst ihr euch nur noch absprechen und über den Preis einig werden. Wenn ich da was helfen kann, bin ich gerne bereit, aber ich fürchte bald, ich kann da mit meinen angelernten Fähigkeiten nicht viel helfen. Schließlich bin ich Maurer und kein Fliesenleger."

    Lange Rede, kurzer Sinn, er schnappte sich den Grundriss und verschwand mit seinem Handy im Auto. Und nach einer halben Stunde kam er wieder zurück und fing an, mir verschiedene Vorschläge zu machen. Wie man das Bad einrichten könnte. Konnte mir das alles auf dem Laptop zeigen, hatte ein spezielles Programm dafür und auch mit 3D-Ansicht, so dass man sich das genau vorstellen konnte. Für die Küche machte er zum Beispiel den Vorschlag, Herd, Spüle und so weiter alles einzeilig in die Mitte zu legen und auf der hinteren Seite einen Sockel in den Fußboden einzulassen, so dass man von hinten die Arbeitshöhe vom Rollstuhl aus gut erreichen kann, von vorne allerdings sich als Fußgänger nicht bücken muss. Platz genug dafür wäre vorhanden. Ich fand die Idee super, die Umsetzung wäre kein Problem, er habe eine solche Küche schon bei mehreren Leuten aus seinem Sportverein eingebaut. Und so hatte er eigentlich für jedes Zimmer tolle Ideen. Als wir uns grob einig waren, fing er zu rechnen an und nannte mir einen Endpreis, der nahezu identisch war mit dem, den mein Onkel für seine "0815-Version" kalkuliert hatte. Zumindest dann, wenn man Umbau-Zuschüsse von der Pflegekasse mit einrechnete, die vorher nicht zur Debatte standen, weil ja ursprünglich nichts gravierendes mehr verändert werden sollte. Insofern habe ich nicht lange überlegt und dann fing er an zu telefonieren: "Kannst Du diese Woche noch ein paar Leute abstellen, ich hätte da noch einen Auftrag für Dich. Muss zackig gehen, Freundin von mir sitzt sonst auf der Straße." - "Hast Du das und das Teil liegen? Kannst Du mir das übermorgen früh einbauen? Nein, muss schon übermorgen sein, das muss zügig gehen, nachmittags soll da verputzt werden. Ja, ist etwas eiliger, eine Rollstuhlfahrerin muss sonst ab nächsten Ersten im Zelt schlafen." - "Hast Du einen LKW für mich? Einen mit Bühne bitte. Ich muss selbst zum Großhandel fahren, die Kundin will sich die Sachen vor Ort angucken. Wir sind uns beim Holz noch nicht so sicher, das soll ja am Ende auch alles zueinander passen. Und da fahr ich lieber selbst mit ihr hin."

    Und so verbrachte ich heute einige Stunden in einem Großhandel zwischen Parkettböden, Bodenfliesen, Wandfliesen, Badewannen, Farbeimern, Zementsäcken - am Ende rauchte mir der Kopf. Einige Male hab ich gedacht: Na, ob das wohl alles gutgeht? Aber er machte nicht den Eindruck, als würde er das zum ersten Mal machen, sondern als wäre er in seinem Element. In einer Tour klingelte sein Handy. "Nein, rechts und links jeweils einen Meter zwanzig. Und achtzig tief, aber genau achtzig. Nicht einundachtzig und nicht neunundsiebzig." Woher hatte er das alles im Kopf?! Als wir wieder vor dem Haus ankamen, mit einem LKW voller Baumaterial, stand die halbe Straße voll mit irgendwelchen Kleinbussen und Klein-Lastern von diversen Firmen. Dachdecker, Tischler, Klempner, Maurer - vor der Eingangstür rödelte ein orangener Zementmischer, daneben lag ein Haufen Bauschutt und jede Menge verbogene Rohrstücke, in der Tür standen zwei große Gasflaschen für ein Schweißgerät und ein Feuerlöscher und im Haus brüllte jemand "Chef kommt!" Acht Leute wühlten in dem Haus, Staub lag in der Luft, eine Wand fehlte komplett, eine andere war frisch verputzt, vor dem Bad stand ein Besen quer im Türrahmen, dort hatte jemand neuen Estrich gegossen, in der Küche genau das gleiche, irgendwelche Rohr-Enden standen in der Mitte des Raumes aus dem Fußboden. Er guckte sich das alles an und meinte: "Das sieht alles sehr gut aus." Ein Typ, der gerade mit einer Zigarette vor der Tür stand, meinte: "Diese Worte aus Deinem Mund, dass ich das noch erleben darf."

    Letztlich muss ich ab dem Ersten für eine Woche meine Möbel (nur wenige, das meiste gehörte meinem Ex) bei einer Spedition unterstellen, dann sollen alle Räume so weit fertig sein, dass wenigstens die Möbel rein können. Die Küche wird aber erst zwischen Weihnachten und Neujahr fertig sein und das Bad kann auch erst dann gefliest werden. So lange gibts keine Dusche und keine Badewanne, nur ein Waschbecken an der grauen Wand. Dafür wird es danach aber (hoffentlich) um so schöner.

    Und mein Verehrer? Der will mich morgen abend ins Kino einladen. "Wo ist Fred?" wollen wir uns ansehen, er hat angeblich die Kuschelbank reserviert. Dass das kein Kuschelfilm ist, scheint ihn weniger zu interessieren. Und dass Rollstuhlfahrer gar nicht zur Kuschelbank kommen, sondern eigene Plätze haben, wusste er auch nicht. "Scheiß egal, zur Not trag ich Dich da hoch." Na dann... schaun wir mal. :smile:
     
    #1
    Dunsti, 28 November 2006
  2. Jamiro
    Verbringt hier viel Zeit
    575
    103
    0
    nicht angegeben
    Bin gespannt wie das weitergeht. :cool1:
     
    #2
    Jamiro, 28 November 2006
  3. Casscavall
    Casscavall (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    168
    101
    0
    vergeben und glücklich
    Ohne Worte :smile: .
     
    #3
    Casscavall, 28 November 2006
  4. SottoVoce
    SottoVoce (34)
    Sehr bekannt hier
    6.476
    183
    26
    Verheiratet
    Ich bin restlos begeistert! :grin: :grin: :grin: Und viel Spaß im Kino. :zwinker: (wenn der Film gut ist, bitte Bescheid sagen - ich schwanke zwischen "Wo ist Fred" und "Jagdfieber", muss mich aber für einen von beiden entscheiden...)

    Off-Topic:
    Und über die "Freundin" hab ich mich sehr gefreut. :schuechte
     
    #4
    SottoVoce, 28 November 2006
  5. Osna1976m
    Osna1976m (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    124
    103
    1
    vergeben und glücklich
    Hallo Dunsti!!

    Also ich muss sagen tolle Geschichte :zwinker: Wünsch Dir auch weiter viel Glück bei Deinem Verehrer!! :zwinker: Und viel Spass im Kino!!!

    P.S.: Wieder wirklich toll geschrieben!! Das hast Du einfach drauf :zwinker:
     
    #5
    Osna1976m, 28 November 2006
  6. Miss_Marple
    Meistens hier zu finden
    4.527
    148
    211
    nicht angegeben
    Man mags kaum glauben, so schön :smile:
     
    #6
    Miss_Marple, 28 November 2006
  7. metamorphosen
    Sehr bekannt hier
    3.418
    168
    227
    vergeben und glücklich
    Warum war eigentlich kein Fernsehteam vor Ort. :zwinker: Klingt viel spannender als die üblichen Renovierungssendungen. :tongue: (Ich glaube ich sollte das Konzept verkaufen: :tongue: Das allseits beliebte renovieren + ein bisschen knisternder Spannung zwischen den Geschlechtern + Spannung, ob der Kerl sich als psychopathischer Freak entpuppt. Spätestens wenn die Einschaltquoten sinken, greift er sich die Hilti und... :link_alt: :jee: )

    Ne, im Ernst, viel Spaß im Kino. :smile:
     
    #7
    metamorphosen, 28 November 2006
  8. User 37900
    User 37900 (32)
    Teammitglied im Ruhestand
    1.798
    148
    145
    vergeben und glücklich
    Das klingt ja richtig toll. :smile:

    Und "Wo ist Fred" kann ich nur empfehlen. Mein Freund und ich haben den Film am Samstag angeschaut und kamen nicht mehr aus dem Lachen raus. :grin:
     
    #8
    User 37900, 28 November 2006
  9. Stonic
    Stonic (41)
    Grillkünstler
    7.536
    298
    1.769
    Verheiratet
    einfach schön
     
    #9
    Stonic, 28 November 2006
  10. Sassenach
    Sassenach (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    15
    86
    0
    vergeben und glücklich
    Soo schön! Freu mich wirklich für dich!
    PS: Vielleicht solltest du über eine Romanversion nachdenken :zwinker:
     
    #10
    Sassenach, 28 November 2006
  11. User 41772
    User 41772 (29)
    Verbringt hier viel Zeit
    1.562
    123
    2
    nicht angegeben
    wow, liest sich suuuuuuuuuperst :smile: du hast echt nen tollen schreibstil... :zwinker:
    bin gespannt, wies mit deinem "verehrer" und der wohnung weitergeht... :smile:
    und noch viel spaß im kino... :zwinker: den film will ich mir auch noch anschaun *gg*

    lg, Kathi1987
     
    #11
    User 41772, 28 November 2006
  12. waschbär2
    Beiträge füllen Bücher
    6.405
    218
    275
    vergeben und glücklich
    So etwas treibt einem erwachsenen Mann Tränen in die Augen.

    Und nein, nicht wegen den "Begleitumständen" (dafür würdest du mich auch umbringen :grin: ), sondern weil es einfach eine herzergreifende Geschichte ist.:herz:

    Liebe Grüße,
    Waschbär
     
    #12
    waschbär2, 28 November 2006
  13. Bernd.das.Brot
    Verbringt hier viel Zeit
    164
    101
    0
    Single
    Hey ho :smile:

    Klasse geschrieben, richtig fesselnd!
    Freut mich ja, dass es kein psychopat oder so war :zwinker:

    Aber schön, wenns so super ist :zwinker:

    ich will mehr!!!!!
     
    #13
    Bernd.das.Brot, 28 November 2006
  14. Osna1976m
    Osna1976m (40)
    Verbringt hier viel Zeit
    124
    103
    1
    vergeben und glücklich
    Und jetzt warten wir natürlich gespannt drauf wie der Abend im Kino gewesen ist :zwinker: :grin:
     
    #14
    Osna1976m, 29 November 2006
  15. Dunsti
    Dunsti (39)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    590
    103
    2
    vergeben und glücklich
    Ich freu mich sehr über Euer Interesse und dass Ihr mich da alle so begleitet und unterstützt. Da ich aber nicht jeden Tag die Zeit habe, eine solch umfangreiche Geschichte hier reinzustellen, muss heute mal eine Kopie aus einer PM reichen:

    Und den Film finde ich absolut genial. Auf den ersten Blick ein herrlicher Schwachsinn, auf den zweiten Blick könnte ich über das Missverständnis, das überhaupt den Raum für diesen ganzen Unsinn gibt, durchaus eine Menge erzählen. Wer jedoch eine gewisse Ader für diese Art von Humor hat, sollte sich "Wo ist Fred" unbedingt reinziehen.
     
    #15
    Dunsti, 29 November 2006
  16. Stonic
    Stonic (41)
    Grillkünstler
    7.536
    298
    1.769
    Verheiratet
    He du bist ja noch online ich hab nichts gegen ausführliche geschichten wenn sie so gut geschrieben sind wie deine
     
    #16
    Stonic, 29 November 2006
  17. SottoVoce
    SottoVoce (34)
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    Darüber hab ich besonders gekichert. :grin: Musste mir sofort einen Besuch im Kino auf dem Fahrrad balancierend vorstellen. *ggg*

    Und ich glaub, ich muss unbedingt auch in "Wo ist Fred". :-p
     
    #17
    SottoVoce, 29 November 2006
  18. Dunsti
    Dunsti (39)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    Und dann: Atemberaubende Stille im ganzen Saal, der Feind schleicht sich an, die Klimaanlage rauscht, Sotto sieht das Unheil von hinten auf den ahnungslosen Leinwandhelden zukommen und greift in Erwartung des Todesschusses ängstlich-zitternd nach ihrem Lenker, um wenigstens irgendwas zu haben, woran sie sich festkrallen kann, und da, ganz plötzlich, tritt der Ganove bis auf wenige Meter an den ... RINGRING :ratlos: :angryfire ... oh tschuldigung! :schuechte Scheiß Klingel.

    Naja, wie dem auch sei, ich würde jedenfalls beantragen wollen, dass die Laterne, an der Du Dich festhältst, nicht die ganze Vorstellung lang brennt oder zumindest versuchen, sie mit dem verirrten Mais in meiner Popcorntüte auszuschießen. :tongue:
     
    #18
    Dunsti, 29 November 2006
  19. SottoVoce
    SottoVoce (34)
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    *prust* Was für eine Vorstellung... *ggg* :grin: :grin: :grin:

    Viel wahrscheinlicher sieht das aber so aus:
    Gebannt verfolgt Sotto das atemberaubende Geschehen auf der Leinwand. Unwillkürlich klammert sie sich fester an die Laterne und hält die Luft an, als sie sieht, wie sich das Unheil von hinten anschleicht. "Los, dreh Dich um!!!", beschwört sie in Gedanken die Heldin. Doch sie dreht sich nicht um. Sie ahnt nichts von der Gefahr, in der sie schwebt... Sottos Herz macht beinahe Purzelbäume vor Aufregung, sie erwartet jede Sekunde, dass der Schurke auf die Heldin losgeht. Doch nichts geschieht. Der Bösewicht schleicht hinter der unschuldigen Heldin her, aber hält immer sicheren Abstand... Sotto zwingt sich, ruhig zu atmen und ihre Anspannung nieder zu kämpfen. So, wie es aussieht, wird der Schurke die Heldin diesmal noch verschonen...

    Die Kamera blendet nur das Gesicht der Heldin ein, von dem Schurken ist nichts zu sehen. Sotto atmet auf. Die Gefahr ist gebannt.

    Auf einmal wird die Heldin von der Seite angesprungen. Der Schurke hat sich seitlich angeschlichen und geht auf die Heldin los! Sotto schlägt die Hände vor den Mund, um den Schrei zu unterdrücken, vergisst sich festzuhalten...

    ... und das Fahrrad fällt um, Sotto kippt mit einem markerschütternden Schrei von ihrem Rad und das ganze Kino springt auf, um zu gucken, was jetzt wieder passiert ist. :-p
     
    #19
    SottoVoce, 29 November 2006
  20. Dunsti
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    vergeben und glücklich
    Typische Unterhaltung, aufgeschnappt in der Kneipe nebenan, direkt nach der Spätvorstellung am Samstagabend: "Wie war der Film?" - "Keine Ahnung, die spannenste Stelle hab ich nicht mitgekriegt, weil da hinter uns mal wieder eine mit ihrem Fahrrad umgekippt ist." - "Ach, eine von diesen Laternenparkern?" - "Jo! Prost!" :bier:
     
    #20
    Dunsti, 29 November 2006

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